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Aus mehreren Einzelschüssen mittels lösbarer Verbindungen zusammengesetzter
Schrankenbaum aus Metall für Bahnübergänge u. dgl Zusatz zum Patent 1023
789 Im Hauptpatent 1023 789 ist ein aus mehreren Einzelschüssen mittels lösbarer
Verbindungen zusammengesetzter Schrankernbaum aus Metall für Bahnübergänge u.,d@gl.
beschrieben, bei dem eine Rohrseele als tragendes und statisches Bauelement sowie
mehrere auf dessen Länge verteilte Tragkörper vorgesehen sind, die auf gegenüberliegenden
Seiten .durch Verkleidungsbleche verbunden sind. In weiterer Ausbildung dieses Schrankenbaumes
nach dem Hauptpatent legt ,der Erfindung,die Aufgabe zugrunde, insbesondere für
sehr lange Schrankenbäumeeine noch größere Durchbiegefestirgkeit zu erzielen, ahne
idabei den Aufbau des Schrankenbaumes wes.entl(ich schwerer werden zu lassen. Gleichzeitig
soll .der einfache Aufbau erhalten bleiben, der zugleich ein -einfaches, schnelles
Auswechseln von Einzelschüssen gestattet.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung die Rührseele auf
.die gesamte Schußlänge nach der Oberseite des Schrankenbaumes zu mit dem Steg eines
T-Profilstückes von Schußlänge fest verbunden, dessen Flansche an der 'Oberseite
als Decke für den Schrankenbaum ausgebildet sind. Durch diese Ausbildung des Schrankenbaumes
nach der Erfindung wind eine sehr hohe Durchbiegefestigkeit :des Schrankenbaumas
erzielt, weil @die beiden für die Durchbiegung maßgeblichen Ebenen sehr weit auseinandergezogen
worden sind und die Rohrseele praktisch nur noch auf Druck belastet wird. Zugleich
wird der Vorteil erzielt, daß :der Schrankenbaum ohne wesentliche Gewichtserhöhung
an seiner Oberseite abgedeckt ist, wodurch kein Schnee oder Regenwasser in das Innere
des Schrankenblaumes eindringen kann.
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Vorzugsweise ist gemäß der weiteren Erfindung die Rohrseele an ihrer
Oberseite und ihrer Unterseite mit je einer sich über,die gesamte Stoßlänge erstreckenden
Längsrippe versehen. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, das T-Profilstück
und die Tragkörper in einsfacher und sehr sicherer Weise an der Rohrseele zu befestigen.
Die obere Längsmippe der Rohrseele besitzt daher zweckmäßig gabelförmigen Querschnitt
und nimmt den unteren Stegrand des T-Profilstückes auf. Die untere Längsrippe,der
Rohrseele kann als Lasche zum Ansetzen der Tragkörper ausgebildet sein.
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In zweckmäßiger Weiterbildung :der Erfindung sind die seitlichen Abschlußbleche
des Schrankenbaumes an ihrer oberen Kante an den. Außenrändern der Flansche ,des
1-Profilstückes und an ihrer unteren Kante an den Tragkörpern befestigt. Durch diese
Ausgestaltung werden einmal die nach oben gespreizten Arane der Tragkörper eingespart,
und zum anderen durch die zur Verbindung zwischen den Außenrändern der Flansche
des T-Profilstückes und den noch unten gespreizten Armen der Tragkörper dienenden
seitlichen Abschlußbleche die Durchbiegefestigkeit des Schrankenbaumes erhöht. Vor
allem aber wird der Schrankenihaum -durch diese Verbindung in sehr starkem Maße
verwindungsfest.
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Durch die Erfindung werden besonders sichere und feste Schußverbindungen
ermöglicht, bei welchen beispielsweise an den Schußverbindungsstellen in beide Schüsse
sich erstreckende Laschenteile vorgesehen sein können, die mit .der Rohrseele, idem
T-Profilstück und den Wendungsblechen jedes Schrankenbaumschusses lösbar, vorzugsweisse
mittels Schrauben verbunden sind. Die Laschenteile bestehen -dabei zweckmäßig aus
einem Paar an die untere Längsrippe der Rohrseele lösbar angesetzten, nach außen
gespreizten unteren Blechlaschen und einem an den Steg des T-Profilstückes lösbar
angesetzten, die unteren Blechlaschen übergreifenden Paar von Auflagelaschen für
die seitlichen Blechwandungen des Schrankenb aumes. Zur Ergänzung dieser Schußverbindung
kann an der Schußverbindungs,stelle ein in die Rohrseele beider Schüsse eingreifendes
Schubrohr in das Innere der Rohrseele eingesetzt sein.
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Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise
dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Schran@kehbäüm nach der Erfindung
im Querschnitt an einer mittleren Stelle eines S chrankenbaumschusses ; Fig. 2 zeigt,den
Schrankenbaum nach der Erfindung im Querschnitt an einer Schüßverbindungsstelle;
Fig. 3 zeigt eine °Sehußverbindungsstelle in, seitlicher Darstellung.
