DE1027291B - Stromversorgungsanlage, insbesondere fuer Fahrzeugbeleuchtung - Google Patents

Stromversorgungsanlage, insbesondere fuer Fahrzeugbeleuchtung

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DE1027291B
DE1027291B DEP10752A DEP0010752A DE1027291B DE 1027291 B DE1027291 B DE 1027291B DE P10752 A DEP10752 A DE P10752A DE P0010752 A DEP0010752 A DE P0010752A DE 1027291 B DE1027291 B DE 1027291B
Authority
DE
Germany
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battery
motor
vehicle
generator
pump
Prior art date
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Pending
Application number
DEP10752A
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English (en)
Inventor
Friedrich Behrens
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PINTSCH ELECTRO GmbH
Original Assignee
PINTSCH ELECTRO GmbH
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Publication date
Application filed by PINTSCH ELECTRO GmbH filed Critical PINTSCH ELECTRO GmbH
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Publication of DE1027291B publication Critical patent/DE1027291B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/04Motor/generators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/03Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for supply of electrical power to vehicle subsystems or for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Stromversorgungsanlage, insbesondere für Fahrzeugbeleuchtung Für Beleuchtungsanlagen auf Fahrzeugen verwendet man im allgemeinen Generatoren, die durch den Antriebsmotor oder durch eine Achse des Fahrzeuges angetrieben werden und deshalb mit stark wechselnden Drehzahlen laufen. Bei Stillstand oder geringer Drehzahl des Generators übernimmt eine Pufferbatterie die Speisung des Verbrauchernetzes, während bei ausreichender Generatordrehzahl der Generator das Verbrauchernetz speist und zugleich die Batterie wieder auflädt.
  • Im allgemeinen arbeitet man mit niedrigen Gleichspannungen (12 bzw. 24 V) und betreibt auch das Verbrauchernetz (Lampen und sonstige Geräte) mit diesen niedrigen Gleichspannungen. Das bisherige System weist verschiedene Nachteile auf. Man benötigt für Beleuchtung und Geräte Spezialausführungen und kommt durch die niedrige Spannung zu außerordentlich hohen Stromstärken, was zu einem erheblichen Kupferaufwand in der Installation führt. Erstrebenswert ist der Übergang zu einem Wechselstromsystem, da man hierbei durch Transformatoren beliebige Spannung erzeugen kann und auch eine Speisung von außen her durch Anschluß an ein normales Lichtnetz leicht möglich ist. In neuerer Zeit gewinnt auch die Leuchtstofflampe für die Fahrzeugbeleuchtung, vor allem für die Beleuchtung von Eisenbahnwagen, mehr und mehr an Bedeutung. Auch hierfür werden Spannungen von etwa 220 V benötigt, und die Wechselstromspeisung ist für Leuchtstofflampen erheblich vorteilhafter als Gleichstromspeisung.
  • Für die Wechselstromversorgung von Fahrzeugen sind eine ganze Reihe von Anordnungen bekannt. Die große Schwierigkeit, welche durch die bekannten Anordnungen noch nicht überwunden ist, liegt hierbei darin, daß bei der wechselnden Drehzahl des Generators eine konstante Frequenz nicht zu erreichen ist.
  • Dies gilt z. B. für eine bekannte Anordnung, nach der eine Zugbeleuchtungsanlage von einem Wechselstromerzeuger gespeist werden soll, der dauernd oder nur zeitweise durch einen Gleichstrommotor bzw. zeitweise von der Wagenachse her mechanisch angetrieben wird.
  • Weiter ist es bekannt, für Zwecke der Zugbeleuchtung ein aus einer Wechselstrommaschine und einer angekuppelten Gleichstrommaschine bestehendes Aggregat zu verwenden, welches von der Achse des Fahrzeuges her angetrieben wird und bei ausreichender Drehzahl vom Wechselstromteil her Strom in das Lichtnetz liefert, während vom Gleichstromteil her eine Batterie geladen wird. Sobald die Drehzahl der Fahrzeugachse zu sehr absinkt, wird das Aggregat von dieser abgekuppelt, und der Gleichstromteil treibt, gespeist von der Batterie, die Wechselstrommaschine. Auch bei dieser Anordnung macht die stark wechselnde Geschwindigkeit des Wechselstromgenerators besondere Einrichtungen nötig, um die Frequenzänderungen an den Verbrauchern unschädlich zu machen.
  • Man hat sich deshalb in den meisten Fällen darauf beschränkt, einen vom Fahrzeug angetriebenen Gleichstromgenerator in der üblichen Anordnung vorzusehen und den Wechselstrom durch einen besonderen Umformer zu erzeugen. Ein anderer Weg besteht darin, für den ganzen Zug einen etwa durch einen Dieselmotor angetriebenen gemeinsamen Wechselstromgenerator vorzusehen.
