DE10101363C1 - Parksperrenbetätigungseinrichtung für eine Parksperrenvorrichtung eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Parksperrenbetätigungseinrichtung für eine Parksperrenvorrichtung eines KraftfahrzeugesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Parksperrenbetätigung für eine Parksperrenvorrichtung eines Kraftfahrzeuges, umfassend eine Drehhebeleinrichtung, die mit einer Kompensationseinrichtung, die einen Leerweg und ein Rückstellelement bereitstellt, zur Ansteuerung der Drehhebeleinrichtung in Wirkverbindung steht, wobei die Drehhebeleinrichtung den Eingriff eines Sperrgliedes mit einem Gegensperrglied der Parksperrenvorrichtung ansteuert, wobei die Drehhebeleinrichtung ein Drehhebeleingangsteil und ein Drehhebelausgangsteil aufweist, und wobei der Leerweg der Kompensationseinrichtung in Wirkverbindung zwischen dem Drehhebeleingangsteil und dem Drehhebelausgangsteil ausgeführt werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft eine Parksperrenbetätigungseinrichtung für eine Parksper
renvorrichtung eines Kraftfahrzeuges gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1.
Parksperrenvorrichtungen sind allgemein von Fahrzeugen mit hydrodynamischen
Drehmomentwandlern bekannt und dienen bei abgeschaltetem Motor der Siche
rung des Fahrzeuges gegen ein unbeabsichtigtes Wegrollen, wobei die drehfest
mit den Antriebsrädern verbundene Getriebeabtriebswelle blockiert wird. Park
sperrenvorrichtungen finden ebenso bei elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugen
Anwendung. Diese Fahrzeuge weisen in der Regel kein Schaltgetriebe auf, da die
zum Antrieb vorgesehene elektrische Maschine über einen im Vergleich zu einer
Verbrennungskraftmaschine deutlich breiteren Drehzahlbereich in allen Fahrsitua
tionen ein nutzbares Drehmoment abgeben kann. Auch hier ist zur Sicherung des
abgestellten Fahrzeuges gegen ein unbeabsichtigtes Wegrollen ein Blockieren
einer mit den Antriebsrädern drehfest verbundenen Antriebswelle erforderlich.
Diese kann beispielsweise die Rotorwelle der elektrischen Maschine sein. Es ist
üblich, dass Fahrzeuge der genannten Art einen Wählhebel zur Auswahl der Park
stufe und verschiedener Fahrstufen aufweisen, der mit der Parksperrenvorrich
tung in Wirkverbindung steht. Die vom Fahrer ausgewählte Stellung des Wählhe
bels wird bis zur Auswahl einer weiteren Stufe mit Hilfe einer Rastvorrichtung
arretiert.
Mittel zum Blockieren einer mit den Antriebsrädern drehfest verbundenen Welle,
welche allgemein ein Sperrglied und ein Gegensperrglied umfassen, sind in zahl
reichen Ausgestaltungen bereits bekannt. Diese sind jedoch nicht Gegenstand der
Erfindung. Die hier behandelte Parksperrenbetätigungseinrichtung zielt vielmehr
auf Mittel zur Anlenkung der Blockierungsmittel.
Eine Parksperrenvorrichtung mit einer Parksperrenbetätigungseinrichtung ist bei
spielsweise aus der DE 195 33 141 C1 bekannt. Die darin beschriebene Park
sperrenvorrichtung umfasst ein eine Verzahnung aufweisendes Parksperrenrad
und weiterhin eine drehbar gehäusefest gelagerte Klinke mit einer Nase, die in
eine Lücke des Parksperrenrades eingreifen kann und somit das Fahrzeug form
schlüssig gegen Wegrollen sichert. Die Anlenkung der Klinke erfolgt durch eine an
einem Hebel einer Drehhebeleinrichtung befindliche Nockenrolle, wobei der ande
re Hebel der Drehhebeleinrichtung mit einem Bowdenzug oder einem Gestänge, in
dessen Kraftfluß eine Zugfeder angeordnet ist, mit dem Wählhebel wirkverbun
den ist. Die Drehhebeleinrichtung umfasst weiterhin eine an dieser und einem
Gehäuse angeordneten Schenkelfeder. Wird vom Fahrer der Wählhebel in die
Parkstellung bewegt, so wird die Kraft über die im Kraftfluß angeordneten Ele
mente auf die Klinke geleitet und die Nase in eine Lücke im Sperrenrad gedrückt.
Gleichzeitig wird dabei die Schenkelfeder gespannt. Falls sich während der Betä
tigung des Wählhebels ein Zahn des Sperrenrades und die Nase der Klinke radial
gegenüberstehen und die Klinke nicht einrasten kann, dehnt sich die Zugfeder
unter Bereitstellung eines Leerweges aus. Wird der Wählhebel aus der Parkstufe
in eine Fahrstufe bewegt, so wird die Zugfeder wieder entspannt und die Dreh
hebeleinrichtung wird durch die Rückstellwirkung der Schenkelfeder und der
Unterstützung durch eine weitere mit der Klinke verbundenen Schenkelfeder
wieder in deren Ausgangslage bewegt.
