DE102004012995A1 - Waschbecken - Google Patents

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DE102004012995A1 DE200410012995 DE102004012995A DE102004012995A1 DE 102004012995 A1 DE102004012995 A1 DE 102004012995A1 DE 200410012995 DE200410012995 DE 200410012995 DE 102004012995 A DE102004012995 A DE 102004012995A DE 102004012995 A1 DE102004012995 A1 DE 102004012995A1
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    • A47K1/00—Wash-stands; Appurtenances therefor
    • A47K1/04—Basins; Jugs; Holding devices therefor
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/14—Wash-basins connected to the waste-pipe
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Abstract

Ein Waschbecken besitzt einen zugeordneten Zulauf (40) und eine Beckenmulde (20) sowie einen der Beckenmulde (20) zugeordneten Ablauf (50). Die Beckenmulde (20) besitzt mindestens eine ebene Bodenfläche (21) in Form einer schiefen Ebene. Die schiefe Ebene weist eine Neigung zu einer unteren Kante (21k) auf. An oder vor der unteren Kante (21k) ragt ein Schlitz (23) auf. In Fließrichtung ist hinter dem Schlitz (23) der Ablauf (50) angeordnet. Der Schlitz (23) weist Bereiche (25a, 25b) auf, die als Schattenfuge (25) ausgebildet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Waschbecken mit einem zugeordneten Zulauf und mit einer Beckenmulde sowie einem dieser Beckenmulde zugeordneten Ablauf, bei dem die Beckenmulde mindestens eine ebene Bodenfläche in Form einer schiefen Ebene besitzt, die eine Neigung zu einer unteren Kante hin aufweist, bei der an oder vor der unteren Kante ein Schlitz aufragt, und bei der in Fließrichtung hinter dem Schlitz der Ablauf angeordnet ist, Waschbecken sind in vielfacher Form bekannt, beispielsweise aus der DE 296 06 723 U1 oder der DE 299 22 895 U1 . Sie geben einem Benutzer die Möglichkeit, insbesondere seine Hände zu waschen. Zu diesem Zweck wird ein Zulauf für frisches Wasser sowie ein Ablauf für das verbrauchte Wasser benötigt. Der Benutzer tritt an der Vorderseite an das Waschbecken heran. Im Bereich der Rückwand ist ein Zulauf vorgesehen, im Regelfall ragt er in Form einer Armatur aus einer Hahnbank senkrecht nach oben heraus und von dort nach vorn über die Beckenmulde und gibt das frische Wasser dann oberhalb einer Beckenmulde ab. Im Bereich dieser Beckenmulde können dann die Hände gereinigt werden. Im Bodenbereich der Beckenmulde ist an der tiefsten Stelle der Ablauf für das verbrauchte Wasser vorgesehen. Im Regelfall befindet er sich mittig in der unten einen Tiefpunkt aufweisenden runden oder bauchigen, trogähnlichen Form.
  • Unverändert jedoch besteht Interesse an weiteren, insbesondere überraschenden oder auch technische Vorteile bietenden Gestaltungsformen für gerade so alltägliche und jeden Tag mehrfach benutzte Gebrauchsgegenstände wie Waschbecken.
  • Das Design von Waschbecken beschäftigt sich mit der formschönen Gestaltung von Armaturen, elegant geschwungenen Rundungen für die Beckenmulde und die Vorderseite oder auch mit speziellen Ausgestaltungen der Hahnbank.
  • Aus der DE 202 09 167 U1 ist darüber hinaus ein Waschbecken bekannt, bei dem die Rückwand einen im Wesentlichen vertikal angeordneten, flachen Bereich aufweist. Die Beckenmulde stellt dabei eine von der vorderseite des Waschbeckens bis zur Rückwand sich absenkende ebene Bodenfläche dar, wobei zwischen der Unterseite der Rückwand und der Bodenfläche der Beckenmulde ein Schlitz vorgesehen ist, der zum Ablauf führt. Auf der der Beckenmulde abgewandten Seite des Schlitzes ist eine Auffangeinrichtung als Abfluss vorgesehen.
  • Das Design mit diesem Waschbecken wirkt sehr modern und findet Anklang bei den Benutzern.
