DE1015461B - Verfahren zum Gattieren der Chargen von Kupoloefen oder aehnlichen Schmelzoefen - Google Patents

Verfahren zum Gattieren der Chargen von Kupoloefen oder aehnlichen Schmelzoefen

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DE1015461B
DE1015461B DEB25998A DEB0025998A DE1015461B DE 1015461 B DE1015461 B DE 1015461B DE B25998 A DEB25998 A DE B25998A DE B0025998 A DEB0025998 A DE B0025998A DE 1015461 B DE1015461 B DE 1015461B
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DE
Germany
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charging
magnetic
help
gripper
magnetic field
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DEB25998A
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English (en)
Inventor
Dr Rer Nat H C Franz Gr Dr-Ing
Heinrich Eckhardt
Dipl-Ing Otto Reif
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Buderus AG
Original Assignee
BuderusSche Eisenwerke AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Verfahren zum Gattieren der Chargen von Kupolöfen oder ähnlichen Schmelzöfen Das Abwiegen der Gattierungsstoffe und der Zuschlagstoffe für das Begichten der KLupoläfen und ähnlicher Schmelzöfen geht bis jetzt in der Regel so vor sich, daß entweder das Begichtungsgefäß auf eine ortsfeste Waage gestellt wird und die einzelnen Stoffe nacheinander herangeschafft und von Hand bis zum Erreichen der jeweiligen Gewichtsmenge, eingefüllt werden" worauf das Gefäß von der Waage auf die Begichtungsbühne angehoben und in den Ofen entleert wird, oder eine verfahrbare Waage benutzt wird, die mit dem Begichtungsgefäß an den Stapeln bzw. Haufen der einzelnen Stoffe vorbeibewegt wird, damit die festges-etzten Gewichtsmengen - wiederum voll Hand - nacheinander eingefüllt werden können. Das Begichten erfolgt dann, wie oben beschrieben. Sehr oft werden der Kalk und oft auch der Koks nur volumenmäßig abgemessen zugegeben. Diese Arbeitsweise ist sehr zeitraubend und bei großen Schmelzleistungen. je Ofeneinheit unzureichend. Außerdem fehlt es ihr an der wünschenswerten Zuverlässigkeit und Genauigkeit des Abwiegens. Es sind jedoch auch Begichtungsanlagen bekannt, bei denen dasi Begichtungsgefäß sich in seiner untersten Stellung genau senkrecht unter einem besonderen, ortsfesten Wiegegefäß befindet ', welches mit den verschiedenen Bestandteilen einer Charge gefüllt und dann nach unten entleert wird. Dabei kann ein Magnetkran für den Transport der Gattierungsstoffe benutzt werden.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Gattieren der Charo" ,en von Kupolöfen oder ähnlichen Schmelzö,fen, bei dem ein in seiner Zugkraft regelbarer Magnetgreifer verwend-et wird, und besteht darin# daß sämtliche Gattierungs- und Zuschlagstoffe mit Hilfe von verschiedenartigen Dosierungsvorrichtungen, und zwar die Gattierungsstoffe mit Hilfe des Magnetgreifers und die Zuschlagstoffe mit Hilfe automatisch arbeitender Dosierbänder, nach genauen Einzelgewichten gleichzeitig in getrennte Waagen abgewogen werden. Um den Magnetgreifer für das neue Verfahren brauchbar zu machen, umfaßt die Erfindurig weiter eine Steuerung für denselben, bei der zwecks dosierten Abgebens der aufgenommenen Last das Magnetfeld kurzzeitig gesch-,vächt und wieder aufgebaut wird, wobei nach jeder Schwächung das Magnetfeld nicht wieder bis zu dem vorhergehenden Wert aufgebaut wird.
  • Das neue Verfahren stellt gegenüber den bisher üblichen Arbeitsweisen zum Gattieren bzw. gegen7 über den bisher dafür verwendeten Einrichtungen hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Genauigkeit und Personalbedarf einen wesentlichen Fortschritt dar.
  • Bei weitestgehender Verwendung selbsttätig arbeitender Steuerungen laufen die meisten Arbeitsgänge ohne menschlichen Eingriff gleichzeitig bzw. nacheinander mit der erforderlichen Genauigkeit und pausenlos ab, so daß sehr große Leistungen erreichbar sind.
  • An Hand eines in der Zeichnung dargestellten. Beispiels wird die Erfindung näher erläutert.
  • Die Abbildungen zeigen in zwei um 90' gegeneinan#der versetzten, Ansichten die Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens.
