DE10060932A1 - Raupenspannanordnung zur Einstellung der Spannung einer Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine mit einer damit assoziierten Durchhangeinstellvorrichtung - Google Patents
Raupenspannanordnung zur Einstellung der Spannung einer Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine mit einer damit assoziierten DurchhangeinstellvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Unterfahrgestellanordnung einer Arbeitsmaschine weist eine erste Antriebsraupenkette und eine zweite Antriebsraupenkette auf. Die Unterfahrgestellanordnung weist auch eine erste hydraulische Betätigungsvorrichtung auf, die mechanisch mit der ersten Antriebsraupenkette gekoppelt ist, um die Spannung auf der ersten Antriebsraupenkette einzustellen und eine zweite hydraulische Betätigungsvorrichtung, die mit der zweiten Antriebsraupenkette mechanisch gekoppelt ist, um die Spannung auf der zweiten Antriebsraupenkette einzustellen. Die Unterfahrgestellanordnung weist weiter eine Durchhangeinstellanordnung auf. Die Durchhangeinstellanordnung besitzt (i) ein Einstellvorrichtungsgehäuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmitteleinlaß, (c) einen ersten Strömungsmittelauslaß, der strömungsmittelmäßig mit der ersten hydraulischen Betätigungsvorrichtung gekoppelt ist, und (d) einen zweiten Strömungsmittelauslaß definiert, der strömungsmittelmäßig mit der zweiten hydraulischen Betätigungsvorrichtung gekoppelt ist, (ii) weiter einen ersten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der erste Kolben selektiv den Strömungsmitteleinlaß mit dem ersten Strömungsmittelauslaß koppelt und (ii) einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der zweite Kolben selektiv den Strömungsmitteleinlaß mit dem zweiten Strömungsmittelauslaß koppelt. Die Bewegung des ersten Kolbens aus einer ersten Position mit verringerter Spannung in eine erste Position ...
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine
Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine und insbesonde
re auf eine Raupenspannanordnung zur Einstellung der
Spannung einer Antriebsraupenkette einer Arbeitsmaschine
mit einer damit assoziierten Durchhangeinstellvorrich
tung.
Eine Arbeitsmaschine, wie beispielsweise ein Raupentrak
tor oder ein Bagger wird typischerweise von einem Paar
von Unterfahrgestellanordnungen getragen und angetrieben,
von denen jede eine Endlosraupenkette mit einer Vielzahl
von miteinander verbundenen Gelenkkomponenten oder Ver
bindungen besitzt. Die Unterfahrgestellanordnung weist
auch typischerweise ein Antriebskettenrad und eines oder
mehrere Leerlaufräder auf, wobei um jedes davon die An
triebsraupenkette getrieben wird.
Während des Betriebs der Arbeitsmaschine ist es nötig,
die Spannung der Antriebsraupenkette aufrecht zu erhal
ten, um zu verhindern, daß die Kette vom Antriebsketten
rad und/oder den Leerlaufrollen entgleist. Um die Span
nung auf der Antriebsraupenkette zu halten, wird oft ein
Spannungseinstellmechanismus, wie beispielsweise ein Hy
draulikzylinder oder eine Schraubenfeder bei früher kon
struierten Unterfahrgestellen vorgesehen. Insbesondere
der Zylinder oder die Schraubenfeder drückt die vordere
Leerlaufrolle in einer Richtung weg von der hinteren
Leerlaufrolle (oder von dem hinteren Antriebskettenrad im
Fall eines Baggers) wodurch eine Spannung auf der Raupen
kette erzeugt wird.
Über eine Zeitperiode beginnt eine Anzahl der Komponen
ten, die mit der Unterfahrgestellanordnung assoziiert
sind, wie beispielsweise die Verbindungen und Hülsen der
Antriebsraupenkette und auch die Leerlaufrollen selbst,
sich abzunutzen, wodurch ein Durchhängen der Antriebsrau
penkette erzeugt wird. Um den Durchhang aus der Antriebs
raupenkette herauszubringen, ist es nötig, die Spannung
der Raupenkette zu verstärken. Eine solche Verstärkung
der Spannung wird im allgemeinen durchgeführt durch manu
elles Einspritzen von Material, wie beispielsweise
Schmierstoff, oder durch anderes Einbringen von Material
in den Spannungseinstellmechanismus, der mit der Unter
fahrgestellanordnung assoziiert ist.
Die Anwendung von solchen Spannungseinstellmechanismen
hat eine Anzahl von damit assoziierten Nachteilen. Bei
spielsweise ist das manuelle Einspritzen von Schmierstoff
in den Durchhangeinstellmechanismus eine arbeitsintensive
Aufgabe, die oft zu einer Absenkung des Wirkungsgrades
führen kann, der mit dem Betrieb der Arbeitsmaschine as
soziiert ist. Darüber hinaus kann die Antriebsraupenkette
unbeabsichtigt für eine Zeitperiode mit übermäßigem
Durchhang betrieben werden. Dies ist der Fall, da die An
triebsraupenkette mit übermäßigem Durchhang von dem Zeit
punkt betrieben werden kann, zu dem das erste Mal ein
Durchhang in der Raupenkette vorkommt, bis zu dem Zeit
punkt, zu dem die Spannung manuell gesteigert wird. Ein
solcher übermäßiger Durchhang kann eine unregelmäßige Ab
nutzung von einer Anzahl der Komponenten bewirken, die
mit der Unterfahrgestellanordnung assoziiert sind. Da
rüber hinaus kann ein solcher übermäßiger Durchhang auch
bewirken, daß die Antriebsraupenkette während der Bewe
gung der Arbeitsmaschine entgleist, wodurch der Wirkungs
grad der Arbeitsmaschine verringert wird, und zwar auf
grund der Verzögerungen, die von der Reparatur der Unter
fahrgestellanordnung bewirkt werden.
Um die Probleme zu vermeiden, die mit dem übermäßigen
Durchhängen der Antriebsraupenkette assoziiert sind, sind
früher konstruierte Unterfahrgestellanordnungen mit rela
tiv großen Spannungen auf der Antriebsraupenkette betrie
ben worden. Jedoch vergrößert ein Betrieb der Unterfahr
gestellanordnung mit einer relativ strammen Raupenkette
während des Antriebs der Arbeitsmaschine die Rate, mit
der die Komponenten, die mit der Unterfahrgestellanord
nung assoziiert sind, sich abnutzen, wodurch möglicher
weise die Nutzlebensdauer der Unterfahrgestellanordnung
verringert wird.
Darüber hinaus ist es mit spezieller Hinsicht auf Bagger
im allgemeinen wünschenswert, daß die Antriebsraupenkette
relativ stramm während des Grabens oder einer anderen Ar
beitsfunktion ist, um zu verhindern, daß der Bagger hin
und her im Inneren der Antriebsraupenkette rollt, und
zwar als eine Folge der Rückstoßkräfte, die während der
Ausführung des Grabvorgangs erzeugt werden. Daher wird
ein relativ hohes Spannungsniveau typischerweise auf den
Antriebsraupenketten von Baggern zu jedem Zeitpunkt auf
recht erhalten, auch wenn bekannt ist, daß die Anwendung
eines so hohen Spannungsniveaus die Rate vergrößert, mit
der die mit der Unterfahrgestellanordnung assoziierten
Komponenten sich während des Vortriebs des Baggers abnut
zen.
Was daher benötigt ist, ist eine Raupenspannanordnung,
die einen oder mehrere der oben erwähnten Nachteile über
windet.
Gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung ist eine Unterfahrgestellanordnung einer Ar
beitsmaschine vorgesehen. Die Unterfahrgestellanordnung
weist eine erste Antriebsraupenkette und zweite Antriebs
raupenkette auf. Die Unterfahrgestellanordnung weist auch
eine erste hydraulische Betätigungsvorrichtung auf, die
mechanisch mit der ersten Antriebsraupenkette gekoppelt
ist, um die Spannung auf der ersten Antriebsraupenkette
einzustellen, und eine zweite hydraulische Betätigungs
vorrichtung, die mechanisch mit der zweiten Antriebsrau
penkette gekoppelt ist, um die Spannung der zweiten An
triebsraupenkette einzustellen. Die Unterfahrgestel
lanordnung weist weiter eine Durchhangeinstellanordnung
auf. Die Durchhangeinstellanordnung besitzt (i) ein Ein
stellvorrichtungsgehäuse, das (a) eine Hauptkammer, (b)
einen Strömungsmitteleinlaß, (c) einen ersten Strömungs
mittelauslaß, der strömungsmittelmäßig mit der ersten hy
draulischen Betätigungsvorrichtung gekoppelt ist, und (d)
einen zweiten Strömungsmittelauslaß definiert, der strö
mungsmittelmäßig mit der zweiten hydraulischen Betäti
gungsvorrichtung gekoppelt ist, weiter (ii) einen ersten
Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei
der erste Kolben (a) den Strömungsmitteleinlaß vom ersten
Strömungsmittelauslaß isoliert, wenn der erste Kolben in
der ersten Position mit verringerter Spannung positio
niert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strö
mungsmittelverbindung mit dem ersten Strömungsmittelaus
laß setzt, wenn der erste Kolben in einer ersten Position
mit vergrößerter Spannung positioniert ist, und (iii) einen
zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert
ist, wobei der zweite Kolben (a) den Strömungsmittelein
laß vom zweiten Strömungsmittelauslaß isoliert, wenn der
zweite Kolben in einer zweiten Position mit verringerter
Spannung positioniert ist, und (b) den Strömungsmitte
leinlaß in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten
Strömungsmittelauslaß setzt, wenn der zweite Kolben in
einer zweiten Position mit vergrößerter Spannung positio
niert ist. Die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten
Position mit verringerter Spannung auf die erste Position
mit vergrößerter Spannung bewirkt die Betätigung der er
sten Betätigungsvorrichtung, um die Spannung auf der er
sten Antriebsraupenkette zu vergrößern. Die Bewegung des
zweiten Kolbens aus der zweiten Position mit verringerter
Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung
bewirkt die Betätigung der zweiten Betätigungsvorrich
tung, um die Spannung auf der zweiten Antriebsraupenkette
zu vergrößern.
Gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung ist eine Unterfahrgestellanordnung einer Ar
beitsmaschine vorgesehen. Die Unterfahrgestellanordnung
weist ein erstes Leerlaufrad und ein zweites Leerlaufrad
auf. Die Unterfahrgestellanordnung weist auch eine erste
Antriebsraupenkette auf, die um das erste Leerlaufrad
herumgeleitet wird, und eine zweite Antriebsraupenkette,
die um das zweite Leerlaufrad herumgeleitet wird. Die Un
terfahrgestellanordnung weist weiter einen ersten Hydrau
likzylinder mit einem ersten Zylindergehäuse mit einer
ersten sich dorther erstreckenden Stange auf. Die erste
Stange ist mechanisch mit dem ersten Leerlaufrad gekop
pelt. Das Unterfahrgestell weist auch einen zweiten Hy
draulikzylinder mit einem zweiten Zylindergehäuse mit ei
ner zweiten sich dorther erstreckenden Stange auf. Die
zweite Stange ist dabei mechanisch mit dem zweiten Leerlaufrad
gekoppelt. Die Unterfahrgestellanordnung weist
auch eine Durchhangeinstellanordnung auf. Die Durchhange
instellanordnung besitzt (i) ein Einstellvorrichtungsge
häuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmit
teleinlaß, (c) einen ersten Strömungsmittelauslaß, der
strömungsmittelmäßig mit dem ersten Hydraulikzylinder ge
koppelt ist, und (d) einen zweiten Strömungsmittelauslaß
definiert, der strömungsmittelmäßig mit dem zweiten Hy
draulikzylinder gekoppelt ist, (ii) weiter einen ersten
Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei
der erste Kolben (a) den Strömungsmitteleinlaß vom ersten
Strömungsmittelauslaß isoliert, wenn der erste Kolben in
einer ersten Position mit verringerter Spannung positio
niert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strö
mungsmittelverbindung mit dem ersten Strömungsmittelaus
laß bringt, wenn der erste Kolben in einer ersten Positi
on mit vergrößerter Spannung positioniert ist, und (iii)
einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert
ist, wobei der zweite Kolben (a) den Strömungsmittelein
laß vom zweiten Strömungsmittelauslaß isoliert, wenn der
zweite Kolben in einer zweiten Position mit verringerter
Spannung positioniert ist, und (b) den Strömungsmitte
leinlaß in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten
Strömungsmittelauslaß bringt, wenn der zweite Kolben in
der zweiten Position mit vergrößerter Spannung positio
niert ist. Die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten
Position mit verringerter Spannung in die erste Position
mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß die erste Stange
des ersten Hydraulikzylinders relativ zum ersten Zylin
dergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer
ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung auf der er
sten Antriebsraupenkette zu vergrößern. Die Bewegung des
zweiten Kolbens aus der zweiten Position mit verringerter
Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung
bewirkt, daß die zweite Stange des zweiten Hydraulikzylinders
relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird,
um das zweite Leerlaufrad in der ersten Richtung zu bewe
gen, um die Spannung auf der zweiten Antriebsraupenkette
zu vergrößern.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Raupentraktors, der
die Merkmale der vorliegenden Erfindung verkör
pert;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht der Unter
fahrgestellanordnung des Traktors der Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht der Rahmenanord
nung der Unterfahrgestellanordnung, und zwar
aufgenommen entlang der Linie 3-3 der Fig. 2,
wie in Richtung der Pfeile zu sehen;
Fig. 4 ist eine vergrößerte bruchstückhafte Quer
schnittsansicht, aufgenommen entlang der Linie
4-4 der Fig. 3, wie in Richtung der Pfeile zu
sehen (es sei bemerkt, daß eine Anzahl der in
Fig. 4 gezeigten Komponenten nicht im Quer
schnitt gezeigt ist, und zwar zur Verdeutli
chung der Beschreibung);
Fig. 5 ist eine vergrößerte bruchstückhafte Quer
schnittsansicht der Ventilgruppenanordnung der
Unterfahrgestellanordnung der Fig. 4;
Fig. 6 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Teils
des Traktors der Fig. 1;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht eines Baggers, der die
Merkmale der vorliegenden Erfindung darin ver
körpert;
Fig. 8 ist eine vergrößerte teilweise aufgeschnittene
Seitenansicht der Unterfahrgestellanordnung des
Baggers der Fig. 7;
Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht der Unterfahrge
stellanordnung der Fig. 8, die die Raupen
spannanordnung zeigt, die in ihrer zurückgezo
genen Position positioniert ist (es sei be
merkt, daß das Steuerventil schematisch in
Fig. 9 zur Verdeutlichung der Beschreibung ge
zeigt ist);
Fig. 10 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 9, die je
doch die Raupenspannanordnung in ihrer ausge
fahrenen Position positioniert zeigt;
Fig. 11 ist eine schematische Ansicht eines zweiten
Ausführungsbeispiels einer Raupenspannanord
nung, die die Merkmale der vorliegenden Erfin
dung darin verkörpert, wobei in Fig. 11 darauf
hingewiesen wird, daß die Raupenspannanordnung
in ihrer zurückgezogenen Position positioniert
gezeigt ist;
Fig. 12 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 11, die je
doch die Raupenspannanordnung zeigt, die in ih
rer ausgefahrenen Position positioniert ist;
Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht der Durchhangein
stellvorrichtung der Raupenspannanordnung der
Fig. 11, die die Durchhangeinstellanordnung in
ihrer Position mit vergrößerter Spannung zeigt
(es sei bemerkt, daß eine Anzahl der Komponen
ten, die mit der Durchhangeinstellvorrichtung
assoziiert sind, nicht im Querschnitt zur Ver
deutlichung der Beschreibung gezeigt ist);
Fig. 14 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 13, die je
doch die Durchhangeinstellvorrichtung in ihrer
Position mit verringerter Spannung positioniert
zeigt; und
Fig. 15 ist eine schematische Ansicht eines dritten
Ausführungsbeispiels einer Raupenspannanordnung,
die die Merkmale der vorliegenden Erfin
dung verkörpert.
Während an der Erfindung verschiedene Modifikationen und
alternative Formen ausgeführt werden können, sind spezi
elle Ausführungsbeispiele davon beispielhaft in den
Zeichnungen gezeigt worden und werden hier im Detail be
schrieben. Es sei jedoch bemerkt, daß nicht die Absicht
besteht, die Erfindung auf die speziellen offenbarten
Formen einzuschränken, sondern im Gegenteil soll die Er
findung alle Modifikationen, äquivalente Ausführungen und
Alternativen abdecken, die in den Kern und Umfang der Er
findung fallen, wie von den beigefügten Ansprüchen defi
niert.
Mit Bezug auf Fig. 1 ist eine Arbeitsmaschine gezeigt,
wie beispielsweise ein Raupentraktor 10, der verwendet
wird, um zahlreiche Arbeitsfunktionen auszuführen, wie
beispielsweise eine Erdbewegung und einen Reißvorgang.
Der Raupentraktor 10 weist eine Anzahl von Arbeitswerk
zeugen auf, wie beispielsweise eine hydraulisch angetrie
bene Schildanordnung 12 und eine hydraulisch angetriebene
Reißvorrichtung 14. Der Raupentraktor 10 weist weiter ei
nen Motor auf, wie beispielsweise einen Dieselmotor 60,
um die Antriebskraft sowohl zum Vortrieb des Traktors als
auch zum Betrieb der Schildanordnung 12 und der Reißvor
richtung 14 zu liefern.
Der Raupentraktor 10 weist auch eine Unterfahrgestellan
ordnung 16 auf. Die Unterfahrgestellanordnung 16 weist
eine Rahmenanordnung 18 auf, ein Antriebskettenrad 20,
ein vorderes Leerlaufrad 22, ein hinteres Leerlaufrad 24
und eine Anzahl von Mittelrollenanordnungen 26. Eine Endlosantriebsraupenkette
28 wird von dem Antriebskettenrad
20 angetrieben, um sowohl um das vordere Leerlaufrad 22,
als auch um die hintere Leerlaufrolle 24 und die Mittel
rollenanordnungen 26 getrieben zu werden, wodurch die An
triebsleistung für die Arbeitsmaschine geliefert wird.
Insbesondere wird eine mechanische Ausgangsgröße bzw.
Ausgangsleistung aus dem Motor 60 zum Antriebskettenrad
20 über eine (nicht gezeigte) Getriebeanordnung übertra
gen, wodurch das Antriebskettenrad 20 angetrieben wird,
um die Antriebsraupenkette 28 und daher den Raupentraktor
10 anzutreiben. Es sei bemerkt, daß obwohl nur eine Seite
des Raupentraktors 10 in Fig. 1 gezeigt ist, die andere
Seite des Traktors 10 auch eine Unterfahrgestellanordnung
16 mit ähnlichen Komponenten aufweisen würde, wie in
Fig. 1 gezeigt (beispielsweise eine Rahmenanordnung 18,
ein Antriebskettenrad 20, die Leerlaufräder 22, 24, die
Mittelrollenanordnungen 26 und die Antriebsraupenkette
28).
Der Raupentraktor 10 weist auch eine Kabine 30 auf. Die
Kabine 30 ist vorgesehen, um die Vorrichtungen zu um
schließen oder in anderer Weise aufzunehmen, die mit dem
Raupentraktor 10 assoziiert sind, die von einem Bediener
während des Betriebs des Raupentraktors 10 verwendet wer
den. Insbesondere nimmt die Kabine 30 einen (nicht ge
zeigten) Bedienersitz und eine Steueranordnung auf, die
beispielsweise ein Lenkrad und eine Fußpedalanordnung
aufweist (nicht gezeigt).
Wie genauer in den Fig. 2-5 gezeigt, weist die Rahmen
anordnung 18 der Unterfahrgestellanordnung 16 ein vorde
res Rahmenglied 32 und ein hinteres Rahmenglied 34 auf.
Das vordere Rahmenglied 32 ist mit Bezug auf das hintere
Rahmenglied 34 bewegbar. Insbesondere wie in den Fig.
3 und 4 gezeigt, ist das vordere Rahmenglied 32 gleitend
am hinteren Rahmenglied 34 befestigt. Insbesondere hat
das vordere Rahmenglied 32 einen darin definierten Auf
nahmeschlitz 36. Der Aufnahmeschlitz 36 nimmt einen lang
gestreckten Ausfahransatz 38 auf, der in einem Zwischen
rahmenglied 40 definiert ist. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist
das Zwischenrahmenglied 40 unbeweglich am hinteren Rah
menglied 34 befestigt. Der Ausfahransatz 38 ist frei, um
innerhalb des Aufnahmeschlitzes 36 zu gleiten, wodurch
gestattet wird, daß das vordere Rahmenglied 32 relativ
zum Zwischenrahmenglied 40 und daher zum hinteren Rah
menglied 34 gleitet.
Die Bewegung des vorderen Rahmengliedes 32 relativ zum
hinteren Rahmenglied 34 bewirkt eine entsprechende Bewe
gung der Leerlaufräder 22, 24 mit Bezug zueinander. Ins
besondere ist das vordere Leerlaufrad 22 drehbar am vor
deren Rahmenglied 32 über ein Joch 180 befestigt, während
das hintere Leerlaufrad 24 drehbar mit dem hinteren Rah
menglied 34 über einen Tragarm 38 gekoppelt ist. Wenn da
her das vordere Rahmenglied 32 relativ zum hinteren Rah
menglied 34 in Vorwärtsrichtung bewegt wird (d. h. die
allgemeine Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2) wird das
vordere Leerlaufrad 22 genauso relativ zum hinteren Rah
menglied 34 bewegt, und daher zum hinteren Leerlaufrad 24
in Vorwärtsrichtung. Wenn im Gegensatz dazu das vordere
Rahmenglied 32 relativ zum hinteren Rahmenglied 34 in ei
ner Rückwärtsrichtung bewegt wird (d. h. die allgemeine
Richtung des Pfeils 44 in Fig. 2), wird das vordere
Leerlaufrad 22 genauso relativ zum hinteren Rahmenglied
34 und daher dem hinteren Leerlaufrad 24 in Rückwärts
richtung bewegt.
Wie in Fig. 4 gezeigt, weist die Rahmenanordnung 18 wei
ter eine Betätigungsvorrichtung 46 auf, wie beispielswei
se eine hydraulisch angetriebene Kolbenanordnung, um das
vordere Rahmenglied 32 mit Bezug auf das hintere Rahmen
glied 34 zu bewegen. Insbesondere weist die Betätigungs
vorrichtung 46 einen Kolben 48 auf, der mechanisch an dem
vorderen Rahmenglied 32 über ein Kupplungsglied 50 befes
tigt ist. Ein Endteil 52 des Kolbens 48 wird in einer
Strömungsmittelkammer 54 aufgenommen, die in einem Zylin
dergehäuse 56 definiert ist. Das Zylindergehäuse 56 ist
wiederum an dem hinteren Rahmenglied 34 befestigt. Verän
derungen des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strö
mungsmittelkammer 54 bewirken eine Bewegung des Kolbens
48 und daher des vorderen Rahmengliedes 32 relativ zum
hinteren Rahmenglied 34. Insbesondere bewirkt eine Stei
gerung des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strö
mungsmittelkammer 54, daß der Kolben 48 und daher das
vordere Rahmenglied 32 in der Vorwärtsrichtung bewegt
wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 42 der
Fig. 2 und 4), wodurch bewirkt wird, daß das vordere
Leerlaufrad 22 genauso relativ zum hinteren Rahmenglied
34 (und daher zum hinteren Leerlaufrad 24) in Vorwärts
richtung bewegt wird. Im Gegensatz dazu bewirkt eine Ab
senkung des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strö
mungsmittelkammer 54, daß der Kolben 48 und daher das
vordere Rahmenglied 32 in der Rückwärtsrichtung bewegt
wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 in
den Fig. 2 und 4), wodurch bewirkt wird, daß das vor
dere Leerlaufrad 22 genauso relativ zum hinteren Rahmen
glied 34 (und daher zum hinteren Leerlaufrad 24) in Rück
wärtsrichtung bewegt wird.
Der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmittel
kammer 54 wird von einer Ventilgruppe 58 gesteuert. Wie
in den Fig. 4 und 5 gezeigt, weist die Ventilgruppe 58
ein Gehäuse 62 auf, welches einen Strömungsmitteleinlaß
64 und einen Strömungsmittelauslaß 66 darin definiert
aufweist. Der Strömungsmitteleinlaß 64 ist strömungsmittelmäßig
mit einer Quelle 68 für unter Druck gesetztes
Hydraulikströmungsmittel gekoppelt, und zwar über eine
Strömungsmittelleitung 70, während der Strömungsmittel
auslaß 66 strömungsmittelmäßig mit einem Hydraulikreser
voir 72 über die Strömungsmittelleitung 74 gekoppelt ist.
Die Quelle 68 für unter Druck gesetztes Hydraulikströ
mungsmittel kann irgendeine der Strömungsmittelschaltun
gen sein, die mit dem Raupentraktor 10 assoziiert ist.
Wie unten genauer besprochen wird, ermöglicht die Kon
struktion der Ventilgruppe 58 die Anwendung einer Quelle
mit relativ niedrigem Strömungsmitteldruck als die Quelle
68 für unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel.
Beispielsweise wirkt der Strömungsmitteldruck von dem
(nicht gezeigten) Hydraulikgetriebe des Raupentraktors 10
vorzugsweise als die Quelle 68 für unter Druck gesetztes
Hydraulikströmungsmittel, wodurch ein Fluß von unter
Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel mit relativ
niedrigem Druck (beispielsweise 400 psi) geliefert wird.
Es sei bemerkt, daß die Anwendung einer Quelle mit rela
tiv niedrigem Druck, wie beispielsweise dem Hydraulikge
triebe die Notwendigkeit eliminiert, einen Hydraulikströ
mungsmitteldruck von unter hohem Druck stehendem, stark
verwendeten Hydrauliksystemen zu verwenden, wie bei
spielsweise von den Strömungsmittelschaltungen, die die
Arbeitswerkzeuge des Traktors 10 antreiben, wie bei
spielsweise von der Schildanordnung 12 und der Reißvor
richtung 14.