  • Das gilt auch für eine Konzeption nach dem DE 203 04 759 U1 . Dort besitzt das Waschbecken eine Beckenmulde mit zwei Ebenen, die von der Vorderseite beziehungsweise von der Hinterseite aus sich jeweils absenken, wobei dann zwischen den beiden Ebenen sich ein Schlitz ausbildet, der für den Benutzer unsichtbar zum Ablauf führt.
  • Für ein derartiges, formschönes und praktisches Design ist es zusätzlich wünschenswert, eine möglichst einfache Form der Reinigung des Ablaufbereiches vorzusehen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine derartige neue Gestaltung für ein Waschbecken mit einer verbesserten Reinigungsmöglichkeit vorzuschlagen.
  • Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Waschbecken dadurch gelöst, dass der Schlitz Bereiche aufweist, die als Schattenfuge ausgebildet sind.
  • Die Schattenfuge kann in sehr unterschiedlicher Form ausgeführt werden. Sie wirkt für den Betrachter nach vorn so wie ein Schlitz, nämlich als schwarze, grundlose Öffnung. Erst bei näherer Betrachtung kann der Benutzer feststellen, dass tatsächlich eine wasserundurchlässige Schattenfuge vor ihm liegt, die das Wasser nicht durchlässt, sondern in die Bereich seitwärts weiterleitet, die durchlässig ausgeführt sind, beispielsweise eine Öffnung lassen, und direkt in den Abfluss führen.
  • Der Bereich hinter der Schattenfuge wird bevorzugt komplett abgeschlossen, um keine schlecht erreichbaren Kammern freizulassen, in denen sich unerwünschte Restbestandteile oder stehendes Wasser halten kann.
  • Durch diese Konzeption wird eine wie in der DE 202 09 167 U1 oder der DE 203 04 759 U1 sehr ungewöhnlich anmutende, gleichwohl aber sehr praktikable und funktionsfähige Anlage geschaffen, die darüber hinaus auch technische interessante Vorteile bietet. So ist sie sehr einfach zu reinigen und zu warten. Verschmutzungen können sich nicht in schlecht zugänglichen Bereichen festsetzen, sondern können leicht erreicht werden.
  • Diese Vorteile kommen besonders dann zum Tragen, wenn das Waschbecken in einem vielen unterschiedlichen Benutzern zugänglichen Bereich angeordnet ist, beispielsweise in Waschräumen in Behörden, Firmen, Gaststätten oder Jugendherbergen. Zum Einen ist der Verschmutzungsgrad gerade bei öffentlich zugänglichen Waschbecken tendenziell höher, desgleichen auch der potentielle Reparaturaufwand aufgrund der besonders häufigen Benutzung. Andererseits ist gerade dadurch, dass unterschiedliche Benutzer das Waschbecken benutzen möchten, es besonders unerwünscht, zurückgebliebene Verschmutzungen von vorherigen Benutzern vor Augen zu haben.
  • Der Benutzer sieht nicht, wie im Einzelnen der Abfluss in dem Bereich hinter dem Schlitz gestaltet ist. Hier kann also weniger auf optisches Design und mehr auf Funktionalität geachtet werden. So können hier beispielsweise durch Tiefziehen oder bevorzugt durch Einsetzen eines geeigneten Abflusselementes Neigungen mittig auf ein Abflussloch zulaufen.
  • Es entsteht insgesamt ein außerordentlich elegantes Aussehen mit nur geraden Linien und planen, ebenen Flächen. Der Benutzer blickt auf eine sachliche, nicht durch einen Ablauf gestörte Beckenmulde, in der vom Benutzer aus schräg nach unten eine Bodenfläche verläuft, über der die Beckenmulde sich ausbildet.
  • Die Beckenmulde besitzt also zwei schiefe Ebenen als Boden, bei der auf der Rückseite die zweite schiefe Ebene vom Benutzer und Betrachter aus gesehen sanft nach oben aufsteigt, unten aber einen unsichtbaren Schlitz bildet.
  • Der Schlitz erstreckt sich vorzugsweise über die ganze Breite des Bodens der Beckenmulde. Die Seitenwände sind in bevorzugten Ausführungsformen ebenfalls als vertikal aufragende Seitenwände gebildet, wobei hier kein Schlitz erforderlich ist.
