DE1009461B - Aus keramischem oder anderem zertruemmerbarem hitzebestaendigem Werkstoff bestehender, als Schweiss- unterlage beim Stumpfschweissen von zwei Rohrenden dienender Einlegering - Google Patents

Aus keramischem oder anderem zertruemmerbarem hitzebestaendigem Werkstoff bestehender, als Schweiss- unterlage beim Stumpfschweissen von zwei Rohrenden dienender Einlegering

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DE1009461B
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DE
Germany
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pipe
insert ring
welding
pipe ends
ceramic
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Pending
Application number
DEST6910A
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English (en)
Inventor
Willis D Kleppinger
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Steatite Research Corp
Original Assignee
Steatite Research Corp
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/035Seam welding; Backing means; Inserts with backing means disposed under the seam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Aus keramischem oder anderem zertrümmerbarem hitzebeständigem Werkstoff bestehender, als Schweißunterlage beim Stumpfschweißen von zwei Rohrenden dienender Einlegering Die Erfindung bezieht sich auf Schweißunterlagen zum Zusammenschweißen von Rohren.
  • Beim Zusammenschweißen von zwei Rohren werden Metallunterlageringe benutzt, um Schweißbärte im Rohrinnern zu verhindern und daß Spritzer der Schweiße in das Rohr kommen. Außerdem dienen diese Ringe dazu, die zu verschweißenden Rohrenden im Abstand voneinander zu halten, damit bis zur Wurzel durchgeschweißt wird. Solche Unterlageringe sind mindestens zum Teil an der Verbindungsstelle an der Innenseite des Rohres festgeschweißt und werden in dem Rohr belassen, da es praktisch keine Möglichkeit gibt, sie daraus zu entfernen. Die in dem Rohr verbleibenden Ringe haben beträchtliche Abmessung, und selbst wenn sie so ausgebildet sind, daß sie möglichst geringen Widerstand bieten, hindern sie doch die Flüssigkeitsströmung in dem Rohr in beträchtlichem Ausmaß. Unter anderem ist es ein weiterer Nachteil, daß die Korrosion der Rohre an der Verbindungsstelle beschleunigt wird, wenn die Ringe nicht aus im wesentlichen dem gleichen Metall wie das Rohr bestehen. Es sind bereits Einrichtungen zur Vermeidung dieser Nachteile bekanntgeworden.
  • Zum Zusammenschweißen von dickwandigen Rohren mit relativ geringem lichtem Durchmesser, wie hohlen Bohrstählen, ist es bekannt, als Schweißunterlage einen Draht mit einer zertrümmerbaren Keramikauflage vorzusehen. Die Verwendung eines solchen überzogenen Drahtes ist jedoch bei den Nennweiten normaler Rohrleitungen nicht möglich.
  • Es ist weiter eine Einrichtung bekannt, bei der Ringsegmente als Schweißunterlagen dienen und Finger als Abstandshalter vom Rohrinnern her zwischen die Rohrenden greifen, die zugleich die Ringsegmente in der richtigen Lage zu der Stoßstelle im Rohrinnern halten. Ringsegmente und Finger sind mittels eines Hebelsystems, welches durch Druckmittel betätigt wird, zwischen einer Arbeitsstellung und einer Ruhestellung bewegbar, in welcher die Vorrichtung nach der Schweißung aus dem Rohr entfernt werden kann. Diese Vorrichtung ist außerordentlich kompliziert und nur bei geradlinig verlaufenden Rohrleitungen größeren Durchmessers verwendbar.
  • Es sind auch Ringe als Schweißunterlagen bekannt, die nicht mit den Rohren verschweißen und aus dem Rohr entfernt werden können. Da diese Ringe mit Spiel, also ohne Kraftanwendung in die zu verschweißenden Rohrenden einführbar sein müssen, ist keine Gewähr dafür gegeben, daß sie beim Aufschieben des zweiten Rohrendes die richtige Lage zur Schweißstelle beibehalten. Sie bieten darüber hinaus auch keine Möglichkeit, die Rohrenden zu Beginn des Schweißens in dem erforderlichen Abstand und sicher in Ausfluchtung zu halten.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen als Schweißunterlage dienenden und aus zertrümmerbarem, hitzebeständigem Werkstoff bestehenden Einlegering zu schaffen, bei welchem diese Nachteile vermieden sind.
  • Ein solcher Einlegering ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch eine Halteeinrichtung, die den Einlegering im Innern des einen Rohrendes festklemmt, sowie durch eine von außen anbringbare und entfernbare Abstandseinrichtung, welche die Rohrenden in dem verlangten Abstand hält.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird eine genaue Ausfluchtung der zu verschweißenden Rohrenden und ein Durchschweißen bis zur Wurzel mit glatter und sauberer Innennaht an der Verbindungsstelle ermöglicht. Der Unterlagering kann später leicht zerstört bzw. zertrümmert und ohne Schwierigkeit aus dem geschweißten Rohr entfernt werden.
