DE1056532B - Faltschachtel aus einem Zuschnitt mit an der Grundflaeche angeordneten UEberstehraendern - Google Patents
Faltschachtel aus einem Zuschnitt mit an der Grundflaeche angeordneten UEberstehraendernInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D5/20—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form
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-
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Description
- Faltschachtel aus. einem Zuschnitt mit an der Grundfläche- angeordneten Überstehrändern Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel mit überstehrändern, bei der Ansatzteile vermieden sind und zur Bildung des Schachtelkörpers für Schachtelboden und Schachteldeckel je ein Zuschnitt verwendet wird.
- Faltschachteln dieser Art sind bekannt, zeigen aber für die Anfertigung im Großbetrieb Schwierigkeiten.
- Man hat an zwei gegenüberliegenden Seiten am Zuschmtt festgeklebte Lappen von der Breite der Überstehränder vorgesehen, an denen die Seiteuflächen angelenkt sind, die aus einem aufgerichteten Teil und einem zum Schachtelinnern an diesem zurückgefalteten Teil bestehen. Es ist auch eine Durchbildung solcher Faltschachteln bekanntgeworden, bei denen verhältnismäßig wenige Streifen mit Leim zu versehen sfnd. Beim Großbetrieb muß man eine Leimmischmaschine benutzen, und es ist bei der eben genannten Durchbildung der ganze Karton durch die Leimmaschine auch in der Querrichtung zu führen.
- Das ist aber praktisch schwer möglich, da die Beleimung auch Teile träfe, die dafür nicht bestimmt sind.
- Die Faltschachtel gemäß der Erfindung sieht auch Beleimung vor, kommt jedoch mit BeLeimung nur an zwei gegenüberliegenden Seiten aus. Um das zu ermöglichen, erstreckt sich bei der eingangs gesohilderten Grundausbildung erfindungsgemäß der Teil des Einwärtsschrittes der Überstehränder an den sich gegenüberliegenden Zwisohenseiten zum Schachtel innern hin über die Seitenflächen und ist mit diesen durch einen einen Gegenschritt bildenden Teil verbunden. Es setzt sich also die Umschlagstrecke noch in eine weitere Strecke fort, die dann wieder zurückgebogen wird. Der Verleimung bedarf bei den eben besprochenen gegenüberliegenden Lappen keiner, wohl aber sind von den damit zu verbindenden Seitenlappen die Flächen des Einwärtssch.riftes zu beleimen.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar.
- Fig. 1 zeigt in Aufsicht den grundlegenden Zuschnitt; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B und zeigt den Querscßhnitt durch eine Stirnseite des Ste,hrandes; Fig. 3 ist ein Schnitt nach den Linien C-D von Fig. 1, und Fig. 4 zeigt eine Einzelheit; in Fig. 5, die im wesentlichen der Fig. 3 entspricht, ist angegeben, wie ein gefütterter Deckel anzuschließen ist, was bisher Schwierigkeiten bereitet hat.
- Der Zuschnitt gemäß Fig. 1 zeigt in zwei gegenüberliegenden Längsseiten Lappen c, b, a. Die Fläche c wird vor Beginn der Faltung maschinell beleimt. Die Einwärtsfaltung geht um die strichpunktierte Linie c1 vor sich. Eine weitere Falzlinie b1 schließt den Lappen b an. Beim Einschlagen wandert die Linie bl von der Liste c1 weg, und es bleibt von dem Boden 1 die Kantenstrecke z frei. Das ist an der Seite der gewünschte Überstehrand.
- Von der Linie b1 ans die jetzt an der Stelle bt' liegt, wird nun der Teil b aufgerichtet. Es wird dann der an ihm sitzende Teil a nach vorheriger maschineller Beleimung niedergebogen und umgelegt. Dadurch ist von dem Stehrand der Seitenteil hochgebogen, dessen Lappen k frei nach außen vorstehen.
- Um nun an den Stirnseiten den Stehrand zu bilden und dabei gleichzeitig den Überstehrand zu formen, wird um die Linie h1 der Lappenh nach innen geschlagen. Man sieht, daß er erheblich breiter als der Lappen c ist.
- Aus Fig. 2 ist das Umschlagen zu ersehen. An der der Linie h1 gegenüberliegenden Kante setzt sich ein Teil g an (s. Fig. 1). Dieser Teil g wird entgegen der Umschlagrichtung von h zunidesdilagen. Er ist kleiner als die Breite von h und läßt dadurch eine Strecke y frei. Diese bildet den Überstehrand. Der Üborstehranld y braucht nicht beleimt zu werden. Man erspart also diese Tätigk,eit.