  • Die sogenannte Hahnbank kann bei dieser Konzeption vorhanden sein oder aber auch zu Gunsten anderer Formen entfallen. Als Ablagefläche können Bereiche auf der Oberseite der Seitenwände eingesetzt werden.
  • Das erfindungsgemäße Waschbecken ist darüber hinaus auch extrem flach und nicht bauchig wie herkömmliche Waschbecken. Dies ist nicht nur ein interessantes Designmerkmal und optisch sehr ansprechend, es bietet auch entsprechend viel Platz unterhalb des Waschbeckens, der anderweitig genutzt oder als Freiraum verbleiben kann. Zu berücksichtigen ist ja auch, dass die ebene Bodenfläche, nur mit relativ geringer Steigung nach unten abfällt, sodass gerade in diesem Bereich die Flachheit des Waschbeckens besonders ins Auge fällt.
  • Die Schattenfuge kann auch in bestimmten Bereichen des Schlitzes vorgesehen werden, die strömungstechnisch vorbestimmt sind. Bevorzugt ist nur ein mittlerer Bereich vorgesehen, aber auch andere Konzepte sind denkbar, beispielsweise bei besonders breiten Waschbecken.
  • Es ist auch möglich, die Schattenfuge so vorzusehen, dass sie durch ein Gitter oder durch andere Maßnahmen auch eine Filterwirkung bekommt.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung und Ausrüstung eines Schlitzes mit einer Schattenfuge ist auch dann denkbar, wenn nicht nur eine Ebene, sondern wie beispielsweise in der DE 203 04 759 U1 zwei zueinander schiefe Ebenen vorgesehen sind, der eigentliche Schlitz also für den Benutzer auf der aus seiner Sicht abgewandten Seite liegt. Auch dann kann er aber in vergleichbarer Form mit der Schattenfuge versehen werden.
  • Im Folgenden werden anhand der Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische schematische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 die Ausführungsform aus 1 in Draufsicht;
  • 3 die Ausführungsform aus 1 von der Seite;
  • 4 die Ausführungsform aus 1 von vorn;
  • 5 einen senkrechten schematischen Schnitt durch die Ausführungsform aus 1;
  • 6 eine zweite Ausführungsform der Erfindung;
  • 7 die Ausführungsform aus 6 in Draufsicht;
  • 8 die Ausführungsform aus 6 von der Seite;
  • 9 die Ausführungsform aus 6 von vorn; und
  • 10 ein senkrechter schematischer Schnitt durch die Ausführungsform aus 6.
  • Die in 1 dargestellte Ausführungsform ist vereinfacht schematisch und doch praktisch komplett dargestellt. Nicht interessierende Teile und Anordnungen sind weggelassen. So kann es sich zum Beispiel um einen Nischeneinbau zwischen zwei Wänden handeln, was besonders platzsparend ist, da der gesamte Bereich zwischen diesen beiden hier nicht dargestellten Wänden ausgefüllt wäre.
  • Der Benutzer würde in der Darstellung von vorn an das Waschbecken herantreten; dort befindet sich eine Vorderseite 11 mit einem schmalen vorderen Rand 12. Der Rand 12 besitzt eine horizontale Fläche. Dieser vordere Rand schließt zum Benutzer hin mit einer Vorderkante 13 ab.
  • Links vom Benutzer geht der Rand 12 der Vorderseite 11 in eine linke seitliche Auflagefläche 15 über, die horizontal ist und zum Ablegen beispielsweise von Seife und Utensilien ausgerüstet sein kann. Die linke Auflagefläche 15 wird links von einer linken Seitenkante 14 abgeschlossen. Diese linke Seitenkante 14 kann dann gegebenenfalls an die oben erwähnte Wand anschließen. Die Seitenkante 14 steht senkrecht auf der Vorderkante 13.
  • Ähnlich aufgebaut ist die gegenüberliegende Seite. Dort befindet sich eine rechte Seitenkante 17, die nach oben von einer rechten Auflagefläche 18 abgeschlossen ist. Auch diese kann für eine Ablage verschiedener Objekte vorgesehen und/oder ausgerüstet sein. An die rechte Seitenkante 17 könnte wiederum eine Wand anschließen.
  • Die Vorderseite 11, die linke Auflagefläche 15 und die rechte Auflagefläche 18 umgrenzen eine Beckenmulde 20. In den Bereich dieser Beckenmulde 20 hält der Benutzer seine Hand, um sie zu waschen.
