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Stand der Technik
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Die
Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Arbeitsbereichserkennung
eines mobilen Arbeitsgerätes, insbesondere einer automatisch
oder halbautomatisch arbeitenden Bodenbearbeitungsmaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Des Weiteren betrifft die Erfindung
ein System, welches nach diesem Verfahren arbeitet
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Automatisch
oder halbautomatisch arbeitende Bodenbearbeitungsmaschinen (z. B.
Rasenmäher) sind seit langer Zeit bekannt. Die Begrenzung der
Arbeitsfläche, die nicht verlassen werden darf, kann durch
einen stromdurchflossenen Leiter erfolgen. Das resultierende elektrische
bzw. magnetische Feld kann durch Sensoren auf dem fahrenden Arbeitsgerät
derart detektiert werden, dass das Gerät bei Annäherung
an die Arbeitsfeld-Begrenzung wendet oder rückwärts
fährt, in jedem Fall aber das Arbeitsfeld nicht verlässt.
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In
einer einfachsten Ausführung wird der Begrenzungsdraht
von einem elektrischen Wechselstrom durchflossen, in Detektionsspulen
auf dem fahrenden Arbeitsgerät wird eine Spannung induziert. Bei
Annäherung an den stromdurchflossenen Leiter steigt die
Feldstärke stark an, bei Erreichen einer festgelegten Schwelle
wird gewendet bzw. die Fahrtrichtung umgedreht.
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Das
große Problem dieser einfachen Systeme mit Signalstärkenmessung
ist jedoch, dass nicht detektiert werden kann, auf welcher Seite
des stromdurchflossenen Leiters sich die Detektionsspule befindet,
d. h. ob sich das Arbeitsgerät innerhalb oder außerhalb
der begrenzten Arbeitsfläche befindet. Wohl findet im Moment
des Überquerens des Einfassungsdrahtes eine Phasendrehung/Phasenverschiebung
statt, aber diese Phasenverschiebung kann nicht statisch detektiert
werden, d. h. es kann nicht zu jeder Zeit festgestellt werden, ob
sich das Gerät innerhalb oder außerhalb der Arbeitsfläche
befindet.
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Um
diesen Mangel zu beheben wurden diese Systeme weiterentwickelt.
Zum Beispiel wurde der Einfassungsdraht mit Strömen mit
2 oder mehr Frequenzen gespeist. Wenn z. B. die Frequenzen vielfache
voneinander sind sowie deren zeitliche Beziehung zueinander bekannt
ist, kann anhand des Summensignals ermittelt werden, ob sich das
Arbeitsgerät innerhalb oder außerhalb der Arbeitsfläche
befindet (Begrenzung einer Arbeitsfläche für fahrende
Arbeitsgeräte u. a.:
WO
90/00274 (1989),
EP
1 025 472 (1998),
EP
1 047 983 (1998); Führung eines fahrenden Gerätes
entlang eines stromdurchflossenen Leiters u. a.:
DE 2 228 659 (1972); generelle Detektion der
Lage zu einem stromdurchflossenen Leiter u. a.:
US 3 299 351 (1964),
US 5 438 266 (1993)).
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Die
EP 1 470 460 (2003) beschreibt
ein System, das in begrenztem Umfang in der Lage ist, zu detektieren,
ob sich die Detektionsspule an einem fahrenden Arbeitsgerät
innerhalb oder außerhalb eines stromdurchflossenen Begrenzungsdrahtes
befindet. Dazu wird die Amplitude der jeweils aktuell detektierten
Signale mit der von vorherigen, sich in einem Speicher befindlichen
Signalen verglichen. Ein Mikroprozessor führt eine numerische
Analyse durch um die Anzahl der Messungen zu ermitteln, die notwendig
sind um einen Schwellwert zu erreichen und die ein Maß für
den Abstand zum Begrenzungsdraht darstellen. Die Ergebnisse der
Analyse werden jeweils in einer Speicherzelle abgelegt und stehen
eine begrenzte Zeit zur Verfügung (bis der Wert der Speicherzelle
erneut überschrieben wird). Die Gesamtheit der Speicherzellen
bildet die Form des Signals ab. Eine numerische Analyse der Form
der Welle ermöglicht es, einen Phasenwechsel (bei Überqueren des
Einfassungsdrahtes) zu detektieren. Als weitere Möglichkeit,
ein Überqueren des Drahtes zu detektieren wird die Möglichkeit
genannt, dass die Signale zweier Detektionsspulen (z. B. vorne und
hinten am Fahrzeug) verglichen werden. Dadurch kann eine Phasenverschiebung
durch Überqueren des Drahtes vorne oder hinten detektiert
werden.
