DE10061823C1 - Schacht- bzw. Strassenablauf - Google Patents
Schacht- bzw. StrassenablaufInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schacht- bzw. Straßenablauf mit einem Unterbau und einer Schachtabdeckung, welche einen Tragrahmen und einen auf dem Tragrahmen aufsetzbaren Deckel aufweist, wobei der Tragrahmen oberhalb des Unterbaus angeordnet ist. Um die durch Überfahren von Fahrzeugen auf dem Schacht entstehenden Schäden sowie um die Beanspruchung des Schachtes zu reduzieren, wird zwischen einer oberen Auflagefläche des Unterbaus und einem Tragrahmen ein Auflageelement zum Druckausgleich vorgesehen, wobei das Auflageelement und der Tragrahmen derart ausgebildet sind, daß eine formschlüssige Verdreh- und Verschiebesicherung des Tragrahmens gegenüber dem Unterbau gewährleistet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Schacht- bzw. Straßenablauf mit
einem Unterbau und einer Schachtabdeckung, welche einen
Tragrahmen und einen auf dem Rahmen aufsetzbaren Deckel auf
weist, wobei der Tragrahmen oberhalb des Unterbaus angeordnet
ist nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Als Schacht wird im allgemeinen eine kreisförmige oder recht
eckige Öffnung im Boden bezeichnet, welche die Verbindung zu
Leitungen, z. B. eines städtischen Entwässerungsnetzes mit der
Straßenoberfläche herstellt. Schächte können gemauert oder
betoniert sein oder aus Schachtfertigteilen bestehen.
Für derartige Schachtabdeckungen sind hohe Sicherheitsanfor
derungen zu stellen, da die Schachtabdeckung in der Lage sein
muß, hohe Lasten beim Überfahren aufzunehmen. Angepaßt an
auftretende Überlastungen werden die Schachtabdeckungen im
allgemeinen aus Gußeisen oder einer Kombination aus Gußeisen
und Beton ausgeführt. Schachtabdeckungen können sowohl rund
als auch rechteckig ausgeführt werden.
Die zunehmende Schwere der Verkehrsmittel und die intensivere
Inanspruchnahme der Verkehrsflächen erhöht die Anforderungen
an die Paßfähigkeit sowie an einer optimalen Lastabtragung
der Abdeckungen von Zugangsschächten zu unterirdischen Ver-
und Entsorgungsstraßen an den Oberflächen der Straßen, Wegen
und Plätze.
Es ist bekannt, zwischen den Rahmen einer Schachtabdeckung
und der Auflagefläche des obersten Betonformteils des daraus
hergestellten Schachtes eine dauerelastische Anlage einzu
bringen, die wenigstens aus einer organischen Reaktionsharz
masse mit stoßdämpfenden Eigenschaften besteht. Die Anwendung
einer solchen technischen Lösung verbessert zwar die Befahr
barkeit der Straßenabdeckung, erfordert jedoch unterschied
lich dicke Tragrahmen und maßlich präzise Rundungen der er
richteten Schächte.
Zwischen Schacht und Schachtabdeckung sind unter anderem her
kömmliche Verbindungen als Mörtelfuge ausgebildet. Dabei tre
ten häufig Schäden in Form von Lageabweichungen der Schacht
abdeckung sowie Setzungsunterschiede zwischen Fahrbahn und
der Schachtabdeckung auf. Die häufigste Ursache für diese
Schäden ist das Versagen der Mörtelfuge zwischen der Schacht
abdeckung und dem Schacht bzw. gegebenenfalls vorhandenen
Auflageringen durch hohe dynamische Belastungen durch schnell
fahrende Fahrzeuge.