  • Die Beckenmulde 20 wird nach unten von einer Bodenfläche 21 abgeschlossen. Die Bodenfläche 21 ist eben und verläuft von der Vorderseite 11 als schiefe Ebene nach hinten abschüssig bis zum rückwärtigen Ende der Beckenmulde 20.
  • Hinter der Beckenmulde 20 befindet sich eine Rückseite 30. Die Rückseite 30 besitzt entsprechend eine hintere Auflagefläche 32, die wiederum zum Ablegen von Seife oder anderen Utensilien ausgestattet sein kann, aber nicht sein muss. Die Auflagefläche 32 wird nach vorne von einer Vorderkante 33 begrenzt.
  • Dadurch bilden die Vorderseite 11 mit der Rückseite 30 und den beiden seitlichen Auflageflächen 14 und 15 eine Umrandung oder Umrahmung der Beckenmulde 20 und umschließen diese von allen Seiten.
  • Die Bodenfläche 21 bildet mit der horizontalen linken Auflagefläche 15 ein spitzes Dreieck, wobei die Schmalspitze dieses Dreieckes dann von der Vorderseite 11 gebildet wird. Der Winkel an dieser Schmalspitze liegt bei etwa 10 bis 20°. Auf der ebenen Bodenfläche 21 befindliches Wasser wird daher nach hinten in Richtung zur Rückseite 30 laufen.
  • Unterhalb der Vorderkante 33 verläuft die ebene Bodenfläche 21 unter die hintere Auflagefläche 32. Direkt oberhalb der Bodenfläche 21 bildet sich ein Schlitz 23 aus, der über die gesamte Breite der Bodenfläche 21 verläuft, also von der linken Auflagefläche 15 bis zur rechten Auflagefläche 18. Die Bodenfläche 21 besitzt eine hintere Kante 21k, die entweder unmittelbar unter dem Schlitz liegt oder hinter diesem, sodass sich die Bodenfläche 21 bis unter dem Schlitz 23 hindurch erstreckt.
  • Der Schlitz 23 weist nun verschiedene Bereiche auf, die für den Benutzer als solche aber nicht unmittelbar zu erkennen sind. Die in der 1 außen liegenden beiden Bereiche 25a und 25b sind jeweils als Schattenfuge 25 ausgebildet beziehungsweise mit einer solchen ausgerüstet. Für den Betrachter wirkt dies optisch so, als wäre dort ein Schlitz, der wasserdurchlässig ist, obwohl dies in der Praxis nicht der Fall ist. Dies führt dazu, dass Wasser vor den Bereichen 25a und 25b des Schlitzes nicht die Bodenfläche 21 weiter hinabfließen kann, sondern in den Bereich seitlich der Bereiche 25a und 25b abgedrängt wird, der vor dem mittleren Bereich 25c des Schlitzes 23 angeordnet ist. Dort ist der Schlitz 23 nicht mit einer Schattenfuge 25 versehen, sondern bleibt frei und lässt Wasser hindurchlaufen. In diesem Bereich ist ein Abfluss 50 vorgesehen, durch den das Wasser dann hindurchtreten kann und nach unten abgeführt wird.
  • Mit dieser Maßnahme kann sichergestellt werden, dass sich in dem Bereich hinter dem Schlitz 23 oberhalb der Bodenfläche 21 kein stehendes Wasser, keine Haare oder Restpartikel ablegen, die dort schwer zu erreichen sind und deshalb eine Reinigung dieses Bereiches des Waschbeckens erschweren.
  • 2 zeigt die Ausführungsform aus 1 in Draufsicht. Der Schlitz 23 ist hier von oben zu sehen, sodass man die Schattenfuge 25 in dieser Perspektive nicht sieht.
  • 3 zeigt eine Ansicht des Waschbeckens aus 1 von der Seite. Hier zeigt sich insbesondere die flache Form und die Ausbildung des Abflusses 50 am hinteren Ende der ebenen Bodenfläche 21 hinter dem Schlitz 23.
  • 4 zeigt eine Ansicht des Waschbeckens aus 1 von vorn, in der wiederum der Abfluss 50 auffällt.