Das Ventilgehäuse 62 hat auch eine Hauptkammer 76 und ei
ne darin definierte Hilfskammer 78. Der erste Endteil 82
der Hauptkammer 76 ist strömungsmittelmäßig mit dem Strö
mungsmitteleinlaß 64 über einen Strömungsmitteldurchlaß
80 gekoppelt. Daher wird unter Druck gesetztes Hydraulik
strömungsmittel von der unter Druck gesetzten Hydraulik
strömungsmittelquelle 68 zur Hauptkammer 76 über einen
Strömungsmittelpfad geleitet, der die Strömungsmittellei
tung 70, den Strömungsmitteleinlaß 64 und den Strömungs
mitteldurchlaß 80 aufweist. Ein zweiter Endteil 84 der
Hauptkammer 76 ist strömungsmittelmäßig mit dem Strö
mungsmittelauslaß 66 über einen Strömungsmitteldurchlaß
86 gekoppelt. Daher wird Hydraulikströmungsmittel von der
Hauptkammer 76 zum Strömungsmittelreservoir 72 über einen
Strömungsmittelpfad geleitet, der den Strömungsmittel
durchlaß 86, den Strömungsmittelauslaß 66 und die Strö
mungsmittelleitung 74 aufweist. Darüber hinaus ist die
Hauptkammer 76 strömungsmittelmäßig mit der Hilfskammer
78 über einen Strömungsmitteldurchlaß 88 gekoppelt.
Die Ventilgruppe 58 weist eine Hauptventilanordnung 90
auf, und zwar mit einem Hauptventilglied 92 zusammen mit
einer Hilfsventilanordnung 94 mit einem Hilfskolben 96.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist das Hauptventilglied 92 in
der Hauptkammer 76 positioniert und hat drei getrennte
Ventilabschnitte 98, 100, 102. Das Hauptventilglied 92
kann selektiv positioniert werden, um selektiv einen Fluß
von unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel zur
Hilfskammer 78 zu liefern. Insbesondere ist die Hauptven
tilanordnung 90 eine elektrisch betriebene Ventilanord
nung mit einem elektrisch betätigten Elektromagneten 104.
Die Betätigung des Elektromagneten 104 drückt das Haupt
ventilglied 92 nach links (wie in Fig. 5 zu sehen) und
zwar in eine Position, in der die Hauptkammer 76 in Strö
mungsmittelverbindung mit der Hilfskammer 78 gesetzt
wird. Insbesondere drückt die Betätigung des Elektroma
gneten 104 das Hauptventilglied 92 nach links (wie in
Fig. 5 zu sehen) um zu gestatten, daß unter Druck gesetz
tes Hydraulikströmungsmittel durch den Strömungsmittel
einlaß 64, durch den Strömungsmitteldurchlaß 80, die
Hauptkammer 76, den Strömungsmitteldurchlaß 88 und in die
Hilfskammer 78 fließt. Es sei bemerkt, daß wenn das
Hauptventilglied 92 in dieser Weise nach links gedrückt
wird, die Ventilabschnitte 100 und 102 verhindern, daß
Hydraulikströmungsmittel durch ein Paar von Verzweigungen
106 bzw. 108 der Strömungsmittelleitung 86 geleitet wird,
wodurch die Hauptkammer 76 vom Reservoir 72 isoliert
wird.
Folglich bringt die Entregung bzw. das Ausschalten des
Elektromagneten 104 das Hauptventilglied 92 nach rechts
(wie in Fig. 5 zu sehen) in eine Position, in der der
erste Teil 82 der Hauptkammer 76 von der Hilfskammer 78
isoliert ist. Insbesondere bringt das Abschalten des
Elektromagneten 104 das Hauptventilglied 92 nach rechts
(wie in Fig. 5 zu sehen) in seine Position, wie in Fig.
5 gezeigt, in der der Ventilabschnitt 98 verhindert, daß
unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel von der
Hauptkammer 76 zur Hilfskammer 78 über den Strömungsmit
teldurchlaß 88 fließt. Es sei bemerkt, daß wenn das
Hauptventilglied 92 in dieser Weise nach rechts gedrückt
wird, Hydraulikströmungsmittel durch die Verzweigungen
106, 108 der Strömungsmittelleitung 86 laufen kann, wo
durch irgendwelches Strömungsmittel innerhalb des zweiten
Endteils 84 der Hauptkammer 76 zum Reservoir 72 abläuft.
Der Hilfskolben 96 ist in der Hilfskammer 78 positio
niert, wodurch die Hilfskammer 78 in einen Federkammer
teil 110 und in einen Hochdruckkammerteil 112 aufgeteilt
wird. Eine Vorspannfeder 114 ist in dem Federkammerteil
110 positioniert, wobei ein erstes Ende in Kontakt mit
dem Ventilgehäuse 62 positioniert ist, und wobei ein
zweites Ende in Kontakt mit der Außenoberfläche des
Hauptkolbens 96 positioniert ist. Die Vorspannfeder 114
ist vorgesehen, um den Hauptkolben 96 nach links (wie in
Fig. 5 zu sehen) und in Kontakt mit einem Kolbenanschlag
116 vorzuspannen.
Der Hilfskolben 96 wird vorzugsweise als ein gestufter
Kolben verkörpert, und zwar mit einem ersten Endteil 118
und mit einem zweiten Endteil 120. Der erste Endteil 118
ist innerhalb des Federkammerteils 110 der Hilfskammer 78
positioniert, während der zweite Endteil 120 des Hilfs
kolbens 96 in dem Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer
78 positioniert ist. Wie in Fig. 5 gezeigt, ist der
Durchmesser des ersten Endteils 118 des Hilfskolbens 96
größer als der Durchmesser des zweiten Endteils 120 des
Hilfskolbens 96. Eine solche Konfiguration gestattet, daß
ein relativ hoher Ausgangsströmungsmitteldruck aus einem
relativ kleinen Eingangsströmungsmitteldruck erzeugt
wird. Insbesondere hat der erste Endteil 118 des Hilfs
kolbens eine Strömungsmittelkontaktoberfläche 122, wäh
rend der zweite Endteil 120 des Hilfskolbens eine Strö
mungsmittelkontaktoberfläche 124 hat. Die Oberfläche der
Strömungsmittelkontaktoberfläche 122 ist vorzugsweise
zehnmal größer als die Oberfläche der Strömungsmittelkon
taktoberfläche 124. Daher ist der Strömungsmitteldruck,
der von dem zweiten Endteil 120 des Hilfskolbens 96 er
zeugt wird, ungefähr zehnmal größer als der Strömungsmit
teldruck, der auf die Strömungsmittelkontaktoberfläche
122 des ersten Endteils 118 des Hilfskolbens 96 ausgeübt
wird. Wenn beispielsweise Hydraulikströmungsmittel, wel
ches auf 400 psi unter Druck gesetzt ist, auf die erste
Strömungsmittelkontaktoberfläche 122 des ersten Endteils
118 des Hilfskolbens 96 aufgebracht wird, wird der Druck
des Hydraulikströmungsmittels in dem Hochdruckkammerteil
112 der Hilfskammer 78 auf ungefähr 4000 psi gesteigert
werden.
Die Hilfskammer 78 definiert auch einen Strömungsmittel
auslaß 126, wobei eine Rückschlagventilanordnung 128 da
rin positioniert ist. Die Rückschlagventilanordnung 128
besitzt eine Kugel 130, die in einen Ventilsitz 132 durch
eine Vorspannfeder 134 vorgespannt ist. Die Rückschlag
ventilanordnung 128 wird an der Position innerhalb des
Ventilgehäuses 62 durch eine Gewindekappe 136 gehalten.
Das Ventilgehäuse 62 besitzt auch einen Strömungsmittel
anschluß 138, der darin definiert ist. Der Strömungsmit
telanschluß 138 ist strömungsmittelmäßig mit einem Strö
mungsmittelanschluß 140 gekoppelt (siehe Fig. 4), der in
dem Zylindergehäuse 56 definiert ist, wodurch der Hoch
druckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 in Strömungsmit
telverbindung mit der Strömungsmittelkammer 54 der Betä
tigungsvorrichtung 46 angeordnet wird. Die Rückschlagven
tilanordnung 128 hat eine Position mit geschlossenem
Rückschlagelement (wie gezeigt), in der die Kugel 130 in
Kontakt mit dem Ventilsitz 132 durch die Feder 134 ge
drückt wird, wodurch die Strömungsmittelkammer 54 der Be
tätigungsvorrichtung 46 von der Hochdruckkammer 112 der
Hilfskammer 78 isoliert wird. Die Rückschlagventilanord
nung 128 besitzt auch eine Position mit offenem Rück
schlagelement, in der die Kugel 130 nach rechts gedrückt
wird (so wie in Fig. 5 zu sehen), um zu gestatten, daß
Strömungsmittel von dem Hochdruckkammerteil 112 der
Hilfskammer 78 zur Strömungsmittelkammer 54 der Betäti
gungsvorrichtung 46 fließt. Wie unten genauer besprochen
wird, kann die Kugel 130 nach rechts gedrückt werden, um
die Rückschlagventilanordnung 128 in ihre Position mit
offenem Rückschlagventil zu positionieren, und zwar durch
Anwesenheit des Strömungsmitteldruckes von vorbestimmter
Größe innerhalb des Hochdruckkammerteils 112 der Hilfs
kammer 78. Die Kugel 130 kann auch nach rechts gedrückt
werden, um die Rückschlagventilanordnung 128 in ihrer Po
sition mit offenem Rückschlagelement zu positionieren,
und zwar durch einen Kontaktvorsprung 176, der in dem
zweiten Endteil des Hilfskolbens 96 definiert ist, und
zwar während der Bewegung des Hilfskolbens 96.
Die Ventilgruppe 58 weist auch ein Paar von elektrisch
betätigten Steuerventilen 142, 144 auf. Das Steuerventil
142 gestattet selektiv, daß unter Druck gesetztes Hydrau
likströmungsmittel von der Quelle 68 für unter Druck ge
setztes Hydraulikströmungsmittel (siehe Fig. 4) zum
Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 geleitet wird.
Insbesondere ist der Einlaß des Steuerventils 142 strö
mungsmittelmäßig mit dem Strömungsmitteleinlaß 64 des
Ventilgehäuses 62 gekoppelt, während der Auslaß des Steu
erventils 142 strömungsmittelmäßig mit dem Hochdruckkam
merteil 112 der Hilfskammer 78 über einen Strömungsmit
teldurchlaß 146 gekoppelt ist. Das Steuerventil 142 be
sitzt eine geschlossene Steuerposition (wie in Fig. 5
gezeigt) und eine offene Steuerposition. Insbesondere
weist das Steuerventil 142 einen elektrisch betätigten
Elektromagneten 148 auf, der bei seiner Betätigung be
wirkt, daß das Steuerventil 142 aus seiner geschlossenen
Steuerposition in seine offene Steuerposition umschaltet.
Das Ausschalten des Elektromagneten 148 bewirkt, daß das
Steuerventil 142 aus seiner offenen Steuerposition in
seine geschlossene Steuerposition umschaltet. Es sei be
merkt, daß wenn das Steuerventil 142 in seiner geschlos
senen Steuerposition positioniert ist, der Hochdruckkam
merteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strömungsmitteleinlaß
64 (und daher von der unter Druck gesetzten Hydraulik
strömungsmittelquelle 68) isoliert ist, während wenn das
Steuerventil 142 in seiner offenen Steuerposition posi
tioniert ist, der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer
78 strömungsmittelmäßig mit dem Strömungsmitteleinlaß 64
gekoppelt ist (und daher mit der Quelle 68 für unter
Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel).
Das Steuerventil 144 gestattet selektiv, daß Hydraulik
strömungsmittel vom Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer
78 zum Reservoir 72 ausgelassen wird oder in anderer
Weise abläuft. Insbesondere ist der Einlaß des Steuerven
tils 144 strömungsmittelmäßig mit dem Hochdruckkammerteil
112 der Hilfskammer 78 über einen Strömungsmitteldurchlaß
150 gekoppelt, während der Auslaß des Steuerventils 144
mit dem Strömungsmittelauslaß 66 des Ventilgehäuses 62
gekoppelt ist. Das Steuerventil 144 hat eine geschlossene
Steuerposition (wie in Fig. 5 gezeigt) und eine offene
Steuerposition. Insbesondere weist ähnlich wie das Steu
erventil 142 das Steuerventil 144 einen elektrisch be
triebenen Elektromagneten 152 auf, der bei seiner Betäti
gung bewirkt, daß sich das Steuerventil 144 von seiner
geschlossenen Steuerposition zu seiner offenen Steuerpo
sition verschiebt. Das Entregen bzw. Ausschalten des
Elektromagneten 152 bewirkt, daß das Steuerventil 142 von
seiner offenen Steuerposition zu seiner geschlossenen
Steuerposition umschaltet. Es sei bemerkt, daß wenn das
Steuerventil 144 in seiner geschlossenen Steuerposition
positioniert ist, der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfs
kammer 78 vom Strömungsmittelauslaß 66 (und daher vom Re
servoir 72) isoliert ist, während wenn das Steuerventil
144 in seiner offenen Steuerposition positioniert ist,
der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 strömungs
mittelmäßig mit dem Strömungsmittelauslaß 66 (und daher
mit dem Reservoir 72) gekoppelt ist.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist ein Positionssensor 154 in
nerhalb der Rahmenanordnung 16 positioniert, um die Posi
tion von einer Anzahl von Unterfahrgestellkomponenten mit
Bezug zueinander zu überwachen. Insbesondere ist der Po
sitionssensor 154 vorgesehen, um die Position des vorde
ren Rahmengliedes 32 relativ zum hinteren Rahmenglied 34
abzufühlen. Wie unten genauer besprochen wird, kann die
Position des vorderen Rahmengliedes 32 relativ zum hinte
ren Rahmenglied 34 verwendet werden, um eine "Regelungssteuerung"
(closed loop) der Spannung auf der Antriebs
raupenkette 28 vorzusehen.
Der Positionssensor 154 kann als irgendeine Art eines
Sensors vorgesehen werden, die die Position des vorderen
Rahmengliedes 32 relativ zum hinteren Rahmenglied 34 ab
fühlen kann. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel
ist der Positionssensor 154 als ein Linearverschiebungs
wandler vorgesehen, der die lineare Distanz zwischen ei
ner mit dem hinteren Rahmenglied 34 assoziierten Abfühl
stelle und einer mit dem vorderen Rahmenglied 32 assozi
ierten Abfühlstelle abfühlt. Wie in Fig. 4 gezeigt, kann
beispielsweise der Positionssensor 154 verwendet werden,
um einen linearen Abstand D zwischen der Stelle auf dem
Zylindergehäuse 56, an der der Sensor 154 befestigt ist
(beispielsweise eine Abfühlstelle, die mit dem hinteren
Rahmenglied 34 assoziiert ist) und einer bezeichneten Ab
fühlstelle 156 abfühlen, die mit dem vorderen Rahmenglied
32 assoziiert ist. Ein kommerziell verfügbarer Sensor,
der insbesondere als der Positionssensor 154 der vorlie
genden Erfindung zu nutzen ist, ist ein Linearverschie
bungswandler der Serie BTL-2, wie kommerziell verfügbar
ist von Balluff, Inc. Florence, Kentucky.
Mit Bezug auf Fig. 6 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm
eines Raupenspannsteuersystems 158 des Raupentraktors 10
gezeigt. Wie in Fig. 6 gezeigt sind die Hauptventilan
ordnung 90, das Einlaßsteuerventil 142, das Auslaßsteuer
ventil 144 und der Positionssensor 154 jeweils elektrisch
mit einer Verarbeitungseinheit wie beispielsweise einer
Steuervorrichtung 160 gekoppelt. Die Steuervorrichtung
160 kann eine zugeordnete Steuervorrichtung zur Steuerung
der in Fig. 6 gezeigten Komponenten sein, oder kann al
ternativ in eine andere Steuervorrichtung integriert
sein, die mit dem Raupentraktor 10 assoziiert ist, wie
beispielsweise in die (nicht gezeigte) Motorsteuervor
richtung, in eine (nicht gezeigte) Getriebesteuervorrich
tung oder eine (nicht gezeigte) Werkzeugsteuervorrich
tung.
Die Steuervorrichtung 160 weist elektrische Komponenten
auf, die üblicherweise in anderen Arbeitsmaschinensteuer
vorrichtungen zu finden sind, wie beispielsweise einen
Mikroprozessor 162, eine Speichervorrichtung 164 und eine
Schnittstellenschaltung 166. Die Schnittstellenschaltung
166 wandelt die Ausgangssignale aus dem Positionssensor
154 in ein Signal um, welches zur Darbietung als Ein
gangsgröße des Mikroprozessors 162 geeignet ist. Insbe
sondere wandelt ein Analog/Digital-(A/D-)Wandler (nicht
gezeigt), der mit der Schnittstellenschaltung 166 assozi
iert ist, die Analogspannung oder die andere Art des Aus
gangssignals, die von dem Positionssensor 154 erzeugt
wird, in einen Digitalwert zur Verwendung durch den Mi
kroprozessor 162 um. Es sei bemerkt, daß die Größe der
vom Positionssensor 154 erzeugten Analogspannung den li
nearen Abstand D zwischen dem vorderen Rahmenglied 32 und
dem hinteren Rahmenglied 34 anzeigt.
Die Schnittstellenschaltung 166 wandelt auch Ausgangs
signale, die von dem Mikroprozessor 162 erzeugt wurden,
in ein Signal um, welches zur Verwendung durch die Elek
tromagneten 104, 148, 152 geeignet ist, die jeweils mit
den Ventilen 90, 142, 144 assoziiert sind. Insbesondere
wandelt die Schnittstellenschaltung 166 die Ausgangssi
gnale vom Mikroprozessor in einen analogen Betätigungsim
puls um, der die Elektromagneten 104, 148, 152 betätigt,
wodurch die Ventile 90 bzw. 142 bzw. 144 in ihren jewei
ligen oben beschriebenen betätigten Positionen positio
niert werden. Es sei weiter bemerkt, daß die Schnittstel
lenschaltung 166 als eine diskrete bzw. getrennte Vorrichtung
oder eine Anzahl von Vorrichtungen verkörpert
werden kann, oder daß sie in den Mikroprozessor 162 inte
griert sein kann.
Die Speichervorrichtung 164 ist vorgesehen, um den Code
oder Anweisungssatz zu speichern, der von der Steuervor
richtung 160 während des Betriebs des Raupenspannungs
steuersystems 158 ausgeführt wird. Darüber hinaus können
Betriebsparameter ebenfalls in der Speichervorrichtung
164 gespeichert werden. Die Speichervorrichtung 164 kann
wie durch irgendeine bekannte Speichervorrichtung verkör
pert werden, wie beispielsweise durch einen RAM bzw. Ar
beitsspeicher und/oder einen ROM bzw. Lesespeicher.
Wie in Fig. 6 gezeigt, ist der Positionssensor 154 elek
trisch mit der Steuervorrichtung 160 über eine Signallei
tung 168 gekoppelt. Daher werden die Ausgangssignale, die
vom Positionssensor 154 erzeugt werden, an die Steuervor
richtung 160 über die Signalleitung 168 übermittelt. Wie
oben besprochen, können solche Ausgangssignale vom Posi
tionssensor in zahlreichen Formen erzeugt und danach
übermittelt werden. Beispielsweise kann der Positionssen
sor 154 Ausgangssignale in Form einer analogen Gleich
spannung oder in Form eines Signals ausgegeben werden und
zwar unter Verwendung einer Strom-Impuls-Signalzeitsteue
rung.
Die Hauptventilanordnung 90 ist auch elektrisch mit der
Steuervorrichtung 160 gekoppelt. Insbesondere ist der
Elektromagnet 104 der Hauptventilanordnung 90 elektrisch
mit der Steuervorrichtung 160 über eine Signalleitung 170
gekoppelt. Daher erzeugt die Steuervorrichtung 160 Aus
gangssignale in Form von Betätigungsimpulsen auf der Si
gnalleitung 170, die den Elektromagneten 104 betätigen,
wodurch das Hauptventilglied 92 nach links gedrückt wird
(wie in Fig. 5 zu sehen) und zwar in eine Position, in
der die Hauptkammer 76 in Strömungsmittelverbindung mit
der Hilfskammer 78 angeordnet ist, um zu gestatten, daß
das unter Druck gesetzte Hydraulikströmungsmittel durch
den Strömungsmitteleinlaß 64, den Strömungsmitteldurchlaß
80, die Hauptkammer 76, den Strömungsmitteldurchlaß 88
und in die Hilfskammer 78 fließt. Wie oben besprochen,
verhindern die Ventilabschnitte 100 und 102, wenn das
Hauptventilglied 92 nach links in dieser Weise gedrückt
wird, daß Hydraulikströmungsmittel durch ein Paar von
Verzweigungen 106 bzw. 108 der Strömungsmittelleitung 86
fließt, wodurch die Hauptkammer 76 vom Reservoir 72 iso
liert wird.
Wenn die Steuervorrichtung 160 nicht weiter einen Betäti
gungsimpuls auf der Signalleitung 170 erzeugt, wird der
Elektromagnet 104 entregt bzw. ausgeschaltet. Wie oben
beschrieben, drückt die Entregung des Elektromagneten 104
das Hauptventilglied 92 nach rechts (wie in Fig. 5 zu
sehen), und zwar in eine Position, in der die Hauptkammer
76 von der Hilfskammer 78 isoliert ist. Es sei auch be
merkt, daß wenn das Hauptventilglied 92 nach rechts in
dieser Weise gedrückt wird, Hydraulikströmungsmittel
durch die Verzweigungen 106, 108 der Strömungsmittellei
tung 86 fließen kann, wodurch irgendwelches Strömungsmit
tel innerhalb des zweiten Endteils 84 der Hauptkammer 76
zum Reservoir 72 abläuft.
In ähnlicher Weise ist das Einlaßsteuerventil 142 elek
trisch mit der Steuervorrichtung 160 gekoppelt. Insbeson
dere ist der Elektromagnet 148 des Einlaßsteuerventils
142 elektrisch mit der Steuervorrichtung 160 über eine
Signalleitung 172 gekoppelt. Daher erzeugt die Steuervor
richtung 160 Ausgangssignale in Form von Betätigungsim
pulsen auf der Signalleitung 172, die den Elektromagneten
148 betätigen, wodurch das Einlaßsteuerventil 142 aus
seiner geschlossenen Steuerposition, in der der Hoch
druckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strömungsmit
teleinlaß 64 isoliert ist, in seine offene Steuerposition
umschalten, in der der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfs
kammer 78 strömungsmittelmäßig mit dem Strömungsmittel
einlaß 64 gekoppelt ist.
Wenn die Steuervorrichtung 160 nicht weiter einen Betäti
gungsimpuls auf der Signalleitung 172 erzeugt, wird der
Elektromagnet 148 abgeschaltet. Wie oben beschrieben, be
wirkt das Abschalten des Elektromagneten 148, daß sich
das Steuerventil 142 von seiner offenen Steuerposition zu
seiner geschlossenen Steuerposition verschiebt, wodurch
der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strö
mungsmitteleinlaß 64 isoliert wird.
Darüber hinaus ist das Auslaßsteuerventil 144 elektrisch
mit der Steuervorrichtung 160 gekoppelt. Insbesondere ist
der Elektromagnet 152 des Auslaßsteuerventils 144 elek
trisch mit der Steuervorrichtung 160 über eine Signallei
tung 174 gekoppelt. Daher erzeugt die Steuervorrichtung
160 Ausgangssignale in Form von Betätigungsimpulsen auf
der Signalleitung 174, die den Elektromagneten 152 betä
tigen, wodurch das Auslaßsteuerventil 144 aus seiner ge
schlossenen Position, in der der Hochdruckkammerteil 112
der Hilfskammer 78 vom Strömungsmittelauslaß 66 isoliert
ist, in seine offene Steuerposition verschoben, in der
der Hochdruckkammerteil 112 des Hilfsglieds 78 strömungs
mittelmäßig mit dem Strömungsmittelauslaß 66 gekoppelt
ist.
Wenn die Steuervorrichtung 160 nicht weiter einen Betäti
gungsimpuls auf der Signalleitung 172 erzeugt, wird der
Elektromagnet 148 abgeschaltet. Wie oben beschrieben, bewirkt
das Abschalten des Elektromagneten 148, daß sich
das Steuerventil 142 aus seiner offenen Steuerposition in
seine geschlossene Steuerposition verschiebt, wodurch der
Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 vom Strömungs
mittelauslaß 66 isoliert wird.
Die Steuervorrichtung 160 kommuniziert sowohl mit dem Po
sitionssensor 154, als auch mit der Hauptventilanordnung
90, als auch mit dem Einlaßsteuerventil 142 und mit dem
Auslaßsteuerventil 144, um ein erwünschtes Spannungsni
veau auf der Antriebsraupenkette 28 zu halten. Insbeson
dere führt die Steuervorrichtung 160 anfänglich eine
"Nullstellungsroutine" aus, in der die Steuervorrichtung
160 bewirkt, daß im wesentlichen der gesamte Durchhang
aus der Antriebsraupenkette 28 entfernt wird. Um dies
durchzuführen, erzeugt die Steuervorrichtung 160 ein Aus
gangssignal auf der Signalleitung 172, um den Elektroma
gneten 148 des Einlaßsteuerventils 142 zu betätigen, wo
durch verursacht wird, daß unter Druck gesetztes Hydrau
likströmungsmittel zum Hochdruckkammerteil 112 der Hilfs
kammer 78 vom Strömungsmitteleinlaß 64 geleitet wird. Da
nach erzeugt die Steuervorrichtung 160 ein Ausgangssignal
auf der Signalleitung 170, um den Elektromagneten 104 zu
betätigen, der mit der Hauptventilanordnung 90 assoziiert
ist, wodurch bewirkt wird, daß unter Druck gesetztes Hy
draulikströmungsmittel zum Federkammerteil 110 der Hilfs
kammer 78 geleitet wird.
