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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Säcken, welche
Gewebe aus gereckten Kunststoffbändchen
umfassen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, und ein Verfahren
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 14.
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Solche
Vorrichtungen sind bekannt und schon längere Zeit am Markt erhältlich.
Diese Vorrichtungen umfassen in der Regel zunächst eine Vereinzelungsvorrichtung,
um einen zugeführten
Gewebeschlauch, der zudem beschichtet sein kann, zu Schlauchstücken zu
vereinzeln. Diese Schlauchstücke
bestehen aus wenigstens zwei übereinander
liegenden Materialbahnen. Die Schlauchstücke werden dann von zumindest
einer Transportvorrichtung übernommen,
um sie in die einzelnen Bearbeitungsstationen zu verbringen. Im
Folgenden werden einzelne Stationen aufgeführt und deren Funktion erläutert.
- • In
der Vorbruchstation werden Formstempel zur Erzeugung einer Falzlinie
auf das Schlauchstück
abgesenkt. Auf dieser Falzlinie befinden sich später die Eckeinschläge des geöffneten
Schlauchbodens. Die Formstempel können zu diesem Zweck auch beheizt
werden.
- • In
der Bodenöffnungsstation
wird zumindest ein Ende eines Schlauchstücks aufgezogen, so dass an
dieses aufgezogene Ende ein Boden angeformt werden kann. Die Eckeinschläge befinden
sich auf den Falzlinien des Schlauchstücks. Aufgrund ihrer geometrischen
Form wird die Bodenöffnung
auch Bodenrechteck genannt. In der Regel werden beide Enden eines
Schlauchstücks
auf die gleiche Weise bearbeitet.
- • In
der Ventilzettelstation wird ein Ventilzettel auf einen zuvor geöffneten
Boden des Schlauchstücks
gelegt. Durch den Ventilzettel kann später der fertige Sack mithilfe
eines geeigneten Füllstutzens
befüllt
werden.
- • In
einer so genannten Zulegestation werden Teile der Bodenöffnungen
bzw. der Bodenrechtecke, die so genannten Laschen, beidseitig zur
Falzkante hin zurückgefaltet.
Beide Laschen können
mit einander überlappenden,
wobei diese Bereiche Laschen miteinander verbunden werden können, was
aber in der Praxis oft nicht erfolgt.
- • Anschließend wird
in der Bodendeckblattstation ein Bodendeckblatt auf dem zugefalteten
Boden befestigt, beispielsweise verschweißt. Mit dem Bodendeckblatt
werden auch beide Laschen miteinander verbunden.
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Die
einzelnen Bearbeitungsschritte der oben erwähnten Bearbeitungsstationen
werden in der Regel an beiden Enden des Schlauchstücks durchgeführt. Dabei
sind diese Stationen in den real existierenden Maschinen auf der
Bediener- und Antriebsseite bzgl. der Bearbeitungsstationen gleich
aufgebaut. Eine Ausnahme bildet, wie bereits angedeutet, die Ventilstation,
die nur für
ein Ende der Schlauchstücke
vorgesehen ist. Es reicht bekanntlich, pro Sack ein Ventil vorzusehen, über den
der Sack befüllt
werden kann.
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Es
ist zu erwähnen,
dass nicht alle der aufgezählten
Stationen in einer Vorrichtung zur Herstellung von Säcken vorhanden
sein müssen.
So kann auf eine Vorbruchstation verzichtet werden. Auch Bodendeckblätter müssen nicht
immer aufgebracht werden, um einen Sack zu fertigen. Gleichwohl
sind weitere Stationen denkbar.
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Im
Folgenden wird kurz ein Sackherstellungsprozess nach den Maschinen
des Standes der Technik erläutert.
Da die Maschinen des Standes der Technik auf der Bedien- und Antriebsseite
nahezu gleich aufgebaut sind, um gleichzeitig beide Enden des Schlauchstücks bearbeiten
zu können,
wird in der folgenden Beschreibung nicht näher auf die verschiedenen Maschinenseiten
eingegangen. Ein zuvor vereinzeltes Schlauchstück wird quer zu seiner Längsachse
mit Hilfe eines geeigneten Transportmittels (beispielsweise Doppelbandförderer)
zu einer Vorbruchstation geführt.