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Die
nach o. g. Verfahren ermittelte Information innen/außen
steht nicht ständig zur Verfügung (z. B. wenn
der Inhalt der Speicherzellen erneut überschrieben wird
bzw. wenn die zweite Spule den Draht ebenfalls überquert
hat).
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Die
EP 1 512 053 (2003) beschreibt
ein System, bei dem der Begrenzungsdraht nicht von sinusförmigen
Wechselströmen durchflossen wird, sondern von periodischen,
wohl definierten Stromimpulsfolgen. Auf den ersten Stromimpuls,
der nach einer längeren Zeitphase ohne Signal empfangen
wird, erfolgt die Triggerung der Auswertung auf dem fahrenden Arbeitsgerät.
Es erfolgt dann eine Zeitauswertung der in Spannungssignalen umgewandelten
Stromimpulse. Aus diesen lässt sich dann eindeutig die Information
ableiten, wonach sich das Arbeitsgerät innerhalb oder außerhalb
der begrenzten Arbeitsfläche befindet.
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EP 1 906 205 (2007) beschreibt
ein ähnliches Verfahren, bei dem das Signal mindestens
einen positiven und einen negativen Impuls innerhalb eines definierten
Zeitintervalls enthalten muss.
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Alle
der bisher vorgestellten Systeme, die auch statisch (d. h. im Stillstand
des Arbeitsgerätes, nach mutwilliger Umplatzierung des
Arbeitsgerätes oder nach Anschalten des Gerätes
außerhalb der vom Einfassungsdraht umschlossenen Arbeitsfläche)
die Zuordnung innen/außen ermöglichen, arbeiten
entweder mit Strömen von zwei oder mehr Frequenzen auf
dem Einfassungsdraht oder mit einer Stromimpuls-getriggerten Zeitauswertung
der Signale auf dem Draht.
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In
EP 1 612 631 (2004) wird
ein System beschrieben, das eine Auswertung innen/außen
ohne Stromimpuls-Triggersignal vornehmen kann. Bei diesem System
ist es jedoch zwingend notwendig, das Arbeitsgerät innerhalb
der Arbeitsfläche einzuschalten. Nach Einschalten des Arbeitsgerätes
wird eine sich auf dem Arbeitsgerät befindliche Uhr mit
dem Signal des Einfassungsdrahtes synchronisiert. Nach dieser Synchronisierung
hält das Arbeitsgerät diese synchronisierte Zeitbasis
und kann Phasenwechsel durch Überqueren des Drahtes detektieren.
Weitere Synchronisierungen der internen Uhr mit dem Signal auf dem
Einfassungsdraht während des Arbeitszyklusses sind nicht
vorgesehen. Das Signal auf dem Einfassungsdraht muss ein sauberes
Sinussignal einer Frequenz sein.
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Aufgabe der Erfindung
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Die
der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, das Verfahren
zur Eingrenzung einer Arbeitsfläche für ein autonomes
oder halbautonomes Arbeitsgerät zu verbessern.
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Offenbarung der Erfindung
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Vorteile der Erfindung
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Erfindungsgemäß wird
vorgeschlagen, das die Eingrenzung einer Arbeitsfläche
für ein autonomes oder halbautonomes Arbeitsgerät
durch die Kombination mindestens eines von einer, eine Arbeitsfläche
umgrenzenden Leiterschleife emittierten Signals mit mindestens einem,
eine Zeitinformationen liefernden Funksignal erreicht wird. Dies
wird erreicht durch eine zeitliche Synchronisation bzw. den Bezug
auf eine gemeinsame Zeitbasis. Es ist somit zu jeder Zeit detektierbar,
ob sich das Arbeitsgerät innerhalb oder außerhalb
der umgrenzten Arbeitsfläche befindet, dies gilt insbesondere
auch bei Einschalten des Gerätes außerhalb der
Arbeitsfläche.
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Insbesondere
werden Verfahren zur sicheren Detektion des Innen- und Außenbereiches
der Arbeitsfläche beschrieben.
