DE1057775B - Vorrichtung zur Schutzbehandlung von in den Boden einzutreibenden, mit einer Spitze versehenen Pfaehlen - Google Patents

Vorrichtung zur Schutzbehandlung von in den Boden einzutreibenden, mit einer Spitze versehenen Pfaehlen

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DE1057775B
DE1057775B DEA28925A DEA0028925A DE1057775B DE 1057775 B DE1057775 B DE 1057775B DE A28925 A DEA28925 A DE A28925A DE A0028925 A DEA0028925 A DE A0028925A DE 1057775 B DE1057775 B DE 1057775B
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DE
Germany
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pile
sheet metal
wood preservative
tip
moisture
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DEA28925A
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English (en)
Inventor
Hans-Joachim Frhr V Kruedener
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ALLG HOLZIMPRAEGNIERUNG DR WOL
Original Assignee
ALLG HOLZIMPRAEGNIERUNG DR WOL
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/60Piles with protecting cases
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/72Pile shoes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22Sockets or holders for poles or posts
    • E04H12/2207Sockets or holders for poles or posts not used
    • E04H12/2215Sockets or holders for poles or posts not used driven into the ground

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Paleontology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Schutzbehandlung von in den Boden einzutreibenden, mit einer Spitze versehenen Pfählen Man ist bestrebt, dem Nutzholz, und zwar auch dem in der Wald- und Forstwirtschaft zu verwendenden Holz, eine möglichst lange Gebrauchsdauer zu geben. Soll der Holzschutz auch auf die für Zäune und Pfosten benutzten Rundhölzer ausgedehnt werden, dann muß vor allen Dingen das Holzschutzmittel billig und ohne umständliche Einrichtungen leicht anwendbar sein. Es sind seit langem Imprägnierverfahren bekannt, die es ermöglichen, ohne komplizierte Vorrichtungen Pfähle zu imprägnieren, z. B. das Einstellverfahren und - bei saftfrischen Hölzern - das sogenannte Osmoseverfahren. Diese Art der Imprägnierung ist aber noch zu umständlich und z. B. im unwegsamen, wasserarmen oder verkehrstechnisch ungünstigen Gelände unwirtschaftlich. Es ist zwar versucht worden, diesen Umständen durch Umhüllen der Pfähle in der Erdlochzone mit einer Holzschutzbandage Rechnung zu tragen. Ein derartiges Verfahren ist aber deswegen verhältnismäßig teuer, weil so behandelte Pfähle nicht in den Erdboden geschlagen werden können, wie es bei den Zaunpfählen in der Regel üblich ist, sondern in vorher ausgehobene Löcher eingegraben werden müssen. Der hohe Lohnanteil beim Arbeiten mit Bandagen macht dieses Verfahren selbst dann teuer und darum oft unwirtschaftlich, wenn das verwendete Material billig ist.
  • Die vorstehend in großen Zügen angegebenen Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt, die es ermöglicht, das Holz auf einfachste Weise zu schützen, ohne daß durch die Schutzbehandlung eine ins Gewicht fallende 'Mehrarbeit aufgewendet zu werden braucht und ohne daß die sogenannte »Fixierzeit« bei Verwendung wasserlöslicher Salze abgewartet werden muß.
  • Von den bisher bekannten Verfahren und Vorschlägen unterscheidet sich die Erfindung vor allen Dingen durch eine vor dem Einschlagen oder durch das Einschlagen über die Pfahlspitze zu ziehende, oben und gegebenenfalls auch unten offene tütenartige Hülle aus sich beim Einschlagen des Pfahls an den Llmfang des eingeschlagenen Teils legendem, zerreißfestem, feuchtigkeitsdichtem Material, deren dem Pfahl zugekehrte Innenseite Träger eines auf Salzbasis gebildeten Holzschutzmittels ist oder auf der ein Holzschutzmittelträger oder das während des Einschlagens einzufüllende Holzschutzmittel liegt.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt Fig. 1 einen im Erdreich sitzenden Pfahl mit einer das untere Ende umgebenden, im Erdreich liegenden Schutzhülle im Längsschnitt, Fig. 2 einen im Erdreich sitzenden Pfahl mit einer das untere Ende umgebenden, unten offenen Schutzhülle im Längsschnitt, die außen von einem Haftering umgeben ist, Fig. 3 einen teilweise mit seinem unteren Ende in das Erdreich eingetriebenen Pfahl vor seiner endgültigen Lage mit das untere Ende umgebender, unten geschlossener Schutzhülle vor dem endgültigen Sitz im Erdreich, Fig. 4 eine vorgeformte, auf einem Teil ihrer Länge in Längsrichtung geschlitzte Schutzhülle aus starrem Material, z. B. Blech, und Fig. 5 eine auf dem Erdboden ausgebreitete Schutzhülle vor dem Einschlagen des Pfahls mit darauf aufgesetztem Pfahl.