Dort wird ein Formstempel, senkrecht zur Transportrichtung der Schlauchstücke, auf
die Schlauchstücke
abgesenkt. Auf der dabei entstandenen Falzkante befinden sich später die
Eckeinschläge
des geöffneten
Sackbodens, der in der darauf folgenden Bodenöffnungsstation geformt wird.
In dieser Bodenöffnungsstation
werden die beiden Lagen eines Endes des Schlauchstücks auseinander
gezogen und aufgeklappt, wobei eine Lage in der Ebene des Schlauchstücks verbleibt oder
wieder dorthin gefaltet wird, während
die zweite Lage auf die Außenfläche des
Schlauchstücks
gelegt wird. Die Seitenbereiche des Endes werden dabei automatisch
nach innen gefaltet und bilden Eckeinschläge, die eine dreieckige Form
aufweisen. Der Bereich, der von beiden Eckeinschlägen eingeschlossen
wird, wird als Bodenrechteck oder Bodenquadrat bezeichnet. Der derart
geöffnete
Boden liegt in der Regel in der Ebene des Schlauchstücks, welches
in der Vorrichtung meist horizontal angeordnet ist.
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Anschließend wird
auf eine Bodenöffnung
in der Ventilzettelstation ein Ventil gelegt. Durch dieses Ventil
wird später
der Sack mit einem geeigneten Füllorgan
befüllt.
In der folgenden Zulegestation wird die Bodenöffnung des Sackes zugefaltet,
indem die Seitenbereiche des Bodenrechtecks zurückgefaltet werden. Dabei können sich
Teile dieser Seitenbereiche, die auch als Laschen bezeichnet werden, überlappen.
Es können
alle sich überlappenden
Bereiche miteinander verbunden werden, was die Haltbarkeit des Bodens
erhöht.
Anschließend
wird in der Bodendeckblattstation ein Bodendeckblatt auf dem fertigen
Boden befestigt und so der Sack fertig gestellt.
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Bei
der Herstellung von Säcken
können
allerdings verschiedene Fehler auftreten, die zu fehlerbehafteten
Säcken
führen.
So kann bereits die Breite der zugeführten Schlauchstücke mängelbehaftet
sein. Es kommt vor, dass die Schlauchstücke nicht die gewünschte Breite
aufweisen. Insbesondere kommt es bei der Bodenherstellung immer
wieder zu Unzulänglichkeiten.
Manchmal wird ein Schlauchstück
fehlerhaft in die Transportvorrichtung eingezogen, so dass die Vorderkante
des Schlauchstücks
nicht, wie im Optimalfall, orthogonal zur Transportrichtung des
Schlauchstücks
liegt. Das hat zur Folge, dass die Böden „schief” an dem Schlauchstück angeformt
werden. Auch können
immer wieder Materialstauchungen auftreten, so dass der Boden nicht
die gewünschte
Form aufweist. Schließlich
kommt es ab und zu vor, dass auch Ventilzettel oder Bodendeckblätter nicht
an den gewünschten
Stellen des Bodens angeordnet werden. Die Liste der möglichen Fehler
lässt sich
beliebig fortsetzen.
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Nach
deren Herstellung werden alle Säcke
gestapelt und abtransportiert, wobei sich fehlerbehaftete Säcke unter
den fehlerfreien Säcken
befinden. Mit einer visuellen Kontrolle, die naturgemäß sehr subjektiv
ist, lassen sich nicht alle fehlerbehafteten Säcke erkennen. Daher besteht
das Problem, dass die produzierten und ausgelieferten Säcke insgesamt
von geringer Qualität
sein können.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung
und ein Verfahren vorzuschlagen, mit der bzw. mit dem sich die Qualität der ausgelieferten
Säcke insgesamt
steigern lässt.
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Die
Aufgabe wird gelöst
durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruchs 1
und ein Verfahren mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruchs
14.