  • 5 zeigt einen vergrößerten Schnitt durch das Waschbecken aus 1. Geschnitten ist hier genau der mittlere Bereich des Schlitzes 23, sodass die ebene Bodenfläche 21 hier direkt in den Ablauf 50 mündet.
  • 6 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Hinsichtlich der äußeren Umrahmung entspricht zunächst insbesondere die Vergabe der Bezugszeichen derjenigen der ersten Ausführungsform aus den 1 bis 5.
  • Anders als in der 1 ist hier jedoch nicht eine Beckenmulde 20 mit nur einer Bodenfläche 21, sondern eine andere, ebenfalls interessante Form dargestellt.
  • Nach unten ist in diesem Fall die Beckenmulde 20 von zwei Bodenflächen 21 und 22 abgegrenzt. Die Bodenfläche 21 ist eben und verläuft von der Vorderseite 11 als schiefe Ebene nach hinten abschüssig. Das bedeutet zugleich, dass die horizontale linke Auflagefläche 15 und die erste Bodenfläche 21 ein spitzes Dreieck bilden, wobei die Schmalspitze dieses Dreieckes dann von der Vorderseite 11 gebildet wird. Der Winkel an dieser Schmalspitze liegt bei etwa 10 – 20°. Auf der Bodenfläche 21 befindliches Wasser wird daher nach hinten laufen.
  • Hinter der Beckenmulde 20 befindet sich eine Rückseite 30. Die Rückseite 30 besitzt entsprechend eine hintere Auflagefläche 32, die wiederum zum Ablegen von Seife oder anderen Utensilien ausgestaltet sein kann, aber nicht muss. Die Auflagefläche 32 wird nach vorne von einer Vorderkante 33 begrenzt.
  • Dadurch bilden die Vorderseite 11 mit der Rückseite 30 und den beiden seitlichen Auflageflächen 14 und 15 eine Umrandung oder Umrahmung der Beckenmulde 20 und umschließen diese von allen Seiten.
  • Die Rückseite 30 verläuft parallel zur Vorderseite 11. Dadurch bilden die Vorderseite 11 mit ihrem vorderen Rand 12 sowie die linke Auflagefläche 15 und die rechte Auflagefläche 18 sowohl außen ein Rechteck als auch innen ein die Beckenmulde 20 umgrenzendes kleineres weiteres Rechteck. Die Auflageflächen 15, 18 und 12 zusammen mit der hinteren Auflagefläche 32 liegen alle in der gleichen horizontalen Ebene. Die hintere Auflagefläche 32 kann auch als Harnbank gestaltet sein. In dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird jedoch davon ausgegangen, dass ein hier nicht dargestellter Zulauf 40 unmittelbar aus der Wand hinter der Rückseite 30 kommt.
  • Von der Vorderkante 33 der Rückseite 30 verläuft eine zweite ebene Bodenfläche 22 als schiefe Ebene nach vorn. Sie senkt sich etwas steiler nach vorn ab, als die erste ebene Bodenfläche 21 sich nach hinten absenkt. Dies führt dazu, dass dort, wo die beiden Bodenflächen 21, 22 sich nähern, die hintere, nämlich zweite ebene Bodenfläche 22 bereits deutlich unterhalb der ersten ebenen Bodenfläche 21 angeordnet ist. Der Winkel zwischen der zweiten ebenen Bodenfläche 22 und der Waagerechten kann etwa 20 bis 40°, insbesondere um 30° betragen.
  • Beide ebenen Bodenflächen 21, 22 schneiden einander lediglich virtuell, sie treffen sich also nicht real. Beide verlaufen von der Vorderseite 11 bzw. der Rückseite 30 jeweils bis ungefähr in den mittleren Bereich der Beckenmulde 20.
  • In dem mittleren Bereich befindet sich also ein Abstand zwischen den beiden ebenen Bodenflächen 21 und 22. Dieser Abstand bildet einen Schlitz 23.
  • In der 6 ist von der Bodenfläche 21 die Fläche bis zu dem Schlitz 23 zu erkennen, der sich unmittelbar hinter der Bodenfläche 21 befindet und von der linken Auflagefläche 15 bis zur rechten Auflagefläche 18 mit konstanter Schlitzbreite durchgehend über die gesamte Breite des Waschbeckens beziehungsweise der Beckenmulde 20 und der Bodenfläche 21 erstreckt.
