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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Halbleiterbauelemente und
Herstellungsverfahren zum Herstellen von Halbleiterbauelementen
und insbesondere auf vertikale Halbleiterbauelemente.
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Bei
aktuellen Power-MOSFETs wird neben einem möglichst geringen Ein-Widerstand
Rdson auch die Reduzierung der Gate-Drain-Rückwirkungskapazität immer
wichtiger. Diese Kapazität
ist wesentlich für
dynamische Schaltverluste verantwortlich.
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In
einem aktiven Zellenfeld eines solchen Leistungs-MOSFETs, der als
Trench-Transistor ausgebildet ist, kann dies z. B. durch die Einführung einer
Source-Elektrode unter der Gate-Elektrode
realisiert werden. Beide Sorten Elektroden werden z. B. aus hochdotiertem
Polysilizium realisiert. Unabhängig
davon, ob die Gate-Elektrode alleine im Trench vorhanden ist, oder
ob unter der Gate-Elektrode noch eine Source-Elektrode vorhanden
ist, die auch als „Feld-Platte" bezeichnet werden
kann, muss dennoch immer die Elektrode im Trench kontaktiert werden.
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Diese
Kontaktierung kann beispielsweise im Randbereich stattfinden. Insbesondere
kann dieser Anschluss beispielsweise durch Kontakte auf planarem
Polysilizium im Randbereich hergestellt werden. Hierzu wird an den
Stellen, an denen eine Kontaktierung stattzufinden hat, beim Recess-Ätzen das
Polysilizium durch eine Lackmaske abgedeckt.
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Zur
Kontaktierung des Source-Bereichs eines Transistors wird hierauf
im Zellenfeld eine Oxidentfernung vorgenommen, um das Oxid bis zu
den Oberkanten der Halbleiter-Mesa-Strukturen zwischen den Gräben wegzuätzen, um
eine Source-Kontakt-Metallisierung
aufbringen zu können.
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Darüber hinaus
wird im Randbereich eine Kontaktierung des Gate-Materials bzw. der
Source-Elektrode unter der Gate-Elektrode
durchgeführt, indem
das Oxid oberhalb der planaren leitfähigen Schicht im Randbereich
geöffnet
wird.
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Durch
Aufbringen von Metallmaterial in diese Öffnung im Randbereich kann
dann die planare leitfähige
Schicht im Randbereich und damit die Gate-Elektrode oder ggf. die
Source-Elektrode
unterhalb der Gate-Elektrode kontaktiert werden.
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Nachteilig
an diesem Prozedere ist, dass unterschiedliche Verarbeitungsschritte
für das
Zellenfeld, also für
den aktiven Bereich einerseits und für den Randbereich andererseits
erforderlich sind. So wird dann, wenn zunächst das Zellenfeld verarbeitet wird,
der Randbereich abgedeckt, so dass eine Oxidentfernung im Zellenfeld
den Randbereich nicht betrifft. Hierauf wird dann, wenn eine Oxidentfernung
im Randbereich stattfinden soll, der aktive Bereich abgedeckt. Wenn
sowohl in dem aktiven Bereich als auch im Randbereich das Oxid an
den erforderlichen Stellen entfernt ist, wird ggf. eine gemeinsame
Metallisierung durchgeführt.
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Diese
Schrittfolge ist aufwendig und damit teuer und insbesondere auch
im Hinblick auf die Ausschussgefahr, die bei jedem zusätzlichen
Prozessschritt auftreten kann, nachteilhaft.
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Ein
erster Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren
zum Herstellen eines Halbleiterbauelements, mit einem Schritt des
Bereitstellens eines Halbleitersubstrats mit einem aktiven Bereich und
einem an den aktiven Bereich angrenzenden Randbereich, wobei der
aktive Bereich mit leitfähigem
Material gefüllte
Trenche in dem Halbleitersubstrat aufweist, wobei das leitfähige Material
in den Trenchen durch eine Isolationsschicht von dem Halbleitersubstrat
isoliert ist, und wobei zwischen zwei Trenchen jeweils eine Halbleitermesastruktur
ausgebildet ist, wobei in dem Randbereich eine Schicht aus dem leitfähigen Material,
die von dem Halbleitersubstrat durch eine Isolationsschicht isoliert
ist, und die mit dem leitfähigen
Material in den Trenchen kurzgeschlossen ist, ausgebildet ist, wobei über dem
Halbleitersubstrat eine Abstandsschicht ausgebildet ist, die im
Randbereich eine variierende Dicke hat, und einem Schritt des Durchbrechens
der Abstandsschicht im Randbereich an einer ausgewählten Stelle und
Entfernen wenigstens eines Teils der Abstandsschicht im aktiven
Bereich unter Verwendung eines gemeinsamen Prozessschrittes, wobei
die Stelle so ausgewählt
ist, dass unter der Bedingung, dass die Abstandsschicht im aktiven
Bereich so entfernt wird, dass zumindest ein Teil der Halbleitermesastruktur freiliegend
ist und das leitfähige
Material in den Trenchen nicht freiliegend ist, die Abstandsschicht
in dem Randbereich bis zur leitfähigen
Schicht und nicht bis zum Halbleitersubstrat durchbrochen ist.
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Ein
zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Halbleiterbauelement
mit einem Halbleitersubstrat mit einem aktiven Bereich und einem
an den aktiven Bereich angrenzenden Randbereich, wobei der aktive
Bereich mit leitfähigem
Material gefüllte
Trenche in dem Halbleitersubstrat aufweist, wobei das leitfähige Material
in den Trenchen durch eine Isolationsschicht von dem Halbleitersubstrat
isoliert ist, und wobei zwischen zwei Trenchen jeweils eine Halbleitermesastruktur
ausgebildet ist, wobei in dem Randbereich eine Kontaktstrukturierung
vorgesehen ist, die eine Kontaktschicht aufweist, die von dem Halbleitersubstrat
isoliert ist, wobei über
der Kontaktschicht eine Abstandsschicht mit von Stelle zu Stelle
variierender Dicke ausgebildet ist, wobei die Abstandsschicht an
einer Stelle in dem Randbereich zumindest bis zur Kontaktschicht durchbrochen
ist; und wobei die Kontaktstrukturierung so ausgebildet ist, dass
an der Stelle eine Dicke der Abstandsschicht innerhalb eines Toleranzbereichs
kleiner oder gleich einer Dicke der Abstandsschicht in einem Bereich
ist, in dem ein Kontakt der Halbleitermesastruktur im aktiven Bereich
lateral begrenzt wird.
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Spezielle
Halbleiterbauelemente sind MOS-Leistungstransistoren
oder auch sog. IGBTs, also Bipolartransistoren mit isoliertem Gate.
Im Gegensatz zu MOS-Leistungstransistoren,
die einen Source-Bereich, einen daran angrenzenden Body-Bereich,
in dem sich ein Kanal ausbilden kann und einen anschließenden Drain-Bereich
umfassen, haben IGBT-Transistoren einen Emitterbereich, der an den
Body-Bereich angrenzt,
der einen oberen Basisbereich darstellt. Der untere Basisbereich
wird durch das an den Body-Bereich angrenzende Halbleitergebiet
gebildet, das denselben Dotierungstyp wie der Emitterbereich hat.
