DE10060932A1 - Raupenspannanordnung zur Einstellung der Spannung einer Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine mit einer damit assoziierten Durchhangeinstellvorrichtung - Google Patents

Raupenspannanordnung zur Einstellung der Spannung einer Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine mit einer damit assoziierten Durchhangeinstellvorrichtung

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DE10060932A1
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    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00—Endless track vehicles
    • B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/30—Track-tensioning means
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
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Abstract

Eine Unterfahrgestellanordnung einer Arbeitsmaschine weist eine erste Antriebsraupenkette und eine zweite Antriebsraupenkette auf. Die Unterfahrgestellanordnung weist auch eine erste hydraulische Betätigungsvorrichtung auf, die mechanisch mit der ersten Antriebsraupenkette gekoppelt ist, um die Spannung auf der ersten Antriebsraupenkette einzustellen und eine zweite hydraulische Betätigungsvorrichtung, die mit der zweiten Antriebsraupenkette mechanisch gekoppelt ist, um die Spannung auf der zweiten Antriebsraupenkette einzustellen. Die Unterfahrgestellanordnung weist weiter eine Durchhangeinstellanordnung auf. Die Durchhangeinstellanordnung besitzt (i) ein Einstellvorrichtungsgehäuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmitteleinlaß, (c) einen ersten Strömungsmittelauslaß, der strömungsmittelmäßig mit der ersten hydraulischen Betätigungsvorrichtung gekoppelt ist, und (d) einen zweiten Strömungsmittelauslaß definiert, der strömungsmittelmäßig mit der zweiten hydraulischen Betätigungsvorrichtung gekoppelt ist, (ii) weiter einen ersten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der erste Kolben selektiv den Strömungsmitteleinlaß mit dem ersten Strömungsmittelauslaß koppelt und (ii) einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der zweite Kolben selektiv den Strömungsmitteleinlaß mit dem zweiten Strömungsmittelauslaß koppelt. Die Bewegung des ersten Kolbens aus einer ersten Position mit verringerter Spannung in eine erste Position ...

Description

Technisches Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine und insbesonde­ re auf eine Raupenspannanordnung zur Einstellung der Spannung einer Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine mit einer damit assoziierten Durchhangeinstellvorrich­ tung.
Hintergrund der Erfindung
Eine Arbeitsmaschine, wie beispielsweise ein Raupentrak­ tor oder ein Bagger wird typischerweise von einem Paar von Unterfahrgestellanordnungen getragen und angetrieben, von denen jede eine Endlosraupenkette mit einer Vielzahl von miteinander verbundenen Gelenkkomponenten oder Ver­ bindungen besitzt. Die Unterfahrgestellanordnung weist auch typischerweise ein Antriebskettenrad und eines oder mehrere Leerlaufräder auf, wobei um jedes davon die An­ triebsraupenkette getrieben wird.
Während des Betriebs der Arbeitsmaschine ist es nötig, die Spannung der Antriebsraupenkette aufrecht zu erhal­ ten, um zu verhindern, daß die Kette vom Antriebsketten­ rad und/oder den Leerlaufrollen entgleist. Um die Span­ nung auf der Antriebsraupenkette zu halten, wird oft ein Spannungseinstellmechanismus, wie beispielsweise ein Hy­ draulikzylinder oder eine Schraubenfeder bei früher kon­ struierten Unterfahrgestellen vorgesehen. Insbesondere der Zylinder oder die Schraubenfeder drückt die vordere Leerlaufrolle in einer Richtung weg von der hinteren Leerlaufrolle (oder von dem hinteren Antriebskettenrad im Fall eines Baggers) wodurch eine Spannung auf der Raupen­ kette erzeugt wird.
Über eine Zeitperiode beginnt eine Anzahl der Komponen­ ten, die mit der Unterfahrgestellanordnung assoziiert sind, wie beispielsweise die Verbindungen und Hülsen der Antriebsraupenkette und auch die Leerlaufrollen selbst, sich abzunutzen, wodurch ein Durchhängen der Antriebsrau­ penkette erzeugt wird. Um den Durchhang aus der Antriebs­ raupenkette herauszubringen, ist es nötig, die Spannung der Raupenkette zu verstärken. Eine solche Verstärkung der Spannung wird im allgemeinen durchgeführt durch manu­ elles Einspritzen von Material, wie beispielsweise Schmierstoff, oder durch anderes Einbringen von Material in den Spannungseinstellmechanismus, der mit der Unter­ fahrgestellanordnung assoziiert ist.
Die Anwendung von solchen Spannungseinstellmechanismen hat eine Anzahl von damit assoziierten Nachteilen. Bei­ spielsweise ist das manuelle Einspritzen von Schmierstoff in den Durchhangeinstellmechanismus eine arbeitsintensive Aufgabe, die oft zu einer Absenkung des Wirkungsgrades führen kann, der mit dem Betrieb der Arbeitsmaschine as­ soziiert ist. Darüber hinaus kann die Antriebsraupenkette unbeabsichtigt für eine Zeitperiode mit übermäßigem Durchhang betrieben werden. Dies ist der Fall, da die An­ triebsraupenkette mit übermäßigem Durchhang von dem Zeit­ punkt betrieben werden kann, zu dem das erste Mal ein Durchhang in der Raupenkette vorkommt, bis zu dem Zeit­ punkt, zu dem die Spannung manuell gesteigert wird. Ein solcher übermäßiger Durchhang kann eine unregelmäßige Ab­ nutzung von einer Anzahl der Komponenten bewirken, die mit der Unterfahrgestellanordnung assoziiert sind. Da­ rüber hinaus kann ein solcher übermäßiger Durchhang auch bewirken, daß die Antriebsraupenkette während der Bewe­ gung der Arbeitsmaschine entgleist, wodurch der Wirkungs­ grad der Arbeitsmaschine verringert wird, und zwar auf­ grund der Verzögerungen, die von der Reparatur der Unter­ fahrgestellanordnung bewirkt werden.
Um die Probleme zu vermeiden, die mit dem übermäßigen Durchhängen der Antriebsraupenkette assoziiert sind, sind früher konstruierte Unterfahrgestellanordnungen mit rela­ tiv großen Spannungen auf der Antriebsraupenkette betrie­ ben worden. Jedoch vergrößert ein Betrieb der Unterfahr­ gestellanordnung mit einer relativ strammen Raupenkette während des Antriebs der Arbeitsmaschine die Rate, mit der die Komponenten, die mit der Unterfahrgestellanord­ nung assoziiert sind, sich abnutzen, wodurch möglicher­ weise die Nutzlebensdauer der Unterfahrgestellanordnung verringert wird.
Darüber hinaus ist es mit spezieller Hinsicht auf Bagger im allgemeinen wünschenswert, daß die Antriebsraupenkette relativ stramm während des Grabens oder einer anderen Ar­ beitsfunktion ist, um zu verhindern, daß der Bagger hin und her im Inneren der Antriebsraupenkette rollt, und zwar als eine Folge der Rückstoßkräfte, die während der Ausführung des Grabvorgangs erzeugt werden. Daher wird ein relativ hohes Spannungsniveau typischerweise auf den Antriebsraupenketten von Baggern zu jedem Zeitpunkt auf­ recht erhalten, auch wenn bekannt ist, daß die Anwendung eines so hohen Spannungsniveaus die Rate vergrößert, mit der die mit der Unterfahrgestellanordnung assoziierten Komponenten sich während des Vortriebs des Baggers abnut­ zen.
Was daher benötigt ist, ist eine Raupenspannanordnung, die einen oder mehrere der oben erwähnten Nachteile über­ windet.
Offenbarung der Erfindung
Gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist eine Unterfahrgestellanordnung einer Ar­ beitsmaschine vorgesehen. Die Unterfahrgestellanordnung weist eine erste Antriebsraupenkette und zweite Antriebs­ raupenkette auf. Die Unterfahrgestellanordnung weist auch eine erste hydraulische Betätigungsvorrichtung auf, die mechanisch mit der ersten Antriebsraupenkette gekoppelt ist, um die Spannung auf der ersten Antriebsraupenkette einzustellen, und eine zweite hydraulische Betätigungs­ vorrichtung, die mechanisch mit der zweiten Antriebsrau­ penkette gekoppelt ist, um die Spannung der zweiten An­ triebsraupenkette einzustellen. Die Unterfahrgestel­ lanordnung weist weiter eine Durchhangeinstellanordnung auf. Die Durchhangeinstellanordnung besitzt (i) ein Ein­ stellvorrichtungsgehäuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmitteleinlaß, (c) einen ersten Strömungs­ mittelauslaß, der strömungsmittelmäßig mit der ersten hy­ draulischen Betätigungsvorrichtung gekoppelt ist, und (d) einen zweiten Strömungsmittelauslaß definiert, der strö­ mungsmittelmäßig mit der zweiten hydraulischen Betäti­ gungsvorrichtung gekoppelt ist, weiter (ii) einen ersten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der erste Kolben (a) den Strömungsmitteleinlaß vom ersten Strömungsmittelauslaß isoliert, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung positio­ niert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strö­ mungsmittelverbindung mit dem ersten Strömungsmittelaus­ laß setzt, wenn der erste Kolben in einer ersten Position mit vergrößerter Spannung positioniert ist, und (iii) einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der zweite Kolben (a) den Strömungsmittelein­ laß vom zweiten Strömungsmittelauslaß isoliert, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit verringerter Spannung positioniert ist, und (b) den Strömungsmitte­ leinlaß in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Strömungsmittelauslaß setzt, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit vergrößerter Spannung positio­ niert ist. Die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung auf die erste Position mit vergrößerter Spannung bewirkt die Betätigung der er­ sten Betätigungsvorrichtung, um die Spannung auf der er­ sten Antriebsraupenkette zu vergrößern. Die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zweiten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt die Betätigung der zweiten Betätigungsvorrich­ tung, um die Spannung auf der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrößern.
Gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist eine Unterfahrgestellanordnung einer Ar­ beitsmaschine vorgesehen. Die Unterfahrgestellanordnung weist ein erstes Leerlaufrad und ein zweites Leerlaufrad auf. Die Unterfahrgestellanordnung weist auch eine erste Antriebsraupenkette auf, die um das erste Leerlaufrad herumgeleitet wird, und eine zweite Antriebsraupenkette, die um das zweite Leerlaufrad herumgeleitet wird. Die Un­ terfahrgestellanordnung weist weiter einen ersten Hydrau­ likzylinder mit einem ersten Zylindergehäuse mit einer ersten sich dorther erstreckenden Stange auf. Die erste Stange ist mechanisch mit dem ersten Leerlaufrad gekop­ pelt. Das Unterfahrgestell weist auch einen zweiten Hy­ draulikzylinder mit einem zweiten Zylindergehäuse mit ei­ ner zweiten sich dorther erstreckenden Stange auf. Die zweite Stange ist dabei mechanisch mit dem zweiten Leerlaufrad gekoppelt. Die Unterfahrgestellanordnung weist auch eine Durchhangeinstellanordnung auf. Die Durchhange­ instellanordnung besitzt (i) ein Einstellvorrichtungsge­ häuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmit­ teleinlaß, (c) einen ersten Strömungsmittelauslaß, der strömungsmittelmäßig mit dem ersten Hydraulikzylinder ge­ koppelt ist, und (d) einen zweiten Strömungsmittelauslaß definiert, der strömungsmittelmäßig mit dem zweiten Hy­ draulikzylinder gekoppelt ist, (ii) weiter einen ersten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der erste Kolben (a) den Strömungsmitteleinlaß vom ersten Strömungsmittelauslaß isoliert, wenn der erste Kolben in einer ersten Position mit verringerter Spannung positio­ niert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strö­ mungsmittelverbindung mit dem ersten Strömungsmittelaus­ laß bringt, wenn der erste Kolben in einer ersten Positi­ on mit vergrößerter Spannung positioniert ist, und (iii) einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der zweite Kolben (a) den Strömungsmittelein­ laß vom zweiten Strömungsmittelauslaß isoliert, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit verringerter Spannung positioniert ist, und (b) den Strömungsmitte­ leinlaß in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Strömungsmittelauslaß bringt, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung positio­ niert ist. Die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß die erste Stange des ersten Hydraulikzylinders relativ zum ersten Zylin­ dergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung auf der er­ sten Antriebsraupenkette zu vergrößern. Die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zweiten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß die zweite Stange des zweiten Hydraulikzylinders relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der ersten Richtung zu bewe­ gen, um die Spannung auf der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrößern.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Raupentraktors, der die Merkmale der vorliegenden Erfindung verkör­ pert;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht der Unter­ fahrgestellanordnung des Traktors der Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht der Rahmenanord­ nung der Unterfahrgestellanordnung, und zwar aufgenommen entlang der Linie 3-3 der Fig. 2, wie in Richtung der Pfeile zu sehen;
Fig. 4 ist eine vergrößerte bruchstückhafte Quer­ schnittsansicht, aufgenommen entlang der Linie 4-4 der Fig. 3, wie in Richtung der Pfeile zu sehen (es sei bemerkt, daß eine Anzahl der in Fig. 4 gezeigten Komponenten nicht im Quer­ schnitt gezeigt ist, und zwar zur Verdeutli­ chung der Beschreibung);
Fig. 5 ist eine vergrößerte bruchstückhafte Quer­ schnittsansicht der Ventilgruppenanordnung der Unterfahrgestellanordnung der Fig. 4;
Fig. 6 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Teils des Traktors der Fig. 1;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht eines Baggers, der die Merkmale der vorliegenden Erfindung darin ver­ körpert;
Fig. 8 ist eine vergrößerte teilweise aufgeschnittene Seitenansicht der Unterfahrgestellanordnung des Baggers der Fig. 7;
Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht der Unterfahrge­ stellanordnung der Fig. 8, die die Raupen­ spannanordnung zeigt, die in ihrer zurückgezo­ genen Position positioniert ist (es sei be­ merkt, daß das Steuerventil schematisch in Fig. 9 zur Verdeutlichung der Beschreibung ge­ zeigt ist);
Fig. 10 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 9, die je­ doch die Raupenspannanordnung in ihrer ausge­ fahrenen Position positioniert zeigt;
Fig. 11 ist eine schematische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Raupenspannanord­ nung, die die Merkmale der vorliegenden Erfin­ dung darin verkörpert, wobei in Fig. 11 darauf hingewiesen wird, daß die Raupenspannanordnung in ihrer zurückgezogenen Position positioniert gezeigt ist;
Fig. 12 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 11, die je­ doch die Raupenspannanordnung zeigt, die in ih­ rer ausgefahrenen Position positioniert ist;
Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht der Durchhangein­ stellvorrichtung der Raupenspannanordnung der Fig. 11, die die Durchhangeinstellanordnung in ihrer Position mit vergrößerter Spannung zeigt (es sei bemerkt, daß eine Anzahl der Komponen­ ten, die mit der Durchhangeinstellvorrichtung assoziiert sind, nicht im Querschnitt zur Ver­ deutlichung der Beschreibung gezeigt ist);
Fig. 14 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 13, die je­ doch die Durchhangeinstellvorrichtung in ihrer Position mit verringerter Spannung positioniert zeigt; und
Fig. 15 ist eine schematische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels einer Raupenspannanordnung, die die Merkmale der vorliegenden Erfin­ dung verkörpert.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
Während an der Erfindung verschiedene Modifikationen und alternative Formen ausgeführt werden können, sind spezi­ elle Ausführungsbeispiele davon beispielhaft in den Zeichnungen gezeigt worden und werden hier im Detail be­ schrieben. Es sei jedoch bemerkt, daß nicht die Absicht besteht, die Erfindung auf die speziellen offenbarten Formen einzuschränken, sondern im Gegenteil soll die Er­ findung alle Modifikationen, äquivalente Ausführungen und Alternativen abdecken, die in den Kern und Umfang der Er­ findung fallen, wie von den beigefügten Ansprüchen defi­ niert.
Mit Bezug auf Fig. 1 ist eine Arbeitsmaschine gezeigt, wie beispielsweise ein Raupentraktor 10, der verwendet wird, um zahlreiche Arbeitsfunktionen auszuführen, wie beispielsweise eine Erdbewegung und einen Reißvorgang. Der Raupentraktor 10 weist eine Anzahl von Arbeitswerk­ zeugen auf, wie beispielsweise eine hydraulisch angetrie­ bene Schildanordnung 12 und eine hydraulisch angetriebene Reißvorrichtung 14. Der Raupentraktor 10 weist weiter ei­ nen Motor auf, wie beispielsweise einen Dieselmotor 60, um die Antriebskraft sowohl zum Vortrieb des Traktors als auch zum Betrieb der Schildanordnung 12 und der Reißvor­ richtung 14 zu liefern.
Der Raupentraktor 10 weist auch eine Unterfahrgestellan­ ordnung 16 auf. Die Unterfahrgestellanordnung 16 weist eine Rahmenanordnung 18 auf, ein Antriebskettenrad 20, ein vorderes Leerlaufrad 22, ein hinteres Leerlaufrad 24 und eine Anzahl von Mittelrollenanordnungen 26. Eine Endlosantriebsraupenkette 28 wird von dem Antriebskettenrad 20 angetrieben, um sowohl um das vordere Leerlaufrad 22, als auch um die hintere Leerlaufrolle 24 und die Mittel­ rollenanordnungen 26 getrieben zu werden, wodurch die An­ triebsleistung für die Arbeitsmaschine geliefert wird. Insbesondere wird eine mechanische Ausgangsgröße bzw. Ausgangsleistung aus dem Motor 60 zum Antriebskettenrad 20 über eine (nicht gezeigte) Getriebeanordnung übertra­ gen, wodurch das Antriebskettenrad 20 angetrieben wird, um die Antriebsraupenkette 28 und daher den Raupentraktor 10 anzutreiben. Es sei bemerkt, daß obwohl nur eine Seite des Raupentraktors 10 in Fig. 1 gezeigt ist, die andere Seite des Traktors 10 auch eine Unterfahrgestellanordnung 16 mit ähnlichen Komponenten aufweisen würde, wie in Fig. 1 gezeigt (beispielsweise eine Rahmenanordnung 18, ein Antriebskettenrad 20, die Leerlaufräder 22, 24, die Mittelrollenanordnungen 26 und die Antriebsraupenkette 28).
Der Raupentraktor 10 weist auch eine Kabine 30 auf. Die Kabine 30 ist vorgesehen, um die Vorrichtungen zu um­ schließen oder in anderer Weise aufzunehmen, die mit dem Raupentraktor 10 assoziiert sind, die von einem Bediener während des Betriebs des Raupentraktors 10 verwendet wer­ den. Insbesondere nimmt die Kabine 30 einen (nicht ge­ zeigten) Bedienersitz und eine Steueranordnung auf, die beispielsweise ein Lenkrad und eine Fußpedalanordnung aufweist (nicht gezeigt).
Wie genauer in den Fig. 2-5 gezeigt, weist die Rahmen­ anordnung 18 der Unterfahrgestellanordnung 16 ein vorde­ res Rahmenglied 32 und ein hinteres Rahmenglied 34 auf. Das vordere Rahmenglied 32 ist mit Bezug auf das hintere Rahmenglied 34 bewegbar. Insbesondere wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, ist das vordere Rahmenglied 32 gleitend am hinteren Rahmenglied 34 befestigt. Insbesondere hat das vordere Rahmenglied 32 einen darin definierten Auf­ nahmeschlitz 36. Der Aufnahmeschlitz 36 nimmt einen lang­ gestreckten Ausfahransatz 38 auf, der in einem Zwischen­ rahmenglied 40 definiert ist. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist das Zwischenrahmenglied 40 unbeweglich am hinteren Rah­ menglied 34 befestigt. Der Ausfahransatz 38 ist frei, um innerhalb des Aufnahmeschlitzes 36 zu gleiten, wodurch gestattet wird, daß das vordere Rahmenglied 32 relativ zum Zwischenrahmenglied 40 und daher zum hinteren Rah­ menglied 34 gleitet.
Die Bewegung des vorderen Rahmengliedes 32 relativ zum hinteren Rahmenglied 34 bewirkt eine entsprechende Bewe­ gung der Leerlaufräder 22, 24 mit Bezug zueinander. Ins­ besondere ist das vordere Leerlaufrad 22 drehbar am vor­ deren Rahmenglied 32 über ein Joch 180 befestigt, während das hintere Leerlaufrad 24 drehbar mit dem hinteren Rah­ menglied 34 über einen Tragarm 38 gekoppelt ist. Wenn da­ her das vordere Rahmenglied 32 relativ zum hinteren Rah­ menglied 34 in Vorwärtsrichtung bewegt wird (d. h. die allgemeine Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2) wird das vordere Leerlaufrad 22 genauso relativ zum hinteren Rah­ menglied 34 bewegt, und daher zum hinteren Leerlaufrad 24 in Vorwärtsrichtung. Wenn im Gegensatz dazu das vordere Rahmenglied 32 relativ zum hinteren Rahmenglied 34 in ei­ ner Rückwärtsrichtung bewegt wird (d. h. die allgemeine Richtung des Pfeils 44 in Fig. 2), wird das vordere Leerlaufrad 22 genauso relativ zum hinteren Rahmenglied 34 und daher dem hinteren Leerlaufrad 24 in Rückwärts­ richtung bewegt.
Wie in Fig. 4 gezeigt, weist die Rahmenanordnung 18 wei­ ter eine Betätigungsvorrichtung 46 auf, wie beispielswei­ se eine hydraulisch angetriebene Kolbenanordnung, um das vordere Rahmenglied 32 mit Bezug auf das hintere Rahmen­ glied 34 zu bewegen. Insbesondere weist die Betätigungs­ vorrichtung 46 einen Kolben 48 auf, der mechanisch an dem vorderen Rahmenglied 32 über ein Kupplungsglied 50 befes­ tigt ist. Ein Endteil 52 des Kolbens 48 wird in einer Strömungsmittelkammer 54 aufgenommen, die in einem Zylin­ dergehäuse 56 definiert ist. Das Zylindergehäuse 56 ist wiederum an dem hinteren Rahmenglied 34 befestigt. Verän­ derungen des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strö­ mungsmittelkammer 54 bewirken eine Bewegung des Kolbens 48 und daher des vorderen Rahmengliedes 32 relativ zum hinteren Rahmenglied 34. Insbesondere bewirkt eine Stei­ gerung des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strö­ mungsmittelkammer 54, daß der Kolben 48 und daher das vordere Rahmenglied 32 in der Vorwärtsrichtung bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2 und 4), wodurch bewirkt wird, daß das vordere Leerlaufrad 22 genauso relativ zum hinteren Rahmenglied 34 (und daher zum hinteren Leerlaufrad 24) in Vorwärts­ richtung bewegt wird. Im Gegensatz dazu bewirkt eine Ab­ senkung des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strö­ mungsmittelkammer 54, daß der Kolben 48 und daher das vordere Rahmenglied 32 in der Rückwärtsrichtung bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 in den Fig. 2 und 4), wodurch bewirkt wird, daß das vor­ dere Leerlaufrad 22 genauso relativ zum hinteren Rahmen­ glied 34 (und daher zum hinteren Leerlaufrad 24) in Rück­ wärtsrichtung bewegt wird.