  • Bei der Ausführung gemäß Fig. 1 ist der im Erdreich 1 sitzende Teil 2 des durch Schläge auf seinen Kopf eingetriebenen Pfahls von einer Schutzhülle 3 umgeben, die unten geschlossen ist und die versclMeden ausgebildet sein kann.
  • So kann sie nach einer Ausführungsform vollständig aus starrem Material, z. B. perforiertem Blech, bestehen. Die Hülle ist vorteilhaft auf einem Teil ihrer Länge in Längsrichtung mit einem oder mehreren Schlitzen 4 versehen. Eine solche Ausführung zeigt die Fig. 4. Durch diese Schlitzanordnung wird erreicht, daß der geschlitzte Teil der Hülle beim Eintreiben des Pfahls in den Boden durch den dabei auf die Hülle ausgeübten Bodenseitendruck gegen den Pfahlumfang gedrückt wird. Die Innenwand der Hülle ist vorteilhaft mit einem Holzschutzmittelträger verkleidet. Dieser Holzschutzmittelträger, beispielsweise ein mit einem Holzschutzmittel. getränkter Schaumstoff, wird vor dem Einsetzen des Pfahls in die Schutzhülle 3 eingebracht. Abweichend hiervon kann nur der untere zugespitzte Teils des Pfahls von einer starren Spitze, z. B. Blechspitze, umgeben sein, während der übrige Teil der Schutzhülle aus schmiegsamem Material besteht, das mit einem Holzschutzmittel belegt oder getränkt ist. Dieser Teil ist dann erfindungsgemäß feuchtigkeitsdicht und möglichst zerreißfest.
  • Nach einer weiteren Ausführung kann nur die Spitze 6 der Schutzhülle 3 aus starrem Material, z. B. Blech, bestehen, während der übrige Teil aus zerreißfestem, feuchtigkeitsdichtem Material hergestellt ist und auf seiner Innenseite das Schutzmittel 7 trägt.
  • Bei der Ausführung gemäß Fig.2 besteht die Schutzhülie3 aus schmiegsamem, zerreißfestem, feuchtigkeitsdichtem Material und besitzt am unteren Ende eine Öffnung B. Durch diese Öffnung 8 ragt die Spitze des zugespitzten Endes 5 des Pfahls hindurch.
  • Der die Öffnung begrenzende Teil der Schutzhülle 3 kann fest an einem Ring aus starrem Material sitzen, dessen Innnendurchmesser kleiner ist als der Pfahldurchmesser. Es kann aber auch, wie im Beispiel dargestellt, ein Ring 10 lose über das untere Ende der Schutzhülle3 gestreift werden, dessen Innendurchmesser kleiner als der Durchmesser des Pfahls ist. Dieser Ring 10 wird beim Einschlagen des Pfahls in das Erdreich von ihm mitgenommen und schiebt sich auf dem zugespitzten Ende 5 mehr oder minder nach oben. Seine Lage richtet sich nach seinem Innendurchmessser. Er kann z. B. die in Fig. 2 ausgezogen, aber auch die gestrichelt wiedergegebene Lage haben. Selbstverständlich sind auch andere Lagen denkbar. Seine Aufgabe besteht darin, die Schutzhülle 3 festzuhalten und zu verhindern, daß sie sich beim Einschlagen durch den Bodenwiderstand auf dem Pfahl nach oben verschiebt, so daß sie ihren Zweck nicht mehr oder nur noch unvollkommen erfüllen kann, weil sie nicht oder nicht vollständig in den Erdboden eingebracht wird. Ferner dichtet er das untere Ende der Hülle gegen den Pfahl ab, so daß die entstehende Schutzmittellösung nicht unten abfließen kann.
  • Fig.3 zeigt die Lage einer unten geschlossenen Schutzhülle und des darin sitzenden Pfahls während des Einschlagens. Die Hülle 3, die hier ohne starre Spitze dargestellt ist, weist in diesem Fall auf der Innenseite kein Holzschutzmittel auf. Dieses wird vielmehr während des Einschlagens in Richtung des Pfeils A, beispielsweise als Paste oder Lösung, eingefüllt und bildet dann die Schutzschicht 7. Selbstverständlich kann in diesem Fall das untere Ende der Schutzhülle 3 auch, wie bei Fig. 1 beschrieben, mit einer starren Spitze versehen sein. Es kann auch entsprechend Fig.2 offen sein.