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Das
erfindungsgemäße System dient der Eingrenzung
einer Arbeitsfläche (AF) für ein mobiles autonomes
oder halbautonomes Arbeitsgerät (AG). Systemmerkmal dieser
Erfindung ist die Kombination von durch von einem oder mehreren
stromdurchflossenen Leiter(n) emittierten Signalen mit mindestens einem
weiteren, drahtlos übermittelten Signal. Dieses Signal
wird zur Synchronisierung der Signalauswertung benötigt
und kann emittiert werden
- – von der
Basisstation und ggf. damit verbundenen Slave-Sendern
- – vom Arbeitsgerät
- – von einer externen Instanz.
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Weitere
Vorteile der Erfindung sind:
- • sichere
statische Detektion, ob sich Arbeitsgerät innerhalb/außerhalb
der abgegrenzten Arbeitsfläche befindet (d. h. funktioniert
auch im Stillstand des Arbeitsgerätes oder nach mutwilliger
Umplatzierung des Arbeitsgerätes oder nach Anschalten des
Arbeitsgerätes außerhalb der Umgrenzung der Arbeitsfläche)
- • wenig abhängig von der vom stromdurchflossenen
Leiter tatsächlich emittierten Feldstärke (z.
B. durch Verlegen des Drahtes in unterschiedlicher Tiefe, unterschiedliche
Entfernungen des Arbeitsgerätes vom Einfassungsdraht)
- • bei Verwendung zeitlich begrenzter gepulster Signale
auf der umgrenzenden Leiterschleife kann ein geringer Stromverbrauch
realisiert werden (Impulsprinzip)
- • Bei einigen Ausführungsvarianten Zusatznutzen wie
Erhöhung der Ortungsgenauigkeit des Arbeitsgerätes,
Vereinfachung der Homingfunktion (z. B. Rückkehr des Gerätes
zur Ladestation), (ggf. bidirektionale) Kommunikation zwischen Ladestation
und Arbeitsgerät (z. B. zur Übermittlung von Befehlen)
möglich.
- • Bei einigen Ausführungsformen müssen
die durch die umgrenzende Leiterschleife fließenden Ströme
keine Komponenten mit mehreren Frequenzen enthalten.
- • Bei einigen Ausführungsformen müssen
die durch die umgrenzende Leiterschleife emittierte Signale nicht
unbedingt periodisch sein und müssen keine harmonische
Komponente beinhalten
- • Bei einigen Ausführungsformen können
relativ einfache Auswerteelektroniken verwendet werden.
- • Bei einigen Ausführungsformen ist nicht
zwingend eine Zeitauswertung
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Zeichnung
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In
der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für das
erfindungsgemäße Verfahren bzw. ein erfindungsgemäßes
System dargestellt. Die Beschreibung, die zugehörigen Figuren
sowie die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
Ein Fachmann wird diese Merkmale, insbesondere auch die Merkmale
verschiedener Ausführungsbeispiele, auch einzeln betrachten
und zu sinnvollen, weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es
zeigen:
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1 Systemkomponenten
für zwei Varianten A bzw. B des erfindungsgemäßen
Systems,
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2 ein
erfindungsgemäßes System zur Verdeutlichung von „innen” und „außen” eines
Arbeitsbereichs anhand einer geschlossene Leiterschleife (Einfassungsdraht),
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3 Varianten
der Generierung des Synchronisationssignal Sync,
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4 Mögliche
Komponentenkonstellation auf dem Arbeitsgerät (AG) des
Systems,
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5 Signalfolgen MS zur Verdeutlichung der
möglichen Vorverarbeitungsarten für Stromsignale
auf dem Einfassungsdraht des Systems,
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6 Signalfolgen
zur Generierung des Ergebnissignals ES1 aus dem Messsignal MS und
dem Testsignal TS,
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7 Darstellung
des AUSWERTUNG-Blocks zur Messung der Impulsdauer von ES1,
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8 Darstellung des Blocks AUSWERTUNG für
eine alternative Ausführungsform gemäß Variante
A2,
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9 Signalfolgen bei der Variante A1 zur Messung
der Impulsdauer von ES1 bei einer Rechteckimpulsfolge auf dem Einfassungsdraht,
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10 Das
erfindungsgemäße System in einer alternativen
Ausführungsform gemäß Variante C1, bei
der ein weiterer Teilnehmer zu definierten Zeitpunkten das Aussenden
der Einfassungsdrahtsignals durch SG sowie den Messprozess auf dem AG
initiiert,
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11 Eine
schematische Darstellung der Arbeitsfläche zur Verdeutlichung
der Anordnung des Senders des Sync-Signals des erfindungsgemäßen Systems,
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12 Eine
schematische Darstellung einer alternativen Arbeitsfläche
zur Verdeutlichung der verbesserten Anordnung des Senders des Sync-Signals des
erfindungsgemäßen Systems.