Die beschriebene Parksperrenbetätigungseinrichtung erfüllt prinzipiell die an diese
gestellten funktionellen Anforderungen. Die Entwicklung im Automobilbau zielt
jedoch im zunehmenden Maße auf den Einsatz von vorgefertigten Baugruppen.
Dadurch wird die Montage am Fahrzeug vereinfacht, der Einsatzbereich der jewei
ligen Baugruppe auf verschiedene Fahrzeuge erweitert und weiterhin eine bessere
Wartungsfreundlichkeit erreicht. Diesbezüglich weist die beschriebene Parksper
renbetätigungseinrichtung Nachteile auf. Beispielsweise sind zahlreiche einzelne
Komponenten der Parksperrenbetätigungseinrichtung so im Inneren eines Gehäu
ses, zum Beispiel einem Getriebegehäuse oder einem Gehäuse einer elektrischen
Maschine angeordnet, dass diese vor dem Zusammenbau des entsprechenden
Gehäuses an der Einbauposition montiert werden müssen. Eine Wartung oder
eine Reparatur der Parksperrenbetätigungseinrichtung erfordert deshalb Zeit- und
kostenintensive Arbeiten. Einen weiteren nachteiligen Aspekt bildet die mit der
Parksperrenbetätigungseinrichtung in Wirkverbindug stehende Rastvorrichtung.
Die Parksperrenbetätigungseinrichtung und die Rastvorrichtung sind, obwohl
funktional eng miteinander verbunden, an unterschiedlichen Montageorten am
Fahrzeug montiert. Auch dieses Merkmal steht einer Anwendung einer bestimm
ten Ausführungsform des vorgenannten Typs einer Parksperrenbetätigungsein
richtung an verschiedenen Fahrzeugtypen, beispielsweise Fahrzeuge einer Platt
form, mit Nachteil entgegen.
Eine zu der eingangs beschriebenen, funktionell identische Parksperrenbetäti
gungseinrichtung ist in der US 5,704,457 A offenbart, auf welche die bereits ge
nannten nachteiligen Wirkungen ebenso zutreffen.
Eine weitere Parksperrenbetätigungseinrichtung ist in dem Buch "PKW-
Automatgetriebe" aus der Reihe "Die Bibliothek der Technik", Band 88 auf Seite
25 beschrieben. Diese umfasst eine drehstellbare, drehmomentleitende Drehhe
beleinrichtung, die den Eingriff eines Sperrgliedes mit einem Gegensperrglied der
Parksperrenvorrichtung ansteuert. Die Parksperrenbetätigungseinrichtung weist
eine Kompensationseinrichtung auf, die aktiviert wird, falls sich das Sperrglied
und das Gegensperrglied bei einer vom Fahrer gewünschten Einnahme der Park
stellung momentan nicht zueinander in eine Eingriffsposition bringen lassen. Die
Kompensationseinrichtung ermöglicht dabei gegen die Federwirkung eines Rückstellelementes
ein begrenztes Verdrehen eines Drehhebeleingangsteils relativ und
begrenzt zu einem Drehhebelausgangsteil der Drehhebeleinrichtung, wobei von
diesen ein Leerdrehweg ermöglicht wird. Die Parksperrenbetätigungseinrichtung
umfasst ferner eine Rastvorrichtung, mit der nach Vorgabe einer Wähleinrichtung
eine Mehrzahl von definierten Schaltzuständen fixiert werden kann. Dazu tritt ein
vorgespanntes Rastmittel beim Erreichen eines definierten Schaltzustandes mit
einem Gegenrastmittel in Verbindung. Auch auf diese Parksperrenbetätigungsein
richtung treffen die bereits beschriebenen Nachteile hauptsächlich zu. Hierbei ist
die Rastvorrichtung bereits der Parksperrenbetätigungseinrichtung konstruktiv
zugeordnet. Jedoch ist das Rastmittel offenbar an und innerhalb eines Getriebe
gehäuses montiert.
Die WO 98/04430 A1 schlägt eine an ein Getriebegehäuse flanschbare Parksperren
betätigungseinrichtung vor. Dabei treiben zwei Elektromotoren eine Schnecken
welle an, die über eine Zahnradkombination ein verzahntes Ausgangselement
antreiben, welches mit einer ebenfalls verzahnten Parkklinke kämmt. Eine Kom
pensationseinrichtung und eine Rastvorrichtung, wie diese in obigen Beispielen
erläutert wurden, sind hierbei nicht vorgesehen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine kompakte,
universell einsetzbare und montagefreundliche Parksperrenbetätigungseinrichtung
zu schaffen, die die im Stand der Technik benannten Nachteile überwindet.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Parksperrenbetätigungseinrich
tung dadurch gelöst, dass das Drehhebeleingangs- und/oder das Drehhebelaus
gangsteil drehbar in einem Flanschbauteil gelagert sind/ist. Mit diesem Flansch
bauteil kann die Parksperrenbetätigungseinrichtung an einem dafür vorgesehenen
Montageort montiert werden und der Übertragung eines Drehmomentes vom
Drehhebeleingangs- auf Drehhebelausgangsteil dienen. Dabei sind das Rastmittel
und das Gegenrastmittel am Drehhebeleingangsteil und am Flanschbauteil ange
ordnet.