Die Anwesenheit des unter Druck gesetzten Hydraulikströ
mungsmittels in dem Federkammerteil 110 der Hilfskammer
78 drückt den Hilfskolben 96 nach rechts (wie in Fig. 5
zu sehen), wodurch der Strömungsmitteldruck im Hochdruck
kammerteil 112 der Hilfskammer 78 gesteigert wird. Sobald
der Strömungsmitteldruck im Hochdruckkammerteil 112 der
Hilfskammer 78 auf ein vorbestimmtes Niveau angestiegen
ist, wird die Kugel 130 der Rückschlagventilanordnung 128
vom Ventilsitz 132 weggedrückt, wodurch verursacht wird,
daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel aus
dem Strömungsmittelanschluß 138 und in die Strömungsmit
telkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 46 über den Strö
mungsmittelanschluß 140 (siehe Fig. 4) geleitet wird.
Die Anwesenheit des zusätzlichen Hydraulikströmungsmit
tels steigert den Strömungsmitteldruck innerhalb der
Strömungsmittelkammer 54, wodurch der Kolben 48 der Betä
tigungsvorrichtung 46 in Vorwärtsrichtung gedrückt wird
(d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 42 der
Fig. 2 und 4). Eine solche Vorwärtsbewegung des Kolbens 48
drückt genauso das vordere Rahmenglied 32 und daher das
vordere Leerlaufrad 22 in Vorwärtsrichtung (d. h. in der
allgemeinen Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2 und 4),
wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 28 ge
steigert wird. Es sei bemerkt, daß die oben beschriebene
Prozedur wiederholt werden kann, bis im wesentlichen der
gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 28 entfernt
worden ist. Es sei bemerkt, daß zahlreiche Techniken ver
wendet werden können, um zu bestimmen, wann im wesentli
chen der gesamte Durchgang aus der Antriebsraupenkette 28
entfernt worden ist. Beispielsweise kann eine visuelle
Begutachtung der Antriebsraupenkette 28 ausgeführt wer
den, um zu bestimmen, wann die Raupenkette 28 stramm ist
oder wann in anderer Weise im wesentlichen der gesamte
Durchhang davon entfernt worden ist. Darüber hinaus kann
ein Drucksensor verwendet werden, um zu bestimmen, wann
der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmittel
kammer 54 auf ein Druckniveau ansteigt, das anzeigt, daß
im wesentlichen der gesamte Durchhang von der Antriebs
raupenkette 28 weggenommen worden ist. Zusätzlich kann
der Positionssensor 154 verwendet werden, um zu bestim
men, ob darauffolgendes Hinzufügen von Hydraulikströ
mungsmittel zur Strömungsmittelkammer 54 nicht weiter den
Kolben 48 ausfahren kann (d. h. nicht weiter das vordere
Rahmenglied 32 mit Bezug auf das hintere Rahmenglied 34
bewegen kann), wodurch angezeigt wird, daß im wesentli
chen der gesamte Durchhang von der Antriebsraupenkette 28
genommen worden ist.
Sobald auf jeden Fall die Steuervorrichtung 160 eine
"Nullposition" eingerichtet hat (d. h. im wesentlichen ist
der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 28 weg
genommen worden), wird eine vorbestimmte Hydraulikströ
mungsmittelmenge dann aus der Strömungsmittelkammer 54
entfernt, um den Kolben 48 in Rückwärtsrichtung zurückzu
ziehen oder in anderer Weise zu bewegen (d. h. in der all
gemeinen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4), und
zwar um eine vorbestimmte Distanz. Insbesondere erzeugt
die Steuervorrichtung 160 ein Ausgangssignal auf der Si
gnalleitung 174, um den Elektromagneten 152 zu betätigen,
der mit dem Auslaßsteuerventil 144 assoziiert ist, wo
durch der Hochdruckkammerteil 112 der Hilfskammer 78 in
Strömungsmittelverbindung mit dem Strömungsmittelauslaß
66 (und daher mit dem Strömungsmittelreservoir 72) ange
ordnet wird. Die Steuervorrichtung 160 erzeugt auch ein
Ausgangssignal auf der Signalleitung 170, um den Elektro
magneten 104 zu betätigen, der mit der Hauptventilanord
nung 90 assoziiert ist, wodurch verursacht wird, daß un
ter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel in den Fe
derkammerteil 110 der Hilfskammer 78 geleitet wird. Die
Anwesenheit des unter Druck gesetzten Hydraulikströmungs
mittels in dem Federkammerteil 110 der Hilfskammer 78
drückt den Hilfskolben 96 nach rechts (wie in Fig. 5 zu
sehen), wodurch verursacht wird, daß der Kontaktvorsprung
176 die Kugel 132 der Rückschlagventilanordnung 128 von
ihrem Ventilsitz 132 drückt. Sobald die Kugel 130 vom
Sitz abgehoben hat, kann Hydraulikströmungsmittel aus der
Strömungsmittelkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 46
durch die Anschlüsse 140, 138 und aus dem Strömungsmitte
lauslaß 66 fließen, wodurch der Kolben 48 zurückgezogen
wird oder in anderer Weise in einer Rückwärtsrichtung be
wegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44
der Fig. 2 und 4), wodurch die Spannung auf der An
triebsraupenkette 28 verringert wird. Sobald der Positi
onssensor 154 detektiert, daß das vordere Rahmenglied 32
sich um die vorbestimmte Distanz nach hinten bewegt hat,
hört die Steuervorrichtung 160 auf, Ausgangssignale auf
den Signalleitungen 170, 174 zu erzeugen, wodurch das Zu
rückfahren des Kolbens 48 der Betätigungsvorrichtung 46
aufhört, um das vordere Rahmenglied 32 (und daher das
vordere Leerlaufrad 22) in einer "Zielposition" zu posi
tionieren. Es sei bemerkt, daß das Zurückziehen des Kol
bens 48 um die vorbestimmte Distanz ein entsprechendes
vorbestimmtes Ausmaß an Durchhang in der Antriebsraupen
kette 28 erzeugt.
Danach wird der Positionssensor 154 verwendet, um das
vordere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad
22) an der Zielposition zu halten. Insbesondere wenn der
Positionssensor 154 detektiert, daß die lineare Distanz D
vom vorderen Rahmenglied 32 zum hinteren Rahmenglied 34
unter einen vorbestimmten Distanzwert mit Bezug auf die
Zielposition des vorderen Rahmengliedes 32 absinkt, wo
durch angezeigt wird, daß die Spannung auf der Antriebs
raupenkette abgesunken ist, erzeugt die Steuervorrichtung
160 Ausgangssteuersignale, die den Betrieb der Hauptven
tilanordnung 90 und des Einlaßsteuerventils 142 steuern,
so daß der Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittel
kammer 54 der Betätigungsvorrichtung 48 in der oben be
schriebenen Weise ansteigt, um das vordere Rahmenglied 32
in Vorwärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemeinen
Richtung des Pfeils 42 der Fig. 2 und 4) um inkremen
tell bzw. schrittweise die Spannung auf der Antriebsraupenkette
28 zu steigern. Sobald das vordere Rahmenglied
32 zurück zur Zielposition vorgeschoben worden ist (wie
vom Positionssensor 154 abgefühlt), hört die Steuervor
richtung 160 auf, den Strömungsmitteldruck in der Strö
mungsmittelkammer 54 zu steigern, wodurch die Vorwärtsbe
wegung des Kolbens 48 aufhört.
Wenn folglich der Positionssensor 154 detektiert, daß die
lineare Distanz D vom vorderen Rahmenglied 32 zum hinte
ren Rahmenglied 34 über den vorbestimmten Distanzwert mit
Bezug auf die Zielposition des vorderen Rahmengliedes 32
ansteigt, wodurch angezeigt wird, daß die Spannung auf
der Antriebsraupenkette angestiegen ist, erzeugt die
Steuervorrichtung 160 Ausgangssteuersignale, die den Be
trieb der Hauptventilanordnung 90 und des Auslaßsteuer
ventils 144 steuern, um inkrementell bzw. schrittweise
den Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelkammer 54
der Betätigungsvorrichtung 48 in der oben beschriebenen
Weise zu senken, um das vordere Rahmenglied 32 in Rück
wärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Rich
tung des Pfeils 44 in den Fig. 2 und 4), um die Span
nung auf der Antriebsraupenkette 28 zu senken. Sobald das
vordere Rahmenglied 32 sich zurück zur Zielposition be
wegt hat (wie vom Positionssensor 154 abgefühlt), hört
die Steuervorrichtung 160 auf, den Strömungsmitteldruck
in der Strömungsmittelkammer 54 abzusenken, wodurch die
Rückwärtsbewegung des Kolbens 48 aufhört.
Es sei bemerkt, daß eine solche "Regelung" (closed loop)
der Spannung der Antriebsraupenkette 28 verhindert, daß
der Raupentraktor 10 für eine Zeitperiode mit einer uner
wünschten Spannungsgröße (entweder zu hoch oder zu nied
rig) in der Antriebsraupenkette 28 betrieben wird, wo
durch der Wirkungsgrad des Traktors 10 gesteigert wird,
während ebenfalls die Nutzlebensdauer der Komponenten
vergrößert wird, die mit der Unterfahrgestellanordnung 16
assoziiert sind. Darüber hinaus sei bemerkt, daß die
Steuervorrichtung 160 auch konfiguriert sein kann, um au
tomatisch die "Nullstellungsprozedur" in vorbestimmten
Intervallen wieder auszuführen, um der normalen Abnutzung
in den Komponenten Rechnung zu tragen, die mit der An
triebsraupenkette 28 assoziiert sind.
Darüber hinaus sei bemerkt, daß ein (nicht gezeigtes)
Druckentlastungsventil strömungsmittelmäßig zwischen dem
Strömungsmittelanschluß 138 der Ventilgruppe 58 und dem
Strömungsmittelanschluß 140 der Betätigungsvorrichtung 46
angeordnet sein kann, um eine Rückstoßfunktion für die
Unterfahrgestellanordnung 16 vorzusehen. Insbesondere
wenn ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestell
anordnung 16 während des Antriebs des Raupentraktors 10
eingezogen wird, wird das vordere Leerlaufrad 22 nach
hinten gedrückt oder in anderer Weise bewegt (d. h. in der
allgemeinen Richtung des Pfeils 44 in den Fig. 2 und
4), wodurch der Strömungsmitteldruck in der Strömungsmit
telkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 46 ansteigt. So
bald der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmit
telkammer 54 größer ist als die Entlastungseinstellung
des Druckentlastungsventils (beispielsweise 6000 psi),
wird Hydraulikströmungsmittel innerhalb der Strömungsmit
telkammer 54 zum Reservoir über das Druckentlastungsven
til ausgestoßen, wodurch gestattet wird, daß der Kolben
48 (und daher das vordere Rahmenglied 32 und das vordere
Leerlaufrad 22) in Rückwärtsrichtung gedrückt wird oder
in anderer Weise bewegt wird (d. h. in der allgemeinen
Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4), wodurch eine
Entlastung oder ein Durchhang in der Antriebsraupenkette
28 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Ent
lastung in der Antriebsraupenkette 28 das Herausstoßen
des Steins aus der Unterfahrgestellanordnung 16 erleich
tert.
Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 16
ausgestoßen worden ist, wird das vordere Rahmenglied 32
zu seiner vorherigen Zielposition zurückgebracht, wodurch
die Antriebsraupenkette 28 auf ihr vorheriges Spannungs
niveau zurückgebracht wird. Insbesondere steuert die
Steuervorrichtung 160 die Betätigung der Ventile 90, 142
und 144 basierend auf einer Ausgangsgröße aus dem Posi
tionssensor 154, um das vordere Rahmenglied 32 (und daher
das vordere Leerlaufrad 22) in seine vorherige Zielposi
tion zurückzubringen, wodurch die Antriebsraupenkette 28
auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückgebracht wird.
Es sei bemerkt, daß die Steuervorrichtung 160 alternativ
konfiguriert werden kann, um die "Nullstellungsprozedur"
auszuführen, um die Zielposition des vorderen Rahmenglie
des 32 nach jedem Rückstoßereignis zurückzusetzen.
Mit Bezug auf Fig. 7 ist eine weitere Bauart einer Ar
beitsmaschine gezeigt, wie beispielsweise ein Hydraulik
bagger 210, der verwendet wird, um zahlreiche Arbeits
funktionen auszuführen, wie beispielsweise das Graben und
eine Materialbewegung. Der Bagger 210 weist eine Anzahl
von Arbeitswerkzeugen auf, wie beispielsweise eine hy
draulisch angetriebene Schaufelanordnung 212, die an ei
nem Ende einer Auslegeranordnung 214 mit einem Ausle
gerarm 216 und einer Vorderauslegeranordnung 218 befes
tigt ist. Der Bagger 210 weist weiter einen Motor wie
beispielsweise einen Dieselmotor 220 auf, um die An
triebsleistung sowohl zum Vortrieb des Baggers 210, als
auch zum Antrieb der Schaufel 212 und der Auslegeranord
nung 214 zu liefern.
Der Bagger 210 weist auch eine Unterfahrgestellanordnung
226 auf. Die Unterfahrgestellanordnung 226 weist eine
Rahmenanordnung 228 auf, ein Antriebskettenrad 230, ein
vorderes Leerlaufrad 232 und eine Anzahl von Mittelrol
lenanordnungen 236. Eine Endlosantriebsraupenkette 238
wird von dem Antriebskettenrad 230 so angetrieben, daß
sie um das vordere Leerlaufrad 232 und jede der Mittel
rollenanordnungen 236 getrieben wird, wodurch die An
triebsleistung zum Vortrieb des Baggers 210 geliefert
wird. Insbesondere wird die mechanische Ausgangsgröße
bzw. Ausgangsleistung aus dem Motor 220 zum Antriebsket
tenrad 230 über ein hydraulisches Antriebssystem 240 mit
einer Anzahl von Hydraulikantriebsmotoren 304 (siehe
Fig. 9 und 10) übertragen, die das Antriebskettenrad 230
so antreiben, daß sie die Antriebsraupenkette 238 und so
mit den Bagger 210 antreiben. Es sei bemerkt, daß obwohl
nur eine Seite des Baggers 210 in Fig. 7 gezeigt ist,
die andere Seite des Baggers 210 auch eine Unterfahrge
stellanordnung 226 mit ähnlichen Komponenten aufweisen
könnte, wie jene, die in Fig. 7 gezeigt sind
(beispielsweise eine Rahmenanordnung 228, das Antriebs
kettenrad 230, das vordere Leerlaufrad 232, die Mittel
rollenanordnungen 236 und die Antriebsraupenkette 238).
Der Bagger 210 weist auch eine Kabine 240 auf. Die Kabine
240 ist vorgesehen, um die Vorrichtungen zu umschließen
oder in anderer Weise aufzunehmen, die mit dem Bagger 210
assoziiert sind, die von einem Bediener während des Be
triebs des Baggers 210 verwendet werden können. Insbeson
dere nimmt die Kabine 240 einen (nicht gezeigten) Bedie
nersitz und eine Anzahl von Steuervorrichtungen 242 auf,
wie beispielsweise eine Steuerhebelanordnung 466 und eine
Fußpedalanordnung 246 (siehe Fig. 15).
Wie genauer in den Fig. 8-10 gezeigt, weist die Unter
fahrgestellanordnung 226 eine Raupenspannanordnung 248
auf. Die Raupenspannanordnung 248 weist eine Zylinderan
ordnung 250 mit einem daran befestigten Joch 252 auf. Wie
in Fig. 8 gezeigt, ist das vordere Leerlaufrad 232 dreh
bar mit dem Joch 252 gekoppelt. Die Bewegung des Jochs
252 und daher des vorderen Leerlaufrades 232 in Vorwärts
richtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254
der Fig. 8), steigert die Spannung der Antriebsraupen
kette 238. Im Gegensatz dazu senkt die Bewegung des Jochs
252 und daher des vorderen Leerlaufrades 232 in Rück
wärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 256 der Fig. 8) die Spannung der Antriebsraupen
kette 238.
Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt, weist die Zylinder
anordnung 250 ein Hauptgehäuse 258 mit einer darin defi
nierten Hauptkammer 260 auf. Die Hauptkammer 260 weist
eine Rückstoßunterkammer 262 auf, die einen darin ange
ordneten Rückstoßkolben 264 besitzt. Wie unten genauer
besprochen wird, bietet der Rückstoßkolben 264 eine Rück
stoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 226. Ins
besondere wenn ein Stein oder ähnliches von der Unter
fahrgestellanordnung 226 während des Vortriebs des Bag
gers 210 eingezogen wird, erleichtert die Anwendung des
Rückstoßkolbens 264 das Ausstoßen des Steins aus der Un
terfahrgestellanordnung 226 ohne Schaden an den Komponen
ten, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 assoziiert
sind, wie beispielsweise die Antriebsraupenkette 238.
Der Rückstoßkolben 264 hat einen darin definierten mitt
leren Durchlaß 266. Eine Hauptkolbenanordnung 268 ist in
nerhalb des mittleren Durchlasses 266 befestigt. Die
Hauptkolbenanordnung 268 weist ein Gehäuse 270 mit einer
Hauptkammer 272 und einem darin definierten Auslaßanschluß
274 auf. Ein Hauptkolben 276 ist innerhalb der
Hauptkammer 272 positioniert, um sich darin hin und her
zu bewegen. Der Hauptkolben 276 hat einen darin definier
ten mittleren Durchlaß 278. Eine Rückschlagventilanord
nung 280 ist innerhalb des mittleren Durchlasses 278 des
Hauptkolbens 276 positioniert.
Die Zylinderanordnung 250 weist weiter einen Hilfskolben
280 mit einem Kopfendteil 282 auf, der innerhalb der
Hauptkammer 260 positioniert ist, und mit einem Stangen
endteil 248, der sich aus einer abgedichteten Öffnung 286
heraus erstreckt, die im Hauptgehäuse 258 definiert ist.
Wie in Fig. 9 gezeigt, ist der Stangenendteil 284 am
Joch 252 gesichert und daher am Leerlaufrad 232. Wenn da
her der Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in Vorwärts
richtung bewegt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung
des Pfeils 254 der Fig. 8-10), wird das Joch 252 und
daher das vordere Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung be
wegt, wodurch die Spannung der Antriebsraupenkette 238
vergrößert wird. Wenn im Gegensatz dazu der Kopfendteil
282 des Hilfskolbens 280 in Rückwärtsrichtung bewegt wird
(d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der
Fig. 8-10), wird das Joch 252 und daher das vordere
Leerlaufrad 232 genauso in Rückwärtsrichtung bewegt, wo
durch die Spannung der Antriebsraupenkette 238 verringert
wird.
Die Raupenspannanordnung 248 weist weiter eine Steuerven
tilanordnung 288 und einen mit Stickstoff geladenen bzw.
vorgespannten Strömungsmittelakkumulator 290 auf. Der Ak
kumulator 290 ist mit einem Strömungsmittelanschluß 292
der Steuerventilanordnung 288 über eine Strömungsmittel
leitung 294 gekoppelt. Die Rückstoßunterkammer 262 ist
mit einem Strömungsmittelanschluß 300 der Steuerventil
anordnung 288 über eine Strömungsmittelleitung 302 gekoppelt,
während die Hauptkammer 272 der Hauptkolbenanord
nung 268 mit einem Strömungsmittelanschluß 296 der Steu
erventilanordnung 288 über eine Strömungsmittelleitung
298 gekoppelt ist. Ein Strömungsmittelauslaßanschluß 306
der Steuerventilanordnung 288 ist strömungsmittelmäßig
mit einem Strömungsmittelreservoir 308 über eine Ablauf
leitung 310 gekoppelt.
Ein Vorsteuerströmungsmittelanschluß 312 ist strömungs
mittelmäßig mit einer oder mehreren Komponenten gekop
pelt, die mit einem hydraulischen Antriebssystem 240 des
Baggers 210 über eine Strömungsmittelleitung 314 assozi
iert sind, Insbesondere, wie oben beschrieben, weist das
hydraulische Antriebssystem 240 des Baggers 210 eine An
zahl von Hydraulikantriebsmotoren 304 auf, um die An
triebskettenräder 230 der Unterfahrgestellanordnungen 226
anzutreiben. Darüber hinaus weist das Hydraulikantriebs
system 240 eine hydraulisch ausgeschaltete bzw. hydrau
lisch gelöste Feststellbremse 316 auf. Die Feststell-
bzw. Parkbremse 316 weist eine (nicht gezeigte) Haltefe
der auf, die den Bagger 210 in einer relativ stationären
Position hält, wenn die Feststellbremse 316 betätigt
wird. Die Haltefeder wird durch einen Fluß von unter
Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel in eine (nicht
gezeigte) Federkammer gelöst, die die Haltefeder auf
nimmt, um zu gestatten, daß der Bagger 210 von einer
Stelle zur anderen gefahren wird.
Das hydraulische Antriebssystem 240 weist auch eine
Schaltventilanordnung 318 auf, die betriebsmäßig mit den
Bedienersteuervorrichtungen 242 gekoppelt ist, die inner
halb der Kabine 240 gelegen sind. Die Schaltventilanord
nung 318 liefert selektiv einen Fluß von unter Druck ge
setztem Hydraulikströmungsmittel zu den Komponenten, die
mit dem hydraulischen Antriebssystem 240 assoziiert sind,
und zu den Werkzeugen, die mit dem Bagger 210 assoziiert
sind, und zwar basierend auf der Betätigung der Steuer
vorrichtungen 242 durch den Bediener des Baggers 210.
Insbesondere weist der Hydraulikbagger 210 eine Haupt
strömungsmittelversorgungsschaltung 488 (siehe Fig. 15)
auf, die die Strömungsmittelkomponenten aufweist, die nö
tig sind, um unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmit
tel zum Antriebssystem 240 und zu den hydraulischen Werk
zeugen zu liefern, die mit dem Bagger 210 assoziiert
sind. Unter anderen Funktionen leitet die Schaltventil
anordnung 318 unter Druck gesetztes Hydraulikströmungs
mittel von der Hauptströmungsmittelversorgungsschaltung
488 sowohl zum Antriebssystem 240, als auch zur Werkzeug
versorgungsschaltung 464 (siehe Fig. 15). Wenn daher der
Bediener eine der Steuervorrichtungen betätigt, um den
Bagger 210 anzutreiben, wird Strömungsmittel von der
Hauptströmungsmittelversorgungsschaltung 488 zu den Kom
ponenten geleitet, die mit dem Antriebssystem 240 assozi
iert sind, und zwar von der Schaltventilanordnung 318.
Wenn im Gegensatz dazu der Bediener eine der Steuervor
richtungen betätigt, um ein Arbeitswerkzeug zu betreiben,
wie beispielsweise die Schaufel 212, wird Strömungsmittel
von der Hauptströmungsmittelversorgungsschaltung 488 zur
Werkzeugversorgungsschaltung 464 durch die Schaltventil
anordnung 318 geleitet. Als ein spezielles Beispiel lei
tet die Schaltventilanordnung 318 direkt unter Druck ge
setztes Hydraulikströmungsmittel zur Federkammer, die mit
der Feststellbremse 316 assoziiert ist, um die Bremse 316
zu lösen, wenn der Bediener eine der Steuervorrichtungen
242 betätigt, um die Feststellbremse 316 zu lösen. Wenn
in ähnlicher Weise der Bediener eine der Steuervorrich
tungen 242 betätigt, wie beispielsweise das Fußpedal 246
(siehe Fig. 15), um den Bagger 210 vorzufahren, leitet
die Schaltventilanordnung 318 unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel
zu den entsprechenden Antriebsmo
toren 304.
Die Steuerventilanordnung 288 der Raupenspannanordnung
248 ist in einer Anzahl von Steuerpositionen positionier
bar, und zwar basierend auf dem Betriebsvorgang, der von
dem Bagger 210 ausgeführt wird, um selektiv die Spannung
auf der Antriebsraupenkette 238 zu vergrößern. Eine sol
che Einstellung der Raupenspannung versieht den Bagger
210 der vorliegenden Erfindung mit zahlreichen Vorteilen
gegenüber zuvor konstruierten Baggern. Wenn beispielswei
se der Bagger 210 eine Arbeitsfunktion ausführt, wie bei
spielsweise eine Grabfunktion oder eine Materialhandha
bungsfunktion, dann vergrößert das Raupenspannsystem 248
der vorliegenden Erfindung die Spannung auf der Antriebs
raupenkette 238, um im wesentlichen jeglichen Durchhang
dort herauszunehmen. Das Herausnehmen von im wesentlichen
dem gesamten Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238
verhindert, daß die Unterfahrgestellanordnung 226 hin und
her im Inneren der Antriebsraupenkette 238 rollt. Jedoch
senkt das Raupenspannsystem 248 der vorliegenden Erfin
dung die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238, wenn
der Bagger gefahren wird, um die Abnutzung der Komponen
ten zu verringern, die mit der Unterfahrgestellanordnung
226 assoziiert sind, wodurch die nützliche Lebensdauer
des Baggers 210 vergrößert wird.
Es sei bemerkt, daß die Betätigung bzw. das Einschalten
oder das Ausschalten des hydraulischen Antriebssystems
240 überwacht werden kann, um den Betriebsvorgang zu be
stimmen, der vom Bagger 210 ausgeführt wird. Beispiels
weise zeigt eine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in
den Strömungsmittelversorgungsleitungen (nicht gezeigt),
die die Hydraulikmotoren 304 versorgen, ein Fahren (d. h.
eine Bewegung) des Baggers 210. In ähnlicher Weise zeigt
eine Absenkung des Strömungsmitteldruckes in den Strö
mungsmittelversorgungsleitungen, die die Hydraulikmotoren
304 versorgen, daß der Bagger 210 in einer stationären
Position gehalten wird (d. h., daß er sich nicht bewegt
oder in einer anderen Weise vorangetrieben wird), wie
beispielsweise, wenn der Bagger 210 eine Arbeitsfunktion
ausführt (beispielsweise eine Grabfunktion oder eine Ma
terialhandhabungsfunktion). Darüber hinaus zeigt eine
Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der Strömungs
mittelversorgungsleitung (nicht gezeigt), die die hydrau
lisch gelöste Feststellbremse 316 versorgt, daß der Be
diener vorbereitet, den Bagger 210 zu fahren. In ähnli
cher Weise kann ein Strömungsmitteldruck in irgendeiner
der Strömungsmittelleitungen, die mit den Schaltventilen
assoziiert sind, die mit der Schaltventilanordnung 318
assoziiert sind, ebenfalls überwacht werden, um zu be
stimmen, ob der Bagger 210 gefahren wird oder in einer
stationären Position gehalten wird. Darüber hinaus zeigt
eine Vergrößerung des Strömungsmitteldruckes in den Strö
mungsmittelversorgungsleitungen (nicht gezeigt) die Hy
draulikströmungsmittel zu den Strömungsmittelzylindern
liefern, die mit der Auslegeranordnung 214 und der Schau
fel 212 (siehe Fig. 7) assoziiert sind, daß der Bagger
210 betrieben wird, um eine Arbeitsfunktion auszuführen.
