DE101147C - - Google Patents

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DE101147C
DE101147C DENDAT101147D DE101147DA DE101147C DE 101147 C DE101147 C DE 101147C DE NDAT101147 D DENDAT101147 D DE NDAT101147D DE 101147D A DE101147D A DE 101147DA DE 101147 C DE101147 C DE 101147C
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cylinder
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/08Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
    • E21B19/081Screw-and-nut feed mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Steinbohrmaschine und ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dafs die Zuführungsspindel des Steinbohrers, welch letzterer durch eine Maschinenkraft in bekannter Weise hin- und herbewegt wird, durch einen besonderen, auf der Grundplatte des Cylinders gelagerten kleinen Motor bewegt werden kann. Dieser zweite Motor ist vollständig unabhängig von der Bewegung der Hauptmaschine, und er kann den Bohrcylinder vor- und rückwärts bewegen. Durch diese Anordnung des Motors unterscheidet sich die vorliegende Erfindung principiell von den bisher bekannten Steinbohrmaschinen, bei denen die Bewerkstelligung des Vorschubes gleichfalls durch Maschinenkraft geschieht. Bei den bisher bekannten Maschinen, beispielsweise bei Patent Nr. 203, wurde das Vorschieben des Cylinders durch einen mit dem Cylinder verbundenen Motor bewirkt, der jedoch selbst von der Bewegung des Bohrers gesteuert wurde, also seinem ganzen Umfange nach von dessen Gange abhängig war. Es war aber nicht nur die Vorwärtsbewegung des Cylinders selbst von der Anzahl der Hube abhängig, sondern diese Bewegung konnte nur im Sinne der Vorwärtsbewegung des Hubes liegen, während, sofern man einen unabhängig bethätigten Motor anordnet, einmal die Vorwärtsbewegung von der Anzahl der Hube vollständig unabhängig ist, andererseits man aber durch Umkehren der Bewegungsrichtung des Motors auch den Cylinder wieder zurückführen kann. Das Zurückführen des Cylinders war aber bisher eine schwierige und zeitraubende Arbeit, welche Arbeit durch die neue Anordnung des Motors durch diesen zu leisten, also bequemer und rascher auszuführen ist. ■ . '
Schliefslich ist noch als dritter Vortheil zu erwähnen, dafs diese Vor- und Rückwärtsbewegung des Cylinders infolge der neuen Anordnung der Maschinenkraft geschehen kann, ohne dafs ein gleichzeitiges Bewegen des Bohrers selbst hierbei nöthig wäre.
Ein Motor der neuen Art ist auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι stellt einen Cylinder einer Gesteinbohrmaschine in Seitenansicht dar und giebt die Führung, in welcher genannter Cylinder bei der Weiterfuhrung des Bohrers sich in der Längsrichtung bewegt, im Schnitt an.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Führung und der oben erwähnten Mechanismen.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Führung des Cylinders und die letzteren antreibenden Mechanismen.
Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung in vergröfsertem Mafsstabe.
Der Bohrcylinder B ist in einem Gehäuse bezw. in einer Führung 4 gelagert, von welcher die Zeichnung nur ein kurzes Stück darstellt. Diese Führung kann in irgend beliebiger Weise derart angeordnet sein, dafs man dem Bohrcylinder je nach der Art der zu leistenden Arbeit eine entsprechende Richtung geben kann. Der Cylinder B läuft vorteilhaft in Laufschienen a, die in dem Gehäuse vorgesehen sind. Die Bewegung geschieht in bekannter Weise mittels einer Schraube C, deren oberer Theil angetrieben, jedoch durch eine geeignete, in dem oberen Theil des Gehäuses
vorgesehene Führung an Bewegung in Längsrichtung verhindert ist. Das Schraubengewinde dieser Schraube geht durch eine Mutter b, welche mit dem Cylinder B befestigt ist. An dem oberen Theil der Schraube ist das bekannte Schneckenrad c angeordnet, in welches die Schnecke dl der Welle d eingreift.