Aus der DE 25 25 285 B2 ist ein Schacht- bzw. Straßenablauf
mit einem kreisrunden Schachtbauteil bekannt, das zwischen
dem Schacht und dem Tragrahmen vorgesehen ist. Das kreisrunde
Schachtbauteil, der Schacht und der Tragrahmen sind derart
ausgebildet, daß auch bei einer hohen dynamischen Belastung
eine formschlüssige Verdreh- und Verschiebesicherung des
Tragrahmens gegenüber dem Schacht gewährleistet ist. Dazu ist
das kreisrunde Schachtbauteil auf seiner oberen und unteren
Stirnfläche mit Zähnen und Zahnlücken versehen, während der
Schacht und der Tragrahmen jeweils nur an der benachbarten
Stirnfläche eine derartige Verzahnung aufweisen. Die
Verzahnungen sind zueinander komplementär, so daß die Zähne
die Zahnlücken vollständig ausfüllen.
Nachteilig ist hieran die Tatsache, daß der Schacht- bzw.
Straßenablauf nicht bei schrägen Entwässerungsoberflächen
eingebaut werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Schacht- bzw. Straßenablauf dahingehend weiterzubilden, daß
ein Auflageelement, welches zwischen dem Schacht und dem
Tragrahmen angeordnet ist, mit herkömmlichen
Höhenverstellungssystemen für Schachtabdeckungen verwendet
werden kann, so daß ein Einbau des Schacht- bzw.
Straßenablaufs bei schrägen Oberflächen möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand nach Patentanspruch 1
gelöst.
Ein grundlegender Gedanke der Erfindung liegt darin, daß das
Auflageelement eine im wesentlichen ebene Oberfläche aufweist
und aus zusammengelegten Einzelsegmenten besteht, wobei jedes
Segment auf der Oberseite wenigstens einen Vorsprung
aufweist, der in eine auf einer korrespondierenden
Unterfläche des Tragrahmens vorgesehene Ausnehmung, zur
Verbindung des Auflageelements mit dem Tragrahmen, eingreift.
Eine solche Segmentausführung des Auflageelements, bei der
die einzelnen Segmente zusammengelegt werden, kann bevorzugt
mit herkömmlichen Höhenverstellungssystemen für
Schachtabdeckungen verwendet werden.
Dabei weist jedes Segment wenigstens einen Vorsprung auf,
welcher auf einer im wesentlichen ebene Oberseite des
Auflageelements angeordnet ist. Der Vorsprung greift
vorzugsweise klemmend in eine Ausnehmung ein, welche auf
einer korrespondierenden Unterfläche des Tragrahmens
vorgesehen ist. Die klemmende Verbindung zwischen dem
Tragrahmen und den einzelnen Segmenten des Auflageelements
führt nicht nur zur Reduzierung des Auflagedrucks, sondern
auch zu einer Verschiebe- und Verdrehsicherung des
Tragrahmens gegenüber dem Auflageelement.
Vorzugsweise weist der Tragrahmen einen unteren Tragrahmenbe
reich auf, mit welchem das Auflageelement in Verbindung
steht, wobei beide Elemente bevorzugt gleich breit ausgebil
det sind und somit die Berührungsfläche möglichst groß ist.
Die äußeren Lasten werden daher gleichmäßig auf das Auflage
element verteilt und Stöße werden gedämpft.
Das Auflageelement weist vorzugsweise eine im wesentlichen
ebene Oberseite auf, welche mit der Unterseite des Tragrah
mens im Eingriff steht. Auf der Oberseite des Auflageelements
ist für diesen Zweck wenigstens ein Vorsprung vorgesehen,
welcher in eine auf der korrespondierenden Unterfläche des
Tragrahmens vorgesehene Ausnehmung derart klemmend eingreift,
daß die Unterfläche des Tragrahmens ganzflächig auf der
Oberseite des Auflageelements liegt. Diese formschlüssige
Verbindung zwischen dem Tragrahmen und dem Auflageelement
führt neben der Reduzierung des Auflagedrucks, welcher durch
die hohen äußeren Lasten entsteht, zu einer Verschiebe- und
Verdrehsicherung des Tragrahmens gegenüber dem Auflageele
ment.