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Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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Das
hier vorgestellte System dient der Eingrenzung einer Arbeitsfläche
(AF) für ein autonomes oder halbautonomes Arbeitsgerät
AG. Systemmerkmal dieser Erfindung ist die Kombination von durch von
einem oder mehreren stromdurchflossenen Leiter(n) emittierten Signalen
mit mindestens einem weiteren, drahtlos übermittelten Signal
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Im
folgenden sind einige Auswertungsmöglichkeiten der beiden
essentiellen Systembestandteile „Drahtsignal” und „Funksignal” beschrieben.
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Es
werden dabei einige Möglichkeiten aufgezeigt, diese Signale
auszuwerten, die Erfindung beschränkt sich aber nicht auf
die genannten Schaltungsbeispiele
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VARIANTE A
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Bei
Variante A besteht das Gesamtsystem (siehe 1) aus
- • Mindestens einem Signalgenerator
SG (typischerweise in der Ladestation integriert), der ein definiertes
Stromsignal I generiert und durch eine geschlossene Leiterschleife
(Einfassungsdraht) leitet. Diese geschlossene Leiterschleife grenzt eine
zu bearbeitende Arbeitsfläche AF derart ein, dass sowohl
die Außengrenzen als auch eventuell auszusparende Bereiche
(Inseln) damit eindeutig definiert sind. Bild 2 verdeutlicht exemplarisch
den Zusammenhang. Fährt man bspw. am Draht in der gezeigten
Stromrichtung entlang, so befindet sich der zu bearbeitende Bereich
stets rechts davon; linksseitig befinden sich die Außenbereiche.
- • Ferner verfügt der Signalgenerator SG über
mindestens eine Funkschnittstelle F1, über die ein Synchronisationssignal
Sync ausgestrahlt werden kann.
- • Ein autonomes, mobiles Arbeitsgerät AG,
das mindestens eine Funkschnittstelle F2 aufweist, sodass das Synchronisationssignal
Sync des Signalgenerators SG empfangen werden kann.
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Das
Aussenden des Signals Sync erfolgt in einem festen Zeitbezug zum
Stromsignal I. Beispielsweise könnte bei einer sinusförmigen
Stromgröße I das Syncsignal Sync bei einem Nulldurchgang
oder dem Scheitelwert ausgesendet werden. Bei einem Rechteckimpuls
könnte das Syncsignal Sync bei steigender Flanke ausgesendet
werden.
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Bild
3 gibt hierzu einige Beispiele indem es Varianten der Generierung
des Synchronisationssignal Sync zeigt; Tsync gibt dabei die Periodendauer des
Synchronisationssignals an. Es ist vorteilhaft, wenn diese konstant
ist, was jedoch keine zwingende Eigenschaft darstellt.
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Bild
3 Oben: Sinusförmiges Signal und Generierung des Sync-Signals
Sync während der Nulldurchgänge von negativ nach
positiv. Ohne Beschränkung der Allgemeinheit könnte
das Signal auch bei den Nulldurchgängen von positiv nach
negativ oder bei jedem Nulldurchgang erfolgen.
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Bild
3 Mitte: Sinusförmiges Signal und Generierung des Sync-Signals
Sync nach eine definierten Anzahl von Perioden. Hier im Beispiel
nach zwei vollen Schwingungsperioden.
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Bild
3 Unten: Impulsförmiges Stromsignal und Generierung des
Sync-Signals Sync auf der steigenden Flanke des Signals.
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Bild
4 zeigt einige der Komponenten auf dem Arbeitsgerät AG,
die für die Signalauswertung benötigt werden,
sowie mögliche Komponentenkonstellation auf dem Arbeitsgerät
AG. Gestrichelt dargestellte Komponenten sind optional bzw. Vervielfachungen für
erweiterte Varianten. Beispielsweise könnte das Abtast-Halteglied
(Sample-Hold) in der übergeordneten Gerätesteuerung
(z. B. μC) integriert sein.
