DE1036077B - Einrichtung zum Schmieren eines Ausgleichsgetriebes - Google Patents

Einrichtung zum Schmieren eines Ausgleichsgetriebes

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DE1036077B
DE1036077B DEM28018A DEM0028018A DE1036077B DE 1036077 B DE1036077 B DE 1036077B DE M28018 A DEM28018 A DE M28018A DE M0028018 A DEM0028018 A DE M0028018A DE 1036077 B DE1036077 B DE 1036077B
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DE
Germany
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differential gear
gear
drive
lubricating
gears
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Pending
Application number
DEM28018A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Julius Liebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication of DE1036077B publication Critical patent/DE1036077B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R17/00Arrangements or adaptations of lubricating systems or devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/042Guidance of lubricant
    • F16H57/043Guidance of lubricant within rotary parts, e.g. axial channels or radial openings in shafts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/048Type of gearings to be lubricated, cooled or heated
    • F16H57/0482Gearings with gears having orbital motion
    • F16H57/0483Axle or inter-axle differentials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Einrichtung zum Schmieren eines Ausgleichsgetriebes Die Treibräderpaare von Kraftfahrzeugen werden im allgemeinen mittels zweier koaxial angeordneter Antriebswellen angetrieben, die durch ein Ausgleichsgetriebe miteinander .gekuppelt sind. Das Ausgleichsgetriebe ist in der Regel als Planetengetriebe mit Kegelrädern ausgebildet. Die Kegelräder des Ausgleichsgetriebes sind in einem Käfig angeordnet, der mit einem angetriebenen Zahnrad verbunden ist. Die Sonnenräder des Ausgleichsgetriebes sitzen drehfest auf den die Fahrzeugräder antreibenden Antriebswellen, während die Planetenräder frei drehbar auf Zapfen des Käfigs gelagert sind. Das Ausgleichsgetriebe hat die Aufgabe, bei konstanter Krafteinleitung in das Getriebe etwaige Ungleichheiten der Umlaufgeschwindigkeiten der angetriebenen Fahrzeugräder oder der Umfangskräfte der Räder auszugleichen. Es wird bei der Kurvenfahrt oder dann, wenn bei der Geradeausfahrt die Straßenverhältnisse für die beiden angetriebenen Räder verschieden sind, wirksam. Die Schmierung des Getriebes erfolgt im allgemeinen dadurch, daß das mit dem Käfig des Getriebes verbundene Zahnrad in einen Ölsumpf eintaucht. Das von dem Zahnrad dem Ölsumpf entnommene Öl gelangt in das Getriebe, in dem sich ein Ölfilm ausbildet, der unter allgemeinen üblichen Betriebsbedingungen ein Schadhaftwerden des Ausgleichsgetriebes durch mangelhafte Schmierung verhindert.
  • Es hat sich gezeigt, daß diese Art der Schmierung ausreicht, wenn das Ausgleichsgetriebe nur kurzzeitig und unter geringer Belastung läuft. Es treten jedoch, insbesondere bei schweren Lastkraftwagen, auch Fälle auf, in denen das Ausgleichsgetriebe längere Zeit und unter großer Belastung laufen muß. So muß das Ausgleichsgetriebe eines schweren Lastkraftwagens bei- ; spielsweise beim Befahren einer vereisten Steigung unter Umständen lange Zeit unter erheblicher Belastung umlaufen, da es hierbei vorkommen kann, daß eines der beiden angetriebenen Räder längere Zeit gleitet. In solchen Fällen besteht bei der bekannten Schmierung des Ausgleichsgetriebes die Gefahr, daß das Getriebe zerstört wird.
  • Aus diesem Grunde wurde auch schon ein Getriebe der eingangs beschriebenen Ausführung zwangsweise geschmiert. Hier wird das Öl aus dem äußeren Raum des Getriebegehäuses mittels einer Pumpe, die beispielsweise durch eine Schraubenverzahnung an einem Getrieberad gebildet wird, zum inneren Teil des Ausgleichsgetriebes zugeführt und von da aus durch die umlaufenden Zahnräder wieder in den oberen Gehäuseteil zurückgeschleudert.
  • Eine zwangsweise Schmierung ist auch schon bei Fahrzeugen mit im Bereich der angetriebenen Fahrzeugräder angeordneten Übersetzungsgetrieben, sogenannten Radnabengetrieben, vorgesehen worden. Deren Wirkungsbereich hat sich aber nur auf diese Radnabengetriebe beschränkt.
  • Bei der Erfindung wird nun davon ausgegangen, mit einem einzigen Schmiermittelkreislauf die beiden Getriebe, also das Ausgleichs- und das Radnabengetriebe zu versorgen.
  • Erfindungsgemäß wird das Schmiermittel über eine Längsbohrung zumindest einer der beiden Antriebswellen von einem zwischen dieser Antriebswelle und dem von dieser Antriebswelle angetriebenen Fahrzeugrad angeordneten, an sich bekannten Radnabengetriebe aus dem von den Rädern des Ausgleichsgetriebes gebildeten Getriebeinnenraum zugeführt.