  • Es -wird angenommen, daß mehrere 1,Cupolöfen in einer Reihe nebeneinander aufgestellt sind, die mit Hilfe des Schrägaufzuges begichtet werden, dessen unterer Teil dargestellt und mit 1 bezeichnet ist. Dieser Teil, auf Schienen quer verfahrbar, verläuft in bekannter Weise flach geneigt und unter Hüttenflur, so daß er in den Bereich des Gattierungskranes 2 hineinragt. In diesem unteren Teil des Aufzuges erfolgt die Beladung des Beoichtungskübels 3, welcher ZD zn mit unterbrochenen Linien in seiner untersten Stellung dargestellt ist und mit Hilfe einer Bodenentleerung eine zentrale Beschickun.g der Kupolöfen ermöglicht. Oberhalb der unteren Endstellung des Begichtungskübels 3 ist das Wiegegefäß 4 für Reheisen, Schrott und Bruch etwa in Höhe des Hüttenflurs ortsfest angebracht. Diese Waage, die mit einer neben dem Steuerstand angebrachten, jedoch nicht gezeichneten Skala in Verbindung steht, wird durch den Magnetgreifer 5 gefüllt. Zu diesem Zweck kann dessen Magnetfeld. so gesteuert werden, daß eine dosierte Abgabe der aufgenommenen Last in das Wiegegefäß 4 bis zu dem jeweils gewüns"chten Gewicht des betreffenden Gattierungsstoffes möglich ist. In den Bunkern 6 und 7 befinden sich die Zuschlagstoffe Kalk und Koks, welche über darüber befindliche Förderbänder zugeführt werden. Unterhalb der Bunkerausläufe befinden sich Vibrationsrinnen 8 und 9, welche,die Zuschlagstoffe in genau dosierten Mengen dem Wiegegefäß 10 zuführen. Auch dieses Wiegegefäß ist mit einer Skala, die mit 11 bezeichnet ist, verbunden., Sind Kalk und Koks ab-ewogen, so wird das Wiegegefäß 10, welches als Wagen ausgebildet ist, über das Wiegegefäß 4 gefahren, um seinen Inhält in dieses abzugeben. Es ist aus diesen Angaben ohne # weiteres ersichtlich, daß, sobald das Wiegegefäß 4 seinen Inhalt an den Begichtungskübel 3 abgegeben hat und dieser auf die Gichtbühne hinaufcrezogen wird, das Abwiegen sämtlicher Gattierungs-und Zuschlagstoffe für die nächste Charge bereits wieder beginnen kann. Zur gleichen Zeit, in der der Magnotgreifer 5 die Gattierungsstoffe gewichtsmäßig dosiert in das Wiegegefäß 4 abwirft, werden die Vibrationsrinnen 8 und 9 in Bewegung gesetzt, um Kalk und Koks in das Wiegegefäß 10 in den vorgeschriebenen Gewichtsmengen abzugeben. Sobald das Wiegegefäß 4 mit den. Gattierungsstoffen gefüllt ist, wird das inzwischen gefüllte Wiegegefäß 10 verfahren und in das Wiegegefäß 4 entleert, so daß die neue Charge in den Begichtungskübel 3 abgegeben werden kann, sobald dieser seine unterste Stellung wieder erreicht hat. Da, sämtliche Arbeitsgänge his auf das Verfahren des Magnetgreifers automatisch gestaltet werden können-, sind für die Bedienung der gesamten Anlage lediglich ein Kranführer und ein Steuermann notwendig, wobei der letztere sowohl die Wiegevorgänge wie das Begichten kontrolliert.
  • Es ist an sich bekannt, daß man die Tragfähigkeit von Hebemagneten während des Betriebes regeln kann. Beispielsweise ist darauf hingewiesen worden, daß man eine größere Anzahl von Blechen abheben und diese dann einzeln durch Vorschalten von Widerständen fallenlassen könne. Dieser Weg ist aber für die Erfindung nicht brauchbar, wie Versuche ergeben haben, da hier eine Gewichtsdosierung von unregelmäßig gelagertem und in den Abmessungen und t> Einzelgewichten sehr verschiedenem Haufwerk vorgenommen werden muß.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. 1. Verfahren zum Gattieren der Chargen von KupolÖfen oder ähnlichen Schmelzöfen unter Verwendung eines in seiner Zugkraft regelbaren Magnetgreifers, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Gattierungs- und Zuschlagstoffe mit Hilfe von verschiedenartigen Dosierungsvorrichtungen, und zwar die Gattierun,-sstoffe mit Hilfe des Magnetgreifers und die Zuschlagstoffe mit Hilfe automatisch arbeitender Dosierbänder, nach genauen Einzelgewichten gleichzeitig in getrennte Waagen abgewogen werden.
  2. 2. Steuerung für einen Magnetgreifer zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks dosierten Abgebens der aufgenommenen Last das Magnetfeld kurzzeitig geschwächt und wieder aufgebaut wird, wobei nach jeder Schwächung das Magnetfeld nicht wieder bis zu dem vorhergehenden Wert aufgebaut wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 406 155, 121005, 335 716; Zeitschrift »the Foundry«, November 1950, Titelblatt und vorletztes Blatt; Bethmann: »Die Hebezeuge«, 1923, S. 70.
DEB25998A 1953-06-11 1953-06-11 Verfahren zum Gattieren der Chargen von Kupoloefen oder aehnlichen Schmelzoefen Pending DE1015461B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172010B (de) * 1960-03-11 1964-06-11 Badische Maschinenfabrik A G S Anlage zum Gattieren beliebiger Chargen fuer Schmelzoefen, insbesondere Kupoloefen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE121005C (de) *
DE335716C (de) * 1916-03-26 1921-04-08 Hermann Schmarje Zubringerwagen
DE406155C (de) * 1924-06-05 1924-11-14 Ardeltwerke G M B H Schraegaufzug zum Beschicken von Schmelz-, namentlich Kupoloefen

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