- • BLOCK
MESSSIGNAL: Mindestens ein Detektor (Empfängerspule mit
nachgelagerter Elektronik), der das durch das Einfassungsdrahtsignal
generierte Magnetfeld detektiert und in eine elektrische Größe
wandelt. Im Allgemeinen kommt mehr als ein Detektor zum Einsatz,
z. B. um den Auftreffwinkel des AG bei Überschreiten der
Begrenzung zu ermitteln. Die dafür erforderlichen Komponenten
vervielfachen sich entsprechend.
- • BLOCK TESTSIGNAL: Eine Funkschnittstelle F2 mit nachgelagerter
Signalaufbereitung (Empfänger) zur Detektion des Synchronisationssignals
Sync sowie mindestens ein Signalgenerator, der vom Synchronisationssignal
Sync getriggert wird und ein definiertes Testsignal TS erzeugt. Durch
Einsatz weiterer Signalgeneratoren, die vom gleichen Synchronisationssignals
Sync getriggert sind, lässt sich z. B. die Störsicherheit
erhöhen (mit entsprechend nachgelagerter Auswertelektronik).
- • BLOCK AUSWERTUNG: Auswerteelektronik zur Erkennung
des Bereichs (innen/außen) und Weitergabe an übergeordnete
Gerätesteuerung, z. B. an einen Mikrocontroller μC.
Eine (Re-)Initialisierung der Auswertelektronik (z. B. Nullung des Tiefpaß-Ausganges)
kann durch das Synchronisationssignal Sync und/oder die übergeordnete Gerätesteuerung
vorgenommen werden. Ebenso kann ein Teil der beschriebenen Auswertung
auch in der übergeordneten Gerätesteuerung vorgenommen
werden.
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Zu BLOCK MESSSIGNAL:
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5 zeigt mögliche Vorverarbeitungsarten für
Stromsignale auf dem Einfassungsdraht
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Bild
5(a..b) zeigt eine Variante, bei der ein sinusförmiges
Stromsignal mittels Spulen- und Verstärkerschaltung mit
anschließender Schmitt-Triggerung ausgewertet wird.
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Bild
5(c..f) zeigt eine Variante, bei der ein Rechteck-Stromimpuls mittels
Spulen- und Verstärkerschaltung mit anschließender
Schmitt-Triggerung ausgewertet wird.
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Ergebnis
in allen Fällen (Sinussignal/(Rechteck-)Impulssignal/(Rechteck-)Impulsfolge)
ist ein reckteckförmiges Ausgangssignal MS.
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Im
Falle des Rechteck-Stromimpulses lassen sich bei geeigneter Signalform
aus der Impulsdauer des verarbeiteten Signals MS (Abklingverhalten)
Rückschlüsse auf die empfangene Signalstärke und
damit auf die Entfernung vom Draht ziehen. Die Auswertung kann über
eine Zeitmessung erfolgen.
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Zu BLOCK TESTSIGNAL:
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Optional
können über das Sychronisationssignal Sync Timer
gestartet werden, die einen oder mehrere Messprozesse starten und/oder
beenden.
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Zu BLOCK AUSWERTUNG
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Variante A1:
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Während
des Messprozesses erfolgt auf dem Arbeitsgerät AG die Generierung
mindestens eines zeitlichen Testsignals TS, das so mit dem empfangenen
und ggf. weiterverarbeiteten Einfassungsdrahtsignal MS verarbeitet
wird, dass sich hieraus eindeutig und zu jedem Zeitpunkt die Polarität
des Magnetfeldes erkennen und damit die oben beschriebene Zuordnung
innen/außen durchführen lässt.
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Bild
6 zeigt ein Beispiel bei Verwendung eines sinusförmigen
Stromsignals auf dem Draht, das wie oben beschrieben in eine Rechteckfunktion
MS umgewandelt wird. Ferner ist das auf dem AG erzeugte Signal TS
dargestellt. Es handelt sich in diesem Beispiel ebenfalls um eine
Rechteckfunktion mit derselben (bekannten) Periodendauer des Stromsignals.
