DE10102C - Billet- und Kontrolschalter für Strafsenbahn- und Eisenbahnwagen - Google Patents
Billet- und Kontrolschalter für Strafsenbahn- und EisenbahnwagenInfo
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- DE10102C DE10102C DENDAT10102D DE10102DA DE10102C DE 10102 C DE10102 C DE 10102C DE NDAT10102 D DENDAT10102 D DE NDAT10102D DE 10102D A DE10102D A DE 10102DA DE 10102 C DE10102 C DE 10102C
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- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D49/00—Other details
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
1879.
, Klasse 42.
EDWARD SCHMIDT in BERLIN. Billet- und Control-Schalter für Straßenbahn- und Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. December 1879 ab. .
In der Zeichnung ist Fig. 1 Aufrifs der Wagenthür mit geschlossenem Schalter;
Fig. 2 Aufrifs der Wagenthür mit geöffnetem Schalter;
Fig. 3 Querschnitt der Wagenthür;
Fig. 4 a Grundrifs des Läutewerkes bei geschlossenem Schalter;
Fig. 4 b Grundrifs des Läutewerkes mit gespannter Feder bei geöffnetem Schalter;
Fig. 5 Querschnitt desselben;
Fig. 6 obere Ansicht des Läutewerkes;
Fig. 7 Querschnitt des Billet-Schalters nebst Aufrifs des Läutewerkes;
Fig. 8 obere Ansicht der Schalter-Verschlufsklappe.
Dje vorliegende Erfindung bezweckt, das Oeffhen der auf die Perrons führenden Thüren
bezw. Fenster der Strafsen- oder Eisenbahnwagen seitens der Conducteure oder Controleure
zu vermeiden und eine directe Verbindung zwischen den Beamten und dem den Wagen benutzenden Publikum herzustellen.
In der Höhe von 1,55 m, vom Fufsboden des Wagens gerechnet, ist in die Glasscheibe a
eine Oeffnung b b von elliptischer oder beliebiger anderer Form eingeschnitten, deren
Rand matt geschliffen oder durch eine Metalleinfassung bekleidet ist.
Die Schalteröffnung b bedeckt eine aus Glas, Metall, Hartgummi, Celluloid oder anderem
Material hergestellte Schalter-Verschlufsklappe c.
Dieselbe wird durch eine mit einem Läutewerk verbundene Handhabe p bewegt und hat
zum Zweck, den Schalter zu öffnen und zu schliefsen.
f, Fig. 4 a, 4 b ist eine Metallplatte von kreisrunder Form, am oberen Rande mit einem
Ausschnitt versehen.
Im Mittelpunkte · der Platte /, Fig. 5, ist ein Vierkant g aufgelöthet, welches in ein in der
Glasscheibe α eingefeiltes entsprechendes viereckiges Loch eingepafst ist.
Die Metallplatte / wird auf der Glasscheibe a
durch Cement fest aufgekittet.
Metallplatte / nebst Vierkant g sind durchbohrt und bilden das Lager für die Spindel e,
die an beiden Enden vierkantige Ansätze hat.
Auf der Spindel e ist das Sperrrad h befestigt.
k ist eine an einem Ende befestigte Zuhaltungsfeder,
zum Sperrkegel in gehörig,
/ eine bei Drehung der Welle e sich auf- und abwickelnde Spiralfeder,
m ein Sperrkegel, an dessen Hebel der Hammer η befestigt ist,
0 eine Metallglocke.
p bezw. q stellen auf der Spindel e fest aufsitzende
drehbare Handhaben dar, die das Oeffnen des Schalters von beiden Seiten der Thür vermitteln.
r ist eine durch die Glasscheibe α hindurchgehende
Ausrückvorrichtung. Wenn von rechts nach links, Fig. 4b, auf dieselbe gedrückt wird,
so wird infolge Aufhebens des von der Feder k ausgeübten Druckes der Sperrkegel m ausgelöst
und das Sperrrad h geht infolge der Kraft der Spiralfeder /, sowie des Gewichtes der ebenfalls
auf dem vierkantigen Theil der Spindel e aufgepafsten Schalter -Verschlufsklappe c in seine
vorige Stellung zurück.
Durch Drehung der Handhaben f oder q nach der Richtung des in Fig. 4a angegebenen
Pfeiles und bezw. Oeffnen der Schalter-Verschlufsklappe c wird ein Ertönen der Glocke 0 durch
Ein- und Ausheben des Sperrkegels m in dem Sperrrade h durch Anschlagen des Hammers n
an die Glocke erfolgen.
/, Fig. ι und 2, ist eine Führungs- und Schutzleiste,
die in dem Holzrahmen der Perronthür oder des Fensters befestigt wird, und welche
sowohl mit ihrer flachen inneren Seite einer Führung für die Schalter-Verschlufsklappe c, als
auch nach entgegengesetzter Seite hin den ganzen Apparat vor Beschädigungen schützt.
Der Apparat hat die Dicke der bei Strafsenbahnwagen
angebrachten Perronthüren (26 mm), welche sich in Rollen und in einem Futter bewegen,
so dafs die mit dem Apparat versehenen Perronthüren bequem geöffnet werden können.
Anstatt den Schalter auf Glas zu befestigen, kann derselbe auch auf einer mit einem Schalterausschnitt
versehenen Metalltafel angebracht werden, welche in die Perronthürscheibe eingesetzt
und an beiden Seiten des Thürrahmens festgeschraubt wird.
Ebenso kann die kreisförmige Bewegung der Schalter -Verschlufsklappe in eine von unten
nach oben und bezw. von oben nach unten geradlinige Bewegung umgewandelt werden.
Der Schalter selbst soll einem doppelten Zwecke genügen:
1. den Conducteur eines Wagens beim vorschriftsmäfsigen
Aufrufen der Strafsen oder Stationen während der kalten Jahreszeit zu veranlassen,
die Perronthüren geschlossen zu halten;
2. bei Strafsenbahnwagen an die, auf der vorderen Plattform stehenden Fahrgäste Fahrscheine
zu verabfolgen und dieselben zu revidiren, ohne die nach vorn gelegene Perronthür
zu öffnen, somit die im Innern des Wagens befindlichen Fahrgäste vor Zug zu bewahren.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Eine anThüren oder Fenster von Strafsenbahn-, Secundäreisenbahnwagen oder jeder anderen Gattung von Eisenbahnwagen mit Durchgangscommunication angebrachte mechanische Schaltereinrichtung, deren Verschlufs parallel zu der Ebene der Wagenthür oder des Wagenfensters angebracht ist, in Verbindung mit einem beim Oefmen ertönenden Läutewerk.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10102C true DE10102C (de) |
Family
ID=287420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10102D Active DE10102C (de) | Billet- und Kontrolschalter für Strafsenbahn- und Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10102C (de) |
-
0
- DE DENDAT10102D patent/DE10102C/de active Active
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