DE10340699B3 - Druckknopfverbindung - Google Patents

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DE10340699B3 DE2003140699 DE10340699A DE10340699B3 DE 10340699 B3 DE10340699 B3 DE 10340699B3 DE 2003140699 DE2003140699 DE 2003140699 DE 10340699 A DE10340699 A DE 10340699A DE 10340699 B3 DE10340699 B3 DE 10340699B3
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B17/00Press-button or snap fasteners
    • A44B17/0011Press-button fasteners in which the elastic retaining action is obtained by a spring working in the plane of the fastener

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  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Druckknopfverbindung (1) zur lösbaren Kupplung zweier Stoffteile (2, 3) mit einem Matrizenteil (5) an dem einen Stoffteil (3) und einem Patrizenteil (4) an dem anderen Stoffteil (2), wobei das Patrizenteil (4) in einem kegelstumpfförmig ausgebildeten Endbereich (4a) zwei diametral gegenüberliegende Ausnehmungen (14) aufweist, in welche zwei im Matrizenteil (5) gegenüberliegende Schließfedern (11, 21) in einer Schließlage eingreifen und durch Drehung eines mit dem Patrizenteil (4) verbundenen Betätigungsknopfes (15) um die Längssymmetrieachse (26) in eine Loslage zurückgedrückt sind. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckknopfverbindung dieser Art zu schaffen, die bei hohen Schließkräften, bei flacher und kompakter Ausbildung sowie bei großen Halterungskräften sich gleichwohl mit geringen Kräften werkzeuglos lösen läßt. DOLLAR A Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ausnehmungen im Patrizenteil (4) als hinterschnittene Nuten (14) ausgebildet sind, deren Querschnitte der darin eingreifenden Schließfedern (11, 21) entsprechen und zwischen dem Matrizenteil (5) und dem Patrizenteil (4) eine zusätzliche Arretierungsfeder (12) angeordnet ist, die das Patrizenteil (4) entweder ohne Federvorspannung in seiner Schließlage hält oder unter einer Federvorspannung in seine Schließlage drückt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Druckknopfverbindung zur lösbaren Kupplung zweier Stoffteile mit einem Matrizenteil an dem einen Stoffteil und einem Patrizenteil an dem anderen Stoffteil, wobei das Patrizenteil in seinem kegelstumpfförmig ausgebildeten Endbereich zwei diametral gegenüberliegende Ausnehmungen aufweist, in welche zwei im Matrizenteil gegenüberliegende Schließfedern in einer Schließlage eingreifen und durch Drehung eines mit dem Patrizenteil verbundenen Betätigungsknopfes um die Längssymmetrieachse in eine Loslage zurückgedrückt sind.
  • Eine derartige Druckknopfverbindung wird in den Gebrauchsmustern DE 203 07 155 U1 und DE 203 07 158 U1 beschrieben. Gemäß der ersten Ausführungsform nach dem DE 203 07 158 U1 nimmt das Patrizenteil das obenliegende, in einer Öffnung mit einer Öse gefaßte Stoffteil zwischen zwei Aufnahmeflächen auf und greift mit einem die Öse durchgreifenden Kegelstumpf in das mittels eines Nietes am unterliegenden Stoffteil befestigte, topfförmige Matrizenteil ein, dessen dem Patrizenteil zugewandter offener Oberrand mit den beiden gegenüberliegenden Schließfedern versehen ist, welche in der Schließlage in die im Kegelstumpf angeordneten Ausnehmungen eingreifen.
  • Nach der zweiten Ausführungsform gemäß dem DE 203 07 155 U1 nimmt das Matrizenteil das ihm zugeordnete Stoffteil zwischen einem Matrizenoberring und einem Matrizenunterring auf, die durch Form- und/oder Kraftschluß miteinander verbunden sind. Ebenso nimmt das Patrizenteil das ihm zugeordnete Stoffteil zwischen einem Patrizenoberring und einem Patrizenunterring auf, die mit dem Patrizenteil formschlüssig gekuppelt sind, wobei das Patrizenteil innerhalb seiner Durchtrittsöffnungen durch den Patrizenoberring und den Patrizenunterring verdrehbar ist. Eine gleichwirkende Mechanik ist auch am anderen Ende des kegelstumpfförmigen Endteiles des Patrizenteiles angeordnet, um den Betätigungsknopf lösen und durch einen, dem jeweiligen geschmacklichen Wandel entsprechenden anderen Betätigungsknopf ersetzen zu können, ohne das Patrizenteil und das Matrizenteil ändern zu müssen.