Aus der obigen Besprechung sollte klar sein, daß die
Strömungsmittelleitung 314 strömungsmittelmäßig mit ir
gendeiner der zahlreichen Komponenten gekoppelt sein
kann, die mit dem Hydrauliksystem 240 (oder mit der Werk
zeugströmungsmittelversorgungsschaltung 464) assoziiert
sind, um Veränderungen des Hydraulikdruckes an den Vor
steuerströmungsmittelanschluß 312 der Steuerventilanord
nung 288 zu übermitteln. Es sei bemerkt, daß solche Ver
änderungen des Hydraulikdruckes anzeigen, daß das Hydrau
likantriebssystem 240 zwischen seinem Betätigungsbetriebszustand,
< ;D 99999 00070 552 001000280000000200012000285919988800040 0002010060932 00004 99880PA NB=39<in dem das Antriebssystem 240 ein Fahren
des Baggers 210 von einer Stelle zur anderen bewirkt, und
seinem nicht betätigten Betriebszustand umgeschaltet
wird, in dem das Antriebssystem 240 den Bagger 210 nicht
fährt. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel ist
die Strömungsmittelleitung 314 strömungsmittelmäßig mit
der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316
gekoppelt. In einer derartigen Konfiguration wird die
Steuerventilanordnung 288 in einer Position mit vergrö
ßerter Spannung angeordnet (wie in Fig. 10 gezeigt),
wenn ein relativ geringer Strömungsmitteldruck in der
Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 ab
gefühlt wird. Wenn jedoch eine Vergrößerung des Strö
mungsmitteldruckes in der Strömungsmitteleinlaßleitung
der Feststellbremse 316 abgefühlt wird, wodurch angezeigt
wird, daß die Bremse 316 gelöst wird, wird die Steuerven
tilanordnung 288 in ihrer Position mit verringerter Span
nung positioniert, wie in Fig. 9 gezeigt.
Wie in Fig. 10 gezeigt, wird unter Druck gesetztes Hy
draulikströmungsmittel vom Akkumulator 290 zu jeder der
Strömungsmittelleitungen 298, 302 und daher in die Rück
stoßunterkammer 262 und in die Hauptkammer 272 geleitet,
wenn die Steuerventilanordnung 288 in ihrer Position mit
vergrößerter Spannung positioniert ist. Die Anwesenheit
von unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel in der
Rückstoßunterkammer 262 drückt den Rückstoßkolben 264
nach links (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen) gegen
einen Stop 320. Unter Druck gesetztes Hydraulikströmungs
mittel in der Hauptkammer 272 wird durch den mittleren
Durchlaß 278 geleitet, der in dem Hauptkolben 276 defi
niert ist, weiter durch das Rückschlagventil 280 und aus
dem Auslaßanschluß 274 des Gehäuses 270. Das Rückschlag
ventil 280 hält einen kleinen Differenzströmungsmittel
druck zwischen der Hauptkammer 272 und dem Auslaßanschluß
274, wodurch der Hauptkolben 276 nach links gedrückt wird
(wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen).
Eine solche linksgerichtete Bewegung des Hauptkolbens 276
vergrößert den Strömungsmitteldruck in der Hauptkammer
260, um den Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in Vor
wärtsrichtung zu drücken (d. h. in der allgemeinen Rich
tung der Pfeile 254 der Fig. 8-10), wodurch genauso
das vordere Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung bewegt
wird. Unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel vom
Strömungsmittelakkumulator 290 wird fortfahren, das Leer
laufrad 232 in Vorwärtsrichtung zu drücken, bis im we
sentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupen
kette 238 entfernt worden ist (d. h. die Raupe ist
stramm), oder bis der Hauptkolben 276 in Kontakt mit ei
nem Anschlag 322 vorgeschoben worden ist. Es sei bemerkt,
daß wenn der Akkumulator 290 von Hydraulikströmungsmittel
geleert ist, der gesamte Durchhang aus der Antriebsrau
penkette 238 entfernt worden ist, wobei das obige Verfah
ren wiederum zyklisch ausgeführt werden kann, um ein sol
ches Ergebnis zu erzeugen.
Es sei bemerkt, daß die Vergrößerung der Spannung der An
triebsraupenkette 238 während eines Grabvorgangs den Be
trieb des Baggers 210 erleichtert. Insbesondere durch
Entfernen von im wesentlichen dem ganzen Durchhang aus
der Antriebsraupenkette 238, wird der Bagger 210 wahr
scheinlich weniger im inneren Teil der Antriebsraupenket
te 238 hin und her rollen. Darüber hinaus ist, wie in
Fig. 10 gezeigt, ein Paar von Rückschlagventilen 324, 326
innerhalb der Steuerventilanordnung 288 vorgesehen, um
die Bewegung der Komponenten zu eliminieren, die mit der
Raupenspannanordnung 248 (und daher mit dem vorderen
Leerlaufrad 232) assoziiert sind, und zwar aufgrund der
Werkzeugkräfte, die von der Auslegeranordnung 214 und der
Schaufel 212 während deren Betrieb erzeugt werden. Dies
eliminiert weiter eine unerwünschte Bewegung der Unter
fahrgestellanordnung 226 während der Ausführung einer Ar
beitsfunktion.
Wenn eine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der
Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316 ab
gefühlt wird, wodurch angezeigt wird, daß die Bremse 316
gelöst wird, wird, wie oben beschrieben, die Steuerventi
lanordnung 288 in ihrer Position mit gesenkter Spannung
positioniert, wie in Fig. 9 gezeigt. Wenn die Steuerven
tilanordnung 288 in ihrer Position mit gelöster Spannung
positioniert ist, wird unter Druck gesetztes Hydraulik
strömungsmittel weiter vom Akkumulator 290 zusammen mit
dem Strömungsmitteldruck vom Antriebssystem 240 zur Strö
mungsmittelleitung 302 und von dort in die Rückstoßunter
kammer 262 geleitet. Wie zuvor drückt die Anwesenheit des
unter Druck gesetzten Hydraulikströmungsmittels in der
Rückstoßunterkammer 262 den Rückstoßkolben 264 nach links
(wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt) gegen den Anschlag
320.
Wenn jedoch die Steuerventilanordnung 288 in ihrer Posi
tion mit verringerter Spannung positioniert ist, wird das
Hydraulikströmungsmittel innerhalb der Hauptkammer 272
ausgestoßen oder in anderer Weise zum Reservoir 308 abge
leitet, wodurch gestattet wird, daß unter Druck gesetztes
Strömungsmittel innerhalb des Strömungsmittelauslasses
274 und der Hauptkammer 260 (die vom Reservoir 308 durch
das Rückschlagventil 280 isoliert ist) den Hauptkolben
276 in einer Richtung nach rechts drückt (wie in den
Fig. 9 und 10 zu sehen), bis die Bewegung des Hauptkol
bens 276 von einem Anschlag 328 gestoppt wird.
Eine solche Bewegung des Hauptkolbens 276 nach rechts
senkt den Strömungsmitteldruck in der Hauptkammer 260, um
den Kopfendteil 282 des Hilfskolbens 280 in der Richtung
nach hinten zu drücken (d. h. in der allgemeinen Richtung
des Pfeils 256 der Fig. 8-10), wodurch genauso das
vordere Leerlaufrad 232 in der Richtung nach hinten be
wegt wird. Die Distanz, auf die das Leerlaufrad 232 zu
rückgezogen wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des
Teils 256 der Fig. 8-10 bewegt), entspricht der
Hublänge des Hauptkolbens 276. In einem beispielhaften
Ausführungsbeispiel wird das wünschenswerte Fahrraupen
spannungsniveau erreicht durch Zurückziehen des vorderen
Leerlaufrades 232 um ungefähr 10 Millimeter von dem
Punkt, an dem im wesentlichen der gesamte Durchhang aus
der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist (d. h. der
Punkt, an dem das vordere Leerlaufrad 232 während des
Ausführens einer Arbeitsfunktion positioniert ist). Daher
wird die Hauptkolbenanordnung 268 so konfiguriert, daß
der Hauptkolben 276 eine Hublänge hat, die bewirkt, daß
das vordere Leerlaufrad um ungefähr 10 Millimeter zurück
gezogen wird, wenn der Hauptkolben 276 nach rechts gegen
den Anschlag 328 gedrückt wird.
Es sei bemerkt, daß das Hydraulikströmungsmittel, das
während der Entlüftung bzw. Ableitung der Hauptkammer 272
verloren geht, vom Akkumulator 290 ersetzt wird, und zwar
durch Verwendung von Hydraulikströmungsmittel vom An
triebssystem 240. Insbesondere liefert ein Druckregulie
rungsventil 330 in der Steuerventilanordnung 288 Strö
mungsmitteldruck an den Strömungsmittelanschluß 292 (über
ein Rückschlagventil 332), der größer ist, als der Druck,
der vom Akkumulator 290 aufrecht erhalten wird. Dies
steigert den Druck im Akkumulator 290 durch Hineindrücken
von zusätzlichem Strömungsmittel, wodurch das Strömungs
mittel ersetzt wird, welches während der Entlüftung bzw.
Ableitung der Hauptkammer 272 verlorengegangen ist. In
einem beispielhaften Ausführungsbeispiel hält das Druck
regulierungsventil 330 den Strömungsmitteldruck vom An
triebssystem 240 auf 2000 psi, während der Akkumulator
290 den Strömungsmitteldruck mit 1875 psi liefert. Daher
wird ein Strömungsmitteldruck vom Antriebssystem 240
(2000 psi) größer als der Strömungsmitteldruck innerhalb
des Akkumulators 290 (1875 psi), wenn er strömungsmittel
mäßig mit dem Antriebssystem 240 gekoppelt ist, wodurch
zusätzliches Strömungsmittel in den Akkumulator 290 ge
drückt wird. Es sei bemerkt, daß wenn die Steuerventi
lanordnung 288 zurück in ihre Position mit gesteigerter
Spannung geschaltet ist (siehe Fig. 10), der gespeicher
te Strömungsmitteldruck im Akkumulator 290 den Hauptkol
ben 276 nach links drückt (wie in den Fig. 9 und 10 zu
sehen), wodurch der Strömungsmitteldruck innerhalb des
Akkumulators zurück auf seinen normalen Druck fällt
(beispielsweise zurück auf 1875 psi von 2000 psi).
Wie oben beschrieben, sieht ein solches Lösen der An
triebsraupenkette 238 vor dem Vortrieb des Baggers 210
zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruierten Baggern
vor. Beispielsweise wird durch Lösen oder andere Absen
kung der Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 um ein
vorbestimmtes Ausmaß vor dem Fahren des Baggers 210 die
Abnützung der Komponenten verringert, die mit der Unter
fahrgestellanordnung 226 assoziiert sind, wodurch der
Wirkungsgrad vergrößert wird und auch die Nutzlebensdauer
des Baggers 210.
Darüber hinaus sei bemerkt, daß die Konstruktion des Rau
penspannsystems 248 eine Rückstoßfunktion für die Unter
fahrgestellanordnung 226 vorsieht, wodurch die Notwendig
keit für eine getrennte Rückstoßanordnung wie beispiels
weise eine Feder oder ähnliches eliminiert wird. Insbesondere
gestattet eine Kombination eines Rückschlagven
tils 334 und eines Druckentlastungsventils 336 die selek
tive Bewegung des Rückstoßkolbens 264 in dem Fall, daß
ein Stein oder ähnliches in die Unterfahrgestellanordnung
226 während des Vortriebs des Baggers 210 eingezogen
wird. Eine solche Bewegung des Rückstoßkolbens 264 be
wirkt eine entsprechende Bewegung des vorderen Leer
laufrades 232. Insbesondere, wenn während des Vortriebs
des Baggers 210 ein Stein oder ähnliches von der Unter
fahrgestellanordnung 226 eingezogen wird, wodurch das
Leerlaufrad 232 und daher das Kolbenkopfende 282 des
Hilfskolbens nach hinten gedrückt wird (d. h. in der all
gemeinen Richtung des Teils 256 der Fig. 8 bis 10)
wird ein Strömungsmitteldruck auf ein erstes Ende 338 des
Rückstoßkolbens 264 ausgeübt, wodurch der Strömungsmit
teldruck in der Rückstoßunterkammer 262 gesteigert wird.
Es wird verhindert, daß Hydraulikströmungsmittel aus der
Rückstoßunterkammer 262 zurück zum Akkumulator 290
fließt, und zwar vom Rückschlagventil 334. Wenn jedoch
der Strömungsmitteldruck in der Rückstoßunterkammer 262
über die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsven
tils 336 ansteigt (beispielsweise 6000 psi), öffnet sich
das Entlastungsventil 336, wodurch gestattet wird, daß
Strömungsmittel von der Rückstoßunterkammer 262 zum Akku
mulator 290 geleitet wird. Dies bewirkt eine Bewegung
nach rechts des Rückstoßkolbens 264 (wie in den Fig. 9
und 10 zu sehen), wodurch gestattet wird, daß der Hilfs
kolben 280 und daher das Leerlaufrad 232 in einer Rich
tung nach hinten bewegt werden (d. h. in der allgemeinen
Richtung des Pfeils 256 der Fig. 9 bis 10), wodurch
eine Entlastung oder ein Durchhang in der Antriebsraupen
kette 238 vorgesehen wird. Es sei bemerkt, daß eine sol
che Entlastung in der Antriebsraupenkette 238 das Aussto
ßen des Steins aus der Unterfahrgestellanordnung 226 er
leichtert.
Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226
ausgestoßen worden ist, wird der Strömungsmitteldruck vom
Akkumulator 290 zur Rückstoßunterkammer 262 zurückgelei
tet, wodurch wiederum der Rückstoßkolben nach links ge
drückt wird (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen) und
zwar gegen den Anschlag 320, was den Hilfskolben 280 und
daher das Leerlaufrad 232 zu ihren vorherigen Positionen
zurückbringt, wodurch die Antriebsraupenkette 238 zu ih
rer vorherigen Spannungseinstellung zurückgebracht wird.
Es sei bemerkt, daß eine solche Konfiguration der Raupen
spannanordnung 248 ein Rückstoßansprechen mit einer rela
tiv wirkungsvollen Hystereseschleife im Vergleich zu zu
vor konstruierten Rückstoßanordnungen zeigt. Insbesondere
muß der Rückfluß von der Rückstoßunterkammer 262 zum Ak
kumulator 290 durch das Entlastungsventil 336 fließen,
wodurch eine relativ große Rückstoßkraft (beispielsweise
6000 psi) erzeugt wird, jedoch kann ein Fluß vom Akkumu
lator 290 zurück zur Rückstoßunterkammer 262 uneinge
schränkt durch das Rückschlagventil 334 laufen, wodurch
eine Rückstoßwiedergewinnung mit relativ niedrigem Druck
erzeugt wird.
Daher bietet die Raupenspannanordnung 248 wie hier be
schrieben zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruier
ten Raupenspannanordnungen. Beispielsweise wird durch au
tomatisches Umschalten zwischen einer relativ straffen
Raupenkonfiguration und einer gelösten Raupenkonfigurati
on verhindert, daß der Bagger 210 während eines Grabvor
gangs hin und her rollt, jedoch den Vorteil von verrin
gerter Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten er
reicht. Darüber hinaus erleichtert die Konstruktion der
Raupenspannanordnung 248 die Integration in bestehende
Baggerkonstruktionen. Insbesondere weisen existierende
Baggerkonstruktionen typischerweise keine Quelle von unter
Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel innerhalb
der Unterfahrgestellanordnung auf, wenn der Bagger einen
Grabvorgang ausführt. Dies ist der Fall, da der Bagger im
allgemeinen nicht während des Grabvorgangs vorangetrieben
wird, wodurch die Notwendigkeit eines Hydraulikdruckes
innerhalb der Unterfahrgestellanordnung eliminiert wird.
Jedoch eliminiert die Anwendung des Akkumulators 290 zur
Speicherung des Hydraulikdruckes die Notwendigkeit für
eine aktive Druckquelle, wodurch ein Nachrüsten der Rau
penspannanordnung 248 in existierende Baggerkonstruktio
nen erleichtert wird.
Mit Bezug auf die Fig. 11-14 ist ein zweites Ausfüh
rungsbeispiel einer Raupenspannanordnung 350 gezeigt, die
in Verbindung mit dem Bagger 210 verwendet werden kann.
Wie unten genauer besprochen wird, führt die Raupen
spannanordnung 350 ähnliche Funktionen aus, wie die Rau
penspannanordnung 248. Insbesondere ist die Raupen
spannanordnung 350 konfiguriert, um eine relativ stramme
Raupenkonfiguration vorzusehen, um zu verhindern, daß der
Bagger 210 während eines Grabvorgangs hin und her rollt,
wobei sie jedoch die Spannung auf der Antriebsraupenkette
238 während des Vortriebs des Baggers 210 löst, um die
Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten zu verringern.
Darüber hinaus sieht die Raupenspannanordnung 350 auch
eine Rückstoßfunktion vor, wodurch die Notwendigkeit eli
miniert wird, getrennte Rückstoßkomponenten vorzusehen.
Die Raupenspannanordnung 350 weist ein Steuerventil 352
auf, eine Quelle für unter Druck gesetztes Hydraulikströ
mungsmittel, wie beispielsweise eine Hydraulikpumpe 354,
eine Durchhangeinstellvorrichtung 356, ein Paar von Akku
mulatoren 358, 360 und ein Druckentlastungsventil 362.
Wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, ist die Raupen
spannanordnung 350 strömungsmittelmäßig mit einem Paar
von Betätigungsvorrichtungen gekoppelt, wie beispielswei
se mit Hydraulikzylindern 364, 366, um die Position der
vorderen Leerlaufräder 232 des Baggers 210 zu steuern.
Wie oben beschrieben, wird die Spannung der Antriebsrau
penketten 238 eingestellt durch Bewegung der vorderen
Leerlaufräder 232 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung.
Insbesondere wenn die vorderen Leerlaufräder 232 in Vor
wärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen
Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 11-12) wird
die Spannung auf der Raupenkette 238 vergrößert. Wenn
folglich die vorderen Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrich
tung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-12) wird die Spannung
auf der Antriebsraupenkette 238 gesenkt.
Wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, ist ein Vorsteuer
strömungsmittelanschluß 368 des Steuerventils 352 strö
mungsmittelmäßig mit dem Hydraulikantriebssystem 240 des
Baggers 210 über eine Strömungsmittelleitung 370 gekop
pelt. Wie oben mit Bezug auf die Strömungsmittelleitung
314 der Raupenspannanordnung 248 beschrieben, kann die
Strömungsmittelleitung 370 strömungsmittelmäßig mit ir
gendeiner der zahlreichen Komponenten gekoppelt sein, die
mit dem hydraulischen Antriebssystem 240 assoziiert sind
(oder mit der Werkzeugversorgungsschaltung), um Verände
rungen des Hydraulikdruckes an den Vorsteuerströmungsmit
telanschluß 368 des Steuerventils 352 zu übermitteln. Wie
oben beschrieben, zeigen solche Veränderungen des Hydrau
likdruckes an, daß das hydraulische Antriebssystem 240
zwischen seinem Betätigungsbetriebszustand, in dem das
Antriebssystem 240 einen Vortrieb des Baggers verursacht,
und seinem nicht betätigten Betriebszustand umschaltet,
in dem das Antriebssystem 240 den Bagger 210 nicht an
treibt. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel ist
die Strömungsmittelleitung 370 strömungsmittelmäßig mit
der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316
gekoppelt. In einer solchen Konfiguration wird das Steu
erventil 352 in einer Position mit gesteigerter Spannung
(wie in Fig. 12 gezeigt) durch eine Feder 244 angeord
net, wenn ein relativ niedriger Strömungsmitteldruck in
der Strömungsmitteleinlaßleitung der Feststellbremse 316
abgefühlt wird. Wenn jedoch eine Steigerung des Strö
mungsmitteldruckes in der Strömungsmitteleinlaßleitung
der Feststellbremse 316 abgefühlt wird, wodurch angezeigt
wird, daß die Bremse 316 gelöst wird, wird die Vorspan
nung der Feder 244 durch den Strömungsmitteldruck im Vor
steuerströmungsmittelanschluß 368 überwunden, und das
Steuerventil 352 wird in seiner Position mit verringerter
Spannung positioniert, wie in Fig. 11 gezeigt.
Die Pumpe 354 kann als eine extra vorgesehene Pumpe ein
gerichtet werden, um unter Druck gesetztes Hydraulikströ
mungsmittel nur zu der Raupenspannanordnung 350 zu lie
fern, oder alternativ kann eine Quelle für unter Druck
gesetztes Hydraulikströmungsmittel, die mit einem anderen
System des Baggers 210 assoziiert ist, als die Pumpe 354
verwendet werden. Beispielsweise kann die Pumpe 354 eine
Pumpe sein, die mit dem Antriebssystem 240 assoziiert
ist. Wie bei dem Raupenspannsystem 248 kann darüber hin
aus die Hydraulikdruckquelle als eine passive Vorrichtung
vorgesehen werden, wie beispielsweise als Strömungsmit
telakkumulator. In einem beispielhaften Ausführungsbei
spiel wird die Pumpe 354 als Vorsteuerdruckpumpe verkör
pert, um Vorsteuerströmungsmitteldruck für die Komponen
ten zu liefern, die mit dem Bagger 210 assoziiert sind.
Wie in den Fig. 13 und 14 gezeigt, weist die Durch
hangeinstellvorrichtung 356 ein Gehäuse 372 mit einer
Strömungsmittelkammer 374, mit einem Strömungsmittelein
laß 376 und einem Paar von Strömungsmittelauslässen 378,
380 auf, die darin definiert sind. Ein Paar von Kolben
382, 384 ist in der Strömungsmittelkammer 374 positio
niert. Die Kolben 382, 384 sind jeweils zwischen einer
Position mit gesteigerter Spannung (wie in Fig. 13 ge
zeigt) und einer Position mit verringerter Spannung (wie
in Fig. 14 gezeigt) positionierbar. Insbesondere weist
die Durchhangeinstellvorrichtung 356 ein Paar von Federn
386 auf, die an einem ersten Ende mit dem Gehäuse 372 ge
koppelt sind und an einem zweiten Ende mit dem Kolben
382, 384. Wie in Fig. 13 gezeigt, drücken die Federn 386
zusammen mit dem Strömungsmitteldruck in dem Einlaß 376
die Kolben 382, 384 nach außen, um die Kolben 382, 384 an
entgegengesetzten Endteilen der Strömungsmittelkammer 374
zu positionieren, wodurch die Kolben 382, 384 in ihren
jeweiligen Positionen mit gesteigerter Spannung positio
niert werden. Wie jedoch in Fig. 14 gezeigt, überwindet
der Strömungsmitteldruck innerhalb der Strömungsmittel
auslässe 378, 380 die Vorspannung der Federn 386, wenn
Hydraulikströmungsmittel aus der Strömungsmittelkammer
374 und aus dem Strömungsmitteleinlaß 376 geleitet wird,
wodurch die Kolben 382, 384 in einer Richtung nach innen
gedrückt werden, wodurch die Kolben 382, 384 in ihren je
weiligen Positionen mit verringerter Spannung innerhalb
eines Mittelteils der Strömungsmittelkammer 374 positio
niert werden.
Die Bewegung der Kolben 382, 384 bewirkt die Betätigung
der Hydraulikzylinder 364, 366. Insbesondere hat jeder
der Kolben 382, 384 ein Rückschlagventil 388, das inner
halb eines mittleren Durchlasses 416 positioniert ist,
der in jedem der Kolben 382, 384 definiert ist. Wie in
Fig. 14 gezeigt, hat jedes der Rückschlagventile 388 ei
ne Position mit geschlossenem Rückschlagelement, in der
eine Kugel 390 in Kontakt mit dem Ventilsitz 392 gedrückt
wird, wodurch der Strömungsmitteleinlaß 376 von den Strömungsmittelauslässen
378, 380 isoliert wird (und daher
von den Hydraulikzylindern 364, 366). Die Rückschlagven
tile 388 haben auch eine Position mit offenem Rückschla
gelement, in der die Kugel 390 weg vom Ventilsitz 392 ge
drückt wird, um zu gestatten, daß Strömungsmittel vom
Strömungsmitteleinlaß 376 zu den Strömungsmittelauslässen
378, 380 läuft.
Die Durchhangeinstellvorrichtung 356 kann als irgendeine
Durchhangeinstellvorrichtung verkörpert werden, die die
beschriebenen Funktionen ausführen kann. Beispielsweise
sind Durchhangeinstellvorrichtungen, die insbesondere als
die Durchhangeinstellvorrichtung 356 der vorliegenden Er
findung nützlich sind, kommerziell erhältlich von der
BFGoodrich Company, Charlotte, North Carolina.
Wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, sind die Auslässe
378, 380 strömungsmittelmäßig jeweils mit den Hydrau
likzylindern 364, 366 gekoppelt. Insbesondere ist der
Strömungsmittelauslaß 378 mit dem Hydraulikzylinder 364
über eine Strömungsmittelleitung 394 gekoppelt, während
der Strömungsmittelauslaß 380 mit dem Hydraulikzylinder
366 über eine Strömungsmittelleitung 396 gekoppelt ist.
