DE101636C - - Google Patents

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DE101636C
DE101636C DENDAT101636D DE101636DA DE101636C DE 101636 C DE101636 C DE 101636C DE NDAT101636 D DENDAT101636 D DE NDAT101636D DE 101636D A DE101636D A DE 101636DA DE 101636 C DE101636 C DE 101636C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/14Tool-holders, i.e. operating tool holders, e.g. burr holders
    • A61C1/142Operating tool blocking means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Dr. FRIEDRICH BRANDT in DÜSSELDORF.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 17. April 1898 ab.
Durch das vorliegende Winkelstück an Zahnbohrmaschinen soll ein Herausfallen des Bohrers aus dem Winkelstück gänzlich ausgeschlossen, ferner aber auch die bei der bisherigen lockeren Fassung des Bohrers immer etwas schlotternde Seitenbewegung desselben verhindert werden, so dafs die Arbeit des Bohrers viel genauer und zuverlässiger gemacht ist, als dies bisher der Fall war.
Beiliegende Zeichnung zeigt ein mit vorliegender Erfindung versehenes Winkelstück einer Zahnbohrmaschine mit dem Bohrer in Fig. ι in Seitenansicht, in Fig. 2 in Kopfansicht, während Fig. 3 die die vorliegende Erfindung bildende Schutzvorrichtung allein in der Vorderansicht zeigt.
Der Bohrer B ist, wie gewöhnlich, in den Kopf des Winkelstückes A seitlich hineingesteckt und wird durch die federnde Kappe C gehalten. Z> ist die Schutzvorrichtung, welche vor dem Kopf des Winkelstückes A sitzt, an dem Hals α befestigt ist und den Kegel des Bohrers -B an seinem Grunde umfafst und hält. Die Vorrichtung D besteht, wie Fig. 3 zeigt, aus einer Art Schieber, der sich dem Hals a des Winkelstückes infolge Anordnung der Befestigungsschraube b in dem Längsschlitz c auf- und niederschieben läfst, nach vorn gabelförmig gestaltet und bei d derart gekröpft ist, dafs die Gabel e mit ihrem vorderen, zu Ringstücken f erweiterten Theil den Kegel des Bohrers B am Grunde umfassen kann.
Die Kröpfung d dient zugleich als Angriffsstelle für den Fingernagel beim Verschieben des Schiebers D. Selbstredend ist die Gabel e ziemlich kräftig und stärker federnd als die Kappe C, und da sie beim. Ueberschieben auf den Kegel von B an seinem Grunde sowohl eine Spannung quer zur Achse von B zwischen den beiden Ringstücken ff bezw. den beiden Hälften der Gabel e, als auch in der Längsrichtung der Achse von B gegen den Kopf des Winkelstückes A hin eben dadurch erhält, dafs die Enden ff um den Kegel von B fassen, so wird einerseits B seitlich ziemlich fest gehalten und am Schlottern und Wackeln verhindert, andererseits stets in den Kopf von A hineingedrUckt, also ein Herausfallen unmöglich gemacht.
Allerdings braucht, da die entsprechend gebogenen Gabelenden f den Kegel von B an seinem Grunde drückend umschliefsen und sonach bei der Drehung von B als entsprechendes Lager dienen, bei Anordnung der Vorrichtung die Bethätigung des Bohrers etwas mehr Kraft als bisher.
Selbstredend könnte man auch, statt die Gabelenden ff drückend einfach auf das untere Ende des Kegels von B wirken zu lassen, an der betreffenden Stelle von B eine entsprechende Rille eindrehen, in welche die Ringstücke// greifen, so dafs sie also hier das halsartige Stück des Bohrers umschliefsen und so den Bohrer noch besser stets in den Kopf von A hineindrücken, also am Herausfallen verhindern würden.
Bei dieser Ausführung würde man dann den Schaft des Bohrers B nach vorn hin derart
verlängern müssen, dafs die übliche normale Länge zwischen Bohrerkopf und dem Kopf des Winkelstückes nunmehr zwischen dem Böhrerkopf und der Vorderfläche der Gabelenden ff vorhanden wäre.
Die Vortheile der neuen Einrichtung sind folgende:
i. das Herausfallen des Bohrers ist verhindert; 2. der Bohrer ist gut geführt und am Schlottern verhindert; 3. die Einrichtung läfst sich an jedem vorhandenen Winkelstück leicht anbringen, ohne dafs dieses umgeändert werden müfste, und 4. ist auch die Anwendung bezw. Handhabung der neuen Vorrichtung sehr einfach und leicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Verhindern des Lockerwerdens des Bohrers bezw. des Herausfallens des Bohrers aus den Winkelstücken von Zahnbohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in seinem unteren Theil schlittenartiger und mittels Schraube b und Schlitzführung c am Hals α der die Welle des Winkelstückes A umschliefsenden Hülse auf- und abbeweglich befestigter Schieber in seinem oberen Theil gabelförmig und zugleich durch Aufschlitzung bei e federnd gemacht ist, während die Gabelenden ff zu Ringsegmenten gebogen sind, so dafs sie eine fast kreisförmige, aber den Durchmesser des Bohrerkegels an seinem Grunde nicht erreichende Mittelöffnung freilassen, in welche der Bohrer, wenn der Schieber D hochgestellt ist, zu liegen kommt, wobei er fortwährend von den federnden Gabelenden ff pressend umschlossen und gehalten, wie auch in das Kopfende des Winkelstückes A hineingedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT101636D Active DE101636C (de)

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DE (1) DE101636C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0026079A1 (de) * 1979-09-13 1981-04-01 Leopold Paul Dr. Lustig Zahnärztliche Winkelhandstücke
EP0830849A1 (de) * 1996-09-23 1998-03-25 Siemens Aktiengesellschaft Zahnärztliches Handstück mit Werkzeugaufnahmekopf und Vorrichtung zur Halterung und axialer Sicherung eines Werkzeuges

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0026079A1 (de) * 1979-09-13 1981-04-01 Leopold Paul Dr. Lustig Zahnärztliche Winkelhandstücke
EP0830849A1 (de) * 1996-09-23 1998-03-25 Siemens Aktiengesellschaft Zahnärztliches Handstück mit Werkzeugaufnahmekopf und Vorrichtung zur Halterung und axialer Sicherung eines Werkzeuges

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