DE10353473A1 - Bauteil einer Brennkraftmaschine und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
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Abstract
Ein Bauteil (1) einer Brennkraftmaschine weist wenigstens einen Bereich (4) auf, welcher während des Betriebs der Brennkraftmaschine thermisch höher belastet ist als ein anderer Bereich (5). Der thermisch höher belastete Bereich (4) weist einen geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten (alpha¶2¶) auf als der thermisch weniger belastete Bereich (5).
Description
- Die Erfindung betrifft ein Bauteil einer Brennkraftmaschine nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Bauteils einer Brennkraftmaschine.
- In Bauteilen von Brennkraftmaschinen, wie beispielsweise Zylinderköpfen oder Kolben, tritt bei einer zyklischen thermischen Belastung häufig das Problem auf, dass durch eine Behinderung der thermischen Ausdehnung von höher belasteten Bereichen in diesen Bereichen so hohe induzierte mechanische Spannungen auftreten, dass in diesen Bereichen aufgrund der starken Plastifizierung und der damit einhergehenden Materialermüdung eine Rissbildung auftritt. Diese Behinderung der thermischen Ausdehnung kommt dadurch zustande, dass das thermisch höher belastete Material dazu tendiert, sich stärker auszudehnen als das thermisch weniger stark belastete Material. Da sich die thermisch höher belasteten Bereiche meist in der Mitte des Bauteils befinden, ist eine solche Ausdehnung nach außen nicht möglich und es kommt zu den genannten Spannungen, insbesondere zu Druckspannungen, die sich beim Abkühlprozess in Zugspannungen umwandeln, die die Materialfestigkeit überschreiten können.
- Bei aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannten Lösungen wird versucht, über eine Verbesserung der Gießtechnik und eine nachfolgende Wärmebehandlung ein möglichst feines und sta biles Gefüge einzustellen. Diese Maßnahmen wirken sich jedoch jeweils auf das gesamte Bauteil aus, so dass die oben angesprochenen Probleme durch diese Maßnahmen nicht beseitigt werden können.
- Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bauteil einer Brennkraftmaschine und ein Verfahren zu dessen Herstellung zu schaffen, bei welchen auch bei unterschiedlich hohen thermischen Belastungen über verschiedene Bereiche des Bauteils die aus dem Stand der Technik bekannten Probleme bezüglich des Versagens der Bauteile vermieden werden.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
- Erfindungsgemäß weist der thermisch höher belastete Bereich des Bauteils einen geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten als der thermisch weniger belastete Bereich auf, was dazu führt, dass sich das gesamte Bauteil bei einer Temperaturerhöhung gleichmäßig ausdehnen kann. Dadurch, dass sich sämtliche Bereiche des erfindungsgemäßen Bauteils gleichmäßig ausdehnen, kommt es zu keiner Dehnungsbehinderung und somit zu keinem Eintreten in den plastischen Verformungsbereich, sodass bei einer Erwärmung mit anschließender Abkühlung im wesentlichen keine bzw. nur sehr geringe Spannungen in dem Bauteil entstehen, wodurch letztendlich die ansonsten vorhandene Gefahr der Rissbildung aufgrund des Überschreitens der zulässigen Spannungen nicht gegeben ist.
- Durch die erfindungsgemäße Adaptierung des thermischen Ausdehnungskoeffizienten an die thermischen Gegebenheiten innerhalb des Bauteils kann somit das Eintreten einer Materialermüdung und/oder einer Rissbildung zu einem späteren Zeitpunkt bzw. zu höheren Belastungen verschoben werden, so dass das erfindungsgemäße Bauteil bei Brennkraftmaschinen mit höheren Leistungen und/oder einer verlängerten Lebensdauer eingesetzt werden kann.
- Ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Bauteils ergibt sich aus den Merkmalen von Anspruch 9.
- Dabei wird das Grundmaterial des Bauteils aufgeschmolzen und es wird ein Zusatzmaterial hinzugefügt, welches zu dem veränderten Wärmeausdehnungskoeffizienten in dem thermisch höher belasteten Bereich führt. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine besonders genaue Kontrolle der Legierungszusammensetzung in dem thermisch höher belasteten Bereich.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschrieben.