  • Bei einer bekannten Druckknopfverbindung anderer Art gemäß der DE 454,523 C besteht das Patrizenteil aus einem im Querschnitt kreisrunden Stift mit einem kuppenförmigen, freien Ende als Betätigungsknopf und ist unterhalb davon mit einer Kreisringnut als Ausnehmung versehen. Das Matrizenteil nimmt eine im wesentlichen W-förmige, sechseckig gebogene Feder auf, deren parallel zueinander verlaufende Federenden als Federstifte wirken und in der Schließlage federnd in die Kreisringnut des Patrizenteiles eingreifen. Zur Lösung dieses Eingriffes muß der Betätigungsknopf, der mit einem rohrförmigen Hohlzylinder drehfest verbunden ist, gedreht werden. In zwei diametral gegenüberliegenden Seiten des Hohlzylinders sind rhombusartige Einschnitte als Ausnehmungen vorgesehen, durch welche hindurch die beiden gegenüberliegenden Federstifte in die Kreisringnut des Patrizenteiles eingreifen. Bei einer Drehung des Drehknopfes werden die zunächst an den Ausnehmungen des rohrförmigen Hohlzylinders anliegenden Federstifte zu dessen Außenumfangsfläche zurückgedrückt, wodurch sie zugleich aus der Ringnut des Patrizenteiles heraus gelangen, so daß dann der Betätigungsknopf mit dem rohrförmigen Hohlzylinder des Matrizenteiles nach oben gezogen werden kann. Auch diese Druckknopfverbindung ist mit dem Nachteil verbunden, daß der kreisrunde Stift nicht vom Betätigungsknopf gelöst und somit gegen einen anderen, dem zeitlichen Geschmackswandel angepaßten Betätigungsknopf ausgetauscht werden kann.
  • Außerdem ist diese Druckknopfverbindung mit dem Nachteil behaftet, daß zum Herausziehen des Betätigungsknopfes mit dem rohrförmigen Hohlzylinder nicht unerhebliche Reibungskräfte überwunden werden müssen, die von einer Reibung der vorgespannten Federstifte der W-förmigen Feder an der Wandung des Hohlzylinders herrühren. Bei Überwindung dieser Reibungskräfte werden von der Benutzerperson zudem Zug- bzw. Zerrkräfte auf das vom Matrizenteil gehaltene Stoffteil ausgeübt. Das gilt insbesondere dann, wenn der Betätigungsknopf zur Lösung der Kupplung als Zugknopf betätigt wird. Aus diesem Grunde ist diese Druckknopfverbindung – wie in seiner Beschreibungseinleitung ausgeführt – ohnehin nur für sehr robuste Kleidungsstücke, für Zeltplanen oder für Verdecke von Automobilen geeignet. Und schließlich tritt bei dieser Druckknopfverbindung auch die relativ große Gesamthöhe störend in Erscheinung.
  • Eine weitere Druckknopfverbindung anderer Art gemäß der DE 199 03 868 C1 offenbart einen kreuzgeschlitzten Kegelstumpf, der über eine Mehrkantfläche mit einem Betätigungsknopf verbunden ist. An die kleinere Kegelstumpffläche schließt sich eine Halbkugel an. Der Kegelstumpf durchgreift einen Patrizenoberring und einen Matrizenunterring und wird mit diesen beiden Ringen über einen Stopfen dadurch gekuppelt, daß vor dem Einpressen des Kegelstumpfes in eine entsprechende Ausnehmung dieses Stopfens die Teile des kreuzgeschlitzten Kegelstumpfes blattfederartig zurückweichen, bis die halbkugelförmigen Teile eine Kante des Stopfens hintergreifen. Dabei ist der Betätigungsknopf mitsamt der Mehrkantfläche und dem Kegelstumpf als Drehknopf ausgebildet, so daß bei seiner Drehung die beiden zwischen dem Patrizenring einerseits und dem Matrizenring andererseits gehaltenen Stoffteile durch Aufspreizen eines Federringes voneinander entkuppelt werden können. Nachteilig ist bei dieser Druckknopfverbindung, daß der Betätigungsknopf mitsamt seiner Mehrkantfläche und seinem Kegelstumpf nur sehr schwer und nur unter Zerstörung entweder der Halbkugel oder des Stopfens von dem Patrizenring gelöst werden kann. Eine solche Lösung kann jedoch erforderlich werden, wenn entweder der Betätigungsknopf beschädigt ist oder gegen einen anderen, dem zeitlichen Geschmackswandel unterworfenen Betätigungsknopf ausgetauscht werden soll.
  • Nun hat sich herausgestellt, daß bei relativ strapazierten Stoffen, wie beispielsweise Militariastoffen, Persennings, Teppichböden, Fußbodenmatten oder sonstigen Beschlagverbindungen, z.B. im Auto- und Schiffsbau, die bekannten Druckknopfverbindungen bezüglich ihres Haltevermögens nicht ausreichen und ein großer Bedarf an einer Druckknopfverbindung besteht, die einerseits zur sicheren Halterung, andererseits aber auch zur raschen Lösung von schwereren Gegenständen, beispielsweise Halterungen von Mobiltelefonen, Revolver- oder Pistolenholstern, Tragetaschen und ähnlichen, nicht gerade leichten Gegenständen geeignet ist. Diesen Anforderungen können die eingangs genannten Druckknopfverbindungen nicht genügen. Auch andere Druckknopfverbindungen, die durch Zugkräfte gelöst werden, können diesen Anforderungen nicht genügen, weil einerseits die Zugkräfte zum Lösen des Patrizenteiles vom Matrizenteil bei stärkerer Ausbildung der Schließfedern zu erheblichen Problemen bei der Öffnung der Druckknopfverbindung führen und andererseits eine zu schwache Ausbildung der Schließfedern ihre Halterungsfunktion beeinträchtigt. Diese beiden Forderungen stehen im unmittelbaren Gegensatz zueinander.