Der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmittel­ kammer 54 wird von einer Ventilgruppe 58 gesteuert. Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, weist die Ventilgruppe 58 ein Gehäuse 62 auf, welches einen Strömungsmitteleinlaß 64 und einen Strömungsmittelauslaß 66 darin definiert aufweist. Der Strömungsmitteleinlaß 64 ist strömungsmittelmäßig mit einer Quelle 68 für unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel gekoppelt, und zwar über eine Strömungsmittelleitung 70, während der Strömungsmittel­ auslaß 66 strömungsmittelmäßig mit einem Hydraulikreser­ voir 72 über die Strömungsmittelleitung 74 gekoppelt ist. Die Quelle 68 für unter Druck gesetztes Hydraulikströ­ mungsmittel kann irgendeine der Strömungsmittelschaltun­ gen sein, die mit dem Raupentraktor 10 assoziiert ist. Wie unten genauer besprochen wird, ermöglicht die Kon­ struktion der Ventilgruppe 58 die Anwendung einer Quelle mit relativ niedrigem Strömungsmitteldruck als die Quelle 68 für unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel. Beispielsweise wirkt der Strömungsmitteldruck von dem (nicht gezeigten) Hydraulikgetriebe des Raupentraktors 10 vorzugsweise als die Quelle 68 für unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel, wodurch ein Fluß von unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel mit relativ niedrigem Druck (beispielsweise 400 psi) geliefert wird. Es sei bemerkt, daß die Anwendung einer Quelle mit rela­ tiv niedrigem Druck, wie beispielsweise dem Hydraulikge­ triebe die Notwendigkeit eliminiert, einen Hydraulikströ­ mungsmitteldruck von unter hohem Druck stehendem, stark verwendeten Hydrauliksystemen zu verwenden, wie bei­ spielsweise von den Strömungsmittelschaltungen, die die Arbeitswerkzeuge des Traktors 10 antreiben, wie bei­ spielsweise von der Schildanordnung 12 und der Reißvor­ richtung 14.
Das Ventilgehäuse 62 hat auch eine Hauptkammer 76 und ei­ ne darin definierte Hilfskammer 78. Der erste Endteil 82 der Hauptkammer 76 ist strömungsmittelmäßig mit dem Strö­ mungsmitteleinlaß 64 über einen Strömungsmitteldurchlaß 80 gekoppelt. Daher wird unter Druck gesetztes Hydraulik­ strömungsmittel von der unter Druck gesetzten Hydraulik­ strömungsmittelquelle 68 zur Hauptkammer 76 über einen Strömungsmittelpfad geleitet, der die Strömungsmittellei­ tung 70, den Strömungsmitteleinlaß 64 und den Strömungs­ mitteldurchlaß 80 aufweist. Ein zweiter Endteil 84 der Hauptkammer 76 ist strömungsmittelmäßig mit dem Strö­ mungsmittelauslaß 66 über einen Strömungsmitteldurchlaß 86 gekoppelt. Daher wird Hydraulikströmungsmittel von der Hauptkammer 76 zum Strömungsmittelreservoir 72 über einen Strömungsmittelpfad geleitet, der den Strömungsmittel­ durchlaß 86, den Strömungsmittelauslaß 66 und die Strö­ mungsmittelleitung 74 aufweist. Darüber hinaus ist die Hauptkammer 76 strömungsmittelmäßig mit der Hilfskammer 78 über einen Strömungsmitteldurchlaß 88 gekoppelt.
Die Ventilgruppe 58 weist eine Hauptventilanordnung 90 auf, und zwar mit einem Hauptventilglied 92 zusammen mit einer Hilfsventilanordnung 94 mit einem Hilfskolben 96. Wie in Fig. 5 gezeigt, ist das Hauptventilglied 92 in der Hauptkammer 76 positioniert und hat drei getrennte Ventilabschnitte 98, 100, 102. Das Hauptventilglied 92 kann selektiv positioniert werden, um selektiv einen Fluß von unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel zur Hilfskammer 78 zu liefern. Insbesondere ist die Hauptven­ tilanordnung 90 eine elektrisch betriebene Ventilanord­ nung mit einem elektrisch betätigten Elektromagneten 104. Die Betätigung des Elektromagneten 104 drückt das Haupt­ ventilglied 92 nach links (wie in Fig. 5 zu sehen) und zwar in eine Position, in der die Hauptkammer 76 in Strö­ mungsmittelverbindung mit der Hilfskammer 78 gesetzt wird. Insbesondere drückt die Betätigung des Elektroma­ gneten 104 das Hauptventilglied 92 nach links (wie in Fig. 5 zu sehen) um zu gestatten, daß unter Druck gesetz­ tes Hydraulikströmungsmittel durch den Strömungsmittel­ einlaß 64, durch den Strömungsmitteldurchlaß 80, die Hauptkammer 76, den Strömungsmitteldurchlaß 88 und in die Hilfskammer 78 fließt. Es sei bemerkt, daß wenn das Hauptventilglied 92 in dieser Weise nach links gedrückt wird, die Ventilabschnitte 100 und 102 verhindern, daß Hydraulikströmungsmittel durch ein Paar von Verzweigungen 106 bzw. 108 der Strömungsmittelleitung 86 geleitet wird, wodurch die Hauptkammer 76 vom Reservoir 72 isoliert wird.
Folglich bringt die Entregung bzw. das Ausschalten des Elektromagneten 104 das Hauptventilglied 92 nach rechts (wie in Fig. 5 zu sehen) in eine Position, in der der erste Teil 82 der Hauptkammer 76 von der Hilfskammer 78 isoliert ist. Insbesondere bringt das Abschalten des Elektromagneten 104 das Hauptventilglied 92 nach rechts (wie in Fig. 5 zu sehen) in seine Position, wie in Fig. 5 gezeigt, in der der Ventilabschnitt 98 verhindert, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel von der Hauptkammer 76 zur Hilfskammer 78 über den Strömungsmit­ teldurchlaß 88 fließt. Es sei bemerkt, daß wenn das Hauptventilglied 92 in dieser Weise nach rechts gedrückt wird, Hydraulikströmungsmittel durch die Verzweigungen 106, 108 der Strömungsmittelleitung 86 laufen kann, wo­ durch irgendwelches Strömungsmittel innerhalb des zweiten Endteils 84 der Hauptkammer 76 zum Reservoir 72 abläuft.
Der Hilfskolben 96 ist in der Hilfskammer 78 positio­ niert, wodurch die Hilfskammer 78 in einen Federkammer­ teil 110 und in einen Hochdruckkammerteil 112 aufgeteilt wird. Eine Vorspannfeder 114 ist in dem Federkammerteil 110 positioniert, wobei ein erstes Ende in Kontakt mit dem Ventilgehäuse 62 positioniert ist, und wobei ein zweites Ende in Kontakt mit der Außenoberfläche des Hauptkolbens 96 positioniert ist. Die Vorspannfeder 114 ist vorgesehen, um den Hauptkolben 96 nach links (wie in Fig. 5 zu sehen) und in Kontakt mit einem Kolbenanschlag 116 vorzuspannen.
Der Hilfskolben 96 wird vorzugsweise als ein gestufter Kolben verkörpert, und zwar mit einem ersten Endteil 118 und mit einem zweiten Endteil 120. Der erste Endteil 118 ist innerhalb des Federkammerteils 110 der Hilfskammer 78 positioniert, während der zweite Endteil 120 des Hilfs­ kolbens 96 in dem Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 positioniert ist. Wie in Fig. 5 gezeigt, ist der Durchmesser des ersten Endteils 118 des Hilfskolbens 96 größer als der Durchmesser des zweiten Endteils 120 des Hilfskolbens 96. Eine solche Konfiguration gestattet, daß ein relativ hoher Ausgangsströmungsmitteldruck aus einem relativ kleinen Eingangsströmungsmitteldruck erzeugt wird. Insbesondere hat der erste Endteil 118 des Hilfs­ kolbens eine Strömungsmittelkontaktoberfläche 122, wäh­ rend der zweite Endteil 120 des Hilfskolbens eine Strö­ mungsmittelkontaktoberfläche 124 hat. Die Oberfläche der Strömungsmittelkontaktoberfläche 122 ist vorzugsweise zehnmal größer als die Oberfläche der Strömungsmittelkon­ taktoberfläche 124. Daher ist der Strömungsmitteldruck, der von dem zweiten Endteil 120 des Hilfskolbens 96 er­ zeugt wird, ungefähr zehnmal größer als der Strömungsmit­ teldruck, der auf die Strömungsmittelkontaktoberfläche 122 des ersten Endteils 118 des Hilfskolbens 96 ausgeübt wird. Wenn beispielsweise Hydraulikströmungsmittel, wel­ ches auf 400 psi unter Druck gesetzt ist, auf die erste Strömungsmittelkontaktoberfläche 122 des ersten Endteils 118 des Hilfskolbens 96 aufgebracht wird, wird der Druck des Hydraulikströmungsmittels in dem Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 auf ungefähr 4000 psi gesteigert werden.
Die Hilfskammer 78 definiert auch einen Strömungsmittel­ auslaß 126, wobei eine Rückschlagventilanordnung 128 da­ rin positioniert ist. Die Rückschlagventilanordnung 128 besitzt eine Kugel 130, die in einen Ventilsitz 132 durch eine Vorspannfeder 134 vorgespannt ist. Die Rückschlag­ ventilanordnung 128 wird an der Position innerhalb des Ventilgehäuses 62 durch eine Gewindekappe 136 gehalten. Das Ventilgehäuse 62 besitzt auch einen Strömungsmittel­ anschluß 138, der darin definiert ist. Der Strömungsmit­ telanschluß 138 ist strömungsmittelmäßig mit einem Strö­ mungsmittelanschluß 140 gekoppelt (siehe Fig. 4), der in dem Zylindergehäuse 56 definiert ist, wodurch der Hoch­ druckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 in Strömungsmit­ telverbindung mit der Strömungsmittelkammer 54 der Betä­ tigungsvorrichtung 46 angeordnet wird. Die Rückschlagven­ tilanordnung 128 hat eine Position mit geschlossenem Rückschlagelement (wie gezeigt), in der die Kugel 130 in Kontakt mit dem Ventilsitz 132 durch die Feder 134 ge­ drückt wird, wodurch die Strömungsmittelkammer 54 der Be­ tätigungsvorrichtung 46 von der Hochdruckkammer 112 der Hilfskammer 78 isoliert wird. Die Rückschlagventilanord­ nung 128 besitzt auch eine Position mit offenem Rück­ schlagelement, in der die Kugel 130 nach rechts gedrückt wird (so wie in Fig. 5 zu sehen), um zu gestatten, daß Strömungsmittel von dem Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 zur Strömungsmittelkammer 54 der Betäti­ gungsvorrichtung 46 fließt. Wie unten genauer besprochen wird, kann die Kugel 130 nach rechts gedrückt werden, um die Rückschlagventilanordnung 128 in ihre Position mit offenem Rückschlagventil zu positionieren, und zwar durch Anwesenheit des Strömungsmitteldruckes von vorbestimmter Größe innerhalb des Hochdruckkammerteils 112 der Hilfs­ kammer 78. Die Kugel 130 kann auch nach rechts gedrückt werden, um die Rückschlagventilanordnung 128 in ihrer Po­ sition mit offenem Rückschlagelement zu positionieren, und zwar durch einen Kontaktvorsprung 176, der in dem zweiten Endteil des Hilfskolbens 96 definiert ist, und zwar während der Bewegung des Hilfskolbens 96.
Die Ventilgruppe 58 weist auch ein Paar von elektrisch betätigten Steuerventilen 142, 144 auf. Das Steuerventil 142 gestattet selektiv, daß unter Druck gesetztes Hydrau­ likströmungsmittel von der Quelle 68 für unter Druck ge­ setztes Hydraulikströmungsmittel (siehe Fig. 4) zum Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 geleitet wird. Insbesondere ist der Einlaß des Steuerventils 142 strö­ mungsmittelmäßig mit dem Strömungsmitteleinlaß 64 des Ventilgehäuses 62 gekoppelt, während der Auslaß des Steu­ erventils 142 strömungsmittelmäßig mit dem Hochdruckkam­ merteil 112 der Hilfskammer 78 über einen Strömungsmit­ teldurchlaß 146 gekoppelt ist. Das Steuerventil 142 be­ sitzt eine geschlossene Steuerposition (wie in Fig. 5 gezeigt) und eine offene Steuerposition. Insbesondere weist das Steuerventil 142 einen elektrisch betätigten Elektromagneten 148 auf, der bei seiner Betätigung be­ wirkt, daß das Steuerventil 142 aus seiner geschlossenen Steuerposition in seine offene Steuerposition umschaltet. Das Ausschalten des Elektromagneten 148 bewirkt, daß das Steuerventil 142 aus seiner offenen Steuerposition in seine geschlossene Steuerposition umschaltet. Es sei be­ merkt, daß wenn das Steuerventil 142 in seiner geschlos­ senen Steuerposition positioniert ist, der Hochdruckkam­ merteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strömungsmitteleinlaß 64 (und daher von der unter Druck gesetzten Hydraulik­ strömungsmittelquelle 68) isoliert ist, während wenn das Steuerventil 142 in seiner offenen Steuerposition posi­ tioniert ist, der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 strömungsmittelmäßig mit dem Strömungsmitteleinlaß 64 gekoppelt ist (und daher mit der Quelle 68 für unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel).
Das Steuerventil 144 gestattet selektiv, daß Hydraulik­ strömungsmittel vom Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 zum Reservoir 72 ausgelassen wird oder in anderer Weise abläuft. Insbesondere ist der Einlaß des Steuerven­ tils 144 strömungsmittelmäßig mit dem Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 über einen Strömungsmitteldurchlaß 150 gekoppelt, während der Auslaß des Steuerventils 144 mit dem Strömungsmittelauslaß 66 des Ventilgehäuses 62 gekoppelt ist. Das Steuerventil 144 hat eine geschlossene Steuerposition (wie in Fig. 5 gezeigt) und eine offene Steuerposition. Insbesondere weist ähnlich wie das Steu­ erventil 142 das Steuerventil 144 einen elektrisch be­ triebenen Elektromagneten 152 auf, der bei seiner Betäti­ gung bewirkt, daß sich das Steuerventil 144 von seiner geschlossenen Steuerposition zu seiner offenen Steuerpo­ sition verschiebt. Das Entregen bzw. Ausschalten des Elektromagneten 152 bewirkt, daß das Steuerventil 142 von seiner offenen Steuerposition zu seiner geschlossenen Steuerposition umschaltet. Es sei bemerkt, daß wenn das Steuerventil 144 in seiner geschlossenen Steuerposition positioniert ist, der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfs­ kammer 78 vom Strömungsmittelauslaß 66 (und daher vom Re­ servoir 72) isoliert ist, während wenn das Steuerventil 144 in seiner offenen Steuerposition positioniert ist, der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 strömungs­ mittelmäßig mit dem Strömungsmittelauslaß 66 (und daher mit dem Reservoir 72) gekoppelt ist.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist ein Positionssensor 154 in­ nerhalb der Rahmenanordnung 16 positioniert, um die Posi­ tion von einer Anzahl von Unterfahrgestellkomponenten mit Bezug zueinander zu überwachen. Insbesondere ist der Po­ sitionssensor 154 vorgesehen, um die Position des vorde­ ren Rahmengliedes 32 relativ zum hinteren Rahmenglied 34 abzufühlen. Wie unten genauer besprochen wird, kann die Position des vorderen Rahmengliedes 32 relativ zum hinte­ ren Rahmenglied 34 verwendet werden, um eine "Regelungssteuerung" (closed loop) der Spannung auf der Antriebs­ raupenkette 28 vorzusehen.
Der Positionssensor 154 kann als irgendeine Art eines Sensors vorgesehen werden, die die Position des vorderen Rahmengliedes 32 relativ zum hinteren Rahmenglied 34 ab­ fühlen kann. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel ist der Positionssensor 154 als ein Linearverschiebungs­ wandler vorgesehen, der die lineare Distanz zwischen ei­ ner mit dem hinteren Rahmenglied 34 assoziierten Abfühl­ stelle und einer mit dem vorderen Rahmenglied 32 assozi­ ierten Abfühlstelle abfühlt. Wie in Fig. 4 gezeigt, kann beispielsweise der Positionssensor 154 verwendet werden, um einen linearen Abstand D zwischen der Stelle auf dem Zylindergehäuse 56, an der der Sensor 154 befestigt ist (beispielsweise eine Abfühlstelle, die mit dem hinteren Rahmenglied 34 assoziiert ist) und einer bezeichneten Ab­ fühlstelle 156 abfühlen, die mit dem vorderen Rahmenglied 32 assoziiert ist. Ein kommerziell verfügbarer Sensor, der insbesondere als der Positionssensor 154 der vorlie­ genden Erfindung zu nutzen ist, ist ein Linearverschie­ bungswandler der Serie BTL-2, wie kommerziell verfügbar ist von Balluff, Inc. Florence, Kentucky.
Mit Bezug auf Fig. 6 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Raupenspannsteuersystems 158 des Raupentraktors 10 gezeigt. Wie in Fig. 6 gezeigt sind die Hauptventilan­ ordnung 90, das Einlaßsteuerventil 142, das Auslaßsteuer­ ventil 144 und der Positionssensor 154 jeweils elektrisch mit einer Verarbeitungseinheit wie beispielsweise einer Steuervorrichtung 160 gekoppelt. Die Steuervorrichtung 160 kann eine zugeordnete Steuervorrichtung zur Steuerung der in Fig. 6 gezeigten Komponenten sein, oder kann al­ ternativ in eine andere Steuervorrichtung integriert sein, die mit dem Raupentraktor 10 assoziiert ist, wie beispielsweise in die (nicht gezeigte) Motorsteuervor­ richtung, in eine (nicht gezeigte) Getriebesteuervorrich­ tung oder eine (nicht gezeigte) Werkzeugsteuervorrich­ tung.
Die Steuervorrichtung 160 weist elektrische Komponenten auf, die üblicherweise in anderen Arbeitsmaschinensteuer­ vorrichtungen zu finden sind, wie beispielsweise einen Mikroprozessor 162, eine Speichervorrichtung 164 und eine Schnittstellenschaltung 166. Die Schnittstellenschaltung 166 wandelt die Ausgangssignale aus dem Positionssensor 154 in ein Signal um, welches zur Darbietung als Ein­ gangsgröße des Mikroprozessors 162 geeignet ist. Insbe­ sondere wandelt ein Analog/Digital-(A/D-)Wandler (nicht gezeigt), der mit der Schnittstellenschaltung 166 assozi­ iert ist, die Analogspannung oder die andere Art des Aus­ gangssignals, die von dem Positionssensor 154 erzeugt wird, in einen Digitalwert zur Verwendung durch den Mi­ kroprozessor 162 um. Es sei bemerkt, daß die Größe der vom Positionssensor 154 erzeugten Analogspannung den li­ nearen Abstand D zwischen dem vorderen Rahmenglied 32 und dem hinteren Rahmenglied 34 anzeigt.
Die Schnittstellenschaltung 166 wandelt auch Ausgangs­ signale, die von dem Mikroprozessor 162 erzeugt wurden, in ein Signal um, welches zur Verwendung durch die Elek­ tromagneten 104, 148, 152 geeignet ist, die jeweils mit den Ventilen 90, 142, 144 assoziiert sind. Insbesondere wandelt die Schnittstellenschaltung 166 die Ausgangssi­ gnale vom Mikroprozessor in einen analogen Betätigungsim­ puls um, der die Elektromagneten 104, 148, 152 betätigt, wodurch die Ventile 90 bzw. 142 bzw. 144 in ihren jewei­ ligen oben beschriebenen betätigten Positionen positio­ niert werden. Es sei weiter bemerkt, daß die Schnittstel­ lenschaltung 166 als eine diskrete bzw. getrennte Vorrichtung oder eine Anzahl von Vorrichtungen verkörpert werden kann, oder daß sie in den Mikroprozessor 162 inte­ griert sein kann.
Die Speichervorrichtung 164 ist vorgesehen, um den Code oder Anweisungssatz zu speichern, der von der Steuervor­ richtung 160 während des Betriebs des Raupenspannungs­ steuersystems 158 ausgeführt wird. Darüber hinaus können Betriebsparameter ebenfalls in der Speichervorrichtung 164 gespeichert werden. Die Speichervorrichtung 164 kann wie durch irgendeine bekannte Speichervorrichtung verkör­ pert werden, wie beispielsweise durch einen RAM bzw. Ar­ beitsspeicher und/oder einen ROM bzw. Lesespeicher.
Wie in Fig. 6 gezeigt, ist der Positionssensor 154 elek­ trisch mit der Steuervorrichtung 160 über eine Signallei­ tung 168 gekoppelt. Daher werden die Ausgangssignale, die vom Positionssensor 154 erzeugt werden, an die Steuervor­ richtung 160 über die Signalleitung 168 übermittelt. Wie oben besprochen, können solche Ausgangssignale vom Posi­ tionssensor in zahlreichen Formen erzeugt und danach übermittelt werden. Beispielsweise kann der Positionssen­ sor 154 Ausgangssignale in Form einer analogen Gleich­ spannung oder in Form eines Signals ausgegeben werden und zwar unter Verwendung einer Strom-Impuls-Signalzeitsteue­ rung.
Die Hauptventilanordnung 90 ist auch elektrisch mit der Steuervorrichtung 160 gekoppelt. Insbesondere ist der Elektromagnet 104 der Hauptventilanordnung 90 elektrisch mit der Steuervorrichtung 160 über eine Signalleitung 170 gekoppelt. Daher erzeugt die Steuervorrichtung 160 Aus­ gangssignale in Form von Betätigungsimpulsen auf der Si­ gnalleitung 170, die den Elektromagneten 104 betätigen, wodurch das Hauptventilglied 92 nach links gedrückt wird (wie in Fig. 5 zu sehen) und zwar in eine Position, in der die Hauptkammer 76 in Strömungsmittelverbindung mit der Hilfskammer 78 angeordnet ist, um zu gestatten, daß das unter Druck gesetzte Hydraulikströmungsmittel durch den Strömungsmitteleinlaß 64, den Strömungsmitteldurchlaß 80, die Hauptkammer 76, den Strömungsmitteldurchlaß 88 und in die Hilfskammer 78 fließt. Wie oben besprochen, verhindern die Ventilabschnitte 100 und 102, wenn das Hauptventilglied 92 nach links in dieser Weise gedrückt wird, daß Hydraulikströmungsmittel durch ein Paar von Verzweigungen 106 bzw. 108 der Strömungsmittelleitung 86 fließt, wodurch die Hauptkammer 76 vom Reservoir 72 iso­ liert wird.
Wenn die Steuervorrichtung 160 nicht weiter einen Betäti­ gungsimpuls auf der Signalleitung 170 erzeugt, wird der Elektromagnet 104 entregt bzw. ausgeschaltet. Wie oben beschrieben, drückt die Entregung des Elektromagneten 104 das Hauptventilglied 92 nach rechts (wie in Fig. 5 zu sehen), und zwar in eine Position, in der die Hauptkammer 76 von der Hilfskammer 78 isoliert ist. Es sei auch be­ merkt, daß wenn das Hauptventilglied 92 nach rechts in dieser Weise gedrückt wird, Hydraulikströmungsmittel durch die Verzweigungen 106, 108 der Strömungsmittellei­ tung 86 fließen kann, wodurch irgendwelches Strömungsmit­ tel innerhalb des zweiten Endteils 84 der Hauptkammer 76 zum Reservoir 72 abläuft.
In ähnlicher Weise ist das Einlaßsteuerventil 142 elek­ trisch mit der Steuervorrichtung 160 gekoppelt. Insbeson­ dere ist der Elektromagnet 148 des Einlaßsteuerventils 142 elektrisch mit der Steuervorrichtung 160 über eine Signalleitung 172 gekoppelt. Daher erzeugt die Steuervor­ richtung 160 Ausgangssignale in Form von Betätigungsim­ pulsen auf der Signalleitung 172, die den Elektromagneten 148 betätigen, wodurch das Einlaßsteuerventil 142 aus seiner geschlossenen Steuerposition, in der der Hoch­ druckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strömungsmit­ teleinlaß 64 isoliert ist, in seine offene Steuerposition umschalten, in der der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfs­ kammer 78 strömungsmittelmäßig mit dem Strömungsmittel­ einlaß 64 gekoppelt ist.
