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Die Erfindung betrifft eine Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug mit einer ausfahrbaren und im ausgefahrenen Zustand zumindest abschnittsweise steifen Gliederkette.
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Die Verwendung von Gliederketten, die an sich flexibel sind, jedoch in einem ausgefahrenen Zustand über sperrend aneinander anliegende Kettenglieder steif sind, ist weithin bekannt. Derartige Gliederketten weisen mehrere Kettenglieder auf, die in einem nicht ausgefahrenen Zustand der Gliederkette relativ zueinander verlagerbar, regelmäßig zueinander schwenkbar sind, sodass die Gliederkette flexibel ist. Wird die Gliederkette ausgefahren und wirkt z.B. eine mechanisch oder magnetisch erzeugte Kraft an, um de Kettenglieder in Anlage zu bringen, liegen die Kettenglieder aneinander sperrend an, sodass die ausgefahrene Gliederkette in wenigstens einem Abschnitt mit sperrend aneinander anliegenden Kettengliedern steif ist. Üblicherweise ist die ausgefahrene Gliederkette über die sperrend aneinander anliegenden Kettenglieder biegesteif.
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Beispielsweise zeigen die
DE 10 2008 026 872 A1 und
WO 2006/010484 A1 Verstellvorrichtungen, die eine sich versteifende Gliederkette für einen Gurt- oder Schlossbringer in einem Kraftfahrzeug nutzen. An dem ausgefahrenen Ende der Gliederkette wird hierbei ein Funktionselement, wie zum Beispiel eine Halterung für einen Sicherheitsgurt oder ein Gurtschloss, in eine gewünschte Position verfahren und dort gehalten, üblicherweise um das Ergreifen des jeweiligen Funktionselements durch einen Fahrzeuginsassen zu erleichtern.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Lösung, eine Verstellvorrichtung mit einer ausfahrbaren, sich im ausgefahrenen Zustand zumindest teilweise versteifenden Gliederkette vorzuschlagen, die neue Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere in einem Fahrzeug bietet.
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Diese Aufgabe wird mit einer Verstellvorrichtung des Anspruchs 1 gelöst.
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Eine erfindungsgemäße Verstellvorrichtung weist dabei eine Gliederkette auf, die, in einem ausgefahrenen Zustand, mit einem durch sperrend aneinander anliegende Kettenglieder steifen Abschnitt der Gliederkette ein Funktionselement für die Halterung und/oder die Aufbewahrung eines Kleidungsstücks bildet.
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Die vorgeschlagene Lösung geht damit von dem Grundgedanken aus, durch die ausfahrbare und sich versteifende Gliederkette selbst ein Funktionselement auszubilden und nicht nur ein entsprechendes Funktionselement, wie zum Beispiel ein Gurtschloss oder einen Abschnitt eines Sicherheitsgurtes, zu verstellen. Darüber hinaus ist das mit der Gliederkette gebildete Funktionselement für die Halterung und/oder die Aufbewahrung eines Kleidungsstücks eingerichtet und vorgesehen und weicht damit grundlegend von bisher üblichen Verwendungsmöglichkeiten von Gliederketten, insbesondere im Fahrzeugbereich ab.
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In einer Ausführungsvariante ist beispielsweise vorgesehen, dass die ausgefahrene Gliederkette mit dem durch die sperrend aneinander anliegenden Kettenglieder steifen Abschnitt einen Teil eines Kleiderbügels oder Kleiderhakens bildet. Die im eingefahrenen Zustand flexible und damit Platz sparend verstaubare Gliederkette bildet somit im ausgefahrenen Zustand wenigstens einen Teil eines Kleiderbügel oder Kleiderhakens nach, an dem ein Kleidungsstück gehalten und aufbewahrt werden kann. Dies ermöglicht beispielsweise die Bauraum sparende Integration eines Kleiderbügels oder Kleiderhakens in einem Kraftfahrzeug, wobei dieser Kleiderbügel oder Kleiderhaken in einem ungenutzten Zustand kompakt über das Einfahren der wenigstens einen Gliederkette verstaut werden kann.
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Die Versteifung der Gliederkette im ausgefahrenen Zustand wird grundsätzlich über die sperrende Anlage der einzelnen Kettenglieder untereinander realisiert, zum Beispiel über ineinandergreifende Formschlusselemente an Sperrkonturen, die an den einzelnen Kettengliedern ausgebildet sind. Benachbarte Kettenglieder sind im eingefahrenen Zustand der Gliederkette so weit voneinander beabstandet, dass die Formschlusselemente nicht oder zumindest nicht sperrend ineinandergreifen und die Kettenglieder damit relativ zueinander beweglich sind. Im (vollständig) ausgefahrenen Zustand der Gliederkette greifen benachbarte Kettenglieder formflüssig ineinander und sind somit relativ zueinander arretiert, sodass die Gliederkette hierdurch (biege-) steif ist. Entsprechende Formschlusselemente an einer Sperrkontur eines Kettengliedes können beispielsweise einen Fortsatz oder eine (mit der Kontur des Fortsatzes eines benachbarten Kettenglieds korrespondierende) Einbuchtung umfassen. Beispielsweise ist ein keilförmiger Fortsatz an dem einen Kettenglied und eine damit korrespondierende trichterförmige Einbuchtung an dem anderen, benachbarten Kettenglied der Gliederkette vorgesehen, sodass der Fortsatz des einen Kettenglieds formschlüssig in die Einbuchtung des anderen Kettengliedes eingreifen kann. Über die sich ergebende formschlüssige Verbindung liegen die beiden Kettenglieder sperrend aneinander, sodass insbesondere eine Verdrehung der Kettenglieder relativ zueinander blockiert ist, wenn die Gliederkette ausgefahren ist.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die wenigstens eine Gliederkette mehrere Kettenglieder mindestens zweier unterschiedlicher Typen auf. Die Kettenglieder unterschiedlichen Typs sind hierbei mit verschieden ausgestalteten Stirnflächen versehen, die jeweils einem benachbarten Kettenglied der Gliederkette zugewandt sind und an denen somit bei ausgefahrener Gliederkette ein Kettenglied an einem benachbarten Kettenglied anliegt. Beispielsweise können Kettenglieder eines ersten Typs an zwei in Erstreckungsrichtung der Gliederkette aufeinanderfolgenden Stirnflächen gerade und damit im Wesentlichen jeweils senkrecht zur Erstreckungsrichtung verlaufende Stirnflächen umfassen. Kettenglieder eines zweiten Typs weisen dann demgegenüber an wenigstens einer Stirnfläche einen schrägen Verlauf auf. Über eine Gliederkette mit Kettengliedern unterschiedlichen Typs und damit unterschiedlicher geometrischer Ausgestaltung kann der Gliederkette im ausgefahrenen Zustand gezielt eine vergleichsweise komplexe Kontur vorgegeben werden, beispielsweise um hierüber einen Kleiderbügeln oder zumindest einen Teil eines Kleiderbügel nachzubilden.