  • Hiervon ausgehend, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Druckknopfverbindung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die bei hohen Schließkräften, bei flacher und kompakter Ausbildung sowie bei großen Halterungskräften sich gleichwohl mit geringen Kräften werkzeuglos lösen läßt. Dabei soll der Ausdruck „Stoffteile" des Oberbegriffs sehr weitläufig verstanden werden und darunter nicht nur textile Stoffe, sondern auch Planen, Segel, Kunststoffolien, Teppichstoffe, Fußbodenmatten, Metall- und Kunststoffplatten sowie Holzstoffe etc. verstanden werden.
  • Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ausnehmungen im Patrizenteil als hinterschnittene Nuten ausgebildet sind, deren Querschnitte den Querschnitten der darin eingreifenden Schließfedern entsprechen und zwischen dem Matrizenteil und dem Patrizenteil eine zusätzliche Arretierungsfeder angeordnet ist, die das Patrizenteil entweder ohne Federvorspannung in seiner Schließlage hält oder unter einer Federvorspannung in seine Schließlage drückt. Mit dieser Ausbildung kann das Patrizenteil nicht ohne weiteres durch Drehung vom Matrizenteil gelöst werden, vielmehr muß zunächst aufgrund des Formschlusses der Schließfedern zu den hinterschnittenen Nuten das Patrizenteil in Richtung auf das Matrizenteil entgegen der Kraft der Arretierungsfeder gedrückt und kann dann erst gedreht werden. Dabei bedeutet die erste Alternative, das Patrizenteil ohne Federvorspannung in seiner Schließlage zu halten, daß die Schließfedern bis auf den Grund der hinterschnittenen Nuten in das Patrizenteil eingreifen und in dieser Lage von der Arretierungsfeder spannungslos gehalten werden.
  • Die zweite Alternative, nach welcher das Patrizenteil unter einer Federvorspannung der Arretierungsfeder in seine Schließlage gedrückt ist und dort unter deren Federvorspannung gehalten ist, bedeutet, daß in der Schließlage die Arretierungsfeder unter einer Vorspannung das Patrizenteil stets derart gegen das Matrizenteil drückt, daß die Schließfedern verdrehungssicher in den hinterschnittenen Nuten des Patrizenteiles gehalten sind. Diese Alternative ist für besonders hohe mechanische Beanspruchungen der Druckknopfverbindung geeignet.
  • Vorteilhaft ist das Patrizenteil zur Überführung von einer Schließlage in eine Loslage zunächst entgegen der Kraft der Arretierungsfeder so weit in Richtung auf das Matrizenteil zu drücken, bis die Schließfedern des Matrizenteiles aus den hinterschnittenen Nuten des Patrizenteiles herausgelangen und hiernach das Patrizenteil relativ zum Matrizenteil ohne nennenswerte Kraftanstrengung gedreht werden kann. Durch diese Ausbildung wird ein jeder Lösungsvorgang nur durch Drehen des Patrizenteiles relativ zum Matrizenteil unmittelbar unterbunden. Eine derartige Druckknopfverbindung ist sowohl für sämtliche robusten Textilstoffe als auch für miteinander zu verbindende metallische Elemente, Teppichböden, ja sogar zum Verbinden von Kunststoffplanen, für Metall- oder Kunststoffplatten an einer Holzwand oder ähnlichem geeignet. Aus diesem Grunde ist der Ausdruck „Stoffteil" im Oberbegriff des Anspruchs 1 sehr weitläufig zu verstehen.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Arretierungsfeder entweder als Schraubenfeder, als Blattfeder oder als eine entropieelastische Feder ausgebildet. Welche dieser Federarten zur Anwendung gelangt, ist einerseits eine Frage der Beanspruchung und andererseits eine Frage der Herstellungskosten.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Arretierungsfeder auf dem Boden des Matrizenteiles angeordnet oder an der Stirnendfläche des kegelstumpfförmigen Endbereiches des Patrizenteiles vorgesehen.
  • Alternativ hierzu ist die Arretierungsfeder zwischen den beiden, die Stoffteile haltenden Elemente vom Patrizenteil und Matrizenteil angeordnet.
  • Darüber hinaus ist das Patrizenteil an seinem vom kegelstumpfförmigen Endbereich abgewandten Ende vorteilhaft mit einem griffigen Drehknopf drehfest verbunden und entweder mit einer griffigen Öse oder einer Grifflasche versehen. Dadurch wird die Drehbewegung des Patrizenteiles relativ zum Matrizenteil in Abhängigkeiten von den Vorspannungskräften der Schließfedern erleichtert.
  • Auch bei der Ausbildung von Matrizenteil und Patrizenteil läßt die Erfindung mehrere Ausführungsformen zu:
    Nach einer ersten Ausführungsform ist das Matrizenteil topfförmig ausgebildet, dessen dem Patrizenteil zugewandter offener Oberrand mit den beiden Schließfedern versehen ist, welche in der Schließlage in die im kegelstumpfförmigen Endbereich des Patrizenteiles angeordneten hinterschnittenen Nuten eingreifen. Bei dieser Ausführungsform ist das topfförmige Matrizenteil an seinem Boden über einen Niet, eine Schraube oder eine Klebung mit einem der beiden Stoffteile verbunden. Die Arretierungsfeder ist vorteilhaft als eine den Boden des topfförmigen Matrizenteiles weitgehend abdeckende, entropieelastische Feder ausgebildet. Dadurch kann die Druckknopfverbindung nicht nur kompakt und preiswert gestaltet werden, sondern die Arretierungsfeder als robuste, auf die in Betracht zu ziehenden Belastungskräfte keine Ermüdungserscheinungen aufweisende entropieelastische Feder von langer Lebensdauer ausgebildet werden.