  • Das keramische Material für den Ring sollte verhältnismäßig hohen Widerstand gegen plötzliche bzw. starke Temperaturänderungen haben und hitzebeständig sein. Beispiele solchen Materials sind Porzellane mit hoher Beständigkeit gegen plötzliche Temperaturänderungen, Cordierite, in der Hauptsache aus Tonerde bestehende Massen, Siliziumkarbidmassen, Quarz, gegen plötzliche Wärmeänderungen widerstandsfähiges Glas usw. Die Ringe werden geformt und glasig gebrannt und dann, falls gewünscht, mit einer Toleranz von wenigen Hundertstelmillimetern auf die Abmessung des Innendurchmessers des Rohres geschliffen. Da bei Präzisionsarbeit das Schleifen erwünscht ist, ist ein weiches poröses Porzellan mit einer hohen Beständigkeit gegen plötzliche Wärmeänderungen ein sehr brauchbares Material.
  • Die Erfindung wird. im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch zwei miteinander zu verschweißende Rohrenden, in die ein Unterlagering gemäß der Erfindung eingesetzt ist; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1; Fig. 3 ist eine im vergrößerten Maßstab dargestellte Einzelheit der Fig. 1, und Fig. 4 ist eine im vergrößerten Maßstab dargestellte Einzelheit ähnlich der Fig. 3 einer etwas anderen Ausführungsform.
  • Die miteinander zu verschweißenden Rohrenden sind in der Zeichnung mit den Bezugsziffern 10 und 11 bezeichnet. Das Rohr 10 weist eine Anschrägung 12 und das Rohr 11 eine - Anschrägung 13 auf. Die Schweißunterlage 20 ist in die beiden Rohrenden eingesetzt, um das Rohr während des Schweißens gegen einen Schweißbart im Rohrinnern und gegen Schweißspritzer zu schützen. Die Schweißunterlage 20 umfaßt den keramischen Ring 21, den lösbaren Metallbügel 22 und die federnden Haltebügel 23, 24,25. Die Stirnfläche des Ringes 21 weist Löcher 26, 27 und 28 zum Halten der Enden der federnden Bügel 23, 24 und 25 auf. Der federnde Bügel 23 beispielsweise ist eine mehr oder weniger gerade Drahtfeder, deren Enden 30 und 31 im rechten Winkel nach innen gebogen sind; die Feder hat eine größere Länge, als der Entfernung zwischen zwei Löcher 26, 27 oder 28 entspricht, so daß der mittlere Teil der Feder 23 über den Umfang des Ringes 21 hinausragt, wenn die Feder gebogen ist und ihre Enden in die Löcher, z. B. 26 und 27, eingesteckt sind. Die Federn 23, 24 und 25 können jedoch zum Einbringen des Ringes 20 in das Rohrende 11 nach innen gedrückt werden. Die Federn 23,24 und 25 halten durch Reibung mit der Innenwand des Rohres die Schweißunterlage 20 in ihrer Stellung. Es #vird eine Mehrzahl von federnden Bügeln 23, 24 und 25 benutzt, so daß diese leicht aus dem Rohr entfernt werden können, wenn sie von ihrer Halterung (Öffnungen 26 bis 28) freigegeben werden. Die Federn 24 -ind 25 sind in gleicher Weise ausgebildet wie die Feder 23.
  • Der Metallbügel 22 hat die beiden Schenkel 32 und 33, die bei 34 miteinander verbunden sind und eng auf den Ring 20 passen. Der Bügel ist im Querschnitt rechteckig und sitzt zwischen den Enden 12 und 13 der Rohre 10 und 11 auf dem Ring 20, so daß er die Rohrenden in der Entfernung hält, die zur Erreichung einer vollständigen Durchschweißung bis zur Wurzel erforderlich ist. Falls gewünscht, können ein oder beide Enden des Ringes 21 etwas verjüngt ausgebildet sein, um das Einbringen in die Rohre 10, 11 zu erleichtern.
  • Bei der in Fig. 4 gezeigten abgeänderten Ausführungsform hat der Ring 41 eine ringförmige Nut 42, die den inneren Teil des Schenkels 33' des Haltebügels aufnehmen kann. Der Haltebügel erfüllt damit zwei Aufgaben, nämlich die Rohrenden 12, 13 im Abstand zu halten und der Haltering 41 in seiner Lage festzuhalten. Falls erwünscht, können die Enden 43 und 44 des Ringes 41 leicht konisch ausgebildet sein, um das Einbringen des Ringes in die Rohre zu erleichtern.