An das Halbleitergebiet grenzt dann ggf. eine Feldstoppschicht an,
die dieselbe Dotierung wie der untere Basisbereich hat, und die
auf ihrer anderen Seite an einen Bipolar-Transistor-Kollektor, der
auch als „p-Emitter" bezeichnet wird,
angrenzt.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend auf die
beiliegenden Zeichnungen detailliert erläutert. Es zeigen:
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1 ein
Halbleiterbauelement mit einem aktiven Bereich und einem Randbereich;
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2a eine
Draufsicht auf einen Randbereich zur Darstellung einer Positionierung
von Anschlüssen
im Randbereich;
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2b eine
Mikroskopaufnahme eines Querschnitts der Implementierung von 2a,
wobei hier der Kontakt noch nicht über die Kante des Poly-Siliziums
gezogen ist;
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3a eine
Draufsicht auf einen Randbereich zur schematischen Darstellung einer
alternativen Kontaktpositionierung;
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3b eine
schematische Mikroskopaufnahme eines Querschnitts durch eine Struktur
von 3a mit darunterliegender Polyschicht und einem darunter
liegendem Trench;
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4 eine
schematische Draufsicht auf eine alternative Implementierung eines
Kontakts auf der Polykante über
dem Trench;
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5a eine
Draufsicht auf einen alternative Implementierung eines Trenchfelds
unter dem Poly-Kontaktbereich;
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5b eine
Elektronenmikroskopaufnahme eines Querschnitts der Struktur von 2 vor der Kontaktlochfüllung;
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6a eine
schematische Darstellung der Zellenfeldsituation mit versenktem
Zwischenoxid;
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6b eine
schematische Darstellung der Chiprandsituation mit Dummy-Trench;
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7 eine
schematische Darstellung zur Kontaktierung des Poly-Gates im Randbereich;
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8 eine
schematische Darstellung der Wirksamkeit eines „Dummy-Trenches";
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9 ein
Flussdiagramm zur Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines
Halbleiterbauelements;
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10a eine schematische Darstellung der Situation
im Chip-Randbereich bei einer planaren Polyschicht nach Aufbringen
der Isolator-Zwischenschicht;
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10b eine schematische Darstellung des Zellenfelds
nach Aufbringen der Isolator-Zwischenschicht mit versenktem Zwischenoxid
in den Trenches;
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11a eine Draufsicht auf ein Halbleiterbauelement;
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11b ein Querschnitt quer zu den Trenches im aktiven
Bereich Schnitt A von 11a durch ein
Halbleiterbauelement von 11a;
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11c ein alternativer Querschnitt parallel zu den
Trenches Schnitt B von 11a durch
das Bauelement von 11a;
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11d eine schematische Darstellung der Situation
im aktiven Bereich und im Randbereich vor der Oxidätzung mit
zu dickem Oxid im Randbereich;
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12a bis 12d eine
schematische Darstellung der verschiedenen Herstellungsschritte zum
Erzeugen einer Transistorzelle im aktiven Bereich ab Gate-Poly-Recess
bis unmittelbar vor der Oxidätzung
bzw. des oberen Grabenabschnitts;
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13a ein Querschnitt durch ein Halbleiterbauelement
mit Dickoxid-isolierten Gräben
im Randbereich und aktiven Gräben
im aktiven Bereich nach der Oxidätzung;
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13b eine vergrößerte Darstellung
des oberen Grabenabschnitts nach der Kontaktlochätzung; und
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13c eine schematische Mikroskop-Querschnittsansicht
eines fehlgeschlagenen Kontaktversuchs im Randbereich nach gleicher
Oxidätzung
wie in 13b gezeigt.
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1 zeigt
eine schematische Querschnittsansicht eines Halbleiterbauelements
mit einem aktiven Bereich 10, der an einen Randbereich 11 angrenzt,
wobei jedoch der aktive Bereich und der Randbereich in der Figur
nicht unbedingt vom gleichen Querschnitt stammen muss, sondern wobei
der Randbereich z. B. eine andere Querschnittsdarstellung ist als
der aktive Bereich. Wichtig in 1 ist jedoch
die im aktiven Bereich 10 dargestellte Abstandsschicht 12,
die ebenfalls im Randbereich vorhanden ist und dort ebenfalls mit 12 bezeichnet
ist. Insbesondere hat die Abstandsschicht 12 im aktiven Bereich
eine Dicke d1 über einer Halbleiter-Mesastruktur 14.
Die Halbleiter-Mesastruktur 14 ist durch zwei parallel
angeordnete Trenche 15 definiert, wobei die Trenche 15 mit
einem leitfähigen
Material 16 gefüllt
sind, wobei das leitfähige
Material 16 über ein
Gateoxid 17 von dem Halbleitersubstrat 18 isoliert ist.
Nachdem die Trenche nicht bis zur Oberkante der Halbleiter-Mesastruktur
mit leitfähigem
Material 16 geführt
sind, sondern lediglich bis zu einem bestimmten Niveau, das unter
der Oberkante der Halbleiter-Mesastruktur 14 liegt, ist
die Oberkante der Abstandsschicht 12 im aktiven Bereich
nicht vollständig eben,
sondern hat gewisse „Dellen" oberhalb der Trenche,
wie es in 1 bei 13 eingezeichnet
ist. Ferner ist aufgrund der Tatsache, dass in den „Trench-Top-Bereichen", die definiert sind
durch die Oberkante der Halbleiter-Mesastruktur und die Oberkante
des leitfähigen
Materials 16, die Dicke der Abstandsschicht 12 über der
Halbleiter-Mesastruktur, die
mit d1 bezeichnet ist, insgesamt geringer
als eine Dicke d2 im Randbereich oberhalb
einer Schicht 20 aus leitfähigem Material ist. Im Randbereich
wäre die Dicke
der Abstandsschicht oberhalb der Schicht 20 aus leitfähigem Material
gleich, wenn die Schicht aus leitfähigem Material durchgängig wäre. Aufgrund
der speziellen Strukturierung der Schicht aus leitfähigem Material
im Randbereich zum Beispiel in zwei aneinander angrenzende Schichten
wird im Randbereich eine Abstandschicht 12 mit variierender
Dicke erreicht, die zwischen der großen Dicke d2 und
der kleinen Dicke d1 variiert.