Im Idealfall sind MS und TS in der Form identisch. Zwischen dem
Empfang des Sync-Signals Sync und der Generierung von TS kann jedoch
eine u. U. variable Verzögerungszeit Tv auftreten, die
aber gegenüber den restlichen Zeiten im Allgemeinen vernachlässigbar
ist. In dem gezeigten Beispiel werden zur weiteren Verarbeitung
beide Signale einer Exklusiv Oder (XOR) Operation unterzogen und
anschließend negiert zum Ergebnissignal ES1. Unter Vernachlässigung
von Tv ergibt sich stets der Wert einer logischen ,1', wenn sich
das AG innerhalb der Arbeitfläche befindet und andernfalls
der Wert einer logischen ,0', wenn sich das AG außerhalb
der Arbeitfläche befindet. (Je nach Stromrichtungsfluss
bzw. Einbaulage bzw. Wicklungsrichtung etc. können diese Pegel
auch invertiert definiert sein.)
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Bild
6 zeigt die Generierung des Ergebnissignals ES1 aus dem Messsignal
MS und dem Testsignal TS, sowie die Auswirkungen bei Vorhandensein von
Tv. Durch eine nachgelagerte Tiefpassfilterung entsteht ES2. Es
lassen sich nun geeignete Schwellwerte definieren, aus denen sich
die beiden Zustände innen/außen sicher und eindeutig
detektieren lassen.
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Gemäß Bild
4 (im Block MESSIGNAL) lässt sich optional das Empfangssignal
in der Detektoreinheit verzögern und damit Tv kompensieren
oder ggf. eine gewünschte Verzögerung Tv gezielt
einstellen.
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In
letzterem Fall kann die Auswertung auch über eine Messung
der Impulsdauer von ES1 erfolgen. Dazu ist der Block AUSWERTUNG
gemäß Bild 7 auszuführen. Neben einer
dedizierten Elektronik zur Impulsbreitenmessung kann diese auch
direkt durch eine übergeordnete Gerätesteuerung
erfolgen (z. B. μC, im gezeigten Bild 7 würde
der Block „Impulsbreitenmessung” entfallen). Optional
lässt sich über das Sync-Signal Sync die Messung
zu bestimmten Zeitpunkten triggern (in Bild 7 gestrichelt dargestellt).
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Variante A2:
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In
einer weiteren Ausführungsform wird kein Testsignal TS
benötigt und es findet direkt die Impulsbreitenauswertung
des Messsignals MS statt. Hierbei ist die Triggerung durch das Sync-Signal
Sync zwingend erforderlich als Zeitreferenz (siehe Bild 8a).
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Wie
Bild 8b) zeigt, kann die Impulsbreitenauswertung durch eine dedizierte
Elektronik oder direkt durch eine übergeordnete Gerätesteuerung
erfolgen (z. B. μC).
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Bild
9 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Variante A1, bei der eine
Rechteckimpulsfolge auf dem Draht zum Einsatz kommt. Vorteilhaft
ist hierbei der Einsatz eines spezifischen Musters (z. B. in Form eines
Pseudo binären Signal), um damit z. B. eine Codierung vorzunehmen
(Störsicherheit, Verwendung mehrerer Geräte, Diebstahlschutz).
Als Auswertungsmöglichkeiten stehen die oben beschriebenen
Verfahren zur Verfügung.
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Variante A3:
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In
einer weiteren Ausführungsform gemäß Bild
4 wird auf dem Arbeitsgerät AG keine Testsignale TS generiert
und der Messprozess zu diskreten Zeitpunkten durchgeführt.
Dazu wird der gezeichnete Timer durch das Sync-Signal Sync aktiviert,
der nach Ablauf einer oder mehrerer definierter Zeitdauern das Abtasten
des Signals MS triggert und in ES3 zur weiteren Verarbeitung, z.
B. durch einen μC ablegt. Die Timerfunktion kann auch vom μC übernommen
werden.
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VARIANTE B
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Bei
Variante B sendet das autonome Arbeitsgerät AG das Synchronisationssignal
aus. In diesem Fall findet die Sync-Signal Detektion auf dem Signalgenerator
SG statt. Unmittelbar oder definiert zeitlich verschoben erfolgt
dann das Aussenden eines definierten Einfassungsdrahtsignals. Dieser
Zeitpunkt ist dem AG bekannt, sodass die oben beschriebenen Signalauswertungsvarianten,
d. h. Korrelation mit eigens generiertem Signal auf dem AG oder
definierte Abtastung des gewandelten Einfassungsdrahtsignals zur
Anwendung kommen können.
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VARIANTEN C
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Bei
Variante C werden sowohl Signalgenerator als auch das autonome Arbeitsgerät
AG von einer dritten Instanz zeitlich synchronisiert.