Wenn die Steuervorrichtung 160 nicht weiter einen Betäti­ gungsimpuls auf der Signalleitung 172 erzeugt, wird der Elektromagnet 148 abgeschaltet. Wie oben beschrieben, be­ wirkt das Abschalten des Elektromagneten 148, daß sich das Steuerventil 142 von seiner offenen Steuerposition zu seiner geschlossenen Steuerposition verschiebt, wodurch der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strö­ mungsmitteleinlaß 64 isoliert wird.
Darüber hinaus ist das Auslaßsteuerventil 144 elektrisch mit der Steuervorrichtung 160 gekoppelt. Insbesondere ist der Elektromagnet 152 des Auslaßsteuerventils 144 elek­ trisch mit der Steuervorrichtung 160 über eine Signallei­ tung 174 gekoppelt. Daher erzeugt die Steuervorrichtung 160 Ausgangssignale in Form von Betätigungsimpulsen auf der Signalleitung 174, die den Elektromagneten 152 betä­ tigen, wodurch das Auslaßsteuerventil 144 aus seiner ge­ schlossenen Position, in der der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strömungsmittelauslaß 66 isoliert ist, in seine offene Steuerposition verschoben, in der der Hochdruckkammerteil 112 des Hilfsglieds 78 strömungs­ mittelmäßig mit dem Strömungsmittelauslaß 66 gekoppelt ist.
Wenn die Steuervorrichtung 160 nicht weiter einen Betäti­ gungsimpuls auf der Signalleitung 172 erzeugt, wird der Elektromagnet 148 abgeschaltet. Wie oben beschrieben, bewirkt das Abschalten des Elektromagneten 148, daß sich das Steuerventil 142 aus seiner offenen Steuerposition in seine geschlossene Steuerposition verschiebt, wodurch der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strömungs­ mittelauslaß 66 isoliert wird.
Die Steuervorrichtung 160 kommuniziert sowohl mit dem Po­ sitionssensor 154, als auch mit der Hauptventilanordnung 90, als auch mit dem Einlaßsteuerventil 142 und mit dem Auslaßsteuerventil 144, um ein erwünschtes Spannungsni­ veau auf der Antriebsraupenkette 28 zu halten. Insbeson­ dere führt die Steuervorrichtung 160 anfänglich eine "Nullstellungsroutine" aus, in der die Steuervorrichtung 160 bewirkt, daß im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 28 entfernt wird. Um dies durchzuführen, erzeugt die Steuervorrichtung 160 ein Aus­ gangssignal auf der Signalleitung 172, um den Elektroma­ gneten 148 des Einlaßsteuerventils 142 zu betätigen, wo­ durch verursacht wird, daß unter Druck gesetztes Hydrau­ likströmungsmittel zum Hochdruckkammerteil 112 der Hilfs­ kammer 78 vom Strömungsmitteleinlaß 64 geleitet wird. Da­ nach erzeugt die Steuervorrichtung 160 ein Ausgangssignal auf der Signalleitung 170, um den Elektromagneten 104 zu betätigen, der mit der Hauptventilanordnung 90 assoziiert ist, wodurch bewirkt wird, daß unter Druck gesetztes Hy­ draulikströmungsmittel zum Federkammerteil 110 der Hilfs­ kammer 78 geleitet wird.
Die Anwesenheit des unter Druck gesetzten Hydraulikströ­ mungsmittels in dem Federkammerteil 110 der Hilfskammer 78 drückt den Hilfskolben 96 nach rechts (wie in Fig. 5 zu sehen), wodurch der Strömungsmitteldruck im Hochdruck­ kammerteil 112 der Hilfskammer 78 gesteigert wird. Sobald der Strömungsmitteldruck im Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 auf ein vorbestimmtes Niveau angestiegen ist, wird die Kugel 130 der Rückschlagventilanordnung 128 vom Ventilsitz 132 weggedrückt, wodurch verursacht wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel aus dem Strömungsmittelanschluß 138 und in die Strömungsmit­ telkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 46 über den Strö­ mungsmittelanschluß 140 (siehe Fig. 4) geleitet wird. Die Anwesenheit des zusätzlichen Hydraulikströmungsmit­ tels steigert den Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmittelkammer 54, wodurch der Kolben 48 der Betä­ tigungsvorrichtung 46 in Vorwärtsrichtung gedrückt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2 und 4). Eine solche Vorwärtsbewegung des Kolbens 48 drückt genauso das vordere Rahmenglied 32 und daher das vordere Leerlaufrad 22 in Vorwärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2 und 4), wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 28 ge­ steigert wird. Es sei bemerkt, daß die oben beschriebene Prozedur wiederholt werden kann, bis im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 28 entfernt worden ist. Es sei bemerkt, daß zahlreiche Techniken ver­ wendet werden können, um zu bestimmen, wann im wesentli­ chen der gesamte Durchgang aus der Antriebsraupenkette 28 entfernt worden ist. Beispielsweise kann eine visuelle Begutachtung der Antriebsraupenkette 28 ausgeführt wer­ den, um zu bestimmen, wann die Raupenkette 28 stramm ist oder wann in anderer Weise im wesentlichen der gesamte Durchhang davon entfernt worden ist. Darüber hinaus kann ein Drucksensor verwendet werden, um zu bestimmen, wann der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmittel­ kammer 54 auf ein Druckniveau ansteigt, das anzeigt, daß im wesentlichen der gesamte Durchhang von der Antriebs­ raupenkette 28 weggenommen worden ist. Zusätzlich kann der Positionssensor 154 verwendet werden, um zu bestim­ men, ob darauffolgendes Hinzufügen von Hydraulikströ­ mungsmittel zur Strömungsmittelkammer 54 nicht weiter den Kolben 48 ausfahren kann (d. h. nicht weiter das vordere Rahmenglied 32 mit Bezug auf das hintere Rahmenglied 34 bewegen kann), wodurch angezeigt wird, daß im wesentli­ chen der gesamte Durchhang von der Antriebsraupenkette 28 genommen worden ist.
Sobald auf jeden Fall die Steuervorrichtung 160 eine "Nullposition" eingerichtet hat (d. h. im wesentlichen ist der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 28 weg­ genommen worden), wird eine vorbestimmte Hydraulikströ­ mungsmittelmenge dann aus der Strömungsmittelkammer 54 entfernt, um den Kolben 48 in Rückwärtsrichtung zurückzu­ ziehen oder in anderer Weise zu bewegen (d. h. in der all­ gemeinen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4), und zwar um eine vorbestimmte Distanz. Insbesondere erzeugt die Steuervorrichtung 160 ein Ausgangssignal auf der Si­ gnalleitung 174, um den Elektromagneten 152 zu betätigen, der mit dem Auslaßsteuerventil 144 assoziiert ist, wo­ durch der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 in Strömungsmittelverbindung mit dem Strömungsmittelauslaß 66 (und daher mit dem Strömungsmittelreservoir 72) ange­ ordnet wird. Die Steuervorrichtung 160 erzeugt auch ein Ausgangssignal auf der Signalleitung 170, um den Elektro­ magneten 104 zu betätigen, der mit der Hauptventilanord­ nung 90 assoziiert ist, wodurch verursacht wird, daß un­ ter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel in den Fe­ derkammerteil 110 der Hilfskammer 78 geleitet wird. Die Anwesenheit des unter Druck gesetzten Hydraulikströmungs­ mittels in dem Federkammerteil 110 der Hilfskammer 78 drückt den Hilfskolben 96 nach rechts (wie in Fig. 5 zu sehen), wodurch verursacht wird, daß der Kontaktvorsprung 176 die Kugel 132 der Rückschlagventilanordnung 128 von ihrem Ventilsitz 132 drückt. Sobald die Kugel 130 vom Sitz abgehoben hat, kann Hydraulikströmungsmittel aus der Strömungsmittelkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 46 durch die Anschlüsse 140, 138 und aus dem Strömungsmitte­ lauslaß 66 fließen, wodurch der Kolben 48 zurückgezogen wird oder in anderer Weise in einer Rückwärtsrichtung be­ wegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4), wodurch die Spannung auf der An­ triebsraupenkette 28 verringert wird. Sobald der Positi­ onssensor 154 detektiert, daß das vordere Rahmenglied 32 sich um die vorbestimmte Distanz nach hinten bewegt hat, hört die Steuervorrichtung 160 auf, Ausgangssignale auf den Signalleitungen 170, 174 zu erzeugen, wodurch das Zu­ rückfahren des Kolbens 48 der Betätigungsvorrichtung 46 aufhört, um das vordere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad 22) in einer "Zielposition" zu posi­ tionieren. Es sei bemerkt, daß das Zurückziehen des Kol­ bens 48 um die vorbestimmte Distanz ein entsprechendes vorbestimmtes Ausmaß an Durchhang in der Antriebsraupen­ kette 28 erzeugt.
Danach wird der Positionssensor 154 verwendet, um das vordere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad 22) an der Zielposition zu halten. Insbesondere wenn der Positionssensor 154 detektiert, daß die lineare Distanz D vom vorderen Rahmenglied 32 zum hinteren Rahmenglied 34 unter einen vorbestimmten Distanzwert mit Bezug auf die Zielposition des vorderen Rahmengliedes 32 absinkt, wo­ durch angezeigt wird, daß die Spannung auf der Antriebs­ raupenkette abgesunken ist, erzeugt die Steuervorrichtung 160 Ausgangssteuersignale, die den Betrieb der Hauptven­ tilanordnung 90 und des Einlaßsteuerventils 142 steuern, so daß der Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittel­ kammer 54 der Betätigungsvorrichtung 48 in der oben be­ schriebenen Weise ansteigt, um das vordere Rahmenglied 32 in Vorwärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2 und 4) um inkremen­ tell bzw. schrittweise die Spannung auf der Antriebsraupenkette 28 zu steigern. Sobald das vordere Rahmenglied 32 zurück zur Zielposition vorgeschoben worden ist (wie vom Positionssensor 154 abgefühlt), hört die Steuervor­ richtung 160 auf, den Strömungsmitteldruck in der Strö­ mungsmittelkammer 54 zu steigern, wodurch die Vorwärtsbe­ wegung des Kolbens 48 aufhört.
Wenn folglich der Positionssensor 154 detektiert, daß die lineare Distanz D vom vorderen Rahmenglied 32 zum hinte­ ren Rahmenglied 34 über den vorbestimmten Distanzwert mit Bezug auf die Zielposition des vorderen Rahmengliedes 32 ansteigt, wodurch angezeigt wird, daß die Spannung auf der Antriebsraupenkette angestiegen ist, erzeugt die Steuervorrichtung 160 Ausgangssteuersignale, die den Be­ trieb der Hauptventilanordnung 90 und des Auslaßsteuer­ ventils 144 steuern, um inkrementell bzw. schrittweise den Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 48 in der oben beschriebenen Weise zu senken, um das vordere Rahmenglied 32 in Rück­ wärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Rich­ tung des Pfeils 44 in den Fig. 2 und 4), um die Span­ nung auf der Antriebsraupenkette 28 zu senken. Sobald das vordere Rahmenglied 32 sich zurück zur Zielposition be­ wegt hat (wie vom Positionssensor 154 abgefühlt), hört die Steuervorrichtung 160 auf, den Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelkammer 54 abzusenken, wodurch die Rückwärtsbewegung des Kolbens 48 aufhört.
Es sei bemerkt, daß eine solche "Regelung" (closed loop) der Spannung der Antriebsraupenkette 28 verhindert, daß der Raupentraktor 10 für eine Zeitperiode mit einer uner­ wünschten Spannungsgröße (entweder zu hoch oder zu nied­ rig) in der Antriebsraupenkette 28 betrieben wird, wo­ durch der Wirkungsgrad des Traktors 10 gesteigert wird, während ebenfalls die Nutzlebensdauer der Komponenten vergrößert wird, die mit der Unterfahrgestellanordnung 16 assoziiert sind. Darüber hinaus sei bemerkt, daß die Steuervorrichtung 160 auch konfiguriert sein kann, um au­ tomatisch die "Nullstellungsprozedur" in vorbestimmten Intervallen wieder auszuführen, um der normalen Abnutzung in den Komponenten Rechnung zu tragen, die mit der An­ triebsraupenkette 28 assoziiert sind.
Darüber hinaus sei bemerkt, daß ein (nicht gezeigtes) Druckentlastungsventil strömungsmittelmäßig zwischen dem Strömungsmittelanschluß 138 der Ventilgruppe 58 und dem Strömungsmittelanschluß 140 der Betätigungsvorrichtung 46 angeordnet sein kann, um eine Rückstoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 16 vorzusehen. Insbesondere wenn ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestell­ anordnung 16 während des Antriebs des Raupentraktors 10 eingezogen wird, wird das vordere Leerlaufrad 22 nach hinten gedrückt oder in anderer Weise bewegt (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 in den Fig. 2 und 4), wodurch der Strömungsmitteldruck in der Strömungsmit­ telkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 46 ansteigt. So­ bald der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmit­ telkammer 54 größer ist als die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsventils (beispielsweise 6000 psi), wird Hydraulikströmungsmittel innerhalb der Strömungsmit­ telkammer 54 zum Reservoir über das Druckentlastungsven­ til ausgestoßen, wodurch gestattet wird, daß der Kolben 48 (und daher das vordere Rahmenglied 32 und das vordere Leerlaufrad 22) in Rückwärtsrichtung gedrückt wird oder in anderer Weise bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4), wodurch eine Entlastung oder ein Durchhang in der Antriebsraupenkette 28 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Ent­ lastung in der Antriebsraupenkette 28 das Herausstoßen des Steins aus der Unterfahrgestellanordnung 16 erleich­ tert.
Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 16 ausgestoßen worden ist, wird das vordere Rahmenglied 32 zu seiner vorherigen Zielposition zurückgebracht, wodurch die Antriebsraupenkette 28 auf ihr vorheriges Spannungs­ niveau zurückgebracht wird. Insbesondere steuert die Steuervorrichtung 160 die Betätigung der Ventile 90, 142 und 144 basierend auf einer Ausgangsgröße aus dem Posi­ tionssensor 154, um das vordere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad 22) in seine vorherige Zielposi­ tion zurückzubringen, wodurch die Antriebsraupenkette 28 auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückgebracht wird. Es sei bemerkt, daß die Steuervorrichtung 160 alternativ konfiguriert werden kann, um die "Nullstellungsprozedur" auszuführen, um die Zielposition des vorderen Rahmenglie­ des 32 nach jedem Rückstoßereignis zurückzusetzen.
Mit Bezug auf Fig. 7 ist eine weitere Bauart einer Ar­ beitsmaschine gezeigt, wie beispielsweise ein Hydraulik­ bagger 210, der verwendet wird, um zahlreiche Arbeits­ funktionen auszuführen, wie beispielsweise das Graben und eine Materialbewegung. Der Bagger 210 weist eine Anzahl von Arbeitswerkzeugen auf, wie beispielsweise eine hy­ draulisch angetriebene Schaufelanordnung 212, die an ei­ nem Ende einer Auslegeranordnung 214 mit einem Ausle­ gerarm 216 und einer Vorderauslegeranordnung 218 befes­ tigt ist. Der Bagger 210 weist weiter einen Motor wie beispielsweise einen Dieselmotor 220 auf, um die An­ triebsleistung sowohl zum Vortrieb des Baggers 210, als auch zum Antrieb der Schaufel 212 und der Auslegeranord­ nung 214 zu liefern.
Der Bagger 210 weist auch eine Unterfahrgestellanordnung 226 auf. Die Unterfahrgestellanordnung 226 weist eine Rahmenanordnung 228 auf, ein Antriebskettenrad 230, ein vorderes Leerlaufrad 232 und eine Anzahl von Mittelrol­ lenanordnungen 236. Eine Endlosantriebsraupenkette 238 wird von dem Antriebskettenrad 230 so angetrieben, daß sie um das vordere Leerlaufrad 232 und jede der Mittel­ rollenanordnungen 236 getrieben wird, wodurch die An­ triebsleistung zum Vortrieb des Baggers 210 geliefert wird. Insbesondere wird die mechanische Ausgangsgröße bzw. Ausgangsleistung aus dem Motor 220 zum Antriebsket­ tenrad 230 über ein hydraulisches Antriebssystem 240 mit einer Anzahl von Hydraulikantriebsmotoren 304 (siehe Fig. 9 und 10) übertragen, die das Antriebskettenrad 230 so antreiben, daß sie die Antriebsraupenkette 238 und so­ mit den Bagger 210 antreiben. Es sei bemerkt, daß obwohl nur eine Seite des Baggers 210 in Fig. 7 gezeigt ist, die andere Seite des Baggers 210 auch eine Unterfahrge­ stellanordnung 226 mit ähnlichen Komponenten aufweisen könnte, wie jene, die in Fig. 7 gezeigt sind (beispielsweise eine Rahmenanordnung 228, das Antriebs­ kettenrad 230, das vordere Leerlaufrad 232, die Mittel­ rollenanordnungen 236 und die Antriebsraupenkette 238).
Der Bagger 210 weist auch eine Kabine 240 auf. Die Kabine 240 ist vorgesehen, um die Vorrichtungen zu umschließen oder in anderer Weise aufzunehmen, die mit dem Bagger 210 assoziiert sind, die von einem Bediener während des Be­ triebs des Baggers 210 verwendet werden können. Insbeson­ dere nimmt die Kabine 240 einen (nicht gezeigten) Bedie­ nersitz und eine Anzahl von Steuervorrichtungen 242 auf, wie beispielsweise eine Steuerhebelanordnung 466 und eine Fußpedalanordnung 246 (siehe Fig. 15).
Wie genauer in den Fig. 8-10 gezeigt, weist die Unter­ fahrgestellanordnung 226 eine Raupenspannanordnung 248 auf. Die Raupenspannanordnung 248 weist eine Zylinderan­ ordnung 250 mit einem daran befestigten Joch 252 auf. Wie in Fig. 8 gezeigt, ist das vordere Leerlaufrad 232 dreh­ bar mit dem Joch 252 gekoppelt. Die Bewegung des Jochs 252 und daher des vorderen Leerlaufrades 232 in Vorwärts­ richtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 8), steigert die Spannung der Antriebsraupen­ kette 238. Im Gegensatz dazu senkt die Bewegung des Jochs 252 und daher des vorderen Leerlaufrades 232 in Rück­ wärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 8) die Spannung der Antriebsraupen­ kette 238.
Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt, weist die Zylinder­ anordnung 250 ein Hauptgehäuse 258 mit einer darin defi­ nierten Hauptkammer 260 auf. Die Hauptkammer 260 weist eine Rückstoßunterkammer 262 auf, die einen darin ange­ ordneten Rückstoßkolben 264 besitzt. Wie unten genauer besprochen wird, bietet der Rückstoßkolben 264 eine Rück­ stoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 226. Ins­ besondere wenn ein Stein oder ähnliches von der Unter­ fahrgestellanordnung 226 während des Vortriebs des Bag­ gers 210 eingezogen wird, erleichtert die Anwendung des Rückstoßkolbens 264 das Ausstoßen des Steins aus der Un­ terfahrgestellanordnung 226 ohne Schaden an den Komponen­ ten, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 assoziiert sind, wie beispielsweise die Antriebsraupenkette 238.
Der Rückstoßkolben 264 hat einen darin definierten mitt­ leren Durchlaß 266. Eine Hauptkolbenanordnung 268 ist in­ nerhalb des mittleren Durchlasses 266 befestigt. Die Hauptkolbenanordnung 268 weist ein Gehäuse 270 mit einer Hauptkammer 272 und einem darin definierten Auslaßanschluß 274 auf. Ein Hauptkolben 276 ist innerhalb der Hauptkammer 272 positioniert, um sich darin hin und her zu bewegen. Der Hauptkolben 276 hat einen darin definier­ ten mittleren Durchlaß 278. Eine Rückschlagventilanord­ nung 280 ist innerhalb des mittleren Durchlasses 278 des Hauptkolbens 276 positioniert.
Die Zylinderanordnung 250 weist weiter einen Hilfskolben 280 mit einem Kopfendteil 282 auf, der innerhalb der Hauptkammer 260 positioniert ist, und mit einem Stangen­ endteil 248, der sich aus einer abgedichteten Öffnung 286 heraus erstreckt, die im Hauptgehäuse 258 definiert ist. Wie in Fig. 9 gezeigt, ist der Stangenendteil 284 am Joch 252 gesichert und daher am Leerlaufrad 232. Wenn da­ her der Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in Vorwärts­ richtung bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 8-10), wird das Joch 252 und daher das vordere Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung be­ wegt, wodurch die Spannung der Antriebsraupenkette 238 vergrößert wird. Wenn im Gegensatz dazu der Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in Rückwärtsrichtung bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 8-10), wird das Joch 252 und daher das vordere Leerlaufrad 232 genauso in Rückwärtsrichtung bewegt, wo­ durch die Spannung der Antriebsraupenkette 238 verringert wird.
Die Raupenspannanordnung 248 weist weiter eine Steuerven­ tilanordnung 288 und einen mit Stickstoff geladenen bzw. vorgespannten Strömungsmittelakkumulator 290 auf. Der Ak­ kumulator 290 ist mit einem Strömungsmittelanschluß 292 der Steuerventilanordnung 288 über eine Strömungsmittel­ leitung 294 gekoppelt. Die Rückstoßunterkammer 262 ist mit einem Strömungsmittelanschluß 300 der Steuerventil­ anordnung 288 über eine Strömungsmittelleitung 302 gekoppelt, während die Hauptkammer 272 der Hauptkolbenanord­ nung 268 mit einem Strömungsmittelanschluß 296 der Steu­ erventilanordnung 288 über eine Strömungsmittelleitung 298 gekoppelt ist. Ein Strömungsmittelauslaßanschluß 306 der Steuerventilanordnung 288 ist strömungsmittelmäßig mit einem Strömungsmittelreservoir 308 über eine Ablauf­ leitung 310 gekoppelt.
Ein Vorsteuerströmungsmittelanschluß 312 ist strömungs­ mittelmäßig mit einer oder mehreren Komponenten gekop­ pelt, die mit einem hydraulischen Antriebssystem 240 des Baggers 210 über eine Strömungsmittelleitung 314 assozi­ iert sind, Insbesondere, wie oben beschrieben, weist das hydraulische Antriebssystem 240 des Baggers 210 eine An­ zahl von Hydraulikantriebsmotoren 304 auf, um die An­ triebskettenräder 230 der Unterfahrgestellanordnungen 226 anzutreiben. Darüber hinaus weist das Hydraulikantriebs­ system 240 eine hydraulisch ausgeschaltete bzw. hydrau­ lisch gelöste Feststellbremse 316 auf. Die Feststell- bzw. Parkbremse 316 weist eine (nicht gezeigte) Haltefe­ der auf, die den Bagger 210 in einer relativ stationären Position hält, wenn die Feststellbremse 316 betätigt wird. Die Haltefeder wird durch einen Fluß von unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel in eine (nicht gezeigte) Federkammer gelöst, die die Haltefeder auf­ nimmt, um zu gestatten, daß der Bagger 210 von einer Stelle zur anderen gefahren wird.
