DE1087497B - Schwenkbare Spindellagerung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents
Schwenkbare Spindellagerung fuer Spinn- und ZwirnmaschinenInfo
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- DE1087497B DE1087497B DES61917A DES0061917A DE1087497B DE 1087497 B DE1087497 B DE 1087497B DE S61917 A DES61917 A DE S61917A DE S0061917 A DES0061917 A DE S0061917A DE 1087497 B DE1087497 B DE 1087497B
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/20—Driving or stopping arrangements
- D01H1/24—Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
- D01H1/241—Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt
Landscapes
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Description
- Schwenkbare Spindellagerung für Spinn-und Zwirnmaschinen Die Erfindung betrifft eine schwenkbare Spindellagerung für Spinn- und Zwirnmaschinen, -wobei die Spindel in einem um einen ortsfesten Lagerbock schwenkbaren Arm aufgenommen ist und elastisch und nachgiebig gegen einen umlaufenden Tangentialriemen angepreßt wird.
- Bei schwenkbaren Spindellagerungen für Spinn-und Zwirnmaschinen ist es bekannt, die Spindellagergehäuse an sogenannten Schwenkarmen aufzunehmen. Diese sind ihrerseits um einen Lagerbolzen schwenkbar und werden von Druckmitteln, wie Federn od. dgl., zusammen mit der an ihrem freien Ende aufgenommenen Spindel gegen den die Spindeln antreibenden Tangentialriemen gepreßt. An den Lagerstellen der Schwenkarme tritt dabei, insbesondere bei großen Spindeln oder starken mechanischen Beanspruchungen, eine verhältnismäßig hohe Reibung auf, die demzufolge einen entsprechenden Verschleiß an den gegeneinanderbewegten Teilen der Lagerstelle verursacht. Damit die Betriebssicherheit derartig gelagerter Arme gewährleistet bleibt, ist eine gute Wartung der einzelnen Lagerstellen und nach einer bestimmten Betriebsdauer der Austausch einzelner Teile erforderlich. Im Zusammenhang mit der bereits erwähnten Wartung entstehen bei Anordnungen der genannten Art hohe Unterhaltungskosten. Außerdem besteht, insbesondere beim Nachschmieren der einzelnen Lagerstellen, die Gefahr einer Verschmutzung einzelner Maschinenteile und damit auch einer Verschmutzung des gefertigten Garnes.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und eine Spindel zu schaffen, die wartungsfrei und ohne Gefahr einer Verschmutzung und eines Verschleißes über lange Zeiträume störungsfrei arbeitet. Erreicht ist dieses Ziel gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß der Schwenkarm mit dem ortsfesten Lagerbock über ein an sich bekanntes, reibungsloses und wartungsfreies Gelenk so verbunden ist, daß der Schwenkarm samt schwenkbarer Spindel elastisch und nachgiebig gegen den Tangentialriemen gepreßt wird. Gemäß der Erfindung besteht das reibungslose Gelenk aus einer oder mehreren an sich bekannten, federnden bzw. elastisch nachgiebigen Platten, die einerseits fest im maschinenfesten Träger und andererseits fest in dem das Spindellagergehäuse tragenden Arm eingespannt sind und eine den Schwenkarm in Richtung auf den Tangentialriemen hin schwenkende Vorspannung aufweisen.
- Diese Anordnung gestattet - wie bereits erwähnt - eine wartungsfreie Lagerung, die auch bei starker Verschmutzung über einen langen Zeitraum störungsfrei arbeitet. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung empfiehlt es sich, die das Gelenk bildende Platte parallel oder quer zur Maschinenlängsachse in einem verschieb- und feststellbaren Lagerbock anzuordnen. Gegebenenfalls kann die Anordnung gemäß der Erfindung auch so getroffen werden, daß zwei nebeneinanderliegenden Spindellagergehäusen je eine Platte zugeordnet ist, deren nach beiden Seiten über den Lagerbock hinausragende Teile mit den den Gehäusen abgekehrten Enden der Arme verbunden sind.
- Die Verbindung der Platten mit dem verschieb- und feststellbaren Lagerbock einerseits und dem Arm andererseits kann entweder durch Niete oder andere entsprechende Befestigungsmittel erfolgen. Gegebenenfalls ist auch eine lösbare Verbindung der Platte mit dem Lagerbock bzw. dem Arm denkbar, um die einzelne Platte beispielsweise gegen mehrere oder eine solche größerer Dicke austauschen zu können. Außer der bereits erwähnten Vorspannung der Gelenkplatten kann ein an sich bekanntes zusätzliches Druckmittel in Form einer Feder vorgesehen sein, welches einerseits auf den Lagerbock und andererseits in der vorgegebenen Richtung und einer gegebenenfalls einstellbaren Kraft auf den Arm wirkt.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 zwei Spindeln in Betriebsstellung, in Ansicht und teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Spindeln gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine gegenüber der Fig. 1 abgewandelte Anordnung einer Spindel und Fig. 4 eine Draufsicht auf die Spindel gemäß Fig. 3. Auf einer sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden, im Querschnitt im wesentlichen rechteckigen, als Träger ausgebildeten Spindelbank 1, die in entsprechender Weise an einem in der Zeichnung nicht dargestellten Maschinengestell befestigt ist, sind in vorgegebenen Abständen Lagerböcke 2 längsverschiebbar und mittels einer Schraube 3 od. dgl. feststellbar aufgenommen. An dem über die Spindelbankl ragenden Teil des Lagerbockes 2 ist eine Auflagefläche für eine den Lagerbock 2 nach beiden Seiten parallel zur Spindelbank 1 überragenden Platte 4 aus elastischem Werkstoff, wie Stahlblech od. dgl., vorgesehen, die von einem mit dem Lagerbock 2 verbindbaren Druckstück 3' gehalten ist. An den zu beiden Seiten über den Lagerbock 2 hinausragenden Teilen der Platte 4 ist je ein nach beiden Seiten im wesentlichen parallel zur Spindelbank 1 verlaufender Arm 5 befestigt, von denen jeder an seinem freien, dem Lagerbock 2 abgekehrten Ende ein Spindellagergehäuse 6 aufnimmt, in welchem in üblicher Weise eine Spindel 7 drehbar gelagert ist. An dem über dem Spindellagergehäuse 6 liegenden Teil der Spindel 7 ist eine Riemenlauffläche (Wirtel) vorgesehen, die in Betriebslage mit einem sie tangential berührenden Antriebsriemen 8 in der Weise zusammenwirkt, daß die in dem Arm 5 aufgenommene Spindel 7 unter der Wirkung der Platte 4 gegen den Riemen 8 gedrückt wird. In Fig. 2 ist der Riemen 8 strichpunktiert angedeutet.
