DE106792C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE106792C DE106792C DENDAT106792D DE106792DA DE106792C DE 106792 C DE106792 C DE 106792C DE NDAT106792 D DENDAT106792 D DE NDAT106792D DE 106792D A DE106792D A DE 106792DA DE 106792 C DE106792 C DE 106792C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pedals
- stool
- feet
- levers
- pedal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/26—Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Auxiliary Devices For Music (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
ERNST SEILER in PFORZHEIM. Pedalschemel für Klaviere.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar i8gg ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Pedalschemel für Musikinstrumente. Sie hat den
Zweck, jugendlichen Spielern oder Spielern mit kurzen Beinen eine Stütze für die Füfse zu
bieten und die Pedalbenutzung zu ermöglichen.
Früher sind Einrichtungen zu diesem Zwecke hergestellt, bei denen die Stütze für die Füfse
aus einem gewöhnlichen Fufsschemel besteht und die mit als Schrauben hergestellten Füfsen
versehen ist, während die veränderliche Höhe der Fufsstütze durch eine Hebelverbindung erzielt
wurde, deren unterer Schenkel auf dem Pedal aufliegt, während in den oberen Schenkeln
eine (mit Kopf versehene) Schraube eingeschraubt wurde, deren Kopf aus einer Aussparung
, der Schemeloberplatte hervorschaute und als Auftritt für die Pedalbenutzung der
Fufsspitzen diente.
Die dort angebrachten Einrichtungen waren aber sehr umständlich zu gebrauchen und ein
mit solchen Einrichtungen versehener Pedalschemel theuer in seiner Beschaffung.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht nun in einem zur Einführung der Pedale
einseitig offenen Schemel, welcher mittelst einzufügender oder auszuscheidender Rahmenstücke
beliebig höher oder niedriger eingestellt werden kann und dabei unter Benutzung von
auswechselbaren Stangen, welche sich unten entweder unmittelbar oder unter Vermittelung
von einfachen Hebeln auf die einzelnen Pedale auflegen, während ihr nach oben hervortretendes
Ende mit einem breiten Kopfe versehen ist, auf welchen sich die Fufsspitzen niederlassen können; es ermöglicht gleichzeitig,
die tiefer gelegenen Pedale niederzudrücken.
In der Zeichnung zeigen die Fig. ι und 2 einen Längs- und einen Querschnitt des
Schemels, und zwar die Fig. 1 einen Schnitt nach C-D der Fig. 2 und die Fig. 2 einen
Schnitt nach A-B der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit desselben in zwei Ansichten.
Die Höhe h des Schemels kann nun dadurch verändert werden, dafs zwischen den
Theilen Zi1 und Zi2 Rahmenstücke α αχ α2αΆ
u. s. w. eingesetzt werden können, welche durch Stifte b b b sowohl unter einander als
auch in Bezug zu den Theilen Ir1 und Zz2 festgelegt
werden. In der vorliegenden Ausführungsform sind an einem (αλ) der auswechselbaren
Rahmenstücke durch Gelenke FF1 zwei Hebel .EiT1 befestigt, welche dazu
bestimmt sind, den Druck der Fufsspitzen auf die Pedale G G1 zu übertragen. Je nach dem
Abstande der Pedale von dem Fufsboden wird man hier vielleicht gar keinen, einen, zwei
oder mehr einfache Rahmenstücke unter das eine mit Hebeln versehene Rahmenstück einschalten
müssen.
In der Fig. 1 sind zwei einfache Rahmenstücke von der Form Fig. 3 untergelegt, während
es der Fufsabstand der sitzend spielenden Person vom Boden erforderlich machte, dafs
auch noch ein Rahmenstück der einfachen Sorte über das mit den Hebeln versehene Rahmenstück Ci1 gelegt werden mufste, bevor
die Deckplatte Zz1 aufgelegt werden konnte.
Die Bewegung der Füfse wird durch auswechselbare Stofsstangen J J, welche die
Schemeldecke durchdringen und in derselben ihre Führung erhalten, auf die Hebel E E1
und von diesen auf die Pedale übertragen. Die Länge der Stofsstangen J J1, welche überdies
in halbkugelförmigen Vertiefungen der Hebel EE1 ruhen und mit breiten Köpfen
versehen sind, wird der gewünschten Höhe entsprechend gewählt.
K stellt einen Theil des Musikinstrumentes dar, aus welchem die Pedale G G1 hervortreten.
L bedeutet eine Stofswand zur Vermeidung von Beschädigungen der Instrumente.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Ein Pedalschemel für Klaviere, welcher aus auf einander gelegten U-förmigen Rahmen (a) derart zusammengesetzt ist, dafs die Höhenlage seiner Fufsplatte durch Wegnehmen oder Einfügen einzelner Rahmen (a) geändert werden kann, und bei welchem das Niederdrücken der Klavierpedale mittelst auswechselbarer, in der Fufsplatte geführter Stofsstangen (JJ1), die auf Zwischenhebeln (E E1) oder unmittelbar auf den Pedalen (G G1) ruhen, bewirkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106792C true DE106792C (de) |
Family
ID=376925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106792D Active DE106792C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106792C (de) |
-
0
- DE DENDAT106792D patent/DE106792C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3835003A1 (de) | Sessel oder stuhl, insbesondere buerosessel oder -stuhl | |
| DE106792C (de) | ||
| DE80766C (de) | ||
| DE18145C (de) | Neuerungen an Kinderstühlen | |
| DE335327C (de) | Matratze, deren Liegeflaeche aus federnden, auf zwei Querbalken ruhenden Holzlatten besteht | |
| DE47370C (de) | Verbindung des Resonanzbodens und Stimmstocks mit dem Metallrahmen für Pianinos | |
| DE2507320C3 (de) | Sitz- und Liegemöbel mit drei Polsterkissen gleicher Breite | |
| DE102008061898A1 (de) | Cajon | |
| DE384694C (de) | Auseinandernehmbare Matratze | |
| DE105471C (de) | ||
| DE136589C (de) | ||
| DE290862C (de) | ||
| DE20017306U1 (de) | Ausstattung für Sessel | |
| DE561036C (de) | Vergnuegungs-Musikapparat, der von einer auf dem Apparat tanzenden Person gespielt wird | |
| DE359890C (de) | Vorrichtung zum Verhindern des Ruecklaufes gespannter Saiten | |
| DE412987C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schreibsesseln | |
| DE651194C (de) | Durch Umwandlung als Tisch oder Sitz verwendbares Moebel | |
| DE3146214A1 (de) | Verstellbarer sessel | |
| DE540567C (de) | Hilfsklaviatur fuer Klaviere | |
| AT200753B (de) | Polsterstuhl mit einem die Federung aufnehmenden kastenförmigen Sitzrahmen | |
| DE402579C (de) | Bodenrahmen fuer Tasteninstrumente (Klaviere und Fluegel) | |
| DE625888C (de) | Auf Tuerstaerke einstellbare Tuerdrueckerverbindung | |
| DE352923C (de) | Aus einem keilfoermigen Einsatz und passend geformter Grundplatte bestehender Bettstellenbeschlag | |
| DE152747C (de) | ||
| DE106786C (de) |