Es ist weiterhin von Vorteil, das Flanschbauteil ortsfest zu einem Gehäuse der
Parksperrenvorrichtung anzuordnen. Damit wird die Lage der Parksperrenbetäti
gungseinrichtung zu einem Sperrglied und einem Gegensperrglied der Parksper
renvorrichtung definiert und eine sichere Funktion der Parksperrenvorrichtung
gewährleistet.
In einer noch weiteren ebenfalls mit Vorteilen behafteten Ausgestaltung ist vor
gesehen, dass das Gehäuse eine Durchgriffsöffnung zumindest für das Drehhe
belausgangsteil aufweist. Somit kann zumindest ein Teil der Parksperrenbetäti
gungseinrichtung von aussen in das Gehäuse eingesetzt werden. Diese Ausges
taltung stellt einen bedeutenden Vorteil gegenüber bisherigen Parksperrenbetäti
gungseinrichtungen dar, weil nunmehr eine Montage dieser Vorrichtung nach
dem erfolgten Zusammenbau des Gehäuses möglich ist. Dadurch kann auch bei
notwendigen Wartungs- und Reparaturarbeiten eine enorme Kosten- und Zeiter
sparnis erzielt werden.
Mit Vorteil weist das Drehhebeleingangsteil einen Wellenabschnitt auf, der inner
halb des Flanschbauteils schwenkbar gelagert ist.
Vorzugsweise steht das Drehhebeleingangsteil mit einem manuellen oder fremd
energiegespeisten Stellglied in Wirkverbindung. Dieses Stellglied führt nach
Massgabe eines Steuerkommandos eine Stellbewegung aus und leitet ein Dreh
moment in das Drehhebeleingangsteil ein.
Vorzugsweise ist das fremdenergiegespeiste Stellglied elektromotorisch ausge
führt und umfasst Mittel zur Bestimmung einer Schaltstellung des Drehhebelein
gangsteils. In diesem Fall kann die Stellbewegung sofort praktisch ohne Zeitver
zug nach der Erteilung eines Steuerkommandos erfolgen. Wenn das Stellglied
über einen Winkel- oder Wegaufnehmer oder dergleichen verfügt, so kann aus der
von diesem detektierten Stellung sofort auf die Schaltstellung des Drehhebeleingangsteils
geschlossen werden.
In einer bevorzugten Anordnung ist das elektromotorische Stellglied kaoxial zur
Drehachse des Drehhebeleingangsteils angeordnet. In diesem Fall ist eine beson
ders einfache Adaption des elektromotorischen Stellgliedes, beispielsweise durch
eine einfache Muffe, welche das Drehhebeleingangsteil mit der Welle eines Elekt
romotors verbindet, möglich.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung weisen die beiden Drehhebelteile
Kupplungsflächen auf, die den Leerdrehweg bestimmen und eine Übertragung der
Schaltbewegung vom Drehhebeleingangsteil zum Drehhebelausgangsteil ermögli
chen. Die Kupplungsflächen des einen Drehhebelteils stellen damit beidseitige
Begrenzungen des Leerdrehwegs dar, wohingegen diejenigen des jeweils anderen
Drehhebelteils als Mitnehmer fungieren.
Vorteilhafterweise weist zur Bereitstellung des Leerdrehweges mindestens eines
der beiden Teile in Umfangsrichtung eine segmentartige Aussparung auf. Damit
können die Kupplungsflächen in fertigungstechnischer Hinsicht besonders einfach
hergestellt werden.
Mit weiterem Vorteil wird bei einer Relativbewegung von Drehhebeleingangsteil
und Drehhebelausgangsteil der Leerdrehweg durch ein Anschlagelement be
grenzt.
Bevorzugt wird das Anschlagelement durch einen radial zur Längsachse eines der
beiden Drehhebelteile abstehenden Stift gebildet. Diese Ausgestaltung erfüllt in
bester Weise die Funktion und ist leicht zu realisieren.
Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass das Rückstellelement
der Kompensationseinrichtung am Drehhebelausgangsteil und am Drehhebeleingangsteil
verankert ist.
Vorteilhaft wird das Rückstellelement der Kompensationseinrichtung von einer
Feder gebildet. Hierfür eignet sich beispielsweise eine Schenkelfeder.
Es ist günstig, das Drehhebeleingangs- und das Drehhebelausgangsteil miteinan
der axial gesichert zu verbinden. Auch diese Massnahme der Zuordnung der ge
nannten Teile erweist sich für eine einfache Montage als Vorteil.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist das Drehhebelausgangsteil als
Welle ausgeführt und koaxial zum Drehhebeleingangsteil angeordnet.