  • Nach einer zweiten Ausführungsform nimmt das Matrizenteil das ihm zugeordnete Stoffteil zwischen einem Matrizenoberring und einem Matrizenunterring auf, die durch Form- und/oder Kraftschluß miteinander verbunden sind. Ebenso nimmt das Patrizenteil das ihm zugeordnete Stoffteil zwischen einem Patrizenoberring und einem Patrizenunterring auf, die mit dem Patrizenteil formschlüssig miteinander verbunden sind, wobei das Patrizenteil innerhalb seiner Durchtrittsöffnungen durch den Patrizenoberring und den Patrizenunterring verdrehbar ist. Die Kraft und/oder kraftschlüssige Verbindung sowie die formschlüssige Verbindung des Kopfteiles in bezug auf das Patrizenteil sind aus der DE 203 07 158 U1 zu entnehmen.
  • Bei diesem Vorschlag kann die Arretierungsfeder auch zwischen dem Matrizenoberring und dem Patrizenunterring angeordnet und gleichfalls als entropieelastische Feder ausgebildet werden. Eine weitere Unterform dieser Ausführungsform wird dadurch bewerkstelligt, daß die Arretierungsfeder zwischen einem kragenförmigen Vorsprung des Patrizenteiles und der Oberseite des Matrizenoberringes angeordnet ist.
  • Eine unabhängige zweite Lösung der Aufgabenstellung wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß dadurch geschaffen, daß die Ausnehmungen im Patrizenteil als hinterschnittene Nuten ausgebildet sind und die Schließfedern mit einer solchen Vorspannung in diese Nuten eingreifen, daß vor dem Drehen des Patrizenteiles zum Lösen dieses um die Tiefe der Hinterschnittkanten entgegen der sich noch weiter erhöhenden Vorspannung der Schließfedern in das Matrizenteil zu drücken ist. Bei dieser Lösung ist eine Arretierungsfeder entbehrlich. Vielmehr wird seine Funktion nunmehr durch eine Vorspannung der Schließfedern übernommen.
  • Zu diesem Zweck ist das Patrizenteil oberhalb der Hinterschnittkanten als gerader Kreiskegelstumpf ausgebildet. Damit die Schließfedern auch ihre Funktion als Arretierungsfedern sowie ihre gewünschte Halterungsfunktion erfüllen können, ist ihre Vorspannung auf den Neigungswinkel der Erzeugenden zur Symmetrielängsachse des geraden Kreiskegelstumpfes abgestimmt. Dabei gilt die Ausbildungsvorgabe, daß die Vorspannung der Schließfedern um so größer sein muß, je geringer dieser Neigungswinkel ist und daß die Vorspannung der Schließfedern um so geringer sein muß, je größer der Neigungswinkel ist.
  • Dabei sind die Schließfedern vorteilhaft aus einem Federstahldraht hergestellt.
  • Mehrere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
  • 1 die diametrale Querschnittsansicht durch eine Druckknopfverbindung mit dem Matrizenoberring am Matrizenunterring mit einem Patrizenoberring und einem Patrizenunterring mit einem Patrizenteil, welches an seinem kegelstumpfförmigen, dem Matrizenteil zugewandten Ende mit hinterschnittenen Nuten versehen ist in der Schließlage,
  • 2 einen vergrößerten Ausschnitt des Patrizenteiles an seinem kegelstumpfförmigen, dem Matrizenteil zugekehrten Ende,
  • 3 die Abbildung von 1 nach dem Niederdrücken des Patrizenteiles in Richtung auf das Matrizenteil entgegen einer Vorspannung der Arretierungsfeder,
  • 4 eine vergrößerte Darstellung des kegelstumpfförmigen, dem Matrizenteil zugewandten Endes des Patrizenteiles nach einer Drehung und der dadurch erfolgten Zurückdrückung der Schließfedern in ihre angrenzenden Nuten im Matrizenteil,
  • 5 eine zweite Ausführungsform eines Druckknopfes mit hinterschnittenen Nuten sowie einer Öse zur Erleichterung des Drehens von der Schließlage in die Öffnungslage,
  • 6 die Ausschnittvergrößerung VI von 7,
  • 7 die Ansicht des Druckknopfes in Richtung des Pfeiles VII von 5,
  • 8 den Druckknopf der 5 bis 7 bei seinem Einsatz in ein topfförmiges Matrizenteil in der Schließlage zweier Stoffteile,
  • 9 die Ansicht von 8 nach dem Niederdrücken des Druckknopfes entgegen der Kraft der Arretierungsfeder und nach einer Drehung um 90° gegenüber der Lage von 8,
  • 10 den Querschnitt durch eine Druckknopfverbindung mit einem Matrizenteil gemäß den 8 und 9, das jedoch mittels einer Schraube an einem Holzteil als Stoffteil befestigt ist, in der Schließlage mit einem anderen, vom Druckknopf gehalterten Stoffteil,
  • 11 die Darstellung von 10 nach dem Niederdrücken des Druckknopfes entgegen einer Vorspannung der Arretierungsfeder und nach einer Drehung um 90° gegenüber der in 10 dargestellten Lage.