- Dabei zeigen:
-
1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Bauteils in einem ersten Zustand; -
2 einen Schnitt durch einen Stegbereich des Zylinderkopfes nach der Linie II-II aus1 in einem ersten Zustand; -
3 den Stegbereich des Zylinderkopfes aus2 in einem zweiten Zustand; -
4 den Stegbereich des Zylinderkopfes aus2 in einem dritten Zustand; und -
5 eine Ansicht des Bauteils aus1 in einem zweiten Zustand; -
6 eine Ansicht des Bauteils aus1 in einem dritten Zustand; -
7 eine Ansicht eines Bauteils gemäß dem Stand der Technik in einem ersten Zustand; -
8 eine Ansicht des Bauteils aus7 in einem zweiten Zustand; und -
9 eine Ansicht des Bauteils aus7 in einem dritten Zustand. - Die
7 ,8 und9 zeigen ein Bauteil1 einer in ihrer Gesamtheit nicht dargestellten Brennkraftmaschine, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist. Bei dem Bauteil1 handelt es sich im vorliegenden Fall um einen Zylinderkopf1a , wobei die1 ,5 und6 eine Ansicht auf eine Trennfläche2 des Zylinderkopfes1a zeigen. Statt um den Zylinderkopf1a könnte es sich bei dem Bauteil1 auch um einen Kolben oder um ein anderes, thermisch sehr stark belastetes Bauteil einer Brennkraftmaschine handeln. - Der Zylinderkopf
1a weist mehrere Ventilbohrungen3 auf, zwischen denen sich ein thermisch höher belasteter Bereich4 befindet, der im vorliegenden Fall als Stegbereich4a bezeichnet wird. Dieser Stegbereich4a ist während des Betriebs der Brennkraftmaschine thermisch höher belastet als der Rest des Bauteils1 bzw. als ein anderer Bereich5 des Bauteils1 . Da die zu dem Zylinderkopf1a gehörende Brennkraftmaschine drei bzw. sechs Zylinder aufweist, sind insgesamt drei Stegbereiche4a vorgesehen. Die Stegbereiche4a sind, da für jeden Zylinder vier Ventilbohrungen3 vorgesehen sind, im wesentlichen kreuzförmig ausgebildet. Wenn pro Zylinder lediglich zwei Ventilbohrungen3 vorgesehen wären, könnten die Stegbereiche2a auch linienförmig ausgebildet sein. Im Falle eines Kolbens wäre der thermisch höher belasteter Bereich4 vorzugsweise die Kolbenmulde. Selbstverständlich kann die Anzahl der Zylinder der Brennkraftmaschine beliebig variieren. - Das Bauteil
1 besteht in seiner Gesamtheit aus einem einheitlichen Material, vorzugsweise aus einem Aluminiumwerkstoff, insbesondere einer Aluminium-Silizium-Legierung, und weist somit einen konstanten Wärmeausdehnungskoeffizienten α1 auf. Die Temperatur des Bauteils1 befindet sich in dem nicht erhitzten Zustand von7 ebenfalls auf einem konstanten Niveau T0 . -
8 zeigt das Bauteil1 in seinem erhitzten Zustand. Dabei herrscht im Inneren des Bauteils1 , nämlich in dem thermisch höher belasteten Bereich4 , eine erhöhte Temperatur T2 im Vergleich zu der niedrigeren Temperatur T1 in dem Bereich5 . Da die Ausdehnung des thermisch höher belasteten Bereichs4 jedoch durch die geringere Ausdehnung des Bereichs5 behindert ist, ergibt sich eine Plastifizierung des Bereichs4 in diesem erhitzten Zustand. - Wenn, wie in
9 dargestellt, das Bauteil1 wieder auf die Temperatur T0 abgekühlt wird, so führt dies zu Zugspannungen im Inneren des Bauteils1 , insbesondere in dem thermisch höher belasteten Bereich4 , was letztlich eine mittels gestrichelter Linien angedeutete Rissbildung nach sich zieht. Eine Rissbildung kann auch an einer, hier nicht dargestellten Glühstiftbohrung beziehungsweise an einer ebenfalls nicht dargestellten Injektionsbohrung erfolgen. - Die
1 bis6 zeigen das Bauteil1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Um im Gegensatz zu der oben erläuterten Problematik eine gleichmäßige Ausdehnung des Bauteils1 während des Betriebs der Brennkraftmaschine zu erreichen, weist der thermisch höher belastete Bereich4 einen geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten α2 auf als der thermisch weniger belastete Bereich5 , der auch weiterhin den Wärmeausdehnungskoeffizienten α1 aufweist. Der unbehandelte Zustand des Bauteils1 ist in den1 und2 dargestellt. - Um das Bauteil