Die Ausnehmungen in dem Tragrahmen sind vorzugsweise derart
bestimmt, daß sie jeweils unterhalb der Riegelelemente lie
gen, welche auf dem oberen Tragrahmenbereich zur Verriegelung
des Deckels vorgesehen sind. Somit kann der Tragrahmen auf
das Auflageelement aufgesetzt werden, wobei die Vorsprünge
des Auflageelements direkt in die Ausnehmungen auf der
Unterfläche des Tragrahmens eingreifen. Dies geschieht ohne
ein Verdrehen des Tragrahmens, da die Position der Aus
nehmungen der Position der von oben ersichtlichen Riegelelementen
entspricht. Es ist aber auch möglich, zuerst das Auf
lageelement auf den Tragrahmen aufzusetzen (dies wird durch
einen klemmenden Eingriff zwischen Vorsprung und Ausnehmung
erleichtert) und dann die gesamte Anordnung auf die Auflage
fläche des Unterbaus einzubringen.
Das Auflageelement kann entsprechend der Form des Tragrahmens
entweder rechteckig oder aber auch kreisförmig ausgebildet
werden, wobei die einzelnen Segmente bei einer kreisförmigen
Ausführung derart zusammengelegt sind, daß sie einen Voll
kreis definieren. Bei der kreisförmigen Ausführung des Aufla
geelements entspricht sein Innendurchmesser der lichten Weite
und der Außendurchmesser dem Außendurchmesser des Tragrah
mens.
Vorzugsweise weist das Auflageelement eine im wesentlichen
ebene Unterseite auf, welche auf einer Auflagefläche des Un
terbaus aufsetzbar ist. Zur Verbindung mit dem Unterbau weist
das Auflageelement auf seiner Unterseite mindestens eine Ver
tiefung auf, welche vorzugsweise muldenförmig ausgebildet
ist. Somit ist eine Verdreh- und Verschiebesicherung des
Auflageelements und somit auch des, mit ihm verbundenen
Tragrahmens gegenüber dem Unterbau des Schachtes gewährlei
stet.
Die Vertiefungen sind bevorzugt in regelmäßigen Abständen an
der Unterseite des Auflageelements derart verteilt, daß die
Vorsprünge auf der Oberseite des Auflageelements jeweils zwi
schen zwei Vertiefungen angeordnet sind.
Vorzugsweise sind die Vorsprünge und/oder Ausnehmungen in
gleichen Abständen zueinander angeordnet. Bei einer kreisför
migen Ausführung des Auflageelements sind die Vorsprünge und
die Ausnehmungen vorzugsweise symmetrisch zu dem mittleren
Durchmesser des Auflageelements angeordnet. Die Vorsprünge
und/oder die Ausnehmungen weisen vorzugsweise eine geringere
Breite als die Breite des Auflageelements auf. Durch diese
mittige Anordnung der Vorsprünge auf der Oberseite des Aufla
geelements wird der Druck auf den Rändern des Auflageelements
gleichmäßig verteilt.
Das Auflageelement wird bevorzugt aus Gußeisen, insbesondere
aus Grauguß oder aus GGG (Gußeisen mit globularem Graphit)
hergestellt, da eine Schachtabdeckung im allgemeinen erheb
liche Kräfte aufnehmen können muß, wobei der Schachtdeckel
selbst auch ein erhebliches Gewicht hat, da er meist aus
Stahlbeton hergestellt wird.
Das Auflageelement kann darüber hinaus als "Serie" mit unter
schiedlichen Höhen ausgebildet sein. Dann kann auf gesonderte
Auflageringe oder dergleichen Höhenverstellungssysteme ver
zichtet werden und die Schachtabdeckung dem Niveau der Straße
angepaßt werden.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben
sich im übrigen aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen. Diese werden an
hand von Abbildungen näher erläutert. Hierbei zeigen
Fig. 1 einen Teil-Querschnitt durch einen Schachtablauf
mit einem Auflageelement,
Fig. 1a einen vergrößerten Teilschnitt des Bereichs I ge
mäß Fig. 1
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Oberseite eines Auflagee
lements gemäß einer ersten Ausführungsform
Fig. 2a eine perspektivische Darstellung des Auflageele
ments gemäß Fig. 2,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Unterseite eines Auflage
elements gemäß der ersten Ausführungsform,
Fig. 3a eine perspektivische Darstellung gemäß Fig. 3,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV gemäß Fig.