Die Hydraulikzylinder 364, 366 haben jeweils ein Zylin
dergehäuse 398 mit einer Stange 400, die sich davon er
streckt. Ein erstes Ende der Stangen 400 ist an einem
(nicht gezeigten) Kolben innerhalb der Zylindergehäuse
398 befestigt, während ein zweites Ende von jeder der
Stangen 400 an den Jochen 252 befestigt ist, die mit den
vorderen Leerlaufrädern 232 assoziiert sind. Daher be
wirkt ein Ausfahren der Stangen 400 (d. h. eine Bewegung
der Stangen 400 in der allgemeinen Richtung des Teils 254
mit Bezug auf die Gehäuse 398) eine entsprechende Bewe
gung der Leerlaufräder 232, wodurch die Spannung auf den
Antriebsraupenketten 238 vergrößert wird. Folglich bewirkt
ein Zurückziehen der Stangen 400 (d. h. eine Bewe
gung der Stangen 400 in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 256 mit Bezug auf die Gehäuse 398) eine entspre
chende Bewegung der Leerlaufräder 232, wodurch die Span
nung der Antriebsraupenketten 238 verringert wird.
Aus der obigen Beschreibung sollte daher offensichtlich
werden, daß wenn das Steuerventil 352 in seiner Position
mit gesteigerter Spannung positioniert ist (wie in Fig.
12 gezeigt) dadurch angezeigt wird, daß der Bagger 210 in
einer stationären Position gehalten wird, um beispiels
weise eine Grabfunktion auszuführen, wobei unter Druck
gesetztes Hydraulikströmungsmittel von der Pumpe 354 zur
Strömungsmittelkammer 374 der Durchhangeinstellvorrich
tung 356 über den Einlaßströmungsmittelanschluß 376 ge
leitet wird. Die Anwesenheit des Strömungsmitteldruckes
innerhalb der Strömungsmittelkammer 374 zusammen mit der
Vorspannung der Federn 386 drückt die Kolben 382, 384 in
entgegengesetzten Richtungen nach außen, wodurch die Kol
ben 382, 384 in ihrer jeweiligen Position mit gesteiger
ter Spannung positioniert sind, und zwar an entgegenge
setzten Endteilen der Strömungsmittelkammer 374. Der
Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelkammer 374 be
wirkt auch, daß die Rückschlagventile 388 in ihren jewei
ligen Positionen mit offenem Rückschlagelement positio
niert werden, wodurch gestattet wird, daß unter Druck ge
setztes Hydraulikströmungsmittel vom Strömungsmittelein
laß 376 durch die Strömungsmittelkammer 374 und aus den
Strömungsmittelauslässen 378, 380 in die Hydraulikzylin
der 364, 366 geleitet wird. Die Anwesenheit eines solchen
Strömungsmitteldruckes bewirkt das Ausfahren der Stangen
400 (d. h. einer Bewegung der Stangen 400 in der allgemei
nen Richtung des Pfeils 254 mit Bezug auf die Gehäuse
398), wodurch eine entsprechende Bewegung der Leerlaufräder
232 verursacht wird, um die Spannung der Antriebsrau
penketten 238 zu vergrößern.
Wie oben mit Bezug auf die Raupenspannanordnung 248 be
schrieben, sei bemerkt, daß die Steigerung der Spannung
der Antriebsraupenkette 238 während eines Grabvorgangs
den Betrieb des Baggers 210 erleichtert. Insbesondere
durch Wegnehmen von im wesentlichen dem ganzen Durchhang
aus der Antriebsraupenkette 238 wird der Bagger 210 weni
ger wahrscheinlich innerhalb des inneren Teils der An
triebsraupenkette 238 hin und her rollen. Darüber hinaus
erzeugen die Rückschlagventile 388 innerhalb der Durch
hangeinstellvorrichtung 356 im wesentlichen eine hydrau
lische Verriegelung, was einen Rückfluß aus den Hydrau
likzylindern 364, 366 verhindert, wodurch eine Bewegung
der vorderen Leerlaufräder 232 aufgrund der Werkzeugkräf
te, die durch die Auslegeranordnung 214 und die Schaufel
212 während ihres Betriebs erzeugt werden, minimiert
wird, wenn nicht eliminiert wird. Dies eliminiert weiter
eine unerwünschte Bewegung der Unterfahrgestellanordnung
226 während der Ausführung einer Arbeitsfunktion.
Wie oben beschrieben, wird eine solche Steigerung des
Strömungsmitteldruckes an den Vorsteuerströmungsmittelan
schluß 368 des Steuerventils 352 über die Strömungsmit
telleitung 370 übermittelt, wenn eine Steigerung des
Strömungsmitteldruckes in der Strömungsmitteleinlaßlei
tung der Feststellbremse 316 abgefühlt wird, wodurch an
gezeigt wird, daß die Bremse 316 gelöst wird, wodurch das
Steuerventil 352 in seine Position für verringerte Span
nung positioniert wird, wie in Fig. 11 gezeigt.
Wenn das Steuerventil 352 in seiner Position für verrin
gerte Spannung positioniert ist, wird das Hydraulikströ
mungsmittel innerhalb der Strömungsmittelkammer 374 der
Durchhangeinstellvorrichtung 356 zum Reservoir 402 ausge
stoßen oder in anderer Weise abgeleitet. Die Abwesenheit
eines Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strömungsmit
telkammer 374 gestattet, daß der Strömungsmitteldruck in
nerhalb der Strömungsmittelauslässe 378, 380 sich zurück
zieht oder in anderer Weise die Kolben 382 bzw. 384 nach
innen drückt, um die Kolben 382, 384 in einem Mittelteil
der Strömungsmittelkammer 374 zu positionieren, wodurch
die Kolben 382, 384 in ihren jeweiligen Positionen mit
verringerter Spannung positioniert werden. Die Abwesen
heit des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Strömungs
mittelkammer 374 bewirkt auch, daß die Rückschlagventile
388 in ihren jeweiligen Positionen mit geschlossenem
Rückschlagelement positioniert werden, wodurch verhindert
wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel
von den Hydraulikzylindern 364, 366 zum Reservoir 402
vorgeschoben werden.
Die Bewegung der Kolben 382, 384 aus ihren jeweiligen Po
sitionen für gesteigerte Spannung in ihre jeweiligen Po
sitionen für verringerte Spannung bewirkt ein Zurückzie
hen der Stangen 400 (d. h. eine Bewegung der Stangen 400
in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 mit Bezug auf
die Gehäuse 398) wodurch eine entsprechende Bewegung der
Leerlaufräder 232 verursacht wird, um die Spannung auf
den Antriebsraupenketten 238 zu senken. Die Distanz, auf
die die Leerlaufräder 232 zurückgezogen werden (d. h. in
der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8
und 11-12 bewegt), entspricht der Hublänge der Kolben
382, 384. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel
wird ein wünschenswertes Fahrraupenspanniveau erreicht
durch Zurückziehen der vorderen Leerlaufräder 232 um un
gefähr 10 Millimeter von dem Punkt, an dem im wesentli
chen der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette
238 entfernt worden ist (d. h. der Punkt an dem die vorderen
Leerlaufräder 232 während der Ausführung einer Ar
beitsfunktion positioniert sind). Daher ist die Durch
hangeinstellvorrichtung 356 so konfiguriert, daß jeder
der Kolben 382, 384 eine Hublänge hat, die bewirkt, daß
die vorderen Leerlaufräder 232 um ungefähr 10 Millimeter
zurückgezogen werden, wenn die Kolben 382, 384 aus ihren
jeweiligen Positionen mit gesteigerter Spannung in ihre
jeweiligen Positionen mit verringerter Spannung bewegt
werden.
Wie oben beschrieben, sieht ein solches Lösen der An
triebsraupenkette 238 vor dem Vortrieb des Baggers 210
zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruierten Baggern
vor. Beispielsweise wird durch Lösen oder anderes Senken
der Spannung der Antriebsraupenkette 238 um ein vorbe
stimmtes Ausmaß vor dem Antrieb bzw. Vortrieb des Baggers
210 die Abnützung der Komponenten verringert, die mit der
Unterfahrgestellanordnung 226 assoziiert sind, wodurch
der Wirkungsgrad und auch die Nutzlebensdauer des Baggers
210 verbessert wird.
Darüber hinaus sei bemerkt, daß die Konstruktion des Rau
penspannsystems 350 eine Rückstoßfunktion für die Unter
fahrgestellanordnung 226 vorsieht, wodurch die Notwendig
keit einer getrennten Rückstoßanordnung, wie beispiels
weise von einer Feder oder ähnlichem eliminiert wird.
Insbesondere gestattet die Kombination der Akkumulatoren
358, 360 und des Druckentlastungsventils 362 eine Bewe
gung der vorderen Leerlaufräder 232 in dem Fall, daß ein
Stein oder ähnliches in die Unterfahrgestellanordnung 226
während des Vortriebs des Baggers 210 eingezogen wird.
Insbesondere wenn während des Vortriebs des Baggers 210
ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestellanord
nung 226 eingezogen wird, wodurch eines der Leerlaufräder
232 nach hinten gedrückt wird (d. h. in der allgemeinen
Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-12) wird
Hydraulikströmungsmittel aus dem entsprechenden Hydrau
likzylinder 364, 366 und in den entsprechenden Akkumula
tor 358, 360 geleitet. Es wird verhindert, daß Hydrau
likströmungsmittel durch die Durchhangeinstellvorrichtung
356 und in das Reservoir 402 fließt, und zwar von den
Rückschlagventilen 388. Ein solches Leiten von Hydrau
likströmungsmittel aus den Hydraulikzylindern 364, 366
und in die Strömungsmittelakkumulatoren 358 bzw. 360 be
wirkt, daß die Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrichtung be
wegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils
256 der Fig. 7-8 und 11-12), wodurch eine Entlastung
oder ein Durchhang in der Antriebsraupenkette 238 vorge
sehen wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in
der Antriebsraupenkette 238 das Herausstoßen des Steins
aus der Unterfahrgestellanordnung 226 erleichtert. Sobald
der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226 ausgesto
ßen worden ist, wird der Strömungsmitteldruck von den Ak
kumulatoren 358, 360 zu dem entsprechenden Hydraulikzy
linder 364, 366 zurückgebracht, wodurch wiederum das be
einträchtigte Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung ge
drückt wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils
254 der Fig. 7-8 und 11-12) und zwar in seine vorheri
ge Position, wodurch die Antriebsraupenkette 238 auf ihre
vorherige Spannungseinstellung zurückkehrt.
Wenn jedoch der Strömungsmitteldruck in den Strömungsmit
telleitungen 394, 396 über die Entlastungseinstellung des
Druckentlastungsventils 362 hinaus ansteigt (beispiels
weise 6000 psi), wird das Entlastungsventil 362 nach
rechts gedrückt (wie in den Fig. 11 und 12 zu sehen),
um in einer offenen Position positioniert zu werden, wo
durch ihr gestattet wird, daß das Strömungsmittel zum Re
servoir 402 geleitet wird. Dies sieht eine zusätzliche
Entlastung für die Komponenten vor, die mit der Unterfahrgestellanordnung
226 assoziiert sind, wodurch ein
Schaden daran verhindert wird. Sobald der Druck in den
Strömungsmittelleitungen 394, 396 unter die Entlastungs
einstellung des Druckentlastungsventils abfällt (bei
spielsweise 6000 psi), schließt das Entlastungsventil,
wodurch verhindert wird, daß zusätzliches Strömungsmittel
zum Reservoir 402 geleitet wird. Es sei bemerkt, daß
Strömungsmittel, das während des Öffnens des Entlastungs
ventils 362 verlorengegangen ist, durch die Akkumulatoren
358, 360 ersetzt werden kann. Darüber hinaus kann die
Durchhangeinstellvorrichtung 356 zyklisch betrieben wer
den, um zusätzliches Strömungsmittel zu liefern, falls
nötig.
Wie hier beschrieben, sieht daher die Raupenspannanord
nung 350 zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruier
ten Raupenspannanordnungen vor. Beispielsweise wird durch
automatisches Umschalten zwischen einer relativ straffen
Raupenkonfiguration und einer gelösten Raupenkonfigurati
on verhindert, daß der Bagger 210 während eines Grabvor
gangs hin und her rollt, wobei jedoch der Vorteil von
verringerter Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten
erreicht wird. Darüber hinaus eliminiert die Raupen
spannanordnung 350 durch Vorsehen einer Rückstoßfunktion
darin die Notwendigkeit für eine getrennte Rückstoßvor
richtung, wodurch die Kosten gesenkt werden, die mit der
Konstruktion des Baggers 210 assoziiert sind.
Mit Bezug auf Fig. 15 ist ein drittes Ausführungsbei
spiel einer Raupenspannanordnung 450 gezeigt, die in Ver
bindung mit dem Bagger 210 verwendet werden kann. Wie un
ten genauer besprochen, führt die Raupenspannanordnung
450 ähnliche Funktionen aus, wie die Raupenspannanordnun
gen 248 und 350. Insbesondere ist die Raupenspannanord
nung 450 konfiguriert, um eine relativ stramme Raupenkonfiguration
vorzusehen, um zu verhindern, daß der Bagger
210 während eines Grabvorgangs hin und her rollt, jedoch
dann die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 während
des Vortriebs des Baggers 210 zu lösen, um die Abnutzung
der Unterfahrgestellkomponenten zu verringern. Darüber
hinaus sieht die Raupenspannanordnung 450 auch eine Rück
stoßfunktion vor, wodurch die Notwendigkeit eliminiert
wird, getrennte Rückstoßkomponenten vorzusehen.
Die Raupenspannanordnung 450 verwendet ähnliche Konzepte,
wie jene, die oben mit Bezug auf den Betrieb des Raupen
spannungssteuersystems 158 des Raupentraktors 10 be
schrieben wurden. Darüber hinaus verwendet die Raupen
spannanordnung 450 eine Anzahl von Komponenten, die in
der Raupenspannanordnung 350 verwendet werden. Die glei
chen Bezugszeichen werden verwendet, um Komponenten zu
bezeichnen, die den Raupenspannanordnungen 350, 450 ge
meinsam sind.
Die Raupenspannanordnung 450 weist eine Anzahl von Posi
tionssensoren 454 auf, die positioniert sind, um die Po
sition einer Anzahl von Unterfahrgestellkomponenten mit
Bezug zueinander zu überwachen. Insbesondere sind die Po
sitionssensoren 454 vorgesehen, um die Position der vor
deren Leerlaufräder 232 abzufühlen. Wie unten genauer be
sprochen wird, kann die Position der vorderen Leerlaufrä
der 232 verwendet werden, um eine "Regelung" (closed lo
op) der Spannung der Antriebsraupenkette 238 vorzusehen.
Die Positionssensoren 454 können als irgendeine Art eines
Sensors vorgesehen werden, der die Position der vorderen
Leerlaufräder 232 abfühlt. Beispielsweise können die Po
sitionssensoren 454 als bekannte Sensoren verkörpert wer
den, um die Position der Stangen 400 mit Bezug auf die
Gehäuse 398 zu detektieren. Es sei bemerkt, daß die Position
der Leerlaufräder 232 von der Position der Stangen
400 relativ zu den Gehäusen 398 sichergestellt werden
kann. Darüber hinaus sind die Positionssensoren 454 in
einem beispielhaften Ausführungsbeispiel als Linearver
schiebungswandler vorgesehen, die die lineare Distanz
zwischen einer Abfühlstelle, die mit dem vorderen Leer
laufrad 232 assoziiert ist, und einer Abfühlstelle ab
fühlt, die mit einer anderen Unterfahrgestellkomponente
assoziiert ist, wie beispielsweise mit der Rahmenanord
nung 228. Wie bei dem Positionssensor 154 ist ein kommer
ziell verfügbarer Sensor, der insbesondere als der Sensor
454 der vorliegenden Erfindung nützlich ist, ein Linear
verschiebungswandler der Serie BTL-2, der kommerziell er
hältlich ist von Balluff, Inc..
Wie in Fig. 15 gezeigt, weist die Raupenspannanordnung
450 auch eine elektrisch betätigte Steuerventilanordnung
454 auf. Die Steuerventilanordnung 454 steuert die Betä
tigung der Hydraulikzylinder 364, 366, um die Spannung
auf der Antriebsraupenkette 238 zu steigern oder zu sen
ken. Insbesondere wird die Spannung auf den Antriebsrau
penketten 238 eingestellt durch Bewegung der vorderen
Leerlaufräder 232 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung.
Wenn beispielsweise die vorderen Leerlaufräder 232 in ei
ner Vorwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemei
nen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15), wird
die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 vergrößert.
Wenn im Gegensatz dazu die vorderen Leerlaufräder 232 in
einer Rückwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allge
meinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15),
wird die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 ge
senkt. Daher kann die Steuerventilanordnung 456 betätigt
werden, um strömungsmittelmäßig die Hydraulikzylinder
364, 366 mit einer Quelle 458 für unter Druck gesetztes
Hydraulikströmungsmittel zu koppeln, um den Strömungsmitteldruck
zu vergrößern, der an die Hydraulikzylinder 364,
366 übermittelt wird, wodurch die Spannung der Antriebs
raupenkette 238 vergrößert wird, oder sie kann alternativ
betrieben werden, um strömungsmittelmäßig die Hydrau
likzylinder 364, 366 mit einem Reservoir 460 zu koppeln,
um den Strömungsmitteldruck in den Hydraulikzylindern
364, 366 zu verringern, wodurch die Spannung auf der An
triebsraupenkette 238 verringert wird.
Die Raupenspannanordnung 450 weist auch eine Anzahl von
Betriebszustandssensoren 462 auf, um den Betriebszustand
abzufühlen, in dem der Bagger 210 betrieben wird. Insbe
sondere werden die Betriebszustandssensoren 462 vorgese
hen, um zu bestimmen, ob der Bediener den Bagger 210 ent
weder in seinem Fahrbetriebszustand, in dem der Hydrau
likbagger 210 von einer Stelle zur anderen gefahren wird,
oder in seinem Arbeitsbetriebszustand betreibt, in dem
der Hydraulikbagger 210 betrieben wird, um eine Arbeits
funktion auszuführen, wie beispielsweise einen Grabvor
gang. Wie unten beschrieben, können die Betriebszu
standssensoren 462 als irgendeiner von einer Anzahl von
unterschiedlichen Sensoren vorgesehen werden.
Beispielsweise kann der Betriebszustandssensor 462 als
Drucksensor vorgesehen werden, um eine Veränderung des
Hydraulikströmungsmitteldruckes innerhalb der Hydraulik
antriebsschaltung des Antriebssystems 240 abzufühlen. Bei
einer solchen Konfiguration wird der Betriebszustandssen
sor 462 verwendet, um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in
seinem Fahrbetriebszustand betrieben wird, wenn der Strö
mungsmitteldruck innerhalb des Antriebssystems 240 rela
tiv hoch ist (beispielsweise über einem vorbestimmten
Schwellendruck). Im Gegensatz dazu kann der Betriebszu
standssensor 462 auch verwendet werden, um zu bestimmen,
daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben
wird, wenn der Strömungsmitteldruck innerhalb des
Antriebssystems 240 relativ gering ist (da der Bagger 210
während der Ausführung einer Arbeitsfunktion nicht ange
trieben wird).
Der Betriebszustandssensor 462 kann auch als ein Druck
sensor zum Abfühlen einer Veränderung des Hydraulikströ
mungsmitteldruckes innerhalb der Werkzeugströmungsmittel
versorgungsschaltung 464 vorgesehen werden. Es sei be
merkt, daß die Werkzeugströmungsmittelversorgungsschal
tung 464 die Komponenten aufweist, die nötig sind, um un
ter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel zu den Ar
beitswerkzeugen zu liefern, die mit dem Bagger 210 asso
ziiert sind, wie beispielsweise zur Auslegeranordnung 214
und zur Schaufel 212. In einer solchen Konfiguration wird
der Betriebszustandssensor 462 verwendet, um zu bestim
men, daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand
betrieben wird, wenn der Strömungsmitteldruck innerhalb
des Werkzeugströmungsmittelversorgungssystems 464 relativ
hoch ist (beispielsweise über einer vorbestimmten Druck
schwelle).
Der Betriebszustandssensor 462 kann auch als ein Positi
onssensor zum Abfühlen der Position von einer oder mehre
ren der Steuervorrichtungen 242 verkörpert werden, die in
der Kabine 240 gelegen sind. Beispielsweise kann der Be
triebszustandssensor 462 als ein Positionssensor vorgese
hen werden, um die Position der Fußpedalanordnung 246 ab
zufühlen, die vom Bediener verwendet wird, um den Bagger
210 zu fahren bzw. voranzutreiben. In einer solchen Kon
figuration wird der Betriebszustandssensor 462 verwendet,
um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbe
triebszustand betrieben wird, wenn die Fußpedalanordnung
246 an einer ersten Position positioniert ist, wie bei
spielsweise einer heruntergedrückten Pedalposition. Folglich
kann der Betriebszustandssensor 462 auch verwendet
werden, um zu bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Ar
beitsbetriebszustand betrieben wird, wenn die Fußpeda
lanordnung 246 in einer zweiten Position positioniert
ist, wie beispielsweise in einer losgelassenen Pedalposi
tion (da der Bagger 210 während der Ausführung einer Ar
beitsfunktion nicht vorangetrieben wird).
Darüber hinaus kann der Betriebszustandssensor 462 auch
als ein Positionssensor zum Abfühlen der Position von an
deren Steuervorrichtungen 242 verkörpert werden, die in
der Kabine 240 gelegen sind. Beispielsweise kann der Be
triebszustandssensor 462 als ein Positionssensor vorgese
hen werden, der die Position eines Werkzeugsteuerhebels
466 abfühlt, der vom Bediener verwendet wird, um die
Werkzeuge zu betreiben, die mit dem Bagger 210 assoziiert
sind, wie beispielsweise die Auslegeranordnung 214 und
die Schaufel 212. In einer solchen Konfiguration wird der
Betriebszustandssensor 462 verwendet, um zu bestimmen,
daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand be
trieben wird, wenn der Steuerhebel 466 in einer ersten
Position positioniert ist, wie beispielsweise in einer
vorderen oder hinteren Hebelposition. Folglich kann der
Betriebszustandssensor 462 auch verwendet werden, um zu
bestimmen, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbetriebszu
stand betrieben wird, wenn der Steuerhebel 466 in einer
zweiten Position positioniert ist, wie beispielsweise in
einer neutralen Hebelposition (da die mit dem Bagger 210
assoziierten Werkzeuge während des Vortriebs des Baggers
210 nicht betrieben werden).
Es sei bemerkt, daß die oben beschriebenen Ausführungs
beispiele des Betriebszustandssensors 462 als beispiel
haft gemeint sind, und daß zahlreiche andere Ausführungs
beispiele des Betriebszustandssensors 462 verwendet werden
können, um zu bestimmen, ob der Bagger 210 in seinem
Fahrbetriebszustand oder in seinem Arbeitsbetriebszustand
betrieben wird. Während entsprechend die speziellen Aus
führungsbeispiele des Betriebszustandssensors 462, die
hier beschrieben wurden, beträchtliche Vorteile für die
vorliegende Erfindung bieten, können einige dieser Vor
teile durch Verwendung von zahlreichen anderen Ausfüh
rungsbeispielen des Betriebszustandssensors 462 verwirk
licht werden, und zwar von anderen als den hier beschrie
benen.
Wie in Fig. 15 gezeigt, sind die Steuerventilanordnung
456, die Positionssensoren 454 und der Betriebszu
standssensor 462 jeweils elektrisch mit einer Verarbei
tungseinheit wie beispielsweise einer Steuervorrichtung
470 gekoppelt. Die Steuervorrichtung 470 kann eine spezi
elle Steuervorrichtung zur Steuerung der in Fig. 15 ge
zeigten Komponenten sein, oder sie kann alternativ in ei
ne andere Steuervorrichtung integriert sein, die mit dem
Bagger 210 assoziiert ist, wie beispielsweise die (nicht
gezeigte) Motorsteuervorrichtung, die (nicht gezeigte)
Getriebesteuervorrichtung oder die (nicht gezeigte) Werk
zeugsteuervorrichtung.
Die Steuervorrichtung 470 ist im wesentlichen die gleiche
wie die Steuervorrichtung 160, die zuvor mit Bezug auf
das Raupenspannsteuersystem 158 des Raupentraktors 10 be
schrieben wurde. Insbesondere weist die Steuervorrichtung
470 elektrische Komponenten auf, die gemeinsam in anderen
Arbeitsmaschinensteuervorrichtungen zu finden sind, wie
beispielsweise ein Mikroprozessor 472, eine Speichervor
richtung 474 und eine Schnittstellenschaltung 476. Die
Schnittstellenschaltung 476 wandelt die Ausgangssignale
von den Positionssensoren 454 und vom Betriebszustands
sensor 462 in Signale um, die zur Lieferung an einen Eingang
des Mikroprozessors 472 geeignet sind. Insbesondere
wandelt ein (nicht gezeigter) Analog/Digital-(A/D-)Wand
ler, der mit der Schnittstellenschaltung 476 assoziiert
ist, die Analogspannung oder eine andere Art eines Aus
gangssignals, die von den Positionssensoren 454 und dem
Betriebszustandssensor 462 erzeugt wird, in einen Digi
talwert zur Verwendung durch den Mikroprozessor 472 um.
Es sei bemerkt, daß die Größe der Analogspannung, die von
dem Positionssensor 454 erzeugt wird, die Position der
vorderen Leerlaufräder 232 anzeigt, während die Größe der
Analogspannung (oder einer anderen Charakteristik des Si
gnals), die vom Betriebszustandssensor 462 erzeugt wird,
den Betriebszustand des Baggers 210 anzeigt.
Die Schnittstellenschaltung 476 wandelt auch Ausgangs
signale, die vom Mikroprozessor 472 erzeugt wurden, in
ein Signal um, welches zur Verwendung durch einen Elek
tromagneten 478 geeignet ist, der mit der Steuerventil
anordnung 456 assoziiert ist. Insbesondere wandelt die
Schnittstellenschaltung 476 die Ausgangssignale vom Mi
kroprozessor 472 in einen analogen Betätigungsimpuls um,
der den Elektromagneten 478 betätigt, wodurch die Steuer
ventilanordnung 456 in einer ihrer Betätigungspositionen
positioniert wird, um das Ausfahren oder Einfahren der
Hydraulikzylinder 364, 366 zu verursachen, wie oben be
schrieben. Es sei weiter bemerkt, daß die Schnittstellen
schaltung 476 als eine diskrete bzw. getrennte Vorrich
tung oder als eine Anzahl von Vorrichtungen verkörpert
werden könnte, oder in den Mikroprozessor 472 integriert
werden kann.