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So
wird, wie es in 1 gestrichelt eingezeichnet
ist, der Gate-Kontakt bzw. der Poly-Source-Kontakt 21 dort
platziert, wo die Dicke der Abstandsschicht 12 oberhalb
der leitfähigen
Schicht 20 in einem Toleranzbereich gleich groß ist zu
der Dicke d1 der Abstandschicht 12 im
aktiven Bereich oberhalb der Halbleiter-Mesastruktur. Optimal gilt
d1' <= d1, derart,
dass dann, wenn im aktiven Bereich der Source-Kontakt, der gestrichelt
bei 21 eingezeichnet ist, hergestellt wird, im gleichen
Arbeitsgang auch der Gate-Poly-Source-Kontakt 21 hergestellt
wird. Zur Herstellung des Source-Kontakts 22 und des Gate/Poly-Source-Kontakts 21 wird
dieselbe Ätzung der
Abstandsschicht 12 sowohl im aktiven Bereich als auch im
Randbereich verwendet. Die Ätzung
wird im aktivem Bereich soweit durchgeführt, dass die Abstandsschicht 21 bis
zur Oberkante der Halbleiter-Mesa-Struktur 10 entfernt
wird, während
gleichzeitig die Ätzung
nicht soweit durchgeführt
wird, dass das leitfähige
Material 16 im Trench frei liegt. Dies soll isoliert sein
durch eine Isolationsschicht oberhalb des Trenches, wie später noch
dargelegt wird. Die Ätzung
muss also rechtzeitig aufhören,
damit nicht das Trench-Material im Graben freigelegt wird. Wichtig
ist ferner, dass im Randbereich die Abstandschicht 12 bis
zur leitfähigen
Schicht 20 durchbrochen wird, derart, dass eine Kontaktierung
der leitfähigen
Schicht erreicht werden kann, und dass kein Oxid auf der leitfähigen Schicht
verbleibt, und zwar aufgrund der Tatsache, dass die Ätzung bereits
abgebrochen worden ist, um im aktiven Bereich nicht die leitfähige Elektrode 16 im
Graben frei zu legen. Ferner muss darauf geachtet werden, dass im
Randbereich das Halbleitermaterial 18 nicht frei liegt,
da es sonst zu einem Kurzschluss der Gate-Elektrode oder der Poly-Source-Elektrode
im Trench mit dem Halbleitermaterial kommen würde, wenn dann ein Kontaktloch
mit leitfähigem
Material ausgefüllt
wird, wie es noch dargelegt werden wird.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass die leitfähige Schicht 20 im
Randbereich so strukturiert ist, dass es eine Abstandsschicht 12 oberhalb
der leitfähigen Schicht 20 gibt,
die eine variierende Dicke hat. Ferner wird dann diese Abstandsschicht
genau an der Stelle durchbrochen, wo die Dicke d1,
im Randbereich gleich oder kleiner als die Dicke d1 im
aktiven Bereich ist. Wenn also die Dicke im Randbereich der Abstandschicht 12 oberhalb
der leitfähigen
Schicht kleiner als die Dicke der Schicht im aktiven Bereich ist, wird
hier eine Durchbrechung der Abstandsschicht 12 durchgeführt, und
die Dicke soll groß genug
sein, dass keine Kontaktierung des Halbleitermaterials 18 stattfindet.
Es muss also sichergestellt werden, dass das Kontaktloch zum Kontaktieren
der leitfähigen Schicht 20 nicht
bis zum Halbleitermaterial 18 reicht, um den besagten Kurzschluss
zu vermeiden.
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9 zeigt
eine mögliche
Implementierung eines Herstellungsverfahrens zum Herstellen eines Halbleiterelements.
In einem Schritt 90 wird ein Substrat mit einem aktiven
Bereich und einem Randbereich dargestellt, wobei das Substrat im
Randbereich eine variierende Decke der Abstandsschicht 12 aufweist.
In einem Schritt 91 wird dann die Abstandsschicht im aktiven
Bereich und im Randbereich durch eine gemeinsame Kontaktlochätzung durchbrochen, wobei
dann, wenn ein flächiger
Sourcekontakt im aktiven Bereich erzeugt wird, die Abstandsschicht
im aktiven Bereich komplett entfernt wird, während im Randbereich nur an
den Stellen die Abstandsschicht durchbrochen wird, wo eine Kontaktierung
einer leitfähigen
Schicht zu erfolgen hat.
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Nach
dem Schritt 91 wird in einer Implementierung ein Ätzschritt 92 vorgenommen,
um die Bulk-Gräben
in der Mesastruktur im aktiven Bereich zu ätzen, und um ferner, aufgrund
der Tatsache, dass keine Zwischenschritte erfolgen, die im Rand bereich etwas
abdecken würden,
auch die freigelegte Schicht im Randbereich geätzt wird. Die Bulk-Gräben sind
in 11b bei 25 eingezeichnet, und das Ergebnis nach
diesem Schritt 92 im Randbereich ist in 5b dargestellt.
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Hierauf
wird in einem Schritt 93 sowohl im aktiven Bereich als
auch im Randbereich eine Metallisierung aufgebracht, welche die
Kontaktlöcher
bzw. die Kontaktgräben
im Randbereich auffüllt,
die dort verbliebene Abstandsschicht bedeckt und ferner auch die
freiliegenden Strukturen im aktiven Bereich bedeckt und ferner auch
an den Kontakt angrenzende Reste der Abstandsschicht bedeckt. Bei
dieser Metallisierung wird ferner auch der Bereich der Abstandsschicht
zwischen den Kontaktlöchern
im Randbereich und dem Sourcekontakt metallisiert. Dieser Zwischenbereich
wird jedoch dann in einem Schritt 94 wieder entfernt, beispielsweise
durch eine Photolithographie, um den Sourcekontakt und den Gatekontakt
bzw. den Poly-Source-Kontakt voneinander zu trennen.
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Ein
dadurch entstandenes Halbleiterbauelement hat somit im Randbereich
die Kontaktschicht 20, die durch die darüber liegende
Abstandsschicht 12 durch den Kontakt 21 kontaktiert
ist. Diese Kontaktstrukturierung, also der Kontakt 21 zu
der leitfähigen
Schicht 20 beziehungsweise der Kontaktschicht im Randbereich
ist so ausgebildet, dass an der Stelle, wo sich der Kontakt 21 in
der Abstandsschicht 12 mit variablerer Dicke befindet,
die Dicke der Abstandsschicht innerhalb eines Toleranzbereichs kleiner
oder gleich der Dicke der Abstandsschicht ist, wie sie in einem
Bereich vorhanden ist, in dem ein Kontakt der Halbleitermesastruktur
im aktiven Bereich lateral begrenzt ist. Diese Stelle ist in 1 beispielsweise
mit 19 eingezeichnet. Dort befindet sich die Kante des
Sourcekontakts und dort stößt die Kante des
Sourcekontakts an die durchgeätzte
Abstandsschicht an, die noch eine Dicke hat, die in etwa so groß ist wie
die Dicke der Abstandsschicht, in der diese Abstandsschicht im Randbereich
durchbrochen worden ist. Die Dicke im Randbereich kann auch kleiner
sein als die Dicke der Abstandschicht an der Stelle 19.
Die Dicke der Abstandsschicht 12 im Randbereich ist jedoch
an der Stelle an der der Kontakt vorhanden ist, nicht größer als
die Dicke der Abstandsschicht an der Stelle 19, da sonst
eine erfolgreiche gemeinsame Ätzung
von aktivem Bereich und Kontaktbereich im Randbereich nicht möglich ist.
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Bevor
detaillierter auf speziellere Ausführungsbeispiele eingegangen
wird, wird zunächst
ein beispielhaftes Halbleiterbauelement anhand der 11a–11d beschrieben, das z. B. ein MOS-Feldeffekttransistor
sein kann, das jedoch gleichzeitig auch ein Bipolartransistor mit
isoliertem Gate (IGBT) sein kann.
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11a zeigt eine Draufsicht auf einen solchen Transistor.
Der Transistor hat gestrichelt eingezeichnete Gräben, die mit leitfähigem Material 16 gefüllt sind,
und die durch eine Isolationsschicht 17 von dem Halbleitersubstrat 18 isoliert
sind. Über
dem gesamten Transistor befindet sich jedoch ein großer Source-Kontakt 22,
der sowohl die Gräben
als auch die leitfähigen
Materialien in den Gräben
als auch die Oxidschichten bedeckt, weshalb die letzteren nur gestrichelt
eingezeichnet sind. Der Source-Kontakt 22 überdeckt
den gesamten aktiven Bereich und hört irgendwann am Randbereich
auf, wie es in 11a gezeigt ist. Die Trenches
erstrecken sich jedoch bei dem in 11a beispielhaft
gezeichneten Transistor noch ein Stückchen weiter und die Trenchfüllung ist im
Randgebiet aus den Trenchen herausgeführt, um die leitfähige Schicht 20 zu
bilden. Die leitfähige Schicht 20 ist
nach oben hin mit der Abstandsschicht, die in 11a nicht angedeutet ist, bedeckt, und die Abstandsschicht 12 ist
durch Kontaktlöcher 21 durchbrochen,
die mit leitfähigem
Material gefüllt
sind und durch einen Gate-Kontakt 23 miteinander verbunden sind.