3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Oberseite eines Auflagee
lements gemäß einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 5a eine perspektivische Darstellung des Auflageele
ments gemäß Fig. 5,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Unterseite des Auflagee
lements gemäß der zweiten Ausführungsform,
Fig. 6a eine perspektivische Darstellung gemäß Fig. 6,
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII gemäß
Fig. 6.
In der nachfolgenden Beschreibung werden gleiche und gleich
wirkende Teile mit den selben Bezugsziffern bezeichnet.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Schachtablauf mit
einem in den Boden einbaubaren Unterteil 10, einem auf einer
Auflagefläche 11 aufsetzbaren Auflageelement 50 und einer
Schachtabdeckung. Zur Verbindung des Auflageelements 50 mit
dem Unterbau 10 ist eine Mörtelfuge 40 vorgesehen. Die
Schachtabdeckung besteht aus einem Tragrahmen 30 sowie einem
Deckel 20, welcher in einem oberen Tragrahmenbereich 31 auf
setzbar ist. Auf dem oberen Tragrahmenbereich 31 sind Freima
chungen 36 zur Verriegelung des Deckels 20 mittels Riegelele
mente 35 vorgesehen. Fig. 1a zeigt in einem vergrößerten
Teilschnitt die Verriegelung des Deckels 20 mit dem Tragrah
men 30.
Der Tragrahmen 30 weist eine im wesentlichen ebene Unterflä
che 33 auf, welche sich in einem unteren Tragrahmenbereich 32
befindet und in welcher Ausnehmungen 34 ausgebildet sind. In
diese Ausnehmungen 34 greift das Auflageelement 50 durch Vor
sprünge 54 ein. Das Auflageelement 50 wird somit formschlüs
sig mit dem Tragrahmen 30 verbunden, so daß eine Verdrehung
oder ein Verschieben des Tragrahmens 30 gegenüber dem Aufla
geelement 50 nicht möglich ist. Das Auflageelement weist auf
einer Unterseite 53, die auf die Auflagefläche 11 aufgesetzt
wird, Vertiefungen 55 auf (siehe Fig. 3). Beim Aufsetzen des
Auflageelements 50 oder der ganzen Anordnung - Tragrahmen,
Auflageelement - auf den Unterbau 10, werden die Vertiefungen
55 mit Mörtel aufgefüllt. Somit werden das Auflageelement 50
fest mit dem Unterbau 10 verbunden und eine Verdreh- und Ver
schiebesicherung des Auflageelements gegenüber dem Unterbau
gewährleistet. Das Auflageelement 50 weist einen Innendurch
messer auf, welcher mit dem Innendurchmesser des Tragrahmens
übereinstimmt, so daß der Schachtquerschnitt frei bleibt,
ohne daß sich Verschmutzungen ablagern können. Der Außen
durchmesser des Auflageelements 50 ist gleich dem Außen
durchmesser des unteren Tragrahmenbereichs 32. Diese Ausfüh
rung des Auflageelements 50 führt zu einer gleichmäßigen
Lastabtragung auf das Auflageelement 50.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf ein Auflageelement 50, wel
ches ringförmig ausgebildet ist. Diese ringförmige Ausführung
läßt sich besser in Verbindung mit dem konventionellen Aufbau
eines Schachtes über Ausgleichsringe und Mörtelfugen anwen
den. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind drei Vorsprünge 54
an der Oberseite des Auflageelements ausgebildet, welche in
gleichen Abständen voneinander angeordnet sind und sich in
einer längsverlaufenden Richtung des kreisförmigen Auflagee
lements 50 erstrecken. Die Vorsprünge 54 sind symetrisch zu
einem mittleren Durchmesser D des Auflageelements angeordnet.
Die Vorsprünge 54 weisen im wesentlichen die Form eines
rechteckigen Prismas auf. Sie können aber auch anderweitig
ausgebildet sein.