Das hydraulische Antriebssystem 240 weist auch eine Schaltventilanordnung 318 auf, die betriebsmäßig mit den Bedienersteuervorrichtungen 242 gekoppelt ist, die inner­ halb der Kabine 240 gelegen sind. Die Schaltventilanord­ nung 318 liefert selektiv einen Fluß von unter Druck ge­ setztem Hydraulikströmungsmittel zu den Komponenten, die mit dem hydraulischen Antriebssystem 240 assoziiert sind, und zu den Werkzeugen, die mit dem Bagger 210 assoziiert sind, und zwar basierend auf der Betätigung der Steuer­ vorrichtungen 242 durch den Bediener des Baggers 210. Insbesondere weist der Hydraulikbagger 210 eine Haupt­ strömungsmittelversorgungsschaltung 488 (siehe Fig. 15) auf, die die Strömungsmittelkomponenten aufweist, die nö­ tig sind, um unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmit­ tel zum Antriebssystem 240 und zu den hydraulischen Werk­ zeugen zu liefern, die mit dem Bagger 210 assoziiert sind. Unter anderen Funktionen leitet die Schaltventil­ anordnung 318 unter Druck gesetztes Hydraulikströmungs­ mittel von der Hauptströmungsmittelversorgungsschaltung 488 sowohl zum Antriebssystem 240, als auch zur Werkzeug­ versorgungsschaltung 464 (siehe Fig. 15). Wenn daher der Bediener eine der Steuervorrichtungen betätigt, um den Bagger 210 anzutreiben, wird Strömungsmittel von der Hauptströmungsmittelversorgungsschaltung 488 zu den Kom­ ponenten geleitet, die mit dem Antriebssystem 240 assozi­ iert sind, und zwar von der Schaltventilanordnung 318. Wenn im Gegensatz dazu der Bediener eine der Steuervor­ richtungen betätigt, um ein Arbeitswerkzeug zu betreiben, wie beispielsweise die Schaufel 212, wird Strömungsmittel von der Hauptströmungsmittelversorgungsschaltung 488 zur Werkzeugversorgungsschaltung 464 durch die Schaltventil­ anordnung 318 geleitet. Als ein spezielles Beispiel lei­ tet die Schaltventilanordnung 318 direkt unter Druck ge­ setztes Hydraulikströmungsmittel zur Federkammer, die mit der Feststellbremse 316 assoziiert ist, um die Bremse 316 zu lösen, wenn der Bediener eine der Steuervorrichtungen 242 betätigt, um die Feststellbremse 316 zu lösen. Wenn in ähnlicher Weise der Bediener eine der Steuervorrich­ tungen 242 betätigt, wie beispielsweise das Fußpedal 246 (siehe Fig. 15), um den Bagger 210 vorzufahren, leitet die Schaltventilanordnung 318 unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel zu den entsprechenden Antriebsmo­ toren 304.
Die Steuerventilanordnung 288 der Raupenspannanordnung 248 ist in einer Anzahl von Steuerpositionen positionier­ bar, und zwar basierend auf dem Betriebsvorgang, der von dem Bagger 210 ausgeführt wird, um selektiv die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 zu vergrößern. Eine sol­ che Einstellung der Raupenspannung versieht den Bagger 210 der vorliegenden Erfindung mit zahlreichen Vorteilen gegenüber zuvor konstruierten Baggern. Wenn beispielswei­ se der Bagger 210 eine Arbeitsfunktion ausführt, wie bei­ spielsweise eine Grabfunktion oder eine Materialhandha­ bungsfunktion, dann vergrößert das Raupenspannsystem 248 der vorliegenden Erfindung die Spannung auf der Antriebs­ raupenkette 238, um im wesentlichen jeglichen Durchhang dort herauszunehmen. Das Herausnehmen von im wesentlichen dem gesamten Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 verhindert, daß die Unterfahrgestellanordnung 226 hin und her im Inneren der Antriebsraupenkette 238 rollt. Jedoch senkt das Raupenspannsystem 248 der vorliegenden Erfin­ dung die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238, wenn der Bagger gefahren wird, um die Abnutzung der Komponen­ ten zu verringern, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 assoziiert sind, wodurch die nützliche Lebensdauer des Baggers 210 vergrößert wird.
Es sei bemerkt, daß die Betätigung bzw. das Einschalten oder das Ausschalten des hydraulischen Antriebssystems 240 überwacht werden kann, um den Betriebsvorgang zu be­ stimmen, der vom Bagger 210 ausgeführt wird. Beispiels­ weise zeigt eine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in den Strömungsmittelversorgungsleitungen (nicht gezeigt), die die Hydraulikmotoren 304 versorgen, ein Fahren (d. h. eine Bewegung) des Baggers 210. In ähnlicher Weise zeigt eine Absenkung des Strömungsmitteldruckes in den Strö­ mungsmittelversorgungsleitungen, die die Hydraulikmotoren 304 versorgen, daß der Bagger 210 in einer stationären Position gehalten wird (d. h., daß er sich nicht bewegt oder in einer anderen Weise vorangetrieben wird), wie beispielsweise, wenn der Bagger 210 eine Arbeitsfunktion ausführt (beispielsweise eine Grabfunktion oder eine Ma­ terialhandhabungsfunktion). Darüber hinaus zeigt eine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der Strömungs­ mittelversorgungsleitung (nicht gezeigt), die die hydrau­ lisch gelöste Feststellbremse 316 versorgt, daß der Be­ diener vorbereitet, den Bagger 210 zu fahren. In ähnli­ cher Weise kann ein Strömungsmitteldruck in irgendeiner der Strömungsmittelleitungen, die mit den Schaltventilen assoziiert sind, die mit der Schaltventilanordnung 318 assoziiert sind, ebenfalls überwacht werden, um zu be­ stimmen, ob der Bagger 210 gefahren wird oder in einer stationären Position gehalten wird. Darüber hinaus zeigt eine Vergrößerung des Strömungsmitteldruckes in den Strö­ mungsmittelversorgungsleitungen (nicht gezeigt) die Hy­ draulikströmungsmittel zu den Strömungsmittelzylindern liefern, die mit der Auslegeranordnung 214 und der Schau­ fel 212 (siehe Fig. 7) assoziiert sind, daß der Bagger 210 betrieben wird, um eine Arbeitsfunktion auszuführen.
Aus der obigen Besprechung sollte klar sein, daß die Strömungsmittelleitung 314 strömungsmittelmäßig mit ir­ gendeiner der zahlreichen Komponenten gekoppelt sein kann, die mit dem Hydrauliksystem 240 (oder mit der Werk­ zeugströmungsmittelversorgungsschaltung 464) assoziiert sind, um Veränderungen des Hydraulikdruckes an den Vor­ steuerströmungsmittelanschluß 312 der Steuerventilanord­ nung 288 zu übermitteln. Es sei bemerkt, daß solche Ver­ änderungen des Hydraulikdruckes anzeigen, daß das Hydrau­ likantriebssystem 240 zwischen seinem Betätigungsbetriebszustand, < ;D 99999 00070 552 001000280000000200012000285919988800040 0002010060932 00004 99880PA NB=39<in dem das Antriebssystem 240 ein Fahren des Baggers 210 von einer Stelle zur anderen bewirkt, und seinem nicht betätigten Betriebszustand umgeschaltet wird, in dem das Antriebssystem 240 den Bagger 210 nicht fährt. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel ist die Strömungsmittelleitung 314 strömungsmittelmäßig mit der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 gekoppelt. In einer derartigen Konfiguration wird die Steuerventilanordnung 288 in einer Position mit vergrö­ ßerter Spannung angeordnet (wie in Fig. 10 gezeigt), wenn ein relativ geringer Strömungsmitteldruck in der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 ab­ gefühlt wird. Wenn jedoch eine Vergrößerung des Strö­ mungsmitteldruckes in der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 abgefühlt wird, wodurch angezeigt wird, daß die Bremse 316 gelöst wird, wird die Steuerven­ tilanordnung 288 in ihrer Position mit verringerter Span­ nung positioniert, wie in Fig. 9 gezeigt.
Wie in Fig. 10 gezeigt, wird unter Druck gesetztes Hy­ draulikströmungsmittel vom Akkumulator 290 zu jeder der Strömungsmittelleitungen 298, 302 und daher in die Rück­ stoßunterkammer 262 und in die Hauptkammer 272 geleitet, wenn die Steuerventilanordnung 288 in ihrer Position mit vergrößerter Spannung positioniert ist. Die Anwesenheit von unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel in der Rückstoßunterkammer 262 drückt den Rückstoßkolben 264 nach links (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen) gegen einen Stop 320. Unter Druck gesetztes Hydraulikströmungs­ mittel in der Hauptkammer 272 wird durch den mittleren Durchlaß 278 geleitet, der in dem Hauptkolben 276 defi­ niert ist, weiter durch das Rückschlagventil 280 und aus dem Auslaßanschluß 274 des Gehäuses 270. Das Rückschlag­ ventil 280 hält einen kleinen Differenzströmungsmittel­ druck zwischen der Hauptkammer 272 und dem Auslaßanschluß 274, wodurch der Hauptkolben 276 nach links gedrückt wird (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen).
Eine solche linksgerichtete Bewegung des Hauptkolbens 276 vergrößert den Strömungsmitteldruck in der Hauptkammer 260, um den Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in Vor­ wärtsrichtung zu drücken (d. h. in der allgemeinen Rich­ tung der Pfeile 254 der Fig. 8-10), wodurch genauso das vordere Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung bewegt wird. Unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel vom Strömungsmittelakkumulator 290 wird fortfahren, das Leer­ laufrad 232 in Vorwärtsrichtung zu drücken, bis im we­ sentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupen­ kette 238 entfernt worden ist (d. h. die Raupe ist stramm), oder bis der Hauptkolben 276 in Kontakt mit ei­ nem Anschlag 322 vorgeschoben worden ist. Es sei bemerkt, daß wenn der Akkumulator 290 von Hydraulikströmungsmittel geleert ist, der gesamte Durchhang aus der Antriebsrau­ penkette 238 entfernt worden ist, wobei das obige Verfah­ ren wiederum zyklisch ausgeführt werden kann, um ein sol­ ches Ergebnis zu erzeugen.
Es sei bemerkt, daß die Vergrößerung der Spannung der An­ triebsraupenkette 238 während eines Grabvorgangs den Be­ trieb des Baggers 210 erleichtert. Insbesondere durch Entfernen von im wesentlichen dem ganzen Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238, wird der Bagger 210 wahr­ scheinlich weniger im inneren Teil der Antriebsraupenket­ te 238 hin und her rollen. Darüber hinaus ist, wie in Fig. 10 gezeigt, ein Paar von Rückschlagventilen 324, 326 innerhalb der Steuerventilanordnung 288 vorgesehen, um die Bewegung der Komponenten zu eliminieren, die mit der Raupenspannanordnung 248 (und daher mit dem vorderen Leerlaufrad 232) assoziiert sind, und zwar aufgrund der Werkzeugkräfte, die von der Auslegeranordnung 214 und der Schaufel 212 während deren Betrieb erzeugt werden. Dies eliminiert weiter eine unerwünschte Bewegung der Unter­ fahrgestellanordnung 226 während der Ausführung einer Ar­ beitsfunktion.
Wenn eine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 ab­ gefühlt wird, wodurch angezeigt wird, daß die Bremse 316 gelöst wird, wird, wie oben beschrieben, die Steuerventi­ lanordnung 288 in ihrer Position mit gesenkter Spannung positioniert, wie in Fig. 9 gezeigt. Wenn die Steuerven­ tilanordnung 288 in ihrer Position mit gelöster Spannung positioniert ist, wird unter Druck gesetztes Hydraulik­ strömungsmittel weiter vom Akkumulator 290 zusammen mit dem Strömungsmitteldruck vom Antriebssystem 240 zur Strö­ mungsmittelleitung 302 und von dort in die Rückstoßunter­ kammer 262 geleitet. Wie zuvor drückt die Anwesenheit des unter Druck gesetzten Hydraulikströmungsmittels in der Rückstoßunterkammer 262 den Rückstoßkolben 264 nach links (wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt) gegen den Anschlag 320.
Wenn jedoch die Steuerventilanordnung 288 in ihrer Posi­ tion mit verringerter Spannung positioniert ist, wird das Hydraulikströmungsmittel innerhalb der Hauptkammer 272 ausgestoßen oder in anderer Weise zum Reservoir 308 abge­ leitet, wodurch gestattet wird, daß unter Druck gesetztes Strömungsmittel innerhalb des Strömungsmittelauslasses 274 und der Hauptkammer 260 (die vom Reservoir 308 durch das Rückschlagventil 280 isoliert ist) den Hauptkolben 276 in einer Richtung nach rechts drückt (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen), bis die Bewegung des Hauptkol­ bens 276 von einem Anschlag 328 gestoppt wird.
Eine solche Bewegung des Hauptkolbens 276 nach rechts senkt den Strömungsmitteldruck in der Hauptkammer 260, um den Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in der Richtung nach hinten zu drücken (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 8-10), wodurch genauso das vordere Leerlaufrad 232 in der Richtung nach hinten be­ wegt wird. Die Distanz, auf die das Leerlaufrad 232 zu­ rückgezogen wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Teils 256 der Fig. 8-10 bewegt), entspricht der Hublänge des Hauptkolbens 276. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel wird das wünschenswerte Fahrraupen­ spannungsniveau erreicht durch Zurückziehen des vorderen Leerlaufrades 232 um ungefähr 10 Millimeter von dem Punkt, an dem im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist (d. h. der Punkt, an dem das vordere Leerlaufrad 232 während des Ausführens einer Arbeitsfunktion positioniert ist). Daher wird die Hauptkolbenanordnung 268 so konfiguriert, daß der Hauptkolben 276 eine Hublänge hat, die bewirkt, daß das vordere Leerlaufrad um ungefähr 10 Millimeter zurück­ gezogen wird, wenn der Hauptkolben 276 nach rechts gegen den Anschlag 328 gedrückt wird.
Es sei bemerkt, daß das Hydraulikströmungsmittel, das während der Entlüftung bzw. Ableitung der Hauptkammer 272 verloren geht, vom Akkumulator 290 ersetzt wird, und zwar durch Verwendung von Hydraulikströmungsmittel vom An­ triebssystem 240. Insbesondere liefert ein Druckregulie­ rungsventil 330 in der Steuerventilanordnung 288 Strö­ mungsmitteldruck an den Strömungsmittelanschluß 292 (über ein Rückschlagventil 332), der größer ist, als der Druck, der vom Akkumulator 290 aufrecht erhalten wird. Dies steigert den Druck im Akkumulator 290 durch Hineindrücken von zusätzlichem Strömungsmittel, wodurch das Strömungs­ mittel ersetzt wird, welches während der Entlüftung bzw. Ableitung der Hauptkammer 272 verlorengegangen ist. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel hält das Druck­ regulierungsventil 330 den Strömungsmitteldruck vom An­ triebssystem 240 auf 2000 psi, während der Akkumulator 290 den Strömungsmitteldruck mit 1875 psi liefert. Daher wird ein Strömungsmitteldruck vom Antriebssystem 240 (2000 psi) größer als der Strömungsmitteldruck innerhalb des Akkumulators 290 (1875 psi), wenn er strömungsmittel­ mäßig mit dem Antriebssystem 240 gekoppelt ist, wodurch zusätzliches Strömungsmittel in den Akkumulator 290 ge­ drückt wird. Es sei bemerkt, daß wenn die Steuerventi­ lanordnung 288 zurück in ihre Position mit gesteigerter Spannung geschaltet ist (siehe Fig. 10), der gespeicher­ te Strömungsmitteldruck im Akkumulator 290 den Hauptkol­ ben 276 nach links drückt (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen), wodurch der Strömungsmitteldruck innerhalb des Akkumulators zurück auf seinen normalen Druck fällt (beispielsweise zurück auf 1875 psi von 2000 psi).
Wie oben beschrieben, sieht ein solches Lösen der An­ triebsraupenkette 238 vor dem Vortrieb des Baggers 210 zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruierten Baggern vor. Beispielsweise wird durch Lösen oder andere Absen­ kung der Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 um ein vorbestimmtes Ausmaß vor dem Fahren des Baggers 210 die Abnützung der Komponenten verringert, die mit der Unter­ fahrgestellanordnung 226 assoziiert sind, wodurch der Wirkungsgrad vergrößert wird und auch die Nutzlebensdauer des Baggers 210.
Darüber hinaus sei bemerkt, daß die Konstruktion des Rau­ penspannsystems 248 eine Rückstoßfunktion für die Unter­ fahrgestellanordnung 226 vorsieht, wodurch die Notwendig­ keit für eine getrennte Rückstoßanordnung wie beispiels­ weise eine Feder oder ähnliches eliminiert wird. Insbesondere gestattet eine Kombination eines Rückschlagven­ tils 334 und eines Druckentlastungsventils 336 die selek­ tive Bewegung des Rückstoßkolbens 264 in dem Fall, daß ein Stein oder ähnliches in die Unterfahrgestellanordnung 226 während des Vortriebs des Baggers 210 eingezogen wird. Eine solche Bewegung des Rückstoßkolbens 264 be­ wirkt eine entsprechende Bewegung des vorderen Leer­ laufrades 232. Insbesondere, wenn während des Vortriebs des Baggers 210 ein Stein oder ähnliches von der Unter­ fahrgestellanordnung 226 eingezogen wird, wodurch das Leerlaufrad 232 und daher das Kolbenkopfende 282 des Hilfskolbens nach hinten gedrückt wird (d. h. in der all­ gemeinen Richtung des Teils 256 der Fig. 8 bis 10) wird ein Strömungsmitteldruck auf ein erstes Ende 338 des Rückstoßkolbens 264 ausgeübt, wodurch der Strömungsmit­ teldruck in der Rückstoßunterkammer 262 gesteigert wird. Es wird verhindert, daß Hydraulikströmungsmittel aus der Rückstoßunterkammer 262 zurück zum Akkumulator 290 fließt, und zwar vom Rückschlagventil 334. Wenn jedoch der Strömungsmitteldruck in der Rückstoßunterkammer 262 über die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsven­ tils 336 ansteigt (beispielsweise 6000 psi), öffnet sich das Entlastungsventil 336, wodurch gestattet wird, daß Strömungsmittel von der Rückstoßunterkammer 262 zum Akku­ mulator 290 geleitet wird. Dies bewirkt eine Bewegung nach rechts des Rückstoßkolbens 264 (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen), wodurch gestattet wird, daß der Hilfs­ kolben 280 und daher das Leerlaufrad 232 in einer Rich­ tung nach hinten bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 9 bis 10), wodurch eine Entlastung oder ein Durchhang in der Antriebsraupen­ kette 238 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine sol­ che Entlastung in der Antriebsraupenkette 238 das Aussto­ ßen des Steins aus der Unterfahrgestellanordnung 226 er­ leichtert.
Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226 ausgestoßen worden ist, wird der Strömungsmitteldruck vom Akkumulator 290 zur Rückstoßunterkammer 262 zurückgelei­ tet, wodurch wiederum der Rückstoßkolben nach links ge­ drückt wird (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen) und zwar gegen den Anschlag 320, was den Hilfskolben 280 und daher das Leerlaufrad 232 zu ihren vorherigen Positionen zurückbringt, wodurch die Antriebsraupenkette 238 zu ih­ rer vorherigen Spannungseinstellung zurückgebracht wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Konfiguration der Raupen­ spannanordnung 248 ein Rückstoßansprechen mit einer rela­ tiv wirkungsvollen Hystereseschleife im Vergleich zu zu­ vor konstruierten Rückstoßanordnungen zeigt. Insbesondere muß der Rückfluß von der Rückstoßunterkammer 262 zum Ak­ kumulator 290 durch das Entlastungsventil 336 fließen, wodurch eine relativ große Rückstoßkraft (beispielsweise 6000 psi) erzeugt wird, jedoch kann ein Fluß vom Akkumu­ lator 290 zurück zur Rückstoßunterkammer 262 uneinge­ schränkt durch das Rückschlagventil 334 laufen, wodurch eine Rückstoßwiedergewinnung mit relativ niedrigem Druck erzeugt wird.
Daher bietet die Raupenspannanordnung 248 wie hier be­ schrieben zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruier­ ten Raupenspannanordnungen. Beispielsweise wird durch au­ tomatisches Umschalten zwischen einer relativ straffen Raupenkonfiguration und einer gelösten Raupenkonfigurati­ on verhindert, daß der Bagger 210 während eines Grabvor­ gangs hin und her rollt, jedoch den Vorteil von verrin­ gerter Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten er­ reicht. Darüber hinaus erleichtert die Konstruktion der Raupenspannanordnung 248 die Integration in bestehende Baggerkonstruktionen. Insbesondere weisen existierende Baggerkonstruktionen typischerweise keine Quelle von unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel innerhalb der Unterfahrgestellanordnung auf, wenn der Bagger einen Grabvorgang ausführt. Dies ist der Fall, da der Bagger im allgemeinen nicht während des Grabvorgangs vorangetrieben wird, wodurch die Notwendigkeit eines Hydraulikdruckes innerhalb der Unterfahrgestellanordnung eliminiert wird. Jedoch eliminiert die Anwendung des Akkumulators 290 zur Speicherung des Hydraulikdruckes die Notwendigkeit für eine aktive Druckquelle, wodurch ein Nachrüsten der Rau­ penspannanordnung 248 in existierende Baggerkonstruktio­ nen erleichtert wird.
Mit Bezug auf die Fig. 11-14 ist ein zweites Ausfüh­ rungsbeispiel einer Raupenspannanordnung 350 gezeigt, die in Verbindung mit dem Bagger 210 verwendet werden kann. Wie unten genauer besprochen wird, führt die Raupen­ spannanordnung 350 ähnliche Funktionen aus, wie die Rau­ penspannanordnung 248. Insbesondere ist die Raupen­ spannanordnung 350 konfiguriert, um eine relativ stramme Raupenkonfiguration vorzusehen, um zu verhindern, daß der Bagger 210 während eines Grabvorgangs hin und her rollt, wobei sie jedoch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 während des Vortriebs des Baggers 210 löst, um die Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten zu verringern. Darüber hinaus sieht die Raupenspannanordnung 350 auch eine Rückstoßfunktion vor, wodurch die Notwendigkeit eli­ miniert wird, getrennte Rückstoßkomponenten vorzusehen.
Die Raupenspannanordnung 350 weist ein Steuerventil 352 auf, eine Quelle für unter Druck gesetztes Hydraulikströ­ mungsmittel, wie beispielsweise eine Hydraulikpumpe 354, eine Durchhangeinstellvorrichtung 356, ein Paar von Akku­ mulatoren 358, 360 und ein Druckentlastungsventil 362. Wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, ist die Raupen­ spannanordnung 350 strömungsmittelmäßig mit einem Paar von Betätigungsvorrichtungen gekoppelt, wie beispielswei­ se mit Hydraulikzylindern 364, 366, um die Position der vorderen Leerlaufräder 232 des Baggers 210 zu steuern. Wie oben beschrieben, wird die Spannung der Antriebsrau­ penketten 238 eingestellt durch Bewegung der vorderen Leerlaufräder 232 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung. Insbesondere wenn die vorderen Leerlaufräder 232 in Vor­ wärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 11-12) wird die Spannung auf der Raupenkette 238 vergrößert. Wenn folglich die vorderen Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrich­ tung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-12) wird die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 gesenkt.
Wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, ist ein Vorsteuer­ strömungsmittelanschluß 368 des Steuerventils 352 strö­ mungsmittelmäßig mit dem Hydraulikantriebssystem 240 des Baggers 210 über eine Strömungsmittelleitung 370 gekop­ pelt. Wie oben mit Bezug auf die Strömungsmittelleitung 314 der Raupenspannanordnung 248 beschrieben, kann die Strömungsmittelleitung 370 strömungsmittelmäßig mit ir­ gendeiner der zahlreichen Komponenten gekoppelt sein, die mit dem hydraulischen Antriebssystem 240 assoziiert sind (oder mit der Werkzeugversorgungsschaltung), um Verände­ rungen des Hydraulikdruckes an den Vorsteuerströmungsmit­ telanschluß 368 des Steuerventils 352 zu übermitteln. Wie oben beschrieben, zeigen solche Veränderungen des Hydrau­ likdruckes an, daß das hydraulische Antriebssystem 240 zwischen seinem Betätigungsbetriebszustand, in dem das Antriebssystem 240 einen Vortrieb des Baggers verursacht, und seinem nicht betätigten Betriebszustand umschaltet, in dem das Antriebssystem 240 den Bagger 210 nicht an­ treibt. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel ist die Strömungsmittelleitung 370 strömungsmittelmäßig mit der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 gekoppelt. In einer solchen Konfiguration wird das Steu­ erventil 352 in einer Position mit gesteigerter Spannung (wie in Fig. 12 gezeigt) durch eine Feder 244 angeord­ net, wenn ein relativ niedriger Strömungsmitteldruck in der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 abgefühlt wird. Wenn jedoch eine Steigerung des Strö­ mungsmitteldruckes in der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 abgefühlt wird, wodurch angezeigt wird, daß die Bremse 316 gelöst wird, wird die Vorspan­ nung der Feder 244 durch den Strömungsmitteldruck im Vor­ steuerströmungsmittelanschluß 368 überwunden, und das Steuerventil 352 wird in seiner Position mit verringerter Spannung positioniert, wie in Fig. 11 gezeigt.