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Bei
Version C1 erfolgt dies durch mindestens einen weiteren Teilnehmer
F3 an der Funkkommunikation, der zu definierten Zeitpunkte das Aussenden der
Einfassungsdrahtsignals als auch den Messprozess auf dem AG initiiert.
Die Auswertung innen/außen kann wie oben beschrieben erfolgen.
(Bild 10). Im Indoor-Bereich kann dazu z. B. auf bestehende Netzwerke
wie LAN oder Personenrufanlagen zurückgegriffen werden.
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Bei
Version C2 verfügen sowohl Signalgenerator als auch das
autonome Arbeitsgerät über die gleiche Zeitbasis,
indem sie beide z. B. über einen GPS-Receiver oder einen
Funkuhrempfänger (z. B. DCF77) verfügen. Gegebenenfalls
findet hinreichend häufig eine Zeitkorrektur der auf dem
SG und dem AG laufenden lokalen Uhren statt. Zu wohl definierten Zeitpunkten
in der globalen Zeitbasis (gesteuert durch die lokalen Uhren) erfolgt
das Aussenden des Einfassungsdrahtsignals und der Start der Signalauswertung
auf dem AG.
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Einen
Zusatznutzen gibt es, wenn sowohl Signalgenerator SG als auch Arbeitsgerät
AG mit einem GPS-Modul ausgestattet sind: Das System kann als Differential-GPS-System
(DGPS) ausgeführt werden, welches verbesserte Ortungsinformationen
liefert (präzisere lokale Ortung und Geschwindigkeitsmessung
des AG möglich). Die für die Berechnung der genaueren
Information benötigten Korrekturdaten können vom
Signalgenerator SG zum Arbeitsgerät AG codiert über
das Einfassungsdrahtsignal übermittelt werden.
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VARIANTE D:
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Vom
Signalgenerator SG wird lediglich ein einfacher Stromimpuls oder
eine Stromimpulsfolge erzeugt, was nicht zwingend in einer festen
Periode wiederholt werden muss. Gleichzeitig erfolgt durch SG das
Aussenden des Sync-Signals, das auf dem AG unmittelbar einen Mess-
und Auswerteprozess des Stromimpulses/der Stromimpulsfolge initiiert.
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VARIANTE E
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(Ein
oder mehrere Slave-Sender zur vollständigen Sendeabdeckung
der Arbeitsfläche werden genutzt):
Für Varianten
A und B ist eine drahtlose Kommunikation zwischen SG und AG (uni-
oder bidirektional) notwendig. Es sind Formen von Arbeitsflächen
AF denkbar, bei denen Teile der Arbeitsfläche durch Hindernisse
(z. B. Haus, Garage) abgeschattet werden. Die Lage des Senders für
das Sync-Signal (i. d. R. die Basisstation) muss dann derart gewählt
werden, dass eine Kommunikation mit dem AG in allen Bereichen der
Arbeitsfläche gewährleistet ist.
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Bild
11 verdeutlicht dies am Beispiel einer L-förmigen Arbeitsfläche
AF und der möglichen Lage des Senders des Sync-Signals
für die Varianten A und B (GP: geeignete Positionierung,
KP: ggf. kritische Positionierung, UP: gegebenenfalls ungeeignete
Positionierung).
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Bild
12 zeigt eine C-förmige Arbeitsfläche AF und die
Sende-Abdeckung für Sync-Signal für diese besonders
geformte Arbeitsflächen AF für die Varianten A
und B (VSA: vollständige Sende-Abdeckung, USA: gegebenenfalls
unvollständige Sende-Abdeckung der Arbeitsfläche).
Hierbei ist eventuell eine vollständige Sende-Abdeckung
mit nur einem Sender nicht mehr realisierbar. In diesem Fall muss
mindestens ein Slave-(= Zweit-)Sender VSASS eingesetzt werden, der
in die vom Master-Sender nicht abdeckbaren Bereiche senden kann.
Dieser Slave-Sender VSASS kann sowohl über eine Leitung
als auch drahtlos (Repeater) mit dem Master-Sender verbunden sein.
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Weitere Ausführungsformen:
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Das
erfindungsgemäße Verfahren bzw. das erfindungsgemäße
System zur Arbeitsbereichserkennung eines mobilen Arbeitsgerätes
sind nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt.
- • In obigen Ausführungen
wird in der Regel ein autonomes Arbeitsgerät AG genannt.
