DE104900C - - Google Patents
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- DE104900C DE104900C DENDAT104900D DE104900DA DE104900C DE 104900 C DE104900 C DE 104900C DE NDAT104900 D DENDAT104900 D DE NDAT104900D DE 104900D A DE104900D A DE 104900DA DE 104900 C DE104900 C DE 104900C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/30—Cells comprising movable electrodes, e.g. rotary electrodes; Assemblies of constructional parts thereof
- C25B9/303—Cells comprising movable electrodes, e.g. rotary electrodes; Assemblies of constructional parts thereof comprising horizontal-type liquid electrode
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B11/00—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
- C25B11/02—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by shape or form
- C25B11/033—Liquid electrodes
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/005—Amalgam decomposition cells
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- Electrolytic Production Of Metals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12: Chemische Verfahren und Apparate.
Für den Bau von Apparaten zur continuirlichen Elektrolyse von Chloralkalien bezw. Alkalisalzen
vermittelst Quecksilberkathode ist als Prinzip maßgebend, das freiwerdende Alkalimetall
durch das Quecksilber der Kathode aufnehmen zu lassen und\ folgend das so erhaltene
Amalgam in einem anderen Theil des Apparates in Alkalihydroxyd und metallisches
Quecksilber zu zerlegen, welches letztere dem elektrolytischen Behälter wieder zugeführt wird.
Diese Grundlage bedingt, daß beträchtliche Quecksilbermengen beständig in Circulationsfiuß
erhalten bleiben. Dies zu erreichen, hat man verschiedene Wege eingeschlagen: man
hat den ganzen Apparat beweglich gestaltet und ihm Schaukelbewegung ertheilt; man hat
permanente Neigung vorgesehen, derart, daß der Boden in geneigter Lage angeordnet und
das Quecksilber darüber fließen gelassen wird, oder daß man das Quecksilber durch Kanäle
leitet, welche sich in einer Schraubenlinie hinziehen ; man hat zur Verdrängung vermittelst
Tauchkolben gegriffen und schließlich auch Circulation durch Pumpen eingerichtet. Indem
bei all diesen Vorkehrungen die Gesammtmasse des Quecksilbers in Fluß ist, haben sie den
gemeinsamen Uebelstand, daß, wenn die Quecksilberbewegung aus irgend einem Grunde Einhalt
erfährt, der Apparat von Quecksilber entblößt wird, während der Durchgang des Stromes
ununterbrochen bleibt, woraus sich größere oder geringere, immer aber ernste Störungen
ergeben.
Der den Gegenstand dieser Erfindung bildende Apparat gründet sich auf ein verschiedenes
Princip. Es ist bekannt, daß die Bildung des Amalgams insbesondere an der Oberfläche
des Quecksilbers sich vollzieht und das. Amalgam infolge seiner geringen Schwere sich
an der Oberfläche zu halten strebt. Man braucht also das Quecksilber nur an der Oberfläche zu
erneuern bezw. in Circulation zu halten, während man die tiefere Schicht mehr oder minder
in Ruhe verharren lassen kann. Wir richten dementsprechend unseren Apparat so ein, daß
die Quecksilberoberfläche eine vollkommen wagerechte Lage einnimmt, und lassen das
Amalgam am einen Apparatende durch einen in ungefährer Höhe des Quecksilberspiegels
angeordneten Ueberlauf abfließen. Der Wiedereintritt des regenerirten Quecksilbers erfolgt am
entgegengesetzten Apparatende in einen vertieften Theil, der zugleich ein Reservoir bildet.
Der vorliegende Apparat erhält demnach keinerlei mechanische Bewegungsvorrichtung.