Selbstverständlich
könnten
die Kontaktlöcher 21 auch
als durchgehender Kontaktgraben ausgeführt sein, wobei dieser Graben
dann direkt den Gate-Kontakt 23 bilden könnte.
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Die
leitfähige
Schicht 20 wird also bei dem in 11 gezeigten
Transistor durch ein „herausgezogenes" Trench-Füllmaterial gebildet, wobei
dieses Trench-Füllmaterial,
das am Rand herausgezogen ist, entweder die Gate-Elektrode sein
kann, oder, was später
noch dargelegt werden wird, die Poly-Source-Elektrode sein kann, die im Trench
unterhalb der Gate-Elektrode
angeordnet ist.
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11b zeigt einen Querschnitt entlang einer Linie
AA in 11a. Insbesondere ist gezeigt, dass
in den Halbleiter-Mesastrukturen 14 ein
Graben ausgebildet ist, welcher bei 25 dargestellt ist.
Dieser Graben wird dann, wenn die Halbleiter-Mesastruktur 14 freiliegend
ist, in die entsprechenden Mesastrukturen eingeätzt und zwar bis zu einer Tiefe,
die sich unter die n+-Source-Bereiche erstreckt.
Damit kann dann, wenn der Source-Kontakt 22 aufgebracht
wird, und wenn das Source-Kontaktmaterial insbesondere auch in den
Gräben 25 eingebracht
wird, eine Kontaktierung des Body-Bereichs erfolgen, wobei bei der in 11b gezeigten Konfiguration, bei der die Kontaktierung
der Source-Bereiche und des Body-Bereichs
durch ein und dasselbe Material stattfindet, automatisch ein Kurzschluss
zwischen Body und Source erreicht wird, wie es für viele Transistoranwendungen
gewünscht
ist.
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Insbesondere
sind die Dotierungsverhältnisse
in 11b so, dass der Source-Bereich, der mit 26 bezeichnet
ist, hochdotiert ist und an einen niedrig dotierten Bereich 27 angrenzt,
der als Body-Bereich bezeichnet wird, welcher wiederum an einen Drain-Bereich 28 angrenzt.
Der Bereich 28 und der Bereich 26 haben dieselbe
Dotiercharakteristik, die entgegengesetzt zur Dotiercharakteristik
des Bereichs 27 ist. Insbesondere sind die Bereiche 26 und 28 n-dotiert
und der Bereich 27 p-dotiert,
obgleich die Dotierungsverhältnisse
auch umgekehrt sein können.
Wenn das Halbleiterbauelement als Feldeffekttransistor ausgebildet
ist, so wird an den Bereich 28 eine hochdotierte Schicht
mit derselben Charakteristik angrenzen, die ferner mit einer Metallelektrode verbunden
ist, welche das Drain des Feldeffekttransistors bildet.
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Ist
das Bauelement in 11b hingegen ein Bipolartransistor
mit isoliertem Gate, so ist der Bereich 26 der Emitter
des Transistors, so ist der Bereich 27 der obere Basisbereich,
und ist der Bereich 28 der untere Basisbereich. Ferner
wird dann an den unteren Basisbereich ein Feldstoppbereich mit höherer Dotierung
angrenzen, welcher an den Kollektor des Transistors angrenzt, der
bei den Dotierungsverhältnissen
in 11b eine p-Dotierung hat, um als Kollektor bzw.
als Löcher-Emitter zu dienen.
Im Falle des IGBT ist dieser Kollektor dann mit einer Metallisierung
versehen.
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11c zeigt einen Querschnitt entlang der Linie
BB von 11a, um einen beispielhaften Übergang
zwischen dem aktiven Bereich 10 und dem Randbereich 11 darzustellen.
Insbesondere interessant in 11c ist
das Ende des Source-Kontaktes 22 und
der daran anschließende
herausgezogenen Abschnitt des Trench-Füllmaterials, der die Schicht 20 von 1 beispielsweise
bildet. Ferner ist gezeigt, wie dieser herausgezogene Abschnitt 20 über ein
Kontaktloch, in dem der Gate-Kontakt 21 angeordnet ist,
kontaktiert ist. 11d zeigt die Situation des
Halbleiterbauelements vor der Ätzung
des Source-Kontaktlochs. Wie es anhand von 11b und 11a dargestellt worden ist, ist die gesamte Oberfläche des
aktiven Bereichs typischerweise durch einen Source-Kontakt abgedeckt,
damit eine großflächige Stromversorgung
stattfindet. Selbstverständlich
könnten
auch strukturierte Source-Kontaktstreifen
oder etwas ähnliches
verwendet werden. Ganzflächige
Source-Kontakte werden jedoch bevorzugt.
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Ein
Problem bei der Oxidätzung
kann sein, dass sie nicht einfach verlängert werden kann, bis das
Oxid auch im Randbereich durchgeätzt
worden ist, da dann im Zellenfeld die im Trench befindlichen Elektroden
freigelegt werden. Bei einer nachfol genden Metallisierung würde so Source
und Elektrode kurzgeschlossen.
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Bevor
das Source-Kontaktloch geätzt
wird, befindet sich die Abstandsschicht 12 auf dem Halbleitersubstrat
im aktiven Bereich. Im Randbereich befindet sich ebenfalls die Abstandsschicht 12 auf
dem in 11d gezeigten herausgezogenen
Abschnitt mit Trench-Füllmaterial.
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Wenn
im Randbereich keine Trenches sind, ist die Dicke d2 im
Randbereich größer als
die Dicke d1 im aktiven Bereich. Wenn man
bei dem im 11d gezeigten Szenario im aktiven
Bereich die Silizium-Mesa-Struktur frei ätzt, und das Oxid bis zur Dicke
d1 entfernt, so würde man im Randbereich noch nicht
bis zur leitfähigen
Schicht 20 durchdringen. Es würden also nach der Kontaktätzung Oxidreste
im Randbereich oberhalb der leitfähigen Schicht 20 übrig bleiben.
Ein gleichzeitiges Kontaktieren von Source-Zellenfeld und Ansteuer-Elektroden,
also Gate-Elektroden bzw. Feld-Elektroden wird dadurch verhindert,
da die Oxiddicke d2 im Randbereich über der
Poly-Schicht 20 deutlich dicker ist als im Zellenfeld.
Daher kann es vorkommen, dass bei dem in 11d gezeigten
Fall der Chip nicht angesteuert werden kann bzw. seine maximale
Durchbruchspannung nicht mehr erreicht wird, wie es beispielhaft auch
in 13c dargestellt ist. Tritt dieses Problem auf,
so müsste
durch Einführung
einer zusätzlichen Fotoebene
und eines Zusatzprozesses eine ausreichende Sicherheit erreicht
werden, wodurch Zusatzkosten auftreten werden.