  • Im ersten Ausführungsbeispiel nach den 1 bis 4 besteht die Druckknopfverbindung 1 zur lösbaren Kupplung zweier Stoffteile 2, 3 aus einem Patrizenteil 4 und einem Matrizenteil 5. Das Patrizenteil 4 wiederum setzt sich zusammen aus dem stiftförmigen Bolzen 6 mit kreisförmigem Querschnitt sowie einem kreisringförmigen Patrizenoberring 7 und einem Patrizenunterring 8. Das Matrizenteil 5 besteht wiederum aus einem kreisringförmigen Matrizenoberring 9 und einem Matrizenunterring 10 sowie aus den zwischen diesen beiden Ringen 9, 10 angeordneten Schließfedern 11, die parallel zueinander in Rücksprüngen 5a des Matrizenteiles 5 angeordnet sind. Diese Rücksprünge 5a sind als Nuten ausgebildet und verlaufen diametral parallel zueinander. Außerdem ist zwischen dem Patrizenunterring 8 und dem Matrizenoberring 9 als Arretierungsfeder eine entropieelastische Feder 12 angeordnet. Diese Arretierungsfeder 12 könnte auch an anderer Stelle, beispielsweise zwischen einer Verlängerung des Kragens 13 des Patrizenteiles 4 und der Oberseite des Matrizenoberringes 9 angeordnet werden.
  • Am kegelstumpfförmigen Ende 4a des Patrizenteiles 4 sind als Ausnehmungen hinterschnittene Nuten 14 angeordnet, und zwar im vorliegenden Beispiel jeweils drei Nutenpaare 14, also insgesamt sechs hinterschnittene Nuten 14, die paarweise diametral gegenüberliegen. Dies hat den Vorteil, daß zum Lösen des Patrizenteiles 4 von den Schließfedern 11 des Matrizenteiles 5 lediglich ein geringer Drehwinkel erforderlich ist. Um diese Drehbewegung jedoch bewerkstelligen zu können, muß zuvor die entropieelastische Arretierungsfeder 12 zwischen dem Patrizenunterring 8 und dem Matrizenoberring 9 durch Drücken des Betätigungsknopfes 15 in Richtung des Pfeiles 16 so weit niedergedrückt werden, bis die Schließfedern 11 über die Kante 14a der Hinterschneidung hinweggelangen. Dann kann die Drehbewegung des Patrizenteiles 4 relativ zum Matrizenteil 5 vorgenommen werden. Da das kegelstumpfförmige Ende 4a des stiftförmigen Bolzens 6 des Patrizenteiles 4, welches die Form eines geraden Kreiskegelstumpfes aufweist, mit einer konischen Außenfläche 4b versehen ist, wird nach Herausgelangen der Schließfedern 11 aus den hinterschnittenen Nuten 14 der Kegelstumpf 4a, 4 unter Wirkung der in ihre entspannte Lage zurückschnellenden Schließfedern 11 in Richtung des Pfeiles 17 aus dem Matrizenteil 5 herausgedrückt.
  • Durch einen Vergleich der 1 bis 3 ist deutlich zu erkennen, daß in 3 die entropieelastische Arretierungsfeder 12 in Richtung des Pfeiles 16 niedergedrückt und dadurch die Schließfedern 11 aus der Öffnung der hinterschnittenen Nuten 14 gelangen. Wird in dieser Lage der 3 die vorbeschriebene Drehbewegung über den Betätigungsknopf 15 auf den stiftförmigen Bolzen 6 des Patrizenteiles 4 ausgeübt, erfolgt der Auswurf des Patrizenteiles 4 aus dem Matrizenteil 5 in Richtung des Pfeiles 17 so, wie es aus 4 entnommen werden kann.
  • Bei diesen Drehbewegungen ist der Bolzen 6 des Patrizenteiles 4 innerhalb seiner Durchtrittsöffnungen 18 im Patrizenoberring 7 und Patrizenunterring 8 frei drehbar, wodurch von ihm auf das Stoffteil 2 keine Zerrbewegungen über den Patrizenoberring 7 und Patrizenunterring 8 ausgeübt werden können.
  • Wie aus den 1 und 3 entnommen werden kann, befindet sich die gleiche Bewegungsmechanik zwischen dem entgegengesetzten Ende des Bolzens 6 des Patrizenteiles 4 und dem Betätigungsknopf 15, um diesen vom Patrizenteil 4 lösen und durch einen anderen, dem geschmacklichen Wandel der Zeiten angepaßten Betätigungsknopf 15 ersetzen zu können. Dies gilt insbesondere für textile Stoffe als Stoffteile 2, 3.
  • In den 5 bis 9 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem der Betätigungsknopf 15 und das Patrizenteil 4 einstückig hergestellt sind. In dem gleichfalls als gerader Kreiskegelstumpf ausgebildeten Patrizenteil 4 befinden sich zwei diametral gegenüberliegende hinterschnittene Nuten 14. Außerdem ist der Betätigungsknopf 15 mit einer griffigen Öse 19 verbunden, die auch als Grifflasche ausgebildet sein kann. In diesem Ausführungsbeispiel ist nicht nur das untere Ende, sondern das gesamte Patrizenteil 4 kreiskegelstumpfförmig ausgebildet.
