DE1045112B - Anordnung zum Sortieren von hintereinander kontinuierlich weiterbewegten einzelnen Blechstreifen - Google Patents

Anordnung zum Sortieren von hintereinander kontinuierlich weiterbewegten einzelnen Blechstreifen

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DE1045112B
DE1045112B DEU2768A DEU0002768A DE1045112B DE 1045112 B DE1045112 B DE 1045112B DE U2768 A DEU2768 A DE U2768A DE U0002768 A DEU0002768 A DE U0002768A DE 1045112 B DE1045112 B DE 1045112B
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Dipl-Ing Fritz Ungerer
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FRITZ UNGERER DIPL ING
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FRITZ UNGERER DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/36Sorting apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C5/361Processing or control devices therefor, e.g. escort memory

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  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)
  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)

Description

Es sind Sortieranlagen für Blechstreifen bekannt, bei denen die Blechstreifen kontinuierlich eine Prüfeinrichtung durchlaufen und bei Abweichen von einem bestimmten Sollmaß, nämlich der Blechdicke, magnetisiert werden. Danach werden sie durch eine auf die Magnetisierung ansprechende Vorrichtung von den unmagnetisiert gebliebenen Blechstreifen getrennt und einem besonderen Stapel zugeführt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die Magnetisierung nicht sichtbar ist, so daß, wenn die Blechstreifen von ihrem Stapel entfernt sind, später nicht zu erkennen ist, ob die betreffenden Stücke zu den guten oder zu den Ausschußblechstreifen gehören. Weiterhin ist es bekannt, Keramikplatten aufeinanderzustapeln und an Farbrollen vorbeizuführen, die je nach dem Unterschied in der Länge bzw. Breite der einzelnen Platten untereinander an deren Rändern einen oder mehrere Farbstriche hinterlassen. Nach der so durchgeführten Kennzeichnung der Platten werden diese entsprechend der Anzahl der Striche von Hand sortiert.
Bei einer anderen bekannten Anlage zum Sortieren von Blechstreifen sind, in Bewegungsrichtung der Blechstreifen gesehen, vor der Aussortierungsvorrichtung eine sichtbar markierende Vorrichtung und vor dieser eine die Blechoberfläche prüfende Vorrichtung angeordnet. Die Markiervorrichtung wird dabei von der Prüfvorrichtung ausgelöst, die zugleich auch über ein Verzögerungsrelais die die fehlerhaften, markierten Blechstreifen aussortierende Vorrichtung steuert. Je nach der Geschwindigkeit, mit welcher die Blechstreifen durch die Anlage laufen, muß die Lage der Markiervorrichtung in bezug auf die Aussortiervorrichtung verändert werden, damit immer eine gleich große Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt des Markierens und dem Zeitpunkt, zu dem die Aussortiervorrichtung passiert wird, eingehalten ist.
Zur Oberflächenprüfung von Werkstücken ist es bekannt, Fotozellen zu verwenden, die in der Bewegungsbahn der Werkstücke liegende Greifer oder Fallklappen steuern.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß, in Bewegungsrichtung der Blechstreifen gesehen, mindestens eine vorzugsweise als Dickenmeßvorrichtung ausgebildete Prüfvorrichtung, mindestens eine von dieser auslösbare, fehlerhafte Blechstreifen durch lösbar aufgebrachte, körperliche, fest umgrenzte Mittel, z. B. Papierklebestreifen, sichtbar markierende Vorrichtung und eine auf eine solche sichtbare Markierung ansprechende, das Aussortieren der fehlerhaften Blechstreifen einleitende Vorrichtung angeordnet sind.
Gegenüber der bekannten Sortieranlage, bei der die fehlerhaften Blechstreifen magnetisiert werden, hat die erfindungsgemäße Anordnung die Vorteile, daß die Leistung dieser Anordnung auch der Leistung von Anordnung zum Sortieren
von hintereinander kontinuierlich
weiterbewegten einzelnen Blechstreifen
Anmelder:
Dipl.-Ing. Fritz lingerer,
Pforzheim-Brötzingen, Arlinger Str. 6
Dipl.-Ing. Fritz Ungerer, Pforzheim-Brötzingen,
ist als Erfinder genannt worden
Bandzerteilanlagen beliebiger Größe angepaßt werden kann und daß die fehlerhaften Bleche durch die sichtbare Markierung so gekennzeichnet sind, daß jedes einzelne Blech auch nach Entnahme vom Ausschußstapel als zum Ausschuß gehörig erkannt werden kann, ohne daß es dazu besonderer Hilfsmittel bedarf. Die durch die erfindungsgemäße Anordnung sortierten Bleche bleiben unmagnetisch, was in den meisten Anwendungsfällen der Bleche erforderlich ist. Dadurch, daß die sortierten Bleche unmagnetisch bleiben, können sich an ihnen auch keine Eisenteilchen festsetzen, die sonst leicht die Blechoberfläche zerkratzen könnten. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung können nicht nur Stahlbleche, sondern auch Bleche aus beliebigem anderem Werkstoff, z. B. Aluminium, Messing, sortiert werden.
