DE105879C - - Google Patents

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DE105879C
DE105879C DENDAT105879D DE105879DA DE105879C DE 105879 C DE105879 C DE 105879C DE NDAT105879 D DENDAT105879 D DE NDAT105879D DE 105879D A DE105879D A DE 105879DA DE 105879 C DE105879 C DE 105879C
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bunsen
gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/62Mixing devices; Mixing tubes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2203/00Gaseous fuel burners
    • F23D2203/002Radiant burner mixing tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

if
η.
-- 1S . ^iEkfeJUfe.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gasbereitung und -Beleuchtung.
LOUIS DENAYROUZE in NEUILLY (Seine).
des Bunsenbrenners.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1896 ab.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung beruht auf der Erkenntnifs, dafs eine ohne blauen oder blaugrünen Kern brennende Bunsenflamme dem Auer-Glühkörper eine wesentlich erhöhte Leuchtkraft giebt, und dafs solche Bunsenflamme dann für jeden Auer-Gasglühlichtbrenner erreicht wird, wenn an das obere Ende des mit blauem Kern brennenden Bunsenbrenners eine erweiterte Mischkammer von solcher Höhe angefügt ist, dafs die Mündung der Mischkammer in die Höhe der Spitze desjenigen blauen Kerns gelegt wird, mit welchem die Bunsenflamme brennt oder brennen würde, wenn die Mischkammer nicht vorhanden wäre.
Betrachtet man die Flamme eines gewöhnlichen Bunsenbrenners, wie er bei Gasglühlichtbrennern verwendet wird (s. Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung), so sieht man in der Mitte der Flamme einen blaugrünen kegeligen Kern uv ^, den eine hellere Zone uv\l umgiebt, die nach oben kegelig ausläuft und selbst wieder mit einem fast durchsichtigen Mantel uv ^ umhüllt ist.
Der blaugrüne Kegel nv\ ist eine Folge der unvollkommenen Mischung des Gases and der von ihm mitgerissenen Luft, und eine genaue Betrachtung der Flamme läfst erkennen, dafs die Mischung von Gas und Luft in dem ganzen unteren Theil der Flamme bis zur Höhe einer durch die oberste Spitze des blaugrünen Kegels gelegten waagerechten Ebene xy eine unvollkommene ist. Die Mischung von Gas und Luft wird aber von der Wurzel der Flamme an nach oben zu immer inniger und ist in der Ebene xy eine vollkommene.
Es hat sich nun herausgestellt, dafs, wenn man von der Bunsenflamme nur den über der Ebene χy gelegenen Theil brennen und auf einen Glühstrumpf einwirken läfst, die Leuchtkraft des Strumpfes bei gleichem Gasverbrauch bemerkenswerth erhöht wird.
Zu diesem Zweck ist an das obere Ende des Bunsenrohres A eine erweiterte Kammer C (Fig. 2) angefügt, die so hoch ist, dafs ihr oberes Ende in der Höhe der Ebene xy liegt. Das obere Ende ist durch ein Drahtsieb d abgeschlossen, so dafs das aus der Kammer entweichende Gas- undjLuftgemisch nur oberhalb des Drahtsiebes brennen kann.
Die erweiterte und erhöhte Kammer C hat somit den Zweck, dem aus dem Bunsenrohr A austretenden Gas- und Luftgemisch einen Raum darzubieten, in welchem sich das Gas und die Luft bei ihrem Hochsteigen in gleicher Weise mischen können, wie es in dem unterhalb xy gelegenen Theil einer frei brennenden Flamme (Fig. 1) "der Fall ist, derart, dafs, wenn das Gas- und Luftgemisch an dem die Kammer abschliefsenden Drahtsieb d angelangt ist, die Mischung von Gas und Luft eine so innige und vollkommene ist, dafs, wenn das aus C austretende Gemisch entzündet wird, die Flamme keinen blaugrünen Kern mehr besitzt.
Die Mischkammer C kann eine Form haben, deren Umrifs demjenigen des unteren Theiles
u ν xy der in Fig. i gezeigten Flamme entspricht, jedoch kann die Kammer auch cylindrisch gestaltet sein.
Ueber der Kammer C ist der Glühstrumpf M in bekannter Weise mittelst eines Galgens f aufgehängt, der an einem seitlichen Ansatz der Kammer mit Hülfe einer Druckschraube ο festgehalten wird.
Die Kammer C kann mit dem Brennerrohre A ein Stück bilden oder mit einer Hülse B auf diesem Rohr verschiebbar sein und durch eine Druckschraube e in der erforderlichen Höhe festgestellt werden.
Wenn die Mischkammer C cylindrische Gestalt besitzt, wie in Fig. 3, 4 und 5, so kann sie auch aus zwei in einander schieb-. baren Theilen bestehen.
In Fig. 3 ist der untere Theil der Kammer mit C, der obere Theil mit C1 bezeichnet. Der Theil C geht unten mittelst eines kegeligen Ansatzes α in die Hülse -B über, welche lose auf das Bunsenbrennerrohr A aufgeschoben ist. Die Hülse B trägt in zwei seitlichen 'Lagern b bl Zahnrädchen ρ pl. Das Rädchen ρ greift in eine mit dem Brennerrohr A verbundene Zahnstange c, das Rädchen p1 in eine mit dem oberen Kammertheil C1 verbundene Zahnstange c1. Durch Drehen der Rädchen ρpl läTst sich die Höhe der Kammer. C C1 und jene des Brennerrohres A B stets so regeln, dafs die Flamme ohne blaugrünen Kern brennt. ..
Die Fig. 4 und 5 zeigen in Seitenansicht und Oberansicht fünf mit einander vereinigte Brenner der vorliegenden Art. In der Mitte der im Kreise angeordneten Brenner ist auf der gemeinsamen Grundplatte der Brenner eine senkrechte Spindel T befestigt, welche vier Muttern mm1 nn] trägt. Zwischen den Muttern mm1 ist ein fünfarmiger Stern t eingeklemmt, von dessen Armen je einer mit je einer Hülse B der Kammer C eines der fünf Brenner verbunden ist. Der obere Theil C1 jeder Kammer ist mit dem einen Arm eines zweiten fünfarmigen Sternes f1 verbunden, der zwischen den Muttern η η1 festgehalten wird. Durch Verstellen der Muttern kann man die Höhe der Kammern C C1 und jene des Brennerrohres A B so regeln, dafs die Flamme ohne blaugrünen Kern brennt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Erhöhter Gasglühlichtbrenner, bei welchem eine Bunsenflamme ohne blaugrünen Kern dadurch erzeugt wird, dafs an das obere Ende eines gewöhnlichen Bunsenbrenners eine erweiterte Mischkammer angefügt ist, die so hoch ist, dafs ihr oberes, durch ein Drahtsieb abgeschlossenes Ende in derjenigen Höhe liegt, in welcher die Spitze des inneren blaugrünen Kegels der Bunsenflamme liegen würde, wenn diese an der Stelle, wo die erweiterte Kammer beginnt, ohne diese Kammer frei brennen würde. :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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