  • Durch eine derartige gemeinsame Schmierung ist nunmehr bei geringstem technischem Aufwand, insbesondere mit einer einzigen Förderpumpe eine intensive und bei allen Betriebs- bzw. Fahrbedingungen des Fahrzeuges sichere und gleichmäßige Schmierung möglich.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, wobei nur etwa die eine Hälfte des Hinterachsantriebes eines Lastkraftwagens gezeichnet ist. Der Aufbau des Antriebes wird nur an Hand des dargestellten Teiles des Antriebes beschrieben, da die zu dem nicht dargestellten Fahrzeugrad führenden wesentlichen Teile des Antriebes grundsätzlich den dargestellten Teilen gleichen und spiegelbildlich zu diesen Teilen angeordnet sind.
  • Von dem nicht gezeichneten Motor eines Kraftfahrzeuges wird unter Zwischenschaltung eines ebenfalls nicht gezeichneten Geschwindigkeitswechselgetriebes ein Kegelrad 1 angetrieben. Das Kegelrad 1 kämmt mit .einem Tellerrad 2. Das Tellerrad 2 ist mit dem Käfig 3 eines Ausgleichsgetriebes 4 verbunden. Der Käfig 3 ist mittels Rollenlagern 5, 6 in einem Gehäuse 7 gelagert, welches zu den Achstrichtern 8 verlängert ist. Auf Zapfen 9, 10 des Käfigs 3 sind frei drehbar die Planetenräder il, 12 gelagert. Die Planetenräder 11, 12 kämmen mit den Sonnenrädern 13, 14, die drehfest auf den durch die Achstrichter 8 hindurchgeführten Antriebswellen 15 sitzen. An dem dem Ausgleichsgetriebe 4 abgewandten Ende sitzt auf der Antriebswelle 15 drehfest ein Stirnrad 16. Dieses Stirnrad bildet mit dem Stirnrad 17 zusammen das dem angetriebenen Fahrzeugrad 18 zugeordnete Radgetriebe. Die Stirnräder 16, 17 des Radgetriebes sind mittels Rollenlagern 19, 20 bzw. 21, 22 in einem Gehäuse 23 gelagert, welches an den Achstrichter 8 angeflanscht ist. Das Stirnrad 17 sitzt drehfest auf einer Welle 24, welche ihrerseits das Fahrzeugrad antreibt.
  • Die Schmierung des Radgetriebes 16, 17 erfolgt in üblicher Weise mittels einer Schmierölpumpe 25, die in das Gehäuse 7 des Ausgleichsgetriebes 4 eingebaut ist. Die Pumpe 25 fördert über eine Leitung 26 in das Gehäuse 23 des Radgetriebes und saugt das Schmieröl aus diesem Gehäuse über den Achstrichter 8 und dessen Erweiterung 27 wieder an. Um eine einwandfreie Schmierung des Ausgleichsgetriebes 4 zu ermöglichen. ist die Antriebswelle 15 mit einer konzentrischen Längsbohrung 28 versehen. Durch diese Längsbohrung gelangt ein Teil des in das Gehäuse 23 des Radgetriebes geförderten Schmieröles in den von den einander zugekehrten Flächen der Kegelräder des Ausgleichsgetriebes gebildeten Raum 29 desselben. Bei umlaufendem Ausgleichsgetriebe gelangt es unter der Wirkung der dabei auftretenden Fliehkraft zwischen den Zähnen der Kegelräder und der Lagerung der Kegelräder 11, 12 sowie Bohrungen 30 des Käfigs 3 hindurch aus dem Käfig 3 heraus und wird wieder von der Pumpe angesaugt.
  • In dem Gehäuse 23 bildet sich ein genügend großer Druck aus, der gewährleistet, daß dem Ausgleichsgetriebe 4 über die Bohrung 28 stets eine genügende Schmierölmenge zufließt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Schmieren eines die koaxial angeordneten Antriebswellen zweier Fahrzeugräder miteinander kuppelnden Ausgleichsgetriebe mit einem zwangläufigen Schmiermittelkreislauf, der das Ausgleichsgetriebe von innen nach außen durchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel über eine Längsbohrung (28) zumindest einer der beiden Antriebswellen (15) von einem zwischen dieser Antriebswelle und dem von dieser Antriebswelle angetriebenen Fahrzeugrad (18) angeordneten, an sich bekannten Radnaliengetriebe (16, 17) aus dem von den Rädern (11 bis 14) des Ausgleichsgetriebes (4) gebildeten Getriebeinnenraum (29) zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung H 1016211/63c8 (bekanntgemacht am 7.5.1953) österreichische Patentschrift Nr. 170663.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT170663B (de) * 1939-10-24 1952-03-10 Motor Car Works Nat Corp Verfahren zum Schmieren des Ausgleichsgetriebes, insbesondere für Kraftfahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT170663B (de) * 1939-10-24 1952-03-10 Motor Car Works Nat Corp Verfahren zum Schmieren des Ausgleichsgetriebes, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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