Die Pumpe 354 kann als eine extra vorgesehene Pumpe ein­ gerichtet werden, um unter Druck gesetztes Hydraulikströ­ mungsmittel nur zu der Raupenspannanordnung 350 zu lie­ fern, oder alternativ kann eine Quelle für unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel, die mit einem anderen System des Baggers 210 assoziiert ist, als die Pumpe 354 verwendet werden. Beispielsweise kann die Pumpe 354 eine Pumpe sein, die mit dem Antriebssystem 240 assoziiert ist. Wie bei dem Raupenspannsystem 248 kann darüber hin­ aus die Hydraulikdruckquelle als eine passive Vorrichtung vorgesehen werden, wie beispielsweise als Strömungsmit­ telakkumulator. In einem beispielhaften Ausführungsbei­ spiel wird die Pumpe 354 als Vorsteuerdruckpumpe verkör­ pert, um Vorsteuerströmungsmitteldruck für die Komponen­ ten zu liefern, die mit dem Bagger 210 assoziiert sind.
Wie in den Fig. 13 und 14 gezeigt, weist die Durch­ hangeinstellvorrichtung 356 ein Gehäuse 372 mit einer Strömungsmittelkammer 374, mit einem Strömungsmittelein­ laß 376 und einem Paar von Strömungsmittelauslässen 378, 380 auf, die darin definiert sind. Ein Paar von Kolben 382, 384 ist in der Strömungsmittelkammer 374 positio­ niert. Die Kolben 382, 384 sind jeweils zwischen einer Position mit gesteigerter Spannung (wie in Fig. 13 ge­ zeigt) und einer Position mit verringerter Spannung (wie in Fig. 14 gezeigt) positionierbar. Insbesondere weist die Durchhangeinstellvorrichtung 356 ein Paar von Federn 386 auf, die an einem ersten Ende mit dem Gehäuse 372 ge­ koppelt sind und an einem zweiten Ende mit dem Kolben 382, 384. Wie in Fig. 13 gezeigt, drücken die Federn 386 zusammen mit dem Strömungsmitteldruck in dem Einlaß 376 die Kolben 382, 384 nach außen, um die Kolben 382, 384 an entgegengesetzten Endteilen der Strömungsmittelkammer 374 zu positionieren, wodurch die Kolben 382, 384 in ihren jeweiligen Positionen mit gesteigerter Spannung positio­ niert werden. Wie jedoch in Fig. 14 gezeigt, überwindet der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmittel­ auslässe 378, 380 die Vorspannung der Federn 386, wenn Hydraulikströmungsmittel aus der Strömungsmittelkammer 374 und aus dem Strömungsmitteleinlaß 376 geleitet wird, wodurch die Kolben 382, 384 in einer Richtung nach innen gedrückt werden, wodurch die Kolben 382, 384 in ihren je­ weiligen Positionen mit verringerter Spannung innerhalb eines Mittelteils der Strömungsmittelkammer 374 positio­ niert werden.
Die Bewegung der Kolben 382, 384 bewirkt die Betätigung der Hydraulikzylinder 364, 366. Insbesondere hat jeder der Kolben 382, 384 ein Rückschlagventil 388, das inner­ halb eines mittleren Durchlasses 416 positioniert ist, der in jedem der Kolben 382, 384 definiert ist. Wie in Fig. 14 gezeigt, hat jedes der Rückschlagventile 388 ei­ ne Position mit geschlossenem Rückschlagelement, in der eine Kugel 390 in Kontakt mit dem Ventilsitz 392 gedrückt wird, wodurch der Strömungsmitteleinlaß 376 von den Strömungsmittelauslässen 378, 380 isoliert wird (und daher von den Hydraulikzylindern 364, 366). Die Rückschlagven­ tile 388 haben auch eine Position mit offenem Rückschla­ gelement, in der die Kugel 390 weg vom Ventilsitz 392 ge­ drückt wird, um zu gestatten, daß Strömungsmittel vom Strömungsmitteleinlaß 376 zu den Strömungsmittelauslässen 378, 380 läuft.
Die Durchhangeinstellvorrichtung 356 kann als irgendeine Durchhangeinstellvorrichtung verkörpert werden, die die beschriebenen Funktionen ausführen kann. Beispielsweise sind Durchhangeinstellvorrichtungen, die insbesondere als die Durchhangeinstellvorrichtung 356 der vorliegenden Er­ findung nützlich sind, kommerziell erhältlich von der BFGoodrich Company, Charlotte, North Carolina.
Wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, sind die Auslässe 378, 380 strömungsmittelmäßig jeweils mit den Hydrau­ likzylindern 364, 366 gekoppelt. Insbesondere ist der Strömungsmittelauslaß 378 mit dem Hydraulikzylinder 364 über eine Strömungsmittelleitung 394 gekoppelt, während der Strömungsmittelauslaß 380 mit dem Hydraulikzylinder 366 über eine Strömungsmittelleitung 396 gekoppelt ist. Die Hydraulikzylinder 364, 366 haben jeweils ein Zylin­ dergehäuse 398 mit einer Stange 400, die sich davon er­ streckt. Ein erstes Ende der Stangen 400 ist an einem (nicht gezeigten) Kolben innerhalb der Zylindergehäuse 398 befestigt, während ein zweites Ende von jeder der Stangen 400 an den Jochen 252 befestigt ist, die mit den vorderen Leerlaufrädern 232 assoziiert sind. Daher be­ wirkt ein Ausfahren der Stangen 400 (d. h. eine Bewegung der Stangen 400 in der allgemeinen Richtung des Teils 254 mit Bezug auf die Gehäuse 398) eine entsprechende Bewe­ gung der Leerlaufräder 232, wodurch die Spannung auf den Antriebsraupenketten 238 vergrößert wird. Folglich bewirkt ein Zurückziehen der Stangen 400 (d. h. eine Bewe­ gung der Stangen 400 in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 mit Bezug auf die Gehäuse 398) eine entspre­ chende Bewegung der Leerlaufräder 232, wodurch die Span­ nung der Antriebsraupenketten 238 verringert wird.
Aus der obigen Beschreibung sollte daher offensichtlich werden, daß wenn das Steuerventil 352 in seiner Position mit gesteigerter Spannung positioniert ist (wie in Fig. 12 gezeigt) dadurch angezeigt wird, daß der Bagger 210 in einer stationären Position gehalten wird, um beispiels­ weise eine Grabfunktion auszuführen, wobei unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel von der Pumpe 354 zur Strömungsmittelkammer 374 der Durchhangeinstellvorrich­ tung 356 über den Einlaßströmungsmittelanschluß 376 ge­ leitet wird. Die Anwesenheit des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strömungsmittelkammer 374 zusammen mit der Vorspannung der Federn 386 drückt die Kolben 382, 384 in entgegengesetzten Richtungen nach außen, wodurch die Kol­ ben 382, 384 in ihrer jeweiligen Position mit gesteiger­ ter Spannung positioniert sind, und zwar an entgegenge­ setzten Endteilen der Strömungsmittelkammer 374. Der Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelkammer 374 be­ wirkt auch, daß die Rückschlagventile 388 in ihren jewei­ ligen Positionen mit offenem Rückschlagelement positio­ niert werden, wodurch gestattet wird, daß unter Druck ge­ setztes Hydraulikströmungsmittel vom Strömungsmittelein­ laß 376 durch die Strömungsmittelkammer 374 und aus den Strömungsmittelauslässen 378, 380 in die Hydraulikzylin­ der 364, 366 geleitet wird. Die Anwesenheit eines solchen Strömungsmitteldruckes bewirkt das Ausfahren der Stangen 400 (d. h. einer Bewegung der Stangen 400 in der allgemei­ nen Richtung des Pfeils 254 mit Bezug auf die Gehäuse 398), wodurch eine entsprechende Bewegung der Leerlaufräder 232 verursacht wird, um die Spannung der Antriebsrau­ penketten 238 zu vergrößern.
Wie oben mit Bezug auf die Raupenspannanordnung 248 be­ schrieben, sei bemerkt, daß die Steigerung der Spannung der Antriebsraupenkette 238 während eines Grabvorgangs den Betrieb des Baggers 210 erleichtert. Insbesondere durch Wegnehmen von im wesentlichen dem ganzen Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 wird der Bagger 210 weni­ ger wahrscheinlich innerhalb des inneren Teils der An­ triebsraupenkette 238 hin und her rollen. Darüber hinaus erzeugen die Rückschlagventile 388 innerhalb der Durch­ hangeinstellvorrichtung 356 im wesentlichen eine hydrau­ lische Verriegelung, was einen Rückfluß aus den Hydrau­ likzylindern 364, 366 verhindert, wodurch eine Bewegung der vorderen Leerlaufräder 232 aufgrund der Werkzeugkräf­ te, die durch die Auslegeranordnung 214 und die Schaufel 212 während ihres Betriebs erzeugt werden, minimiert wird, wenn nicht eliminiert wird. Dies eliminiert weiter eine unerwünschte Bewegung der Unterfahrgestellanordnung 226 während der Ausführung einer Arbeitsfunktion.
Wie oben beschrieben, wird eine solche Steigerung des Strömungsmitteldruckes an den Vorsteuerströmungsmittelan­ schluß 368 des Steuerventils 352 über die Strömungsmit­ telleitung 370 übermittelt, wenn eine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der Strömungsmitteleinlaßlei­ tung der Feststellbremse 316 abgefühlt wird, wodurch an­ gezeigt wird, daß die Bremse 316 gelöst wird, wodurch das Steuerventil 352 in seine Position für verringerte Span­ nung positioniert wird, wie in Fig. 11 gezeigt.
Wenn das Steuerventil 352 in seiner Position für verrin­ gerte Spannung positioniert ist, wird das Hydraulikströ­ mungsmittel innerhalb der Strömungsmittelkammer 374 der Durchhangeinstellvorrichtung 356 zum Reservoir 402 ausge­ stoßen oder in anderer Weise abgeleitet. Die Abwesenheit eines Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strömungsmit­ telkammer 374 gestattet, daß der Strömungsmitteldruck in­ nerhalb der Strömungsmittelauslässe 378, 380 sich zurück­ zieht oder in anderer Weise die Kolben 382 bzw. 384 nach innen drückt, um die Kolben 382, 384 in einem Mittelteil der Strömungsmittelkammer 374 zu positionieren, wodurch die Kolben 382, 384 in ihren jeweiligen Positionen mit verringerter Spannung positioniert werden. Die Abwesen­ heit des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strömungs­ mittelkammer 374 bewirkt auch, daß die Rückschlagventile 388 in ihren jeweiligen Positionen mit geschlossenem Rückschlagelement positioniert werden, wodurch verhindert wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel von den Hydraulikzylindern 364, 366 zum Reservoir 402 vorgeschoben werden.
Die Bewegung der Kolben 382, 384 aus ihren jeweiligen Po­ sitionen für gesteigerte Spannung in ihre jeweiligen Po­ sitionen für verringerte Spannung bewirkt ein Zurückzie­ hen der Stangen 400 (d. h. eine Bewegung der Stangen 400 in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 mit Bezug auf die Gehäuse 398) wodurch eine entsprechende Bewegung der Leerlaufräder 232 verursacht wird, um die Spannung auf den Antriebsraupenketten 238 zu senken. Die Distanz, auf die die Leerlaufräder 232 zurückgezogen werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-12 bewegt), entspricht der Hublänge der Kolben 382, 384. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel wird ein wünschenswertes Fahrraupenspanniveau erreicht durch Zurückziehen der vorderen Leerlaufräder 232 um un­ gefähr 10 Millimeter von dem Punkt, an dem im wesentli­ chen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist (d. h. der Punkt an dem die vorderen Leerlaufräder 232 während der Ausführung einer Ar­ beitsfunktion positioniert sind). Daher ist die Durch­ hangeinstellvorrichtung 356 so konfiguriert, daß jeder der Kolben 382, 384 eine Hublänge hat, die bewirkt, daß die vorderen Leerlaufräder 232 um ungefähr 10 Millimeter zurückgezogen werden, wenn die Kolben 382, 384 aus ihren jeweiligen Positionen mit gesteigerter Spannung in ihre jeweiligen Positionen mit verringerter Spannung bewegt werden.
Wie oben beschrieben, sieht ein solches Lösen der An­ triebsraupenkette 238 vor dem Vortrieb des Baggers 210 zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruierten Baggern vor. Beispielsweise wird durch Lösen oder anderes Senken der Spannung der Antriebsraupenkette 238 um ein vorbe­ stimmtes Ausmaß vor dem Antrieb bzw. Vortrieb des Baggers 210 die Abnützung der Komponenten verringert, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 assoziiert sind, wodurch der Wirkungsgrad und auch die Nutzlebensdauer des Baggers 210 verbessert wird.
Darüber hinaus sei bemerkt, daß die Konstruktion des Rau­ penspannsystems 350 eine Rückstoßfunktion für die Unter­ fahrgestellanordnung 226 vorsieht, wodurch die Notwendig­ keit einer getrennten Rückstoßanordnung, wie beispiels­ weise von einer Feder oder ähnlichem eliminiert wird. Insbesondere gestattet die Kombination der Akkumulatoren 358, 360 und des Druckentlastungsventils 362 eine Bewe­ gung der vorderen Leerlaufräder 232 in dem Fall, daß ein Stein oder ähnliches in die Unterfahrgestellanordnung 226 während des Vortriebs des Baggers 210 eingezogen wird. Insbesondere wenn während des Vortriebs des Baggers 210 ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestellanord­ nung 226 eingezogen wird, wodurch eines der Leerlaufräder 232 nach hinten gedrückt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-12) wird Hydraulikströmungsmittel aus dem entsprechenden Hydrau­ likzylinder 364, 366 und in den entsprechenden Akkumula­ tor 358, 360 geleitet. Es wird verhindert, daß Hydrau­ likströmungsmittel durch die Durchhangeinstellvorrichtung 356 und in das Reservoir 402 fließt, und zwar von den Rückschlagventilen 388. Ein solches Leiten von Hydrau­ likströmungsmittel aus den Hydraulikzylindern 364, 366 und in die Strömungsmittelakkumulatoren 358 bzw. 360 be­ wirkt, daß die Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrichtung be­ wegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-12), wodurch eine Entlastung oder ein Durchhang in der Antriebsraupenkette 238 vorge­ sehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der Antriebsraupenkette 238 das Herausstoßen des Steins aus der Unterfahrgestellanordnung 226 erleichtert. Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226 ausgesto­ ßen worden ist, wird der Strömungsmitteldruck von den Ak­ kumulatoren 358, 360 zu dem entsprechenden Hydraulikzy­ linder 364, 366 zurückgebracht, wodurch wiederum das be­ einträchtigte Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung ge­ drückt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 11-12) und zwar in seine vorheri­ ge Position, wodurch die Antriebsraupenkette 238 auf ihre vorherige Spannungseinstellung zurückkehrt.
Wenn jedoch der Strömungsmitteldruck in den Strömungsmit­ telleitungen 394, 396 über die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsventils 362 hinaus ansteigt (beispiels­ weise 6000 psi), wird das Entlastungsventil 362 nach rechts gedrückt (wie in den Fig. 11 und 12 zu sehen), um in einer offenen Position positioniert zu werden, wo­ durch ihr gestattet wird, daß das Strömungsmittel zum Re­ servoir 402 geleitet wird. Dies sieht eine zusätzliche Entlastung für die Komponenten vor, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 assoziiert sind, wodurch ein Schaden daran verhindert wird. Sobald der Druck in den Strömungsmittelleitungen 394, 396 unter die Entlastungs­ einstellung des Druckentlastungsventils abfällt (bei­ spielsweise 6000 psi), schließt das Entlastungsventil, wodurch verhindert wird, daß zusätzliches Strömungsmittel zum Reservoir 402 geleitet wird. Es sei bemerkt, daß Strömungsmittel, das während des Öffnens des Entlastungs­ ventils 362 verlorengegangen ist, durch die Akkumulatoren 358, 360 ersetzt werden kann. Darüber hinaus kann die Durchhangeinstellvorrichtung 356 zyklisch betrieben wer­ den, um zusätzliches Strömungsmittel zu liefern, falls nötig.
Wie hier beschrieben, sieht daher die Raupenspannanord­ nung 350 zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruier­ ten Raupenspannanordnungen vor. Beispielsweise wird durch automatisches Umschalten zwischen einer relativ straffen Raupenkonfiguration und einer gelösten Raupenkonfigurati­ on verhindert, daß der Bagger 210 während eines Grabvor­ gangs hin und her rollt, wobei jedoch der Vorteil von verringerter Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten erreicht wird. Darüber hinaus eliminiert die Raupen­ spannanordnung 350 durch Vorsehen einer Rückstoßfunktion darin die Notwendigkeit für eine getrennte Rückstoßvor­ richtung, wodurch die Kosten gesenkt werden, die mit der Konstruktion des Baggers 210 assoziiert sind.
Mit Bezug auf Fig. 15 ist ein drittes Ausführungsbei­ spiel einer Raupenspannanordnung 450 gezeigt, die in Ver­ bindung mit dem Bagger 210 verwendet werden kann. Wie un­ ten genauer besprochen, führt die Raupenspannanordnung 450 ähnliche Funktionen aus, wie die Raupenspannanordnun­ gen 248 und 350. Insbesondere ist die Raupenspannanord­ nung 450 konfiguriert, um eine relativ stramme Raupenkonfiguration vorzusehen, um zu verhindern, daß der Bagger 210 während eines Grabvorgangs hin und her rollt, jedoch dann die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 während des Vortriebs des Baggers 210 zu lösen, um die Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten zu verringern. Darüber hinaus sieht die Raupenspannanordnung 450 auch eine Rück­ stoßfunktion vor, wodurch die Notwendigkeit eliminiert wird, getrennte Rückstoßkomponenten vorzusehen.
Die Raupenspannanordnung 450 verwendet ähnliche Konzepte, wie jene, die oben mit Bezug auf den Betrieb des Raupen­ spannungssteuersystems 158 des Raupentraktors 10 be­ schrieben wurden. Darüber hinaus verwendet die Raupen­ spannanordnung 450 eine Anzahl von Komponenten, die in der Raupenspannanordnung 350 verwendet werden. Die glei­ chen Bezugszeichen werden verwendet, um Komponenten zu bezeichnen, die den Raupenspannanordnungen 350, 450 ge­ meinsam sind.
Die Raupenspannanordnung 450 weist eine Anzahl von Posi­ tionssensoren 454 auf, die positioniert sind, um die Po­ sition einer Anzahl von Unterfahrgestellkomponenten mit Bezug zueinander zu überwachen. Insbesondere sind die Po­ sitionssensoren 454 vorgesehen, um die Position der vor­ deren Leerlaufräder 232 abzufühlen. Wie unten genauer be­ sprochen wird, kann die Position der vorderen Leerlaufrä­ der 232 verwendet werden, um eine "Regelung" (closed lo­ op) der Spannung der Antriebsraupenkette 238 vorzusehen.
Die Positionssensoren 454 können als irgendeine Art eines Sensors vorgesehen werden, der die Position der vorderen Leerlaufräder 232 abfühlt. Beispielsweise können die Po­ sitionssensoren 454 als bekannte Sensoren verkörpert wer­ den, um die Position der Stangen 400 mit Bezug auf die Gehäuse 398 zu detektieren. Es sei bemerkt, daß die Position der Leerlaufräder 232 von der Position der Stangen 400 relativ zu den Gehäusen 398 sichergestellt werden kann. Darüber hinaus sind die Positionssensoren 454 in einem beispielhaften Ausführungsbeispiel als Linearver­ schiebungswandler vorgesehen, die die lineare Distanz zwischen einer Abfühlstelle, die mit dem vorderen Leer­ laufrad 232 assoziiert ist, und einer Abfühlstelle ab­ fühlt, die mit einer anderen Unterfahrgestellkomponente assoziiert ist, wie beispielsweise mit der Rahmenanord­ nung 228. Wie bei dem Positionssensor 154 ist ein kommer­ ziell verfügbarer Sensor, der insbesondere als der Sensor 454 der vorliegenden Erfindung nützlich ist, ein Linear­ verschiebungswandler der Serie BTL-2, der kommerziell er­ hältlich ist von Balluff, Inc..
Wie in Fig. 15 gezeigt, weist die Raupenspannanordnung 450 auch eine elektrisch betätigte Steuerventilanordnung 454 auf. Die Steuerventilanordnung 454 steuert die Betä­ tigung der Hydraulikzylinder 364, 366, um die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 zu steigern oder zu sen­ ken. Insbesondere wird die Spannung auf den Antriebsrau­ penketten 238 eingestellt durch Bewegung der vorderen Leerlaufräder 232 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung. Wenn beispielsweise die vorderen Leerlaufräder 232 in ei­ ner Vorwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemei­ nen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15), wird die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 vergrößert. Wenn im Gegensatz dazu die vorderen Leerlaufräder 232 in einer Rückwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allge­ meinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15), wird die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 ge­ senkt. Daher kann die Steuerventilanordnung 456 betätigt werden, um strömungsmittelmäßig die Hydraulikzylinder 364, 366 mit einer Quelle 458 für unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel zu koppeln, um den Strömungsmitteldruck zu vergrößern, der an die Hydraulikzylinder 364, 366 übermittelt wird, wodurch die Spannung der Antriebs­ raupenkette 238 vergrößert wird, oder sie kann alternativ betrieben werden, um strömungsmittelmäßig die Hydrau­ likzylinder 364, 366 mit einem Reservoir 460 zu koppeln, um den Strömungsmitteldruck in den Hydraulikzylindern 364, 366 zu verringern, wodurch die Spannung auf der An­ triebsraupenkette 238 verringert wird.
Die Raupenspannanordnung 450 weist auch eine Anzahl von Betriebszustandssensoren 462 auf, um den Betriebszustand abzufühlen, in dem der Bagger 210 betrieben wird. Insbe­ sondere werden die Betriebszustandssensoren 462 vorgese­ hen, um zu bestimmen, ob der Bediener den Bagger 210 ent­ weder in seinem Fahrbetriebszustand, in dem der Hydrau­ likbagger 210 von einer Stelle zur anderen gefahren wird, oder in seinem Arbeitsbetriebszustand betreibt, in dem der Hydraulikbagger 210 betrieben wird, um eine Arbeits­ funktion auszuführen, wie beispielsweise einen Grabvor­ gang. Wie unten beschrieben, können die Betriebszu­ standssensoren 462 als irgendeiner von einer Anzahl von unterschiedlichen Sensoren vorgesehen werden.
Beispielsweise kann der Betriebszustandssensor 462 als Drucksensor vorgesehen werden, um eine Veränderung des Hydraulikströmungsmitteldruckes innerhalb der Hydraulik­ antriebsschaltung des Antriebssystems 240 abzufühlen. Bei einer solchen Konfiguration wird der Betriebszustandssen­ sor 462 verwendet, um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbetriebszustand betrieben wird, wenn der Strö­ mungsmitteldruck innerhalb des Antriebssystems 240 rela­ tiv hoch ist (beispielsweise über einem vorbestimmten Schwellendruck). Im Gegensatz dazu kann der Betriebszu­ standssensor 462 auch verwendet werden, um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben wird, wenn der Strömungsmitteldruck innerhalb des Antriebssystems 240 relativ gering ist (da der Bagger 210 während der Ausführung einer Arbeitsfunktion nicht ange­ trieben wird).
