DE105555C - - Google Patents

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DE105555C
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paper
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scrapers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/02Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by dampening

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Um beim Bedrucken von Papier einen besonders scharfen und schwarzen Druck zu erhalten, verwendet man bekanntlich das Papier in feuchtem Zustande. Der hierzu erforderliche Feuchtigkeitsgehalt mufs sich natürlich in bestimmten Grenzen halten, die ohne Weiteres nicht innezuhalten sind, und ebenso mufs die Durchfeuchtung selbst eine möglichst gleichmäfsige sein. Diese Bedingungen werden durch die nachstehend beschriebene neue Vorrichtung erfüllt.
Die Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der Vorrichtung. Von dem Anlegetische A aus werden die Papierbogen mittelst Transportschnüre B durch ein mit Wasser angefülltes Gefäfs C geführt und hier durchtränkt.' Dieses einfache Durchziehen durch das Wasser genügt aber nicht, den Papierbogen gleichmäßig zu durchfeuchten, und es ist deshalb noch folgende, den eigentlichen Gegenstand der Neuerung bildende Vorrichtung getroffen.
An der Austrittsstelle der Papierbogen aus dem Schnurtrieb B sind zwei über ,einander liegende Transportbänder α und. b angeordnet. Das untere Band b reicht bis dicht an die Austrittsstelle der Bogen aus dem Schnurtrieb B. Das obere Band α liegt gegen das untere Band b etwas zurück, um eine sichere Auflagefläche für die aus dem Schnurtriebe B kommenden Bogen zu erzielen. Um ein Stauchen und Zerknittern der Bogen beim Uebergange vom Schnurtrieb B auf den Bandtrieb α b zu verhüten, bewegt sich letzterer mit einer etwas gröfseren Geschwindigkeit als ersterer, so dafs die Bogen beim Uebergange eine gelinde Streckung erfahren. Die austretenden Papierbogen gelangen auf das untere Band b der beiden elastischen endlosen Transportbänder α und b von entsprechender Breite. Die Transportbänder α und b laufen über vier in ihren Lagern gegen einander verstellbare Walzen W1, W2, W3 und VF4, durch deren Verstellung ein mehr oder weniger starkes Gegeneinanderpressen der Transportbänder bezw. der Walzen selbst ermöglicht ist.
Die zwischen diese Transportbänder gelangenden Bogen werden hier unter gleichzeitiger Vorwärtsbewegung einem gleichmäfsigen Druck ausgesetzt, der ein Austreiben des überschüssigen und eine gleichmäfsige Vertheilung des im Papierbogen zurückbleibenden Wassers bewirkt.
Die neue Wirkung, welche durch diese Vorrichtung erzielt wird, ist darin zu erblicken, dafs die einzelnen Papierbogen, während sie dem Drucke unterworfen sind, sich in vollständig gestreckter, ebener Lage befinden, wodurch jede einseitige Zerrung, welche nach dem Trocknen ein Werfen der Bogen zur Folge haben würde, vermieden wird.
Infolge der Feuchtigkeit der Bogen sowie der Transportbänder wird es sich häufig ereignen, dafs die Bogen beim Verlassen der Transportbänder α und b nicht frei zwischen den Walzen W1 und W2 hervortreten, sondern an dem einen oder anderen der beiden Trans-
portbänder haften bleiben und mit herumgeführt werden. Um dies zu verhüten, sind vor den Bändern bezw. Walzen W1 und W2, nahe der Trennungsstelle der Bänder, Abstreicher oder Schaber SS1 angebracht, die eintretendenfalls den Papierbogen vom Bande abheben. Diese Abstreicher sind zweckmäfsig im Querschnitt gebogen und federnd, damit sie sich sicher an die Bänder anlegen. Sie können aus einem einzigen Streifen in der Breite der Bänder bestehen, man kann sie aber auch aus einzelnen auf einer gemeinsamen Achse c neben einander liegenden Zungen d bilden (Fig. 3).
Ist der obere Schaber 5 in der Lage, einen am Bande α haftenden Papierbogen abzuheben, so wird, wenn der Schaber sich zwischen Band und Bogen drängt, dieser infolge seiner eigenen Schwere von dem Schaber abfallen; anders aber beim unteren Schaber S1. Hier würde er auf den Schaber hinaufgeschoben werden, wegen der Feuchtigkeit anhaften und infolge des Nachschubes zerknittert werden. Um dies zu verhüten, ist der untere Schaber S1 auf seiner Oberfläche mit einer Anzahl abstrebender Zungen \ versehen, über welche dann der Papierbogen wegen seiner geringen Oberfläche und der dadurch entstehenden bedeutenden Verringerung der Reibung leicht und sicher hinweggleitet. Man kann jedoch auch die oberen Schaber mit solchen Zungen besetzen.
Um das Anpressen der Schaber gegen die Transportbänder regeln zu können, kann man beispielsweise die. in Fig. 2 dargestellte Einrichtung treffen. In dieser sind die Achsen c der Schaber mit querstehenden Ansätzen g (s. auch Fig. 3) versehen, die je eine gegen das Gestell G sich stützende Stellschraube h tragen.
Durch Drehen dieser Stellschrauben wird dann eine Drehung der Schaberächsen c in der einen oder anderen Richtung erzielt, die wieder eine Erhöhung oder Abnahme der Anpressung der Schaber selbst zur Folge hat.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur gleichmäfsigen Durchfeuchtung von Papierbogen, dadurch gekennzeichnet, dafs die vom Wasser durchnäfsten Bogen einzeln zwischen zwei endlosen Transportbändern (a und b) einem durch diese Transportbänder und deren Walzen erzeugten Druck in gestreckter, ebener Lage unterworfen und von den Bändern durch Schaber abgenommen werden.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs der untere Schaber bezw. auch beide Schaber mit einer Anzahl Zungen, Rippen (\) oder dergleichen ausgestattet sind, zum Zweck der Verhütung des Anhaftens der feuchten Papierbogen am Schaber.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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