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In einer Ausführungsvariante mit einer Gliederkette, die mehrere Kettenglieder mindestens zweier unterschiedlicher Typen aufweist, sind beispielsweise unterschiedliche Gruppen von Kettengliedern entlang der Erstreckungsrichtung der Gliederkette angeordnet. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise vorgesehen, dass auf eine 1. Gruppe von Kettengliedern eines ersten Typs (zum Beispiel mit geraden Stirnflächen) entlang einer Erstreckungsrichtung der Gliederkette eine 2. Gruppe von Kettengliedern eines zweiten Typs (zum Beispiel mit in einer Richtung geneigter, schräger Stirnfläche) folgt. An die 2. Gruppe von Kettengliedern des zweiten Typs schließt sich wieder eine 3. Gruppe von Kettengliedern des ersten Typs (mit geraden Stirnflächen) an, sodass die 2. Gruppe von Kettengliedern des zweiten Typs zwischen zwei 1. und 3. Gruppen von Kettengliedern des ersten Typs vorliegt. An die 3. Gruppe von Kettengliedern schließt sich wiederum eine 4. Gruppe von Kettengliedern eines dritten Typs an. Diese Kettenglieder des dritten Typs weisen dabei zwar zum Beispiel erneut eine schräge Stirnfläche auf, diese ist aber im Vergleich zu einer schrägen Stirnfläche eines Kettengliedes des zweiten Typs abweichend geneigt, zum Beispiel unter einem größeren oder kleineren Winkel bezüglich einer Senkrechten zur Erstreckungsrichtung der Gliederkette und/oder in eine andere Richtung. Derart ergeben sich durch die unterschiedlichen Gruppen und unterschiedlichen Typen von Kettengliedern an der ausgefahrenen Gliederkette Bereiche mit unterschiedlicher Krümmung, an denen die Kettenglieder sperrend aneinander anliegen.
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Vor diesem Hintergrund ist beispielsweise in einem Ausführungsbeispiel über die mindestens zwei unterschiedlichen Typen von Kettengliedern an mindestens zwei unterschiedlichen Bereichen je eine Krümmung der ausgefahrenen Gliederkette vorgegeben. Die ausgefahrene Gliederkette verläuft hierbei dann aufgrund der mindestens zwei unterschiedlichen Typen von Kettengliedern an mindestens zwei Stellen gekrümmt. Die zwei Krümmungen der ausgefahrenen, versteiften Gliederkette können hierbei auch zueinander entgegengesetzt verlaufen. Dies schließt insbesondere ein, dass die Gliederkette an zwei Bereichen zwar jeweils um die gleiche Raumachse gekrümmt ist, jedoch in unterschiedliche, zueinander entgegengesetzte Richtungen. Beispielsweise lässt sich hierüber problemlos ein im Wesentlichen S-förmiger Verlauf der ausgefahrenen Gliederkette realisieren.
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Für die Vorgabe einer komplexen dreidimensionalen Struktur des zu bildenden Funktionselements weist die Verstellvorrichtung in einer Ausführungsvariante zwei ausfahrbare Gliederketten auf,
- - die jeweils im ausgefahrenen Zustand in wenigstens einem Abschnitt durch sperrend aneinander anliegende Kettenglieder steif sind und
- - mit denen durch die sperrend aneinander anliegenden Kettenglieder steifen Abschnitte der zwei Gliederketten gemeinsam ein Funktionselement für die Halterung und/oder die Aufbewahrung eines Kleidungsstücks gebildet ist, wenn die Gliederketten ausgefahren sind.
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Die zwei Gliederketten der Verstellvorrichtung können hierbei synchron oder asynchron ausfahrbar sein. Maßgeblich ist bei der vorstehend erläuterten Ausführungsvariante lediglich, dass über beide Gliederketten gemeinsam ein einzelnes Funktionselement für die Halterung und/oder die Aufbewahrung eines Kleidungsstücks gebildet wird, wie zum Beispiel ein Kleiderbügel.
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Dies schließt jedoch selbstverständlich nicht aus, dass mittels einer einzelnen, gegebenenfalls separat und damit unabhängig von der anderen Gliederkette ausfahrbaren Gliederkette ein Funktionselement gebildet werden kann und die Gliederketten entsprechend einzeln verstellbar sind. Beispielsweise kann über eine einzelne ausgefahrene Gliederkette ein Kleiderhaken gebildet sein, während über zwei ausgefahrene Gliederketten derselben Verstellvorrichtung ein Kleiderbügel gebildet wird. Im zuletzt genannten Fall würde dann beispielsweise jede der Gliederketten eine Hälfte des zu bildenden Kleiderbügels definieren.
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Grundsätzlich kann die Verstellvorrichtung eine Antriebseinrichtung für die fremdkraftbetätigte Verstellung der mindestens einen Gliederkette aufweisen, um die mindestens eine Gliederkette einzufahren und/oder auszufahren. Über eine solche Antriebseinrichtung kann folglich beispielsweise die mindestens eine Gliederkette in eine Führung fremdkraftbetätigt eingefahren und/oder aus einer Führung fremdkraftbetätigt ausgefahren werden. Die fremdkraftbetätigte Verstellung stellt dabei insbesondere in einem Fahrzeug einen zusätzlichen Bedienungskomfort bereit, indem ein Nutzer lediglich durch Betätigung eines Bedienelements, zum Beispiel eines entsprechenden Bedienknopf, dass Ausfahren eines durch mindestens eine Gliederkette gebildeten Kleiderbügels oder Kleiderhakens auslösen kann.
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Für das Antreiben der Gliederkette mittels der - zum Beispiel elektromotorischen - Antriebseinrichtung ist in einer Variante ein Antriebskettenglied der mindestens einen Gliederkette vorgesehen, das mit der Antriebseinrichtung verbunden ist, um hierüber die mindestens eine Gliederkette einzufahren und/oder auszufahren. Die Antriebseinrichtung greift in dieser Variante folglich (nur) an einem bestimmten Kettenglied an, nämlich dem Antriebskettenglied, um die Gliederkette zu verstellen. Die übrigen, mit dem Antriebskettenglied verbundenen Kettenglieder der Gliederkette werden mit verstellt, ohne dass die Antriebseinrichtung hierbei an diesen selbst angreifen würde.
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In einer möglichen Weiterbildung ist das Antriebkettenglied mittels der Antriebseinrichtung relativ zu einem Spannkettenglied der Gliederkette verstellbar, um Kettenglieder der Gliederkette im ausgefahrenen Zustand der Gliederkette sperrend miteinander zur Anlage zu bringen und die Gliederkette in dem wenigstens einen Abschnitt zu versteifen, der das Funktionselement für die Halterung und/oder die Aufbewahrung eines Kleidungsstücks bildet. Die gezielt vorgesehene Verstellbarkeit des mit der Antriebseinrichtung unmittelbar zusammenwirkenden Antriebskettenglieds relativ zu einem Spannkettenglied der Gliederkette, ermöglicht es, die Gliederkette auch während des Ausfahrens noch flexibel zu halten und erst in einem (vollständig oder nahezu vollständig) bestimmungsgemäß ausgefahrenen Zustand mithilfe des Spannkettenglieds und über die Verstellung des Antriebskettenglieds relativ zu dem Spannkettenglied zu versteifen.
