DE80766C - - Google Patents

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DE80766C
DE80766C DENDAT80766D DE80766DA DE80766C DE 80766 C DE80766 C DE 80766C DE NDAT80766 D DENDAT80766 D DE NDAT80766D DE 80766D A DE80766D A DE 80766DA DE 80766 C DE80766 C DE 80766C
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Germany
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/26Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
J. HUGEL in MÜNCHEN. Pedalschemel für Klaviere.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. April 1894 ab.
Der vorliegende Pedalschemel soll Kindern, welche beim Klavierspielenlernen mit ihren Füfsen die Pedale nicht erreichen, den Gebrauch der letzteren ermöglichen.
Der Pedalschemel besteht aus einer lyraförmig oder ähnlich ausgeschnittenen Wand α, welche an der Klaviervorderwand über den Pedalen b, Fig. 2, befestigt wird. Diese Wand setzt sich zusammen aus einer mit zwei seitlichen Falzen versehenen Leiste und den zwei Seitentheilen a1; letztere sind durch zwei Traversen c und c1 mit einander fest verbunden und an der Leiste bezw. an deren Falzen verschiebbar.
Die Feststellung der Seitentheile al an der Leiste an einer beliebigen Stelle erfolgt durch eine in der Traverse c1 angebrachte Klemmschraube g, welche hierbei in eine Nuth der Leiste greift.
Unter der Traverse c1 sind an den Seitentheilen a, in entsprechenden Ausschnitten dieser letzteren, Hülfspedale h um i drehbar gelagert, welche durch Federn k in ihrer horizontalen Lage gehalten werden.
Durch beide Traversen c cl und die Pedale h sind zwei verticale Stangen / geschoben, welche mit ihren unteren gepolsterten Kreuzstücken Z1 auf den Klavierpedalenb aufsitzen. Diese Stangen sind mit den/Pedalen h durch quer durchgesteckte Stifte m gelenkig verbunden. Werden nun die Hülfspedale h durch Treten niedergedrückt, so werden durch Vermittelung der Stangen Z in gleicher Weise auch die Pedale b niedergedrückt,^Fig. 2. Bei Loslassen des Druckes werden die Pedale h durch die Federn k wieder in die frühere Stellung zurückbewegt und die Klavierpedale somit durch die Vorrichtung selbst entlastet. Damit die Stangen /, wenn die Hülfspedale- durch Verschieben der Wand α gehoben oder gesenkt werden, in jeder Stellung derselben stets auf die Klavierpedale aufgesetzt werden können, ist an denselben eine gröfsere Anzahl Qjuerbohrungen η für die Feststellstifte m angebracht, so dafs sie höher oder tiefer an den Pedalen h befestigt werden können. Unterhalb der Pedale h ist aufserdem an den Seitentheilen al noch ein Schemel 0 zum Aufsetzen der Füfse bei Nichtgebrauch der Pedale befestigt, welcher bei Nichtbenutzung der Vorrichtung um die Scharniere o1 in die in Fig. 2 punktirt gezeichnete Stellung aufgeklappt werden kann. Für den Fall, dafs Erwachsene das Klavier benutzen wollen, braucht die Vorrichtung nicht von demselben abgenommen zu werden, da man dieselbe nach Lösung der Schraube g so weit von der Leiste emporschieben und hier feststellen kann, dafs die Klavierpedale ganz frei liegen.
Im Gebrauchsfalle wird der Schemel 0 an seinem freien Ende durch eine Scheere oder ein Kreuz gestützt, welches je nach Höhenlage der Vorrichtung bezw. des Schemels durch eine Schraubenspindel q entsprechend gestreckt oder verkürzt werden kann, so dafs derselbe an seiner freischwebenden Seite auf diesem Scheerenfufs ruht.
Zur Befestigung der Wand am Klavier ist am unteren Ende der Leisten ein horizontaler, an dieser vorspringender und an der Oberseite mit Zähnen besetzter Klemmbacken d angebracht und aufserdem in der Leiste eine
Spindel e gelagert, deren Kopf ein Drehkreuz bildet.
Soll die Vorrichtung am Klavier befestigt werden, so wird der Klemmbacken unter die Klaviaturvorderwand geschoben, Fig. 2, und die Spindel e entsprechend angezogen, wobei sie sich gegen den Fufsboden stemmt, den Klemmbacken fest an den Klavierboden preist und die Wand mit ihrer Rückseite gegen die Klaviaturvorderwand/drückt, Fig. 2, wodurch die Vorrichtung fest am Klavier sitzt. Um zu vermeiden, dafs hierbei die Profile oder die Politur etc. an der Klaviervorderwand durch Druck oder Reibung beschädigt werden, ist die Wand an ihrer Rückseite an mehreren Stellen mit Filz- oder dergleichen Leisten besetzt.
Diese Vorrichtung kann leicht und rasch am Klavier befestigt und von demselben abgenommen werden, kann aber auch, ohne für erwachsene Spieler störend zu sein (mit aufgeklapptem Schemel), an demselben stehen bleiben und ermöglicht ihre zierliche und dabei doch solide Construction eine sehr gefällige und hübsche Ausstattung. Der Gang der Vorrichtung ist ein ganz geräuschloser, da alle Theile, welche einer Reibung ausgesetzt sind, mit Holz und Flanell, Filz oder dergleichen ausgekleidet sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Pedalschemel für Klaviere zur Erleichterung des Gebrauches der Pedale für Kinder, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schemel (0) durch eine unter das Instrument greifende Klammer (d) nebst Klemmschraube am Klavier befestigt wird und im aufgeklappten Zustande stehen bleibt, während derselbe beim Gebrauch an seinem freien Ende durch einen scheerenförmigen Fufs gestützt wird, welcher der jeweiligen Höhe des Schemels entsprechend eingestellt werden kann und sich in der ihm gegebenen Höhe erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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