  • Fig.5 zeigt, wie eine nicht vorgeformte Schutzhülle aus schmiegsamem, zerreißfestem, feuchtigkeitsdichtem Material in das Erdreich 1 eingebracht werden kann. In diesem Beispiel ist angenommen, daß die auf dem Boden ausgebreitete Schutzhülle 3 in der :fitte eine Spitze 6 aus starrem Material, z. B. Blech, besitzt. Der Pfahl wird dann mit seinem unteren Ende 5 in diese Spitze 6 eingesetzt und durch Schläge auf den hopf in das Erdreich 1 getrieben. Dabei treibt er die Spitze 6 vor sich her, wobei der sich an die Spitze anschließende, aus zerreißfestem, schmiegsamem, feuchtigkeitsdichtem Material bestehende Teil in Richtung des Pfeils B gegen den Umfang des Pfahls durch den Seitendruck des Erdreichs gedrückt wird. Die Spitze 6 kann auch so ausgebildet sein, daß sie sich über das ganze untere abgeschrägte Ende 5 des Pfahls erstreckt. Sie kann auch fehlen. Die Schutzhülle 3 kann auch in der Mitte eine Öffnung haben, in die dann der Pfahl mit seiner Spitze eingesetzt wird. Diese Öffnung kann, wie weiter vorstehend dargelegt, fest mit einem Ring aus starrem Material, z. B. einem Blechring, verbunden sein. Es kann aber auch ein derartiger Ring, der in Fig. 2 mit 10 bezeichnet ist, lose auf das Erdreich 1 gelegt und dann die Hülle 3 aus schmiegsamem, zerreißfestem, feuchtigkeitsdichtem Material mit ihrem die Öffnung aufweisenden Ende in diesen Ring eingelegt werden, und zwar derart, d.aß vorteilhaft dieses Ende nach unten über den Ring etwas vorsteht, indem es z. B. über den unteren Rand des Ringes seitlich vorgezogen wird. und nun zwischen Ring und Erdboden 1 liegt. Es genügt aber auch, wenn dieses Ende einfach in den Ring hineinragt. Durch das Einschlagen des Pfahls wird der vom Pfahl mitgenommene Ring etwa nach oben verschoben und drückt dann fest gegen das abgeschrägte Ende 5 des Pfahls, wobei er das untere Ende der unten offenen Schutzhülle 3 festklemmt.
  • In allen Fällen kann durch entsprechende Formgebung des Trägerstoffs des Holzschutzmittels, also des feuchtigkeitsdichten, zerreißfesten, schmiegsamen Stoffs, der die Hülle 3 bildet, verhindert werden, daß sich beim Einschlagen Falten wie etwa bei einem Regenschirm bilden.
  • Es ist bekannt, daß ein am Holz anliegendes Schutzmittel auf Salzbasis auf dem Diffusionswege in das saftfrische Holz eindringt. Aber auch zum Schutz bereits trocken gewordenen Holzes ist die Erfindung geeignet. Das Schutzsalz wird nur etwas langsamer gelöst werden und in das Holz diffundieren, nämlich erst dann, wenn die Erdfeuchtigkeit auf dem Wege über den vom Trägerstoff nicht bedeckten Pfahlteil das Holz durchfeuchtet, wie es aus der Nachpflege von eingebauten hölzernen Freileitungsmasten mit Bandagen hinlänglich bekannt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Schutzbehandlung von in den Boden einzutreibenden, mit einer Spitze versehenen Pfählen, gekennzeichnet durch eine vor dem Einschlagen oder durch das Einschlagen über die Pfahlspitze zu ziehende, oben und gegebenenfalls auch unten offene, den zu schützenden Pfahlteil umgebende Hülle (3) aus sich beim Einschlagen des Pfahls an den Umfang des eingeschlagenen Teils legendem, zerreißfestem, feuchtigkeitsdichtem Material, deren dem Pfahl zugekehrte Innenseite Träger eines auf Salzbasis beruhenden Holzschutzmittels ist oder auf der ein Holzschutzmittelträger oder das während des Einschlagens einzufüllende Holzschutzmittel liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den zugespitzten Teil (5) des Pfahls umgebende Hüllenteil aus starrem Material, z. B. Blech, besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Spitze (6) der Hülle (3) aus starrem Material, z. B. Blech, besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen den unterenTeil der unten offenen, aus schmiegsamem, zerreißfestem, feuchtigkeitsdichtem Material bestehenden Hülle (3) umgebenden Ring (10) aus starrem Material, z. B. Blech, der entweder fest mit der Hülle (3) verbunden ist oder außen lose auf der Hülle sitzt und dessen Innendurchmesser kleiner als der Pfahldurchmesser ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Hülle (3) aus starrem Material, z. B. perforiertem Blech, besteht, unten eine geschlossene oder offene Spitze hat und auf einem Teil ihrer Länge einen oder mehrere Längsschlitze (4) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechhülle (3) innen ein sich auch über die Schlitze (4) erstreckendes Futter aus feuchtigkeitsdichtem, schmiegsamem Material besitzt, das gegebenenfalls Träger eines Holzschutzmittels ist.
DEA28925A 1958-02-21 1958-02-21 Vorrichtung zur Schutzbehandlung von in den Boden einzutreibenden, mit einer Spitze versehenen Pfaehlen Pending DE1057775B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3566832A (en) * 1969-10-08 1971-03-02 Theodore M William Roof treating device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3566832A (en) * 1969-10-08 1971-03-02 Theodore M William Roof treating device

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