DE20419C - Unlösbare Meifselverbindung für Tiefbohrungen - Google Patents

Unlösbare Meifselverbindung für Tiefbohrungen

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Publication number
DE20419C
DE20419C DENDAT20419D DE20419DA DE20419C DE 20419 C DE20419 C DE 20419C DE NDAT20419 D DENDAT20419 D DE NDAT20419D DE 20419D A DE20419D A DE 20419DA DE 20419 C DE20419 C DE 20419C
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DE
Germany
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chisel
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deep drilling
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detachable
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Active
Application number
DENDAT20419D
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English (en)
Original Assignee
H. Schuhmacher in Cöln
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Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/04Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like
    • E21B17/042Threaded
    • E21B17/043Threaded with locking means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1882 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, die Schwierigkeiten zu beseitigen, welche das Herausschaffen des im Bohrloch abgebrochenen oder abgefallenen Meifsels verursacht, insofern diese Schwierigkeiten durch die Construction des Meifsels und seine Verbindung mit der übrigen Bohrvorrichtung verursacht werden.
Bei der bisherigen Construction legt sich der abgelöste Meifsel wegen seiner geringen Länge meist auf die Seite und geräth dann durch die folgenden Schläge in eine Lage, welche das Heraufholen sehr mühsam und oft unmöglich macht.
Ich versehe deshalb den Meifsel mit einer Verlängerung nach oben, so dafs er in beinahe senkrechter Stellung bleibt, auch wenn er sich abgelöst hat.
Es ist nicht zweckmäfsig, den Meifsel mit der Verlängerung aus einem einzigen Stück anzufertigen, weil dann die Handhabung beschwerlich und die Herstellung zu kostspielig würde. Ich mache deshalb die Verlängerung aus einem besonderen Stück. Dieses verbinde ich mit dem eigentlichen Meifsel in der nachstehend beschriebenen Weise, so dafs jede andere Verbindung an der Bohrvorrichtung eher einer Gefahr der Lösung ausgesetzt ist, als diese Stelle. Es wird daher stets der Meifsel im Fall eines Bruches oder der Lösung einer Verbindung mit einem längeren Stücke verbunden bleiben, wie es von mir beabsichtigt ist.
Die Zeichnung stellt meine Construction in Fig. ι im Längendurchschnitt dar. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt und Fig. 3 die Unteransicht des Meifsels.
Der Meifsel A hat oben das Gewinde a, auf welches das als Verlängerung dienende starkwandige Schmiederohr B aufgeschraubt wird.
Die Schraubenverbindung wird durch den warm aufgezogenen Ring b noch besonders versichert.
Der Ring prefst bei sorgfältiger Ausführung die Gewinde von Rohr und Meifsel so fest in einander, dafs eine Lockerung und ein Ausschleifsen des Gewindes, und also das Ablösen des Meifsels, nicht mehr stattfinden kann.
Die Schraubenverbindung c am anderen Ende des Verbindungsstückes ist durch eine Gegenmutter d versichert, welche zugleich einen guten Angriffspunkt für die Fangscheere bildet.
Die Anordnung ist für innere und äufsere Spülung anwendbar.
Es ist vorteilhaft, das Rohr B an seinem unteren Ende der Länge nach auf eine Strecke gleich der Höhe des Ringes b aufzuschlitzen. Der Schlitz erhält eine Breite von 2 bis 3 mm. Durch den Schlitz wird erreicht, dafs die bei grofser Wandstärke des Rohres B eintretende Spannung im Ringe b nicht in unzulässigem Mafse überschritten wird, da nämlich das geschlitzte Ende des Rohres B etwas federt. Zugleich werden durch dieses Federn die nachtheiligen Einflüsse der Stöfse auf das
Gewinde a erheblich vermindert. Endlich aber wird bei der Erkaltung des warm aufgebrachten Ringes das Rohrende am unteren Ausgang des Schlitzes mehr zusammengezogen, als am Anfang des Schlitzes. Es erlangt infolge dessen der Ring b und das Rohrende nach unten eine schwache Konicität, welche dazu beiträgt, ein Loslösen noch weniger zu gestatten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verlängerung des Meifsels durch ein aufgesetztes Rohrstück B, dessen Verbindung mit dem Meifsel durch einen warm aufgezogenen Ring gesichert ist, während eine Gegenmutter die obere Verbindungsstelle verstärkt und zugleich einen Angriffspunkt für die Fangscheere gewährt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT20419D Unlösbare Meifselverbindung für Tiefbohrungen Active DE20419C (de)

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DE (1) DE20419C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2920455A (en) * 1955-11-16 1960-01-12 Peter Kiewit Sons Inc Method for forming concrete piles

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US2920455A (en) * 1955-11-16 1960-01-12 Peter Kiewit Sons Inc Method for forming concrete piles

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