  • Es ist ferner bekannt, eine Gleichstrommaschine über ein Flüssigkeitsgetriebe von der Fahrzeugachse aus mit konstanter Drehzahl anzutreiben. Aus der Literatur ist es an sich bekannt, daß rotierende Flüssigkeitspumpen leicht von ihrer Nennförderleistung auf Null und darüber hinaus auf volle Leistung mit entgegengesetzter Förderrichtung geregelt werden können und daß bei Flüssigkeitsgetrieben eine Regelung sowohl im Pumpen- als auch im Motorteil erfolgen kann.
  • Die Speisung einer Fahrzeugbeleuchtungsanlage aus einem ortsfesten Wechselstromnetz bei stehendem Fahrzeug ist ebenfalls bekannt.
  • Durch geschickte Kombination von in gleicher oder ähnlicher Form bereits bekannten Einzelmerkmalen ist es erstmalig möglich geworden, auf einem Fahrzeug Wechselstromverbraucher bei den verschiedensten Betriebszuständen - wozu auch die Zufuhr von Wechselstromenergie aus einem ortsfesten Netz bei Stillstand des Fahrzeuges gehört - mit konstanter Frequenz zu speisen. Erfindungsgemäß wird bei einer Anordnung zur frequenzkonstanten Stromversorgung einer wechselstrombetriebenen Fahrzeugbeleuchtungsanlage, die aus einer wechselweise als Generator oder Motor laufenden Gleichstrommaschine und einer auf gleicher Welle sitzenden Wechselstrommaschine, deren Antrieb über ein Flüssigkeitsgetriebe erfolgt, sowie einer Batteriereserve in den Fällen, wo infolge nicht ausreichender Energiezufuhr vom Fahrzeug aus infolge unzureichender Geschwindigkeit oder Stillstand des Fahrzeuges die Energie aus der Reservebatterie oder aus einer ortsfesten Wechselstromquelle entnommen wird, das Flüssigkeitsgetriebe durch Verstellung des hydraulischen Motors und der hydraulischen Pumpe auf Freilauf geschaltet und bei Speisung aus einer ortsfesten Wechselstromquelle das Verbrauchernetz direkt gespeist, während die als Motor laufende Wechselstrommaschine über die als Generator laufende Gleichstrommaschine die Batterieladung übernimmt.
  • Durch die Erfindung wird die Möglichkeit gegeben, sowohl eine Einzelversorgung eines Wagens mit Wechselstrom konstanter Frequenz als auch die Speisung von einem Zuggenerator und schließlich auch die Speisung durch Anschluß an ein festes Netz durchzuführen.
  • Erfindungsgemäß wird an Stelle des sonst üblichen Riemen- oder Kardanantriebes an der Fahrzeugachse ein an sich bekanntes Störmungsgetriebe, bestehend aus Druckölpumpe und Pumpenmotor, verwendet. Der Pumpenmotor treibt eine Wechselstrommaschine sowie eine auf derselben Welle angeordnete Gleichstrommaschine. Der Öldruckantrieb bietet die Möglichkeit, den Pumpenmotor auch bei stark wechselnder Drehzahl der Achse bzw. der Pumpe mit konstanter Geschwindigkeit zu betreiben. Auch ist es durch eine einfache Umschaltung möglich, bei Drehrichtungsumkehr der Pumpe den Pumpenmotor in der ursprünglichen Richtung weiterlaufen zu lassen. Außerdem kann der Pumpenmotor durch Kurzschluß des Ölkreislaufes ohne weiteres auf Freilauf geschaltet werden. Man kann aber auch hinter dem Pumpenmotor eine besondere Freilaufkupplung einbauen.
  • Mit an sich bekannten Mitteln muß also der Antrieb bei Erreichen der unteren Drehzahlgrenze der Pumpe ein- und beim Absinken unter diese Grenze wieder ausgeschaltet werden. Solange sich das Fahrzeug oberhalb einer Mindestgeschwindigkeit in Fahrt befindet, wird durch den Wechselstrom- bzw. Drehstromgenerator ein Wechselstrom konstanter Frequenz erzeugt und zugleich die Gleichstrommaschine als Generator zur Ladung einer Pufferbatterie benutzt. Beim Ausschalten des Öldruckantriebes (sei es durch Kurzschluß der Ölleitung oder durch eine besondere Freilaufkupplung) übernimmt die Gleichstrommaschine als von der Pufferbatterie gespeister Motor den weiteren Antrieb des Wechselstromgenerators, der seinerseits das Verbrauchernetz speist.
