DE104536C - - Google Patents

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DE104536C
DE104536C DENDAT104536D DE104536DA DE104536C DE 104536 C DE104536 C DE 104536C DE NDAT104536 D DENDAT104536 D DE NDAT104536D DE 104536D A DE104536D A DE 104536DA DE 104536 C DE104536 C DE 104536C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/72Means for anchoring the cables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

PATENTAMT.
Ankerwagen für Maschinenpflüge.
Bei gewissen Maschinenpflügen wird ein ein- oder mehrschariger Kipppflug ' durch den Antrieb des Windewagens einmal nach der einen und dann nach der anderen Richtung gezogen, indem das Seil über eine Seilrolle eines Ankerwagens läuft.
Bei grofsem Eigengewicht des Ankerwagens kann nun leicht der Fall eintreten, dafs die Reibung des Seiles nicht genügt, um ihn für einen neuen Furchenzug vorwärts zu bewegen; auf die Räder aufgesetzte Scheibenringe geben, anderseits bei hartem Boden dem Ankerwagen nicht den nöthigen Halt.
Man schliefst daher den Ankerwagen wohl mittels Kette an einen in den Boden eindringenden Zuganker an. Bekannte Zuganker zu diesem Zweck haben mehrere gebogene Klauen und müssen, da sie auf Herausreifsen des erfafsten Erdreiches wirken, tief eingreifen und breit ausgeführt werden, wodurch sie unverhältnifsmäfsig schwer werden.
Auch hat man vorgeschlagen, den Ankerwagen durch Stützvorrichtungen festzuhalten. Nach Patentschrift Nr. 16487 dienen z. B. Sperrfüfse dazu, eine Kraftvermittelungsmaschine zwar nicht in der Richtung nach dem Pfluge zu, aber in entgegengesetzter Richtung festzuhalten. Solche Sperrfüfse sind durch zwei Stangen gelenkartig mit der Radachse verbunden' und lediglich auf- und abstellbar; sie können daher nicht fest gegen das Erdreich gezogen werden und, wollte man sie als Anker beim Pflügen benutzen, den für das Pflügen nöthigen Halt im Boden auch nicht erlangen. Ebensowenig kann man einen solchen Halt mit einem Erdanker gewinnen, wie er z. B. durch die amerikanische Patentschrift Nr. 403811 bekannt geworden ist. Die bei dieser Einrichtung benutzten Stützstangen mit Getriebe vermögen den Ankerwagen nicht genügend festzuhalten.
Vor dem Beginn der Pflugarbeit und unter der Gegenwirkung des Ankerwagengewichtes kann der Stützanker der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Stützvorrichtung nahezu waagrecht bezw. gegen die Arbeitsrichtung, nach welcher der . Widerstand im Boden geschaffen werden mufs, fest gegen das Erdreich gedrückt werden, um dem Ankerwagen schon vorher eine feste und sichere Einstellung zu geben, und zu diesem Zweck ist der mit Druckplatte zum Zusammenpressen des Erdbodens versehene Stützanker in Richtung der Furchen verlegbar. . ■
Fig. ι a zeigt in schematischer Darstellung einen Windewagen, einen Kipppflug und einen Ankerwagen mit seitlichem Stutzanker, Fig. 1 in gröfserem Mafsstabe einen Längsschnitt durch den Ankerwagen, Fig. 2 einen Querschnitt, Fig. 3 eine Oberansicht, theilweise im Schnitt, und Fig. 4 in Oberansicht den Stützanker für sich.
Der Windewagen ist mit M bezeichnet, der mehrscharige Kipppflug ■ mit K und der Ankerwagen mit A. Der Stützanker S des letzteren hat Rahmenform und trägt an dem einen Ende zwei Griffspitzen mit Druckplatte s und an dem anderen Ende zwei Gabeln s1 mit Gelenkbolzen s'2. Letztere verbinden die Gabeln mit je einer der gegen Drehung gesicherten Muttern n, welche durch Spindeln / bezw. I1 in der einen oder anderen Richtung verschoben·, werden,
wodurch der Anker S die in vollen Linien bezw. die punktirt angegebene Stellung erhält.
Auf der Spindel /, welche mittels Handkurbel oder Handrades gedreht werden kann, sitzt ein Kettenrad h, welches durch Kette k das Kettenrad h1 und damit die Spindel /' in Drehung versetzt, wodurch die Muttern η und durch diese der Stützanker S verlegt werden.
Aufser Arbeit liegt der Stützank'er S auf den Tragrollen m und der Ankerwagen kann dann fortgefahren werden.
Soll die Arbeit beginnen, so dreht man die Spindel / derart, dafs sich die Muttern η auf den Spindeln / und ll nach einer Richtung bewegen und die Spitzen des Ankers in den Erdboden eindringen. Die Druckplatte s drückt dann bei weiterer Drehung der Spindeln den Boden gegen die Arbeitsrichtung stark zu- | sammen und stützt dadurch den Ankerwagen sicher ab, bevor überhaupt noch die Pflugarbeit- beginnt.
Soll- der Stützanker S aus der Erde gezogen werden, so zieht man die Muttern η nach entgegengesetzter Richtung, wodurch der Stützanker S ausgehoben wird und sich wieder auf die Tragrollen m legt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ankerwagen für Maschinenpflege, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit Druckplatte (s) versehener Stützanker (S) am Ankerwagen (A) mittels Muttern (n) und Schraubenspindeln (H1) von Hand in Richtung des Zugseiles verstellbar ist, zum Zwecke, den Anker schon vor Beginn der Pflugarbeit unter der Gegenwirkung des Ankerwagengewichtes gegen die Arbeitsrichtung fest in das Erdreich eindrücken zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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