- Vom Ende der Strecke g richtet man nun den Teil f auf, an dessen Ende sich der Teil e ansetzt. Diesen Teil e kippt man nach unten (Fig. 2) und schafft dadurch einen Hohlraum. Fig. 2 läßt erkennen, daß dieser Hohlraum zur Aufnahme der Lappen k dient.
- An dem Lappen e befindet sich noch ein Ansatzteil d, der zur Auflage auf den Teil g dient (s. Fig. 2). Des weiteren trägt der Teil e dreieckförmige Seitenlappen i. Wie sich diese bei dem Übergang von f zu e verhalten, ist aus Fig. 2 ersichtlich. Es liegen diese Lappen i im Karton seitwärts von den Stirnseiten und rasten in Aussparungen ein, die in den Lappen a vorgesehen sind (s. bei aL in Fig. 1). Die Lappen k sind etwas abgeschrägt (Fig. 1), damit sie bei der Zusammenbringung nicht gegen den Übergang von J zu e anstoßen.
- Bisher ist der Karton ohne Deckel beschrieben.
- Der Deckel wird grundsätzlich auf die gleiche Weise hergestellt wie der Boden, nur sucht man ihn so auszubilden, daß er die Ware schont und ein gefälliges, plastisches Aussehen hat.
- Solch ein Deckel ist aus Fig. 5 ersichtlich. Es sind dieselben Bezugszeichen verwendet worden wie bei dem Boden. Es entsteht also. auch hier der Überstehrand c. Bevor dieser Uberstehrand c gebildet ist, legt man ein Stück Karton x so weit auf den Deckel 1, daß er von der Umsohlagslinie bis zur gegenüberliegenden Umschlagslinie reicht. Jetzt wird bei c umgelegt, und es leimt das umgelegte Stück den Karton x mit fest. In dem Hohlraum befand sich in bekannter Weise ein Stück Wellpappe.
- PATENTANSPRtSCHE 1. Faltschachtel aus einem Zuschnitt mit an der Grundfläche angeordneten Überstehrändern, die an zwei gegenüberliegenden Seiten festgeklebte Lappen von der Breite der Übersteliränder haben, an denen die Seitenfiächen angelenkt sind, die aus einem aufgerichteten Teil und einem zum Schachtelinneren an diesen zurückgefalteten Teil bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Teil (h) des Einwärtsschrittes der Überstehränder an den sich gegenüberliegenden Zwischenseiten zum Schachtelinneren hin über die Seitenflächen (e> 1) erstreckt und mit diesen durch einen einen Gegenschritt bildenden Teil (g) verbunden ist.
Claims (1)
- 2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten der unverklebten Seiten der Überstehränder mit ihren Seitenflächen offen sind.3. Schachtel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Grundfläche (I) aufzulegenden Teile (h, g) im Bereich der Seitenflächen (a, b) um deren Materialstärke ausgespart sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 767 323, 1 013 036, 1 013 879; britische Patentschrift Nr. 399 114; USA.-Patentschrift Nr. 1 936 608.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH22451A DE1056532B (de) | 1957-07-11 | 1957-07-11 | Faltschachtel aus einem Zuschnitt mit an der Grundflaeche angeordneten UEberstehraendern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH22451A DE1056532B (de) | 1957-07-11 | 1957-07-11 | Faltschachtel aus einem Zuschnitt mit an der Grundflaeche angeordneten UEberstehraendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1056532B true DE1056532B (de) | 1959-04-30 |
Family
ID=7429328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH22451A Pending DE1056532B (de) | 1957-07-11 | 1957-07-11 | Faltschachtel aus einem Zuschnitt mit an der Grundflaeche angeordneten UEberstehraendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1056532B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3736317A1 (de) * | 1987-10-27 | 1989-05-11 | Schlutius Emil Gmbh | Faltschachtel |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB399114A (en) * | 1933-04-06 | 1933-09-28 | Gabriel Smith | Improvements in or relating to boxes formed from cardboard or other sheet material |
| US1936608A (en) * | 1931-09-14 | 1933-11-28 | Henry G Schmidt | Box |
| FR767323A (de) * | 1934-07-13 | |||
| FR1013036A (fr) * | 1950-02-20 | 1952-07-22 | Nouveau mode de fabrication des boîtes pour confiserie ou analognes | |
| FR1013879A (fr) * | 1950-03-06 | 1952-08-05 | Cartonnages Lurot & Cie | Perfectionnements aux boîtes en carton ou en matière analogue |
-
1957
- 1957-07-11 DE DESCH22451A patent/DE1056532B/de active Pending
Patent Citations (5)
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| FR767323A (de) * | 1934-07-13 | |||
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3736317A1 (de) * | 1987-10-27 | 1989-05-11 | Schlutius Emil Gmbh | Faltschachtel |
| EP0313729A3 (en) * | 1987-10-27 | 1990-04-25 | Emil Schlutius Gmbh | Folding box |
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