Auch gegenüber der bekannten Sortieranlage, bei der die fehlerhaften Blechstreifen sichtbar markiert werden, hat die erfindungsgemäße Anordnung den Vorteil, daß ihre Leistung derjenigen von Bandzerteilanlagen beliebiger Größe angepaßt werden kann, da die Arbeitsfähigkeit der erfindungsgemäßen Sortieranordnung in weiten Grenzen unabhängig von der Blechgeschwindigkeit ist. Dadurch, daß die das Aussortieren einleitende Vorrichtung auf die sichtbare Markierung anspricht — also nicht von der Prüfvorrichtung gesteuert wird —, ist die Anordnung der Vorrichtung nicht an eine bestimmte Entfernung zu der Prüfvorrichtung oder zu der Markiervorrichtung gebunden, so daß die neue Sortieranordnung einfacher in ihrem Aufbau ist und sich damit mit geringeren Kosten erstellen
go läßt. Dies auch deshalb, weil eine Bewegbarkeit der Markiervorrichtung mit Rücksicht auf verschiedene Blechgeschwindigkeiten nicht erforderlich ist, was wiederum bedingt, daß die erfindungsgemäße Sortieranordnung zuverlässiger als die bekannte Anlage ar-
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beitet, denn bei allen Blechgeschwindigkeiten behalten die Vorrichtungen ihre gegenseitige Lage bei.
Die Anordnung kann mehrere P ruf vorrichtungen zum Prüfen der Maße und (oder) wichtiger Materialeigenschaften des Blechstreifens aufweisen. Bei einer Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung ist die einen fehlerhaften Blechstreifen markierende Vorrichtung so ausgebildet, daß sie jedes fehlerhafte Blech unabhängig von dem festgestellten Fehler mit der gleichen Markierung kennzeichnet. Bei einer anderen Ausführungsform der Anordnung sind entweder mehrere Markierungsvorrichtungen vorgesehen, wobei jede Prüfvorrichtung oder aber einzelne Gruppen von Prüfvorrichtungen je einer besonderen Markierungsvorrichtung zugeordnet sind, oder ist die Markierungsvorrichtung so ausgebildet, daß sie den Fehlerkategorien entsprechend verschiedene Markierungen auf den fehlerhaften Blechstreifen anbringen kann. Der Vorteil einer derartigen Ausführungsform der Anordnung, bei der die fehlerhaften Blechstreifen ent- ao sprechend den festgestellten Fehlern verschieden markiert werden, liegt darin, daß die fehlerhaften Blechstreifen durch die das Aussortieren einleitende Vorrichtung nach den verschiedenen Fehlerkategorien getrennt aussortiert werden können und daß, auch wenn eine nach den festgestellten Fehlern getrennte Aussortierung nicht gleich erfolgt, bei Weiterverarbeitung des Ausschusses ohne weitere Prüfung erkennbar ist, warum ein Blechstreifen aus den Blechstreifen erster Wahl aussortiert wurde.
Bei einer Ausführuhgsform der erfindungsgemäßen Anordnung ist zusätzlich zu den von den Prüfvorrichtungen selbsttätig ausgelösten Markierungsvorrichtungen mindestens eine νοη Hand auslösbare Markierungsvorrichtung vorgesehen. Dadurch können auch Blechstreifen markiert werden, die einen von einem Bedienungsmann festgestellten Fehler aufweisen, auf den die Blechstreifen durch die Prüfvorrichtung nicht geprüft werden.
Bei einer Ausführungsform der Anordnung werden die fehlerhaften Blechstreifen durch selbsttätig aufgeklebte Papierstreifen markiert, die vorzugsweise entsprechend den verschiedenen Fehlerkategorien verschiedenfarbig sind.