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Hierbei ist beispielsweise vorgesehen, dass das Spannkettenglied für das Ausfahren der Gliederkette bis zu einer Anschlagsposition mit dem Antriebskettenglied gemeinsam verstellbar ist und das Antriebskettenglied für die Versteifung der ausgefahrenen Gliederkette relativ zu dem in der Anschlagsposition verbleibenden Spannkettenglied verstellbar ist. Für das Ausfahren und Versteifen der Gliederkette sind somit dem Spannkettenglied und dem Antriebskettenglied unterschiedlich lange Verstellwege vorgegeben, sodass das Antriebskettenglied noch relativ zu dem Spannkettenglied beim Ausfahren der Gliederkette weiter verstellt werden kann, während das Spannkettenglied in einer definierten Anschlagsposition verharrt und gegen eine weitere Verstellung in eine Ausfahrrichtung blockiert ist. Für die Vorgabe der Anschlagsposition ist beispielsweise an einer Führung für die mindestens eine Gliederkette ein Gegenanschlag ausgebildet, an dem das Spannkettenglied mit einem hieran vorgesehenen Anschlag anschlägt, wenn die Gliederkette in der Ausfahrrichtung aus der Führung ausgefahren wird. Während die übrigen Kettenglieder an dem Gegenanschlag vorbeiführbar sind, ist das Spannkettenglied mit seinem Anschlag durch den Gegenanschlag an einer weiteren Verstellung in der Ausfahrrichtung gehindert. Derart ist insbesondere das Antriebskettenglied relativ zu dem in der Anschlagsposition verbleibenden Spannkettenglied mittels der Antriebseinrichtung weiter verstellbar.
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Um über das Spannkettenglied eine Versteifung der ausgefahrenen Gliederkette zu bewirken, ist an dem Spannkettenglied beispielsweise mindestens ein (flexibles) Zugmittel festgelegt, dass sich an den Kettengliedern der Gliederkette entlang und gegebenenfalls durch diese hindurch bis zu einem Endkettenglied erstreckt, das an einem ausfahrbaren Ende der Gliederkette vorgesehen ist. Erstreckt sich das Zugmittel durch die Kettenglieder hindurch, weisen diese hierfür in einem Ausführungsbeispiel mindestens eine Durchgangsbohrung auf, die parallel zur Erstreckungsrichtung der Gliederkette verläuft. Das Zugmittel, das in Kombination mit dem Spannkettenglied als Spannelement für die Versteifung der ausgefahrenen Gliederkette wirkt, kann beispielsweise einen Draht, insbesondere einen Formgedächtnisdraht (d.h., einen Draht, der aus einem Formgedächtnismaterial hergestellt ist) oder ein Seil, insbesondere einen Bowdenzug umfassen.
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In einer Ausführungsvariante erstreckt sich das Zugmittel im ausgefahrenen Zustand der Gliederkette mit mindestens zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Abschnitten an den Kettengliedern der Gliederkette entlang. Hierdurch können über ein einzelnes Zugmittel Spannkräfte zur Versteifung der Gliederkette an zueinander beabstandeten Stellen und vorzugsweise parallel zur Erstreckungsrichtung der Gliederkette aufgebracht werden, zum Beispiel symmetrisch zu einer Mittelachse der Gliederkette. Damit das Zugmittel mit mindestens zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Abschnitten an den Kettengliedern entlang verläuft, ist das Zugmittel wenigstens einmal umgelenkt. Diese Umlenkung findet beispielsweise an dem Endkettenglied am ausfahrbaren Ende der Gliederkette und/oder an dem Spannkettenglied statt, das im Bereich des anderen Endes der Gliederkette vorgesehen ist oder dieses Ende bildet. Das Zugmittel ist in dieser Variante wenigstens einmal schlaufenförmig an der Gliederkette entlang geführt, wobei zwei Enden des Zugmittels an dem Spannkettenglied oder dem Endkettenglied festgelegt sind oder das Zugmittel als vollständig umlaufende Schlaufe sowohl an dem Endkettenglied als auch dem Spannkettenglied umgelenkt ist.
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Eine Umlenkung an einem Endkettenglied oder einem Spannkettenglied der Gliederkette kann beispielsweise über ein starres Umlenkstück erfolgen, über das das Zugmittel beispielsweise um 180° umgelenkt wird. In einer alternativen Ausführungsvariante ist an dem Endkettenglied oder dem Spannkettenglied eine Umlenkrolle als Umlenkelement für das Zugmittel drehbar gelagert.
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In einem Ausführungsbeispiel ist zur Unterstützung der Versteifung der ausgefahrenen Gliederkette ein Federelement, zum Beispiel eine Druckfeder, vorgesehen, das sich einerseits an dem Antriebskettenglied und andererseits an dem Spannkettenglied der Gliederkette abstützt. Über das Federelement sind somit das Antriebskettenglied und das Spannkettenglied gegeneinander vorgespannt, sodass eine Annäherung des Antriebskettengliedes an das Spannkettenglied nur gegen eine von dem Federelement aufgebrachte Federkraft möglich ist. Über das Federelement kann derart eine definierte Vorspannung aufgebracht werden, um über einen Mindestabstand zwischen Antriebskettenglied und Spannkettenglied das wenigstens eine Zugmittel vorzuspannen.
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In einer Ausführungsvariante bildet das Antriebskettenglied ein Führungselement aus, an dem sich das Federelement entlang erstreckt. Das Führungselement des Antriebskettenglieds kann hierbei längserstreckt und insbesondere stabförmig ausgebildet sein. Ein stabförmiges Führungselement eignet sich dabei beispielsweise für ein als Druckfeder ausgebildetes Federelement. Bei der Montage der Gliederkette kann dann die Druckfeder auf das stabförmige (Feder-) Führungselement einfach aufgesteckt werden.
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Insbesondere für die Ausbildung eines Kleiderbügels ist in einer Ausführungsvariante der Verstellvorrichtung vorgesehen, dass diese zwei Gliederketten aufweist. In diesem Zusammenhang kann es vorteilhaft sein, dass lediglich eine Antriebseinrichtung vorgesehen ist, um beide Gliederketten gemeinsam einzufahren und/oder auszufahren. Hierbei kann die Antriebseinrichtung mit je einem Antriebskettenglied der zwei Gliederketten verbunden sein, sodass die Antriebseinrichtung auf diese beiden Antriebskettenglieder einwirkt, um die zwei Gliederketten mittels der Antriebseinrichtung zu verstellen.