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Demnach
ist zumindest eine Einrichtung zur Überwachung der Geometrie des
offenen Bodenrechtecks, der Eckeinschläge und/oder des verschlossenen
Bodens vorgesehen. Alternativ oder zusätzlich kann eine Einrichtung
zur Überwachung
der Breite des Schlauchstücks
vorgesehen sein. Mit einer solchen Einrichtung ist es also möglich, die
Güte der
Säcke objektiv
zu beurteilen. Ein als qualitativ minderwertig erkannter Sack kann
als solcher markiert und dann mittels einer Ausscheideweiche ausgeschleust
werden, so dass letztendlich die Qualität der Säcke, die beispielsweise an
einen Kunden ausgeliefert werden, deutlich verbessert ist. Eine
Besonderheit des eingangs ausführlich
beschriebenen Sackherstellprozesses ist es, dass sowohl das geöffnete Ende
des Schlauchstücks
als auch der fertige Boden in der Ebene des Schlauchstücks, also
in der Regel horizontal, liegt. Daher ist vorgesehen, dass die genannte
Einrichtung zur Überwachung
an zumindest einer Stelle in der Vorrichtung angeordnet ist, an
der das geöffnete
Ende, der zugelegte Boden oder auch der fertige Boden in der Ebene
des Schlauchstücks
liegt.
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Insbesondere
ist es vorteilhaft, die Einrichtung zur Überwachung der Geometrie zwischen
der Bodendeckblattstation und einer Ausscheideweiche anzuordnen.
An dieser Stelle sind die Säcke
bereits fertig gestellt. Die Böden
liegen in der Ebene des Schlauchkörpers. Nachdem ein jeder Sack überprüft wurde,
können die
fehlerhaften Säcke
sodann unmittelbar über
die Weiche aus dem Produktfluss ausgeschieden werden.
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In
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Boden, also
ein Ende des Schlauchstücks, von
wenigstens zwei Sensoren überwacht.
Bevorzugt überwachen
diese Sensoren die Breite des Bodens und melden, bevorzugt einer
Rechen- und Steuereinrichtung, einen Fehler, wenn die Sollbreite überschritten
wird. Die Sensoren werden dazu gemäß der Sollbreite positioniert
und überwachen
dann, ob Sackmaterial zwei überwachte
Linien überschreiten.
Detektiert also ein Sensor Material, ist diese Linie überschritten
und der Boden und damit der Sack werden als fehlerhaft erkannt.
Die Linie wird beispielsweise dann überschritten, wenn ein Boden „schief” an das
Schlauchstück
angeformt wurde.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass jeweils wenigstens ein Sensor von den wenigstens zwei Sensoren,
die einem Ende der Säcke
zugeordnet sind, an einem Halteelement angeordnet sind. Wenn vier
Sensoren vorgesehen sind, sind bevorzugt zwei Sensoren an je einem Halteelement
befestigt. Diese Halteelemente sind an einem gemeinsamen Träger angeordnet.
Die Halteelemente und damit die Sensoren sind vorteilhafterweise
entlang des Trägers
verschiebbar, so dass bei variierenden Bodenformaten die Sensoren
relativ zu den Böden
einfach positioniert werden können.
Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn die Halteelemente mittels
eines Spindeltriebes entlang des Trägers verschiebbar sind. Der Spindeltrieb
kann dabei zumindest eine Spindel umfassen, welche zwei Gewinde
mit gegenläufigen,
aber betragsmäßig gleichen
Steigungen aufweist.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
umfasst die zumindest eine Einrichtung zur Überwachung der Geometrie wenigstens
vier Sensoren. Davon sind vorteilhafterweise zwei dazu vorgesehen,
die Breite des Bodens auf die zuvor beschriebene Weise zu überwachen.
Weitere zwei Sensoren überwachen
die Länge
und/oder die Geometrie des Bodens. Dabei überwachen sie den Einlaufzeitpunkte
und den Auslaufzeitpunkte des Bodens. Aus einem Vergleich der gemessenen
Zeitpunkte lässt
sich beispielsweise ermitteln, ob der Boden zu der Bodenmittellinie
symmetrisch aufgebaut ist. Es lassen sich zudem die gemessenen Zeitpunkte
mit den an dem zweiten Boden des Sackes gemessenen Zeitpunkten vergleichen,
um beurteilen zu können, ob
der komplette Sack „schief” gefördert wird.