In einer weiteren Ausgestaltung weist das Drehhebelausgangsteil einen Rollenhe
bel mit einer frei drehbaren Rolle auf. Somit kann das Drehhebelausgangsteil
besonders einfach mit einem Sperrglied der Parksperrenvorrichtung, beispielswei
se einer Sperrklinke, in Wirkverbindung gebracht werden.
Es kann vorteilhafterweise das mindestens eine Rastmittel mit jeweils einem von
einer Mehrzahl an einem gemeinsamen Teilkreis am Flanschbauteil oder am Dreh
hebeleingangsteil angeordneten Gegenrastmittel in Verbindung treten. Durch eine
Drehbewegung des Drehhebeleingangsteils relativ zum Flanschbauteil lassen sich
somit ein oder mehrere definierte Schaltzustände realisieren.
In einer noch vorteilhafteren Variante sind mehrere Rastmittel axial beabstandet
am Flanschbauteil oder am Drehhebeleingangsteil angeordnet und diese treten
mit jeweils einem von einer Mehrzahl axial und in Umfangsrichtung versetzt an
dem jeweils anderen Teil angeordneten Gegenrastmittel in Verbindung. Auf diese
Weise können mittels der Rastvorrichtung schon bei einer relativ kleinen Ver
schwenkung des Drehhebeleingangsteils nacheinander mehrere definierte Schalt
zustände eingenommen werden.
Mit Vorteil weist die Drehhebeleinrichtung Mittel zur Sensierung einer Stellung
des Drehhebelausgangsteils relativ zum Drehhebeleingangsteil auf. Wenn, wie
beispielsweise vorangehend beschrieben, die Stellung des Drehhebeleingangs
teils, durch die Einnahme einer bestimmten Raststellung bekannt ist und zusätz
lich die Bewegung des Drehhebelausgangsteils sensiert wird, so kann aus diesen
Informationen abgeleitet werden, ob sich ein Sperrglied mit einem Gegensperr
glied der Parksperrenvorrichtung im Eingriff befindet.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist es möglich, die Drehhebeleinrich
tung als Baueinheit vorzumontieren und von aussen durch die Durchgriffsöffnung
des Gehäuses in Wirkverbindung zu dem Sperrglied zu positionieren. Dadurch
wird eine erhebliche Vereinfachung gegenüber der Montage einer bekannten
Parksperrenbetätigungseinrichtung erreicht.
Zumindest eines der Drehhebelteile weist mit Vorteil eine gestufte Kontur auf,
wobei ein Absatz der Stufe eine axiale Lagerfläche zur Lagerung von Drehhe
beleingangsteil zum Drehhebelausgangsteil darstellt.
Im folgenden wird die erfindungsgemäße Parksperrenbetätigungseinrichtung an
hand verschiedener Ausführungsbeispiele erläutert. Bei der Beschreibung der
einzelnen Ausführungsbeispiele werden für identische oder analoge Teile die
gleichen Bezugszeichen, jeweils um den Buchstaben a, b, c, bzw. d ergänzt,
verwendet und jeweils nur die Unterschiede zu den vorangehend schon behandel
ten Ausführungsbeispielen erläutert. Insofern wird ausdrücklich auf die Beschrei
bung des bzw. der schon behandelten Ausführungsbeispiele Bezug genommen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des prinzipiellen Aufbaus einer Park
sperre unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Parksperrenbetä
tigungseinrichtung,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Parksperrenbetäti
gungseinrichtung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung des Drehhebeleingangsteils im Bereich der
Kompensationseinrichtung,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Realisierung eines Leerdrehweges
an einer Drehhebeleinrichtung,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Rastvorrichtung an einer erfin
dungsgemäßen Parksperrenbetätigungseinrichtung.
Fig. 1 zeigt beispielhaft eine erfindungsgemäße Parksperrenbetätigungseinrich
tung 1 an einer Parksperrenvorrichtung 3 eines Kraftfahrzeuges. Wird von einem
Fahrer eine Wähleinrichtung 5 in eine Parkstellung gebracht, so erfolgt mittels
eines Übertragungselementes 7, in diesem Fall einer Mechanik, die Übertragung
einer Stellkraft auf ein Eingangsteil 9 einer Drehhebeleinrichtung 11, wobei an
dieser ein Drehmoment erzeugt wird. Die Drehhebeleinrichtung 11 weist weiter
hin ein Drehhebelausgangsteil 13 auf. Die Aufgabe der Drehhebeleinrichtung 11
besteht darin, das über das Drehhebeleingangsteil 9 eingeleitete Drehmoment an
das Drehhebelausgangsteil 13 weiterzuleiten, wobei das Drehhebelausgangsteil
13 nur dann eine Drehbewegung ausführt, wenn eine Gegenkraft F, welche von
der Stellung eines Sperrgliedes zu einem Gegensperrglied der Parksperrenvorrich
tung 3 abhängig ist, überwunden wird. Als Sperrglied ist im Beispiel ein eine
Verzahnung aufweisendes Parksperrenrad 15 und als Gegensperrglied eine dreh
bar gehäusefest gelagerte Klinke 17 mit einer Nase 19, die in eine Lücke des
Parksperrenrades 15 eingreifen kann und somit das Kraftfahrzeug formschlüssig
gegen Wegrollen sichert, vorgesehen. Die Anlenkung der Klinke 17 erfolgt durch
eine mit dem Drehhebelausgangsteil 13 verbundene Nockenrolle 21. Stehen sich
bei einer Betätigung der Parksperrenbetätigungseinrichtung 1 ein Zahn des Sper
renrades 15 und die Nase 19 der Klinke 17 radial gegenüber, so ist eine hinrei
chend große Gegenkraft F vorhanden, welche eine Bewegung des Drehhebelaus
gangsteils 13 bezüglich der Klinke 17 blockiert. Andernfalls liegt nur eine durch
die Wirkung des Rückstellelements 23 bewirkte Gegenkraft F vor, die eine Bewegung
des Drehhebelausgangsteils 13 und damit ein Einrasten der Klinke 17 in
eine Lücke des Parksperrenrades 15 ermöglicht.