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Bei einer Ausführungsvariante, bei der die Verstellvorrichtung zwei Gliederketten aufweist, die im ausgefahrenen Zustand gemeinsam einen Kleiderbügel ausbilden, können die einzelnen Kettenglieder, insbesondere die Spannkettenglieder für die Versteifung der Gliederketten im ausgefahrenen Zustand, derart konfiguriert sein, dass die beiden Gliederketten zunächst entlang einer Raumrichtung (zum Beispiel -z-Richtung in einem xyz-Koordinatensystem) aus einer Führung ausgefahren werden und erst gegen Ende oder am Ende des Ausfahrens der Gliederkette die einzelnen Kettenglieder gegeneinander verspannt und damit in sperrende Anlage miteinander gebracht werden. Mit der damit verbundenen Versteifung der Gliederkette geht in einer Ausführungsvariante dann einher, dass jeweils ein Teilstück der beiden Gliederketten, die spiegelbildlich zueinander liegen, um eine Raumachse (zum Beispiel die y-Achse) geschwenkt werden, die senkrecht zu derjenigen Raumrichtung (-z - Richtung) verläuft, entlang der die beiden Gliederketten zunächst ausgefahren wurden, und damit erst mit Versteifung der Gliederketten die bestimmungsgemäße Kleiderbügelform durch die beiden Gliederketten ausgebildet wird. Diese Variante bietet dabei dann zum Beispiel die Möglichkeit, die beiden Gliederketten beim Ausfahren direkt in ein Kleidungsstück, zum Beispiel ein Hemd oder einen Mantel, im Bereich eines Kragens entlang der ersten Raumrichtung einfahren zu lassen und dann die beiden Gliederketten zu versteifen, sodass zuvor sich im Wesentlichen in die erste Raumrichtung erstreckende Abschnitte beider Gliederketten geschwenkt werden und sich dann für die Ausbildung der Kleiderbügelform quer zur ersten Raumrichtung erstrecken (z.B. im Wesentlich entlang einer zu der ersten Raumrichtung senkrechten Raumachse in zueinander entgegengesetzte Richtungen).
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In einer Ausführungsvariante weist die Antriebseinrichtung einen Spindelantrieb auf. Ein solcher Spindelantrieb umfasst wenigstens eine Spindel sowie eine mit einem Außengewinde der Spindel kämmende Spindelmutter. Bei einer einen Spindelantrieb umfassenden Antriebseinrichtung wird beispielsweise das Antriebskettenglied entlang einer Spindelachse der Spindel verstellt. Eine Verstellung in die eine (Ausfahr-) Richtung entlang der Spindelachse führt zu einem Ausfahren der Gliederkette, beispielsweise durch Ausschieben aus einer Führung der Verstellvorrichtung. Eine Verstellung in die andere (Einfahr-) Richtung entlang der Spindelachse führt zur Aufhebung der sperrenden Anlage der Kettenglieder der Gliederkette und zum Einfahren der Gliederkette in eine Führung der Verstellvorrichtung. Für die Entsperrung der Kettenglieder und das Einfahren der Gliederkette kann beispielsweise vorgesehen sein, dass mittels des Antriebskettengliedes zunächst nur das Spannkettenglied der Gliederkette verstellbar ist und das Spannkettenglied dann die weiteren Kettenglieder über das mindestens eine Zugmittel entlang der Einfahrrichtung mitzieht.
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Je nach Ausführung des Spindelantriebs kann z.B. die Spindel drehbar sein, um die Spindelmutter entlang einer Spindelachse zu verstellen (und hiermit ein Antriebskettenglied der Gliederkette). Alternativ kann die Spindel feststehen und die Spindelmutter kann angetrieben werden, sodass die sich dann um die Spindelachse drehende Spindelmutter entlang der Spindelachse verstellt wird.
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Anstelle eines Spindelantriebs kann der Antriebseinrichtung aber selbstverständlich auch ein anderes Antriebskonzept zugrunde liegen. Beispielsweise kann die Antriebseinrichtung einen Bowdenzug und/oder eine Zahnstange umfassen.
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Die Verstellvorrichtung kann grundsätzlich eine Führung umfassen, aus der die mindestens eine Gliederkette ausfahrbar ist, um das Funktionselement für die Halterung und/oder die Aufbewahrung eines Kleidungsstücks zu bilden. Eine solche Führung kann in einer Ausführungsvariante eine Führungskassette für die Unterbringung der eingefahrenen Gliederkette(n) aufweisen. In einer Weiterbildung ist eine Führungskassette für zwei Gliederketten der Verstellvorrichtung vorgesehen. Ferner kann die Führung eine Umlenkungsführung integrieren, über die der Gliederkette / den Gliederketten beim Ausfahren eine Umlenkung vorgegeben wird. Beispielsweise ist die Umlenkungsführung für eine Umlenkung der Gliederkette beim Ausfahren (und damit auch beim Einfahren) um etwa 90° ausgebildet, um einerseits die Gliederkette kompakt im eingefahrenen Zustand verstauen zu können und andererseits entlang einer gewünschten Raumrichtung auszufahren, die nicht mit der Verstellrichtung oder den Verstellrichtungen der Kettenglieder in der Führung übereinstimmt.
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In einer Ausführungsvariante ist die Führung für die Anordnung im Bereich eines Fahrzeugdaches eines Fahrzeugs eingerichtet und vorgesehen. Dies schließt beispielsweise ein, dass die Führung für die Anordnung in einem zwischen einem Fahrzeugdach und einem Fahrzeughimmel gebildeten Hohlraum eingerichtet und vorgesehen ist. Die Verstellvorrichtung kann somit über die Führung in einem entsprechenden Hohlraum am Fahrzeugdach untergebracht werden. Über eine am Fahrzeughimmel vorgesehene Öffnung kann dann die mindestens eine Gliederkette ausgefahren werden, die dann im ausgefahrenen Zustand zum Beispiel einen Kleiderbügel oder einen Kleiderhaken im Bereich des Fahrzeughimmels ausbildet. Wird dieser Kleiderbügel oder Kleiderhaken nicht benötigt, kann die Gliederkette wieder vollständig in die Führung und damit in den Hohlraum zwischen Fahrzeugdach und Fahrzeughimmel eingefahren werden.
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Die beigefügten Figuren veranschaulichen exemplarisch mögliche Ausführungsvarianten der Erfindung.
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Hierbei zeigen:
- 1A-1D eine als Kleiderbügelversteller ausgebildete Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug in unterschiedlichen Ansichten;
- 2 ausschnittsweise eine vergrößerte Darstellung einer Führung des Kleiderbügelverstellers;
- 3 eine vergrößerte Darstellung einer Antriebseinrichtung des Kleiderbügelverstellers ohne Darstellung der Führung mit Blick in einer Ausfahrt Richtung zweier Gliederketten des Kleiderbügelverstellers;
- 4 in Seitenansicht zwei Gliederketten des Kleiderbügelverstellers in einem ausgefahrenen und versteiften Zustand, in dem die beiden Gliederketten gemeinsam einen Kleiderbügel bilden;
- 5A-5B in unterschiedlichen Ansichten eine einzelne Gliederkette des Kleiderbügelverstellers;
- 6 perspektivisch und in Einzelansicht ein Spannkettenglied;
- 7A-7B in unterschiedlichen Ansichten ein Kettenglied mit zwei geraden Stirnflächen;
- 8 perspektivisch und in Einzelansicht ein Antriebskettenglied;
- 9 perspektivisch und in Einzelansicht ein Endkettenglied mit einem Umlenkelement in Form einer drehbar gelagerten Umlenkrolle;
- 10 eine weitere Ausführungsvariante im eingebauten Zustand in einem Hohlraum im Bereich eines Fahrzeugdaches unter Darstellung lediglich der beiden Gliederketten zur Bildung des Kleiderbügels.
