DE10106207C2 - Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer French-Maniküre - Google Patents
Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer French-ManiküreInfo
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- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
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Landscapes
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- Coating Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfsvorrichtung zur Her
stellung einer French-Maniküre.
Unter French-Maniküre versteht man das Aufbringen eines
schmalen Nagellackstreifens am vorderen Ende des Finger
nagels oder Zehnagels, wobei dieser schmale Nagellackstreifen
entweder auf den den Nagel abdeckenden Nagellack aufge
bracht wird oder aber auch unmittelbar auf den eigentlichen
Nagel.
Das Auftragen dieses schmalen Nagellackstreifens bereitet
dann große Schwierigkeiten, wenn der Lackstreifen überall glei
che Breite und überall gleiche Stärke aufweisen soll. Wird die
se Arbeit von Hand vorgenommen, erfordert dies große Auf
merksamkeit der diesen Lack auftragenden Person. Wird dieser
Streifen in einem Kosmetiksalon aufgebracht, ist das Herstellen
dieser French-Maniküre sehr kostenaufwendig.
Aus der DE 199 60 511 A1 ist eine Vorrichtung und ein Verfah
ren zum automatischen Aufbringen von Nagellack auf Finger
nägeln bekannt geworden, wobei diese Vorrichtung eine Einrich
tung zum Aufnehmen eines Bildes, beispielsweise des Finger
nagels, aufweist, einen Prozessor zum Auswerten und Umwan
deln des Bildes in einen Bearbeitungspfad und wobei weiterhin
eine Aufbringeinrichtung vorgesehen ist zum Aufbringen des
Nagellackes auf den Fingernagel unter Befolgen des Bearbeitungspfades.
Hier wird also eine maschinelle Vorrichtung vorge
schlagen, mit der ein gleichmäßiges Maniküren von Fingernä
geln auf zeitsparende Weise ohne einen signifikanten finanziel
len Nachteil erreicht werden soll. Diese Vorrichtung ist für
professionelle Studios geeignet, nicht aber für den individuellen
Heimgebrauch.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Hilfsvor
richtung vorzuschlagen, mit der erreicht wird, daß ein gleichblei
bender schmaler und gleich dicker Lackstreifen am vorderen
Ende des eigentlichen Nagels aufgebracht werden kann, wobei
diese Hilfsvorrichtung kostengünstig ausgebildet sein soll und
damit im privaten Bereich einsetzbar ist.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die
Lehre des Hauptanspruches gelöst.
Ausgestaltungen dieser Lehre sind in den Unteransprüchen er
läutert.
Mit anderen Worten ausgedrückt wird vorgeschlagen, dass auf
das den Nagellack enthaltende Fläschchen eine Zusatzvorrich
tung aufgebracht wird, die im wesentlichen einen Lackführungs
kanal aufweist. Dieser Lackführungskanal ist ans einem vorderen
Ende geschlossen und weist einen vorzugsweise nach unten ge
richteten Austragsschlitz auf. Dieser Austragsschlitz wird durch
eine auf dem Lackführungskanal verstellbar angeordnete Hülse
in seiner Schlitzlänge einreguliert, wodurch die Breite
des hergestellten Nagellackstreifens eingestellt wird.
Am vorderen geschlossenen Ende des Kanals ist eine Exzenter
scheibe vorgesehen, die beim Auftragen des Lackstreifens auf
dem eigentlichen Nagel aufliegt und dadurch die Schichtdicke
des aufgetragenen Lackstreifens bestimmt. Gleichzeitig dient die
vordere Randkante der verstellbaren Hülse als Anschlag für den
Fingernagel, der damit fest im Verhältnis zum Lackführungska
nal arretierbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung.
In der Zeichnung ist ein Lackfläschchen 1 dargestellt, auf des
sen Austragsöffnung eine Zusatzvorrichtung 2 aufschraubbar ist.
Diese Zusatzvorrichtung 2 besteht im wesentlichen aus einem
Lackführungskanal 3, der bei dem dargestellten Ausführungs
beispiel abgeknickt dargestellt ist, so dass, wenn das Fläsch
chen 1 wie in der Zeichnung dargestellt gehalten wird, nunmehr
dieser Lackführungskanal horizontal ausgerichtet ist. Der Lack
führungskanal ist an seinem vorderen Ende geschlossen und
trägt hier eine Exzenterscheibe 6.
Im Bereich des vorderen Endes des Lackführungskanales ist ein
Austragsschlitz 4 vorgesehen, dessen Breite konstant und des
sen Länge durch eine auf der Außenseite des Lackführungs
kanales verstellbar angeordnete Hülse 5 einstellbar ist. Die vor
dere Kante dieser Hülse 5 bildet gleichzeitig einen Anschlag 8
für die Vorderkante des zu behandelnden Nagels, so dass hier
durch eine sichere Halterung der Vorrichtung und eine orts
konstante Anlage der Zusatzvorrichtung 2 am Nagel erreichbar
ist. Die Exzenterscheibe 6 bestimmt in Abhängigkeit ihrer Ein
stellung die Schichtdicke des aus dem Austragsschlitz 4 austre
tenden Lacks und stützt sich auf der Oberseite des Nagels ab
und bildet gleichzeitig die Begrenzung der hinteren Kante des
aufzutragenden Lackstreifens gegenüber dem Nagelfluß.
Die Vorrichtung kann aus Glas oder Kunststoff hergestellt wer
den, und zur Verdeutlichung sei hier darauf hingewiesen, dass
die Breite des Austragsschlitzes 4 beispielsweise 0,6 mm, die
Länge des Austragsschlitzes 4 3-5 mm beträgt und bei
spielsweise der Innendurchmesser des Lackführungskanales 3
eine Größe von 1 mm aufweisen kann.
Claims (3)
1. Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer French-Maniküre, ge
kennzeichnet durch eine auf ein Nackellack aufweisendes
Fläschchen (1) aufsetzbare Zusatzeinrichtung (2), beste
hend aus einem Lackführungskanal (3), der an seinem vor
deren Ende geschlossen ist aber einen Austragsschlitz (4)
aufweist, eine auf dem Lackführungskanal (3) verstellbar
angeordnete Hülse (5), mit der der Austragsschlitz (4) in
seiner Öffnungsweite einregulierbar ist und eine am vorde
ren geschlossenen Ende drehbar angeordnete Exzenterscheibe
(6).
2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Hülse (5) mittels Gewinde (7) auf dem Lackfüh
rungskanal (3) verstellbar ist.
3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass das vordere Ende der Hülse (5) als An
schlag (8) dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001106207 DE10106207C2 (de) | 2001-02-10 | 2001-02-10 | Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer French-Maniküre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001106207 DE10106207C2 (de) | 2001-02-10 | 2001-02-10 | Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer French-Maniküre |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10106207A1 DE10106207A1 (de) | 2002-09-05 |
| DE10106207C2 true DE10106207C2 (de) | 2003-05-15 |
Family
ID=7673595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001106207 Expired - Fee Related DE10106207C2 (de) | 2001-02-10 | 2001-02-10 | Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer French-Maniküre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10106207C2 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19960511A1 (de) * | 1998-12-15 | 2000-06-21 | Gerber Scient Products Inc | Vorrichtung und Verfahren zum automatischen Aufbringen eines Farbstoffes |
-
2001
- 2001-02-10 DE DE2001106207 patent/DE10106207C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19960511A1 (de) * | 1998-12-15 | 2000-06-21 | Gerber Scient Products Inc | Vorrichtung und Verfahren zum automatischen Aufbringen eines Farbstoffes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10106207A1 (de) | 2002-09-05 |
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