DE1032142B - Am Ende je eines auf- und abschwenkbaren Karussellauslegers um ihre Querachse drehbar angeordnete, mit in ihrem Innern befindlichen Steuerorganen ausgeruestete Fahrzeuggondel - Google Patents

Am Ende je eines auf- und abschwenkbaren Karussellauslegers um ihre Querachse drehbar angeordnete, mit in ihrem Innern befindlichen Steuerorganen ausgeruestete Fahrzeuggondel

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DE1032142B
DE1032142B DEZ3916A DEZ0003916A DE1032142B DE 1032142 B DE1032142 B DE 1032142B DE Z3916 A DEZ3916 A DE Z3916A DE Z0003916 A DEZ0003916 A DE Z0003916A DE 1032142 B DE1032142 B DE 1032142B
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English (en)
Inventor
Josef Zibauer
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JOSEF ZIBAUER
Original Assignee
JOSEF ZIBAUER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/30Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats

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  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Karussell mit auf- und abschwenkbaren, radial nach außen gerichteten Auslegern, an deren äußeren Enden Fahrgastgondel derart drehbar gelagert sind, daß sie mit Hilfe eines Motors zusätzlich während der Fahrt um die vertikale Karussellachse um ihre radiale Querachse Drehbewegungen, sogenannte Loopings, ausführen.
Bei Karussells ist es bekannt, an dem drehbaren Mittelteil voneinander unabhängige, die Fahrgastgondeln tragende Ausleger anzuordnen, deren Auf- und Abwärtsbewegungen von den Fahrgästen während der Fahrt gesteuert werden können. Ferner ist bereits bekannt, die an den Auslegerarmen aufgehängter Fahrgastgondeln in ihrem Schwerpunkt um eine zur Karussellachse radiale Achse drehbar zu lagern und diese durch einen Antriebsmotor über einen Schnekkentrieb in eine gleichförmige Drehbewegung zu versetzen, so daß die Gondeln Loopings ausführen können.
Die bekanntgewordenen erwähnten Karussellkonstruktionen weisen jedoch Nachteile auf, die sich in der Praxis nicht durchsetzen ließen.
Es ist eine altbekannte Tatsache, daß nur solche Einrichtungen, zur Belustigung von Besuchern von Volksfesten am beliebtesten, sind, welche dem Fahrgast eine größtmögliche Freiheit in bezug auf die Bedienung und die Beeinflussung des Ablaufes von verschiedenen Funktionen belassen. Die bekannten Karussels erfüllen diese Forderung allenfalls nur teilweise.
Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, trotz der technischen Schwierigkeiten, die sich im Zuge der Erfüllung des allgemeinen Wunsches nach weitestgehender Beeinflussung der Bewegungsabläufe entgegenstellen, Mittel und Wege zur Lösung dieses Problems zu finden. So wird in diesem Sinne gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei einem Karussell mit den erwähnten Merkmalen die radiale Drehachse der Fahrgastgondeln bei Normallage oberhalb des Gondelschwerpunktes zu legen und zwischen dem Antriebselement für die Gondeldrehung und dem Antriebsmotor eine vom Fahrgast in der Gondel bedienbare Schaltkupplung anzuordnen. Fernerhin soll die Ausführung der Gondeldrehbewegungen von einer vom schwenkbaren Ausleger gesteuerten Einrichtung in der Weise abhängig sein, daß die Drehbewegungen erst oberhalb einer bestimmten Höhe der Gondeln über dem Boden eingeleitet werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen am Mittelteil des Karussells angelenkten Auslegerarm mit Einzelheiten hinsichtlich der Antriebsorgane für die Schwenkbewegung des Auslegers und die Drehbewegung der Gondel und
Am Ende je eines auf- und abschwenkbaren Karussellauslegers um ihre Querachse
drehbar angeordnete, mit in ihrem Innern befindlichen Steuerorganen
ausgerüstete Fahrzeuggondel
Anmelder:
Josef Zibauer, München 2, Weiglstr. 19
Josef Zibauer, München,
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 eine Gondel in Seitenansicht mit den Antriebselementen zur Drehung der Gondel.
Der zentral gelegene Hauptteil 1 des Karussells dreht sich um die Mittelachse 2 und wird durch einen Motor 3 angetrieben. Die an dem Gestell 4 des Mittelteiles 1 aufgehängten Ausleger 5 sind um Achsen 6 schwenkbar gelagert. An den freien Enden 7 der Ausleger 5 sind Fahrgastgondel 8 um die Achse 9 drehbar gelagert.