In diesem Fall werden zwar die Böden
von den beiden erstgenannten Sensoren als fehlerlos erkannt, weil
die überwachte
Linie nicht überschritten
wird, aber dennoch können
die Böden
relativ zum Sackkörper
verdreht sein.
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Damit
die Sensoren fehlerfrei arbeiten bzw. günstige und damit vergleichsweise
einfache Sensoren einsetzbar sind, müssen sie das Material des Bodens
von dem den Boden umgebenden Material, beispielsweise das der Auflagefläche, unterscheiden
können.
Das Material der Auflagefläche
sollte daher im Vergleich zum Sackmaterial andere, von den Sensoren
unterscheidbare Eigenschaften aufweisen, beispielsweise bezüglich der
Farbe, der Reflektivität
oder andere Eigenschaften. Da nun aber in der beschriebenen Vorrichtung Teile
der Böden
auf dem Sackkörper
aufliegen, sind diese unterschiedlichen Eigenschaften nicht immer
gegeben, so dass die Sensoren nicht immer fehlerfrei arbeiten. Um
dieses Problem zu lösen,
ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, ein einen
Kontrast bildendes Element zwischen diesen Teilen des Bodens und
den Sackkörper
einzubringen. „Kontrast” meint
dabei, dass sich dieses Element hinsichtlich der Eigenschaften,
die von den Sensoren detektierbar sind, von den entsprechenden Eigenschaften
des Sacks unterscheidet. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass
zuverlässig
detektiert wird, wenn Sackmaterial in den Beobachtungsbereich der
Sensoren gelangt.
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Die
Funktionsweise kann dabei bevorzugt wie folgt sein: Ein Sensor,
beispielsweise ein Fototaster, bestrahlt die Fläche der Auflage oder des den Kontrast
bildenden Elements. Die Strahlung wird reflektiert und vom Fototaster
empfangen. Sobald sich Sackmaterial im Strahlengang des Fototasters
befindet, empfängt letzterer
keine reflektierte Strahlung mehr. Dieses Ereignis wird an die Rechen-
und Steuereinheit gemeldet, welche hieraus die Konsequenzen festlegt.
Diese Konsequenz kann sein, dass der Sack als fehlerhaft eingestuft
wird. Eine weitere Konsequenz kann sein, dass gewartet wird, bis
die Strahlung wieder vom Fototaster empfangen wird, um den Zeitraum
der Strahlungsunterbrechung zu bestimmen und hieraus Folgerungen
bezüglich
der Güte
des Bodens gezogen werden.
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In
vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Kontrast bildende
Element gestellfest angeordnet ist, so dass der Sack, der von der
eingangs erwähnten
Transportvorrichtung bewegt wird, mit seinem Sackkörper unter
das Element und mit seinem Bodenteilen oberhalb des Elements eingefädelt wird.
In weiterer Ausgestaltung weist das Element vorteilhafterweise an
der Anlaufkante eine Schräge
auf, so dass dieser Einfädelvorgang
zuverlässig
abläuft.
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Bevorzugt
ist dabei das Kontrast bildende Element als Blech, insbesondere
als Edelstahlblech, ausgeführt.
Vorteilhaft ist es, Bleche der Marke NIROSTA zu verwenden.
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Weitere
Ausführungsbeispiele
der Erfindung gehen aus der gegenständlichen Beschreibung und den Ansprüchen hervor.
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Die
einzelnen Figuren zeigen:
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1 Prinzipskizze
einer Vorrichtung zur Herstellung von Gewebesäcken
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2 Ansicht
einer Station zur Geometriefehlerüberwachung
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3 Wie 1,
nur mit fehlerhaftem Sack
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4 Ansicht
einer weiteren Station zur Geometriefehlerüberwachung
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5 Ansicht
V-V aus 1
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Die 1 zeigt
schematisch einzelne Schritte zur Verarbeitung eines Gewebeschlauchs
zu Säcken, wie
sie in Sackherstellungsvorrichtung 1 erfolgen.