Wie in Fig. 2a gezeigt, weisen die Vorsprünge 54 eine Höhe h
auf, die wesentlich niedriger ist als die Höhe H des Auflage
elements 50. Somit wird die gewünschte Verankerung des Aufla
geelements 50 mit dem Tragrahmen erzielt, ohne daß die korre
spondierenden Ausnehmungen in dem Tragrahmen die Eigenschaf
ten der Rahmenauflage als Mittel zur Lastabtragung beein
trächtigen.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Unterseite 53 des Aufla
geelements 50 gemäß der ersten Ausführungsform und Fig. 3a
eine perspektivische Darstellung. Die Unterseite 53 ist im
wesentlichen flach ausgebildet und weist Vertiefungen 55 auf,
welche in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnet und
muldenförmig ausgebildet sind. In diesem Beispiel sind die
muldenförmigen Vertiefungen 55 derart angeordnet, daß zwi
schen jeweils zwei Vertiefungen 55 auf der Unterseite 53 des
Auflageelements 50 jeweils ein Vorsprung auf der Oberseite
ausgebildet ist. Die Vertiefungen 55 dienen zur Verbindung
des Auflageelements 50 mit dem Unterbau, beispielsweise durch
Mörtel. Dadurch werden das Auflageelement 50 und der Tragrah
men gegenüber dem Schachtunterbau gegen Verschieben und/oder
Verdrehung gesichert.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie IV-IV durch das
Auflageelement 50, gemäß Fig. 3. Die Schnittlinie in Fig. 3
verläuft durch einen der Vorsprünge sowie durch eine der Ver
tiefungen 55. Da die Schachtabdeckungen hohe Lasten abtragen
müssen, ist es von Vorteil, die Vorsprünge 54 und die Vertie
fungen 55 in einem Preßverfahren auszubilden um eine stabile
Konstruktion zu erzielen. Darüber hinaus sind die Vertie
fungen 55 muldenförmig und nicht als Durchgangsöffnungen aus
gebildet.
Die Fig. 5 und 5a zeigen eine Draufsicht auf die Oberseite
52 des Auflageelements 50 sowie eine perspektivische Darstel
lung, gemäß einer zweiten Ausführungsform. Das Auflageelement
50 besteht aus drei einzelnen Segmenten 51, welche beim
Einbau zu einem Vollkreis zusammengelegt sind. In dieser Aus
führung ist jedes Segment 51 jeweils mit einem Vorsprung 54
versehen, welcher mittig und im wesentlichen symmetrisch zu
dem mittleren Durchmesser D des Auflageelements 50 angeordnet
ist und beim Einbau in den Tragrahmen in die entsprechenden
Ausnehmungen an der Unterseite des Tragrahmens klemmend ein
greift.
Die Fig. 6 und 6a zeigen die Unterseite 53 des Auflageele
ments 50 gemäß der zweiten Ausführungsform in Draufsicht und
in einer perspektivischen Darstellung. In diesem Beispiel ist
jedes Segment 51 mit jeweils zwei muldenförmigen Vertiefungen
55 versehen, welche sich im wesentlichen an beiden Enden des
jeweiligen Segments 51 befinden. Somit sind die auf der
gegenüberliegenden Oberseite des Segments 51 ausgebildeten
Vorsprünge jeweils zwischen zwei Vertiefungen 55 angeordnet.
Ein Schnitt entlang der Linie VII-VII ist in Fig. 7 gezeigt,
aus der ebenfalls ersichtlich ist, daß die einzelnen Segmente
51 mit Abstand zueinander zusammengelegt sind. Somit kann das
segmentartige Auflageelement 50 bevorzugt mit den herkömmli
chen Höhenverstellungssystemen verwendet werden. Diese Aus
führungsform läßt sich besser anwenden bei schrägen Oberflä
chen, wobei die einzelnen Segmente 51 sich besser an die Ni
veauunterschiede anpassen können. Die Vorsprünge 54 sind hier
ebenfalls wie in dem ersten Ausführungsbeispiel einteilig mit
den einzelnen Segmenten 51 ausgebildet.
In einer nicht dargestellten Ausführungsform ist das Auflage
element rechteckig ausgebildet, wobei das Auflageelement
ebenfalls nicht nur einstückig, sondern auch als einzelne
Teile hergestellt werden kann, die bei einem Aufbau zusammen
gelegt werden können.