Der Betriebszustandssensor 462 kann auch als ein Druck­ sensor zum Abfühlen einer Veränderung des Hydraulikströ­ mungsmitteldruckes innerhalb der Werkzeugströmungsmittel­ versorgungsschaltung 464 vorgesehen werden. Es sei be­ merkt, daß die Werkzeugströmungsmittelversorgungsschal­ tung 464 die Komponenten aufweist, die nötig sind, um un­ ter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel zu den Ar­ beitswerkzeugen zu liefern, die mit dem Bagger 210 asso­ ziiert sind, wie beispielsweise zur Auslegeranordnung 214 und zur Schaufel 212. In einer solchen Konfiguration wird der Betriebszustandssensor 462 verwendet, um zu bestim­ men, daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben wird, wenn der Strömungsmitteldruck innerhalb des Werkzeugströmungsmittelversorgungssystems 464 relativ hoch ist (beispielsweise über einer vorbestimmten Druck­ schwelle).
Der Betriebszustandssensor 462 kann auch als ein Positi­ onssensor zum Abfühlen der Position von einer oder mehre­ ren der Steuervorrichtungen 242 verkörpert werden, die in der Kabine 240 gelegen sind. Beispielsweise kann der Be­ triebszustandssensor 462 als ein Positionssensor vorgese­ hen werden, um die Position der Fußpedalanordnung 246 ab­ zufühlen, die vom Bediener verwendet wird, um den Bagger 210 zu fahren bzw. voranzutreiben. In einer solchen Kon­ figuration wird der Betriebszustandssensor 462 verwendet, um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbe­ triebszustand betrieben wird, wenn die Fußpedalanordnung 246 an einer ersten Position positioniert ist, wie bei­ spielsweise einer heruntergedrückten Pedalposition. Folglich kann der Betriebszustandssensor 462 auch verwendet werden, um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Ar­ beitsbetriebszustand betrieben wird, wenn die Fußpeda­ lanordnung 246 in einer zweiten Position positioniert ist, wie beispielsweise in einer losgelassenen Pedalposi­ tion (da der Bagger 210 während der Ausführung einer Ar­ beitsfunktion nicht vorangetrieben wird).
Darüber hinaus kann der Betriebszustandssensor 462 auch als ein Positionssensor zum Abfühlen der Position von an­ deren Steuervorrichtungen 242 verkörpert werden, die in der Kabine 240 gelegen sind. Beispielsweise kann der Be­ triebszustandssensor 462 als ein Positionssensor vorgese­ hen werden, der die Position eines Werkzeugsteuerhebels 466 abfühlt, der vom Bediener verwendet wird, um die Werkzeuge zu betreiben, die mit dem Bagger 210 assoziiert sind, wie beispielsweise die Auslegeranordnung 214 und die Schaufel 212. In einer solchen Konfiguration wird der Betriebszustandssensor 462 verwendet, um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand be­ trieben wird, wenn der Steuerhebel 466 in einer ersten Position positioniert ist, wie beispielsweise in einer vorderen oder hinteren Hebelposition. Folglich kann der Betriebszustandssensor 462 auch verwendet werden, um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbetriebszu­ stand betrieben wird, wenn der Steuerhebel 466 in einer zweiten Position positioniert ist, wie beispielsweise in einer neutralen Hebelposition (da die mit dem Bagger 210 assoziierten Werkzeuge während des Vortriebs des Baggers 210 nicht betrieben werden).
Es sei bemerkt, daß die oben beschriebenen Ausführungs­ beispiele des Betriebszustandssensors 462 als beispiel­ haft gemeint sind, und daß zahlreiche andere Ausführungs­ beispiele des Betriebszustandssensors 462 verwendet werden können, um zu bestimmen, ob der Bagger 210 in seinem Fahrbetriebszustand oder in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben wird. Während entsprechend die speziellen Aus­ führungsbeispiele des Betriebszustandssensors 462, die hier beschrieben wurden, beträchtliche Vorteile für die vorliegende Erfindung bieten, können einige dieser Vor­ teile durch Verwendung von zahlreichen anderen Ausfüh­ rungsbeispielen des Betriebszustandssensors 462 verwirk­ licht werden, und zwar von anderen als den hier beschrie­ benen.
Wie in Fig. 15 gezeigt, sind die Steuerventilanordnung 456, die Positionssensoren 454 und der Betriebszu­ standssensor 462 jeweils elektrisch mit einer Verarbei­ tungseinheit wie beispielsweise einer Steuervorrichtung 470 gekoppelt. Die Steuervorrichtung 470 kann eine spezi­ elle Steuervorrichtung zur Steuerung der in Fig. 15 ge­ zeigten Komponenten sein, oder sie kann alternativ in ei­ ne andere Steuervorrichtung integriert sein, die mit dem Bagger 210 assoziiert ist, wie beispielsweise die (nicht gezeigte) Motorsteuervorrichtung, die (nicht gezeigte) Getriebesteuervorrichtung oder die (nicht gezeigte) Werk­ zeugsteuervorrichtung.
Die Steuervorrichtung 470 ist im wesentlichen die gleiche wie die Steuervorrichtung 160, die zuvor mit Bezug auf das Raupenspannsteuersystem 158 des Raupentraktors 10 be­ schrieben wurde. Insbesondere weist die Steuervorrichtung 470 elektrische Komponenten auf, die gemeinsam in anderen Arbeitsmaschinensteuervorrichtungen zu finden sind, wie beispielsweise ein Mikroprozessor 472, eine Speichervor­ richtung 474 und eine Schnittstellenschaltung 476. Die Schnittstellenschaltung 476 wandelt die Ausgangssignale von den Positionssensoren 454 und vom Betriebszustands­ sensor 462 in Signale um, die zur Lieferung an einen Eingang des Mikroprozessors 472 geeignet sind. Insbesondere wandelt ein (nicht gezeigter) Analog/Digital-(A/D-)Wand­ ler, der mit der Schnittstellenschaltung 476 assoziiert ist, die Analogspannung oder eine andere Art eines Aus­ gangssignals, die von den Positionssensoren 454 und dem Betriebszustandssensor 462 erzeugt wird, in einen Digi­ talwert zur Verwendung durch den Mikroprozessor 472 um. Es sei bemerkt, daß die Größe der Analogspannung, die von dem Positionssensor 454 erzeugt wird, die Position der vorderen Leerlaufräder 232 anzeigt, während die Größe der Analogspannung (oder einer anderen Charakteristik des Si­ gnals), die vom Betriebszustandssensor 462 erzeugt wird, den Betriebszustand des Baggers 210 anzeigt.
Die Schnittstellenschaltung 476 wandelt auch Ausgangs­ signale, die vom Mikroprozessor 472 erzeugt wurden, in ein Signal um, welches zur Verwendung durch einen Elek­ tromagneten 478 geeignet ist, der mit der Steuerventil­ anordnung 456 assoziiert ist. Insbesondere wandelt die Schnittstellenschaltung 476 die Ausgangssignale vom Mi­ kroprozessor 472 in einen analogen Betätigungsimpuls um, der den Elektromagneten 478 betätigt, wodurch die Steuer­ ventilanordnung 456 in einer ihrer Betätigungspositionen positioniert wird, um das Ausfahren oder Einfahren der Hydraulikzylinder 364, 366 zu verursachen, wie oben be­ schrieben. Es sei weiter bemerkt, daß die Schnittstellen­ schaltung 476 als eine diskrete bzw. getrennte Vorrich­ tung oder als eine Anzahl von Vorrichtungen verkörpert werden könnte, oder in den Mikroprozessor 472 integriert werden kann.
Die Speichervorrichtung 474 wird vorgesehen, um den Code oder den Anweisungssatz zu speichern, der von der Steuer­ vorrichtung 470 während des Betriebs des Raupenspannsy­ stems 450 ausgeführt wird. Darüber hinaus können die Betriebsparameter auch in der Speichervorrichtung 474 ge­ speichert werden. Die Speichervorrichtung kann als ir­ gendeine bekannte Speichervorrichtung verkörpert werden, wie beispielsweise ein RAM bzw. Arbeitsspeicher und/oder ein ROM bzw. Lesespeicher.
Wie in Fig. 15 gezeigt, sind die Positionssensoren 454 elektrisch mit der Steuervorrichtung 470 über ein Paar von Signalleitungen 480 gekoppelt. Daher werden Ausgangs­ signale, die von den Positionssensoren 480 erzeugt wer­ den, an die Steuervorrichtung 470 über die Signalleitun­ gen 480 übermittelt. Wie oben besprochen können solche Ausgangssignale erzeugt werden und danach zu den Positi­ onssensoren 454 in zahlreichen Formen übermittelt werden. Beispielsweise können die Positionssensoren 454 Ausgangs­ signale in Form einer analogen Gleichspannung oder in Form eines Signals erzeugt werden, welches eine Strom- Impuls-Signalzeitsteuerung verwendet.
Die Steuerventilanordnung 456 ist auch elektrisch mit der Steuervorrichtung 470 gekoppelt. Insbesondere ist der Elektromagnet 478 der Steuerventilanordnung 456 elektrisch mit der Steuervorrichtung 470 über eine Signalleitung 482 gekoppelt. Daher erzeugt die Steuervorrichtung 470 Aus­ gangssignale in Form von Betätigungsimpulsen auf der Si­ gnalleitung 482, die den Elektromagneten 478 betätigen, wodurch die Steuerventilanordnung 456 in einer Anzahl von Ventilpositionen positioniert wird, die wie oben be­ schrieben die Stangen 400 relativ zu den Zylindergehäusen 398 der Hydraulikzylinder 364, 366 ausfahren oder einfah­ ren, wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 vergrößert oder verringert wird.
Der Betriebszustandssensor 462 ist auch elektrisch mit der Steuervorrichtung 470 über eine Signalleitung 484 gekoppelt. Wie oben beschrieben ist der Betriebszustands­ sensor 462 vorgesehen, um abzufühlen oder anders zu be­ stimmen, ob der Bagger 210 entweder in seinem Antriebs­ betriebszustand, in dem der Bagger 210 von einer Stelle zur anderen gefahren wird, oder in seinem Arbeitsbe­ triebszustand betrieben wird, in der der Bagger 210 ver­ wendet wird, um eine Arbeitsfunktion auszuführen, wie beispielsweise eine Grabfunktion. Daher erzeugt der Be­ triebszustandssensor 462 Ausgangssignale auf der Signal­ leitung 484, die den Betriebszustand des Baggers 210 an­ zeigen.
Die Steuervorrichtung 470 kommuniziert mit den Positions­ sensoren 454, mit der Steuerventilanordnung 456 und dem Betriebszustandssensor 462, um ein erwünschtes Spannungs­ niveau auf der Antriebsraupenkette 238 zu halten. Insbe­ sondere führt die Steuervorrichtung 470 anfänglich eine "Nullstellungsroutine" aus, wobei die Steuervorrichtung 470 bewirkt, daß der gesamte Durchhang aus der Antriebs­ raupenkette 238 entfernt wird. Um dies durchzuführen, er­ zeugt die Steuervorrichtung 470 ein Ausgangssignal auf der Signalleitung 482, um den Elektromagneten 478 der Steuerventilanordnung 456 zu betätigen, wodurch verur­ sacht wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungs­ mittel zu den Hydraulikzylindern 364, 366 von der Strö­ mungsmittelquelle 458 geleitet wird. Die Anwesenheit von unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel am Kopfen­ de der Hydraulikzylinder 364, 366 bewirkt, daß die Stan­ gen 400 der Zylinder 364, 366 ausgefahren werden oder in anderer Weise in Vorwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15). Eine solche Vorwärtsbewegung der Stangen 400 drückt genauso die vorderen Leerlaufräder 232 in Vor­ wärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15) wodurch die Spannung der Antriebsraupenkette 238 vergrößert wird. Es sei be­ merkt, daß die oben beschriebene Prozedur fortfährt, bis im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebs­ raupenkette 238 entfernt worden ist. Es sei bemerkt, daß zahlreiche Techniken verwendet werden können, um zu be­ stimmen, wann im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist. Bei­ spielsweise kann eine Sichtuntersuchung der Antriebsrau­ penkette 238 ausgeführt werden, um zu bestimmen, wann die Raupenkette 238 stramm ist, oder wann im wesentlichen in anderer Weise der gesamte Durchhang davon weggenommen wurde. Darüber hinaus kann ein Drucksensor verwendet wer­ den, um zu bestimmen, wann der Strömungsmitteldruck in­ nerhalb der Hydraulikzylinder 364, 366 auf ein Druckni­ veau ansteigt, das anzeigt, daß im wesentlichen der ge­ samte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist. Zusätzlich können die Positionssensoren 454 verwendet werden, um zu bestimmen, ob darauf folgendes Zugeben von Hydraulikströmungsmittel in die Hydraulikzy­ linder 364, 366 nicht weiter die Stangen 400 ausdehnen kann (d. h. nicht weiter die vorderen der Laufräder 232 bewegen kann) wodurch angezeigt wird, daß im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 weggenommen worden ist.
Sobald auf jeden Fall die Steuervorrichtung 470 eine "Nullposition" eingerichtet hat (d. h. im wesentlichen der gesamte Durchhang ist aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden) wird dann eine vorbestimmte Hydraulik­ strömungsmittelmenge aus den Hydraulikzylindern 364, 366 entfernt, um die Stangen 400 in einer Rückwärtsrichtung einzuziehen oder in anderer Weise um eine vorbestimmte Distanz zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15). Insbesondere erzeugt die Steuervorrichtung 470 ein Ausgangssignal auf der Signalleitung 482, um den Elektromagneten 478 der Steuer­ ventilanordnung 456 zu betätigen, wodurch verursacht wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel von den Hydraulikzylindern 364, 366 zum Reservoir 460 ab­ geleitet wird. Die Entfernung des unter Druck gesetzten Hydraulikströmungsmittels aus dem Kopfende der Hydraulik­ zylinder 364, 366 bewirkt die Bewegung der Stangen 400 der Zylinder 364, 366 in Rückwärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15). Eine solche Rückwärtsbewegung der Stangen 400 drückt genauso die vorderen Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrich­ tung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15) wodurch die Spannung auf der An­ triebsraupenkette 238 verringert wird. Sobald die Positi­ onssensoren 454 detektieren, daß die jeweiligen vorderen Leerlaufräder 232 nach hinten um die vorbestimmte Distanz bewegt worden sind, hört die Steuervorrichtung 470 auf, Ausgangssignale auf der Signalleitung 482 zu erzeugen, wodurch die Einzugsbewegung der Stangen 400 der Hydrau­ likzylinder aufhört, um die vorderen Leerlaufräder 232 in einer "Fahrposition" zu positionieren. Es sei bemerkt, daß das Einziehen der Stangen 400 der Hydraulikzylinder 364, 366 um die vorbestimmte Distanz eine entsprechende vorbestimmte Durchhanggröße in der Antriebsraupenkette 238 erzeugt.
Danach werden die Positionssensoren 454 verwendet, um die vorderen Leerlaufräder 232 in der Fahrposition während des Vortriebs des Baggers 210 zu halten. Insbesondere wenn die Positionssensoren 454 detektieren, daß sich die Position von einem der vorderen Leerlaufräder 232 in ei­ ner Weise verändert, die anzeigt, daß die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 abgenommen hat, steuert die Steuervorrichtung 470 den Betrieb der Steuerventilanord­ nung 456 derart, daß der Strömungsmitteldruck im Kopfende des entsprechenden Hydraulikzylinders 364, 366 in der oben beschriebenen Weise ansteigt, um das beeinflußte vordere Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15) um allmählich die Spannung auf der An­ triebsraupenkette 238 zu vergrößern. Sobald das beein­ flußte vordere Leerlaufrad 232 zurück zu seiner Fahrposi­ tion bewegt worden ist (wie von dem entsprechenden Posi­ tionssensor 454 abgefühlt) hört die Steuervorrichtung 470 auf, den Strömungsmitteldruck im Kopfende des entspre­ chenden Hydraulikzylinders 364, 366 zu vergrößern, wo­ durch die Vorwärtsbewegung der Stange 400 aufhört und da­ her auch des vorderen Leerlaufrades 232.
Wenn im Gegensatz dazu die Positionssensoren 454 detek­ tieren, daß sich die Position von einem der vorderen Leerlaufräder 232 derart verändert, daß dies anzeigt, daß die Spannung der Antriebsraupenkette gestiegen ist, steu­ ert die Steuervorrichtung 470 den Betrieb der Steuerven­ tilanordnung 456, um den Strömungsmitteldruck im Kopfende des entsprechenden Hydraulikzylinders 364, 366 in der oben beschriebenen Weise zu senken, um das beeinflußte vordere Leerlaufrad 232 in Rückwärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15), um inkrementiell die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 zu senken. Sobald das beeinflußte vordere Leerlaufrad 232 zurück in seine Fahrposition be­ wegt worden ist (wie von dem entsprechenden Positionssen­ sor 454 abgefühlt) hört die Steuervorrichtung 470 auf, den Strömungsmitteldruck im Kopfende des entsprechenden Hydraulikzylinders 364, 366 zu verringern, wodurch die Rückwärtsbewegung der Stange 400 aufhört und daher auch des vorderen Leerlaufrades 232.
Es sei bemerkt, daß eine solche "Regelung" (closed loop) der Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 verhindert, daß der Bagger 210 für eine Zeitperiode mit einer uner­ wünscht großen Spannung (entweder zu hoch oder zu gering) in der Antriebsraupenkette 238 angetrieben bzw. gefahren wird, wodurch der Wirkungsgrad des Baggers 210 steigt, während ebenfalls die Nutzlebensdauer der Komponenten steigt, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 asso­ ziiert sind. Darüber hinaus sei bemerkt, daß die Steuer­ vorrichtung 470 auch konfiguriert werden kann, um automa­ tisch die "Nullstellungsprozedur" in vorbestimmten Inter­ vallen erneut auszuführen, um der normalen Abnutzung in den Komponenten Rechnung zu tragen, die mit der Antriebs­ raupenkette 238 assoziiert sind.
Darüber hinaus sei bemerkt, daß ein (nicht gezeigtes) Druckentlastungsventil strömungsmittelmäßig zwischen der Steuerventilanordnung 456 und den Hydraulikzylindern 364, 366 angeordnet sein kann, um eine Rückstoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 226 vorzusehen. Insbesonde­ re, wenn ein Stein oder ähnliches in die Unterfahrge­ stellanordnung 226 während des Fahrens des Baggers 210 eingezogen wird, wird eines der vorderen Leerlaufräder 232 nach hinten gedrückt oder anders nach hinten bewegt (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15), wodurch der Strömungsmitteldruck in den Versorgungsleitungen von der Steuerventilanordnung 456 zu den Hydraulikzylindern 364, 366 steigt. Sobald der Strömungsmitteldruck innerhalb der Versorgungsleitungen größer ist, als die Entlastungseinstellung des Druckent­ lastungsventils (beispielsweise 6000 psi) wird Hydraulik­ strömungsmittel innerhalb der Versorgungsleitungen und des beeinflußten Hydraulikzylinders 364, 366 zum Reser­ voir 460 über das Druckentlastungsventil ausgelassen, wo­ durch gestattet wird, daß die Stange 400 (und daher das entsprechende vordere Leerlaufrad 232) in Rückwärtsrichtung gedrückt wird oder anders dorthin bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7- 8 und 15) wodurch eine Entlastung oder ein Durchhang in der beeinflußten Antriebsraupenkette 238 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der An­ triebsraupenkette 238 das Ausstoßen des Steins aus der Unterfahrgestellanordnung 226 erreicht.
Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226 ausgestoßen worden ist, wird das vordere Leerlaufrad 232 zu seiner vorherigen Fahrposition zurückgebracht, wodurch die Antriebsraupenkette 238 auf ihr vorheriges Spannungs­ niveau zurückkommt. Insbesondere steuert die Steuervor­ richtung 470 die Betätigung der Ventilanordnung 456 ba­ sierend auf der Ausgangsgröße aus den Positionssensoren 454, um das vordere Leerlaufrad 232 zu seiner vorherigen Fahrposition zurückzubringen, wodurch die Antriebsraupen­ kette 238 auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückkommt. Es sei bemerkt, daß die Steuervorrichtung 470 alternativ konfiguriert sein könnte, um die "Nullstellungsprozedur" auszuführen, um die Fahrposition des vorderen Leerlaufra­ des 232 zurückzustellen, und zwar nach jedem Rückstoßer­ eignis.
Es sei auch bemerkt, daß die Konfiguration der Raupen­ spannanordnung 450 den Betrieb des Baggers 210 in ähnli­ cher Weise gestattet, wie die Raupenspannanordnungen 248 und 350. Insbesondere ist die Raupenspannanordnung 450 konfiguriert, um eine relativ stramme Raupenkonfiguration vorzusehen, um zu verhindern, daß der Bagger 210 während eines Grabvorgangs hin und her rollt, jedoch dann die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 auf ein vorbe­ stimmtes Spannungsniveau während des Vortriebs des Bag­ gers 210 zu lösen, um die Abnutzung der Unterfahrgestell­ komponenten zu verringern.
Um eine solche Funktion vorzusehen überwacht die Steuer­ vorrichtung 470 die Ausgangsgröße aus dem Betriebszu­ standssensor 462. Wie oben beschrieben zeigt die Aus­ gangsgröße aus dem Betriebszustandssensor 462 an, ob der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben wird, in dem der Bagger 210 verwendet wird, um eine Ar­ beitsfunktion auszuführen, oder in seinem Fahrbetriebszu­ stand, in dem der Bagger 210 von einer Stelle zur anderen gefahren wird.
Wenn die Ausgangsgröße aus dem Betriebszustandssensor 462 anzeigt, daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszu­ stand betrieben wird, erzeugt die Steuervorrichtung 470 eine Steuerung für ein aktives Werkzeug, die bewirkt, daß im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebs­ raupenkette 238 entfernt wird. Um dies durchzuführen er­ zeugt die Steuervorrichtung 470 ein Steuersignal zur Spannungssteigerung auf der Signalleitung 482, um den Elektromagneten 478 der Steuerventilanordnung 456 zu be­ tätigen, wodurch verursacht wird, daß unter Druck gesetz­ tes Hydraulikströmungsmittel zu den Hydraulikzylindern 364, 366 von der Strömungsmittelquelle 458 geleitet wird. Die Anwesenheit von unter Druck gesetztem Hydraulikströ­ mungsmittel am Kopfende der Hydraulikzylinder 364, 366 bewirkt, daß die Stangen 400 der Zylinder 364, 366 ausge­ fahren werden oder in anderer Weise in Vorwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15). Eine solche Vorwärts­ bewegung der Stangen 400 drückt genauso die vorderen Leerlaufräder 232 in Vorwärtsrichtung (d. h. in der allge­ meinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15) wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 steigt. Es sei bemerkt, daß die oben beschriebene Proze­ dur fortfährt, bis im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist. Wie oben beschrieben können zahlreiche Techniken verwendet werden, um zu bestimmen, wann im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist. Beispielsweise kann eine Sichtuntersuchung der An­ triebsraupenkette 238 ausgeführt werden, um zu bestimmen, wann die Raupenkette 238 stramm ist, oder wann im wesent­ lichen in anderer Weise der gesamte Durchhang davon ent­ fernt worden ist. Darüber hinaus kann ein Drucksensor verwendet werden, um zu bestimmen, wann der Strömungsmit­ teldruck innerhalb der Hydraulikzylinder 364, 366 auf ein Druckniveau ansteigt, das anzeigt, daß im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist. Zusätzlich können die Positionssen­ soren 454 verwendet werden, um zu bestimmen, ob weiteres Hinzufügen von Hydraulikströmungsmittel in die Hydraulik­ zylinder 364, 366 nicht weiter die Stangen 400 ausfahren kann (d. h. nicht weiter die vorderen Leerlaufräder 232 bewegen kann) wodurch angezeigt wird, daß im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist.
