DE105163C - - Google Patents
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- DE105163C DE105163C DENDAT105163D DE105163DA DE105163C DE 105163 C DE105163 C DE 105163C DE NDAT105163 D DENDAT105163 D DE NDAT105163D DE 105163D A DE105163D A DE 105163DA DE 105163 C DE105163 C DE 105163C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbstkassirende Stromschlufsvorrichtung zum Durchleuchten
mit Crookes'schen Röhren und dergl.
Dieselbe ist auf der beiliegenden Zeichnung näher veranschaulicht. Eine auf Pfeiler A befestigte
Metallfeder F mit Eisenplatte ν (Fig. 1 und 2) schliefst durch mechanischen Einflufs,
z. B. durch die eigene Schwere einer in den Münzkanal 5 eingeworfenen Münze r, durch
Eintauchen einer Schraube t in das mit Quecksilber oder leitender Masse gefüllte Näpfchen C
über Leitung 1, Stromquelle S, Bürste b\ Commutator
K, Bürste £2, Leitung 2 und Pfeiler A
einen Stromkreis zum Betriebe eines kleinen Motors M. Letzterer wird sofort nach Stromschlufs
in Bewegung kommen und bald seine Maximalumdrehungszahl erreichen.
Gleichzeitig mit dem Stromschlusse auf mechanischem Wege, welcher nur so lange andauert,
als Münze r auf dem Federende der Feder F ruht, wird zur Verhinderung der Stromunterbrechung
bei Abfallen der Münze von Leitung 2 aus durch Abzweigleitung 3 ein
Elektromagnet E eingeschaltet, welcher die Ankerplatte ν so lange angezogen hält, als in
Leitung 3 durch Welle /, Schneckenrad D, Contact α und Leitung 4 Stromschlufs stattfindet.
Da von der Scheibe e des Motorankers durch Scheibe/und Schnecke g das Schnecken-.
rad D sofort nach Beginn der Motordrehung in entsprechend übersetzter und verlangsamter
Bewegung sich dreht, so wird so lange Stromschlufs stattfinden, als Stromschlufsfeder α auf
dem Metalle des Schneckenrades D schleift (Fig. 1), während durch Schleifen auf der
Isolation z, welche auf der Planseite von D eingesetzt ist, eine Stromunterbrechung stattfinden
wird.
Diese Stromunterbrechung ist genügend, um Elektromagnet E auszuschalten, so dafs Feder F
den Stift t infolge ihrer Federkraft aus C hebt und den Motor M ausschaltet. Letzterer wird
aber infolge seiner lebendigen Kraft noch eine Anzahl Umdrehungen im Leerlaufe machen.
Die Isolation \ ist so klein bezw. schmal gehalten, dafs die letzten Leerlaufumdrehungen
des Motors M genügen, um den Schleifcontact a wieder auf die metallische Planseite des
Schneckenrades D zu bringen. Letzteres ist nothwendig, um sofort nach . Einwurf der
nächsten Münze den Elektromagneten E stets wieder in den Stromkreis zu bringen und infolge
Erregung des letzteren Feder F bei ν angezogen zu erhalten.
Das auf Welle / durch Isolirung η befestigte
Schleifrad B hat ebenfalls eine Isolation y auf einer der Planseiten, doch ist diese bedeutend
breiter gehalten (Fig. 2), als die auf Schneckenrad D mit \ bezeichnete. Durch die Verbreiterung
der Isolation j*- soll erzielt werden, dafs
durch Schleifcontact c, Leitung 5 und den öfter kurz eintauchenden Stift r1 eines Balanciers
m über den Napf p, primäre Wicklung einer Inductionsspule W, die Leitung 6, Schleifcontact
d und Scheibe B erst dann ein Strom fliefst, wenn der Motor M seine Maximaltourenzahl
erreicht hat, während bis zur Erreichung dieser Tourenzahl Schleifcontact c sich
auf der Isolation y bewegt.
Hierdurch wird erreicht, dafs eine an die secundä're Wickelung der Inductionsspule W
geschaltete Crookes'sche Röhre und dergl.
durch Leitungen 7 nur dann von Funken durchflossen wird, wenn MotorM und Unterbrecher r1
gleichmäfsig und in höchster Tourenzahl sich drehen bezw. bewegen. Infolge dieser regelmä'fsigen,
schnell auf einander folgenden Unterbrechungen des Stromes wird eine gröfsere Haltbarkeit der Röhre erzielt, während bei
langsamen Unterbrechungen eine zu lange Funkenbildung in der Röhre erzeugt wird,
welche sehr oft ein Platzen derselben bewirkt.
Claims (1)
- . Patent-Anspruch:Selbstkassirende Stromschlufsvornchtung zum Durchleuchten mit Cro okes'schen Röhren und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs durch einen in bekannter Weise mittels der eingeworfenen Münze bewirkten Stromschlufs ein Motor (M) so in einen Stromkreis geschaltet wird, dafs nach Unterbrechung des durch die Münze bewirkten Stromschlusses eine Stromschlufsfeder (a) über eine Isolirstelle fc) einer vom Motor (M) gedrehten Scheibe (D) durch Leerlauf des Motors hinweggleitet, zum Zwecke, nach Abfallen der Münze durch Erregung eines Elektromagneten (E) einen Parallelstromkreis zum Speisen des Motors geschlossen zu halten, während die Isolation (y) einer zweiten vom Motor getriebenen Scheibe (B) eine solche Ausdehnung besitzt, dafs erst bei Erreichung der Maximaltourenzahl des Motors der Stromkreis zum Inbetriebsetzen eines Inductoriums für die Crookes'sche Röhre und dergl. geschlossen, aber gleichzeitig mit dem Speisestromkreis für den Motor wieder unterbrochen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE105163C true DE105163C (de) |
Family
ID=375474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT105163D Active DE105163C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE105163C (de) |
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0
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