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Die 1A bis 9 zeigen in unterschiedlichen Ansichten eine Verstellvorrichtung in Form eines Kleiderbügelverstellers V. Dieser Kleiderbügelverstellers V ist vorliegend insbesondere für die Montage in ein Fahrzeug ausgebildet. Dabei gestattet der Kleiderbügelversteller V unter Nutzung zweier Gliederketten 1A und 1B einen Kleiderbügel 1 vollständig durch die im ausgefahrenen Zustand steifen Gliederketten 1A, 1B nachzubilden und gleichzeitig die einzelnen Gliederketten 1A und 1B Platz sparend in eine Führung 3 einzufahren, wenn der Kleiderbügel 1 nicht benötigt wird. Die Gliederketten 1A und 1B sind hierbei an sich flexibel und mit insbesondere im nicht vollständig ausgefahrenen Zustand relativ zueinander verlagerbaren Kettengliedern 10A/B, 11.1-11.3, 12.1-12.3, 13A/B ausgebildet. Im ausgefahrenen Zustand können die einzelnen Kettenglieder jeder Gliederkette 1A, 1B in sperrender Anlage zueinander gebracht werden, um die Gliederkette 1A oder 1B in einer mehrfach gekrümmten und dreidimensionalen Kontur zu versteifen, wodurch eine Kleiderbügelhälfte des Kleiderbügels 1 nachgebildet wird.
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Ein insbesondere mit den 1A bis 1D im zusammengebauten Zustand veranschaulichter Kleiderbügelversteller V weist eine Führung 3 auf, in der die Gliederketten 1A, 1B in einem eingefahrenen Zustand platzsparend aufgenommen werden können und aus der die Gliederketten 1A, 1B bei Bedarf fremdkraftbetätigt ausgefahren werden können, um gemeinsam den Kleiderbügel 1 als Funktionselement für die Halterung und Aufbewahrung eines Kleidungsstücks in dem Fahrzeug zu bilden. Die Führung 3 weist vorliegend eine Führungskassette 30 auf, in der ein Großteil der beiden Gliederketten 1A, 1B im eingefahrenen Zustand aufgenommen ist. An der Führungskassette 30 sind ferner Komponenten einer Antriebseinrichtung 2 des Kleiderbügelverstellers V angeordnet, über die das fremdkraftbetätigte Ein- und Ausfahren der Gliederketten 1A, 1B gesteuert wird. Die vorliegend längserstreckt ausgebildete Führungskassette 30 weist an einem Ende eine Umlenkungsführung 31 auf. Über diese Umlenkungsführung 31 werden die Gliederketten 1A und 1B beim Ausfahren aus der Führung 3 um etwa 90° umgelenkt. Ferner definiert die Umlenkungsführung 31 eine Austrittsöffnung für die Gliederketten 1A und 1B, aus der diese ausgefahren werden können, um den Kleiderbügel 1 zu bilden. Erstreckt sich die Führungskassette 30 der Führung 3 folglich entlang einer y-Achse in einem xyz-Koordinatensystem, wird über die Umlenkungsführung 31 jede Gliederkette 1A oder 1B beim Ausfahren derart umgelenkt, dass die jeweilige Gliederkette 1A oder 1B an der durch die Umlenkungsführung 31 definierten Austrittsöffnung in einer -z - Richtung austritt, die senkrecht zur y-Achse verläuft.
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Die Antriebseinrichtung 2 zur fremdkraftbetätigten Verstellung der beiden Gliederketten 1A und 1B des Kleiderbügelverstellers V umfasst vorliegend einen Spindelantrieb mit einer Spindel 20 und einer Spindelmuttereinheit 21. Die Spindel 20 verläuft parallel zur Längserstreckung der Führungskassette 30 entlang der y-Achse. Die Spindelmuttereinheit 21 weist ein Antriebselement in Form einer Spindelmutter 210 auf, die mit einem Außengewinde der Spindel 20 kämmt. Wird bei feststehender Spindel 20 die Spindelmutter 210 um eine Spindellängsachse der Spindel 20 gedreht oder wird bei nicht drehbarer Spindelmutter 210 die Spindel 20 um ihre Spindellängsachse gedreht, bewegt sich die Spindelmutter 210 und damit die Spindelmuttereinheit 21 entlang der Spindellängsachse und damit entlang der y-Achse. Eine Drehung zum Beispiel der Spindel 20 wird vorzugsweise über einen elektromotorischen Antrieb gesteuert (nicht dargestellt).
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Die Spindelmuttereinheit 210 ist über Verbindungsstücke 211A, 211B (vergleiche 3) mit zwei Antriebskettengliedern 13A und 13B verbunden. Ein Antriebskettenglied 13A oder 13B ist hierbei jeweils Teil einer Gliederkette 1A oder 1B. Über die Antriebskettenglieder 13A und 13B können die Gliederketten 1A und 1B synchron aus- und eingefahren werden, indem die Antriebskettenglieder 13A und 13B über die Spindelmuttereinheit 210 in der Führungskassette 30 entlang der y-Achse verschoben werden. Werden die Antriebskettenglieder 13A und 13B in eine Ausfahrrichtung +y verschoben, werden die beiden Gliederketten 1A und 1B aus der Austrittsöffnung der Umlenkungsführung 310 ausgefahren. Werden die Antriebskettenglieder 13A und 13B demgegenüber mittels der Antriebseinrichtung 2 entgegengesetzt in -y - Richtung verschoben, werden die Gliederketten 1A und 1B eingefahren, üblicherweise bis die Gliederketten 1A und 1B wieder vollständig in der Führung 3 untergebracht sind.
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Um über die ausgefahrenen Gliederketten 1A, 1B den Kleiderbügel 1 zu bilden, weisen die Gliederketten 1A und 1B Kettenglieder 10A/B, 11.1 - 11.3 und 12.1 - 12.3 unterschiedlichen Typs auf. Werden diese Kettenglieder 10A/B, 11.1 - 11.3 und 12.1-12.3 unterschiedlichen Typs in einem ausgefahrenen Zustand der jeweiligen Gliederkette 1A oder 1B gegeneinander verspannt und in sperrende Anlage zueinander gebracht, wird hierüber der mehrfach gekrümmte Verlauf der Gliederkette 1A, 1B erzeugt und die jeweilige Gliederkette 1A oder 1B in diesem gekrümmten Verlauf versteift.