Anhand von Fig. 2 wird im folgenden der Aufbau und die Funktion der erfin
dungsgemäßen Parksperrenbetätigungseinrichtung detailliert erläutert.
Die Parksperrenbetätigungseinrichtung 1a umfasst als wesentliche Funktionsein
heit die Drehhebeleinrichtung 11a, bestehend aus dem Drehhebeleingangsteil 9a
und dem Drehhebelausgangsteil 13a, welche beide als Welle ausgeführt und
koaxial zueinander angeordnet sind. Das Drehhebelausgangsteil 13a weist eine
radial gestufte Kontur auf, wobei zwei Wellenabschnitte 25 und 27, sowie ein
Absatz 29 gebildet werden. Der Wellenabschnitt 27 erstreckt sich durch eine
Axialöffnung 31 des Drehhebeleingangsteils 9a, ragt endseitig über dieses hinaus
und trägt einen Sicherungsring 33. Der Absatz 29 stellt eine axiale Lagerfläche
zur Lagerung des Drehhebeleingangsteils 9a zum Drehhebelausgangsteil 13a auf.
In Verbindung mit dem Sicherungsring 33 sind das Drehhebeleingangsteil 9a und
das Drehhebelausgangsteil 13a axial gesichert miteinander verbunden.
Das Drehhebeleingangsteil 9a weist eine Axialausnehmung 35 auf, von dem
teilweise der Wellenabschnitt 27 des Drehhebelausgangsteils 13a und ein Lager
37 aufgenommen werden.
Das Drehhebeleingangs- und das Drehhebelausgangsteil 9a, 13a sind so gestal
tet, dass ein auf eines der Teile 9a, 13a wirkendes Drehmoment auf das jeweils
andere weitergeleitet wird. Ausserdem ist in Wirkverbindung zwischen dem
Drehhebeleingangsteil 9a und dem Drehhebelausgangsteil 13a ein Leerdrehweg
ausgeführt, wobei, wie unten noch erläutert, eine Kompensationseinrichtung 39
bereitgestellt wird. Dazu enthält in Fig. 3 das Drehhebeleingangsteil 9b im Be
reich der Axialausnehmung 35b eine in Umfangsrichtung segmentartige Ausspa
rung 41, welche durch Kupplungsflächen 43, 45 begrenzt wird. Die Aussparung
41 zwischen den Kupplungsflächen 43, 45 stellt somit einen Leerdrehweg dar.
Das Drehhebelausgangsteil 13b weist innerhalb der axialen Erstreckung der Kupp
lungsflächen 43, 45 einen radial zur Längsachse abstehenden Stift 47b auf, wobei
die den der ersten Kupplungsflächen jeweils zugewandten Flächen 49, 51
des Stifts zweite Kupplungsflächen bilden. Der Stift 47b fungiert somit als An
schlagelement. Der durch die ersten Kupplungsflächen gegebene maximale Leer
drehweg wird in Abhängigkeit vom Abstand der beiden zweiten Kupplungsflä
chen eingeschränkt und kann somit leicht an die speziellen Erfordernisse ange
passt werden. In Fig. 2 umfasst die Kompensationseinrichtung 39 weiterhin ein
Rückstellelement 53 in Form einer Schenkelfeder, welche endseitig am Drehhe
beleingangs- und am Drehhebelausgangsteil 9a bzw. 13a verankert ist. In einer
Ausgangsstellung liegt der Stift 47 des Drehhebelausgangsteils 13a an einer
Kupplungsfläche 45 des Drehhebeleingangsteils 9a an. Der vom Drehhebelaus
gangsteil 13a relativ zum Drehhebeleingangsteil 9a zurückgelegte Leerdrehweg
entspricht einer definierten Drehwinkeländerung des Parksperrenrades 15. Der
Leerdrehweg ist dabei mindestens so groß, dass dieser dem von zwei Lücken und
dem Mittelpunkt das Parksperrenrades 15 eingeschlossenen Winkel, entspricht.