Die Speichervorrichtung 474 wird vorgesehen, um den Code
oder den Anweisungssatz zu speichern, der von der Steuer
vorrichtung 470 während des Betriebs des Raupenspannsy
stems 450 ausgeführt wird. Darüber hinaus können die Betriebsparameter
auch in der Speichervorrichtung 474 ge
speichert werden. Die Speichervorrichtung kann als ir
gendeine bekannte Speichervorrichtung verkörpert werden,
wie beispielsweise ein RAM bzw. Arbeitsspeicher und/oder
ein ROM bzw. Lesespeicher.
Wie in Fig. 15 gezeigt, sind die Positionssensoren 454
elektrisch mit der Steuervorrichtung 470 über ein Paar
von Signalleitungen 480 gekoppelt. Daher werden Ausgangs
signale, die von den Positionssensoren 480 erzeugt wer
den, an die Steuervorrichtung 470 über die Signalleitun
gen 480 übermittelt. Wie oben besprochen können solche
Ausgangssignale erzeugt werden und danach zu den Positi
onssensoren 454 in zahlreichen Formen übermittelt werden.
Beispielsweise können die Positionssensoren 454 Ausgangs
signale in Form einer analogen Gleichspannung oder in
Form eines Signals erzeugt werden, welches eine Strom-
Impuls-Signalzeitsteuerung verwendet.
Die Steuerventilanordnung 456 ist auch elektrisch mit der
Steuervorrichtung 470 gekoppelt. Insbesondere ist der
Elektromagnet 478 der Steuerventilanordnung 456 elektrisch
mit der Steuervorrichtung 470 über eine Signalleitung 482
gekoppelt. Daher erzeugt die Steuervorrichtung 470 Aus
gangssignale in Form von Betätigungsimpulsen auf der Si
gnalleitung 482, die den Elektromagneten 478 betätigen,
wodurch die Steuerventilanordnung 456 in einer Anzahl von
Ventilpositionen positioniert wird, die wie oben be
schrieben die Stangen 400 relativ zu den Zylindergehäusen
398 der Hydraulikzylinder 364, 366 ausfahren oder einfah
ren, wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238
vergrößert oder verringert wird.
Der Betriebszustandssensor 462 ist auch elektrisch mit
der Steuervorrichtung 470 über eine Signalleitung 484 gekoppelt.
Wie oben beschrieben ist der Betriebszustands
sensor 462 vorgesehen, um abzufühlen oder anders zu be
stimmen, ob der Bagger 210 entweder in seinem Antriebs
betriebszustand, in dem der Bagger 210 von einer Stelle
zur anderen gefahren wird, oder in seinem Arbeitsbe
triebszustand betrieben wird, in der der Bagger 210 ver
wendet wird, um eine Arbeitsfunktion auszuführen, wie
beispielsweise eine Grabfunktion. Daher erzeugt der Be
triebszustandssensor 462 Ausgangssignale auf der Signal
leitung 484, die den Betriebszustand des Baggers 210 an
zeigen.
Die Steuervorrichtung 470 kommuniziert mit den Positions
sensoren 454, mit der Steuerventilanordnung 456 und dem
Betriebszustandssensor 462, um ein erwünschtes Spannungs
niveau auf der Antriebsraupenkette 238 zu halten. Insbe
sondere führt die Steuervorrichtung 470 anfänglich eine
"Nullstellungsroutine" aus, wobei die Steuervorrichtung
470 bewirkt, daß der gesamte Durchhang aus der Antriebs
raupenkette 238 entfernt wird. Um dies durchzuführen, er
zeugt die Steuervorrichtung 470 ein Ausgangssignal auf
der Signalleitung 482, um den Elektromagneten 478 der
Steuerventilanordnung 456 zu betätigen, wodurch verur
sacht wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungs
mittel zu den Hydraulikzylindern 364, 366 von der Strö
mungsmittelquelle 458 geleitet wird. Die Anwesenheit von
unter Druck gesetztem Hydraulikströmungsmittel am Kopfen
de der Hydraulikzylinder 364, 366 bewirkt, daß die Stan
gen 400 der Zylinder 364, 366 ausgefahren werden oder in
anderer Weise in Vorwärtsrichtung bewegt werden (d. h. in
der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8
und 15). Eine solche Vorwärtsbewegung der Stangen 400
drückt genauso die vorderen Leerlaufräder 232 in Vor
wärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15) wodurch die Spannung
der Antriebsraupenkette 238 vergrößert wird. Es sei be
merkt, daß die oben beschriebene Prozedur fortfährt, bis
im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebs
raupenkette 238 entfernt worden ist. Es sei bemerkt, daß
zahlreiche Techniken verwendet werden können, um zu be
stimmen, wann im wesentlichen der gesamte Durchhang aus
der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist. Bei
spielsweise kann eine Sichtuntersuchung der Antriebsrau
penkette 238 ausgeführt werden, um zu bestimmen, wann die
Raupenkette 238 stramm ist, oder wann im wesentlichen in
anderer Weise der gesamte Durchhang davon weggenommen
wurde. Darüber hinaus kann ein Drucksensor verwendet wer
den, um zu bestimmen, wann der Strömungsmitteldruck in
nerhalb der Hydraulikzylinder 364, 366 auf ein Druckni
veau ansteigt, das anzeigt, daß im wesentlichen der ge
samte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt
worden ist. Zusätzlich können die Positionssensoren 454
verwendet werden, um zu bestimmen, ob darauf folgendes
Zugeben von Hydraulikströmungsmittel in die Hydraulikzy
linder 364, 366 nicht weiter die Stangen 400 ausdehnen
kann (d. h. nicht weiter die vorderen der Laufräder 232
bewegen kann) wodurch angezeigt wird, daß im wesentlichen
der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238
weggenommen worden ist.
Sobald auf jeden Fall die Steuervorrichtung 470 eine
"Nullposition" eingerichtet hat (d. h. im wesentlichen der
gesamte Durchhang ist aus der Antriebsraupenkette 238
entfernt worden) wird dann eine vorbestimmte Hydraulik
strömungsmittelmenge aus den Hydraulikzylindern 364, 366
entfernt, um die Stangen 400 in einer Rückwärtsrichtung
einzuziehen oder in anderer Weise um eine vorbestimmte
Distanz zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15). Insbesondere erzeugt
die Steuervorrichtung 470 ein Ausgangssignal auf der Signalleitung
482, um den Elektromagneten 478 der Steuer
ventilanordnung 456 zu betätigen, wodurch verursacht
wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel
von den Hydraulikzylindern 364, 366 zum Reservoir 460 ab
geleitet wird. Die Entfernung des unter Druck gesetzten
Hydraulikströmungsmittels aus dem Kopfende der Hydraulik
zylinder 364, 366 bewirkt die Bewegung der Stangen 400
der Zylinder 364, 366 in Rückwärtsrichtung (d. h. in der
allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und
15). Eine solche Rückwärtsbewegung der Stangen 400 drückt
genauso die vorderen Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrich
tung (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der
Fig. 7-8 und 15) wodurch die Spannung auf der An
triebsraupenkette 238 verringert wird. Sobald die Positi
onssensoren 454 detektieren, daß die jeweiligen vorderen
Leerlaufräder 232 nach hinten um die vorbestimmte Distanz
bewegt worden sind, hört die Steuervorrichtung 470 auf,
Ausgangssignale auf der Signalleitung 482 zu erzeugen,
wodurch die Einzugsbewegung der Stangen 400 der Hydrau
likzylinder aufhört, um die vorderen Leerlaufräder 232 in
einer "Fahrposition" zu positionieren. Es sei bemerkt,
daß das Einziehen der Stangen 400 der Hydraulikzylinder
364, 366 um die vorbestimmte Distanz eine entsprechende
vorbestimmte Durchhanggröße in der Antriebsraupenkette
238 erzeugt.
Danach werden die Positionssensoren 454 verwendet, um die
vorderen Leerlaufräder 232 in der Fahrposition während
des Vortriebs des Baggers 210 zu halten. Insbesondere
wenn die Positionssensoren 454 detektieren, daß sich die
Position von einem der vorderen Leerlaufräder 232 in ei
ner Weise verändert, die anzeigt, daß die Spannung auf
der Antriebsraupenkette 238 abgenommen hat, steuert die
Steuervorrichtung 470 den Betrieb der Steuerventilanord
nung 456 derart, daß der Strömungsmitteldruck im Kopfende
des entsprechenden Hydraulikzylinders 364, 366 in der
oben beschriebenen Weise ansteigt, um das beeinflußte
vordere Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung zu bewegen
(d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der
Fig. 7-8 und 15) um allmählich die Spannung auf der An
triebsraupenkette 238 zu vergrößern. Sobald das beein
flußte vordere Leerlaufrad 232 zurück zu seiner Fahrposi
tion bewegt worden ist (wie von dem entsprechenden Posi
tionssensor 454 abgefühlt) hört die Steuervorrichtung 470
auf, den Strömungsmitteldruck im Kopfende des entspre
chenden Hydraulikzylinders 364, 366 zu vergrößern, wo
durch die Vorwärtsbewegung der Stange 400 aufhört und da
her auch des vorderen Leerlaufrades 232.
Wenn im Gegensatz dazu die Positionssensoren 454 detek
tieren, daß sich die Position von einem der vorderen
Leerlaufräder 232 derart verändert, daß dies anzeigt, daß
die Spannung der Antriebsraupenkette gestiegen ist, steu
ert die Steuervorrichtung 470 den Betrieb der Steuerven
tilanordnung 456, um den Strömungsmitteldruck im Kopfende
des entsprechenden Hydraulikzylinders 364, 366 in der
oben beschriebenen Weise zu senken, um das beeinflußte
vordere Leerlaufrad 232 in Rückwärtsrichtung zu bewegen
(d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der
Fig. 7-8 und 15), um inkrementiell die Spannung auf der
Antriebsraupenkette 238 zu senken. Sobald das beeinflußte
vordere Leerlaufrad 232 zurück in seine Fahrposition be
wegt worden ist (wie von dem entsprechenden Positionssen
sor 454 abgefühlt) hört die Steuervorrichtung 470 auf,
den Strömungsmitteldruck im Kopfende des entsprechenden
Hydraulikzylinders 364, 366 zu verringern, wodurch die
Rückwärtsbewegung der Stange 400 aufhört und daher auch
des vorderen Leerlaufrades 232.
Es sei bemerkt, daß eine solche "Regelung" (closed loop)
der Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 verhindert,
daß der Bagger 210 für eine Zeitperiode mit einer uner
wünscht großen Spannung (entweder zu hoch oder zu gering)
in der Antriebsraupenkette 238 angetrieben bzw. gefahren
wird, wodurch der Wirkungsgrad des Baggers 210 steigt,
während ebenfalls die Nutzlebensdauer der Komponenten
steigt, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 asso
ziiert sind. Darüber hinaus sei bemerkt, daß die Steuer
vorrichtung 470 auch konfiguriert werden kann, um automa
tisch die "Nullstellungsprozedur" in vorbestimmten Inter
vallen erneut auszuführen, um der normalen Abnutzung in
den Komponenten Rechnung zu tragen, die mit der Antriebs
raupenkette 238 assoziiert sind.
Darüber hinaus sei bemerkt, daß ein (nicht gezeigtes)
Druckentlastungsventil strömungsmittelmäßig zwischen der
Steuerventilanordnung 456 und den Hydraulikzylindern 364,
366 angeordnet sein kann, um eine Rückstoßfunktion für
die Unterfahrgestellanordnung 226 vorzusehen. Insbesonde
re, wenn ein Stein oder ähnliches in die Unterfahrge
stellanordnung 226 während des Fahrens des Baggers 210
eingezogen wird, wird eines der vorderen Leerlaufräder
232 nach hinten gedrückt oder anders nach hinten bewegt
(d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der
Fig. 7-8 und 15), wodurch der Strömungsmitteldruck in
den Versorgungsleitungen von der Steuerventilanordnung
456 zu den Hydraulikzylindern 364, 366 steigt. Sobald der
Strömungsmitteldruck innerhalb der Versorgungsleitungen
größer ist, als die Entlastungseinstellung des Druckent
lastungsventils (beispielsweise 6000 psi) wird Hydraulik
strömungsmittel innerhalb der Versorgungsleitungen und
des beeinflußten Hydraulikzylinders 364, 366 zum Reser
voir 460 über das Druckentlastungsventil ausgelassen, wo
durch gestattet wird, daß die Stange 400 (und daher das
entsprechende vordere Leerlaufrad 232) in Rückwärtsrichtung
gedrückt wird oder anders dorthin bewegt wird (d. h.
in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-
8 und 15) wodurch eine Entlastung oder ein Durchhang in
der beeinflußten Antriebsraupenkette 238 vorgesehen wird.
Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der An
triebsraupenkette 238 das Ausstoßen des Steins aus der
Unterfahrgestellanordnung 226 erreicht.
Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226
ausgestoßen worden ist, wird das vordere Leerlaufrad 232
zu seiner vorherigen Fahrposition zurückgebracht, wodurch
die Antriebsraupenkette 238 auf ihr vorheriges Spannungs
niveau zurückkommt. Insbesondere steuert die Steuervor
richtung 470 die Betätigung der Ventilanordnung 456 ba
sierend auf der Ausgangsgröße aus den Positionssensoren
454, um das vordere Leerlaufrad 232 zu seiner vorherigen
Fahrposition zurückzubringen, wodurch die Antriebsraupen
kette 238 auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückkommt.
Es sei bemerkt, daß die Steuervorrichtung 470 alternativ
konfiguriert sein könnte, um die "Nullstellungsprozedur"
auszuführen, um die Fahrposition des vorderen Leerlaufra
des 232 zurückzustellen, und zwar nach jedem Rückstoßer
eignis.
Es sei auch bemerkt, daß die Konfiguration der Raupen
spannanordnung 450 den Betrieb des Baggers 210 in ähnli
cher Weise gestattet, wie die Raupenspannanordnungen 248
und 350. Insbesondere ist die Raupenspannanordnung 450
konfiguriert, um eine relativ stramme Raupenkonfiguration
vorzusehen, um zu verhindern, daß der Bagger 210 während
eines Grabvorgangs hin und her rollt, jedoch dann die
Spannung auf der Antriebsraupenkette 238 auf ein vorbe
stimmtes Spannungsniveau während des Vortriebs des Bag
gers 210 zu lösen, um die Abnutzung der Unterfahrgestell
komponenten zu verringern.
Um eine solche Funktion vorzusehen überwacht die Steuer
vorrichtung 470 die Ausgangsgröße aus dem Betriebszu
standssensor 462. Wie oben beschrieben zeigt die Aus
gangsgröße aus dem Betriebszustandssensor 462 an, ob der
Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben
wird, in dem der Bagger 210 verwendet wird, um eine Ar
beitsfunktion auszuführen, oder in seinem Fahrbetriebszu
stand, in dem der Bagger 210 von einer Stelle zur anderen
gefahren wird.
Wenn die Ausgangsgröße aus dem Betriebszustandssensor 462
anzeigt, daß der Bagger 210 in seinem Arbeitsbetriebszu
stand betrieben wird, erzeugt die Steuervorrichtung 470
eine Steuerung für ein aktives Werkzeug, die bewirkt, daß
im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der Antriebs
raupenkette 238 entfernt wird. Um dies durchzuführen er
zeugt die Steuervorrichtung 470 ein Steuersignal zur
Spannungssteigerung auf der Signalleitung 482, um den
Elektromagneten 478 der Steuerventilanordnung 456 zu be
tätigen, wodurch verursacht wird, daß unter Druck gesetz
tes Hydraulikströmungsmittel zu den Hydraulikzylindern
364, 366 von der Strömungsmittelquelle 458 geleitet wird.
Die Anwesenheit von unter Druck gesetztem Hydraulikströ
mungsmittel am Kopfende der Hydraulikzylinder 364, 366
bewirkt, daß die Stangen 400 der Zylinder 364, 366 ausge
fahren werden oder in anderer Weise in Vorwärtsrichtung
bewegt werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15). Eine solche Vorwärts
bewegung der Stangen 400 drückt genauso die vorderen
Leerlaufräder 232 in Vorwärtsrichtung (d. h. in der allge
meinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15)
wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238
steigt. Es sei bemerkt, daß die oben beschriebene Proze
dur fortfährt, bis im wesentlichen der gesamte Durchhang
aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist. Wie
oben beschrieben können zahlreiche Techniken verwendet
werden, um zu bestimmen, wann im wesentlichen der gesamte
Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden
ist. Beispielsweise kann eine Sichtuntersuchung der An
triebsraupenkette 238 ausgeführt werden, um zu bestimmen,
wann die Raupenkette 238 stramm ist, oder wann im wesent
lichen in anderer Weise der gesamte Durchhang davon ent
fernt worden ist. Darüber hinaus kann ein Drucksensor
verwendet werden, um zu bestimmen, wann der Strömungsmit
teldruck innerhalb der Hydraulikzylinder 364, 366 auf ein
Druckniveau ansteigt, das anzeigt, daß im wesentlichen
der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238
entfernt worden ist. Zusätzlich können die Positionssen
soren 454 verwendet werden, um zu bestimmen, ob weiteres
Hinzufügen von Hydraulikströmungsmittel in die Hydraulik
zylinder 364, 366 nicht weiter die Stangen 400 ausfahren
kann (d. h. nicht weiter die vorderen Leerlaufräder 232
bewegen kann) wodurch angezeigt wird, daß im wesentlichen
der gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238
entfernt worden ist.
Sobald im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der An
triebsraupenkette 238 entfernt worden ist, wird ein Steu
ersignal für eine stramme Raupe erzeugt, und der Bagger
210 kann betrieben werden, um eine Arbeitsfunktion auszu
führen, wie beispielsweise einen Grabvorgang. Insbesonde
re wird Hydraulikdruck von der Werkzeugströmungsmittel
versorgungsschaltung 464 selektiv zu den Komponenten ge
leitet, die mit der Werkzeuganordnung des Baggers 210 as
soziiert sind, wie beispielsweise die Auslegeranordnung
214 und die Schaufel 212, um die Arbeitsfunktionen auszu
führen.
Wenn danach der Betriebszustandssensor 462 darauf folgend
detektiert, daß der Bagger 210 in seinem Antriebsbe
triebszustand betrieben wird, erzeugt die Steuervorrich
tung 470 ein Maschinenantrieb-Steuersignal, was bewirkt,
daß ein vorbestimmtes Ausmaß an Durchhang in die An
triebsraupenkette 238 eingeleitet wird. Um dies zu errei
chen bewirkt die Steuervorrichtung 470, daß Hydraulik
strömungsmittel vom Kopfende der Hydraulikzylinder 364,
366 weggenommen wird, um die Stangen 400 in Rückwärts
richtung zurückzuziehen oder in anderer Weise zu bewegen
(d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der
Fig. 7-8 und 15) und zwar um eine vorbestimmte Distanz.
Insbesondere erzeugt die Steuervorrichtung 470 ein Steu
ersignal zur Spannungsverringerung auf der Signalleitung
482, um den Elektromagneten 478 der Steuerventilanordnung
456 zu betätigen, wodurch verursacht wird, daß unter
Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel aus den Hydrau
likzylindern 364, 366 zum Reservoir 460 abläuft. Die Ent
fernung des unter Druck gesetzten Hydraulikströmungsmit
tels aus dem Kopfende der Hydraulikzylinder 364, 366 ver
ursacht die Bewegung der Stangen 400 der Zylinder 364,
366 in Rückwärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Rich
tung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15). Eine solche
Rückwärtsbewegung der Stangen 400 drückt genauso die vor
deren Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrichtung (d. h. in der
allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und
15), wodurch die Spannung auf der Antriebsraupenkette 238
gesenkt wird. Sobald die Positionssensoren 454 detektie
ren, daß die jeweiligen vorderen Leerlaufräder 232 nach
hinten um die vorbestimmte Distanz bewegt worden sind,
hört die Steuervorrichtung 470 auf, Ausgangssignale auf
der Signalleitung 482 zu erzeugen, wodurch das Zurückzie
hen der Stangen 400 der Hydraulikzylinder 364, 366 auf
hört, um die vorderen Leerlaufräder 232 in ihren jeweili
gen Fahrpositionen zu positionieren. Es sei bemerkt, daß
das Zurückziehen der Stangen 400 der Hydraulikzylinder
364, 366 um die vorbestimmte Distanz eine entsprechende
vorbestimmte Durchhanggröße in der Antriebsraupenkette
238 erzeugt. Sobald die vorderen Leerlaufräder 232 in ih
ren jeweiligen Fahrpositionen positioniert worden sind,
wird ein Steuersignal für verringerte Spannung erzeugt,
und die Hydraulikkomponenten, die mit dem Antriebssystem
240 assoziiert sind, können verwendet werden, um den Bag
ger 210 in der erwünschten Richtung anzutreiben. Während
eines solchen Vortriebs des Baggers 210 überwacht die
Steuervorrichtung 470 die Ausgangsgröße aus den Positi
onssensoren 454, um die vorderen Leerlaufräder 232 in ih
ren jeweiligen Fahrpositionen in der zuvor beschriebenen
Weise zu halten.
Wie hier beschrieben bietet daher die Raupenspannanord
nung 450 zahlreiche Vorteile gegenüber zuvor konstruier
ten Raupenspannanordnungen. Beispielsweise wird durch au
tomatisches Umschalten zwischen einer relativ strammen
Raupenkonfiguration und einer gelösten Raupenkonfigurati
on verhindert, daß der Bagger 210 während eines Grabvor
gangs hin und her rollt, wobei er jedoch den Vorteil von
verringerter Abnutzung der Unterfahrgestellkomponenten
während des Fahrens des Baggers erreicht. Darüber hinaus
eliminiert die Raupenspannanordnung 450 durch Vorsehen
einer Rückstoßfunktion darin die Notwendigkeit einer ge
trennten Rückstoßvorrichtung, wodurch die Kosten gesenkt
werden, die mit der Konstruktion des Baggers 210 assozi
iert sind.
Insbesondere mit Bezug auf den Betrieb des Raupentraktors
10 kommuniziert die Steuervorrichtung 160 des Raupen
spannsteuersystems 158 mit dem Positionssensor 154, mit
der Hauptventilanordnung 90, mit dem Einlaßsteuerventil
142 und mit dem Auslaßsteuerventil 144, um ein erwünsch
tes Spannungsniveau auf der Antriebsraupenkette 28 zu
halten. Insbesondere führt die Steuervorrichtung 160 an
fänglich eine "Nullstellungsroutine" aus, in der die
Steuervorrichtung 160 bewirkt, daß im wesentlichen der
gesamte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 28 in der
oben beschriebenen Weise entfernt wird. Sobald die Steu
ervorrichtung 160 eine "Nullposition" eingerichtet hat
(d. h. im wesentlichen ist der gesamte Durchhang aus der
Antriebsraupenkette 28 entfernt worden) wird dann eine
vorbestimmte Hydraulikströmungsmittelmenge aus der Strö
mungsmittelkammer 54 entfernt, um den Kolben 48 in Rück
wärtsrichtung zurückzuziehen oder anders zu bewegen (d. h.
in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2
und 4, und zwar um eine vorbestimmte Distanz, um das vor
dere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad
22) in einer "Zielposition" zu positionieren. Es sei be
merkt, daß das Zurückziehen des Kolbens 48 um die vorbe
stimmte Distanz eine entsprechende Durchhanggröße in der
Antriebsraupenkette 28 erzeugt.
Danach wird der Positionssensor 154 verwendet, um das
vordere Rahmenglied 32 (und daher das vordere Leerlaufrad
22) an der Zielposition zu halten. Insbesondere wenn der
Positionssensor 154 detektiert, daß die lineare Distanz D
vom vorderen Rahmenglied 32 zum hinteren Rahmenglied 34
abnimmt, wodurch angezeigt wird, daß die Spannung auf der
Antriebsraupenkette abgenommen hat, steuert die Steuer
vorrichtung 160 den Betrieb der Hauptventilanordnung 90
und des Einlaßsteuerventils 142, um den Strömungsmittel
druck in der Strömungsmittelkammer 54 der Betätigungs
vorrichtung 48 in der oben beschriebenen Weise zu stei
gern, um das vordere Rahmenglied 32 in Vorwärtsrichtung
zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils
42 der Fig. 2 und 4), um allmählich die Spannung auf
der Antriebsraupenkette 28 zu steigern. Sobald das vorde
re Rahmenglied 32 zurück zur Zielposition gebracht worden
ist (wie vom Positionssensor 154 abgefühlt, hört die
Steuervorrichtung 160 auf, den Strömungsmitteldruck in
der Strömungsmittelkammer 54 zu steigern, wodurch die
Vorwärtsbewegung des Kolbens 48 aufhört.
Wenn folglich der Positionssensor 154 detektiert, daß der
lineare Abstand D vom vorderen Rahmenglied 32 zum hinte
ren Rahmenglied 34 steigt, wodurch angezeigt wird, daß
die Spannung der Antriebsraupenkette angestiegen ist,
steuert die Steuervorrichtung 160 den Betrieb der Haupt
ventilanordnung 90 und des Auslaßsteuerventils 144 so,
daß allmählich der Strömungsmitteldruck in der Strömungs
mittelkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 48 in der oben
beschriebenen Weise absinkt, um das vordere Rahmenglied
32 in Rückwärtsrichtung zu bewegen (d. h. in der allgemei
nen Richtung des Pfeils 44 der Fig. 2 und 4) um die
Spannung auf der Antriebsraupenkette 28 abzusenken. So
bald das vordere Rahmenglied 32 sich zurück zur Zielposi
tion bewegt hat (wie vom Positionssensor 154 abgefühlt)
hört die Steuervorrichtung 160 auf, den Strömungsmittel
druck in der Strömungsmittelkammer 54 abzusenken, wodurch
die Rückwärtsbewegung des Kolbens 48 aufhört.
