DE10513C - Waarenbaum-Bremse - Google Patents

Waarenbaum-Bremse

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DE10513C
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DE
Germany
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brake
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waarenbaum
lever
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Application number
DENDAT10513D
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English (en)
Original Assignee
F. RÖDEL in Greiz (Reufs ä. L.)
Publication of DE10513C publication Critical patent/DE10513C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/20Take-up motions; Cloth beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

1879.
Klasse 86.
FRANZ RODEL in GREIZ (Reuss ä. L.). Waarenbaum-Bremse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1879 'ab.
Die auf dem mechanischen Webstuhle gefertigte Waare rollt sich auf die unterste Welle des Stuhles, den Waarenbaum auf; je stärker nun diese Waarenrolle wird, je mehr senkt sich der Waarenbaum.
Damit sich nun die Waare möglichst glatt aufrollt, wird der Waarenbaum, durch Hebelarme mit Gewichten, nach oben an eine Sandwelle (Regulatorbaum) angedrückt.
Diese bisherige Hebelvorrichtung besitzt aber Nachtheile; sind die gewebten Stücke lang (z. B. über 80 m), so reicht oft der Hebeldruck nicht mehr aus, um ein glattes Aufrollen zu ermöglichen.
Dem gegenüber bietet die neue Waarenbaum-Bremse, welche fest am Webstuhle befestigt ist, folgende Vortheile:
1. leichtes Anbringen an jedem Stühle und bequemes Handhaben derselben,
2. egaleren Gegendruck mittelst starker Spiralfedern,
3. leichtes und schnelles Niederlassen des gefüllten Waarenbaums behufs Abziehens der Stücke,
4. Zeitersparnifs gegenüber der jetzigen Manipulation, und
5. Erzielung einer gleichmäfsigeren Waare durch den stärkeren Druck der Bremse; auch können die Stücke in gröfserer Länge als bisher zur Ausführung gelangen.
Die Construction der eisernen Waarenbaum-Bremse ist folgende:
Die Hülse A besitzt einen angegossenen Lappen B, welcher zum Anschrauben und Befestigen der Bremse an die innere Seitenwand des Webstuhles unterhalb des Waarenbaumes dient.
In der Hülse A befindet sich die Spiralfeder E mit dem Bolzen C, welch letzterer ein angeschnittenes Gewinde für die Mutter D hat.
Oben auf die verstählte Spitze des Bolzens wirkt der Hebelarm F, auf dem der Waarenbaum mittelst seines Zapfens ruht.
Je schwerer der Waarenbaum durch die auf ihn sich aufwickelnde Waare wird, desto mehr drückt er auf den betreffenden Hebelarm; dieser überträgt den Druck, indem er sich senkt, auf die Spiralfeder, die somit nach und nach tiefer gepreist wird.
Dieser abwärts wirkende Druck versetzt Hebel und Feder allmälig in die, auf der Zeichnung ersichtliche punktirte Lage.
Die Drehung des Hebels F wird mittelst des an der Hülse A angegossenen Scharniers G ermöglicht.
Eine solche Bremsvorrichtung ist, wie in Fig. 3 angegeben, links und rechts am Stuhlgestell angebracht.
Soll nun ' das auf dem Waarenbaum aufgewundene Stück abgezogen werden, so mufs dieser Baum, den die Bremse von unten nach oben an den Regulatorbaum andrückt, Spielraum bekommen. Dieses geschieht sehr schnell dadurch, dafs man den Griff H, welcher sich am unteren Ende des Hebels F befindet, erfafst, nach oben zieht und gleichzeitig die an dem Hebelarme sitzende bewegliche Klinke J in die oberen, an der Hülse befestigten Zähne einsetzt.
Durch diese letztere Manipulation wird die Feder noch mehr, als es durch den Druck des Waarenbaumes geschah, niedergeprefst und der letztere wird, indem er tiefer zu liegen kommt, für das Abziehen der Waare frei.
Ist die Waare nun abgezogen, so hebt man die Klinke aus, dadurch geht die Feder wieder in die Höhe und hebt den Waarenbaum nach oben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine aus Hülse A B, Bolzen C, Feder E, Hebel FGH und Sperrzeug / bestehende Waarenbaum-Bremse, welche die Möglichkeit einer schnellen Entlastung gewährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10513D Waarenbaum-Bremse Active DE10513C (de)

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