  • Andererseits kann bei Stillstand des Fahrzeuges von einem festen Netz her die Wechselstrommaschine als Motor angetrieben und zugleich von diesem festen Netz das Verbrauchernetz des Fahrzeuges gespeist werden. Die Wechselstrommaschine dient dabei als Antrieb der Gleichstrommaschine, die als Generator die Batterie auflädt. Die Umschaltung von Generator- auf Motorbetrieb und umgekehrt kann dabei durch an sich bekannte Mittel erfolgen. Das feste Netz kann selbstverständlich auch durch eine Speisung von einem gemeinsamen Zuggenerator her ersetzt werden. Man erreicht durch die Erfindung eine völlige Freizügigkeit in der Betriebsart. Ein so ausgerüstetes Fahrzeug kann sowohl als Einzelwagen in der üblichen Art in Züge eingestellt werden, wobei die Batterie allein die Stillstandszeiten überbrückt, oder in Zügen mit einer gemeinsamen Stromversorgung mit Hilfe eines einzigen Generators - etwa im Triebfahrzeug - verwendet werden. Als drittes besteht die Möglichkeit, bei längeren Stillstandszeiten die Beleuchtung von einem festen Netz her zu speisen und dabei gegebenenfalls die Batterie mit aufzuladen.
  • In der Zeichnung ist ganz schematisch eine Anlage nach der Erfindung angedeutet, wobei die erforderlichen Umschalteinrichtungen nicht mit dargestellt sind. Auf der Welle 1 des Rades 2 ist eine Ölpumpe 3 angebracht, welche durch die Druckleitungen 4 und 5 mit dem Pumpenmotor 6 verbunden ist. Über eine nicht unbedingt erforderliche Freilaufkupplung 7 werden die auf gemeinsamer Welle 8 sitzende Gleichstrommaschine 9 und die Wechselstrommaschine 10 angetrieben. Die Gleichstrommaschine 9 ist mit der Batterie 11 verbunden, während die Wechselstrommaschine 10 über eine Umschalteinrichtung 12 entweder mit dem Verbrauchernetz 13 oder einem Speisenetz 14 verbunden ist.
  • Es ergeben sich dabei folgende Betriebsarten: 1. Bei normalem Lauf des Fahrzeuges: Gleichstromgenerator + Wechselstromgenerator; 2. bei Stillstand oder langsamem Lauf des Fahrzeuges: Gleichstrommotor + Wechselstromgenerator; 3. bei Fremdspeisung (aus festem Netz oder gemeinsamem Zugnetz) : Gleichstromgenerator + Wechselstrommotor.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Anordnung zur frequenzkonstanten Stromversorgung einer Wechselstromverbraucher speisenden Fahrzeugbeleuchtungsanlage, bestehend aus einer wechselweise als Generator oder Motor laufenden Gleichstrommaschine und einer auf gleicher Welle sitzenden Wechselstrommaschine, deren Antrieb über ein Flüssigkeitsgetriebe erfolgt, sowie einer Batteriereserve, dadurch gekennzeichnet, daß in den Fällen, wo infolge nicht ausreichender Energiezufuhr vom Fahrzeug aus infolge unzureichender Geschwindigkeit oder Stillstand des Fahrzeuges, die Energie aus der Reservebatterie oder aus einer ortsfesten Wechselstromquelle entnommen wird, das Flüssigkeitsgetriebe durch Verstellung des hydraulischen Motors oder der Pumpe auf Freilauf geschaltet wird und bei Speisung aus einer ortsfesten Wechselstromquelle das Verbrauchernetz direkt gespeist wird, während die als Motor laufende Wechselstrommaschine über die als Generator laufende Gleichstrommaschine die Batterieladung übernimmt.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilaufschaltung durch entsprechende Einstellung des Öldruckantriebes erfolgt.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilaufschaltung mechanisch oder elektrisch über eine besondere Freilaufkupplung erfolgt. -
  4. 4. Anlage nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenmotor bei wechselnder Drehrichtung der Pumpe stets in gleicher Drehrichtung angetrieben wird.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterieladung bei geladener Batterie selbsttätig abgeschaltet wird.
  6. 6. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Motor arbeitende Gleichstrommaschine mit Einrichtungen zur Erzielung konstanter Drehzahl versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 145 387, 152 885, 194 438; USA.-Patentschrift Nr. 2 462 624; Krug, Das Flüssigkeitsgetriebe bei spanenden Werkzeugen, 1951, S. 22 bis 24 und 97 bis 98; Elektrotechnische Zeitschrift, Ausgabe A, 1953, S.85.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE194438C (de) *
DE145387C (de) *
DE152885C (de) * 1902-11-08
US2462624A (en) * 1944-06-29 1949-02-22 Gen Electric Voltage regulating system

Patent Citations (4)

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