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Andererseits
sei angemerkt, dass typischerweise im Sinne einer hohen Transistorausbeute
alle Prozesse auf den aktiven Bereich hin optimiert sind, und dass
sich somit der Randbereich nach den Prozessen des aktiven Bereichs
richten muss. Wenn der aktive Bereich also keine längere Ätzung der
Abstandsschicht 12 zulässt,
da dann ein Durchbruch zum leitfähigen
Material im Graben erreicht werden würde, so muss diese Ätzung angehalten
werden, unabhängig
davon, ob eine Durchät zung
durch die Abstandsschicht 12 auf die leitfähige Schicht 20 im Randbereich
erreicht worden ist oder nicht.
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Nachfolgend
wird anhand der 12a–12d eine
typische Sequenz zur Herstellung von Grabenstrukturen dargestellt.
Bei den in 12a–12d gezeigten
Gräben
befinden sich zwei Elektroden in dem Graben. Die obere Elektrode 16 stellt
die Gate-Elektrode dar und die untere Elektrode 30 stellt
die Poly-Source-Elektrode oder Feldplatten-Elektrode dar. Während das
Oxid 17 neben der Gate-Elektrode 16 ein Dünnoxid ist,
damit der Transistor ein gutes Steuerverhalten hat, ist das Oxid 17 neben
der unteren Elektrode 30 ein Dickoxid, damit der Transistor
ein gutes Durchbruchverhalten hat. Ausgehend von der in 12a gezeigten Herstellungsstufe wird dann, in 12b das Restoxid 31, das noch oben auf
dem Graben vorhanden ist, entfernt. Hierauf wird das sog. Postoxid 32 aufgewachsen,
wie es in 12c gezeigt ist. Dann wird,
wie es in 12d gezeigt ist, ein Zwischenoxid 33a, 33b aufgebracht,
das eines oder eine Kombination von PSG, USG, TEOS oder Nitrid sein
kann. Anschließend
kann eine Planarisierung durchgeführt werden.
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Hierauf
wird die in 12d gezeigte schematische Bauelementestruktur
einer anisotropen Rückätzung mit
einer Kombination aus CMP und einem Oxidätzer oder nur mit einem Oxidätzer unterzogen,
um das Source-Kontakt-Loch zu erzeugen. Hierbei wird das Oxid im
Zellenfeld definiert unter die Si-Kante zurückgeätzt, während sich der Anschluss der
Randkontakte aus den Zellenfeldanforderungen ergibt. Eine schematische
Darstellung nach der Ätzung
zur Herstellung des Source-Kontakt-Lochs ist in 13a gezeigt.
Die beiden rechten Gräben
und die rechte Hälfte
des mittleren Grabens bilden den aktiven Bereich, während die
linke Hälfte
des mittleren Grabens und die beiden linken Gräben bereits den Randbereich
darstellen, was auch daran erkennbar ist, dass die leitfähigen Elektroden
in den Trenches durch ein Dickoxid vom Halbleitermaterial isoliert sind,
während
die oberen Elektroden 16 im aktiven Be reich nur durch ein
dünnes
Oxid 17 von dem Halbleiter getrennt sind.
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Ferner
sei darauf hingewiesen, dass die oberste gewellte Schicht 40 lediglich
ein Mikroskop-Kontrastmittel ist, der besseren Präparierbarkeit dient
und normalerweise nicht vorhanden ist, sondern dass ein Halbleiterbauelement
ohne diese Schicht dann erhalten wird, wenn die Kontaktlochätzung im
aktiven Bereich stattgefunden hat, während der Randbereich abgedeckt
ist. Im Randbereich sind insbesondere das Postoxid 41 und
das Zwischenoxid 33a, 33b zu sehen, wobei das
Postoxid und das Zwischenoxid zusammen die Abstandsschicht 12 bilden.
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13b zeigt eine vergrößerte Aufnahme des oberen Abschnitts
eines Grabens im aktiven Bereich nach der Kontaktlochätzung. So
ist ersichtlich, dass die Oberfläche
der Silizium-Mesa-Struktur freigeätzt wird. Da die Ätzung eine
Oxidätzung
ist, hört die Ätzung dann
auf, wenn die Oberfläche
der Silizium-Mesa-Struktur freiliegend ist. In den mit Oxid gefüllten Gräben wird
die Ätzung
jedoch weitergeführt, um
definiert unter die Mesa-Struktur-Oberkanten zu ätzen. Allerdings muss hier
der Ätzvorgang
unbedingt rechtzeitig abgebrochen werden, damit noch Oxid oberhalb
der Gate-Elektrode 16 verbleibt, damit kein Kurzschluss
zwischen Source und Gate erreicht wird. Es sei darauf hingewiesen,
dass der Ätzprozess hier
nicht selbstjustierend ist, da der Ätzprozess oberhalb der Gate-Elektrode
nicht von selber aufhört, sondern
aktiv beendet werden muss.
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Aufgrund
der in 11d beschriebenen Situation
führt eine
gleichzeitige Ätzung
dann dazu, dass im Randbereich eine ungenügende Kontaktierung stattfindet,
da die Abstandsschicht 12, die in 13c als
Oxid bezeichnet ist, nicht komplett bis zur Polyschicht 20 durchbrochen
wird, wie es aus der Mikroskop-Schnittaufnahme von 13c ersichtlich ist. So wird durch eine geschickte
Layoutanordnung im Hinblick auf die Strukturierung der leitfähigen Schicht
im Randbereich und/oder der Platzierung der Kontaktlochstelle im
Randbereich zum Kontaktieren der Gate-Elektrode und/oder der Poly-Source-Elektrode maximale
Sicherheit ohne Zusatzprozesse, d. h. Kosten erreicht.
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Spezielle
Aspekte umfassen beispielhaft verschiedene Lösungsansätze. Ein erster Aspekt ist
anhand der 2a und 2b dargestellt.
Insbesondere wird, wie es in 2a und 2b dargestellt ist,
der Kontakt 21 im Randbereich dort platziert, wo die Abstandsschicht 12 eine
dünnere
Dicke d1 hat, so dass das Kontaktloch, in
dem der Metallkontakt 21 angebracht ist, bis zu Polyschicht 20 durchgeht.
Da die Polyschicht 20 neben ihrer Kante kontaktiert wird, und
aufgrund der Tatsache, dass typischerweise verwendetes Oxid, wie
beispielsweise BPSG 33b von 12d,
relativ zähfließend ist,
wird, wie es in 2b bei 42 gezeigt ist,
das Abstandsschicht-Material in die Bereiche neben der Polyschicht 20 „fließen", wodurch es dazu
kommt, dass die Dicke der Abstandsschicht 12 in der Nähe der Kante
der Polyschicht 20 variiert, wie es durch eine gestrichelte
Linie 43 in 2b angedeutet ist.
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Es
wird also der Abfall der Oxiddicke zur Kante hin ausgenützt. Der
Kontakt wird also auf die Polykante gesetzt, wobei der Effekt des
BPSG-Verfließens
ausgenützt
wird, was bedeutet, dass das Oxid über der Kante aufgrund der
Oberflächenkräfte dünner ist
als über
dem planaren Polybereich links in 2b, wo
die Dicke d2 beträgt.