  • Während der Schlitz 23 nach oben durch die Bodenfläche 21 begrenzt wird, wird er nach unten durch die zweite ebene Bodenfläche 22 begrenzt.
  • Von der Rückwand 30 oder genauer gesagt von einem oberhalb der Rückwand 30 liegenden Bereich springen nach vorne Armaturen vor, aus denen im Bedarfsfall Wasser entnommen werden kann. Die Armaturen befinden sich oberhalb der Bodenflächen 21 und 22 der Beckenmulde 20 und zwar in einer solchen Höhe, dass darunter bequem die Hände gewaschen werden können.
  • Die Armaturen bilden damit zusammen mit weiteren Elementen den Zulauf 40 für das Wasser, der in 6 nicht dargestellt ist.
  • Von den Händen gelangt das gebrauchte Wasser dann, wie schon oben beschrieben, auf die Bodenflächen 21 und 22 und dann in den Schlitz 23, der damit zu den den Ablauf 50 bildenden Elementen zählt.
  • In 7 ist die gleiche Ausführungsform wie in 6 dargestellt. In Aufsicht ist hier die Rechteckform des gesamten Waschbeckens ebenso wie die Rechteckform der Beckenmulde 22 gut zu erkennen.
  • Der größere Teil der Beckenmulde 22 wird nach oben gesehen von der ersten ebenen Bodenfläche 21 gebildet, die dem Benutzer zugewandt ist und an den vorderen Rand 12 der Vorderseite 11 angrenzt. Der Benutzer sieht zwar auch die zweite ebene Bodenfläche 22, nicht jedoch die vordere Begrenzungskante dieser zweiten ebenen Bodenfläche 22. Diese verläuft in 2 bis unter die erste ebene Bodenfläche 21. Sie kann sich relativ weit unter die erste ebene Bodenfläche 21 erstrecken, dies ist jedoch nicht zwingend und kann von den sonstigen technischen Wünschen des jeweiligen Gestalters des Waschbeckens abhängig gemacht werden. Diese Vorderkante der zweiten ebenen Bodenfläche 22 kann, muss jedoch nicht notwendig gerade oder parallel zur hinteren Abschlusskante der ersten ebenen Bodenfläche 21 gewählt werden. Wesentlich ist, dass diese Vorderkante der hinteren, zweiten ebenen Bodenfläche 22 von der Position des Benutzers an der Vorderseite 11 des Waschbeckens nicht gesehen wird.
  • In 8 ist die Ausführungsform aus den 6 und 7 schematisch von der Seite dargestellt.
  • Hier ist vor allem die horizontale Ebene gut zu erkennen, die von den linken, rechten und hinteren Auflageflächen 15, 18 und 32 aufgespannt wird und in der linken Hälfte der 3 in den vorderen Rand 12 übergeht.
  • Von der Beckenmulde 22 mit ihren beiden schief zu einander stehenden ersten und zweiten Bodenflächen 21 und 22 sieht man nur Abschnitte eben dieser beiden Bodenflächen 21, 22.
  • Diese werden nämlich verdeckt durch Elemente des Ablaufs 50. Dieser ist hier nicht näher dargestellt, da er wie bei den jeweiligen Anwendungsfällen gewünscht ausgebildet sein kann. Da er für den Benutzer praktisch unsichtbar bleibt, muss auf seine Optik keine große Aufmerksamkeit gerichtet werden.
  • Das gesamte, sehr flache Design des Waschbeckens ist auch in 9 zu erkennen, in der sich das Waschbecken etwa so darstellt, wie es ein Benutzer sehen würde, wenn er sich in die Hocke begibt, praktisch also in Augenhöhe mit der Vorderkante 13.
  • Er sieht dann noch wiederum die horizontale Ebene, die von den Auflageflächen 15, 18, 32 sowie dem vorderen Rand 12 aufgespannt wird und darunter die erste ebene Bodenfläche 21, zu der er aber fast parallel schaut.
  • Gut zu erkennen ist der schematische Aufbau auch in der Schnittdarstellung in 10. Hier steht der Benutzer rechts in der Darstellung an der Vorderkante 13 der Vorderseite 11.