  • Wie aus den 8 und 9 entnommen werden kann, ist bei diesem Ausführungsbeispiel das Matrizenteil 5 topfförmig ausgebildet, dessen dem Patrizenteil 4 zugewandter offener Oberrand 20 mit den beiden abgekröpften Schließfedern 21 versehen ist, welche in der Schließlage der 8 in die im kegelstumpfförmigen Endbereich 4a des Patrizenteiles 4 vorgesehenen, hinterschnittenen Nuten 14 eingreifen. Das topfförmige Matrizenteil 5 ist an seinem Boden 22 über einen Niet 23 mit dem Stoffteil 3 verbunden. Das Stoffteil 2 kann mit dem Patrizenteil 4 fest verbunden oder auch nur lose durch eine Öffnung 2a von ihm durchgriffen sein, wobei in der Schließlage der Betätigungsknopf 15 ein Herausweichen des Stoffteiles 2 unterbindet. Dies gilt insbesondere für festere Stoffe, wie beispielsweise Persennings, Planen, Segel, Fußbodenmatten, Kunstoffolien oder Platten. Das Stoffteil 2 kann aber auch eine Metallplatte sein.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist gemäß den 8 und 9 die Arretierungsfeder 12 als eine den Boden 22 des topfförmigen Matrizenteiles 5 weitgehend abdeckende, entropieelastische Feder ausgebildet. Zum Lösen des Stoffteiles 2 vom Stoffteil 3 wird zunächst der Betätigungsknopf 15 in der in 8 dargestellen Lage in Richtung des Pfeiles 16 niedergedrückt, wodurch unter Zunahme der Vorspannung der entropieelastischen Feder 12 die Schließfedern 21 des Matrizenteiles 5 aus den hinterschnittenen Nuten 14 des Patrizenteiles 4 herausgleiten und bei Erreichen der Hinterschnittkante 14a der hinterschnittenen Nuten 14 der Betätigungsknopf 15 im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn gemäß dem Pfeil 24 von 9 gedreht werden kann, wodurch die Schließfedern 21 mit den hinterschnittenen Nuten 14 außer Eingriff gelangen.
  • Aufgrund der Kreiskegelstumpfform der Außenfläche 4b des Patrizenteiles 4 sowie durch Zunahme der Vorspannung der Schließfedern 21 beim Herunterdrücken des Richtungspfeiles 16 wird das Patrizenteil 4 in der in 9 dargestellten Lage in Richtung des Pfeiles 17 nach oben ausgeworfen. Damit sind die Stoffteile 2 und 3 voneinander getrennt. Zum Schließen wird der Betätigungsknopf 15 mit dem stoffschlüssig damit verbundenen Patrizenteil 4 nach Aufnahme des Stoffteiles 2 in das topfförmige Matrizenteil 5 hineingedrückt, bis die Schließfedern 21 in die hinterschnittenen Nuten 14 einschnappen können.
  • Damit ist wiederum die Schließlage der 8 erreicht.
  • Aus den 5 bis 9 ist auch die zweite, bereits in der Beschreibungseinleitung beschriebene unabhängige Lösung der Aufgabenstellung entnehmbar, bei welcher die Ausnehmungen im Patrizenteil 4 als hinterschnittene Nuten 14 ausgebildet sind und die Schließfedern 11, 21 mit einer solchen Vorspannung in die Nuten 14 eingreifen, daß vor dem Drehen des Patrizenteiles 4 zum Lösen vom Matrizenteil 5 das Patrizenteil 4 um die Tiefe T (s. 6) der Hinterschnittkanten 14a entgegen der sich noch weiter erhöhenden Vorspannung der Schließfedern 21 (s. 8 und 9) in das Matrizenteil 5 zu drücken ist. Durch diese Ausführungsform wird die in den 8 und 9 dargestellte Arretierungsfeder 12 entbehrlich.
  • Nunmehr wird die Funktion dieser Arretierungsfeder 12 von den Schließfedern 21 übernommen. Es versteht sich, daß ganz Entsprechendes auch für die Ausführungen der 1 bis 4 gilt, wenn die Hinterschnittkanten 14a entsprechend zu den Schließfedern 11 ausgebildet sind.
  • Wenn nunmehr gemäß 8 bei federnder Arretierungsfeder 12 das Patrizenteil 4 durch Herunterdrücken des Betätigungsknopfes 15 in Richtung des Pfeiles 16 nach unten in Richtung des Matrizenteiles 5 gedrückt wird, werden entsprechend dem Neigungswinkel α von 5 die Schließfedern 21 unter eine erhöhte Vorspannung gesetzt. Sobald sich das freie Ende der Schließfedern 21 in gleicher oder oberhalb der Höhe der Hinterschnittkanten 14a befindet, kann das Patrizenteil 4 relativ zum Matrizenteil 5 in eine der beiden Richtungen des Doppelpfeiles 24 von 9 gedreht und somit die Druckknopfverbindung 1 gelöst werden.
  • Dabei ist die Vorspannung der Schließfedern 21 auf den Neigungswinkel α der Erzeugenden 14c des Kegelstumpfes 14b zur Symmetrielängsachse 26 abzustimmen. Je größer der Winkel α ist, desto geringer muß die Vorspannung der Schließfedern 21 bemessen sein und umgekehrt, je geringer der Winkel α ist, desto größer muß die Vorspannung der Schließfedern 21 bemessen werden.