Sobald im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der An­ triebsraupenkette 238 entfernt worden ist, wird ein Steu­ ersignal für eine stramme Raupe erzeugt, und der Bagger 210 kann betrieben werden, um eine Arbeitsfunktion auszu­ führen, wie beispielsweise einen Grabvorgang. Insbesonde­ re wird Hydraulikdruck von der Werkzeugströmungsmittel­ versorgungsschaltung 464 selektiv zu den Komponenten ge­ leitet, die mit der Werkzeuganordnung des Baggers 210 as­ soziiert sind, wie beispielsweise die Auslegeranordnung 214 und die Schaufel 212, um die Arbeitsfunktionen auszu­ führen.
Wenn danach der Betriebszustandssensor 462 darauf folgend detektiert, daß der Bagger 210 in seinem Antriebsbe­ triebszustand betrieben wird, erzeugt die Steuervorrich­ tung 470 ein Maschinenantrieb-Steuersignal, was bewirkt, daß ein vorbestimmtes Ausmaß an Durchhang in die An­ triebsraupenkette 238 eingeleitet wird. Um dies zu errei­ chen bewirkt die Steuervorrichtung 470, daß Hydraulik­ strömungsmittel vom Kopfende der Hydraulikzylinder 364, 366 weggenommen wird, um die Stangen 400 in Rückwärts­ richtung zurückzuziehen oder in anderer Weise zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15) und zwar um eine vorbestimmte Distanz. Insbesondere erzeugt die Steuervorrichtung 470 ein Steu­ ersignal zur Spannungsverringerung auf der Signalleitung 482, um den Elektromagneten 478 der Steuerventilanordnung 456 zu betätigen, wodurch verursacht wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel aus den Hydrau­ likzylindern 364, 366 zum Reservoir 460 abläuft. Die Ent­ fernung des unter Druck gesetzten Hydraulikströmungsmit­ tels aus dem Kopfende der Hydraulikzylinder 364, 366 ver­ ursacht die Bewegung der Stangen 400 der Zylinder 364, 366 in Rückwärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Rich­ tung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15). Eine solche Rückwärtsbewegung der Stangen 400 drückt genauso die vor­ deren Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15), wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 gesenkt wird. Sobald die Positionssensoren 454 detektie­ ren, daß die jeweiligen vorderen Leerlaufräder 232 nach hinten um die vorbestimmte Distanz bewegt worden sind, hört die Steuervorrichtung 470 auf, Ausgangssignale auf der Signalleitung 482 zu erzeugen, wodurch das Zurückzie­ hen der Stangen 400 der Hydraulikzylinder 364, 366 auf­ hört, um die vorderen Leerlaufräder 232 in ihren jeweili­ gen Fahrpositionen zu positionieren. Es sei bemerkt, daß das Zurückziehen der Stangen 400 der Hydraulikzylinder 364, 366 um die vorbestimmte Distanz eine entsprechende vorbestimmte Durchhanggröße in der Antriebsraupenkette 238 erzeugt. Sobald die vorderen Leerlaufräder 232 in ih­ ren jeweiligen Fahrpositionen positioniert worden sind, wird ein Steuersignal für verringerte Spannung erzeugt, und die Hydraulikkomponenten, die mit dem Antriebssystem 240 assoziiert sind, können verwendet werden, um den Bag­ ger 210 in der erwünschten Richtung anzutreiben. Während eines solchen Vortriebs des Baggers 210 überwacht die Steuervorrichtung 470 die Ausgangsgröße aus den Positi­ onssensoren 454, um die vorderen Leerlaufräder 232 in ih­ ren jeweiligen Fahrpositionen in der zuvor beschriebenen Weise zu halten.
Wie hier beschrieben bietet daher die Raupenspannanord­ nung 450 zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruier­ ten Raupenspannanordnungen. Beispielsweise wird durch au­ tomatisches Umschalten zwischen einer relativ strammen Raupenkonfiguration und einer gelösten Raupenkonfigurati­ on verhindert, daß der Bagger 210 während eines Grabvor­ gangs hin und her rollt, wobei er jedoch den Vorteil von verringerter Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten während des Fahrens des Baggers erreicht. Darüber hinaus eliminiert die Raupenspannanordnung 450 durch Vorsehen einer Rückstoßfunktion darin die Notwendigkeit einer ge­ trennten Rückstoßvorrichtung, wodurch die Kosten gesenkt werden, die mit der Konstruktion des Baggers 210 assozi­ iert sind.
Industrielle Anwendbarkeit
Insbesondere mit Bezug auf den Betrieb des Raupentraktors 10 kommuniziert die Steuervorrichtung 160 des Raupen­ spannsteuersystems 158 mit dem Positionssensor 154, mit der Hauptventilanordnung 90, mit dem Einlaßsteuerventil 142 und mit dem Auslaßsteuerventil 144, um ein erwünsch­ tes Spannungsniveau auf der Antriebsraupenkette 28 zu halten. Insbesondere führt die Steuervorrichtung 160 an­ fänglich eine "Nullstellungsroutine" aus, in der die Steuervorrichtung 160 bewirkt, daß im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 28 in der oben beschriebenen Weise entfernt wird. Sobald die Steu­ ervorrichtung 160 eine "Nullposition" eingerichtet hat (d. h. im wesentlichen ist der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 28 entfernt worden) wird dann eine vorbestimmte Hydraulikströmungsmittelmenge aus der Strö­ mungsmittelkammer 54 entfernt, um den Kolben 48 in Rück­ wärtsrichtung zurückzuziehen oder anders zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4, und zwar um eine vorbestimmte Distanz, um das vor­ dere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad 22) in einer "Zielposition" zu positionieren. Es sei be­ merkt, daß das Zurückziehen des Kolbens 48 um die vorbe­ stimmte Distanz eine entsprechende Durchhanggröße in der Antriebsraupenkette 28 erzeugt.
Danach wird der Positionssensor 154 verwendet, um das vordere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad 22) an der Zielposition zu halten. Insbesondere wenn der Positionssensor 154 detektiert, daß die lineare Distanz D vom vorderen Rahmenglied 32 zum hinteren Rahmenglied 34 abnimmt, wodurch angezeigt wird, daß die Spannung auf der Antriebsraupenkette abgenommen hat, steuert die Steuer­ vorrichtung 160 den Betrieb der Hauptventilanordnung 90 und des Einlaßsteuerventils 142, um den Strömungsmittel­ druck in der Strömungsmittelkammer 54 der Betätigungs­ vorrichtung 48 in der oben beschriebenen Weise zu stei­ gern, um das vordere Rahmenglied 32 in Vorwärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2 und 4), um allmählich die Spannung auf der Antriebsraupenkette 28 zu steigern. Sobald das vorde­ re Rahmenglied 32 zurück zur Zielposition gebracht worden ist (wie vom Positionssensor 154 abgefühlt, hört die Steuervorrichtung 160 auf, den Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelkammer 54 zu steigern, wodurch die Vorwärtsbewegung des Kolbens 48 aufhört.
Wenn folglich der Positionssensor 154 detektiert, daß der lineare Abstand D vom vorderen Rahmenglied 32 zum hinte­ ren Rahmenglied 34 steigt, wodurch angezeigt wird, daß die Spannung der Antriebsraupenkette angestiegen ist, steuert die Steuervorrichtung 160 den Betrieb der Haupt­ ventilanordnung 90 und des Auslaßsteuerventils 144 so, daß allmählich der Strömungsmitteldruck in der Strömungs­ mittelkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 48 in der oben beschriebenen Weise absinkt, um das vordere Rahmenglied 32 in Rückwärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemei­ nen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4) um die Spannung auf der Antriebsraupenkette 28 abzusenken. So­ bald das vordere Rahmenglied 32 sich zurück zur Zielposi­ tion bewegt hat (wie vom Positionssensor 154 abgefühlt) hört die Steuervorrichtung 160 auf, den Strömungsmittel­ druck in der Strömungsmittelkammer 54 abzusenken, wodurch die Rückwärtsbewegung des Kolbens 48 aufhört.
Wie im Detail oben beschrieben verhindert eine solche "Regelung" (closed loop) der Spannung der Antriebsrau­ penkette 28, daß der Raupentraktor 10 für eine Zeitperi­ ode mit einer unerwünschten (entweder zu hohen oder zu niedrigen) Spannung der Antriebsraupenkette 28 betrieben wird, wodurch der Wirkungsgrad des Raupentraktors 10 ver­ größert wird, während ebenfalls die Nutzlebensdauer der Komponenten vergrößert wird, die mit der Unterfahrge­ stellanordnung 16 assoziiert ist. Es sei darüber hinaus bemerkt, daß die Steuervorrichtung 160 auch konfiguriert sein kann, um automatisch die "Nullstellungsprozedur" zu vorbestimmten Zeitintervallen erneut auszuführen, um bei­ spielsweise der normalen Abnutzung der Komponenten Rech­ nung zu tragen, die mit der Antriebsraupenkette 28 asso­ ziiert sind.
Wie darüber hinaus oben beschrieben, sieht die Anwendung eines (nicht gezeigten) Druckentlastungsventils, das strömungsmittelmäßig zwischen dem Strömungsmittelanschluß 138 der Ventilgruppe 58 und dem Strömungsmittelanschluß 140 der Betätigungsvorrichtung 46 angeordnet ist, eine Rückstoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 16 vor. Insbesondere wenn ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestellanordnung 16 während des Fahrens des Rau­ pentraktors 10 eingezogen wird, wird das vordere Leer­ laufrad 22 nach hinten gedrückt oder in anderer Weise be­ wegt (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4), wodurch der Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 46 ansteigt. Sobald der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmittelkammer 54 bezüglich der Größe größer ist, als die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsven­ tils (beispielsweise 6000 psi) wird das Hydraulikströ­ mungsmittel innerhalb der Strömungsmittelkammer 54 zum Reservoir 72 über das Druckentlastungsventil ausgestoßen, wodurch gestattet wird, daß der Kolben 48 (und daher das vordere Rahmenglied 32 und das vordere Leerlaufrad 22) in Rückwärtsrichtung gedrückt oder in anderer Weise bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4), wodurch eine Entlastung oder ein Durch­ hang in der Antriebsraupenkette 28 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der Antriebs­ raupenkette 28 das Herausstoßen des Steins aus der Unter­ fahrgestellanordnung 16 erleichtert.
Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 16 ausgestoßen worden ist, wird das vordere Rahmenglied 32 zu seiner vorherigen Zielposition zurückgebracht, wodurch die Antriebsraupenkette 28 auf ihr vorheriges Spannungs­ niveau zurückgebracht wird. Insbesondere steuert die Steuervorrichtung 160 die Betätigung der Ventile 90, 142 und 144 basierend auf einer Ausgangsgröße aus dem Positi­ onssensor 154, um das vordere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad 22) in seine vorherige Zielposi­ tion zurückzubringen, wodurch die Antriebsraupenkette 28 auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückgebracht wird.
Bezüglich des Betriebes des Hydraulikbaggers 210, der mit der Raupenspannanordnung 248 ausgerüstet ist, kann die Betätigung oder das Ausschalten des Hydraulikantriebssy­ stems 240 überwacht werden, um den Betriebszustand zu be­ stimmen, in dem der Bagger 210 betrieben wird. Insbeson­ dere kann der Strömungsmitteldruck, der von dem hydrauli­ schen Antriebssystem 240 übermittelt wird, verwendet wer­ den, um zu bestimmen, ob der Bagger 210 in einem Arbeits­ betriebszustand betrieben wird, in dem der Bagger 210 verwendet wird, um eine Arbeitsfunktion auszuführen, wie beispielsweise eine Grabfunktion, oder in einem Fahrbe­ triebszustand, in dem der Bagger 210 von einer Stelle zur anderen gefahren wird. Wenn der Bagger 210 in seinem Ar­ beitsbetriebszustand betrieben wird, wird die Steuerven­ tilanordnung 288 in ihrer Position für vergrößerte Span­ nung positioniert, wie in Fig. 10 gezeigt. Wenn die Steuerventilanordnung 288 in ihrer Position für vergrö­ ßerte Spannung positioniert ist, wird der Hauptkolben 276 nach links gedrückt (wie in den Fig. 9 und 10 zu se­ hen) und zwar in der oben beschriebenen Weise, um den Strömungsmitteldruck in der Hauptkammer 260 zu vergrö­ ßern. Eine solche Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der Hauptkammer 260 drückt den Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in Vorwärtsrichtung (d. h. in der allge­ meinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 8-10) wodurch genauso das vordere Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung bewegt wird, bis im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist (d. h. die Raupe ist stramm). Es sei bemerkt, daß eine solche Steigerung der Spannung der Antriebsraupenkette 238 wäh­ rend des Grabvorgangs den Betrieb des Baggers 210 er­ leichtert, in dem der Bagger 210 weniger wahrscheinlich innerhalb des inneren Teils der Antriebsraupenkette 238 hin und her rollt.
Wenn eine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der Strömungsmittelleitung 314 abgefühlt wird, wodurch ange­ zeigt wird, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbetriebszu­ stand betrieben wird, wird die Steuerventilanordnung 288 in ihrer Position mit verringerter Spannung positioniert, wie in Fig. 9 gezeigt. Wenn die Steuerventilanordnung 288 in ihrer Position für verringerte Spannung positio­ niert ist, wird das Hydraulikströmungsmittel innerhalb der Hauptkammer 272 zum Reservoir 308 ausgestoßen oder in anderer Weise abgelassen, wodurch der Strömungsmittel­ druck in der Hauptkammer 260 sinkt. Ein solches Absinken des Strömungsmitteldruckes in der Hauptkammer 260 bewirkt eine Bewegung des Hauptkolbens 276 in Richtung nach rechts (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen), bis die Bewegung des Hauptkolbens 276 von einem Anschlag 328 ge­ stoppt wird. Eine solche Bewegung nach rechts des Haupt­ kolbens 276 senkt den Strömungsmitteldruck in der Haupt­ kammer 260 so, daß der Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in der Richtung nach rechts gedrückt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 8- 10), wodurch genauso das vordere Leerlaufrad 232 in Rück­ wärtsrichtung bewegt wird. Die Distanz, auf die das Leer­ laufrad 232 zurückgezogen wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 8-10 bewegt wird), entspricht der Hublänge des Hauptkolbens 276. Wie oben beschrieben wird das Hydraulikströmungsmittel, das wäh­ rend des Entlüftens der Hauptkammer 272 verlorengeht, im Akkumulator durch Verwendung des Hydraulikströmungsmit­ tels vom Antriebssystem 240 ersetzt.
Wie oben beschrieben sieht die Konstruktion des Raupen­ spannsystems 248 eine Rückstoßfunktion für die Unterfahr­ gestellanordnung 226 vor, wodurch die Notwendigkeit einer getrennten Rückstoßanordnung wie beispielsweise einer Fe­ der oder von ähnlichem eliminiert wird. Insbesondere ge­ stattet die Kombination des Rückschlagventils 334 und des Druckentlastungsventils 336 eine selektive Bewegung des Rückstoßkolbens 264 in dem Fall, daß ein Stein oder ähn­ liches von der Unterfahrgestellanordnung 226 während des Vortriebs des Baggers 210 eingezogen wird. Eine solche Bewegung des Rückstoßkolbens 264 bewirkt eine entspre­ chende Bewegung des vorderen Leerlaufrades 232. Wenn da­ her während des Vortriebs des Baggers 210 ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestellanordnung 226 eingezo­ gen wird, wodurch das Leerlaufrad 232 und daher das Kol­ benkopfende 282 des Hilfskolbens nach hinten gedrückt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 8-10), wird Strömungsmitteldruck auf ein erstes Ende 338 des Rückstoßkolbens 264 ausgeübt, wodurch der Strömungsmitteldruck in der Rückstoßunterkammer 262 an­ steigt. Es wird verhindert, daß Hydraulikströmungsmittel aus der Rückstoßunterkammer 262 zurück zum Akkumulator 290 fließt, und zwar durch das Rückschlagventil 334 (siehe Fig. 9). Wenn jedoch der Strömungsmitteldruck in der Rückstoßunterkammer 262 über die Entlastungseinstel­ lung des Druckentlastungsventils 336 ansteigt (beispielsweise 6000 psi), öffnet sich das Entlastungs­ ventil 336, wodurch gestattet wird, daß Strömungsmittel von der Rückstoßunterkammer 262 zum Akkumulator 290 ge­ leitet wird. Dies bewirkt eine Bewegung des Rückstoßkol­ bens 264 nach rechts (wie in den Fig. 9 und 10 zu se­ hen), wodurch gestattet wird, daß der Hilfskolben 280 und daher das Leerlaufrad 232 in Rückwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 9-10) wodurch eine Entlastung oder ein Durch­ hang in der Antriebsraupenkette 238 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der Antriebs­ raupenkette 238 das Herausstoßen des Steins aus der Un­ terfahrgestellanordnung 226 erleichtert. Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226 ausgestoßen worden ist, wird der Strömungsmitteldruck vom Akkumulator 290 zur Rückstoßunterkammer 262 zurückgeleitet, wodurch wie­ derum der Rückstoßkolben nach links gedrückt wird (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen) und zwar gegen den An­ schlag 320, was den Hilfskolben 280 und daher das Leer­ laufrad 232 in ihre vorherige Position zurückbringt, wo­ durch die Antriebsraupenkette 238 auf ihre vorherige Spannungseinstellung zurückgebracht wird.
Mit Bezug auf den Betrieb des Hydraulikbaggers 210, der mit der Raupenspannanordnung 350 ausgerüstet ist, kann die Betätigung bzw. das Einschalten oder das Ausschalten des hydraulischen Antriebssystems 240 überwacht werden, um den Betriebszustand zu bestimmen, in dem der Bagger 210 betrieben wird, und zwar in ähnlicher Weise, wie oben mit Bezug auf die Raupenspannanordnung 248 beschrieben. Insbesondere kann der Strömungsmitteldruck, der von dem Hydraulikantriebssystem 240 übermittelt wird, verwendet werden, um zu bestimmen, ob der Bagger 210 in einem Ar­ beitsbetriebszustand betrieben wird, in dem der Bagger 210 verwendet wird, um eine Arbeitsfunktion auszuführen, wie beispielsweise eine Grabfunktion, oder in einem Fahr­ betriebszustand, in dem der Bagger 210 von einer Stelle zur anderen gefahren wird. Wenn der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben wird, wird das Steuer­ ventil 352 in seiner Position für vergrößerte Spannung positioniert, wie in Fig. 12 gezeigt. Wenn das Steuer­ ventil 352 in seiner Position für vergrößerte Spannung positioniert ist, wird das unter Druck gesetzte Hydrau­ likströmungsmittel von der Pumpe 354 zur Strömungsmittel­ kammer 374 der Durchhangeinstellvorrichtung 356 geleitet. Die Anwesenheit des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strömungsmittelkammer 374, zusammen mit der Vorspannung der Federn 386, drückt die Kolben 382, 384 in entgegenge­ setzte Richtungen nach außen, um die Kolben 382, 384 in ihren jeweiligen Positionen für vergrößerte Spannung zu positionieren, und zwar an entgegengesetzten Endteilen der Strömungsmittelkammer 374. Der Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelkammer 374 bewirkt auch, daß die Rückschlagventile 388 in ihren jeweiligen Positionen mit offenem Rückschlagelement positioniert sind, wodurch ge­ stattet wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströ­ mungsmittel zu den Hydraulikzylindern 364, 366 läuft, um das Ausfahren der Stangen 400 zu bewirken (d. h. eine Be­ wegung der Stangen 400 in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 mit Bezug zu den Gehäusen 398), wodurch eine entsprechende Bewegung der Leerlaufräder 232 verursacht wird, um die Spannung auf den Antriebsraupenketten 238 zu vergrößern.
Wenn irgendeine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der Strömungsmittelleitung 370 abgefühlt wird, wodurch angezeigt wird, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbe­ triebszustand betrieben wird, wird das Steuerventil 352 in seiner Position für verringerte Spannung positioniert, wie in Fig. 11 gezeigt. Wenn das Steuerventil 352 in seiner Position für verringerte Spannung positioniert ist, wird das Hydraulikströmungsmittel innerhalb der Strömungsmittelkammer 374 der Durchhangeinstellvorrich­ tung 356 ausgestoßen oder in anderer Weise zum Reservoir 402 entlüftet, wodurch eine Reaktion der Stangen 400 ver­ ursacht wird (d. h. eine Bewegung der Stangen 400 in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 mit Bezug zu den Ge­ häusen 398) was eine entsprechende Bewegung der Leerlauf­ räder 232 bewirkt, um die Spannung auf den Antriebs­ raupenketten 238 zu senken. Die Distanz, auf die die Leerlaufräder 232 zurückgezogen werden (d. h. in der all­ gemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11- 12 bewegt werden) entspricht der Hublänge der Kolben 382, 384, wodurch ein wünschenswertes Fahrraupenspannungsni­ veau erreicht wird.
Die Konstruktion des Raupenspannsystems 350 bietet eine Rückstoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 226, wodurch die Notwendigkeit für eine getrennte Rückstoß­ anordnung, wie beispielsweise eine Feder oder ähnliches, eliminiert wird. Insbesondere gestattet die Kombination der Akkumulatoren 358, 360 und des Druckentlastungsven­ tils 362 die Bewegung der vorderen Leerlaufräder 232 in dem Fall, daß ein Stein oder ähnliches von der Unterfahr­ gestellanordnung 226 während des Vortriebs des Baggers 210 eingezogen wird. Insbesondere wenn während des Vor­ triebs des Baggers 210 ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestellanordnung 226 eingezogen wird, wodurch das Leerlaufrad 232 nach hinten gedrückt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-12), wird Hydraulikströmungsmittel aus den Hydrau­ likzylindern 364, 366 und in die jeweiligen Akkumulatoren 358, 360 geleitet. Es wird verhindert, daß Hydraulikströ­ mungsmittel durch die Durchhangeinstellvorrichtung 356 und zum Reservoir 402 fließt, und zwar durch die Rück­ schlagventile 388. Ein solches Leiten des Hydraulikströ­ mungsmittels aus den Hydraulikzylindern 364, 366 und in die Strömungsmittelakkumulatoren 358 bzw. 360 bewirkt, daß die Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-12), wodurch eine Entlastung oder ein Durchhang in der Antriebsraupenkette 238 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der Antriebsraupenkette 238 das Ausstoßen des Steins aus der Unterfahrgestellanordnung 226 erleichtert. Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226 ausgestoßen worden ist, wird Strömungsmitteldruck von den Akkumulato­ ren 358, 360 zu den Hydraulikzylindern 364 bzw. 366 zu­ rückgeleitet, wodurch wiederum die Leerlaufräder 232 in Vorwärtsrichtung gedrückt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 11-12), und zwar in ihre vorherige Position, wodurch die Antriebsrau­ penkette 238 zu ihrer vorherigen Spannungseinstellung zu­ rückkehrt.
Wenn jedoch der Strömungsmitteldruck in den Strömungsmit­ telleitungen 394, 396 über die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsventils 362 hinaus ansteigt (beispiels­ weise 6000 psi) öffnet sich das Entlastungsventil 362, wodurch Strömungsmittel zum Reservoir 402 fließen kann. Dies bietet eine zusätzliche Entlastung für die Komponen­ ten, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 assoziiert sind, wodurch ein Schaden daran verhindert wird. Sobald der Druck in den Strömungsmittelleitungen 394, 396 unter die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsventils absinkt (beispielsweise 6000 psi) schließt sich das Ent­ last 09955 00070 552 001000280000000200012000285910984400040 0002010060932 00004 09836ungsventil, wodurch verhindert wird, daß zusätzliches Strömungsmittel zum Reservoir 402 fließt. Es sei bemerkt, daß Strömungsmittel, das während der Öffnung des Entla­ stungsventils 362 verlorengegangen ist, von den Akkumula­ toren 358, 360 ersetzt werden kann. Darüber hinaus kann die Durchhangeinstellvorrichtung 356 zyklisch betätigt werden, um zusätzliches Strömungsmittel zu liefern, falls nötig.