  • Zu sehen sind hier besonders gut die abschüssigen Verläufe der ersten ebenen Bodenfläche 21 von vorn nach hinten (in der 5 also von rechts nach links) und der zweiten ebenen Bodenfläche 22 von hinten nach vorn (in der 5 also von links nach rechts). Die Winkel von 10° bzw. knapp 30° sind ohne weiteres geeignet, auch einzelne Wassertropfen ablaufen zu lassen, so dass sich keine stehenden Wasserpartikel in der Beckenmulde 20 bilden können und auch Kleinteile wie Haare etc. leicht weggespült und in den Schlitz 23 getrieben werden können, hinter dem der Ablauf 50 ausgebildet ist.
  • In den 6 bis 10 relativ schlecht zu erkennen, wohl aber vorhanden ist eine Ausbildung einer Schattenfuge 25, die mehrere Bereiche 25a, 25b des Schlitzes 23 verdeckt. Wie im ersten Ausführungsbeispiel wird also auch hier verhindert, dass Haare oder sonstige Partikel zusammen mit dem ablaufenden Wasser von der zweiten ebenen Bodenfläche 22 aus durch den Schlitz 23 in beliebige Bereiche des dahinter befindlichen, schlecht zugänglichen Systems gelangen. Sie werden stattdessen durch die Schattenfuge 25 vor dem Schlitz 23 aufgefangen und können nur zentral in einem mittleren Bereich 25c in den Schlitz hineingelangen. Hinter diesem mittleren Bereich 25c befindet sich dann unmittelbar der Ablauf 50.
  • 11
    Vorderseite
    12
    vorderer Rand
    13
    Vorderkante
    14
    linke Seitenkante
    15
    linke Auflagefläche
    16
    linke Außenwand
    17
    rechte Seitenkante
    18
    rechte Auflagefläche
    19
    rechte Außenwand
    20
    Beckenmulde
    21
    erste ebene Bodenfläche
    21k
    hintere, untere Kante der Bodenfläche
    22
    zweite ebene Bodenfläche
    23
    Schlitz
    25
    Schattenfuge
    25a
    Bereich der Schattenfuge
    25b
    Bereich der Schattenfuge
    25c
    Bereich der Schattenfuge
    30
    Rückseite
    32
    hintere Auflagefläche
    33
    Vorderkante
    40
    Zulauf
    50
    Ablauf

Claims (9)

  1. Waschbecken mit einem zugeordneten Zulauf (40) und mit einer Beckenmulde (20) sowie mit einem der Beckenmulde (20) zugeordneten Ablauf (50), bei dem die Beckenmulde (20) mindestens eine ebene Bodenfläche (21) in Form einer schiefen Ebene besitzt, die eine Neigung zu einer unteren Kante (21k) hin aufweist, bei der an oder vor der unteren Kante (21k) ein Schlitz (23) aufragt, und bei der in Fließrichtung hinter dem Schlitz (23) der Ablauf (50) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (23) Bereiche (25a, 25b) aufweist, die als Schattenfuge (25) ausgebildet sind.
  2. Waschbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche (25a, 25b) durch die Schattenfuge (25) abdeckbar sind.
  3. Waschbecken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schattenfuge (25) nur in Bereichen schlitzabdeckend und wasserundurchlässig ausgebildet ist, die strömungstechnisch vorbestimmt sind.
  4. Waschbecken nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schattenfuge (25) nur im Bereich des Ablaufs (50) wasserdurchlässig ausgebildet ist.
  5. Waschbecken nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (23) mit einem wasserdurchlässigen Gitter (27) ausgefüllt ist und dass auf dem Gitter (27) die Schattenfuge (25) befestigt ist.
  6. Waschbecken nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein vor dem Ablauf (50) angeordneter Bereich (25c) für Wasser und grobe Bestandteile durchlässig ist, während in einem anderen Bereich der Schattenfuge (25) dieser Bereich für Wasser ohne grobe Bestandteile durchlässig ist.
  7. Waschbecken nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es im Wesentlichen aus Edelstahl besteht.
  8. Waschbecken nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bodenfläche (21) der Beckenmulde (2) im Bereich des Schlitzes (23) nach hinten gerade abgeschlossen ist.
  9. Waschbecken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die nach hinten gerade abgeschlossene Bodenfläche (21) auf ihrer vorderen Seite ebenfalls gerade und parallel zur hinteren, unteren Kante (21k) verläuft.
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