  • Beim vierten Ausführungsbeispiel gemäß den 10 und 11 entspricht das Patrizenteil 4 und das Matrizenteil 5 der Ausführungsform gemäß den 5 bis 9. Jedoch ist nunmehr das Stoffteil 3 beispielsweise ein Holzbrett, wohingegen das Stoffteil 2 eine Kunststoffolie, eine Persenning, ein textiler Stoff, eine Metallplatte oder eine Kunststoffplatte sein kann. In diesem Fall ist das topfförmige Matrizenteil 5 mit einer Holzschraube 25 am hölzernen Stoffteil 3 befestigt. Der Boden 22 des Matrizenteiles 5 ist von einer scheibenförmigen entropieelastischen Feder 12 als Arretierungsfeder abgedeckt. Ansonsten sind mit den 5 bis 9 übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
  • In der Schließlage der 10 greifen die Schließfedern 21 des topfförmigen Matrizenteiles 5 in die hinterschnittenen Nuten 14 des Patrizenteiles 4 ein. Nach Erreichen der Loslage gemäß 11 muß zunächst das Patrizenteil 4 über den Drehknopf 15 in Richtung auf die Arretierungsfeder 12 niedergedrückt und sodann im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn zur Symmetrielängsachse 26 in Richtung des Doppelpfeiles 24 verdreht werden. Nach Erreichen der in 11 dargestellten Lage wird das Patrizenteil 4 mit dem Drehknopf 15 in Richtung des Pfeiles 17 unter der Vorspannung der Schließfedern 21 aus dem Matrizenteil 5 ausgeworfen. Damit ist das Stoffteil 2 vom Stoffteil 3 gelöst. Der Schließvorgang erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Sollte dabei der Benutzer die hinterschnittenen Nuten 14 nicht akkurat zu den Schließfedern 21 in das topfförmige Matrizenteil 5 eindrücken, erfolgt erst gar keine Schließung, weil dann gleichfalls ein sofortiger Auswurf des Patrizenteiles 4 mit dem Betätigungsknopf 15 aus dem Matrizenteil 5 erfolgt und damit dem Benutzer unmittelbar zu erkennen gibt, daß keine Schließung erfolgt ist. Dieser Warnhinweis erfolgt somit gleichfalls automatisch unter der Vorspannkraft der nicht schließen könnenden Schließfedern 21.
  • Es versteht sich, daß auch dieses Ausführungsbeispiel ohne Arretierungsfeder 12 ausgeführt werden kann, wenn die Schließfedern 21 und das Patrizenteil 4 in der zu den 5 bis 9 beschriebenen Weise mit den Merkmalen des Nebenanspruchs 16 versehen sind.
  • Der Kern der Erfindung ist in dem Zusammenwirken der Arretierungsfeder 12 und/oder der Schließfedern 11, 21 mit den hinterschnittenen Nuten 14 zu sehen, in der insgesamt einfachen Ausbildung von Matrizenteil 5 und Patrizenteil 4, in der sicheren Halterungsfunktion und in der Anzeigefunktion, falls keine ordnungsgemäße Schließung erfolgt sein sollte.
  • 1
    Druckknopfverbindung
    2, 3
    Stoffteile
    2a
    Öffnung im Stoffteil 2
    4
    Patrizenteil
    4a
    Ende des Patrizenteiles 4
    4b
    Außenfläche des Endes 4a
    5
    Matrizenteil
    5a
    Rücksprünge im Matrizenteil 5
    6
    stiftförmiger Bolzen
    7
    Patrizenoberring
    8
    Patrizenunterring
    9
    Matrizenoberring
    10
    Matrizenunterring
    11, 21
    Schließfedern
    12
    Arretierungsfeder
    13
    Kragen
    14
    Nuten
    14a
    Hinterschnittkante
    14b
    Kegelstumpf
    14c
    Erzeugende des
    Kegelstumpfes 14b
    15
    Betätigungsknopf
    16, 17, 24
    Pfeile
    18
    Durchtrittsöffnung
    19
    Öse
    20
    Oberrand
    22
    Boden des Matrizenteiles 5
    23
    Niet
    25
    Schraube
    26
    Symmetrielängsachse
    α
    Neigungswinkel
    T
    Tiefe der Hinterschneidung
    der Nuten 14

Claims (19)

  1. Druckknopfverbindung zur lösbaren Kupplung zweier Stoffteile mit einem Matrizenteil an dem einen Stoffteil und einem Patrizenteil an dem anderen Stoffteil, wobei das Patrizenteil in seinem kegelstumpfförmig ausgebildeten Endbereich zwei diametral gegenüberliegende Ausnehmungen aufweist, in welche zwei im Matrizenteil gegenüberliegende Schließfedern in einer Schließlage eingreifen und durch Drehung eines mit dem Patrizenteil verbundenen Betätigungsknopfes um die Längssymmetrieachse in eine Loslage zurückgedrückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen im Patrizenteil (4) als hinterschnittene Nuten (14) ausgebildet sind, deren Querschnitte den Querschnitten der darin eingreifenden Schließfedern entsprechen und zwischen dem Matrizenteil (5) und dem Patrizenteil (4) eine zusätzliche Arretierungsfeder (12) angeordnet ist, die das Patrizenteil (4) entweder ohne Federvorspannung in seiner Schließlage hält oder unter einer Federvorspannung in seine Schließlage drückt.