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So weist jede Gliederkette 1A, 1B ein Endkettenglied 10A oder 10B auf, das das jeweilige ausfahrbare Ende der Gliederkette 1A oder 1B bildet. In Erstreckungsrichtung der jeweiligen Gliederkette 1A oder 1B folgen auf das jeweilige Endkettenglied 10A oder 10B mehrere Kettenglieder 11.1 eines ersten Typs, bei denen die Stirnflächen, über die die benachbarten Kettenglieder aneinander anliegen, unter einem Winkel ungleich 90° geneigt zu Erstreckungsrichtung verlaufen. Die Neigung der Stirnflächen der Kettenglieder 11.1 des ersten Typs ist dabei so gewählt, dass der durch diese Kettenglieder 11.1 gebildete Abschnitt der Gliederkette 1A oder 1B gekrümmt verläuft, wenn die Kettenglieder 11.1 über ihre Stirnflächen aneinander anliegen.
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An die (1.) Gruppe Kettenglieder 11.1 des ersten Typs, die im ausgefahrenen und versteiften Zustand der jeweiligen Gliederkette 1A oder 1B eine (erste) Krümmung der Gliederkette 1A oder 1B im Bereich ihres ausfahrbaren Endes verursachen, schließt sich eine (2.) Gruppe Kettenglieder 12.2 eines zweiten Typs an. Diese Kettenglieder 12.1 weisen jeweils gerade verlaufende Stirnflächen auf. Mit anderen Worten verlaufen die Stirnflächen dieser Kettenglieder 12.1 im Wesentlichen senkrecht zur Erstreckungsrichtung der jeweiligen Gliederkette 1A, 1B. Über die sperrend aneinander anliegenden Kettenglieder 12.1 des zweiten Typs wird hierbei ein geradlinig verlaufender Abschnitt der Gliederkette 1A, 1B definiert, wenn die jeweilige Gliederkette 1A, 1B vollständig ausgefahren und versteift ist.
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An Kettenglieder 12.1 des zweiten Typs mit geraden Stirnflächen schließt sich eine (3.) Gruppe Kettenglieder 11.2 eines dritten Typs an. Diese Kettenglieder 11.2 bilden ebenfalls geneigt verlaufende Stirnflächen auf, verursachen jedoch im ausgefahrenen und versteiften Zustand der jeweiligen Gliederkette 1A oder 1B eine (zweite) Krümmung, die entgegengesetzt zu der (ersten) Krümmung der Gliederkette 1A oder 1B verläuft.
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Auf die Kettenglieder 11.2 zur Definition der zweiten Krümmung folgt eine weitere (4.) Gruppe mit Kettengliedern 12.2 des zweiten Typs, die gerade Stirnflächen aufweisen. Diese Kettenglieder 12.2 definieren im ausgefahrenen und versteiften Zustand der Gliederketten 1A und 1B gemeinsam mit den Kettengliedern 12.2 der jeweils anderen Gliederkette 1B oder 1A einen Schaft des Kleiderbügels 1.
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Auf diese im ausgefahrenen Zustand einen weiteren geradlinig verlaufenden Abschnitt des Kleiderbügel 1 definierenden Kettenglieder 12.2 folgt entlang der Erstreckungsrichtung der jeweiligen Gliederkette 1A oder 1B eine weitere (5.) Gruppe von Kettengliedern 11.3 mit schrägen Stirnflächen. Diese Kettenglieder 11.3 liegen im ausgefahrenen Zustand der Gliederkette 1A oder 1B im Bereich der Umlenkungsführung 31 vor und definieren eine (dritte) Krümmung, die mit der durch die Umlenkungsführung 31 vorgegebenen Umlenkung korrespondiert.
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Zwischen dem jeweiligen Antriebskettenglied 13A oder 13B und den im ausgefahrenen Zustand an der Umlenkungsführung 31 vorliegenden Kettengliedern 11.3 befinden sich des Weiteren weitere Kettenglieder 12.3, ebenfalls mit geraden Stirnflächen.
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Über die unterschiedlichen Typen von Kettengliedern 10A/B, 11.1-11.3 und 12.1-12.3 weist jede ausgefahrene Gliederkette 1A, 1B in mehreren Bereichen a, b und c jeweils eine Krümmung auf, wobei mindestens zwei Krümmungen zueinander entgegengesetzt verlaufen. Es ist hierbei somit gezielt eine Gliederkette 1A oder 1B bereitgestellt, die im ausgefahrenen Zustand in mehrfacher Hinsicht gekrümmt ist und gemeinsam mit der weiteren Gliederkette 1B oder 1A die dreidimensionale Struktur eines Kleiderbügels 1 nachbildet.
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Mit der 2 ist insbesondere die Umlenkungsführung 31 näher veranschaulicht. Diese definiert in ihrem Inneren zwei Führungskanäle 310A und 310B für die beiden Gliederketten 1A und 1B. Zwischen den beiden Führungskanälen 310A und 310B bildet die Umlenkungsführung 31 einen Trennkeil 3 11 aus, der die Separierung der beiden Gliederketten 1A und 1B innerhalb der Umlenkungsführung 31 gewährleistet und je eine Innenwandung beider Führungskanäle 310A und 310B ausgebildet.
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Um die Gliederketten 1A und 1B in einem ausgefahrenen Zustand zu versteifen und hierfür die einzelnen Kettenglieder 10A/B, 11.1-11.3, 12.1-12.3 und 13A/B miteinander sperrend zur Anlage zu bringen, weist jede Gliederkette 1A oder 1B ein Spannkettenglied 14A oder 14B an ihrem innerhalb der Führung 3 aufgenommenen Ende auf. An jedem dieser insbesondere in der Figur 4 näher veranschaulichten Spannkettenglieder 14A oder 14B sind zwei Enden eines flexiblen Zugmittels - hier in Form eines Spanndrahtes oder Zugseils 6.1 oder 6.2 - festgelegt. Die beiden Enden des jeweiligen Spanndrahtes oder Zugsseiles 6.1, 6.2 sind dabei in Durchgangsbohrungen B1 und B2 eines Spannkettengliedes 14A oder 14B aufgenommen. Der Spanndraht oder das Zugseil 6.1, 6.2 einer Gliederkette 1A oder 1B verläuft dabei schlaufenförmig in den Kettengliedern der jeweiligen Gliederkette 1A, 1B entlang. Jeder Spanndraht oder jedes Zugseil 6.1, 6.2 einer Gliederkette 1A oder 1B verläuft somit von einem ersten an dem zugehörigen Spannkettenglied 14A oder 14B innerhalb der Führung 3 festgelegten Ende durch erste Durchgangsbohrungen B1 hindurch an den einzelnen Kettengliedern 13A/B, 12.3, 11.3, 12.2, 11.2, 12.1, 11.1 und 10A/B entlang, wird an dem zugehörigen Endkettenglied 10A oder 10 B über ein Umlenkelement um 180° umgelenkt und verläuft dann an den genannten Kettengliedern sich durch zweite Durchgangsbohrungen B2 hindurch erstreckend zurück bis zu dem zweiten ebenfalls an dem Spannkettenglied 14A oder 14B festgelegten zweiten Ende des Spanndrahtes oder Zugseiles 6.1 oder 6.2. Derart erstreckt sich an jeder Gliederkette 1A oder 1B ein Zugmittel in Form eines Spanndrahtes oder Zugseils 6.1 oder 6.2 mit zwei parallel zueinander verlaufenden Draht- oder Seilabschnitten 6A, 6B.