Damit wird eine sichere Funktion der Kompensationseinrichtung 39 ermöglicht.
Der Leerdrehweg muss jedoch nicht zwangsweise nur einem der Drehhebelteile
9a oder 13a zugeordnet werden. Wie in Fig. 4 prinzipiell dargestellt, kann der
Leerdrehweg auch als gemeinsame Eigenschaft der Drehhebelteile 9c und 13c
ausgeführt werden, indem zwischen den Teilen in axialer Richtung ein durch eine
Schenkelfeder 53c gebildeter Abstand A auftritt. Tritt bei einer Betätigung ent
sprechend den vorgenannten Erläuterungen eine Gegenkraft F auf, so spannt sich
die Feder, wobei sich gleichzeitig der Abstand zwischen den Drehhebelteilen 9c
und 13c verkürzt.
In Fig. 2 ist mit dem Drehhebeleingangsteil 9a ein Anschlussstück 55 drehfest
verbunden, welche eine Wirkverbindung zu einem zeichnerisch nicht dargestellten
manuellen oder fremdenergiegespeisten Stellglied herstellt. Als manuelles Stell
glied kann beispielsweise ein Bowdenzug oder ein Gestänge fungieren, als fremd
energiegespeistes Stellglied ist vornehmlich ein Elektromotor vorgesehen, wobei
dessen Antriebswelle koaxial zur Drehachse des Drehhebeleingangsteils oder
auch z. B. bei Verbindung mit einem Getriebe parallel oder in einem Winkel zu
dieser angeordnet sein kann. Der Elektromotor umfasst ebenfalls zeichnerisch
nicht dargestellte Mittel zur Bestimmung einer Schaltstellung des Drehhebelein
gangsteils. Dazu kann beispielsweise ein Drehwinkelgeber mit einer Auswerteein
heit oder ein mechanischer Mitnehmer vorliegen, der in den Endstellungen Taster
zur Erzeugung eines elektrischen Signals betätigt.
Die Drehhebeleinrichtung 11a kann ebenfalls Mittel zur Sensierung einer Stellung
des Drehhebelausgangsteils 13a aufweisen. Dazu kann beispielsweise am Dreh
hebeleingangsteil 9a im Bereich der segmentartigen Aussparung ein zeichnerisch
nicht dargestelltes Schaltmittel vorgesehen sein, wobei ein erstes Element des
Schaltmittels mit dem Drehhebeleingangsteil 9a verbunden ist und ein zweites
Element durch den Stift des Drehhebelausgangsteils 47 gebildet wird oder mit
diesem in Wirkverbindung steht.
Das Drehhebelausgangsteil 13a weist zur weiteren Kraftübertragung an der dem
Drehhebeleingangsteil 9a abgewandten Seite einen drehfest angeordneten Rol
lenhebel 57 mit der frei drehbaren Nockenrolle 21a auf.
Beim Betätigen der Parksperrenbetätigungseinrichtung 1a entsprechend der in
Fig. 2 durch einen Pfeil angegebenen Schwenkrichtung wird ein über das Dreh
hebeleingangsteil 9a eingeleitetes Drehmoment über die Schenkelfeder 53 und
weiter an das damit verbundene Drehhebelausgangsteil 13a geleitet. Befindet
sich gemäß Fig. 1 die Nase 19 der Sperrklinke 17 über einer Lücke des Park
sperrenrades 15, so dreht sich das Drehhebelausgangsteil 13a in Fig. 2 syn
chron mit dem Drehhebeleingansteil 9a mit, wobei sich die am Rollenhebel 57
angebrachte Nockenrolle 21a auf der Sperrklinke 17 abwälzt und diese mit dem
Parksperrenrad 15 in Eingriff bringt. Tritt jedoch im Verlauf der Drehbewegung
des Drehhebelausgangsteils 13a eine hinreichend große Gegenkraft F auf, vor
nehmlich wenn sich die Nase 19 und ein Zahn des Parksperrenrades 15 radial
gegenüberstehen und ein Eingriff nicht möglich ist, so wird die synchrone Drehbewegung
des Drehhebelausgangsteils 13a mit dem Drehhebeleingangsteil 9a
blockiert und die weitere Drehung des Drehhebeleingangsteils 9a bewirkt unter
Zurücklegung eines Leerdrehweges ein Spannen der Schenkelfeder 53. Während
dieser Zeitspanne dreht sich das Klinkenrad 15 weiter bis die nächstmögliche
Einrastposition erreicht ist. Sobald das der Fall ist, erniedrigt sich die Gegenkraft
F und das Drehhebelausgangsteil 13a kann sich unter gleichzeitiger Entspannung
der Schenkelfeder 53 in der Schwenkrichtung weiterdrehen und die Nase 19 in
eine Lücke des Klinkenrades 15 einrasten. Gleichzeitig wird das Drehhebelaus
gangsteil 13a in dessen Ausgangslage zurückgestellt.