  • Zum Herstellen der Schweißverbindung wird die Schweißunterlage mit aufgesetztem Metallbügel 22 in das Ende des Rohres 11 eingebracht, das zur Schweißung hergerichtet ist, indem es mit der Anschrägung 13 versehen ist. Das andere Rohr 10 wird über das andere Ende des Ringes 21 geschoben, so daß die Enden 12 und 13 der Rohre an den Schenkeln 32 und 33 des Metallbügels 22 anstoßen und von diesem im Abstand gehalten werden. Die Enden 12 und 13 der beiden Rohre werden dann an einigen Punkten in dem Bereich außerhalb der Schenkel 32 und 33 des Metallbügels 22 aneinandergeheftet. Dann wird der Metallbügel 22 entfernt und die Verbindung durch in üblicherweise ausgeführte Schweißung fertiggestellt. Wenn der Schweißvorgang beendet ist, wird der Keramikring 21 durch einen kräftigen Schlag auf die Außenseite des Rohres zerstört, der damit die federnden Bügel 23, 24 und 25 freigibt. Dann wird das Rohr ausgespült, um die Bruchstücke und federnden Bügel zu entfernen. Da der Keramikring 21 mit einer Toleranz von wenigen Hunderts.telmillimetern dem Innendurchmesser des Rohres angepaßt werden kann, wird eine Rohrverbindung erhalten, die eine im wesentlichen ungestörte Flüssigkeitsströmung ermöglicht.
  • Der Einlegering kann aus einer Zirkon-Porzellan-Masse bestehen, die sich aus etwa 35 bis 45 % Ton, 7 bis 15°/o Feldspat, 25 bis 40% Zirkon, 10 bis 20% Mullit und 3 bis 7% eines gemahlenen feuerfesten Stoffes zusammensetzt.
  • Er kann auch aus einer Cordieritmasse bestehen, die sich hauptsächlich aus 30 bis 45% Ton, 20 bis 30% Talkum, 3 bis 7% Spat, 27 bis 37% Cyanit und 5 bis 10% Sand zusammensetzt.
  • Da die Keramikringe hitzebeständig sind, stören sie den Schweißvorgang in keiner Weise. Zum Beispiel enthalten sie keinen freien oder lose gebundenen Kohlenstoff, der in das Metall der Schweiße hineindiffundieren könnte. Die Keramikkörper haben außerdem eine niedrige Wärmeleitfähigkeit, so daß die auf die benachbarten Rohrenden und den Schweißdraht aufgebrachte Wärme praktisch fast vollständig zur Schweißung ausgenutzt wird. Die Ringe passen eng genug in die Rohrenden hinein, um zu verhindern, daß irgendein merklicher Anteil des Schweißmaterials an der Verbindungsstelle nach innen vorsteht. Aber die Ringe gestatten auch das vollständige Eindringen des Schweißmaterials in die Verbindung. Da der Keramikring aus dem Rohr entfernt wird, kann für alle Rohre derselben Abmessung, unabhängig von der Metallzusammensetzung der. Rohre, eine einzige Ringart verwendet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Aus keramischem oder anderem zertrümmerbarem, hitzebeständigem Werkstoff bestehender, als Schweißunterlage beim Stumpfschweißen von zwei Rohrenden dienender Einlegering, gekennzeichnet durch eine Halteeinrichtung, die den Einlegering im Innern des einen Rohrendes festklemmt, und eine Abstandseinrichtung auf seiner Außenseite, welche die Rohrenden in dem verlangten Abstand hält und nach dem Zusammenheften der Rohrenden nach außen entfernbar ist.
  2. 2. Einlegering nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung aus mehreren in stirnseitige Löcher des einen Endes des Einlegeringes gesteckten federnden Bügeln besteht, die gegen die Innenwand des einen Rohrendes drücken.
  3. 3. Einlegering nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Abstandseinrichtung aus einer auf den Einlegering aufschiebbaren Gabel besteht.
  4. 4. Einlegering nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel an den sich gegenüberliegenden Flanken der beiden Schenkel für das Eingreifen in eine konkav gerundete Nut in der mittleren radialen Ebene des Einlegeringes konvex gerundet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 864351; USA.-Patentschrift Nr. 2 413103; Stahlrohr-Handbuch von Dr. Stradtmann, Vulkan-Verlag von Dr. Stradtmann, Essen, Ausgabe 1944, S.94.
DEST6910A 1952-08-21 1953-08-21 Aus keramischem oder anderem zertruemmerbarem hitzebestaendigem Werkstoff bestehender, als Schweiss- unterlage beim Stumpfschweissen von zwei Rohrenden dienender Einlegering Pending DE1009461B (de)

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DEST6910A Pending DE1009461B (de) 1952-08-21 1953-08-21 Aus keramischem oder anderem zertruemmerbarem hitzebestaendigem Werkstoff bestehender, als Schweiss- unterlage beim Stumpfschweissen von zwei Rohrenden dienender Einlegering

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237410B (de) 1963-11-08 1967-03-23 Walther & Cie Ag Einlegering zum Anschweissen eines Rohrnippels an eine Bohrung in einer Behaelterwand
DE1627629B1 (de) * 1967-02-25 1970-10-15 Steinmueller Gmbh L & C Einlegering
DE102016214771A1 (de) * 2016-08-09 2018-02-15 Mahle International Gmbh Verbindungsverfahren eines Anbauelements mit einer Hohlwelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2413103A (en) * 1944-10-26 1946-12-24 Pressure Weld Company Expanding head
DE864351C (de) * 1944-05-27 1953-02-05 Asea Ab Verfahren zum Vereinigen von Bohrstaehlen und anderen Rohren mit im Verhaeltnis zur Wandstaerke kleiner lichter Weite durch Abbrennschweissung

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