Wie im Detail oben beschrieben verhindert eine solche
"Regelung" (closed loop) der Spannung der Antriebsrau
penkette 28, daß der Raupentraktor 10 für eine Zeitperi
ode mit einer unerwünschten (entweder zu hohen oder zu
niedrigen) Spannung der Antriebsraupenkette 28 betrieben
wird, wodurch der Wirkungsgrad des Raupentraktors 10 ver
größert wird, während ebenfalls die Nutzlebensdauer der
Komponenten vergrößert wird, die mit der Unterfahrge
stellanordnung 16 assoziiert ist. Es sei darüber hinaus
bemerkt, daß die Steuervorrichtung 160 auch konfiguriert
sein kann, um automatisch die "Nullstellungsprozedur" zu
vorbestimmten Zeitintervallen erneut auszuführen, um bei
spielsweise der normalen Abnutzung der Komponenten Rech
nung zu tragen, die mit der Antriebsraupenkette 28 asso
ziiert sind.
Wie darüber hinaus oben beschrieben, sieht die Anwendung
eines (nicht gezeigten) Druckentlastungsventils, das
strömungsmittelmäßig zwischen dem Strömungsmittelanschluß
138 der Ventilgruppe 58 und dem Strömungsmittelanschluß
140 der Betätigungsvorrichtung 46 angeordnet ist, eine
Rückstoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 16
vor. Insbesondere wenn ein Stein oder ähnliches von der
Unterfahrgestellanordnung 16 während des Fahrens des Rau
pentraktors 10 eingezogen wird, wird das vordere Leer
laufrad 22 nach hinten gedrückt oder in anderer Weise be
wegt (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 der
Fig. 2 und 4), wodurch der Strömungsmitteldruck in der
Strömungsmittelkammer 54 der Betätigungsvorrichtung 46
ansteigt. Sobald der Strömungsmitteldruck innerhalb der
Strömungsmittelkammer 54 bezüglich der Größe größer ist,
als die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsven
tils (beispielsweise 6000 psi) wird das Hydraulikströ
mungsmittel innerhalb der Strömungsmittelkammer 54 zum
Reservoir 72 über das Druckentlastungsventil ausgestoßen,
wodurch gestattet wird, daß der Kolben 48 (und daher das
vordere Rahmenglied 32 und das vordere Leerlaufrad 22) in
Rückwärtsrichtung gedrückt oder in anderer Weise bewegt
wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 44 der
Fig. 2 und 4), wodurch eine Entlastung oder ein Durch
hang in der Antriebsraupenkette 28 vorgesehen wird. Es
sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der Antriebs
raupenkette 28 das Herausstoßen des Steins aus der Unter
fahrgestellanordnung 16 erleichtert.
Sobald der Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 16
ausgestoßen worden ist, wird das vordere Rahmenglied 32
zu seiner vorherigen Zielposition zurückgebracht, wodurch
die Antriebsraupenkette 28 auf ihr vorheriges Spannungs
niveau zurückgebracht wird. Insbesondere steuert die
Steuervorrichtung 160 die Betätigung der Ventile 90, 142
und 144 basierend auf einer Ausgangsgröße aus dem Positi
onssensor 154, um das vordere Rahmenglied 32 (und daher
das vordere Leerlaufrad 22) in seine vorherige Zielposi
tion zurückzubringen, wodurch die Antriebsraupenkette 28
auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückgebracht wird.
Bezüglich des Betriebes des Hydraulikbaggers 210, der mit
der Raupenspannanordnung 248 ausgerüstet ist, kann die
Betätigung oder das Ausschalten des Hydraulikantriebssy
stems 240 überwacht werden, um den Betriebszustand zu be
stimmen, in dem der Bagger 210 betrieben wird. Insbeson
dere kann der Strömungsmitteldruck, der von dem hydrauli
schen Antriebssystem 240 übermittelt wird, verwendet wer
den, um zu bestimmen, ob der Bagger 210 in einem Arbeits
betriebszustand betrieben wird, in dem der Bagger 210
verwendet wird, um eine Arbeitsfunktion auszuführen, wie
beispielsweise eine Grabfunktion, oder in einem Fahrbe
triebszustand, in dem der Bagger 210 von einer Stelle zur
anderen gefahren wird. Wenn der Bagger 210 in seinem Ar
beitsbetriebszustand betrieben wird, wird die Steuerven
tilanordnung 288 in ihrer Position für vergrößerte Span
nung positioniert, wie in Fig. 10 gezeigt. Wenn die
Steuerventilanordnung 288 in ihrer Position für vergrö
ßerte Spannung positioniert ist, wird der Hauptkolben 276
nach links gedrückt (wie in den Fig. 9 und 10 zu se
hen) und zwar in der oben beschriebenen Weise, um den
Strömungsmitteldruck in der Hauptkammer 260 zu vergrö
ßern. Eine solche Steigerung des Strömungsmitteldruckes
in der Hauptkammer 260 drückt den Kopfendteil 282 des
Hilfskolbens 280 in Vorwärtsrichtung (d. h. in der allge
meinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 8-10) wodurch
genauso das vordere Leerlaufrad 232 in Vorwärtsrichtung
bewegt wird, bis im wesentlichen der gesamte Durchhang
aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt worden ist (d. h.
die Raupe ist stramm). Es sei bemerkt, daß eine solche
Steigerung der Spannung der Antriebsraupenkette 238 wäh
rend des Grabvorgangs den Betrieb des Baggers 210 er
leichtert, in dem der Bagger 210 weniger wahrscheinlich
innerhalb des inneren Teils der Antriebsraupenkette 238
hin und her rollt.
Wenn eine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in der
Strömungsmittelleitung 314 abgefühlt wird, wodurch ange
zeigt wird, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbetriebszu
stand betrieben wird, wird die Steuerventilanordnung 288
in ihrer Position mit verringerter Spannung positioniert,
wie in Fig. 9 gezeigt. Wenn die Steuerventilanordnung
288 in ihrer Position für verringerte Spannung positio
niert ist, wird das Hydraulikströmungsmittel innerhalb
der Hauptkammer 272 zum Reservoir 308 ausgestoßen oder in
anderer Weise abgelassen, wodurch der Strömungsmittel
druck in der Hauptkammer 260 sinkt. Ein solches Absinken
des Strömungsmitteldruckes in der Hauptkammer 260 bewirkt
eine Bewegung des Hauptkolbens 276 in Richtung nach
rechts (wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen), bis die
Bewegung des Hauptkolbens 276 von einem Anschlag 328 ge
stoppt wird. Eine solche Bewegung nach rechts des Haupt
kolbens 276 senkt den Strömungsmitteldruck in der Haupt
kammer 260 so, daß der Kopfendteil 282 des Hilfskolbens
280 in der Richtung nach rechts gedrückt wird (d. h. in
der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 8-
10), wodurch genauso das vordere Leerlaufrad 232 in Rück
wärtsrichtung bewegt wird. Die Distanz, auf die das Leer
laufrad 232 zurückgezogen wird (d. h. in der allgemeinen
Richtung des Pfeils 256 der Fig. 8-10 bewegt wird),
entspricht der Hublänge des Hauptkolbens 276. Wie oben
beschrieben wird das Hydraulikströmungsmittel, das wäh
rend des Entlüftens der Hauptkammer 272 verlorengeht, im
Akkumulator durch Verwendung des Hydraulikströmungsmit
tels vom Antriebssystem 240 ersetzt.
Wie oben beschrieben sieht die Konstruktion des Raupen
spannsystems 248 eine Rückstoßfunktion für die Unterfahr
gestellanordnung 226 vor, wodurch die Notwendigkeit einer
getrennten Rückstoßanordnung wie beispielsweise einer Fe
der oder von ähnlichem eliminiert wird. Insbesondere ge
stattet die Kombination des Rückschlagventils 334 und des
Druckentlastungsventils 336 eine selektive Bewegung des
Rückstoßkolbens 264 in dem Fall, daß ein Stein oder ähn
liches von der Unterfahrgestellanordnung 226 während des
Vortriebs des Baggers 210 eingezogen wird. Eine solche
Bewegung des Rückstoßkolbens 264 bewirkt eine entspre
chende Bewegung des vorderen Leerlaufrades 232. Wenn da
her während des Vortriebs des Baggers 210 ein Stein oder
ähnliches von der Unterfahrgestellanordnung 226 eingezo
gen wird, wodurch das Leerlaufrad 232 und daher das Kol
benkopfende 282 des Hilfskolbens nach hinten gedrückt
wird (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der
Fig. 8-10), wird Strömungsmitteldruck auf ein erstes
Ende 338 des Rückstoßkolbens 264 ausgeübt, wodurch der
Strömungsmitteldruck in der Rückstoßunterkammer 262 an
steigt. Es wird verhindert, daß Hydraulikströmungsmittel
aus der Rückstoßunterkammer 262 zurück zum Akkumulator
290 fließt, und zwar durch das Rückschlagventil 334
(siehe Fig. 9). Wenn jedoch der Strömungsmitteldruck in
der Rückstoßunterkammer 262 über die Entlastungseinstel
lung des Druckentlastungsventils 336 ansteigt
(beispielsweise 6000 psi), öffnet sich das Entlastungs
ventil 336, wodurch gestattet wird, daß Strömungsmittel
von der Rückstoßunterkammer 262 zum Akkumulator 290 ge
leitet wird. Dies bewirkt eine Bewegung des Rückstoßkol
bens 264 nach rechts (wie in den Fig. 9 und 10 zu se
hen), wodurch gestattet wird, daß der Hilfskolben 280 und
daher das Leerlaufrad 232 in Rückwärtsrichtung bewegt
werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256
der Fig. 9-10) wodurch eine Entlastung oder ein Durch
hang in der Antriebsraupenkette 238 vorgesehen wird. Es
sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der Antriebs
raupenkette 238 das Herausstoßen des Steins aus der Un
terfahrgestellanordnung 226 erleichtert. Sobald der Stein
aus der Unterfahrgestellanordnung 226 ausgestoßen worden
ist, wird der Strömungsmitteldruck vom Akkumulator 290
zur Rückstoßunterkammer 262 zurückgeleitet, wodurch wie
derum der Rückstoßkolben nach links gedrückt wird (wie in
den Fig. 9 und 10 zu sehen) und zwar gegen den An
schlag 320, was den Hilfskolben 280 und daher das Leer
laufrad 232 in ihre vorherige Position zurückbringt, wo
durch die Antriebsraupenkette 238 auf ihre vorherige
Spannungseinstellung zurückgebracht wird.
Mit Bezug auf den Betrieb des Hydraulikbaggers 210, der
mit der Raupenspannanordnung 350 ausgerüstet ist, kann
die Betätigung bzw. das Einschalten oder das Ausschalten
des hydraulischen Antriebssystems 240 überwacht werden,
um den Betriebszustand zu bestimmen, in dem der Bagger
210 betrieben wird, und zwar in ähnlicher Weise, wie oben
mit Bezug auf die Raupenspannanordnung 248 beschrieben.
Insbesondere kann der Strömungsmitteldruck, der von dem
Hydraulikantriebssystem 240 übermittelt wird, verwendet
werden, um zu bestimmen, ob der Bagger 210 in einem Ar
beitsbetriebszustand betrieben wird, in dem der Bagger
210 verwendet wird, um eine Arbeitsfunktion auszuführen,
wie beispielsweise eine Grabfunktion, oder in einem Fahr
betriebszustand, in dem der Bagger 210 von einer Stelle
zur anderen gefahren wird. Wenn der Bagger 210 in seinem
Arbeitsbetriebszustand betrieben wird, wird das Steuer
ventil 352 in seiner Position für vergrößerte Spannung
positioniert, wie in Fig. 12 gezeigt. Wenn das Steuer
ventil 352 in seiner Position für vergrößerte Spannung
positioniert ist, wird das unter Druck gesetzte Hydrau
likströmungsmittel von der Pumpe 354 zur Strömungsmittel
kammer 374 der Durchhangeinstellvorrichtung 356 geleitet.
Die Anwesenheit des Strömungsmitteldruckes innerhalb der
Strömungsmittelkammer 374, zusammen mit der Vorspannung
der Federn 386, drückt die Kolben 382, 384 in entgegenge
setzte Richtungen nach außen, um die Kolben 382, 384 in
ihren jeweiligen Positionen für vergrößerte Spannung zu
positionieren, und zwar an entgegengesetzten Endteilen
der Strömungsmittelkammer 374. Der Strömungsmitteldruck
in der Strömungsmittelkammer 374 bewirkt auch, daß die
Rückschlagventile 388 in ihren jeweiligen Positionen mit
offenem Rückschlagelement positioniert sind, wodurch ge
stattet wird, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströ
mungsmittel zu den Hydraulikzylindern 364, 366 läuft, um
das Ausfahren der Stangen 400 zu bewirken (d. h. eine Be
wegung der Stangen 400 in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 254 mit Bezug zu den Gehäusen 398), wodurch eine
entsprechende Bewegung der Leerlaufräder 232 verursacht
wird, um die Spannung auf den Antriebsraupenketten 238 zu
vergrößern.
Wenn irgendeine Steigerung des Strömungsmitteldruckes in
der Strömungsmittelleitung 370 abgefühlt wird, wodurch
angezeigt wird, daß der Bagger 210 in seinem Fahrbe
triebszustand betrieben wird, wird das Steuerventil 352
in seiner Position für verringerte Spannung positioniert,
wie in Fig. 11 gezeigt. Wenn das Steuerventil 352 in
seiner Position für verringerte Spannung positioniert
ist, wird das Hydraulikströmungsmittel innerhalb der
Strömungsmittelkammer 374 der Durchhangeinstellvorrich
tung 356 ausgestoßen oder in anderer Weise zum Reservoir
402 entlüftet, wodurch eine Reaktion der Stangen 400 ver
ursacht wird (d. h. eine Bewegung der Stangen 400 in der
allgemeinen Richtung des Pfeils 256 mit Bezug zu den Ge
häusen 398) was eine entsprechende Bewegung der Leerlauf
räder 232 bewirkt, um die Spannung auf den Antriebs
raupenketten 238 zu senken. Die Distanz, auf die die
Leerlaufräder 232 zurückgezogen werden (d. h. in der all
gemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 11-
12 bewegt werden) entspricht der Hublänge der Kolben 382,
384, wodurch ein wünschenswertes Fahrraupenspannungsni
veau erreicht wird.
Die Konstruktion des Raupenspannsystems 350 bietet eine
Rückstoßfunktion für die Unterfahrgestellanordnung 226,
wodurch die Notwendigkeit für eine getrennte Rückstoß
anordnung, wie beispielsweise eine Feder oder ähnliches,
eliminiert wird. Insbesondere gestattet die Kombination
der Akkumulatoren 358, 360 und des Druckentlastungsven
tils 362 die Bewegung der vorderen Leerlaufräder 232 in
dem Fall, daß ein Stein oder ähnliches von der Unterfahr
gestellanordnung 226 während des Vortriebs des Baggers
210 eingezogen wird. Insbesondere wenn während des Vor
triebs des Baggers 210 ein Stein oder ähnliches von der
Unterfahrgestellanordnung 226 eingezogen wird, wodurch
das Leerlaufrad 232 nach hinten gedrückt wird (d. h. in
der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8
und 11-12), wird Hydraulikströmungsmittel aus den Hydrau
likzylindern 364, 366 und in die jeweiligen Akkumulatoren
358, 360 geleitet. Es wird verhindert, daß Hydraulikströ
mungsmittel durch die Durchhangeinstellvorrichtung 356
und zum Reservoir 402 fließt, und zwar durch die Rück
schlagventile 388. Ein solches Leiten des Hydraulikströ
mungsmittels aus den Hydraulikzylindern 364, 366 und in
die Strömungsmittelakkumulatoren 358 bzw. 360 bewirkt,
daß die Leerlaufräder 232 in Rückwärtsrichtung bewegt
werden (d. h. in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256
der Fig. 7-8 und 11-12), wodurch eine Entlastung oder
ein Durchhang in der Antriebsraupenkette 238 vorgesehen
wird. Es sei bemerkt, daß eine solche Entlastung in der
Antriebsraupenkette 238 das Ausstoßen des Steins aus der
Unterfahrgestellanordnung 226 erleichtert. Sobald der
Stein aus der Unterfahrgestellanordnung 226 ausgestoßen
worden ist, wird Strömungsmitteldruck von den Akkumulato
ren 358, 360 zu den Hydraulikzylindern 364 bzw. 366 zu
rückgeleitet, wodurch wiederum die Leerlaufräder 232 in
Vorwärtsrichtung gedrückt werden (d. h. in der allgemeinen
Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 11-12), und
zwar in ihre vorherige Position, wodurch die Antriebsrau
penkette 238 zu ihrer vorherigen Spannungseinstellung zu
rückkehrt.
Wenn jedoch der Strömungsmitteldruck in den Strömungsmit
telleitungen 394, 396 über die Entlastungseinstellung des
Druckentlastungsventils 362 hinaus ansteigt (beispiels
weise 6000 psi) öffnet sich das Entlastungsventil 362,
wodurch Strömungsmittel zum Reservoir 402 fließen kann.
Dies bietet eine zusätzliche Entlastung für die Komponen
ten, die mit der Unterfahrgestellanordnung 226 assoziiert
sind, wodurch ein Schaden daran verhindert wird. Sobald
der Druck in den Strömungsmittelleitungen 394, 396 unter
die Entlastungseinstellung des Druckentlastungsventils
absinkt (beispielsweise 6000 psi) schließt sich das Ent
last 09955 00070 552 001000280000000200012000285910984400040 0002010060932 00004 09836ungsventil, wodurch verhindert wird, daß zusätzliches
Strömungsmittel zum Reservoir 402 fließt. Es sei bemerkt,
daß Strömungsmittel, das während der Öffnung des Entla
stungsventils 362 verlorengegangen ist, von den Akkumula
toren 358, 360 ersetzt werden kann. Darüber hinaus kann
die Durchhangeinstellvorrichtung 356 zyklisch betätigt
werden, um zusätzliches Strömungsmittel zu liefern, falls
nötig.
In Hinblick auf den Betrieb des Hydraulikbaggers 210, der
mit der Raupenspannanordnung 450 ausgerüstet ist, über
wacht die Steuervorrichtung 470 die Ausgangsgröße aus dem
Betriebszustandssensor 462, um zu bestimmen, ob der Bag
ger 210 in seinem Arbeitsbetriebszustand betrieben wird,
in dem der Bagger 210 verwendet wird, um eine Arbeits
funktion auszuführen, oder in seinem Fahrbetriebszustand
in dem der Bagger 210 von einer Stelle zur anderen gefah
ren wird. Wenn die Ausgangsgröße aus dem Betriebszu
standssensor 462 anzeigt, daß der Bagger 210 in seinem
Arbeitsbetriebszustand betrieben wird, bewirkt die Steu
ervorrichtung 470, daß im wesentlichen der gesamte Durch
hang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt wird, und
zwar durch Erzeugung eines Ausgangssignals auf der Si
gnalleitung 482, das den Elektromagneten 478 der Steuer
ventilanordnung 456 betätigt, wodurch verursacht wird,
daß unter Druck gesetztes Hydraulikströmungsmittel zu den
Hydraulikzylindern 364, 366 von der Strömungsmittelquelle
458 geleitet wird. Die Anwesenheit des unter Druck ge
setzten Hydraulikströmungsmittels am Kopfende der Hydrau
likzylinder 364, 366 bewirkt, daß die Stangen 400 der Zy
linder 364, 366 ausgefahren oder in anderer Weise in Vor
wärtsrichtung bewegt werden (d. h. in der allgemeinen
Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-8 und 15). Eine
solche Vorwärtsbewegung der Stangen 400 drückt genauso
die vorderen Leerlaufräder 232 in Vorwärtsrichtung (d. h.
in der allgemeinen Richtung des Pfeils 254 der Fig. 7-
8 und 15), wodurch die Spannung auf der Antriebsrau
penkette 238 vergrößert wird, bis im wesentlichen der ge
samte Durchhang aus der Antriebsraupenkette 238 entfernt
worden ist.
Sobald im wesentlichen der gesamte Durchhang aus der An
triebsraupenkette 238 entfernt worden ist, kann der Bag
ger 210 betrieben werden, um eine Arbeitsfunktion auszu
führen, wie beispielsweise einen Grabvorgang. Insbesonde
re wird der Hydraulikdruck von der Werkzeugströmungsmit
telversorgungsschaltung 464 selektiv zu den Komponenten
geleitet, die mit der Werkzeuganordnung des Baggers 210
assoziiert sind, wie beispielsweise die Auslegeranordnung
214 und die Schaufel 212, um die Arbeitsfunktionen auszu
führen.
Wenn danach der Betriebszustandssensor 462 darauf folgend
detektiert, daß der Bagger 210 in seinem Antriebsbe
triebszustand betrieben wird, verursacht die Steuervor
richtung 470, daß eine vorbestimmte Durchhanggröße in die
Antriebsraupenkette 238 eingeführt wird, und zwar indem
sie bewirkt, daß Hydraulikströmungsmittel von den Hydrau
likzylindern 364, 366 weggenommen wird, um die Stangen
400 in Rückwärtsrichtung zurückzuziehen oder in anderer
Weise zu bewegen (d. h. in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 256 in den Fig. 7-8 und 15) und zwar um eine
vorbestimmte Distanz. Insbesondere kommuniziert die Steu
ervorrichtung 470 mit der Steuerventilanordnung 456, um
zu bewirken, daß unter Druck gesetztes Hydraulikströ
mungsmittel von den Hydraulikzylindern 364, 366 zum Re
servoir 460 abläuft. Die Entfernung des unter Druck ge
setzten Hydraulikströmungsmittels aus dem Kopfende der
Hydraulikzylinder 364, 366 bewirkt die Bewegung der Stan
gen 400 der Zylinder 364, 366 in Rückwärtsrichtung (d. h.
in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-
8 und 15). Eine solche Rückwärtsbewegung der Stangen 400
drückt genauso die vorderen Leerlaufräder 232 in Rück
wärtsrichtung (d. h. in der allgemeinen Richtung des
Pfeils 256 der Fig. 7-8 und 15) wodurch die Spannung
auf der Antriebsraupenkette 238 gesenkt wird. Sobald die
Positionssensoren 454 detektieren, daß die vorderen Leer
laufräder 232 nach hinten um die vorbestimmte Distanz be
wegt worden sind, hört die Steuervorrichtung 470 auf,
Ausgangssignale auf der Signalleitung 482 zu erzeugen,
wodurch das Zurückziehen der Stangen 400 der Hydraulik
zylinder 364, 366 aufhört, um die vorderen Leerlaufräder
232 in ihren jeweiligen Fahrpositionen zu positionieren.
Es sei bemerkt, daß das Zurückziehen der Stangen 400 der
Hydraulikzylinder 364, 366 um die vorbestimmte Distanz
ein entsprechendes Ausmaß an Durchhang in der Antriebs
raupenkette 238 erzeugt. Sobald die vorderen Leerlauf
räder 232 in ihren jeweiligen Fahrpositionen positioniert
worden sind, können die mit dem Antriebssystem 240 asso
ziierten Hydraulikkomponenten verwendet werden, um den
Bagger 210 in der erwünschten Richtung voranzutreiben.
Während eines solchen Vortriebs des Baggers 210 überwacht
die Steuervorrichtung 470 die Ausgangsgröße aus den Posi
tionssensoren 454, um die vorderen Leerlaufräder 232 in
ihren jeweiligen Fahrpositionen in der zuvor beschriebe
nen Weise zu halten.
Darüber hinaus sieht während des Vortriebs des Baggers
210 die Raupenspannanordnung 450 eine Rückstoßfunktion
für die Unterfahrgestellanordnung 226 vor. Insbesondere
wenn ein Stein oder ähnliches von der Unterfahrgestell
anordnung 226 während des Vortriebs des Baggers 210 ein
gezogen wird, wird eines der vorderen Leerlaufräder 232
nach hinten gedrückt oder in anderer Weise bewegt (d. h.
in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-
8 und 15) wodurch der Strömungsmitteldruck in den Versor
gungsleitungen von der Steuerventilanordnung 456 zu den
Hydraulikzylindern 364, 366 gesteigert wird. Sobald der
Strömungsmitteldruck innerhalb der Versorgungsleitungen
größer (beispielsweise 6000 psi) ist, als die Entla
stungseinstellung des Druckentlastungsventils (nicht gezeigt)
das zwischen der Steuerventilanordnung 456 und den
Hydraulikzylindern 364, 366 angeordnet ist, wird Hydrau
likströmungsmittel innerhalb der Versorgungsleitungen und
der beeinflußten Hydraulikzylinder 364, 366 zum Reservoir
460 über das Druckentlastungsventil ausgestoßen, wodurch
gestattet wird, daß die Stange 400 (und daher das ent
sprechende vordere Leerlaufrad 232) in Rückwärtsrichtung
gedrückt oder in anderer Weise bewegt wird (d. h. in der
allgemeinen Richtung des Pfeils 256 der Fig. 7-8 und
15), wodurch eine Entlastung oder ein Durchhang in der
Antriebsraupenkette 238 vorgesehen wird. Es sei bemerkt,
daß eine solche Entlastung in der Antriebsraupenkette 238
das Ausstoßen des Steins aus der Unterfahrgestellanord
nung 16 erleichtert. Sobald der Stein aus der Unterfahr
gestellanordnung 226 ausgestoßen worden ist, wird das
vordere Leerlaufrad 232 zu seiner vorherigen Fahrposition
zurückgebracht, wodurch die Antriebsraupenkette 238 auf
ihr vorheriges Spannungsniveau zurückgebracht wird. Ins
besondere steuert die Steuervorrichtung 470 die Betäti
gung der Steuerventilanordnung 456 basierend auf einer
Ausgangsgröße aus den Positionssensoren 454, um das be
einflußte vordere Leerlaufrad 232 zu seiner vorherigen
Laufposition zurückzubringen, wodurch die Antriebsrau
penkette 238 auf ihr vorheriges Spannungsniveau zurückge
bracht wird.