-
Bei
einem alternativen Ausführungsbeispiel, das
in 3a und 3b gezeigt
ist, wird der Kontakt zwischen zwei Polybahnen gesetzt, wodurch
ein Anätzen
des Siliziumsubstrats zwischen den Bahnen verhindert wird, da das
Oxid zwischen den Bahnen aufgrund des Verfließschrittes dicker ist als über den Polybahnen
und deutlich dicker ist als auf der Polykante. Die in 3a gezeigte
Situation entspricht also etwa der in 1 gezeigten
Darstellung, wo der Kontakt 21 zwischen den beiden Schichten 20 angebracht
ist. 3b zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleitersubstrat,
das nicht genau der Situation in 3a entspricht,
da zusätzlich
zu den leitfähigen Schichten 20,
die auf Abstand gesetzt sind, noch eine darunter liegende leitfähige Schicht 45 vorhanden
ist, die in einen Graben 46 mündet, auf den später noch eingegangen
wird. Allerdings ist in 3b zu
sehen, dass die Dicke des Oxids in der Nähe der Kanten, die mit d1 eingezeichnet ist, wesentlich dünner ist
als ganz links oder ganz rechts in 3b oder
auch in der Mitte, wobei die höhere
Dicke der Abstandsschicht 12 in der Mitte mit d2 eingezeichnet ist.
-
Es
sei darauf hingewiesen, dass die Dicke d1 oberhalb
der Kanten in etwa der Dicke d1 im aktiven Zellenfeld
entspricht. Damit wird sichergestellt, dass eine Ätzung bis
auf die Schichten 20 stattfindet, dass jedoch aufgrund
der höheren
Dicke zwischen den beiden Schichten 20 keine Kontaktierung
der darunter liegenden Polysiliziumschicht 45 stattfindet.
Wenn diese Schicht alternativ nicht vorhanden ist, sollte keine
Kontaktierung des Halbleiters 18 stattfinden, damit keine
Kurzschlussbildung zwischen dem Gatefüllungsmaterial und dem Halbleiter
erzeugt wird.
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4 zeigt
einen weiteren Aspekt, bei dem der Kontakt auf die Polykante über den
Trench gesetzt ist. Hierbei wird ebenfalls ein Anätzen des
Silizium-Mesa-Abschnitts bzw. des Halbleitersubstrats 18 verhindert,
da hier im Zweifelsfall, wenn weiter geätzt wird, lediglich das Polysilizium
aus dem Trench geätzt
werden würde. 4 zeigt
also im Querschnitt die Situation, wenn die untere Schicht 45 von 3b an
der mit 47 bezeichneten Stelle kontaktiert werden soll,
und zwar längs
entlang des Grabens 46, also in die Zeichenebene hinein
oder aus der Zeichenebene heraus. Ferner sei darauf hingewiesen,
dass dann bei diesem Ausführungsbeispiel
die Dicke d2, die in 3b eingezeichnet
ist, wenigstens so dick wie die Dicke d1 im
Zellenfeld ist, wie es in 1 eingezeichnet
ist. Die Dicke d2 könnte jedoch auch kleiner sein, da
die Oxidätzung
auf dem Polysilizium 45 automatisch stoppt. In diesem Fall müsste dafür gesorgt
werden, dass die Dicke d2 auf jeden Fall
kleiner oder gleich der Dicke d1 ist. Dies
kann dadurch erreicht werden, dass in dem Randbereich beispielsweise, wie
es später
noch dargelegt wird, Gräben
erzeugt werden, die keine Gate-Funktionalität haben, sondern lediglich
dazu dienen, Oxid zu versenken, um einen dünneren Oxid-Level, also eine
dünnere
Abstandsschicht 12 zu erreichen, und zwar an der Stelle,
an der eine Kontaktierung erreicht werden soll.
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Auf
jeden Fall wird bei dem in 3b gezeigten
Beispiel, dann, wenn nach der Oxidätzung noch einen Halbleiterätzung stattfindet,
um die Gräben
in der Mesastruktur zu erzeugen, die in 11 mit 25 gezeichnet
sind und den Body-Kontakt kontaktieren, lediglich aus dem Graben 46 Polysilizium
herausgeätzt,
ohne dass jedoch eine solche Ätzung
wiederum zu einem Kurzschluss führen
würde.
Würde jedoch eine
Transistorstruktur gebaut werden, bei der die Gräben 25 nicht nötig sind,
weil der Body-Bereich floatend ist oder auf andere Art und Weise
kontaktiert wird, so würde
kein Polysilizium aus dem Graben 46 in 3b weggeätzt werden.
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Nachfolgend
wird anhand von 5a und 5b eine
weitere Alternative zur Kontaktpositionierung dargestellt. Hierbei
wird ein Trenchfeld unter dem Polykontaktbereich vorgesehen, und
der Kontakt wird zwischen zwei Trenche positioniert. Insbesondere
zeigt 5b einen Querschnitt durch den herausgezogenen
Bereich in 11a, wobei jedoch dort die Gräben im Vergleich
zur 11c bis zum Ende der Schicht 20 fortgesetzt
sind und nicht bereits vorher aufhören. Insbesondere sind in 5b zwei benachbarte
Grabenfüllungen
durch die sich oberhalb der Halbleitermesastruktur 14 erstreckende
Metallisierungsstruktur 20 miteinander kurzgeschlossen.
Zusammen mit der Ätzung
des Source-Kontaktlochs im Zellenfeld wird auch eine Ätzung des
Oxids 12, also der Abstandsschicht, bis zur Oberkante der leitfähigen Schicht 20 durchgeführt. Da
diese Schicht aus Polysilizium ist, stoppt die Oxidätzung automatisch.
Daran anschließend
wird die Ätzung
der Gräben 25 in
der Halbleiter-Mesastruktur, die in 11b eingezeichnet
ist, durchgeführt,
wodurch im Randbereich auch die leitfähige Schicht 20 durchbrochen wird,
wobei diese Halbleiterätzung
jedoch wieder am Oxid oberhalb der Mesastruktur 14, die
in 5b eingezeichnet ist, stoppt. Diese Stoppung des Ätzprozesses
tritt automatisch ein, da das Ätzmedium,
das Polysilizium ätzt,
Oxid nicht oder nur sehr wenig ätzt. Es
sei jedoch darauf hingewiesen, dass im aktiven Bereich eine solche
automatische Beendigung des Ätzprozesses
nicht stattfindet, sondern hier muss der Ätzprozess aktiv unterbrochen
werden, da sich die Gräben 25 sonst
immer tiefer in den Halbleiterbereich hinein erstrecken würden.
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Hierauf
wird die Sourcekontaktmetallisierung aufgebracht, die dann nicht
nur den Sourcebereich bedeckt, sondern auch sämtliche Öffnungen in der Abstandsschicht 12 und
in der Polysiliziumschicht 20 füllt, so dass ein guter flächiger Kontakt
zwischen der Kontaktfüllung,
die in der 5b noch nicht eingebracht ist,
und der zu kontaktierenden Schicht 20 erreicht wird.