Er besteht der Zeichnung gemäß (welche ein Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt und
in der Oberansicht zeigt) aus einem rechteckigen Gefäß. Das Gefäß kann in sehr großer
Bemessung bezüglich Länge und Breite hergestellt werden; denn das zu Grunde gelegte
Princip enthält nichts, was diesen Dimensionen eine Grenze setzt oder der regelmäßigen Bewegung
der Quecksilberoberfläche entgegen ist. Der Boden kann wagerecht oder geneigt sein;
seine Lage ist. ohne Bedeutung, denn er bleibt beständig mit Quecksilber bedeckt, auch dann,
wenn die Zurückführung des regenerirten Quecksilbers in Stillstand gerathen würde. Um
den Apparat behulfs Reinigung vollständig zu entleeren, bringt man ihn durch einseitiges Anheben
vermittelst der Schraube A in eine ge-
(3. Auflage, ausgegeben am au. Januar
neigte Lage, oder man versieht ihn im tiefsten Theil mit einem Hahn. Der Wiedereintritt
des regenerirten Quecksilbers vollzieht sich in B, der Abfluß des Amalgams am entgegengesetzten Ende vermittelst verstellbarer Ueber- ·
laufsvorrichtung C, die so eingestellt wird, daß sie wesentlich nur die Oberflächenschicht austreten
läßt, welche am reichsten an Amalgam ist. Das übergelaufene Amalgam tritt durch
ein Übersteigrohr D nach dem Zersetzungs-. apparat.
Der Hauptvortheil der beschriebenen Einrichtung besteht darin, daß man nicht, wie
z. B. bei den Apparaten mit Circulation infolge Neigung des Bodens, an eine vorher festgesetzte
Abflußmenge gebunden ist, sondern einen jeweils als den vortheilhaftesten sich ergebenden
Abfluß herstellen kann, ohne daß die gute Ausnutzung des elektrischen Stromes Störung
erfährt. Man könnte selbst, was bei den üblichen Apparaten durchaus unthunlich ist, bis
zur Erzeugung von festem, auf der Quecksilberoberfläche schwimmendem Amalgam gehen, dessen Abziehen keine Schwierigkeit bildet.
'
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die Circulation unabhängig ist von der Amalgambildung,
d. h. nicht von letzterer bedingt wird. Hierin liegt der kennzeichnende Unterschied
der vorliegenden Erfindung gegenüber der durch den Apparat nach Patentschrift Nr.96020
verkörperten Methode. Hier soll sich ebenfalls das Quecksilber an der Berührung mit der Salzlösung
beständig erneuern durch fortwährende Wegrückung der obersten, amalgamreichsten Schicht. Hierzu wird der Auftrieb des Amalgams
in der Art ausgenutzt, daß zwischen Salzlösung und Quecksilber ein Diaphragma in geneigter
Lage angeordnet ist, an welchem nun das Amalgam infolge seines Auftriebes sich sozusagen
schräg aufwärts fortschiebt. Es liegt auf der Hand, daß diese Art des Berührungswechsels zwischen Quecksilber und Salzlösung
einer ganzen Reihe von Zufälligkeiten unterworfen ist; die Circulation vollzieht sich immer
nur träge, dagegen wird der Apparat ungemein verwickelt.
Um die Circulation der Quecksilberoberfläche zu fördern, kann man der Salzlösung Bewegung
in der gleichen Richtung ertheileri, wie in der Zeichnung durch die Zu- und Abflußröhren SS1
angedeutet.
Zum Zurückheben des regenerirten Quecksilbers in das Speiseniveau ist auf der Zeichnung
beispielsweise ein Montejus M angenommen, an dessen Stelle selbstverständlich auch
eine Pumpe oder andere geeignete mechanische Vorrichtung treten kann.
Der zur Regenerirung des Quecksilbers dienende Apparat, in welchem das Amalgam als
Anode. wirkt, kann nach dem gleichen Princip wie der Elektrolysator mit oder ohne methodische
Circulation der Flüssigkeiten eingerichtet werden.
Claims (2)
1. Apparat zur continuirlichen Elektrolyse von
Alkalisalzen mittelst Quecksilberkathode, bei
; welchem zwecks Abführung des gebildeten ■■',. Amalgams eine wesentlich nur oberflächliche
Bewegung des Amalgams dadurch bewirkt wird, daß innerhalb des Apparates eine Überlaufwarid (C) angeordnet ist, über
welche das Amalgam hinwegfließt, während der Zulauf für das regenerirte Quecksilber
am entgegengesetzten Ende des Apparates an einer tiefer gelegenen Stelle angebracht
ist.
2. Die Ausführung der Elektrolyse mittelst des durch Anspruch 1 geschützten Apparates in
der Weise, daß der Elektrolyt in gleicher Richtung wie das Amalgam zur Unterstützung
der Bewegung des letzteren durch den Apparat hindurchgeführt wird, j
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE104900C true DE104900C (de) |
Family
ID=375225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT104900D Active DE104900C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE104900C (de) |
-
0
- DE DENDAT104900D patent/DE104900C/de active Active
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