  2. Druckknopfverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Patrizenteil (4) zur Überführung von einer Schließlage in eine Loslage zunächst entgegen der Kraft der Arretierungsfeder (12) so weit in Richtung auf das Matrizenteil (5) zu drücken ist, bis die Schließfedern (11, 21) des Matrizenteiles (5) aus den hinterschnittenen Nuten (14) des Patrizenteiles (4) herausgelangen und hiernach das Patrizenteil (4) relativ zum Matrizenteil (5) zu drehen ist.
  3. Druckknopfverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsfeder (12) entweder als Schraubenfeder, als Blattfeder oder als eine entropieelastische Feder ausgebildet ist.
  4. Druckknopfverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsfeder (12) auf einem Boden (22) des Matrizenteiles (5) angeordnet ist.
  5. Druckknopfverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsfeder (12) an der Stirnendfläche des kegelstumpfförmigen Endbereiches (4a) des Patrizenteiles (4) vorgesehen ist.
  6. Druckknopfverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsfeder (12) zwischen den beiden die Stoffteile (2, 3) haltenden Elementen (7, 8; 9, 10) von Patrizenteil (4) und Matrizenteil (5) angeordnet ist.
  7. Druckknopfverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Patrizenteil (4) an seinem vom kegelstumpfförmigen Endbereich (4a) abgewandten Ende mit einem griffigen Drehknopf (15) drehfest verbunden ist.
  8. Druckknopfverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf (15) mit einer griffigen Öse (19) oder Grifflasche versehen ist.
  9. Druckknopfverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Matrizenteil (5) topfförmig ausgebildet ist, dessen dem Patrizenteil (4) zugewandter offener Oberrand (20) mit den beiden Schließfedern (21) versehen ist, welche in der Schließlage in die im kegelstumpfförmigen Endbereich (4a) des Patrizenteiles (4) hinterschnittenen Nuten (14) eingreifen.
  10. Druckknopfverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das topfförmige Matrizenteil (5) an seinem Boden (22) über einen Niet (23), eine Schraube (25) oder eine Klebung mit einem der beiden Stoffteile (3 oder 2) verbunden ist.
  11. Druckknopfverbindung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsfeder (12) als eine den Boden (22) des topfförmigen Matrizenteiles (5) weitgehend abdeckende, entropieelastische Feder ausgebildet ist.
  12. Druckknopfverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Matrizenteil (5) das ihm zugeordnete Stoffteil (3) zwischen einem Matrizenoberring (9) und einem Matrizenunterring (10) aufnimmt, die durch Form- und/oder Kraftschluß miteinander verbunden sind.
  13. Druckknopfverbindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Patrizenteil (4) das ihm zugeordnete Stoffteil (2) zwischen einem Patrizenoberring (7) und einem Patrizenunterring (8) aufnimmt, die mit dem Patrizenteil (4) formschlüssig miteinander verbunden sind und ein stiftförmiger Bolzen (6) des Patrizenteiles (4) innerhalb seiner Durchtrittsöffnungen (18) durch den Patrizenoberring (7) und den Patrizenunterring (8) frei verdrehbar ist.
  14. Druckknopfverbindung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsfeder (12) zwischen dem Matrizenoberring (9) und dem Patrizenunterring (8) angeordnet und als entropieelastische Feder ausgebildet ist.
  15. Druckknopfverbindung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsfeder (12) zwischen einem Vorsprung eines Kragens (13) des stiftförmigen Bolzens (6) des Patrizenteiles (4) und der Oberseite des Matrizenoberringes (9) angeordnet ist.
  16. Druckknopfverbindung zur lösbaren Kupplung zweier Stoffteile mit einem Matrizenteil an dem einen Stoffteil und einem Patrizenteil an dem anderen Stoffteil, wobei das Patrizenteil in seinem kegelstumpfförmig ausgebildeten Endbereich zwei diametral gegenüberliegende Ausnehmungen aufweist, in welche zwei im Matrizenteil gegenüberliegende Schließfedern in einer Schließlage eingreifen und durch Drehung eines mit dem Patrizenteil verbundenen Betätigungsknopfes um die Längssymmetrieachse in eine Loslage zurückgedrückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen im Patrizenteil (4) als hinterschnittene Nuten (14) ausgebildet sind und die Schließfedern (11, 21) mit einer solchen Vorspannung in diese Nuten (14) eingreifen, daß vor dem Drehen des Patrizenteiles (4) zum Lösen dieses (4) um die Tiefe (T) der Hinterschnittkanten (14a) entgegen der sich noch weiter erhöhenden Vorspannung der Schließfedern (11, 21) in das Matrizenteil (5) zu drücken ist.
  17. Druckknopfverbindung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Patrizenteil (4) oberhalb der Hinterschnittkanten (14a) die Form eines geraden Kreiskegelstumpfes (14b) aufweist.
  18. Druckknopfverbindung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Schließfedern (11, 21) auf den Neigungswinkel (α) der Erzeugenden (14c) des Kegelstumpfes (14b) zur Symmetrielängsachse (26) abgestimmt ist.
  19. Druckknopfverbindung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Schließfedern (11, 21) um so größer gestaltet ist, je geringer der Neigungswinkel (α) und um so geringer, je größer der Neigungswinkel (α) des geraden Kreiskegelstumpfes (14b) zur Symmetrielängsachse (26) ist.
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