Diese Ausführungsform kann dahin gehend ausgebildet sein, daß die Papierstreifen von den den Blechstreifen leicht entfernbar, z. B. nur längs ihrer Mittellinie klebend, ausgebildet sind.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung in Verbindung mit einer Bandzerteilanlage in schematischer Darstellung von oben gesehen;
Fig. 2, 3 und 4 zeigen schematisch eine Ausführungsform einer Markierungsvorrichtung im Rahmen der erfindungsgemäßen Anordnung in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Bei der Anlage nachFig. 1, bei der eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung in Verbindung mit einer Bandzerteilanlage schematisch dargestellt ist, ist eine Vorratsrolle 1, die ein einige 100 m langes Blechband enthalten kann, in einer Haltevorrichtung 2 gelagert. Das BlechbandS ist von der Vorratsrolle weg durch ein Richtgerät 4 hindurch zu einem Prüfgerät 5 geführt, das in der dargestellten Ausführungsform die Dicke des Blechstreifens prüft. Das Blechband wird nach Durchtritt durch den Dickenmesser zu der Schereö geführt, die das Band in einzelne Streifen 7 bestimmter Länge- zerteilt. Die Blechstreifen 7 werden auf einem Transportband 8 zu Markierungsvorrichtungen 9, 10, 11 befördert, die fehlerhafte Blechstreifen mit Papierklebestreifen 12 kennzeichnen. Die Blechstreifen werden zu einer auf die Markierung ansprechenden Vorrichtung 13 weiterbewegt, die das Aussortieren der markierten Blechstreifen durch die Sortiervorrichtung 14 einleitet. In der dargestellten Ausführungsform werden die markierten Blechstreifen durch die Sortiervorrichtung, z. B. magnetisch, auf das Förderband 15 gehoben, während die nicht markierten Blechstreifen auf das Förderband 16 fallen. Die auf den Bändern 15 bzw. 16 weiterbeförderten Blechstreifen werden durch besondere Stapelvorrichtungen gestapelt.
Der Dickenmesser 5 enthält zwei Organe 17 und 18. Das Organ 17 spricht an, wenn die Dicke des durch den Dickenmesser laufenden Bandabschnittes größer als das eingestellte Prüfmaß ist, das Organ 18 dann, wenn der durchlaufende Bandabschnitt dünner als dieses Maß ist.
Die Organe 17 und 18 geben Steuerimpulse so verzögert über die Leitungen 19 bzw. 21 an den Magneten 20 in der Markiervorrichtung 10 bzw. an den Magneten 22 in der Markiervorrichtung 11, daß diese Markiervorrichtung 10 bzw. 11 in dem Augenblick ausgelöst wird, in dem der Blechstreifen mit der von dem Prüfmaß abweichenden Dicke durch diese Markiervorrichtung läuft. Die Markiervorrichtung 9 enthält eine Vorratsrolle 24 mit gelbem, die Markiervorrichtung 10 eine Vorratsrolle 24 mit rotem und die Markiervorrichtung 11 eine Vorratsrolle 24 mit grünem Papierklebeband.
Bei jeder der Markiervorrichtungen 9, 10 und 11 ist die Vorratsrolle 24 auf einer Welle 23 gelagert. Mit einer Treibrolle 25 ist ein Zahnrad 26 drehfest verbunden, mit dem ein Zahnrad 27 im Eingriff steht, das von einem auf der Welle 28 befestigten Zahnrad 29 angetrieben ist. Auf der Welle 28 ist ein Klinkenrad 30 befestigt, das mit einer an dem Gestängeteil 31 angelenkten Klinke 32 zusammenarbeitet. Der Gestängeteil 31 ist am Arm 34 eines um die Achse 33 schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebels 34, 35 angelenkt. Der Arm 35 des Hebels 34, 35 ist mit einem von dem Magneten 20 (22) bewegbaren Verbindungsglied 36 gelenkig verbunden. An dem Hebelarm 34 ist ein Obermesser 37 einer Schneidvorrichtung 37, 38 befestigt. Das Untermesser 38 steht fest. Am Ende des Hebelarmes 34 ist ein Gummidrücker 39 um die Achse 40 schwenkbar gelagert. Eine Feder 41 ist bestrebt, den Gummidrücker in der in Fig. 2 und 3 gezeichneten Lage zu halten. Das Obermesser 37 kann auch am Gummidrücker 39 und mit ihm um die Achse 40 schwenkbar befestigt sein.