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Der Schrankenbaum nach der Erfindung besteht wie derjenige nach denf
Hauptpatent aus einzelnen gleich langen Schüssen, die mittels Verbindungshaschen
miteinander verbunden sind, urnd zwar durch leicht lösbare Schraubverbindungen.
Abweichend von dem Schrankenbaum nach @dem_Hauptpatent ist derjenige _geschlossen,
nach der Erfindung an seiner Oberseite damit Schnee und Wasser nicht in das Innere
des Baumes eindringen können. In der Längsachse des Schrankenbaumes ist wie @beim
Hauptpatent eindurchgehendes rohrartiges Bauelement 1 .angeordnet, in welchem elektrische
Kabel .und Leitungen. für die Belauchtungs- oder Signaleinrichtungen geschützt vo-r
Wind und Wetter, Diebstahl- und Beschädigungen untergebracht werden können. Die
:den unteren Teil des Baumquerschnittes -vetsfeifenden,-in gewissen Abständen angebrachten
Verbindungslaschen 2 sind wie im Fall &s Hauptpatentes so gestaltet, daß sie
zum Einhängen des - Sehrankenbaumgitters 9 verwendet werden können.
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Beim Schrankenbaum nach der Erfindung besteht das tragend statische
Element des Schrankenbarames bzw. der einzelnen Baumschüsse neben der Rohrseele
1 aus einem T-Profilstück 2ÖDReide Teile 1 und 20 sind fest miteinander verbunden
und erbeben einen T-förrriigen durchgehendäriTräger. Das obere Profil dieses Trägers,
nämlich das T-Profilstück 20, ist auf der Oberseite gewälbt; -einerseits, um .dem
guten Wasserablauf zu dienen, andererseits, um eine erhöhte statische Versteifung
.des Trägers zu erzielen. Das untere Profil dieses Trägers, nämlich -die Rohrseele
1, dient ebenfalls zur Versteifung des Schrankenbaumes und ferner zur Aufnahme von
elektrischen Leitungen usw. im Hohlraum 21. Die-Rohrseele 1 besitzt ferner
an ihrer Ober- und,an ihrer-Unterseite je eine Längsrippe 22 bzw. 23. Zur
einfacheren -Herstellung der Rohrseele mit zwei gegenüberliegenden Rippen 22 und
23 -kann das Rohrprofil 1 -zweckmäßig quadratischen Querschnitt aufweisen. Die obere
Längsrippe 22 des Rohrprofils 1 ist gabelförmig ausgebildet und nimmt die untere
Kunte ides Steges `des T-Profilstückes 20 auf. Beide Teile 20 und 1 sind an dieser
Stelle auf die gesamte Sehußlänge miteinander durch Niete 27 fest verbunden. An
die untere Lasche 23 .des Rohrprofils 1 sind in gewissen Abständen ,die Verbindungslaschen
2 paarweise mittels Niete 27 angesetzt. Diese Verbindungslaschen 2 sind nach außen
gespreizt und halten somit die beiden - Seitenbleche 7 an der Schrankenbaumunterseite
im Abstand des Schranken-Baumquerschnittes. Zwischen den sich bis nach unten erstreckenden
Ansätzen 4 der Laschen 2 ist das Schrankenbaumgitter 9 eingehängt.
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- Die äußeren Sichtflächen des Schranken#baumes sind durch die abgekanteten
Bleche 7 gebildet, die oben mit den Außenrändern der Flanschteile des T-ProfilstÜckes
20 und unten mit den Verbindungslaschen 2 vernietet sind. Der so aus den Bauelementen
20, 1,2 und 7 gebildete Schrankenbaumschuß ibesitzt einen nahezu rechteckigen Querschnitt
von großer Biege-und Verwndungssteifigkeit' Die Verbindung der einzelnen Batumschüsse
miteinander-"erfolgt durch Laschenpaare 10 und 24. - Die unteren Laschenpaare 24
sind mittels Schrauben 26'.an die untere Längsrippe 23 der Rohrseele 1 angesetzt.
Ihre Form entspricht etwa derjenigen der Haltelaschen 2, mit dem Unterschied, @daß
sie um die Dicke der Auflagelaschen 10 weniger nach außen ,gespreizt sind: Die Auflagelaschen
10 sind ebenfalls paarweise angeordnet und mittels .Schrauben 26 am. Steg des T-Profilstückes
20 gehalten. Die Auflagelaschen erstrecken sich im oberen Teil des Schrankenbaumes
nach außen, dann senkrecht nach unten und übergreifen :die unteren Laschen 24. Auf
die senkrechten Teile der Anflagelaschen 10 sind die seitlichen Blechteile 7 aufgelegt
und mittels Schrauben 12 befestigt. Dabei durchsetzen die unteren Schrauben 12 außer
den Blechen 7 und,den Auflagelaschen 10 auch die unteren Laschen 24. Da sich die
Auflagelaschen 10 in beide Baumschüsse erstrecken, ist eine sehr feste und sichere
Schußverbindung hergestellt. Zur Ergänzung der Schußverbindung kann noch in das
Innere .der Rohrseele 1 ein Zugrohr 25 eingesteckt sein.