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Nachfolgend
wird bezugnehmend auf die 6a, 6b, 7 und 8 eine
weitere Implementierung dargestellt, bei der im Randbereich bewusst
Dummy-Trench-Felder eingeführt
werden, also Trench-Felder, wie sie z. B. links in 13a gezeigt sind. Zunächst sei anhand der 10a und 10b die
Problematik dargestellt, wie sie auch bereits anhand von 11d besprochen worden ist, nämlich dass am Chiprand, dann,
wenn einfach eine leitfähige
Schicht 20 ohne spezielle Strukturierung vorgesehen wird,
oberhalb der Schicht 20 eine konstante hohe Dicke d2 vorhanden ist, die typischerweise größer ist
als die Dicke der Abstandsschicht 12 im Zellenfeld, die
mit d1 in 10b dargestellt
ist. Dies liegt daran, dass im Randbereich kein Zwischenoxid der Abstandsschicht 12 in
Bereichen oberhalb der Trenche versinken kann. Dies findet jedoch
sehr wohl im Zellenfeld statt, da die Gräben mit leitfähigem Material
nur bis zu einen bestimmten Level gefüllt sind, wobei dieser Level
deutlich unterhalb der Mesa-Oberkante
ist. Diese Bereiche, in denen ein Zwischenoxid versinkt, sind bei 50 in 10b gezeigt. Bei der im Zellenfeld vorhandenen
Trench-Geometrie versinkt somit Zwischenoxid in den Trench-Topbereichen,
wobei das versenkte Volumen streng an die Zellenfeld-Geometrie gebunden
ist. Dadurch ist die insgesamte Zwischenoxid-Dicke oberhalb der
Gräben,
die die Dicke d1 hat, geringer als im Chiprandbereich, was
die beschriebene Problematik mit sich bringt.
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Um
diese Problematik abzustellen, werden bei einem anderen Aspekt Trenche
im Chiprandbereich eingeführt,
die derart dimensioniert werden, dass eine bestimmte und vorzugsweise
dieselbe Menge an Zwischenoxid versinkt, wie sie in den Trench-Topbereichen im Zellenfeld
versinkt. Allerdings soll im Chiprandbereich wegen der hohen Gate-Drain-Spannung
jeder Trench ein Dickoxid besitzen, also ein Oxid, das dieselbe
Dicke hat, wie das Oxid, das die untere Elektrode 30 im
Zellenfeld vom Halbleiter isoliert. Um etwa dieselbe Menge an Zwischenoxid
in die Trenches zu versenken, werden hier die Trenches so breit
ausgebildet, dass das abgeschiedene Polysilizium, das die Schicht 20 bildet,
und das auch in die Trenche hinein abgeschieden wird, konform die
Trenchwände
bedeckt und die durch das Bezugzeichen 50 bezeichneten
Bereiche zum Zwischenoxid-Versenken frei lässt.
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Es
ergibt sich dadurch über
der Polysiliziumschicht 20 am Chiprand etwa dieselbe Zwischenoxiddicke
wie sie sich in dem Zellenfeld ergibt, welche in 6a und 6b als
d1 eingezeichnet worden ist. Damit kann
die leitfähige
Schicht 20 im Chiprandbreich überall kontaktiert werden,
nämlich
entweder im Zwickel 52, der sich direkt oberhalb der versenkten
Stelle bildet oder im Bereich zwischen zwei Zwickeln, da die maximale
Dicke der Abstandsschicht im Chiprandbereich oberhalb der Schicht 20 ebenfalls nicht
größer ist
als im Zellenfeld. Im Zwickelbereich 52 ist die Schicht
sogar noch dünner,
was jedoch unproblematisch ist, da die Oxidätzung ohnehin auf dem Polysilizium
aufhört
und ggf. noch etwas Zwischenoxid aus dem Bereich 50 wieder
herausätzt, wenn
der Kontakt direkt oberhalb des Grabens angebracht wird. Auch dies
ist jedoch unproblematisch und dient eher noch der Verbesserung
des Kontakts, wenn dieser Bereich in der späteren Metallisierung von Randkontakt
und Source-Kontakt im Zellenfeld durch Metall aufgefüllt wird.
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In 8 zeigt
das dunkle Rechteck schematisch das Volumen, in das das Zwischenoxid
beim Tempern fließen
kann und so die effektive Zwischenoxid-Dicke auf der danebenliegenden
Mesa verringert. Bei einer Ausführung
wird dort auch die Kontaktierung des Poly-Source-Materials neben
dem „Dummy-Trench" am Randbereich angebracht.
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Der
Kontakt im Chiprandbereich wird also überall dort gewählt werden,
wo die Dicke der Abstandsschicht gleich oder kleiner als die Dicke
der Abstandsschicht im aktiven Bereich, also im Zellenfeld, ist.
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Dadurch,
dass die Zellgeometrien, wie beispielsweise Trenchweite, Trenchtiefe,
Recesstiefe, Polydicke, Mesaweite, etc. durch die gewünschte Performance
des MOSFET festgelegt sind, ergibt sich automatisch über dem
Zellenfeld eine gewisse Zwischenoxiddicke (ZWOX-Dicke). Im Gegensatz dazu
ergibt sich im planaren Chiprandbereich, wie es dargestellt worden
ist, eine dazu unterschiedliche, meist dickere Zwischenoxiddicke.
Dort sind jedoch die Polykontakte, so dass die beschriebene Problematik
entsteht. Diese beiden verschiedenen Zwischenoxid-Dicken sind somit
nicht in einem einzigen Kontaktlochätzungsprozess sicher durchzuätzen. Durch
Bereitstellen von Dummy-Trenches,
die vorzugsweise per Dickoxid vom Halbleiter isoliert sind, um die
Spannungsfestigkeit nicht zu gefährden,
wird nun auch im Chiprandbereich, in dem sich die Polykontakte befinden,
nahezu dieselbe Zwischenoxiddicke erzeugt, um somit alle Kontakte
in einem Prozess, einer Phototechnik sicher herstellen zu können. Hierzu
werden spezielle breitere Dummy-Trenchstrukturen unter den Polykontaktbereichen
eingeführt,
in denen gerade soviel Zwischenoxid-Volumen versenkt werden kann,
dass dort wieder nahezu dieselbe Zwischenoxiddicke wie im Zellenfeld
vorliegt.
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Die
Trenchbreite kann beliebig groß sein,
je nach gewünschtem
Volumen an zu versenkendem Material. Das Material kann allgemein
jedes im Halbleiterbereich gebräuchliche
isolierende Material sein. Selbst für den Fall, dass zwei leitende
Materialien auf nahezu gleiche Schichtdicke gebracht werden sollen, kann
dieses Prinzip angewendet werden, also auch für z. B. Metallbahnen oder Polybahnen.
Die Abstandsschicht kann somit alternativ zu einer Isolationsschicht
auch eine leitfähige
Schicht sein. In den dargestellten Beispielen können ein Poly oder können mehrere
Polys in den Dummy-Trenches vorliegen, und sie können alle auf festen Potentialen
liegen oder zumindest bis auf das zu kontaktierende Polysilizium
floatend sein.
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Ferner
können
die Polygebiete in den Rand-Trenchgebieten konform im Trench vorliegen oder
teilweise recessgeätzt
sein. Die Mesagebiete zwischen den Dummy-Trenchfeldern können eine feste
Größe haben
oder beliebig variieren. Die Mesaweite kann dabei auch so klein
gewählt
werden, dass die Mesagebiete zumindest teilweise zusammen oxidieren.
Die Trenchfelder selbst können
im Layout verschiedenste Formen haben, z. B. Streifen, Rechtecke,
Schachbrettmuster, Trenchnadeln, Trenchkreise oder Trenchellipsen.
Bei Trenchkreisen oder Trenchellipsen kann ein Dummy-Trenchfeld
geschlossen layoutet werden, ohne T-Stücke
einsetzen zu müssen.
Insbesondere für
höhere
Spannungsdaten größer als
40 Volt kann dies besondere Vorteile bringen, da der Transistor
zum Rand hin sauber abgeschlossen ist. Das Layout des Kontaktlochs,
welches zumindest teilweise über
das Dummytrenchfeld gelegt wird, kann ferner beliebige Formen und
Größen haben,
sollte vorzugsweise jedoch dem Trenchfeld einbeschrieben sein.