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Zunächst wird
der Gewebeschlauch 2 der Sackherstellungsvorrichtung 1 zugeführt. Dies
geschieht vorteilhafterweise durch Abwickeln des einen Wickel 3 bildenden
Gewebeschlauchs in einer Abwicklungseinrichtung 4. Anschließend erfährt der
Schlauch 2 die so genannte Öffnung in der Öffnungsstation 5.
Dabei wird der Gewebeschlauch um ein Innenwerkzeug herum geführt, welches
die beiden Lagen voneinander trennt, so dass sich die Lagen, falls
sie bei einem der Herstellungsschritte des Schlauches miteinander
verklebt wurden, trennen. Nur bei getrennten Lagen kann sichergestellt
werden, dass die folgenden Produktionsschritte ordnungsgemäß durchgeführt werden
können.
Im Anschluss werden die voneinander getrennten Materiallagen des
Schlauches wieder aufeinander gelegt. Der Gewebeschlauch kann den
nachfolgenden Stationen dadurch zur Verfügung gestellt werden, dass
aus einer Flachbahn in einer Schlauchbildungsstation ein Gewebeschlauch
hergestellt wird.
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Der
Gewebeschlauch wird nun der Querschneideeinrichtung 6 zugeführt, die
den Gewebeschlauch in einzelne Schlauchstücke vereinzelt.
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Anschließend erfolgt
eine Änderung
der ursprünglichen
Transportrichtung z, in der der Schlauch bzw. die Schlauchstücke in Richtung
ihrer Längsachsen
transportiert wurden, in die neue Transportrichtung x, so dass die
Schlauchstücke
nun nicht mehr in Richtung z ihrer Schlauchlängsachse, sondern quer hierzu
transportiert werden, so dass die Enden der Schlauchstücke zwecks
Anformung der Böden
seitlich erreichbar sind.
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In
der folgenden Station, der Bodenöffnungsstation 8,
werden beide Enden eines jeden Schlauchstücks geöffnet und die so genannten
Bodenquadrate oder Bodenrechtecke gelegt. In der darauf folgenden Ventilstation 9 wird
auf eines der beiden offenen Enden ein Ventil aufgelegt und befestigt.
Die offenen Böden werden
nun in der Bodenschließstation 10 geschlossen,
wobei zwei Laschen aneinander oder aufeinander gelegt werden. Die
Laschen können miteinander
dauerhaft, beispielsweise durch Verschweißen, verbunden werden. Den
Abschluss des eigentlichen Sackherstellprozesses bildet das Aufbringen
je eines Bodendeckblattes auf die Böden in der Deckblattstation 11.
Dazu können
die Deckblätter
ebenfalls aufgeschweißt
werden. Generell sind anstelle des Verschweißens auch andere Fügeverfahren
einsetzbar. Die fertigen Säcke
werden anschließend
in einer Station zur Geometrieüberprüfung 12 kontrolliert.
Die fehlerfreien Säcke
werden auf einem Sackstapel 13 abgelegt. Die fehlerhaften
Säcke werden
dagegen über
eine nicht dargestellte Weiche aus dem Produktfluss ausgeschleust
und auf dem Stapel 14 abgelegt.
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Die 2 zeigt
Details der Station zur Geometrieüberprüfung 12. Ein Sack 15 wird
mittels einer geeigneten Transporteinrichtung 16, die beispielsweise
zwei Doppelbandförderer
umfasst, über
die Auflageflächen 17 transportiert.
Diese Auflageflächen 17 umfassen
vorzugsweise tischartige Bleche, wie etwa Edelstahlbleche.
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Ein
Sack 15 umfasst zunächst
den Sackkörper 20.
An den Enden 18, 19 sind Sackböden 21 angeformt.
Die Sackböden 21 umfassen
jeweils eine innere Seitenlasche 22 und eine äußere Seitenlasche 23,
wobei bei dem Sackherstellungsprozess in der Regel zunächst die äußere Seitenlasche 23 und
anschließend
die innere Seitenlasche 22 eingeschlagen wird, so dass
die innere Seitenlasche 22 die äußere Seitenlasche 23 teilweise überdeckt.