In Hinblick auf den Betrieb des Hydraulikbaggers 210, der mit der Raupenspannanordnung 450 ausgerüstet ist, über­ wacht die Steuervorrichtung 470 die Ausgangsgröße aus dem Betriebszustandssensor 462, um zu bestimmen, ob der Bag­ ger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben wird, in dem der Bagger 210 verwendet wird, um eine Arbeits­ funktion auszuführen, oder in seinem Fahrbetriebszustand in dem der Bagger 210 von einer Stelle zur anderen gefah­ ren wird. Wenn die Ausgangsgröße aus dem Betriebszu­ standssensor 462 anzeigt, daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben wird, bewirkt die Steu­ ervorrichtung 470, daß im wesentlichen der gesamte Durch­ hang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt wird, und zwar durch Erzeugung eines Ausgangssignals auf der Si­ gnalleitung 482, das den Elektromagneten 478 der Steuer­ ventilanordnung 456 betätigt, wodurch verursacht wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel zu den Hydraulikzylindern 364, 366 von der Strömungsmittelquelle 458 geleitet wird. Die Anwesenheit des unter Druck ge­ setzten Hydraulikströmungsmittels am Kopfende der Hydrau­ likzylinder 364, 366 bewirkt, daß die Stangen 400 der Zy­ linder 364, 366 ausgefahren oder in anderer Weise in Vor­ wärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15). Eine solche Vorwärtsbewegung der Stangen 400 drückt genauso die vorderen Leerlaufräder 232 in Vorwärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7- 8 und 15), wodurch die Spannung auf der Antriebsrau­ penkette 238 vergrößert wird, bis im wesentlichen der ge­ samte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist.
Sobald im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der An­ triebsraupenkette 238 entfernt worden ist, kann der Bag­ ger 210 betrieben werden, um eine Arbeitsfunktion auszu­ führen, wie beispielsweise einen Grabvorgang. Insbesonde­ re wird der Hydraulikdruck von der Werkzeugströmungsmit­ telversorgungsschaltung 464 selektiv zu den Komponenten geleitet, die mit der Werkzeuganordnung des Baggers 210 assoziiert sind, wie beispielsweise die Auslegeranordnung 214 und die Schaufel 212, um die Arbeitsfunktionen auszu­ führen.
Wenn danach der Betriebszustandssensor 462 darauf folgend detektiert, daß der Bagger 210 in seinem Antriebsbe­ triebszustand betrieben wird, verursacht die Steuervor­ richtung 470, daß eine vorbestimmte Durchhanggröße in die Antriebsraupenkette 238 eingeführt wird, und zwar indem sie bewirkt, daß Hydraulikströmungsmittel von den Hydrau­ likzylindern 364, 366 weggenommen wird, um die Stangen 400 in Rückwärtsrichtung zurückzuziehen oder in anderer Weise zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 in den Fig. 7-8 und 15) und zwar um eine vorbestimmte Distanz. Insbesondere kommuniziert die Steu­ ervorrichtung 470 mit der Steuerventilanordnung 456, um zu bewirken, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströ­ mungsmittel von den Hydraulikzylindern 364, 366 zum Re­ servoir 460 abläuft. Die Entfernung des unter Druck ge­ setzten Hydraulikströmungsmittels aus dem Kopfende der Hydraulikzylinder 364, 366 bewirkt die Bewegung der Stan­ gen 400 der Zylinder 364, 366 in Rückwärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7- 8 und 15). Eine solche Rückwärtsbewegung der Stangen 400 drückt genauso die vorderen Leerlaufräder 232 in Rück­ wärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15) wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 gesenkt wird. Sobald die Positionssensoren 454 detektieren, daß die vorderen Leer­ laufräder 232 nach hinten um die vorbestimmte Distanz be­ wegt worden sind, hört die Steuervorrichtung 470 auf, Ausgangssignale auf der Signalleitung 482 zu erzeugen, wodurch das Zurückziehen der Stangen 400 der Hydraulik­ zylinder 364, 366 aufhört, um die vorderen Leerlaufräder 232 in ihren jeweiligen Fahrpositionen zu positionieren. Es sei bemerkt, daß das Zurückziehen der Stangen 400 der Hydraulikzylinder 364, 366 um die vorbestimmte Distanz ein entsprechendes Ausmaß an Durchhang in der Antriebs­ raupenkette 238 erzeugt. Sobald die vorderen Leerlauf­ räder 232 in ihren jeweiligen Fahrpositionen positioniert worden sind, können die mit dem Antriebssystem 240 asso­ ziierten Hydraulikkomponenten verwendet werden, um den Bagger 210 in der erwünschten Richtung voranzutreiben. Während eines solchen Vortriebs des Baggers 210 überwacht die Steuervorrichtung 470 die Ausgangsgröße aus den Posi­ tionssensoren 454, um die vorderen Leerlaufräder 232 in ihren jeweiligen Fahrpositionen in der zuvor beschriebe­ nen Weise zu halten.
Darüber hinaus sieht während des Vortriebs des Baggers 210 die Raupenspannanordnung 450 eine Rückstoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 226 vor. Insbesondere wenn ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestell­ anordnung 226 während des Vortriebs des Baggers 210 ein­ gezogen wird, wird eines der vorderen Leerlaufräder 232 nach hinten gedrückt oder in anderer Weise bewegt (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7- 8 und 15) wodurch der Strömungsmitteldruck in den Versor­ gungsleitungen von der Steuerventilanordnung 456 zu den Hydraulikzylindern 364, 366 gesteigert wird. Sobald der Strömungsmitteldruck innerhalb der Versorgungsleitungen größer (beispielsweise 6000 psi) ist, als die Entla­ stungseinstellung des Druckentlastungsventils (nicht gezeigt) das zwischen der Steuerventilanordnung 456 und den Hydraulikzylindern 364, 366 angeordnet ist, wird Hydrau­ likströmungsmittel innerhalb der Versorgungsleitungen und der beeinflußten Hydraulikzylinder 364, 366 zum Reservoir 460 über das Druckentlastungsventil ausgestoßen, wodurch gestattet wird, daß die Stange 400 (und daher das ent­ sprechende vordere Leerlaufrad 232) in Rückwärtsrichtung gedrückt oder in anderer Weise bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15), wodurch eine Entlastung oder ein Durchhang in der Antriebsraupenkette 238 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der Antriebsraupenkette 238 das Ausstoßen des Steins aus der Unterfahrgestellanord­ nung 16 erleichtert. Sobald der Stein aus der Unterfahr­ gestellanordnung 226 ausgestoßen worden ist, wird das vordere Leerlaufrad 232 zu seiner vorherigen Fahrposition zurückgebracht, wodurch die Antriebsraupenkette 238 auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückgebracht wird. Ins­ besondere steuert die Steuervorrichtung 470 die Betäti­ gung der Steuerventilanordnung 456 basierend auf einer Ausgangsgröße aus den Positionssensoren 454, um das be­ einflußte vordere Leerlaufrad 232 zu seiner vorherigen Laufposition zurückzubringen, wodurch die Antriebsrau­ penkette 238 auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückge­ bracht wird.
Während die Erfindung im Detail in den Zeichnungen und in der vorangegangenen Beschreibung veranschaulicht und be­ schrieben worden ist, sei eine solche Veranschaulichung und Beschreibung als beispielhaft und nicht einschränkend angesehen, wobei bemerkt sei, daß nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele gezeigt und beschrieben worden sind, und daß alle Veränderungen und Modifikationen, die in den Kern der Erfindung fallen, geschützt werden sollen.
Es gibt eine Vielzahl von Vorteilen der vorliegenden Er­ findung, die von den verschiedenen Merkmalen der hier be­ schriebenen Arbeitsmaschinen kommen. Es sei bemerkt, daß alternative Ausführungsbeispiele der Arbeitsmaschinen der vorliegenden Erfindung nicht alle beschriebenen Merkmale aufweisen können, jedoch immer noch aus mindestens eini­ gen der Vorteilen dieser Merkmale Nutzen ziehen. Der Fachmann wird leicht eigene Aufbauten von Arbeitsma­ schinen in Betracht ziehen, die eines oder mehrere der Merkmale der vorliegenden Erfindung verkörpern und immer noch in den Kern und Umfang der vorliegenden Erfindung fallen, wie von den beigefügten Ansprüchen definiert.

Claims (20)

1. Unterfahrgestellanordnung für eine Arbeitsmaschine, die folgendes aufweist:
eine erste Antriebsraupenkette;
eine zweite Antriebsraupenkette; eine erste hydraulische Betätigungsvorrichtung, die mechanisch mit der ersten Antriebsraupenkette gekop­ pelt ist, um die Spannung der ersten Antriebsraupen­ kette einzustellen;
eine zweite hydraulische Betätigungsvorrichtung, die mechanisch mit der zweiten Antriebsraupenkette ge­ koppelt ist, um die Spannung der zweiten Antriebs­ raupenkette einzustellen; und
eine Durchhangeinstellanordnung, wobei die Durch­ hangeinstellanordnung folgendes aufweist:
  • a) ein Einstellvorrichtungsgehäuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmitteleinlaß, (c) einen ersten Strömungsmittelauslaß, der strömungs­ mittelmäßig mit der ersten hydraulischen Betäti­ gungsvorrichtung gekoppelt ist, und (d) einen zwei­ ten Strömungsmittelauslaß definiert, der strömungs­ mittelmäßig mit der zweiten hydraulischen Betäti­ gungsvorrichtung gekoppelt ist,
  • b) einen ersten Kolben, der in der Hauptkammer po­ sitioniert ist, wobei der erste Kolben (a) den Strö­ mungsmitteleinlaß von dem ersten Strömungsmittelaus­ laß isoliert, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung positioniert ist und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strömungsmit­ telverbindung mit dem ersten Strömungsmittelauslaß anordnet, wenn der erste Kolben in einer ersten Po­ sition mit vergrößerter Spannung positioniert ist, und
  • c) einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der zweite Kolben (a) den Strömungsmitteleinlaß vom zweiten Strömungsmittel­ auslaß isoliert, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit verringerter Spannung positio­ niert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Strömungs­ mittelauslaß setzt, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit vergrößerter Spannung positio­ niert ist,
wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Po­ sition mit vergrößerter Spannung die Betätigung der ersten Betätigungsvorrichtung bewirkt, um die Span­ nung der ersten Antriebsraupenkette zu vergrößern, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei­ ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung die Betätigung der zweiten Betätigungsvorrichtung bewirkt, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrö­ ßern.
2. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Posi­ tion mit vergrößerter Spannung in die erste Position mit verringerter Spannung die Betätigung der ersten Betätigungsvorrichtung bewirkt, um die Spannung der ersten Antriebsraupenkette zu verringern, und wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zweiten Po­ sition mit vergrößerter Spannung in die zweite Posi­ tion mit verringerter Spannung die Betätigung der zweiten Betätigungsvorrichtung bewirkt, um die Span­ nung der zweiten Antriebsraupenkette zu verringern.
3. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, wobei
die Hauptkammer einen ersten Endteil besitzt, und einen zweiten Endteil, der dem ersten Endteil gegen­ über liegt,
wobei der erste Strömungsmittelauslaß den ersten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit der ersten Betätigungsvorrichtung bringt,
wobei der zweite Strömungsmittelauslaß den zweiten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit der zweiten Betätigungsvorrichtung bringt,
wobei der erste Kolben in dem ersten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der Position mit vergrößerter Spannung positio­ niert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem zweiten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung positioniert ist.
4. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 3, wobei
die Hauptkammer weiter einen Mittelteil besitzt,
wobei der erste Kolben in dem Mittelteil der Haupt­ kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung posi­ tioniert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem Mittelteil der Haupt­ kammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung posi­ tioniert ist.
5. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, wobei
die Durchhangeinstellanordnung weiter ein erstes Rückschlagventil und ein zweites Rückschlagventil besitzt,
wobei der erste Kolben einen ersten darin definierten zentralen Durchlaß hat,
wobei der zweite Kolben einen zweiten darin defi­ nierten zentralen Durchlaß hat,
wobei das erste Rückschlagventil in dem ersten zen­ tralen Durchlaß positioniert ist, und
wobei das zweite Rückschlagventil in dem zweiten zentralen Durchlaß positioniert ist.
6. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 5, wobei
das erste Rückschlagventil eine erste Position mit offenem Rückschlagelement und eine erste Position mit geschlossenem Rückschlagelement besitzt,
wobei das zweite Rückschlagventil eine zweite Posi­ tion mit offenem Rückschlagelement und eine zweite Position mit geschlossenem Rückschlagelement be­ sitzt,
wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung zur ersten Posi­ tion mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das er­ ste Rückschlagventil aus der ersten Position mit ge­ schlossenem Rückschlagelement in die erste Position mit offenem Rückschlagelement bewegt wird, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei­ ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das zweite Rückschlagventil aus der zweiten Position mit geschlossenem Rückschlagelement zur zweiten Position mit offenem Rückschlagelement bewegt wird.
7. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, die wei­ ter ein erstes Leerlaufrad und ein zweites Leer­ laufrad aufweist, wobei
die erste Betätigungsvorrichtung einen ersten Hy­ draulikzylinder mit einem ersten Zylindergehäuse mit einer ersten sich daraus erstreckenden Stange aufweist, wobei die erste Stange mechanisch mit dem er­ sten Leerlaufrad gekoppelt ist,
wobei die erste Antriebsraupenkette um das erste Leerlaufrad herum geleitet wird,
wobei die erste Stange mit Bezug auf das erste Zy­ lindergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung auf der ersten Antriebsraupenkette zu vergrößern, wenn der erste Kolben aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Position mit ver­ größerter Spannung bewegt wird,
wobei die zweite Betätigungsvorrichtung einen zwei­ ten Hydraulikzylinder mit einem zweiten Zylinderge­ häuse mit einer zweiten sich daraus erstreckenden Stange aufweist, wobei die zweite Stange mechanisch mit dem zweiten Leerlaufrad gekoppelt ist,
wobei die zweite Antriebsraupenkette um das zweite Leerlaufrad geleitet wird, und
wobei die zweite Stange relativ zum zweiten Zylin­ dergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrößern, wenn der zweite Kolben aus der zweiten Position mit verrin­ gerter Spannung in die zweite Position mit vergrö­ ßerter Spannung bewegt wird.
8. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 7, wobei
die erste Stange relativ zum ersten Zylindergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer zwei­ ten Richtung zu bewegen, um die Spannung der ersten Antriebsraupenkette abzusenken, wenn der erste Kol­ ben aus der ersten Position mit vergrößerter Span­ nung in die erste Position mit verringerter Spannung bewegt wird, und
wobei die zweite Stange relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der zweiten Richtung zu bewegen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu verringern, wenn der zweite Kolben aus der zweiten Position mit vergrö­ ßerter Spannung in die zweite Position mit verrin­ gerter Spannung bewegt wird.
9. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 8, die wei­ ter folgendes aufweist: (i) eine Hydraulikdruckquel­ le und (ii) ein Steuerventil, wobei
ein Eingangsanschluß des Steuerventils strömungsmit­ telmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, wobei ein Ausgangsanschluß des Steuerventils strö­ mungsmittelmäßig mit der Hauptkammer gekoppelt ist, wobei das Steuerventil eine erste Steuerposition und eine zweite Steuerposition besitzt,
wobei die Hauptkammer strömungsmittelmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, um (i) den er­ sten Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren und (ii) den zweiten Kol­ ben in der zweiten Position mit vergrößerter Span­ nung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist, und
wobei die Hauptkammer von der Hydraulikdruckquelle isoliert ist, um (i) den ersten Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung zu positionieren und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Posi­ tion mit verringerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist.
10. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 9, wobei die Arbeitsmaschine ein hydraulisches Antriebssystem aufweist, um sowohl die erste Antriebsraupenkette als auch die zweite Antriebsraupenkette anzutreiben,
wobei ein Pilot- bzw. Vorsteueranschluß des Steuer­ ventils strömungsmittelmäßig mit dem Antriebssystem gekoppelt ist,
wobei die Betätigung des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist, und
wobei das Ausschalten des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist.
11. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, wobei der erste Kolben und der zweite Kolben im wesentlichen in entgegengesetzter Richtung voneinander bewegt werden, wenn (i) der erste Kolben von der ersten Po­ sition mit verringerter Spannung zur ersten Position mit vergrößerter Spannung bewegt wird, und (ii) der zweite Kolben von der zweiten Position mit verrin­ gerter Spannung zur zweiten Position mit vergrößer­ ter Spannung bewegt wird.
12. Unterfahrgestellanordnung einer Arbeitsmaschine, die folgendes aufweist:
ein erstes Leerlaufrad;
ein zweites Leerlaufrad;
eine erste Antriebsraupenkette, die um das erste Leerlaufrad herumgeleitet wird;
eine zweite Antriebsraupenkette, die um das zweite Leerlaufrad herumgeleitet wird;
einen ersten Hydraulikzylinder mit einem ersten Zy­ lindergehäuse, wobei eine erste Stange sich daraus erstreckt, wobei die erste Stange mechanisch mit dem ersten Leerlaufrad gekoppelt ist;
einen zweiten Hydraulikzylinder mit einem zweiten Zylindergehäuse, wobei sich eine zweite Stange dar­ aus erstreckt, wobei die zweite Stange mechanisch mit dem zweiten Leerlaufrad gekoppelt ist;
eine Durchhangeinstellanordnung, wobei die Durch­ hangeinstellanordnung folgendes besitzt:
  • a) ein Einstellvorrichtungsgehäuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmitteleinlaß, (c) einen ersten Strömungsmittelauslaß, der strömungs­ mittelmäßig mit dem ersten Hydraulikzylinder gekop­ pelt ist, und (d) einen zweiten Strömungsmittelaus­ laß definiert, der strömungsmittelmäßig mit dem zweiten Hydraulikzylinder gekoppelt ist,
  • b) einen ersten Kolben, der in der Hauptkammer po­ sitioniert ist, wobei der erste Kolben (a) den Strö­ mungsmitteleinlaß von dem ersten Strömungsmittelaus­ laß isoliert, wenn der erste Kolben in einer ersten Position mit verringerter Spannung positioniert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strömungsmit­ telverbindung mit dem ersten Strömungsmittelauslaß bringt, wenn der erste Kolben in einer ersten Posi­ tion mit vergrößerter Spannung positioniert ist, und
  • c) einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der zweite Kolben (a) den Strömungsmitteleinlaß vom zweiten Strömungsmittel­ auslaß isoliert, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit verringerter Spannung positio­ niert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Strömungs­ mittelauslaß bringt, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit vergrößerter Spannung positio­ niert ist,
wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Po­ sition mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß die erste Stange des ersten Hydraulikzylinders relativ zum ersten Zylindergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung der ersten Antriebsraupenkette zu ver­ größern, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei­ ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß die zweite Stange des zweiten Hydraulikzylinders relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der ersten Richtung zu bewe­ gen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrößern.
13. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, wobei
die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Posi­ tion mit vergrößerter Spannung in die erste Position mit verringerter Spannung bewirkt, daß die erste Stange des ersten Hydraulikzylinders relativ zum er­ sten Zylindergehäuse bewegt wird, um das erste Leer­ laufrad in einer zweiten Richtung zu bewegen, um die Spannung der ersten Antriebsraupenkette zu verrin­ gern, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei­ ten Position mit vergrößerter Spannung in die zweite Position mit verringerter Spannung bewirkt, daß die zweite Stange des zweiten Hydraulikzylinders relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der zweiten Richtung zu bewe­ gen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu senken.
14. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, wobei
die Hauptkammer einen ersten Endteil und einen zwei­ ten Endteil besitzt, der dem ersten Endteil gegen­ überliegt,
wobei der erste Strömungsmittelauslaß den ersten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit dem ersten Hydraulikzylinder anordnet,
wobei der zweite Strömungsmittelauslaß den zweiten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Hydraulikzylinder bringt,
wobei der erste Kolben im ersten Endteil der Haupt­ kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung posi­ tioniert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem zweiten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung positioniert ist.
15. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 14, wobei
die Hauptkammer weiter einen Mittelteil besitzt,
wobei der erste Kolben in dem Mittelteil der Haupt­ kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung posi­ tioniert ist, und wobei
der zweite Kolben im zweiten Mittelteil der Haupt­ kammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung posi­ tioniert ist.
16. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, wobei
die Durchhangeinstellanordnung weiter ein erstes Rückschlagventil und ein zweites Rückschlagventil besitzt,
wobei der erste Kolben einen ersten darin definier­ ten zentralen Durchlaß besitzt,
wobei der zweite Kolben einen darin definierten zweiten zentralen Durchlaß besitzt,
wobei das erste Rückschlagventil in dem ersten zen­ tralen Durchlaß positioniert ist, und
wobei das zweite Rückschlagventil in dem zweiten zentralen Durchlaß positioniert ist.
17. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 16, wobei
das erste Rückschlagventil eine erste Position mit offenem Rückschlagelement und eine erste Position mit geschlossenem Rückschlagelement besitzt,
wobei das zweite Rückschlagventil eine zweite Posi­ tion mit offenem Rückschlagelement und eine zweite Position mit geschlossenem Rückschlagelement be­ sitzt,
wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Po­ sition mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das erste Rückschlagventil aus der ersten Position mit geschlossenem Rückschlagelement in die erste Positi­ on mit offenem Rückschlagelement bewegt wird, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei­ ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das zweite Rückschlagventil aus der zweiten Position mit geschlossenem Rückschlagelement in die zweite Posi­ tion mit offenem Rückschlagelement bewegt wird.
18. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, die wei­ ter eine (i) Hydraulikdruckquelle und (ii) ein Steu­ erventil aufweist, wobei
ein Einganganschluß des Steuerventils strömungsmit­ telmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist,
wobei ein Ausgangsanschluß des Steuerventils strö­ mungsmittelmäßig mit der Hauptkammer gekoppelt ist,
wobei das Steuerventil eine erste Steuerposition und eine zweite Steuerposition besitzt,
wobei die Hauptkammer strömungsmittelmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, um (i) den ersten Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren, und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist, und
wobei die Hauptkammer von der Hydraulikdruckquelle isoliert wird, um (i) den ersten Kolben in der er­ sten Position mit verringerter Spannung zu positio­ nieren und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist.
19. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 18, wobei
die Arbeitsmaschine ein hydraulisches Antriebssystem zum Antrieb von sowohl der ersten Antriebsraupenket­ te, als auch der zweiten Antriebsraupenkette auf­ weist,
wobei ein Pilot- bzw. Vorsteueranschluß des Steuer­ ventils strömungsmittelmäßig mit dem Antriebssystem gekoppelt ist,
wobei die Betätigung des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert wird, und
wobei das Ausschalten des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert wird.
20. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, wobei der erste und der zweite Kolben im wesentlichen in entgegengesetzter Richtung zueinander bewegt werden, wenn (i) der erste Kolben aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Position mit vergrößerter Spannung bewegt wird, und wenn (ii) der zweite Kolben aus der zweiten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrö­ ßerter Spannung bewegt wird.
DE10060932A 1999-12-16 2000-12-07 Raupenspannanordnung zur Einstellung der Spannung einer Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine mit einer damit assoziierten Durchhangeinstellvorrichtung Withdrawn DE10060932A1 (de)

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