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Allgemein
enthält
ein MOSFET neben dem Zellenfeld zumindest eine weitere Struktur,
in der breitere Trenches als im Zellenfeld ausgebildet sind und
zumindest eine darüber
liegende Schicht, deren Schichtdicke durch Materialversenkung in
diese breiteren Trenches reduziert ist im Vergleich zu einer entsprechenden
Struktur ohne die Trenches. In den Trenches muss ferner nicht unbedingt
Polysilizium sein, sondern die Trenche können auch ohne dass sie mit
Polysilizium gefüllt
werden, hergestellt werden, nur um als Oxidsenke zu dienen. Unabhängig davon,
ob die Trenche mit Polysilizium gefüllt sind oder nicht, oder ob
sie lediglich mit Oxid gefüllt
werden, kann ferner, wenn die Dicke der Abstandsschicht im Zellenfeld
und im Chiprandbereich relativ ähnlich
sind, der Zwickel allein bereits ausreichen, da im Zwickel 52 die
Dicke dünner
ist als sonst im Chiprand. Anders ausgedrückt kann dann z. B. bei dem in 6b gezeigten
Ausführungsbeispiel
ein Kontakt direkt in den Zwickel 52 hinein platziert werden,
wenn die Dicke des Oxids im Zwickel so groß ist, wie d1 im Zellenfeld,
und wenn die Dicke der Abstandsschicht 12 zwischen zwei
Gräben
bzw. zwischen zwei Zwickeln deutlich größer als im Zellenfeld ist.
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Nachfolgend
wird bezugnehmend auf 7 ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
bei dem lediglich der Poly-Gate-Kontakt kontaktiert werden soll
und die Poly-Source nicht angeschlossen wird, also floatend bleibt.
Insbesondere ist der Zwickel gezeigt, der auch als Gate-Poly-Dip
in 7 bezeichnet wird. Durch diesen Gate-Poly-Dip
wird zunächst
Zwischenoxid aufgenommen, so dass, da mehrere Gräben 15 nebeneinander
angeordnet sind, zwischen den Gräben 15,
also bei einer Stelle 70 die Abstandsschicht dünner ist
als im Randbereich bei 71. Je nach Ausführung kann sich der Zwickel
auch bis zur Oberkante fortsetzen, wie es in 6 gezeigt
ist, oder der Zwickel kann an der Oberkante der Abstandsschicht 12 nicht
mehr ersichtlich sein, wie es gestrichelt in 7 eingezeichnet
ist.
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Dennoch
dient das Volumen des Gate-Poly-Dies dazu, genug Zwischenoxid zu
versenken, um zwischen Gräben,
in denen Zwischenoxid versenkt worden ist, eine dünnere Abstandsschicht
zu haben, um dort einen Kontakt aufzubringen. Die Möglichkeiten
der Kontaktaufbringung sind durch die Begrenzungslinien 72 und 73 angedeutet,
wobei der Kontakt nicht unbedingt so breit sein muss, dass er sich
zwischen 72 und 73 erstreckt, sondern auch schmäler sein
kann.
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Eine
alternative Implementierung zum Kontaktieren des Poly-Source-Materials
in den Trenches ist in 8 gezeigt. Hier ist das Poly-Source-Material,
also die Elektrode 30 herausgeführt, um am Rand als anzuschließende leitfähige Schicht 20 zu
dienen, wobei wiederum ein Anschluss erreicht werden kann, in dem
Bereich zwischen den Linien 72 und 73. Wieder
existiert ein Volumen, das in 8 mit 50 bezeichnet
ist, in das Zwischenoxid versenkt werden kann, so dass sich in der
Nähe mehrerer
Gräben
ein dünneres
Zwischenoxid ergibt als am Rand. Die Dicke an der Stelle 70 in 8 ist
somit geringer als die Dicke an einer Stelle 71. Ferner
ist ersichtlich, dass bei dem in 8 gezeigten
Ausführungsbeispiel
das Poly-Gate-Material in dem Trench von einem außerhalb
vorhandenen Poly-Gate-Material bei 80 in 8 getrennt
ist.
-
Wenn
die Kontakte so platziert werden, wie es in 8 durch
die Linien 72 und 73 gezeigt ist, und wenn eine
Oxidätzung
derart durchgeführt
wird, dass nicht nur die Zwischenoxiddicke 12 durchgeätzt wird,
sondern auch noch das versenkte Volumen 50, so könnte bei
dieser Implementierung das Poly-Gate mit dem Poly-Source durch die
Kontaktlochfüllung kurzgeschlossen
sein und beispielsweise auf Sourcepotential gelegt werden. Dies
ist jedoch nur für Dummy-Gräben von
Interesse, also für
Gräben,
bei denen die Poly-Gate-Elektrode nicht ein wirkliches Gate im aktiven
Feld darstellt. Dort darf selbstverständlich kein Kurzschluss zwischen
Poly-Source und Poly-Gate
erreicht werden. Für
einen solchen Fall könnte
jedoch die Strukturierung von 8 verwendet
werden, wenn nämlich der
Kontakt der Schicht 20 über
einem Halbleiter-Mesagebiet hergestellt wird, so dass der Kontakt
das Poly-Gate in 8 nicht kontaktiert.
-
- 10
- aktiver
Bereich
- 11
- Randbereich
- 12
- Abstandsschicht
- 19
- Delle
bzw. Zwickel
- 14
- Mesastruktur
- 15
- Trench
- 16
- leitfähiges Material
- 17
- Gateoxid
- 18
- Halbleitersubstrat
- 19
- laterale
Begrenzungsstelle im aktiven Bereich
- 20
- Schicht
aus leitfähigem
Material
- 21
- Poly-Source-
bzw. Poly-Gate-Kontakt bzw. Kontaktlöcher
- 22
- Source-Kontakt
- 23
- Gate-Kontakt
- 25
- Bulk-Gräben
- 26
- Source-Bereich
bzw. Emitter-Bereich
- 27
- Body-Bereich
bzw. oberer Basisbereich
- 28
- Drain-Bereich
bzw. unterer Basisbereich
- 30
- untere
Elektrode bzw. Poly-Source-Elektrode
- 31
- Restoxid
- 32
- Postoxid
- 33a
- erstes
Zwischenoxid
- 33b
- zweites
Zwischenoxid
- 40
- Kontrastmittelschicht
- 41
- Postoxid
im Randbereich
- 43
- obere
Grenze der Abstandsschicht mit variierender Dicke
- 45
- weitere
darunterliegende leitfähige
Schicht
- 46
- Dummy-Graben
im Randbereich
- 47
- Kontaktierungsstelle
- 50
- Oxidversenkungsbereiche
im aktiven Zellenfeld und im Randbereich
- 52
- Zwickel
- 70
- Stelle
mit dünner
Abstandsschicht
- 71
- Stelle
mit dicker Abstandsschicht
- 72
- erste
Grenze für
den Kontakt
- 73
- zweite
Grenze für
den Kontakt
- 90
- Schritt
des Bereitstellens des vorprozessierten Substrats
- 91
- Schritt
des Durchbrechens der Abstandsschicht
- 92
- Schritt
des Ätzens
der Bulk-Gräben
- 93
- Schritt
des Metallisierens der Chipoberfläche
- 94
- Schritt
des Strukturierens der Metallisierungsschicht