In diesem Überdeckungsbereich
werden die beiden Laschen 22 und 23 miteinander
verbunden, beispielsweise verschweißt oder versiegelt. Die eingeschlagenen
Laschen 22 und 23 überdecken auch Teile des vorderen
Eckeinschlages 24 und des hinteren Eckeinschlages 25.
Auch hier können
die sich überlappenden
Bereiche miteinander verbunden werden. Schließlich kann jeder Boden noch
mit einem Bodendeckblatt 26 abgedeckt werden, was aber
nur für
das erste Ende 18 des Sacks 15 dargestellt ist.
Für das
zweite Ende 19 des Sackes 15 wurde auf die Darstellung
des Bodendeckblattes 26 verzichtet, um die einzelnen Bestandteile
des Sackbodens 21 besser sichtbar zu machen. Jeder Sackboden 21 ist
in der Regel symmetrisch zur Bodenmittellinie 27 aufgebaut,
so dass diese Linie 27 den Sackboden 21 in zwei
Hälften
unterteilt. Die Außenkanten
jedes Sackbodens sind durch die seitlichen Linien 28 und 29 begrenzt.
Diese Linien 28, 29 entsprechen im Wesentlichen
den Falzlinien beim Einschlagen der Seitenlaschen 22, 23.
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Weitere
Bestandteile der genannten Station 12 werden im Folgenden
nur für
ein Ende 18 des Sacks 15 beschrieben. Aus der 2 ist
jedoch ersichtlich, dass alle Komponenten in Bezug auf das andere
Ende 19 des Sacks 15 dazu symmetrisch angeordnet
sind, aber gleich funktionieren. An dem Seitengestell 30 ist
ein Träger 31 angeschlagen,
der eine weitere Tragwand 32 trägt. An dieser Tragwand 32 ist
ein Blech 33 angeordnet, dessen äußere Kante 34 nahe
an der Bodenmittellinie 27 angeordnet ist. Das Bleich 33 ist
dabei schwebend über
der Auflagefläche 17 angeordnet
(siehe 5), so dass der Sackkörper 20 unter das
Blech 33 einläuft.
Dazu kann ein Einlaufblech 35 vorgesehen sein, welches
mit der Auflagefläche
einen Einlauftrichter bildet. Das Blech 33 ist zudem mit
Auflaufschrägen 36 versehen,
die dafür
Sorge tragen, dass der Sackboden 21 auf der in der 2 sichtbaren
Oberfläche
des Bleches 33 geführt
wird.
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An
dem Träger 31 oder
an einem nicht dargestellten separaten Träger sind Halteelemente 37, 38 verschieblich
angeordnet. Um das Verschieben zu ermöglichen, ist eine Gewindestange 39 vorgesehen,
die in oder an den Halteelementen 37, 38 befestigten
Gewindemuttern eingeschraubt ist. Die Gewindestange 39 weist
zwei gegenläufige,
aber mit gleichen Steigungen versehene Gewinde auf. Die Gewindestange 39 ist
in Bezug auf die Gewinde symmetrisch zur Bodenmittellinie 27 aufgebaut,
so dass eine Drehung der Gewindestange, die über ein Handrad 40 erfolgen
kann, zu einer gleichzeitigen und gleichmäßigen Entfernung von oder Annäherung zur
Bodenmittellinie 27 der Halteelemente 37, 38 führt.
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An
dem Halteelement 37 sind zwei Sensoren 41, 42 angeordnet.
Der Sensor 41 tastet dabei den Bereich ab, der, von der
Bodenmittellinie 27 aus gesehen, jenseits der der inneren
Lasche 22 zugeordneten seitlichen Linie 28 liegt.
Dieser Sensor 41 meldet also dann ein Ereignis, wenn Bereiche
des ersten Endes 18 des Sacks 15 diese Linie 28 überschreiten.
Der zweite Sensor 42 überwacht
den Bereich zwischen der Bodenmittellinie 27 und der seitlichen Linie 28.