Die Kolbenstange 10 des Kolbens eines Öldruckzylinders 11, der an dem Mittelteil 1 befestigt ist, ist mit dem inneren Ende 12 des Auslegers 5 drehbar verbunden und bewirkt dessen Auf- und Abwärtsschwenken. Der Öldruckzylinder 11 wird mit Hilfe einer Pumpe 13, die von dem Motor 14 angetrieben wird, mit Drucköl beaufschlagt. Zur Steuerung des Öldruckzylinders dient eine Ventilvorrichtung 15.
Am freien Ende 7 des Auslegers 5 ist eine mit einem Zahnkranz 16 versehene Scheibe 17 drehbar gelagert, an welcher die Gondel 8 derart angeflanscht ist, daß der Schwerpunkt der Gondel 8 in deren Ruhelage unterhalb der Drehachse 9 liegt. In den Zahnkranz 16 greift ein Ritzel 18 ein, dessen Welle 19 über eine Schaltkupplung 20 von dem Motor 21 angetrieben wird. Im Ausleger 5 ist eine Schaltstange 22 axial verschiebbar gelagert, die in das Innere der Gondel 8 hineinreicht und dort beispielsweise eine Scheibe 23 trägt, die mit den vom Fahrgast bedienbaren Schalthebeln in Verbindung steht, wodurch die Bewegung von den Schalthebeln auf die Schaltstange 22 übertragen wird. An der Schaltstange 22 sind Hebel 24 und 25 angelenkt, die die Ventilvorrichtung 15 für den Öldruckzylinder 11 und. die Schaltkupplung 20 betätigen.
809 530/73
- Die Stromzufuhr zum Motor 21 erfolgt über einen Sicherheitsschalter 26, der derart ausgebildet und angeordnet ist, daß der Motor 21 erst dann. Strom erhält, wenn das äußere Ende 7 des Auslegers 5 eine be^ stimmte Mindesthöhe erreicht hat. Durch den Schalter 26 wird die Stromzufuhr wieder unterbrochen, sobald der Ausleger 5 die bestimmte Mindesthöhe unterschreitet.
Mittels und infolge der erfindungsgemäßen Einrich-■ tungen kann der Fahrgast selbständig vom Innern, der Gondel aus die Auf- und Abwärtsbewegung der Ausleger 5 sowie die Drehung der Gondel 8 um ihre radiale Achse 9 einleiten und ausführen. Durch die Anordnung der Schaltkupplung 20 im Antrieb für die Drehbewegung der Gondel 8 ist es möglich, den An- ig trieb, nachdem der Schwerpunkt den oberen Totpunkt oberhalb der Drehachse 9 passiert hat, wobei sich die Gondel 8 in Kopflage befindet, abzuschalten, so daß sich die Gondel infolge der Schwerkraft von selbst schnell in die Normallage abwärts dreht und dabei über diese hinaus pendelt. Somit kann der Fahrgast in erheblichem Maße Einfluß auf die Drehbewegung und die Drehgeschwindigkeit der Gondel nehmen. Auch die Schwenkbewegung des Auslegers kann vom Fahrgast bestimmt werden, so daß es diesem möglich ist, mit der Gondel durch Koordinierung der beiden Einzelbewegungen, der Drehbewegung der Gondel und der Auf- und Abwärtsbewegung des Auslegers, beliebig variierbare Bewegungskurven zu beschreiben.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Am Ende je eines auf- und abschwenkbaren Karussellauslegers (5) um ihre Querachse drehbar angeordnete, mit in ihrem Innern befindlichen Steuerorganen ausgerüstete Fahrzeuggondel, die von einem Motor bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Normallage der Gondel (8) ihre Drehachse (9) oberhalb des Gondelschwerpunktes liegt und zwischen dem Antriebselement (18) für die Gondeldrehung und dem Motor (21) ebenfalls eine von dem Fahrgast in der Gondel (8) bedienbare Schaltkupplung (20) angeordnet ist.
2. Karussellausleger mit Gondel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausführung der Gondteldrehbewegung von einer vom schwenkbaren Ausleger (5) gesteuerten Einrichtung (26) abhängig ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 852 826;
schweizerische Patentschrift Nr. 297 448;
französische Patentschrift Nr. 1 000 652.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 530/73 6.
DEZ3916A 1954-01-07 1954-01-07 Am Ende je eines auf- und abschwenkbaren Karussellauslegers um ihre Querachse drehbar angeordnete, mit in ihrem Innern befindlichen Steuerorganen ausgeruestete Fahrzeuggondel Pending DE1032142B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1000652A (fr) * 1946-03-19 1952-02-14 Manège
DE852826C (de) * 1951-07-04 1952-10-20 Georg Koch Karussell mit einzelnen voneinander unabhaengigen, drehbaren Auslegern, an deren aeusseren Enden die Fahrgastsitzplaetze angeordnet sind
CH297448A (it) * 1953-03-07 1954-03-31 Ghirardi A V I A S R L E Ugo Giostra da fiera.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH297448A (it) * 1953-03-07 1954-03-31 Ghirardi A V I A S R L E Ugo Giostra da fiera.

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