Ein Begrenzungssystem der beschriebenen Art kann aber auch für
den Betrieb eines halbautonomen Arbeitsgerätes Verwendung
finden. Dieses kann z. B. ein manuell geschobener Rasenmäher
sein, der z. B. das Mähwerk abschaltet, sobald der auf dem
Gerät befindliche Detektor den Begrenzungsdraht überquert.
- • Betrifft Stromimpulse auf der die Arbeitsfläche umgrenzenden
Leiterschleife: Wahl Sinus oder Impulsform:
– Sinus
ist typischerweise low current, um geringe Verluste zu haben; Vorteil:
abgestimmter LC-Schwingkreis auf Empfangseinheit möglich, ergibt
zusätzliche Verstärkung des Signals.
– Impulse
benötigen höhere Einzelstromstärken, die
Leistungsaufnahme kann aber mit Hilfe geringer Impulsbreiten im
Verhältnis zur Periodendauer des Signals ebenfalls gering
gehalten werden.
- • Stromsignale auf der die Arbeitsfläche umgrenzenden
Leiterschleife können eines oder mehrere der folgenden
Charakteristika enthalten:
– kann sinusförmig
sein
– können Impulsfolgen sein
– können
z. B. auch Dreiecks- oder Sägezahnförmig sein
– können
positiven und/oder negativen Anteil enthalten
– können
Gleichanteil enthalten
– können mehrere Frequenzen
enthalten (müssen aber nicht)
– müssen
nicht unbedingt feste Frequenz haben
– können
unterschiedliche Amplitude haben
- • Oben beschriebene Funksignale können kodiert sein,
z. B. mit Hilfe Amplitudenmodulation → Erhöhung
der Störsicherheit
- • Oben beschriebene drahtlose Kommunikation kann z.
B. erfolgen über: Funk, Bluetooth, Infrarot, Laser, Wi-Fi
- • Zusatzfunktionen durch Funkkommunikation: Überragung
weiterer Infos, z. B. Absetzen von Befehlen wie „Rückkehr
zur Basisstation”)
- • Ausser zur Eingrenzung von Arbeitsflächen
kann ein System wie oben beschrieben auch zur Führung mobiler
(autonomer oder halbautonomer) Geräte verwendet werden
(Verfolgen des Drahtes)
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Ein
Begrenzungssystem nach oben ausgeführter Weise kann z.
B. auch für folgende Aufgaben Anwendung finden (diese Aufzählung
ist nicht vollständig):
- • Bodenbearbeitungsaufgaben
im Freien wie z. B. Rasen mähen, Vertikutieren, Aerifizieren,
Laub sammeln, Garten bewässern, Garten/Rasenfläche
düngen, Schnee räumen
- • Bodenbearbeitungsaufgaben indoor im häuslichen
Bereich wie z. B. Staubsaugen, Boden wischen/wachsen/polieren
- • Bodenbearbeitungsaufgaben indoor im öffentlichen/industriellen
Bereich wie z. B. Eisflächen präparieren (für
Schlittschuhlauf), Boden staubsaugen/wischen/wachsen/polieren z.
B. in Turn- und Mehrzweckhallen oder in Industriehallen und Kaufhäusern
- • Generell zur Eingrenzung von Aufenthaltsbereichen
für mobile Geräte wie halbautonome und vollautonome
Geräte (Roboter).
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Auch
für nicht autonome oder halbautonome Geräte ist
ein Begrenzungssystem folgender Art einsetzbar:
- • „virtueller
Zaun” z. B. für Hunde/Katzen/Kleintiere (Detektor
in Hundehalsband)
- • Diebstahlschutz (z. B. von Fahrzeugen oder Geräten
von Firmengeländen, Versuchsfahrzeuge von Testgeländen,
Geländefahrzeuge von Offroad-Strecke, Waffen von der Schießanlage, etc.)
- • als „Elektronische Fußfessel”
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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-
Zitierte Patentliteratur
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- - US 3550714 [0004]
- - US 3570227 [0004]
- - US 549674 [0004]
- - US 3407895 [0004]
- - DE 1613991 [0004]
- - DE 1902037 [0004]
- - WO 90/00274 [0006]
- - EP 1025472 [0006]
- - EP 1047983 [0006]
- - DE 2228659 [0006]
- - US 3299351 [0006]
- - US 5438266 [0006]
- - EP 1470460 [0007]
- - EP 1512053 [0009]
- - EP 1906205 [0010]
- - EP 1612631 [0012]