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Durch die Umlenkung an einem Ende der Gliederkette 1A oder 1B an dem jeweiligen Endkettenglied 10A oder 10B sowie die Festlegung an dem Spannkettenglied 14A oder 14B am anderen Ende der Gliederkette 1A oder 1B können die dazwischenliegenden Kettenglieder 11.1-11.3, 12.1-12.3 und 13 A/B gegeneinander verspannt und in versteifende Anlage miteinander gebracht werden, in dem ein Abstand zwischen dem Spannkettenglied 14A oder 14B und dem Endkettenglied 10A oder 10B einer Gliederkette 1A oder 1B vergrößert wird. Dies wird am Ende eines Ausfahrens der beiden Gliederketten 1A und 1B aus der Führung 3 mittels eines Spannkettenglieds 14A oder 14B und dem zugehörigen Antriebskettenglied 13A oder 13B erreicht.
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Jedes Spannkettenglied 14 A, 14 B weist einen Gliedkörper 140A oder 140B auf, an dem unter anderem die Durchgangsbohrungen B1 und B2 für die beiden Enden des Spanndrahtes oder Zugsseiles 6.1 oder 6.2 ausgebildet sind. Ferner bildet jeder Gliedkörper 140A oder 140B an einer Außenseite einen als Fortsatz vorstehenden Anschlag 141A oder 141B aus. Über diesen Anschlag 141A oder 141B schlägt das jeweilige Spannkettenglied 14A/B innerhalb der Führungskassette 30 an einem Gegenanschlag an, wenn die Gliederkette 1A oder 1B über das in Ausfahrrichtung +y verschobene Antriebskettenglied 13A oder 13B aus der Führung 3 ausgefahren wird. Über den Anschlag 141A, 1411B ist somit jedes Spannkettenglied 14A, 14B an einer weiteren Verstellung in der Ausfahrrichtung +y gehindert. Eine hierdurch vorgegebene Anschlagsposition behält das Spannelement 14A, 14B folglich bei, während das jeweils zugehörige Antriebskettenglied 13A, 13B über die Spindelmuttereinheit 21 weiter in die Ausfahrrichtung +y verstellt werden kann. Das Spannkettenglied 13A oder 13B einer Gliederkette 1A oder 1B wird somit zu dem in der Anschlagsposition verbleibenden, zugehörigen Spannkettenglied 14A oder 14B weiter beabstandet und damit folglich auch die weiteren hierüber verschobenen Kettenglieder der Gliederkette 1A, 1B, insbesondere das jeweilige Endkettenglied 10A oder 10B. Dementsprechend werden hierdurch die einzelnen Kettenglieder 10A/B, 11.1-11.3, 12.1-12.3 und 13A/B einer Gliederkette 1A oder 1B gegeneinander verspannt und in sperrende Anlage zueinander gebracht. Hierdurch nimmt jede der Gliederketten 1A, 1B die mehrfach gekrümmte Kontur zur Bildung des Kleiderbügels 1 an und wird in dieser Kontur (biege-) steif.
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Jedes Antriebskettenglied 13A oder 13B einer Gliederkette 1A, 1B ist somit relativ zu dem das Ende einer Gliederkette 1A, 1B bildenden Spannkettenglied 14A oder 14B mittels der Antriebseinrichtung 2 verstellbar, um die Gliederkette 1A, 1B vollständig auszufahren und zu versteifen. Die Verbindung zu der Spindelmuttereinheit 21 der Antriebseinrichtung 2 erfolgt hierbei jeweils über ein zapfenförmiges Verbindungsstück 211A oder 211B, das in ein Verbindungsloch 1300A oder 1300B in einem Gliedkörper 130A oder 130B eines Antriebskettenglieds 13A oder 13B formschlüssig eingreift. Hierüber können die parallel zueinander in der Führung 3 geführten Antriebskettenglieder 13A und 13B synchron über die Antriebseinrichtung 2 verstellt werden, um die Gliederketten 1A und 1B auszufahren und einzufahren. Entlang der Führungskassette 30 sind die Verbindungsstücke 211A und 211B in parallel verlaufenden Führungskulissen 301 unter 302 verschieblich gehalten. Diese Führungskulissen 301 und 302 sind an einer Seitenwand der Führungskassette 30 ausgebildet, die der Spindel 20 der Antriebseinrichtung 2 gegenüberliegt.
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Zur elastischen Vorspannung eines jeden Spannkettenglieds 14A oder 14B relativ zu einem Antriebskettenglied 13A oder 13B der Gliederkette 1A oder 1B ist an jeder Gliederkette 1A und 1B ein Federelement in Form einer Druckfeder 4A oder 4B vorgesehen. Diese Druckfeder 4A oder 4B erstreckt sich zwischen dem jeweiligen Antriebskettenglied 13 A/B und dem Spannkettenglied 14 A/B. Die Druckfeder 4A oder 4B verläuft hierbei zwischen den beiden parallelen Draht- oder Seilabschnitten 6A und 6B des jeweiligen Spanndrahtes oder Zugsseils 6.1 oder 6.2 und stützt sich einerseits an dem Antriebskettenglied 13A/B und andererseits an dem Spannkettenglied 14A/B ab.
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Zur körperlichen Führung und Halterung der Druckfeder 4A oder 4B ist an jedem Antriebskettenglied 13A oder 13B ein Federführungsstab 134A oder 134B als Federführungselement vorgesehen. Dieser Federführungsstab 134A oder 134B kann an dem jeweiligen Antriebskettenglied 13A oder 13B ausgebildet oder hieran gesteckt sein. An dem Spannkettenglied 14A oder 14B ist eine Aufnahmebohrung 1400A oder 1400B vorgesehen, in der ein Ende des Federführungsstabs 134A oder 134B formschlüssig aufgenommen ist.
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An der dem Antriebskettenglied 13A oder 13B zugewandten Seite ist ein gegenüber der gerade verlaufenden Stirnfläche zurückgesetzter ringförmige Absatz am Rand der Aufnahmebohrung 1400A oder 1400B vorgesehen, an dem sich ein Ende der jeweiligen Druckfeder 4A oder 4B abstützen kann und der somit als Federabstützung 1401A oder 1401B dient. Dies ist insbesondere mit der Figur 6 näher veranschaulicht, in der ein Spannkettenglied 14A/B in Einzelansicht dargestellt ist.
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Die sperrende Anlage benachbarter Kettenglieder 10A/B, 11.1-11.3, 12.1-12.3 und 13A/B einer Gliederkette 1A oder 1B ist vorliegend über eine Sperrkontur mit je mindestens einem Formschlusselement F1 oder F2 realisiert. Ein exemplarisch in den 7A und 7B gezeigtes Kettenglied 12.1/12.2/12.3 mit geraden Stirnflächen bildet beispielsweise an einer Stirnseite ein erstes Formschlusselement mit einem keilförmigen Fortsatz F1 aus. An der abgewandten zweiten Stirnseite ist ein zweites Formschlusselement als korrespondierende trichterförmige Einbuchtung F2 ausgebildet.
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Werden die Kettenglieder im ausgefahrenen Zustand der Gliederkette 1A oder 1B gegeneinander verspannt, kommt jeweils ein erstes Formschlusselement eines ersten Kettenglieds in Eingriff mit einer Einbuchtung des anderen Kettenglieds und stellt hierüber einen formschlüssigen, sperrenden Eingriff der Kettenglieder derart sicher, dass diese nicht mehr relativ zueinander verdreht werden können und der hiermit gebildete Abschnitt der Gliederkette 1A oder 1B steif ist.
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Ein Antriebskettenglied 13A/B der 8 weist dementsprechend ebenfalls ein erstes Formschlusselement in Form eines keilförmigen Fortsatzes F1 an einer Stirnseite auf. An der anderen Stirnseite, die im montierten Zustand der Gliederkette 1A oder 1B dem Spannkettenglied 14A/B zugewandt ist, ist kein Formschlusselement F1 oder F2 vorgesehen, sondern der Federführungsstab 134A/B.
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Ein Endkettenglied 10A/B weist entsprechend der 9 vorliegend an seinem Gliedkörper 100 eine durchgehende Lageröffnung 1000 auf. In dieser Lageröffnung 1000 ist ein Umlenkelement in Form einer Umlenkrolle 5 um eine Lagerachse L drehbar gelagert. Diese Umlenkrolle 5 bildet mittig eine Lauffläche 50 aus, an der ein umgelenkter Abschnitt des Spanndrahtes oder Zugseils 6.1/6.2 anliegt. Über die Umlenkrolle 5 ist somit der Spanndraht oder das Zugseil 6.1/6.2 innerhalb des Endkettenglieds 10A/B umgelenkt.
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Die 10 veranschaulicht zum einen die mögliche Anordnung des Kleiderbügelverstellers V der 1A bis 9 im Bereich eines Fahrzeugdaches D. Hierbei wird der Kleiderbügelverstellers V in einem Hohlraum untergebracht, der zwischen dem durch die Karosserie definierten Fahrzeugdach D und einem innenseitig angebrachten Fahrzeughimmel H gebildet ist. Hierbei wird die Führung 3 innerhalb des Hohlraums montiert, sodass die Gliederketten 1A und 1B im eingefahrenen Zustand vollständig innerhalb des Hohlraums untergebracht sind. Bei Bedarf können dann die Gliederketten 1A und 1B aus einer Öffnung im Fahrzeughimmel H fremdkraftbetätigt ausgefahren werden, um den Kleiderbügel 1 zu bilden. Wird der Kleiderbügel 1 nicht mehr benötigt, werden die Gliederketten 1A und 1B wieder eingefahren und der Fahrzeughimmel H weist wieder lediglich eine - gegebenenfalls mit einer Abdeckung verschlossene - Austrittsöffnung für die Gliederketten 1A und 1B auf.
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Bei der in der 10 dargestellten Ausführungsvariante sind die den Kleiderbügel 1 bildenden Gliederketten 1A, 1B - im Unterschied zu der in den 1A bis 9 dargestellten Variante - zueinander gegenläufig entlang von Stellrichtungen SA und SB ausfahrbar. In dieser Variante werden folglich die Antriebskettenglieder der Gliederketten 1A und 1B nicht in dieselbe Ausfahrtrichtung +y verschoben, um die Gliederketten 1A und 1B auszufahren. Vielmehr werden hier die Antriebskettenglieder in entgegengesetzte Verstellrichtungen SA und SB (vorliegend ebenfalls parallel zur y-Achse) verschoben und mithin aufeinander zu oder voneinander weg, um die Gliederketten 1A und 1B aus- und einzufahren.
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In dieser Variante können die beiden Gliederketten 1A und 1B auch unabhängig voneinander und insbesondere asynchron aus- und eingefahren werden - gegebenenfalls über eigenständige Antriebseinrichtungen. Dies eröffnet die Möglichkeit, über das Ausfahren beider Gliederketten 1A und 1B und die zueinander spiegelbildlichen Verläufe im ausgefahrenen, versteiften Zustand einen Kleiderbügel 1 auszubilden und bei nur einer ausgefahrenen, versteiften Gliederkette 1A oder 1B einen Kleiderhaken auszubilden.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Kleiderbügel (Funktionselement)
- 100
- Gliedkörper
- 1000
- Lageröffnung
- 10A, 10B
- Endglied
- 11.1, 11.2, 11.3
- Kettenglied mit schräger Stirnfläche
- 12.1, 12.2, 12.2
- Kettenglied mit geraden Stirnflächen
- 120
- Gliedkörper
- 1300A, 1300B
- Verbindungsloch
- 130A, 130B
- Gliedkörper
- 134A, 134B
- Federführungsstab (Federführungselement)
- 13A, 13B
- Antriebskettenglied
- 1400A, 1400B
- Aufnahmebohrung
- 1401A, 1401B
- Federabstützung
- 140A, 140B
- Gliedkörper
- 141A, 141B
- Anschlag
- 14A, 14B
- Spannkettenglied
- 1A, 1B
- Gliederkette
- 2
- Antriebseinrichtung
- 20
- Spindel
- 21
- Spindelmuttereinheit
- 210
- Spindelmutter (Antriebselement)
- 211A, 211B
- Verbindungsstück
- 3
- Führung
- 30
- Führungskassette
- 301, 302
- Führungskulisse
- 31
- Umlenkungsführung
- 310A, 310B
- Führungskanal
- 311
- Trennkeil
- 4A, 4B
- Druckfeder (Federelement)
- 5
- Umlenkrolle (Umlenkelement)
- 50
- Lauffläche
- 6.1, 6.2
- Spanndraht / Zugseil (Zugmittel)
- 6A, 6B
- Draht- / Seilabschnitt
- B1, B2
- Durchgangsbohrung
- D
- Fahrzeugdach
- F1
- Fortsatz (1. Formschlusselement)
- F2
- Einbuchtung (2. Formschlusselement)
- H
- Fahrzeughimmel
- L
- Lagerachse
- SA, SB
- Stellrichtung
- V
- Kleiderbügelversteller (Verstellvorrichtung)
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 102008026872 A1 [0003]
- WO 2006/010484 A1 [0003]