Das Drehhebeleingangsteil 9a ist mit einem Wellenabschnitt 61 drehbar in einem
Flanschbauteil 63 gelagert und durch einen Sicherungsring 65 und einen Absatz
67 gegen eine Axialbewegung gesichert. Zusätzlich ist ein als Ring ausgebildetes
Dichtmittel 69 vorgesehen, welches ein Hindurchtreten von Flüssigkeit zwischen
den Teilen 63 und 9a verhindern soll. Das Flanschbauteil 63 ist ortsfest an einer
Durchgriffsöffnung 71 eines Gehäuses 73 der Parksperrenvorrichtung 1a mit
einer lösbaren Verbindung 75, zum Beispiel der gezeigten Schraubverbindung,
angeordnet. Auch hier können zwischen dem Flanschbauteil 63 und dem Gehäu
se 73 zeichnerisch nicht dargestellte Dichtmittel vorgesehen werden. Die Durch
griffsöffnung 71 ist so dimensioniert, dass das Drehhebelausgangsteil 13a durch
diese hindurchgeführt werden kann. Es wäre alternativ dazu auch möglich, das
Drehhebeleingangsteil 9a allein oder das Eingangs- und das Ausgangsteil der
Drehhebeleinrichtung 9a, 13a gemeinsam in einem Flanschbauteil zu lagern. Die
Drehhebeleinrichtung 11a ist als Baueinheit vormontierbar und kann von aussen
durch die Durchgriffsöffnung 71 des Gehäuses 73 in Wirkverbindung zu dem
Sperrglied positioniert werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist an der Drehhebeleinrichtung 1a
eine Rastvorrichtung 77 ausgebildet, mit der nach der Vorgabe eines Fahrers
zeitlich nacheinander durch eine Auslenkung des Anschlussstückes 55 und des
damit verbundenen Drehhebeleingangsteils 9a eine Mehrzahl von definierten
Schaltzuständen fixiert werden kann. Die maximale Auslenkung bewirkt dabei die
Einnahme der Parkstellung und mit geringeren Auslenkungen können verschiede
ne Fahrstufen eingenommen werden. Die Rastvorrichtung 77 umfasst dazu ein
vorgespanntes Rastmittel 79 in Form einer federbelasteten Kugel, welche beim
Erreichen eines definierten Schaltzustandes mit einem am Flanschbauteil als Mul
de ausgebildeten Gegenrastmittel 81 in Verbindung tritt. Die Feder 83 wird im
Beispiel durch das Anschlussstück 55 abgestützt, was jedoch auch durch das
Drehhebeleingangsteil 9a erfolgen kann. Wesentlich ist, dass das oder die Rast
mittel 79 und das oder die Gegenrastmittel 81 am Drehhebeleingangsteil 9a und
an einem zu diesem feststehenden Teil positioniert sind. Im Beispiel sind Rastmit
tel 79 und Gegenrastmittel 81 an identischen Teilkreisen des Flanschbauteils 63
einerseits und dem Anschlussstück 55, sowie dem Drehhebeleingangsteil 9a
ausgebildet.
Eine weitere Variante einer Rastvorrichtung 77d zeigt schematisch Fig. 5. Dabei
sind drei Rastmittel 79d axial beabstandet am Flanschbauteil 63d angeordnet.
Die Gegenrastmittel 81d sind ebenfalls axial beabstandet aber zusätzlich noch in
Umfangsrichtung versetzt am Drehhebeleingangsteil 9d angeordnet. Durch diese
Gestaltung kann die Rastvorrichtung 77d sehr kompakt gebaut und es können
bereits durch nur geringe Auslenkungen des Anschlussstückes 55 in Fig. 2
nacheinander mehrere Schaltzustände festgelegt werden.
Claims (21)
1. Parksperrenbetätigungseinrichtung für eine Parksperrenvorrichtung ei
nes Kraftfahrzeuges, umfassend eine drehstellbare, drehmomentleiten
de Drehhebeleinrichtung, die eine Kompensationseinrichtung aufweist,
welche einen Leerdrehweg ermöglicht und ein federndes Rückstellele
ment beinhaltet, wobei die Drehhebeleinrichtung den Eingriff eines
Sperrgliedes mit einem Gegensperrglied der Parksperrenvorrichtung an
steuert und die Drehhebeleinrichtung ein Drehhebeleingangsteil und ein
Drehhebelausgangsteil aufweist, die für den möglichen Leerdrehweg
der Kompensationseinrichtung gegen die Federwirkung des Rückstell
elementes begrenzt relativ gegeneinander verdrehbar angeordnet sind
und wobei die Drehhebeleinrichtung eine Rastvorrichtung aufweist, mit
der nach Vorgabe einer Wähleinrichtung eine Mehrzahl von definierten
Schaltzuständen fixiert werden kann und wobei die Rastvorrichtung
mindestens ein vorgespanntes Rastmittel umfasst, das beim Erreichen
eines definierten Schaltzustandes mit einem Gegenrastmittel in Verbin
dung tritt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Drehhebeleingangs- (9, 9a-d) und/oder das Drehhebelaus
gangsteil (13, 13a-c) drehbar in einem Flanschbauteil (63, 63d) gelagert
sind/ist und das Rastmittel (79, 79d) und das Gegenrastmittel (81,
81d) am Drehhebeleingangsteil (9a, 9d) und am Flanschbauteil (63,
63d) angeordnet sind.
2. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Flanschbauteil (63, 63d) ortsfest zu einem Gehäuse (73) der
Parksperrenvorrichtung (3) angeordnet ist.
3. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (73) eine Durchgriffsöffnung (71) zumindest für das
Drehhebelausgangsteil (13, 13a-c) aufweist.
4. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Drehhebeleingangsteil (9, 9a-d) einen Wellenabschnitt (61)
aufweist, der innerhalb des Flanschbauteils (63) schwenkbar gelagert
ist.
5. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Drehhebeleingangsteil (9, 9a-d) mit einem manuellen oder
fremdenergiegespeisten Stellglied in Wirkverbindung steht.
6. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das fremdenergiegespeiste Stellglied elektromotorisch ausgeführt
ist und Mittel zur Bestimmung einer Schaltstellung des Drehhebelein
gangsteils (9, 9a-d) umfasst.
7. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das elektromotorische Stellglied koaxial zur Drehachse des Dreh
hebeleingangsteils (9, 9a-d) angeordnet ist.
8. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Drehhebelteile (9, 9a-d; 13, 13a-c) Kupplungsflächen
(43, 45; 49, 51) aufweisen, die den Leerdrehweg bestimmen und eine
Übertragung einer Schaltbewegung vom Drehhebeleingangsteil (9, 9a-
d) zum Drehhebelausgangsteil (13, 13a-c) ermöglichen.
9. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Bereitstellung des Leerdrehweges mindestens eines der bei
den Drehhebelteile (9, 9a-d; 13, 13a-c) in Umfangsrichtung eine seg
mentartige Aussparung (41) aufweist.
10. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer Relativbewegung von Drehhebeleingangsteil (9, 9a-d)
und Drehhebelausgangsteil (13, 13a-c) der Leerdrehweg durch ein
Anschlagelement (47, 47b) begrenzt wird.
11. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anschlagelement (47, 47b) durch einen radial zur Längsach
se eines der beiden Drehhebelteile (9, 9a-d, 13, 13a-c) abstehenden
Stift gebildet wird.
12. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rückstellelement (53, 53c) der Kompensationseinrichtung
(39) am Drehhebeleingangsteil (9, 9a-d) und am Drehhebelaus
gangsteil (13, 13a-c) verankert ist.
13. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rückstellelement (53, 53c) der Kompensationseinrichtung
(39) von einer Feder gebildet wird.
14. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Drehhebeleingangs- (9, 9a-d) und das Drehhebelausgangsteil
(13, 13a-c) axial gesichert miteinander verbunden sind.
15. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Drehhebelausgangsteil (13, 13a-c) als Welle ausgeführt ist
und koaxial zum Drehhebeleingangsteil (9, 9a-d) angeordnet ist
16. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
15,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eines der Drehhebelteile (9, 9a-d, 13, 13a-c) eine ge
stufte Kontur aufweist, wobei ein Absatz (29) der Stufe eine axiale
Lagerfläche zur Lagerung von Drehhebeleingangsteil (9, 9a-d) zum
Drehhebelausgangsteil (13, 13a-c) darstellt.
17. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
16,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Drehhebelausgangsteil (13, 13a-c) einen Rollenhebel (57) mit
einer frei drehbaren Rolle (21, 21a) aufweist.
18. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
17,
dadurch gekennzeichnet,
dass das mindestens eine Rastmittel (79, 79d) mit jeweils einem von
einer Mehrzahl auf einem gemeinsamen Teilkreis am Flanschbauteil
(63d) oder am Drehhebeleingangsteil (9, 9a-d) angeordneten Gegen
rastmittel (81) in Verbindung tritt.
19. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
18,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Rastmittel (79d) axial beabstandet am Flanschbauteil
(63d) oder am Drehhebeleingangsteil (9d) angeordnet sind und diese
mit jeweils einem von einer Mehrzahl axial und in Umfangsrichtung
versetzt an dem jeweils anderen Teil angeordneten Gegenrastmittel
(81d) in Verbindung treten.
20. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
19,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehhebeleinrichtung (11, 11a) Mittel zur Sensierung einer
Stellung des Drehhebelausgangsteils (13, 13a-c) relativ zum Drehhebeleingangsteil
(9, 9a-d) aufweist.
21. Parksperrenbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
20,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehhebeleinrichtung (11, 11a) als Baueinheit vormontierbar
ist und von aussen durch die Durchgriffsöffnung (71) des Gehäuses
(73) in Wirkverbindung zu dem Sperrglied positioniert werden kann.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: BENKERT, STEPHAN, 97769 BAD BRUECKENAU, DE Inventor name: OPPITZ, HORST, 97456 DITTELBRUNN, DE |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |