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Die
Erfindung betrifft ein Waschbecken mit einem zugeordneten Zulauf
und mit einer Beckenmulde sowie einem dieser Beckenmulde zugeordneten
Ablauf, bei dem die Beckenmulde mindestens eine ebene Bodenfläche in Form
einer schiefen Ebene besitzt, die eine Neigung zu einer unteren
Kante hin aufweist, bei der an oder vor der unteren Kante ein Schlitz
aufragt, und bei der in Fließrichtung
hinter dem Schlitz der Ablauf angeordnet ist, Waschbecken sind in
vielfacher Form bekannt, beispielsweise aus der
DE 296 06 723 U1 oder der
DE 299 22 895 U1 . Sie
geben einem Benutzer die Möglichkeit,
insbesondere seine Hände
zu waschen. Zu diesem Zweck wird ein Zulauf für frisches Wasser sowie ein
Ablauf für
das verbrauchte Wasser benötigt.
Der Benutzer tritt an der Vorderseite an das Waschbecken heran. Im
Bereich der Rückwand
ist ein Zulauf vorgesehen, im Regelfall ragt er in Form einer Armatur
aus einer Hahnbank senkrecht nach oben heraus und von dort nach
vorn über
die Beckenmulde und gibt das frische Wasser dann oberhalb einer
Beckenmulde ab. Im Bereich dieser Beckenmulde können dann die Hände gereinigt
werden. Im Bodenbereich der Beckenmulde ist an der tiefsten Stelle
der Ablauf für
das verbrauchte Wasser vorgesehen. Im Regelfall befindet er sich mittig
in der unten einen Tiefpunkt aufweisenden runden oder bauchigen,
trogähnlichen
Form.
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Unverändert jedoch
besteht Interesse an weiteren, insbesondere überraschenden oder auch technische
Vorteile bietenden Gestaltungsformen für gerade so alltägliche und
jeden Tag mehrfach benutzte Gebrauchsgegenstände wie Waschbecken.
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Das
Design von Waschbecken beschäftigt sich
mit der formschönen
Gestaltung von Armaturen, elegant geschwungenen Rundungen für die Beckenmulde
und die Vorderseite oder auch mit speziellen Ausgestaltungen der
Hahnbank.
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Aus
der
DE 202 09 167
U1 ist darüber
hinaus ein Waschbecken bekannt, bei dem die Rückwand einen im Wesentlichen
vertikal angeordneten, flachen Bereich aufweist. Die Beckenmulde
stellt dabei eine von der vorderseite des Waschbeckens bis zur Rückwand sich
absenkende ebene Bodenfläche
dar, wobei zwischen der Unterseite der Rückwand und der Bodenfläche der
Beckenmulde ein Schlitz vorgesehen ist, der zum Ablauf führt. Auf
der der Beckenmulde abgewandten Seite des Schlitzes ist eine Auffangeinrichtung
als Abfluss vorgesehen.
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Das
Design mit diesem Waschbecken wirkt sehr modern und findet Anklang
bei den Benutzern.
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Das
gilt auch für
eine Konzeption nach dem
DE
203 04 759 U1 . Dort besitzt das Waschbecken eine Beckenmulde
mit zwei Ebenen, die von der Vorderseite beziehungsweise von der
Hinterseite aus sich jeweils absenken, wobei dann zwischen den beiden
Ebenen sich ein Schlitz ausbildet, der für den Benutzer unsichtbar zum
Ablauf führt.
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Für ein derartiges,
formschönes
und praktisches Design ist es zusätzlich wünschenswert, eine möglichst
einfache Form der Reinigung des Ablaufbereiches vorzusehen.
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Es
ist daher Aufgabe der Erfindung, eine derartige neue Gestaltung
für ein
Waschbecken mit einer verbesserten Reinigungsmöglichkeit vorzuschlagen.
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Diese
Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Waschbecken dadurch gelöst, dass
der Schlitz Bereiche aufweist, die als Schattenfuge ausgebildet
sind.
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Die
Schattenfuge kann in sehr unterschiedlicher Form ausgeführt werden.
Sie wirkt für
den Betrachter nach vorn so wie ein Schlitz, nämlich als schwarze, grundlose Öffnung.
Erst bei näherer
Betrachtung kann der Benutzer feststellen, dass tatsächlich eine
wasserundurchlässige
Schattenfuge vor ihm liegt, die das Wasser nicht durchlässt, sondern
in die Bereich seitwärts
weiterleitet, die durchlässig
ausgeführt
sind, beispielsweise eine Öffnung lassen,
und direkt in den Abfluss führen.
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Der
Bereich hinter der Schattenfuge wird bevorzugt komplett abgeschlossen,
um keine schlecht erreichbaren Kammern freizulassen, in denen sich unerwünschte Restbestandteile
oder stehendes Wasser halten kann.
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Durch
diese Konzeption wird eine wie in der
DE 202 09 167 U1 oder der
DE 203 04 759 U1 sehr ungewöhnlich anmutende,
gleichwohl aber sehr praktikable und funktionsfähige Anlage geschaffen, die
darüber
hinaus auch technische interessante Vorteile bietet. So ist sie
sehr einfach zu reinigen und zu warten. Verschmutzungen können sich
nicht in schlecht zugänglichen
Bereichen festsetzen, sondern können
leicht erreicht werden.
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Diese
Vorteile kommen besonders dann zum Tragen, wenn das Waschbecken
in einem vielen unterschiedlichen Benutzern zugänglichen Bereich angeordnet
ist, beispielsweise in Waschräumen
in Behörden,
Firmen, Gaststätten
oder Jugendherbergen. Zum Einen ist der Verschmutzungsgrad gerade
bei öffentlich
zugänglichen
Waschbecken tendenziell höher,
desgleichen auch der potentielle Reparaturaufwand aufgrund der besonders
häufigen
Benutzung. Andererseits ist gerade dadurch, dass unterschiedliche
Benutzer das Waschbecken benutzen möchten, es besonders unerwünscht, zurückgebliebene
Verschmutzungen von vorherigen Benutzern vor Augen zu haben.
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Der
Benutzer sieht nicht, wie im Einzelnen der Abfluss in dem Bereich
hinter dem Schlitz gestaltet ist. Hier kann also weniger auf optisches
Design und mehr auf Funktionalität
geachtet werden. So können
hier beispielsweise durch Tiefziehen oder bevorzugt durch Einsetzen
eines geeigneten Abflusselementes Neigungen mittig auf ein Abflussloch
zulaufen.
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Es
entsteht insgesamt ein außerordentlich elegantes
Aussehen mit nur geraden Linien und planen, ebenen Flächen. Der
Benutzer blickt auf eine sachliche, nicht durch einen Ablauf gestörte Beckenmulde,
in der vom Benutzer aus schräg
nach unten eine Bodenfläche
verläuft, über der
die Beckenmulde sich ausbildet.
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Die
Beckenmulde besitzt also zwei schiefe Ebenen als Boden, bei der
auf der Rückseite
die zweite schiefe Ebene vom Benutzer und Betrachter aus gesehen
sanft nach oben aufsteigt, unten aber einen unsichtbaren Schlitz
bildet.
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Der
Schlitz erstreckt sich vorzugsweise über die ganze Breite des Bodens
der Beckenmulde. Die Seitenwände
sind in bevorzugten Ausführungsformen
ebenfalls als vertikal aufragende Seitenwände gebildet, wobei hier kein
Schlitz erforderlich ist.
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Die
sogenannte Hahnbank kann bei dieser Konzeption vorhanden sein oder
aber auch zu Gunsten anderer Formen entfallen. Als Ablagefläche können Bereiche
auf der Oberseite der Seitenwände
eingesetzt werden.
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Das
erfindungsgemäße Waschbecken
ist darüber
hinaus auch extrem flach und nicht bauchig wie herkömmliche
Waschbecken. Dies ist nicht nur ein interessantes Designmerkmal
und optisch sehr ansprechend, es bietet auch entsprechend viel Platz unterhalb
des Waschbeckens, der anderweitig genutzt oder als Freiraum verbleiben
kann. Zu berücksichtigen
ist ja auch, dass die ebene Bodenfläche, nur mit relativ geringer
Steigung nach unten abfällt, sodass
gerade in diesem Bereich die Flachheit des Waschbeckens besonders
ins Auge fällt.
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Die
Schattenfuge kann auch in bestimmten Bereichen des Schlitzes vorgesehen
werden, die strömungstechnisch
vorbestimmt sind. Bevorzugt ist nur ein mittlerer Bereich vorgesehen,
aber auch andere Konzepte sind denkbar, beispielsweise bei besonders
breiten Waschbecken.
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Es
ist auch möglich,
die Schattenfuge so vorzusehen, dass sie durch ein Gitter oder durch
andere Maßnahmen
auch eine Filterwirkung bekommt.
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Die
erfindungsgemäße Anordnung
und Ausrüstung
eines Schlitzes mit einer Schattenfuge ist auch dann denkbar, wenn
nicht nur eine Ebene, sondern wie beispielsweise in der
DE 203 04 759 U1 zwei
zueinander schiefe Ebenen vorgesehen sind, der eigentliche Schlitz
also für
den Benutzer auf der aus seiner Sicht abgewandten Seite liegt. Auch
dann kann er aber in vergleichbarer Form mit der Schattenfuge versehen
werden.
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Im
Folgenden werden anhand der Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische schematische Darstellung einer Ausführungsform
der Erfindung;
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2 die
Ausführungsform
aus 1 in Draufsicht;
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3 die
Ausführungsform
aus 1 von der Seite;
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4 die
Ausführungsform
aus 1 von vorn;
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5 einen
senkrechten schematischen Schnitt durch die Ausführungsform aus 1;
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6 eine
zweite Ausführungsform
der Erfindung;
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7 die
Ausführungsform
aus 6 in Draufsicht;
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8 die
Ausführungsform
aus 6 von der Seite;
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9 die
Ausführungsform
aus 6 von vorn; und
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10 ein
senkrechter schematischer Schnitt durch die Ausführungsform aus 6.
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Die
in 1 dargestellte Ausführungsform ist vereinfacht
schematisch und doch praktisch komplett dargestellt. Nicht interessierende
Teile und Anordnungen sind weggelassen. So kann es sich zum Beispiel
um einen Nischeneinbau zwischen zwei Wänden handeln, was besonders
platzsparend ist, da der gesamte Bereich zwischen diesen beiden
hier nicht dargestellten Wänden
ausgefüllt
wäre.
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Der
Benutzer würde
in der Darstellung von vorn an das Waschbecken herantreten; dort
befindet sich eine Vorderseite 11 mit einem schmalen vorderen
Rand 12. Der Rand 12 besitzt eine horizontale Fläche. Dieser
vordere Rand schließt
zum Benutzer hin mit einer Vorderkante 13 ab.
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Links
vom Benutzer geht der Rand 12 der Vorderseite 11 in
eine linke seitliche Auflagefläche 15 über, die
horizontal ist und zum Ablegen beispielsweise von Seife und Utensilien
ausgerüstet
sein kann. Die linke Auflagefläche 15 wird
links von einer linken Seitenkante 14 abgeschlossen. Diese
linke Seitenkante 14 kann dann gegebenenfalls an die oben
erwähnte
Wand anschließen.
Die Seitenkante 14 steht senkrecht auf der Vorderkante 13.
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Ähnlich aufgebaut
ist die gegenüberliegende Seite.
Dort befindet sich eine rechte Seitenkante 17, die nach
oben von einer rechten Auflagefläche 18 abgeschlossen
ist. Auch diese kann für
eine Ablage verschiedener Objekte vorgesehen und/oder ausgerüstet sein.
An die rechte Seitenkante 17 könnte wiederum eine Wand anschließen.
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Die
Vorderseite 11, die linke Auflagefläche 15 und die rechte
Auflagefläche 18 umgrenzen
eine Beckenmulde 20. In den Bereich dieser Beckenmulde 20 hält der Benutzer
seine Hand, um sie zu waschen.
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Die
Beckenmulde 20 wird nach unten von einer Bodenfläche 21 abgeschlossen.
Die Bodenfläche 21 ist
eben und verläuft
von der Vorderseite 11 als schiefe Ebene nach hinten abschüssig bis
zum rückwärtigen Ende
der Beckenmulde 20.
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Hinter
der Beckenmulde 20 befindet sich eine Rückseite 30. Die Rückseite 30 besitzt
entsprechend eine hintere Auflagefläche 32, die wiederum zum
Ablegen von Seife oder anderen Utensilien ausgestattet sein kann,
aber nicht sein muss. Die Auflagefläche 32 wird nach vorne
von einer Vorderkante 33 begrenzt.
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Dadurch
bilden die Vorderseite 11 mit der Rückseite 30 und den
beiden seitlichen Auflageflächen 14 und 15 eine
Umrandung oder Umrahmung der Beckenmulde 20 und umschließen diese
von allen Seiten.
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Die
Bodenfläche 21 bildet
mit der horizontalen linken Auflagefläche 15 ein spitzes
Dreieck, wobei die Schmalspitze dieses Dreieckes dann von der Vorderseite 11 gebildet
wird. Der Winkel an dieser Schmalspitze liegt bei etwa 10 bis 20°. Auf der
ebenen Bodenfläche 21 befindliches
Wasser wird daher nach hinten in Richtung zur Rückseite 30 laufen.
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Unterhalb
der Vorderkante 33 verläuft
die ebene Bodenfläche 21 unter
die hintere Auflagefläche 32.
Direkt oberhalb der Bodenfläche 21 bildet sich
ein Schlitz 23 aus, der über die gesamte Breite der
Bodenfläche 21 verläuft, also
von der linken Auflagefläche 15 bis
zur rechten Auflagefläche 18.
Die Bodenfläche 21 besitzt
eine hintere Kante 21k, die entweder unmittelbar unter
dem Schlitz liegt oder hinter diesem, sodass sich die Bodenfläche 21 bis
unter dem Schlitz 23 hindurch erstreckt.
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Der
Schlitz 23 weist nun verschiedene Bereiche auf, die für den Benutzer
als solche aber nicht unmittelbar zu erkennen sind. Die in der 1 außen liegenden
beiden Bereiche 25a und 25b sind jeweils als Schattenfuge 25 ausgebildet
beziehungsweise mit einer solchen ausgerüstet. Für den Betrachter wirkt dies
optisch so, als wäre
dort ein Schlitz, der wasserdurchlässig ist, obwohl dies in der
Praxis nicht der Fall ist. Dies führt dazu, dass Wasser vor den
Bereichen 25a und 25b des Schlitzes nicht die
Bodenfläche 21 weiter
hinabfließen
kann, sondern in den Bereich seitlich der Bereiche 25a und 25b abgedrängt wird,
der vor dem mittleren Bereich 25c des Schlitzes 23 angeordnet
ist. Dort ist der Schlitz 23 nicht mit einer Schattenfuge 25 versehen,
sondern bleibt frei und lässt
Wasser hindurchlaufen. In diesem Bereich ist ein Abfluss 50 vorgesehen,
durch den das Wasser dann hindurchtreten kann und nach unten abgeführt wird.
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Mit
dieser Maßnahme
kann sichergestellt werden, dass sich in dem Bereich hinter dem
Schlitz 23 oberhalb der Bodenfläche 21 kein stehendes Wasser,
keine Haare oder Restpartikel ablegen, die dort schwer zu erreichen
sind und deshalb eine Reinigung dieses Bereiches des Waschbeckens
erschweren.
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2 zeigt
die Ausführungsform
aus 1 in Draufsicht. Der Schlitz 23 ist hier
von oben zu sehen, sodass man die Schattenfuge 25 in dieser
Perspektive nicht sieht.
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3 zeigt
eine Ansicht des Waschbeckens aus 1 von der
Seite. Hier zeigt sich insbesondere die flache Form und die Ausbildung
des Abflusses 50 am hinteren Ende der ebenen Bodenfläche 21 hinter dem
Schlitz 23.
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4 zeigt
eine Ansicht des Waschbeckens aus 1 von vorn,
in der wiederum der Abfluss 50 auffällt.
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5 zeigt
einen vergrößerten Schnitt
durch das Waschbecken aus 1. Geschnitten
ist hier genau der mittlere Bereich des Schlitzes 23, sodass die
ebene Bodenfläche 21 hier
direkt in den Ablauf 50 mündet.
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6 zeigt
eine zweite Ausführungsform
der Erfindung. Hinsichtlich der äußeren Umrahmung
entspricht zunächst
insbesondere die Vergabe der Bezugszeichen derjenigen der ersten
Ausführungsform aus
den 1 bis 5.
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Anders
als in der 1 ist hier jedoch nicht eine
Beckenmulde 20 mit nur einer Bodenfläche 21, sondern eine
andere, ebenfalls interessante Form dargestellt.
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Nach
unten ist in diesem Fall die Beckenmulde 20 von zwei Bodenflächen 21 und 22 abgegrenzt. Die
Bodenfläche 21 ist
eben und verläuft
von der Vorderseite 11 als schiefe Ebene nach hinten abschüssig. Das
bedeutet zugleich, dass die horizontale linke Auflagefläche 15 und
die erste Bodenfläche 21 ein spitzes
Dreieck bilden, wobei die Schmalspitze dieses Dreieckes dann von
der Vorderseite 11 gebildet wird. Der Winkel an dieser
Schmalspitze liegt bei etwa 10 – 20°. Auf der
Bodenfläche 21 befindliches Wasser
wird daher nach hinten laufen.
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Hinter
der Beckenmulde 20 befindet sich eine Rückseite 30. Die Rückseite 30 besitzt
entsprechend eine hintere Auflagefläche 32, die wiederum zum
Ablegen von Seife oder anderen Utensilien ausgestaltet sein kann,
aber nicht muss. Die Auflagefläche 32 wird
nach vorne von einer Vorderkante 33 begrenzt.
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Dadurch
bilden die Vorderseite 11 mit der Rückseite 30 und den
beiden seitlichen Auflageflächen 14 und 15 eine
Umrandung oder Umrahmung der Beckenmulde 20 und umschließen diese
von allen Seiten.
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Die
Rückseite 30 verläuft parallel
zur Vorderseite 11. Dadurch bilden die Vorderseite 11 mit
ihrem vorderen Rand 12 sowie die linke Auflagefläche 15 und
die rechte Auflagefläche 18 sowohl
außen
ein Rechteck als auch innen ein die Beckenmulde 20 umgrenzendes
kleineres weiteres Rechteck. Die Auflageflächen 15, 18 und 12 zusammen
mit der hinteren Auflagefläche 32 liegen
alle in der gleichen horizontalen Ebene. Die hintere Auflagefläche 32 kann auch
als Harnbank gestaltet sein. In dem in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel
wird jedoch davon ausgegangen, dass ein hier nicht dargestellter
Zulauf 40 unmittelbar aus der Wand hinter der Rückseite 30 kommt.
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Von
der Vorderkante 33 der Rückseite 30 verläuft eine
zweite ebene Bodenfläche 22 als
schiefe Ebene nach vorn. Sie senkt sich etwas steiler nach vorn
ab, als die erste ebene Bodenfläche 21 sich nach
hinten absenkt. Dies führt
dazu, dass dort, wo die beiden Bodenflächen 21, 22 sich
nähern,
die hintere, nämlich
zweite ebene Bodenfläche 22 bereits deutlich
unterhalb der ersten ebenen Bodenfläche 21 angeordnet
ist. Der Winkel zwischen der zweiten ebenen Bodenfläche 22 und
der Waagerechten kann etwa 20 bis 40°, insbesondere um 30° betragen.
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Beide
ebenen Bodenflächen 21, 22 schneiden
einander lediglich virtuell, sie treffen sich also nicht real. Beide
verlaufen von der Vorderseite 11 bzw. der Rückseite 30 jeweils
bis ungefähr
in den mittleren Bereich der Beckenmulde 20.
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In
dem mittleren Bereich befindet sich also ein Abstand zwischen den
beiden ebenen Bodenflächen 21 und 22.
Dieser Abstand bildet einen Schlitz 23.
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In
der 6 ist von der Bodenfläche 21 die Fläche bis
zu dem Schlitz 23 zu erkennen, der sich unmittelbar hinter
der Bodenfläche 21 befindet
und von der linken Auflagefläche 15 bis
zur rechten Auflagefläche 18 mit
konstanter Schlitzbreite durchgehend über die gesamte Breite des
Waschbeckens beziehungsweise der Beckenmulde 20 und der
Bodenfläche 21 erstreckt.
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Während der
Schlitz 23 nach oben durch die Bodenfläche 21 begrenzt wird,
wird er nach unten durch die zweite ebene Bodenfläche 22 begrenzt.
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Von
der Rückwand 30 oder
genauer gesagt von einem oberhalb der Rückwand 30 liegenden
Bereich springen nach vorne Armaturen vor, aus denen im Bedarfsfall
Wasser entnommen werden kann. Die Armaturen befinden sich oberhalb
der Bodenflächen 21 und 22 der
Beckenmulde 20 und zwar in einer solchen Höhe, dass
darunter bequem die Hände
gewaschen werden können.
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Die
Armaturen bilden damit zusammen mit weiteren Elementen den Zulauf 40 für das Wasser, der
in 6 nicht dargestellt ist.
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Von
den Händen
gelangt das gebrauchte Wasser dann, wie schon oben beschrieben,
auf die Bodenflächen 21 und 22 und
dann in den Schlitz 23, der damit zu den den Ablauf 50 bildenden
Elementen zählt.
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In 7 ist
die gleiche Ausführungsform
wie in 6 dargestellt. In Aufsicht ist hier die Rechteckform
des gesamten Waschbeckens ebenso wie die Rechteckform der Beckenmulde 22 gut
zu erkennen.
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Der
größere Teil
der Beckenmulde 22 wird nach oben gesehen von der ersten
ebenen Bodenfläche 21 gebildet,
die dem Benutzer zugewandt ist und an den vorderen Rand 12 der
Vorderseite 11 angrenzt. Der Benutzer sieht zwar auch die
zweite ebene Bodenfläche 22,
nicht jedoch die vordere Begrenzungskante dieser zweiten ebenen
Bodenfläche 22. Diese
verläuft
in 2 bis unter die erste ebene Bodenfläche 21.
Sie kann sich relativ weit unter die erste ebene Bodenfläche 21 erstrecken,
dies ist jedoch nicht zwingend und kann von den sonstigen technischen
Wünschen
des jeweiligen Gestalters des Waschbeckens abhängig gemacht werden. Diese Vorderkante
der zweiten ebenen Bodenfläche 22 kann,
muss jedoch nicht notwendig gerade oder parallel zur hinteren Abschlusskante
der ersten ebenen Bodenfläche 21 gewählt werden.
Wesentlich ist, dass diese Vorderkante der hinteren, zweiten ebenen
Bodenfläche 22 von
der Position des Benutzers an der Vorderseite 11 des Waschbeckens
nicht gesehen wird.
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In 8 ist
die Ausführungsform
aus den 6 und 7 schematisch
von der Seite dargestellt.
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Hier
ist vor allem die horizontale Ebene gut zu erkennen, die von den
linken, rechten und hinteren Auflageflächen 15, 18 und 32 aufgespannt
wird und in der linken Hälfte
der 3 in den vorderen Rand 12 übergeht.
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Von
der Beckenmulde 22 mit ihren beiden schief zu einander
stehenden ersten und zweiten Bodenflächen 21 und 22 sieht
man nur Abschnitte eben dieser beiden Bodenflächen 21, 22.
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Diese
werden nämlich
verdeckt durch Elemente des Ablaufs 50. Dieser ist hier
nicht näher
dargestellt, da er wie bei den jeweiligen Anwendungsfällen gewünscht ausgebildet
sein kann. Da er für
den Benutzer praktisch unsichtbar bleibt, muss auf seine Optik keine
große
Aufmerksamkeit gerichtet werden.
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Das
gesamte, sehr flache Design des Waschbeckens ist auch in 9 zu
erkennen, in der sich das Waschbecken etwa so darstellt, wie es
ein Benutzer sehen würde,
wenn er sich in die Hocke begibt, praktisch also in Augenhöhe mit der
Vorderkante 13.
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Er
sieht dann noch wiederum die horizontale Ebene, die von den Auflageflächen 15, 18, 32 sowie dem
vorderen Rand 12 aufgespannt wird und darunter die erste
ebene Bodenfläche 21,
zu der er aber fast parallel schaut.
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Gut
zu erkennen ist der schematische Aufbau auch in der Schnittdarstellung
in 10. Hier steht der Benutzer rechts in der Darstellung
an der Vorderkante 13 der Vorderseite 11.
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Zu
sehen sind hier besonders gut die abschüssigen Verläufe der ersten ebenen Bodenfläche 21 von
vorn nach hinten (in der 5 also von rechts nach links)
und der zweiten ebenen Bodenfläche 22 von
hinten nach vorn (in der 5 also von links nach rechts).
Die Winkel von 10° bzw.
knapp 30° sind ohne
weiteres geeignet, auch einzelne Wassertropfen ablaufen zu lassen,
so dass sich keine stehenden Wasserpartikel in der Beckenmulde 20 bilden
können und
auch Kleinteile wie Haare etc. leicht weggespült und in den Schlitz 23 getrieben
werden können,
hinter dem der Ablauf 50 ausgebildet ist.
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In
den 6 bis 10 relativ schlecht zu erkennen,
wohl aber vorhanden ist eine Ausbildung einer Schattenfuge 25,
die mehrere Bereiche 25a, 25b des Schlitzes 23 verdeckt.
Wie im ersten Ausführungsbeispiel
wird also auch hier verhindert, dass Haare oder sonstige Partikel
zusammen mit dem ablaufenden Wasser von der zweiten ebenen Bodenfläche 22 aus
durch den Schlitz 23 in beliebige Bereiche des dahinter
befindlichen, schlecht zugänglichen Systems
gelangen. Sie werden stattdessen durch die Schattenfuge 25 vor
dem Schlitz 23 aufgefangen und können nur zentral in einem mittleren
Bereich 25c in den Schlitz hineingelangen. Hinter diesem
mittleren Bereich 25c befindet sich dann unmittelbar der
Ablauf 50.
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- 11
- Vorderseite
- 12
- vorderer
Rand
- 13
- Vorderkante
- 14
- linke
Seitenkante
- 15
- linke
Auflagefläche
- 16
- linke
Außenwand
- 17
- rechte
Seitenkante
- 18
- rechte
Auflagefläche
- 19
- rechte
Außenwand
- 20
- Beckenmulde
- 21
- erste
ebene Bodenfläche
- 21k
- hintere,
untere Kante der Bodenfläche
- 22
- zweite
ebene Bodenfläche
- 23
- Schlitz
- 25
- Schattenfuge
- 25a
- Bereich
der Schattenfuge
- 25b
- Bereich
der Schattenfuge
- 25c
- Bereich
der Schattenfuge
- 30
- Rückseite
- 32
- hintere
Auflagefläche
- 33
- Vorderkante
- 40
- Zulauf
- 50
- Ablauf