Entsprechend tasten die Sensoren 43, 44 die Bereiche
zwischen der Bodenmittellinie 27 und der seitlichen Linie 29 (Sensor 43)
bzw. außerhalb
der seitlichen Linie (Sensor 44) ab.
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Die
Sensoren 42 und 43 sollten, wenn ein Boden 21 in
deren Abtastbereich eindringt, gleichzeitig ein Signal an eine nicht
dargestellte Rechen- und Steuervorrichtung ab. Wenn diese Signale
nicht gleichzeitig abgegeben werden, liegt offensichtlich ein Fehler
vor (z. B. wenn das Ende des Schlauchstücks nicht gleichmäßig geöffnet wurde),
so dass der betreffende Sack als fehlerhaft erkannt und über die
Ausscheideweiche zum Stapel 14 befördert wird. Auch beim Auslaufen
des Bodens aus den Abtastbereichen der Sensoren 42 und 43 kann
die zuvor beschriebene Fehlerdetektion angewendet werden. Aber auch
jeder einzelne Sensor 42, 43 kann Fehler detektieren.
So können
die Detektionszeitpunkte bzw. die daraus berechenbaren Geometriewerte des
Bodens mit Sollgeometriewerten verglichen werden. Bei Abweichungen
kann der betreffende Sack wiederum ausgeschleust werden.
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Die 3 zeigt
die Situation, in der das Ende 18 des Schlauchstücks 15 einen
Boden 21 aufweist, dessen Lage relativ zum Sackkörper 20 nicht
ordnungsgemäß ist. In
diesem Fall überragt
der Sackboden 21 die Linie 28 und gelangt demzufolge
in den Tastbereich des Sensors 41, so dass dieser Sack
als fehlerhaft erkannt wird.
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Die
4 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel
kann mit dem Ausführungsbeispiel
gemäß der
2 und
3 in
einer Vorrichtung vorgesehen sein. Die in dieser
4 gezeigte
Einrichtung dient der Kontrolle der gerade geöffneten Enden
18 und
19 des
Schlauchstücks. Diese
Enden sind noch nicht zu einem geschlossenen Boden zugelegt worden.
Dennoch bietet sich hier schon eine Kontrolle an. So kann in der
Folge beispielsweise auf das Aufbringen eines Bodendeckblatts verzichtet werden,
wenn das Schlauchstück
schon nach dem Aufziehen der Enden als fehlerhaft eingestuft wird.
Die Anordnung der Sensoren entspricht der Anordnung gemäß der
2,
wobei gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
| Bezugszeichenliste |
| 1 | Sackherstellungsvorrichtung |
| 2 | Gewebeschlauch |
| 3 | Wickel |
| 4 | Abwicklungseinrichtung |
| 5 | Lagentrennstation |
| 6 | Querschneideeinrichtung |
| 7 | Einrichtung
zur Änderung
der Transportrichtung |
| 8 | Bodenöffnungsstation |
| 9 | Ventilstation |
| 10 | Bodenschließstation,
Zulegestation |
| 11 | Deckblattstation |
| 12 | Station
zur Geometrieüberprüfung |
| 13 | Sackstapel |
| 14 | Stapel |
| 15 | Sack |
| 16 | Transporteinrichtung |
| 17 | Auflagefläche |
| 18 | erstes
Ende des Sacks 15 |
| 19 | zweites
Ende des Sacks 15 |
| 20 | Sackkörper |
| 21 | Sackboden |
| 22 | innere
Seitenlasche |
| 23 | äußere Seitenlasche |
| 24 | vorderer
Eckeinschlag |
| 25 | hinterer
Eckeinschlag |
| 26 | Bodendeckblatt |
| 27 | Bodenmittellinie |
| 28 | seitliche
Linie |
| 29 | seitliche
Linie |
| 30 | Seitengestell |
| 31 | Träger |
| 32 | Tragwand |
| 33 | Blech |
| 34 | äußere Kante |
| 35 | Einlaufblech |
| 36 | Auflaufschräge |
| 37 | Halteelement |
| 38 | Halteelement |
| 39 | Gewindestange |
| 40 | Handrad |
| 41 | Sensor |
| 42 | Sensor |
| 43 | Sensor |
| 44 | Sensor |