- Die Befestigung jedes Armes 5 an dem über den Lagerbock 2 hinausragenden Teil der Platte 4 erfolgt in ähnlicher Weise wie die Befestigung der Platte 4 an dem Lagerbock 2 mittels eines Druckstückes 5', indem die überstehenden Plattenteile beispielsweise durch Niete 9 od. dgl. fest zwischen dem Arm 5 und dem Druckstück 5' eingespannt werden.
- Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist jeweils einem Arm 5, der in gleicher Weise ein Spindellagergehäuse 6 und eine in diesem drehbare Spindel 7 aufnimmt, nur eine Platte 4 zugeordnet, die im Gegensatz zu der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 etwa im rechten Winkel zur Spindelbank 1 liegend an einem Lagerbock 2 befestigt ist, der dann ebenso wie bei der Anordnung in Fig. 1 verschiebbar an der Spindelbank 1 aufgenommen und mittels einer Schraube 3 feststellbar ist. Die Platte 4 wird durch ein Druckstück 3' mit dem Lagerbock 2 verbunden, `nährend die an der Stirnseite des Armes 5 aufliegende Platte mittels eines Druckstückes 5' fest an den Arm 5 gezogen wird. Ebenso wie bei den Ausführungen gemäß den Fig. 1 und 2 kann die Platte 4 mit einer den Arm 5 gegen den Tangentialriemen 8, der im wesentlichen parallel zur Spindelbank 1 verläuft, drückenden Vorspannung versehen sein und damit die Lauffläche der Spindel 7 ständig mit der gewünschten Kraft an den Tangentialriemen 8 andrücken. Soll dagegen eine Spindel abgebremst werden, genügt es, wenn diese entgegen der Druckrichtung der Platte 4 oder eines zusätzlichen Druckgliedes von dem Tangentialriemen 8 abgehoben und gegebenenfalls zusätzlich abgebremst wird.
- Wie bereits erwähnt, können noch zusätzliche Druckmittel, wie Federn od. dgl., auf den Arm wirken und somit den Anpreßdruck erhöhen. Diese Druckmittel können gegebenenfalls nachstellbar sein.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwenkbare Spindellagerung für Spinnmaschinen und Zwirnmaschinen, wobei die Spindel in einem um einen ortsfesten Lagerbock schwenkbaren Arm aufgenommen ist und elastisch und nachgiebig gegen einen umlaufenden Tangentialriemen angepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (5) mit dem ortsfesten Lagerbock (3) über ein an sich bekanntes reibungsloses und wartungsfreies Gelenk (4) so verbunden ist, daß der Schwenkarm (5) samt Schwenkarmspindel (7) elastisch und nachgiebig gegen den Tangentialriemen angepreßt wird.
- 2. Schwenkarmspindellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk aus einer oder mehreren an sich bekannten federnden bzw. elastisch nachgiebigen Platten (4) besteht, die einerseits fest im maschinenfesten Träger und andererseits fest in dem das Spindellagergehäuse (6) tragenden Arm (5) eingespannt sind und eine den Schwenkarm in Richtung auf den Tangentialriemen (8) hin schwenkende Vorspannung aufweisen.
- 3. Schwenkarmspindellagerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (4) parallel oder quer zur Maschinenlängsachse in einem verschieb- und feststellbaren Lagerbock (2) angeordnet ist.
- 4. Schwenkarmspindellagerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nebeneinanderliegenden Spindellagergehäusen (6) je eine Platte (4) zugeordnet ist, deren nach beiden Seiten über den Lagerbock (2) hinausragende Teile mit den den Gehäusen abgekehrten Enden der Arme (5) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 616 011, 361841; französische Patentschriften Nr. 955 485, 727 399, 717 810; britische Patentschrift Nr. 599 938; USA.-Patentschriften Nr. 2 648 948, 2 433 987, 2252037. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1054 886.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES61917A DE1087497B (de) | 1959-02-25 | 1959-02-25 | Schwenkbare Spindellagerung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES61917A DE1087497B (de) | 1959-02-25 | 1959-02-25 | Schwenkbare Spindellagerung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1087497B true DE1087497B (de) | 1960-08-18 |
Family
ID=7495223
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES61917A Pending DE1087497B (de) | 1959-02-25 | 1959-02-25 | Schwenkbare Spindellagerung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1087497B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1266088B (de) | 1963-07-23 | 1968-04-11 | Skf Kugellagerfabriken Gmbh | Spannrollenanordnung fuer Bandantriebe, insbesondere fuer Spindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen |
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1959
- 1959-02-25 DE DES61917A patent/DE1087497B/de active Pending
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