Auf der Rückseite des Gehäuses A ist mittels Bolzen e und unter Benutzung des Gehäuseflanfsches/" ein Consol D befestigt. Auf diesem Consol befinden sich die Lager g der Schneckenwelle d, sowie ferner noch ein kleiner besonderer unabhängiger Motor E, welcher zur Bewegung genannter Schnecke dient. Dieser Motor kann beliebige Construction besitzen und durch Dampf, comprimirte Luft, Elektricität oder dergleichen angetrieben werden. In der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist eine Dreicylinderdampfmaschine angeordnet, deren Grundplatte h durch die Bolzen i mit dem Consol D verbunden ist. Die Welle/ genannten Motors geht durch die Lager eines Joches V2 hindurch, welches mit dem Gestell des Motors verbunden ist. Innerhalb dieses Joches trägt die Welle ein Zahnrad k (Fig. 2 und 4), welches mit dem Zwischenzahnrad / in Eingriff ist. Letzteres aber dreht sich frei um einen feststehenden Bolzen m, der durch einen kleinen Ständer η auf dem Consol D getragen wird. Dieses Zwischenzahnrad greift in das Zahnrad o, welches auf der Schneckenwelle d befestigt ist. Die Welle d ist vortheilhaft über das Gehäuse A hinaus verlängert, wie bei d* (Fig. 3) dargestellt ist. Daselbst befindet sich ein Vierkant, so dafs unter Benutzung einer aufzusteckenden Kurbel die Vorwärtsbewegung des Cylinders auch mittels Hand vorgenommen werden kann, wenn die Benutzung des Motors nicht wünschenswerth ist.
Um die Schneckenwelle d von dem Motor loskuppeln und. beispielsweise die Schnecke d1 mittels der Handkurbel antreiben, oder umgekehrt die Welle mit der Maschine nach Belieben kuppeln zu können, ist das Zahnrad k breiter als die Zahnräder / und o, während das Zwischenzahnrad / auf seiner Welle so verschoben werden kann, dafs es entweder mit beiden Zahnrädern k und ο in Eingriff ist, welcher Stellung der Maschinenantrieb der Schnecke d entspricht (Fig. 3), oder dafs es mit dem Zahnrad k zwar in Eingriff bleibt, jedoch aus dem Zahnrad ο ausgerückt ist (Fig. 4). Um das Zahnrad / in beiden genannten Stellungen festzustellen, ist ein federnder Bolzen q in der nach aufsen gerichteten Nabenverlängerung des Zahnrades / gelagert, welcher Bolzen in auf dem Bolzen m vorgesehene Ringnuthen r hezw. r1 eingreifen kann. Das freie Ende des Bolzens q ist konisch oder abgerundet, und die genannten Ringnuthen sind derartig gestaltet, dafs der Arbeiter durch Handhabung des Flantsches /' das Zahnrad verschieben kann, so dafs der federnde Bolzen aus der einen in die andere Ringnuth springen mufs.
Der verwendete Hülfsmotor erhält seinen Kraftträger, wie beispielsweise Dampf oder Elektricität, durch eine biegsame Leitung aus einem Generator oder Reservoir.
Die Anordnung des Motors und des Zwischengetriebes, durch welches dieser mit dem Getriebe der Zuführungsschraube gekuppelt ist, derart, dafs sämmtlicbe Theile mit einem leicht auf der Rückseite des Rohres oder sonstigen Maschinentheiles verbunden sind, auf welchem der Bohrer sich in seiner Längsrichtung bewegt, erleichtert bedeutend die Anbringung des Gegenstandes vorliegender Erfindung an Maschinen bereits vorhandener Art.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Motor dargestellt, der auf dem Bohrerrücken oder Gehäuse einer gewöhnlichen Maschine angeordnet ist; es kann natürlich auch jeder beliebige Theil der Bohrmaschine als Befestigungsort gewählt werden, welcher sich mit dem Cylinder bei der Einstellung desselben in verschiedenen Winkeln oder Neigungen bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Verschieben der Gesteinbohrmaschine am Gestell, dadurch gekennzeichnet, dafs die Vorschubschraube (C) durch einen besonderen, vom Gang der Bohrmaschine unabhängigen Motor (E) bewegt wird, so dafs die Bohrmaschine auch bei Stillstand vor- und zurückgeschoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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