DE105300C - - Google Patents

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DE105300C
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spindle
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English (en)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/02Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with gravity feed or drip lubrication
    • F16N7/10Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with gravity feed or drip lubrication incorporating manually-operated control means, e.g. spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juli i8g7 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen automatischen Schmierapparat zum Oelen von Lagern, Arbeitsstücken und dergleichen, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dafs die unter Federdruck stehende, in eine Tropfdüse reichende Ventilspindel mittelst einer Regulirmutter auf den Durchlafs einer bestimmten Menge OeI eingestellt, und dafs der Durchlafs des Schmiermittels beliebig verändert werden kann, ohne dafs die ursprüngliche Einstellung eine Aenderung erfährt.
Aufserdem wirkt der obere Theil des die Ventilspindel umgebenden Rohres als Anschlag für die unter Federdruck stehende Ventilspindel beim Absperren des Oeldurchflusses und verhindert dadurch ein Festklemmen der Ventilspitze im Sitz der Tropfdüse.
Der Apparat ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Schmierapparat bei Verschlufsstellung der Spindel,
Fig. 2 ein Schnitt bei auf einen bestimmten Oeldurchflufs eingestellter Spindel,
Fig. 3 eine der Ventilspindel als Auflage dienende, besonders gestaltete Scheibe.
Der Schmierapparat besteht aus dem auf das Lager aufschraubbaren Haupttheil c mit den Schaulöchern p, dem Tropfraum ο und der Hülse h. In dieses Hauptstück ist mittelst Gewinde die Hülse b eingelassen, welche von einem Glasbehälter, der zur Aufnahme des Oeles dient, umgeben ist. Der obere verstärkte Theil des Cylinders oder der Hülse b ist mit Gewinde versehen, auf welches die beiden Deckelplatten d und e unter Einlage einer geeigneten Dichtung aufgeschraubt werden. Die beiden Platten sind mit einer Einfüllöffnung s versehen, welche durch Drehen der oberen Platte e und durch Anziehen der Mutter f geschlossen wird. Das obere Ende der Ventilspindel g trägt eine Anschlagmutter /.
Ueber den oberen Gewindetheil des Cylinders b wird eine Gegenmutter j und eine Regulirmutter i aufgeschraubt. Letztere trägt eine Zwischenscheibe k, welche mit einer diametral verlaufenden Einkerbung und senkrecht dazu verlaufenden Einschnitten, wie aus Fig. 3 ersichtlich, versehen ist; m ist ein an dem oberen Theil der Ventilspindel angebrachter Handgriff.
Die Arbeitsweise, des Schmierapparates ist folgende:
Nachdem das OeI durch s eingefüllt und durch Drehen der Scheibe e die Einfüllöffnung verdeckt ist, wird f fest angezogen. Die Gegenmutter j und die Regulirmutter i werden nach unten geschraubt, und es wird die Ventilspindel mittelst des Handgriffes m in die in Fig. 2 dargestellte Lage, d. h. in die Einkerbung der Zwischenscheibe k gebracht. Nun wird die Regulirnmtter i so weit gehoben, bis die gewünschte Anzahl Tropfen bezw." Menge OeI durch die Kammer q, die Tropfdüse h in die Kammer 0 gelangt, worauf die Gegenmutter j gegen die Regulirmutter i hochgeschraubt wird. Soll nun bei heifsgelaufenen Arbeitsstücken für eine kürzere oder längere Zeit eine gröfsere Menge OeI, als die Einstellung zuläfst, durchgelassen werden, so wird die Regulirmutter i in die Höhe geschraubt und damit die Ventilspindel g gehoben, so dafs einer gröfseren Menge OeI der Durchflufs ge-
stattet ist. Nach Abkühlung des Arbeitsstückes ist nur nothwendig, die Regulirmutter i wieder auf die Gegenmutter j aufzuschrauben, wodurch ohne Weiteres die ursprüngliche Einstellung wieder erreicht ist.
Soll plötzlich eine gröfsere Menge OeI ohne Verstellen der Regulirmutter i durchgelassen werden, so ist es nur nothwendig, die Ventilspindel mittelst des Handgriffes m hoch zu ziehen, welche nach Aufhören des Zuges durch die Wirkung der Feder η wieder in die ursprüngliche Stellung zurückkehrt.
Soll der Durchflufs von OeI vollkommen eingestellt werden, so wird die Anschlagmutter / mittelst der Handhabe m aus den Einkerbungen ausgehoben und in die Einschnitte der Zwischenscheibe k eingelassen, wodurch die unter Federdruck stehende Spindel so weit in die Tropfdüse hineingeht, dafs der OeI-durchtritt verhindert wird, ohne dafs jedoch ein Festklemmen erfolgen kann, da die Mutter / in der Verschlufsstellung gegen den oberen Theil der Hülse b anschlägt.
Die Fig. ι zeigt den Apparat in geschlossenem Zustande; die Ventilspindel verschliefst die Tropfdüse und verhindert den Oeldurchflufs; die Anschlagmutter / stützt sich gegen den oberen Theil der Hülse b.
Fig. 2 zeigt den Apparat in geöffnetem, auf den Durchflufs einer bestimmten Oelmenge eingestelltem Zustande; Regulirmutter / und Gegenmutter j und damit Spindel g sind gehoben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine regelbare Tropfschmierbüchse, gekennzeichnet durch eine im Rohre b unter Federdruck stehende Ventilspindel g, welche mittelst der Regelungsmutter i für veränderlichen OeI-abflufs dadurch eingestellt werden kann, dafs die Mutter i bei ihrer Verstellung den auf der Spindel g befestigten Anschlag / mittelst der Zwischenscheibe k hebt, wobei noch ein weiteres Anheben der Spindel entgegen der Federwirkung durch Hand erfolgen kann und ein völliges Absperren des Oeles dadurch ermöglicht wird, dafs durch Drehung der Spindel g der Anschlag / derselben mit seinen Vorsprüngen in entsprechende Ausschnitte der Zwischenscheibe k gelangt, so dafs / auf b aufliegt und ein Festklemmen der Ventilspitze in der Düse h verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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