10
Unterbau
11
Auflagefläche
20
Deckel
30
Tragrahmen
31
oberer Tragrahmenbereich
32
unterer Tragrahmenbereich
33
Unterfläche
34
Ausnehmungen
35
Riegelelemente
36
Freimachungen
40
Mörtelfuge
50
Auflageelement
51
Segmente
52
Oberseite
53
Unterseite
54
Vorsprünge
55
Vertiefungen
Claims (9)
1. Schacht- bzw. Straßenablauf mit einem Unterbau (10) und
mit einer Schachtabdeckung, welche einen Tragrahmen (30)
und einen auf den Tragrahmen (30) aufsetzbaren Deckel
(20) aufweist, wobei der Tragrahmen (30) oberhalb des
Unterbaus (10) angeordnet ist und zwischen einer oberen
Auflagefläche (11) des Unterbaus (10) und dem Tragrahmen
(30) ein Auflageelement (50) zum Druckausgleich
vorgesehen ist, wobei das Auflageelement (50) und der
Tragrahmen (30) derart ausgebildet sind, daß eine
formschlüssige Verdreh- und Verschiebesicherung des
Tragrahmens (30) gegenüber dem Unterbau (10) gewähr
leistet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflageelement (50) eine im wesentlichen ebene Ober
seite (52) aufweist und aus zusammengelegten Einzelseg
menten (51) besteht, wobei jedes Segment (51) auf der
Oberseite (52) wenigstens einen Vorsprung (54) aufweist,
der in eine auf einer korrespondierenden Unterfläche
(33) des Tragrahmens (30) vorgesehene Ausnehmung (34),
zur Verbindung des Auflageelements (50) mit dem
Tragrahmen (30) eingreift.
2. Schacht- bzw. Straßenablauf nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Tragrahmen (30) einen unteren Tragrahmenbereich (32)
aufweist, mit welchem das Auflageelement (50) verbindbar
ist, wobei das Auflageelement (50) und der untere
Tragrahmenbereich (32) im wesentlichen gleich breit
ausgebildet sind.
3. Schacht- bzw. Straßenablauf nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflageelement (50) eine im wesentlichen ebene Ober
seite (52) aufweist, auf welcher wenigstens ein Vor
sprung (54) vorgesehen ist, der in eine auf einer korre
spondierenden Unterfläche (33) des Tragrahmens (30) vor
gesehene Ausnehmung (34), zur Verbindung des Auflageele
ments (50) mit dem Tragrahmen (30) eingreift.
4. Schacht- bzw. Straßenablauf nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmungen (34) jeweils unterhalb von auf einem
oberen Tragrahmenbereich (31) zur Verriegelung des
Deckels (20) vorgesehenen Riegelelementen (35) liegen.
5. Schacht- bzw. Straßenablauf nach einem der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflageelement (50) eine im wesentlichen ebene Un
terseite (53) aufweist, welche mindestens eine Vertie
fung (55) zur Verdreh- und Verschiebesicherung des Auf
lageelements (50) mit dem Unterbau (10) aufweist.
6. Schacht- bzw. Straßenablauf nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vertiefungen (55) in regelmäßigen Abständen an der
Unterseite (53) des Auflageelements (50) derart verteilt
sind, daß die Vorsprünge (54) auf der Oberseite (52) des
Auflageelements (50) jeweils zwischen zwei Vertiefungen
(55) angeordnet sind.
7. Schacht- bzw. Straßenablauf nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorsprünge (54) und/oder die Ausnehmungen (34) in
gleichmäßigen Abständen zueinander angeordnet sind, wo
bei die Vorsprünge (54) und/oder die Ausnehmungen (34)
vorzugsweise eine geringere Breite als die Breite des
Auflageelements (50) aufweisen.
8. Schacht- bzw. Straßenablauf nach einem der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflageelement (50) aus Gußeisen, insbesondere Grau
guß oder GGG besteht.
9. Schacht- bzw. Straßenablauf nach einem der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vielzahl von Auflageelementen (50) in unterschied
lichen Höhen vorgesehen ist.
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