Während die Erfindung im Detail in den Zeichnungen und in
der vorangegangenen Beschreibung veranschaulicht und be
schrieben worden ist, sei eine solche Veranschaulichung
und Beschreibung als beispielhaft und nicht einschränkend
angesehen, wobei bemerkt sei, daß nur die bevorzugten
Ausführungsbeispiele gezeigt und beschrieben worden sind,
und daß alle Veränderungen und Modifikationen, die in den
Kern der Erfindung fallen, geschützt werden sollen.
Es gibt eine Vielzahl von Vorteilen der vorliegenden Er
findung, die von den verschiedenen Merkmalen der hier be
schriebenen Arbeitsmaschinen kommen. Es sei bemerkt, daß
alternative Ausführungsbeispiele der Arbeitsmaschinen der
vorliegenden Erfindung nicht alle beschriebenen Merkmale
aufweisen können, jedoch immer noch aus mindestens eini
gen der Vorteilen dieser Merkmale Nutzen ziehen. Der
Fachmann wird leicht eigene Aufbauten von Arbeitsma
schinen in Betracht ziehen, die eines oder mehrere der
Merkmale der vorliegenden Erfindung verkörpern und immer
noch in den Kern und Umfang der vorliegenden Erfindung
fallen, wie von den beigefügten Ansprüchen definiert.
Claims (20)
1. Unterfahrgestellanordnung für eine Arbeitsmaschine,
die folgendes aufweist:
eine erste Antriebsraupenkette;
eine zweite Antriebsraupenkette; eine erste hydraulische Betätigungsvorrichtung, die mechanisch mit der ersten Antriebsraupenkette gekop pelt ist, um die Spannung der ersten Antriebsraupen kette einzustellen;
eine zweite hydraulische Betätigungsvorrichtung, die mechanisch mit der zweiten Antriebsraupenkette ge koppelt ist, um die Spannung der zweiten Antriebs raupenkette einzustellen; und
eine Durchhangeinstellanordnung, wobei die Durch hangeinstellanordnung folgendes aufweist:
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung die Betätigung der zweiten Betätigungsvorrichtung bewirkt, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrö ßern.
eine erste Antriebsraupenkette;
eine zweite Antriebsraupenkette; eine erste hydraulische Betätigungsvorrichtung, die mechanisch mit der ersten Antriebsraupenkette gekop pelt ist, um die Spannung der ersten Antriebsraupen kette einzustellen;
eine zweite hydraulische Betätigungsvorrichtung, die mechanisch mit der zweiten Antriebsraupenkette ge koppelt ist, um die Spannung der zweiten Antriebs raupenkette einzustellen; und
eine Durchhangeinstellanordnung, wobei die Durch hangeinstellanordnung folgendes aufweist:
- a) ein Einstellvorrichtungsgehäuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmitteleinlaß, (c) einen ersten Strömungsmittelauslaß, der strömungs mittelmäßig mit der ersten hydraulischen Betäti gungsvorrichtung gekoppelt ist, und (d) einen zwei ten Strömungsmittelauslaß definiert, der strömungs mittelmäßig mit der zweiten hydraulischen Betäti gungsvorrichtung gekoppelt ist,
- b) einen ersten Kolben, der in der Hauptkammer po sitioniert ist, wobei der erste Kolben (a) den Strö mungsmitteleinlaß von dem ersten Strömungsmittelaus laß isoliert, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung positioniert ist und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strömungsmit telverbindung mit dem ersten Strömungsmittelauslaß anordnet, wenn der erste Kolben in einer ersten Po sition mit vergrößerter Spannung positioniert ist, und
- c) einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der zweite Kolben (a) den Strömungsmitteleinlaß vom zweiten Strömungsmittel auslaß isoliert, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit verringerter Spannung positio niert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Strömungs mittelauslaß setzt, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit vergrößerter Spannung positio niert ist,
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung die Betätigung der zweiten Betätigungsvorrichtung bewirkt, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrö ßern.
2. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, wobei
die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Posi
tion mit vergrößerter Spannung in die erste Position
mit verringerter Spannung die Betätigung der ersten
Betätigungsvorrichtung bewirkt, um die Spannung der
ersten Antriebsraupenkette zu verringern, und wobei
die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zweiten Po
sition mit vergrößerter Spannung in die zweite Posi
tion mit verringerter Spannung die Betätigung der
zweiten Betätigungsvorrichtung bewirkt, um die Span
nung der zweiten Antriebsraupenkette zu verringern.
3. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, wobei
die Hauptkammer einen ersten Endteil besitzt, und einen zweiten Endteil, der dem ersten Endteil gegen über liegt,
wobei der erste Strömungsmittelauslaß den ersten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit der ersten Betätigungsvorrichtung bringt,
wobei der zweite Strömungsmittelauslaß den zweiten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit der zweiten Betätigungsvorrichtung bringt,
wobei der erste Kolben in dem ersten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der Position mit vergrößerter Spannung positio niert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem zweiten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung positioniert ist.
die Hauptkammer einen ersten Endteil besitzt, und einen zweiten Endteil, der dem ersten Endteil gegen über liegt,
wobei der erste Strömungsmittelauslaß den ersten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit der ersten Betätigungsvorrichtung bringt,
wobei der zweite Strömungsmittelauslaß den zweiten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit der zweiten Betätigungsvorrichtung bringt,
wobei der erste Kolben in dem ersten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der Position mit vergrößerter Spannung positio niert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem zweiten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung positioniert ist.
4. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 3, wobei
die Hauptkammer weiter einen Mittelteil besitzt,
wobei der erste Kolben in dem Mittelteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung posi tioniert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem Mittelteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung posi tioniert ist.
die Hauptkammer weiter einen Mittelteil besitzt,
wobei der erste Kolben in dem Mittelteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung posi tioniert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem Mittelteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung posi tioniert ist.
5. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, wobei
die Durchhangeinstellanordnung weiter ein erstes Rückschlagventil und ein zweites Rückschlagventil besitzt,
wobei der erste Kolben einen ersten darin definierten zentralen Durchlaß hat,
wobei der zweite Kolben einen zweiten darin defi nierten zentralen Durchlaß hat,
wobei das erste Rückschlagventil in dem ersten zen tralen Durchlaß positioniert ist, und
wobei das zweite Rückschlagventil in dem zweiten zentralen Durchlaß positioniert ist.
die Durchhangeinstellanordnung weiter ein erstes Rückschlagventil und ein zweites Rückschlagventil besitzt,
wobei der erste Kolben einen ersten darin definierten zentralen Durchlaß hat,
wobei der zweite Kolben einen zweiten darin defi nierten zentralen Durchlaß hat,
wobei das erste Rückschlagventil in dem ersten zen tralen Durchlaß positioniert ist, und
wobei das zweite Rückschlagventil in dem zweiten zentralen Durchlaß positioniert ist.
6. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 5, wobei
das erste Rückschlagventil eine erste Position mit offenem Rückschlagelement und eine erste Position mit geschlossenem Rückschlagelement besitzt,
wobei das zweite Rückschlagventil eine zweite Posi tion mit offenem Rückschlagelement und eine zweite Position mit geschlossenem Rückschlagelement be sitzt,
wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung zur ersten Posi tion mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das er ste Rückschlagventil aus der ersten Position mit ge schlossenem Rückschlagelement in die erste Position mit offenem Rückschlagelement bewegt wird, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das zweite Rückschlagventil aus der zweiten Position mit geschlossenem Rückschlagelement zur zweiten Position mit offenem Rückschlagelement bewegt wird.
das erste Rückschlagventil eine erste Position mit offenem Rückschlagelement und eine erste Position mit geschlossenem Rückschlagelement besitzt,
wobei das zweite Rückschlagventil eine zweite Posi tion mit offenem Rückschlagelement und eine zweite Position mit geschlossenem Rückschlagelement be sitzt,
wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung zur ersten Posi tion mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das er ste Rückschlagventil aus der ersten Position mit ge schlossenem Rückschlagelement in die erste Position mit offenem Rückschlagelement bewegt wird, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das zweite Rückschlagventil aus der zweiten Position mit geschlossenem Rückschlagelement zur zweiten Position mit offenem Rückschlagelement bewegt wird.
7. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, die wei
ter ein erstes Leerlaufrad und ein zweites Leer
laufrad aufweist, wobei
die erste Betätigungsvorrichtung einen ersten Hy draulikzylinder mit einem ersten Zylindergehäuse mit einer ersten sich daraus erstreckenden Stange aufweist, wobei die erste Stange mechanisch mit dem er sten Leerlaufrad gekoppelt ist,
wobei die erste Antriebsraupenkette um das erste Leerlaufrad herum geleitet wird,
wobei die erste Stange mit Bezug auf das erste Zy lindergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung auf der ersten Antriebsraupenkette zu vergrößern, wenn der erste Kolben aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Position mit ver größerter Spannung bewegt wird,
wobei die zweite Betätigungsvorrichtung einen zwei ten Hydraulikzylinder mit einem zweiten Zylinderge häuse mit einer zweiten sich daraus erstreckenden Stange aufweist, wobei die zweite Stange mechanisch mit dem zweiten Leerlaufrad gekoppelt ist,
wobei die zweite Antriebsraupenkette um das zweite Leerlaufrad geleitet wird, und
wobei die zweite Stange relativ zum zweiten Zylin dergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrößern, wenn der zweite Kolben aus der zweiten Position mit verrin gerter Spannung in die zweite Position mit vergrö ßerter Spannung bewegt wird.
die erste Betätigungsvorrichtung einen ersten Hy draulikzylinder mit einem ersten Zylindergehäuse mit einer ersten sich daraus erstreckenden Stange aufweist, wobei die erste Stange mechanisch mit dem er sten Leerlaufrad gekoppelt ist,
wobei die erste Antriebsraupenkette um das erste Leerlaufrad herum geleitet wird,
wobei die erste Stange mit Bezug auf das erste Zy lindergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung auf der ersten Antriebsraupenkette zu vergrößern, wenn der erste Kolben aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Position mit ver größerter Spannung bewegt wird,
wobei die zweite Betätigungsvorrichtung einen zwei ten Hydraulikzylinder mit einem zweiten Zylinderge häuse mit einer zweiten sich daraus erstreckenden Stange aufweist, wobei die zweite Stange mechanisch mit dem zweiten Leerlaufrad gekoppelt ist,
wobei die zweite Antriebsraupenkette um das zweite Leerlaufrad geleitet wird, und
wobei die zweite Stange relativ zum zweiten Zylin dergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der ersten Richtung zu bewegen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrößern, wenn der zweite Kolben aus der zweiten Position mit verrin gerter Spannung in die zweite Position mit vergrö ßerter Spannung bewegt wird.
8. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 7, wobei
die erste Stange relativ zum ersten Zylindergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer zwei ten Richtung zu bewegen, um die Spannung der ersten Antriebsraupenkette abzusenken, wenn der erste Kol ben aus der ersten Position mit vergrößerter Span nung in die erste Position mit verringerter Spannung bewegt wird, und
wobei die zweite Stange relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der zweiten Richtung zu bewegen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu verringern, wenn der zweite Kolben aus der zweiten Position mit vergrö ßerter Spannung in die zweite Position mit verrin gerter Spannung bewegt wird.
die erste Stange relativ zum ersten Zylindergehäuse bewegt wird, um das erste Leerlaufrad in einer zwei ten Richtung zu bewegen, um die Spannung der ersten Antriebsraupenkette abzusenken, wenn der erste Kol ben aus der ersten Position mit vergrößerter Span nung in die erste Position mit verringerter Spannung bewegt wird, und
wobei die zweite Stange relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der zweiten Richtung zu bewegen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu verringern, wenn der zweite Kolben aus der zweiten Position mit vergrö ßerter Spannung in die zweite Position mit verrin gerter Spannung bewegt wird.
9. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 8, die wei
ter folgendes aufweist: (i) eine Hydraulikdruckquel
le und (ii) ein Steuerventil, wobei
ein Eingangsanschluß des Steuerventils strömungsmit telmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, wobei ein Ausgangsanschluß des Steuerventils strö mungsmittelmäßig mit der Hauptkammer gekoppelt ist, wobei das Steuerventil eine erste Steuerposition und eine zweite Steuerposition besitzt,
wobei die Hauptkammer strömungsmittelmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, um (i) den er sten Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren und (ii) den zweiten Kol ben in der zweiten Position mit vergrößerter Span nung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist, und
wobei die Hauptkammer von der Hydraulikdruckquelle isoliert ist, um (i) den ersten Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung zu positionieren und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Posi tion mit verringerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist.
ein Eingangsanschluß des Steuerventils strömungsmit telmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, wobei ein Ausgangsanschluß des Steuerventils strö mungsmittelmäßig mit der Hauptkammer gekoppelt ist, wobei das Steuerventil eine erste Steuerposition und eine zweite Steuerposition besitzt,
wobei die Hauptkammer strömungsmittelmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, um (i) den er sten Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren und (ii) den zweiten Kol ben in der zweiten Position mit vergrößerter Span nung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist, und
wobei die Hauptkammer von der Hydraulikdruckquelle isoliert ist, um (i) den ersten Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung zu positionieren und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Posi tion mit verringerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist.
10. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 9, wobei
die Arbeitsmaschine ein hydraulisches Antriebssystem
aufweist, um sowohl die erste Antriebsraupenkette
als auch die zweite Antriebsraupenkette anzutreiben,
wobei ein Pilot- bzw. Vorsteueranschluß des Steuer ventils strömungsmittelmäßig mit dem Antriebssystem gekoppelt ist,
wobei die Betätigung des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist, und
wobei das Ausschalten des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist.
wobei ein Pilot- bzw. Vorsteueranschluß des Steuer ventils strömungsmittelmäßig mit dem Antriebssystem gekoppelt ist,
wobei die Betätigung des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist, und
wobei das Ausschalten des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist.
11. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 1, wobei der
erste Kolben und der zweite Kolben im wesentlichen
in entgegengesetzter Richtung voneinander bewegt
werden, wenn (i) der erste Kolben von der ersten Po
sition mit verringerter Spannung zur ersten Position
mit vergrößerter Spannung bewegt wird, und (ii) der
zweite Kolben von der zweiten Position mit verrin
gerter Spannung zur zweiten Position mit vergrößer
ter Spannung bewegt wird.
12. Unterfahrgestellanordnung einer Arbeitsmaschine, die
folgendes aufweist:
ein erstes Leerlaufrad;
ein zweites Leerlaufrad;
eine erste Antriebsraupenkette, die um das erste Leerlaufrad herumgeleitet wird;
eine zweite Antriebsraupenkette, die um das zweite Leerlaufrad herumgeleitet wird;
einen ersten Hydraulikzylinder mit einem ersten Zy lindergehäuse, wobei eine erste Stange sich daraus erstreckt, wobei die erste Stange mechanisch mit dem ersten Leerlaufrad gekoppelt ist;
einen zweiten Hydraulikzylinder mit einem zweiten Zylindergehäuse, wobei sich eine zweite Stange dar aus erstreckt, wobei die zweite Stange mechanisch mit dem zweiten Leerlaufrad gekoppelt ist;
eine Durchhangeinstellanordnung, wobei die Durch hangeinstellanordnung folgendes besitzt:
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß die zweite Stange des zweiten Hydraulikzylinders relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der ersten Richtung zu bewe gen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrößern.
ein erstes Leerlaufrad;
ein zweites Leerlaufrad;
eine erste Antriebsraupenkette, die um das erste Leerlaufrad herumgeleitet wird;
eine zweite Antriebsraupenkette, die um das zweite Leerlaufrad herumgeleitet wird;
einen ersten Hydraulikzylinder mit einem ersten Zy lindergehäuse, wobei eine erste Stange sich daraus erstreckt, wobei die erste Stange mechanisch mit dem ersten Leerlaufrad gekoppelt ist;
einen zweiten Hydraulikzylinder mit einem zweiten Zylindergehäuse, wobei sich eine zweite Stange dar aus erstreckt, wobei die zweite Stange mechanisch mit dem zweiten Leerlaufrad gekoppelt ist;
eine Durchhangeinstellanordnung, wobei die Durch hangeinstellanordnung folgendes besitzt:
- a) ein Einstellvorrichtungsgehäuse, das (a) eine Hauptkammer, (b) einen Strömungsmitteleinlaß, (c) einen ersten Strömungsmittelauslaß, der strömungs mittelmäßig mit dem ersten Hydraulikzylinder gekop pelt ist, und (d) einen zweiten Strömungsmittelaus laß definiert, der strömungsmittelmäßig mit dem zweiten Hydraulikzylinder gekoppelt ist,
- b) einen ersten Kolben, der in der Hauptkammer po sitioniert ist, wobei der erste Kolben (a) den Strö mungsmitteleinlaß von dem ersten Strömungsmittelaus laß isoliert, wenn der erste Kolben in einer ersten Position mit verringerter Spannung positioniert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strömungsmit telverbindung mit dem ersten Strömungsmittelauslaß bringt, wenn der erste Kolben in einer ersten Posi tion mit vergrößerter Spannung positioniert ist, und
- c) einen zweiten Kolben, der in der Hauptkammer positioniert ist, wobei der zweite Kolben (a) den Strömungsmitteleinlaß vom zweiten Strömungsmittel auslaß isoliert, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit verringerter Spannung positio niert ist, und (b) den Strömungsmitteleinlaß in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Strömungs mittelauslaß bringt, wenn der zweite Kolben in einer zweiten Position mit vergrößerter Spannung positio niert ist,
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß die zweite Stange des zweiten Hydraulikzylinders relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der ersten Richtung zu bewe gen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu vergrößern.
13. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, wobei
die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Posi tion mit vergrößerter Spannung in die erste Position mit verringerter Spannung bewirkt, daß die erste Stange des ersten Hydraulikzylinders relativ zum er sten Zylindergehäuse bewegt wird, um das erste Leer laufrad in einer zweiten Richtung zu bewegen, um die Spannung der ersten Antriebsraupenkette zu verrin gern, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit vergrößerter Spannung in die zweite Position mit verringerter Spannung bewirkt, daß die zweite Stange des zweiten Hydraulikzylinders relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der zweiten Richtung zu bewe gen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu senken.
die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Posi tion mit vergrößerter Spannung in die erste Position mit verringerter Spannung bewirkt, daß die erste Stange des ersten Hydraulikzylinders relativ zum er sten Zylindergehäuse bewegt wird, um das erste Leer laufrad in einer zweiten Richtung zu bewegen, um die Spannung der ersten Antriebsraupenkette zu verrin gern, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit vergrößerter Spannung in die zweite Position mit verringerter Spannung bewirkt, daß die zweite Stange des zweiten Hydraulikzylinders relativ zum zweiten Zylindergehäuse bewegt wird, um das zweite Leerlaufrad in der zweiten Richtung zu bewe gen, um die Spannung der zweiten Antriebsraupenkette zu senken.
14. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, wobei
die Hauptkammer einen ersten Endteil und einen zwei ten Endteil besitzt, der dem ersten Endteil gegen überliegt,
wobei der erste Strömungsmittelauslaß den ersten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit dem ersten Hydraulikzylinder anordnet,
wobei der zweite Strömungsmittelauslaß den zweiten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Hydraulikzylinder bringt,
wobei der erste Kolben im ersten Endteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung posi tioniert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem zweiten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung positioniert ist.
die Hauptkammer einen ersten Endteil und einen zwei ten Endteil besitzt, der dem ersten Endteil gegen überliegt,
wobei der erste Strömungsmittelauslaß den ersten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit dem ersten Hydraulikzylinder anordnet,
wobei der zweite Strömungsmittelauslaß den zweiten Endteil der Hauptkammer in Strömungsmittelverbindung mit dem zweiten Hydraulikzylinder bringt,
wobei der erste Kolben im ersten Endteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung posi tioniert ist, und
wobei der zweite Kolben in dem zweiten Endteil der Hauptkammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung positioniert ist.
15. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 14, wobei
die Hauptkammer weiter einen Mittelteil besitzt,
wobei der erste Kolben in dem Mittelteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung posi tioniert ist, und wobei
der zweite Kolben im zweiten Mittelteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung posi tioniert ist.
die Hauptkammer weiter einen Mittelteil besitzt,
wobei der erste Kolben in dem Mittelteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der erste Kolben in der ersten Position mit verringerter Spannung posi tioniert ist, und wobei
der zweite Kolben im zweiten Mittelteil der Haupt kammer positioniert ist, wenn der zweite Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung posi tioniert ist.
16. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, wobei
die Durchhangeinstellanordnung weiter ein erstes Rückschlagventil und ein zweites Rückschlagventil besitzt,
wobei der erste Kolben einen ersten darin definier ten zentralen Durchlaß besitzt,
wobei der zweite Kolben einen darin definierten zweiten zentralen Durchlaß besitzt,
wobei das erste Rückschlagventil in dem ersten zen tralen Durchlaß positioniert ist, und
wobei das zweite Rückschlagventil in dem zweiten zentralen Durchlaß positioniert ist.
die Durchhangeinstellanordnung weiter ein erstes Rückschlagventil und ein zweites Rückschlagventil besitzt,
wobei der erste Kolben einen ersten darin definier ten zentralen Durchlaß besitzt,
wobei der zweite Kolben einen darin definierten zweiten zentralen Durchlaß besitzt,
wobei das erste Rückschlagventil in dem ersten zen tralen Durchlaß positioniert ist, und
wobei das zweite Rückschlagventil in dem zweiten zentralen Durchlaß positioniert ist.
17. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 16, wobei
das erste Rückschlagventil eine erste Position mit offenem Rückschlagelement und eine erste Position mit geschlossenem Rückschlagelement besitzt,
wobei das zweite Rückschlagventil eine zweite Posi tion mit offenem Rückschlagelement und eine zweite Position mit geschlossenem Rückschlagelement be sitzt,
wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Po sition mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das erste Rückschlagventil aus der ersten Position mit geschlossenem Rückschlagelement in die erste Positi on mit offenem Rückschlagelement bewegt wird, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das zweite Rückschlagventil aus der zweiten Position mit geschlossenem Rückschlagelement in die zweite Posi tion mit offenem Rückschlagelement bewegt wird.
das erste Rückschlagventil eine erste Position mit offenem Rückschlagelement und eine erste Position mit geschlossenem Rückschlagelement besitzt,
wobei das zweite Rückschlagventil eine zweite Posi tion mit offenem Rückschlagelement und eine zweite Position mit geschlossenem Rückschlagelement be sitzt,
wobei die Bewegung des ersten Kolbens aus der ersten Position mit verringerter Spannung in die erste Po sition mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das erste Rückschlagventil aus der ersten Position mit geschlossenem Rückschlagelement in die erste Positi on mit offenem Rückschlagelement bewegt wird, und
wobei die Bewegung des zweiten Kolbens aus der zwei ten Position mit verringerter Spannung in die zweite Position mit vergrößerter Spannung bewirkt, daß das zweite Rückschlagventil aus der zweiten Position mit geschlossenem Rückschlagelement in die zweite Posi tion mit offenem Rückschlagelement bewegt wird.
18. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, die wei
ter eine (i) Hydraulikdruckquelle und (ii) ein Steu
erventil aufweist, wobei
ein Einganganschluß des Steuerventils strömungsmit telmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist,
wobei ein Ausgangsanschluß des Steuerventils strö mungsmittelmäßig mit der Hauptkammer gekoppelt ist,
wobei das Steuerventil eine erste Steuerposition und eine zweite Steuerposition besitzt,
wobei die Hauptkammer strömungsmittelmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, um (i) den ersten Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren, und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist, und
wobei die Hauptkammer von der Hydraulikdruckquelle isoliert wird, um (i) den ersten Kolben in der er sten Position mit verringerter Spannung zu positio nieren und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist.
ein Einganganschluß des Steuerventils strömungsmit telmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist,
wobei ein Ausgangsanschluß des Steuerventils strö mungsmittelmäßig mit der Hauptkammer gekoppelt ist,
wobei das Steuerventil eine erste Steuerposition und eine zweite Steuerposition besitzt,
wobei die Hauptkammer strömungsmittelmäßig mit der Hydraulikdruckquelle gekoppelt ist, um (i) den ersten Kolben in der ersten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren, und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Position mit vergrößerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert ist, und
wobei die Hauptkammer von der Hydraulikdruckquelle isoliert wird, um (i) den ersten Kolben in der er sten Position mit verringerter Spannung zu positio nieren und um (ii) den zweiten Kolben in der zweiten Position mit verringerter Spannung zu positionieren, wenn das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert ist.
19. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 18, wobei
die Arbeitsmaschine ein hydraulisches Antriebssystem zum Antrieb von sowohl der ersten Antriebsraupenket te, als auch der zweiten Antriebsraupenkette auf weist,
wobei ein Pilot- bzw. Vorsteueranschluß des Steuer ventils strömungsmittelmäßig mit dem Antriebssystem gekoppelt ist,
wobei die Betätigung des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert wird, und
wobei das Ausschalten des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert wird.
die Arbeitsmaschine ein hydraulisches Antriebssystem zum Antrieb von sowohl der ersten Antriebsraupenket te, als auch der zweiten Antriebsraupenkette auf weist,
wobei ein Pilot- bzw. Vorsteueranschluß des Steuer ventils strömungsmittelmäßig mit dem Antriebssystem gekoppelt ist,
wobei die Betätigung des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der zweiten Steuerposition positioniert wird, und
wobei das Ausschalten des Antriebssystems bewirkt, daß das Steuerventil in der ersten Steuerposition positioniert wird.
20. Unterfahrgestellanordnung nach Anspruch 12, wobei
der erste und der zweite Kolben im wesentlichen in
entgegengesetzter Richtung zueinander bewegt werden,
wenn (i) der erste Kolben aus der ersten Position
mit verringerter Spannung in die erste Position mit
vergrößerter Spannung bewegt wird, und wenn (ii) der
zweite Kolben aus der zweiten Position mit verringerter
Spannung in die zweite Position mit vergrö
ßerter Spannung bewegt wird.
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| US09/464,967 US6276768B1 (en) | 1999-12-16 | 1999-12-16 | Track tensioning assembly for adjusting tension on a drive track chain of a work machine having a slack adjuster device associated therewith |
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