Wenn der Magnet 20 (22) von dem Organ 17 (18) des Dickenmessers 5 einen kurzen Stromimpuls erhält, so schwenkt der Hebel 34, 35 um die Achse 33, so daß die Klinke 32 das Klinkenrad 30 um einen Zahn in Pfeilrichtung verdreht. Die Übersetzung der Zahnräder 29, 27 und 26 ist so gewählt, daß die Drehung der Treibrolle 25 ausreicht, um das zwischen ihr und einer Andrückrolle 44 hindurchgeführte Band 42 etwa um 4 cm von der Vorratsrolle abzuziehen und zwischen die Messer 37, 38 vorzuschieben. Am Ende der Schwenkbewegung des Armes 34 schneidet das Obermesser 37 den Papierstreifen 12 von dem Band 42 ab (Fig. 4). Zugleich wird der Papierstreifen von dem Gummidrücker 39 gegen den an der Markiervorrichtung vorbeilaufenden fehlerhaften Blechstreifen 7 gedruckt. Das Papierband ist nicht auf seiner ganzen Unterseite klebend, sondern nur längs seiner Mittellinie klebend ausgebildet, so daß der Markierungsstreifen später wieder leicht entfernt werden kann, ohne daß Rückstände auf der-Blechoberfläche zurück-
bleiben. Wird der Magnet 20 (22) stromlos, so geht die Markiervorrichtung in ihre in Fig. 2 gezeichnete Ausgangsstellung zurück.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Markiervorrichtung 9 nicht selbsttätig durch eine Prüfvorrichtung 5, sondern durch einen Bedienungsmann ausgelöst, der die vorbeibewegten Blechstreifen daraufhin prüft, ob ihre Oberfläche einwandfrei ist. In dem Augenblick, in dem ein Blechstreifen mit fehlerhafter Oberfläche an einer Marke 45 vorbeibewegt wird, betätigt der Bedienungsmann den Hebel 46, wodurch über eine entsprechende Verzögerungsschaltung die Markiervorrichtung 9 in dem Moment ausgelöst wird, in dem der fehlerhafte Blechstreifen an ihr vorbeiläuft. Die Klebestreifen der Markiervorrichtung 9 werden an einer anderen Stelle der Blechstreifen aufgeklebt als die Klebestreifen der Markiervorrichtungen 10 und 11, z. B. neben den Klebestreifen der Markiervorrichtungen 10 und 11.
Die Farben der Papierklebestreifen sind so gewählt, daß ein Blechstreifen, der dünner als das Prüfmaß ist, durch einen grünen Klebestreifen, ein Blechstreifen, der dicker ist als das Prüfmaß, durch einen roten Klebestreifen und ein Blechstreifen mit fehlerhafter Oberfläche durch einen gelben Klebestreifen gekennzeichnet die Markierungsvorrichtungen 9,10,11 verläßt.
Das die Aussortierung einleitende Gerät spricht auf die Veränderung der Reflexion der Blechoberfläche durch die Klebestreifen an.
Wenn die fehlerhaften Blechstreifen entsprechend den verschiedenen Fehlern gesondert gestapelt werden sollen, so wird eine auf die einzelne Farbe des Klebestreifens ansprechende, z. B. auf die Größe der Reflexion in gleich- und andersfarbigem Licht mit Hilfe lichtelektrischer Zellen ansprechende Vorrichtung verwendet.
Bei einer anderen Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung werden die Steuerimpulse von dem Dickenmesser nicht verzögert, sondern in dem Augenblick an die Markiervorrichtung abgegeben, in dem ein Blechabschnitt mit einer Dicke durch den Dickenmesser läuft, die aus der eingestellten Maßtoleranz herausfällt. Durch diesen Steuerimpuls wird die Markiervorrichtung unter Strom gesetzt und die Auslösung vorbereitet. Zur Auslösung der Markiervorrichtung dient eine mechanische oder lichtelektrische Auslösevorrichtung, die in der Blechaufrichtung hinter dieser Markiervorrichtung angeordnet ist und anspricht, wenn die Vorderkante des betreffenden Blechstreifens an dieser Auslösevorrichtung vorbeiläuft. Die Auslösevorrichtung ist in der Bewegungsrichtung der Blechstreifen verschieb- und einstellbar angeordnet. Dadurch kann der Abstand eingestellt werden, in dem die markierenden Klebestreifen von der Blechstreifenvorderkante entfernt durch die Markierungsvorrichtung aufgeklebt werden. Es ist zweckmäßig, die Markierung höchstens 10 bis 15 cm von einer Ecke eines Blechstreifens entfernt anzubringen. Auch die von Hand betätigte Markiervorrichtung 9 kann entsprechend dieser zuletzt beschriebenen Ausführungsform durch eine besondere Auslösevorrichtung ausgelöst werden.
Es kann auch zweckmäßig sein, bei einer Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung die Markierungsvorrichtungen nicht in Bewegungsrichtung der Blechstreifen hintereinander, sondern nebeneinander anzuordnen.
Der Dickenmesser oder ein anderes Prüfgerät kann auch hinter der Schere angeordnet sein. Die Dicke der Bleche wird dann zweckmäßig berührungslos, z. B. mit Hilfe der von der Blechdicke abhängigen Absorption von radioaktiver Strahlung, gemessen.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht auf die Verwendung zum Sortieren von einzelnen Blechstreifen beschränkt, sie kann genausogut zum Sortieren von anderen Teilen und auch hinsichtlich anderer als den erwähnten Eigenschaften verwendet werden.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Sortieren von hintereinander kontinuierlich weiterbewegten, einzelnen Blechstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß, in Bewegungsrichtung der Blechstreifen gesehen, mindestens eine vorzugsweise als Dickenmeßvorridhtung ausgebildete Prüfvorrichtung, mindestens eine von dieser auslösbare, fehlerhafte Blechstreifen durch lösbar aufgebrachte, körperliche, fest umgrenzte Mittel, z. B. Papierklebestreifen, sichtbar markierende Vorrichtung und eine auf eine solche sichtbare Markierung ansprechende, das Aussortieren der fehlerhaften Blechstreifen einleitende Vorrichtung angeordnet sind.
2. Anordnung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den selbsttätig auslösbaren Markierungsvorrichtungen mindestens eine von Hand auslösbare Markierungsvorrichtung vorgesehen ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsvorrichtung zum Markieren der Blechstreifen mit mehreren entsprechend den Fehlerkategorien verschiedenen Markierungen ausgebildet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Prüfvorrichtung eine Richtmaschine und zwischen der Prüfvorrichtung und der Markiervorrichtung eine ein Blechband in Streifen gleicher Länge abschneidende Schervorrichtung angeordnet ist.
5. Verfahren zum Markieren von Blechstreifen im Rahmen der Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß Papierstreifen, vorzugsweise entsprechend den verschiedenen Fehlerkategorien verschiedenfarbige Papierstreifen, auf die fehlerhaften Blechstreifen selbsttätig aufgeklebt werden.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Markiervorrichtung eine Vorratsrolle mit Papierklebeband, eine das Band von der Vorratsrolle abziehende Treibrolle, eine ein Stück von dem Band abschneidende Schneidvorrichtung und einen den abgeschnittenen Streifen auf einen vorbeilaufenden Blechstreifen andrückenden beweglichen Teil aufweist und daß die Treibrolle, die Schneidvorrichtung und der bewegliche Teil über ein gemeinsames Gestänge angetrieben sind.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibrolle durch eine in ein mit der Treibrolle in Wirkungsverbindung stehendes Klinkenrad eingreifende, von dem Gestänge bewegte Klinke angetrieben ist.
8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Obermesser der Schneidvorrichtung unmittelbar an dem Gestänge befestigt ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Bewegungsrichtung des vorbeilaufenden Blechstreifens
gegen Federwirkung beweglicher, das abgeschnittene Papierband an den Blechstreifen andrückender Gummidrücker an dem das bewegliche Obermesser tragenden Gestängeteil befestigt ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierstreifen leicht entfernbar, z. B. nur längs seiner Mittellinie klebend ausgebildet ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der das Aussortieren der fehlerhaften Bleche einleitenden Vorrichtung eine mit dieser zusammenwirkende, auf die aufgebrachte Markierung der Blechstreifen ansprechende lichtelektrische Zelle vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 904354, 881 881,
866, 614772, 475 612, 467 436;
USA.-Patentsc(hrift Nr. 2576043;
Zeitschrift »Werkstatt u. Betrieb«, 1954, Heft 5,
S. 259, 260.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©■809 880/279 11.5»
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