1 herzustellen, wird der höher belastete Bereich4 aufgeschmolzen, so dass ein Schmelzbad6 entsteht, wie in3 dargestellt. Dieses Aufschmelzen wird vorzugsweise mittels eines Strahlverfahrens und insbesondere mittels eines Laserstrahls7 durchgeführt. Alternativ zum Einsatz des Laserstrahls7 könnte auch ein Elektronenstrahl oder dergleichen eingesetzt werden. Des weiteren wäre es auch möglich, das Schmelzbad6 mittels eines WIG-Verfahrens oder auf eine andere geeignete Art und Weise herzustellen. - In das Schmelzbad
6 wird, wie in4 dargestellt, ein Zusatzmaterial8 eingebracht, welches zu der beschriebenen Verringerung des Wärmeausdehnungskoeffizienten α1 des Bauteils1 auf den Wert α2 des höher belasteten Bereichs4 führt. Vorzugsweise wird als Zusatzmaterial8 ein keramisches Material (in Form von Pulvern oder Kurzfasern ; z. B. Al2O3) eingesetzt. Ferner kann das Zusatzmaterial auch auf Silizium-Basis bestehen oder in Form von intermetallischen Dispersoiden bspw. auf der Basis von Al-Fe-Zr/Ce ausgestaltet sein. - Aus der Darstellung gemäß
5 ist erkennbar, dass während des Betriebs der Brennkraftmaschine, also bei einer entsprechenden Erhitzung des Bauteils1 , über die beiden Bereiche4 und5 trotz der erhöhten Temperatur T2 des thermisch höher belasteten Bereichs4 eine gleichmäßige Ausdehnung gegeben ist, da sich das Material des thermisch höher belasteten Bereichs4 weniger stark ausdehnt als das Material des thermisch weniger stark belasteten Bereichs5 und somit von diesem bei seiner Ausdehnung nicht behindert wird. -
6 zeigt schließlich den Zustand nach dem Abkühlen des Bauteils1 und es ist erkennbar, dass keinerlei Rissbildung zu verzeichnen ist.
Claims (12)
- Bauteil einer Brennkraftmaschine, welches wenigstens einen Bereich aufweist, welcher während des Betriebs der Brennkraftmaschine thermisch höher belastet ist als ein anderer Bereich, dadurch gekennzeichnet, dass der thermisch höher belastete Bereich (
4 ) einen geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten (α2) aufweist als der thermisch weniger belastete Bereich (5 ). - Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, der thermisch höher belastete Bereich (
4 ) eine gegenüber dem thermisch weniger belasteten Bereich (5 ) eine veränderte Legierungszusammensetzung aufweist. - Bauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, der thermisch höher belastete Bereich (
4 ) ein keramisches Material oder eine intermetallische Verbindung aufweist. - Bauteil nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Aluminiumwerkstoff besteht.
- Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil ein Zylinderkopf (
1a ) ist. - Bauteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der thermisch höher belastete Bereich (
4 ) ein sich zwischen jeweiligen Ventilbohrungen (3 ) befindlicher Stegbereich (4a ) ist. - Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (
1 ) ein Kolben ist. - Bauteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der thermisch höher belastete Bereich (
4 ) eine Kolbenmulde und oder ein Muldenrand ist. - Verfahren zur Herstellung eines Bauteils einer Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass ein während des Betriebs der Brennkraftmaschine thermisch höher belasteter Bereich (
4 ) als ein anderer Bereich des Bauteils (1 ) aufgeschmolzen wird, und dass in ein durch das Aufschmelzen entstehendes Schmelzbad (6 ) ein Zusatzmaterial (8 ) eingebracht wird, durch welches der thermisch höher belastete Bereich (4 ) einen geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten (α2) erhält als der thermisch weniger belastete Bereich (5 ). - Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufschmelzen mittels eines Strahlverfahrens durchgeführt wird.
- Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Durchführung des Strahlverfahrens ein Laserstrahl (
7 ) eingesetzt wird. - Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzmaterial (
8 ) ein keramisches Material verwendet wird.
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