DE1068792B - - Google Patents

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DE1068792B
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DENDAT1068792D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/11Movable parts; Contacts mounted thereon with indexing means

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Rasteinrichtungen für Steuerschalter od. dgl. wird häufig die Forderung gestellt, daß die Rasteinrichtung eine hohe Zahl von Rasten entsprechend ilen Schaltstellungen aufweist, die Rastungen kräftig und eindeutig sind und gleichzeitig der Gesamtaufbau tier Rasteinrichtung nicht größer ist als der der angebauten Schalter. Diese Forderungen widersprechen iich z. B. deshalb, weil gute Rastungen große Rastbocken und kräftige Federwerke voraussetzen, was feine Vergrößerung der Rasteinrichtungen vor allem der Rastscheiben nach sich zieht.
Zur Erzielung einer kräftigen Rastung ist es bereits bekannt, die eigentlichen Rastelemente in mehr kls zwei Elemente aufzuteilen und auf dem Umfang Ier Rastscheibe anzuordnen. Mit diesen bekannten flasteinrichtungen wird jedoch infolge der Ausbildung tier Rastscheibe und der Rastelemente nur eine gelinge Anzahl von Raststellungen erzielt. Da zudem noch meist runde Gehäuse für die Unterbringung der Rasteinrichtungen verwendet werden, ergibt sich eine ao Bauweise, die vielfach die Größe der eigentlichen Schaltelemente überschreitet, so daß derartige Einrichtungen nur schwierig an Schalt- oder Steuergeräten unterzubringen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rasteinrichtung zu schaffen, die es erlaubt, das Rastrad wesentlich größer als bei den bekannten Ausführungsformen zu fertigen, um eine große Zahl kräftiger Raststellungen unterzubringen, ohne Vergrößerung der gesamten Rasteinrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rasteinrichtung für Steuerschalter od. dgl. mit umkehrbarem Drehsinn, deren Gehäuse senkrecht zur Betätigungswelle eine im wesentlichen rechteckförmige Form aufweist, und bei der die Rastelemente in mehr als zwei Teilelemente aufgeteilt und auf dem Umfang der Rastscheibe angeordnet sind. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente annähernd die Form eines Trapezes oder Dreiecks haben und in den Ecken des Gehäuses so angeordnet sind, daß sie durch eine zwischen Rastelement und Gehäusewandung eingelegte, zentrisch angreifende Druckfeder um einen einseitig angelenkten Schwenkpunkt drehend mit den auf der Gegenseite angeordneten Rastrollen gegen die Rastscheibe gedrückt werden. Eine derartige Gestaltung der Rasteinrichtung vereinigt in sich eine große Anzahl von Raststufen bei eindeutiger Rastung mit dem Erfordernis eines kleinen Aufbaues.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben und die Wirkungs- weise erläutert:
Auf die Schalterbetätigungswelle 1, die im gezeichneten Beispiel als Vierkantwelle ausgebildet ist, ist die Rastscheibe 2 aufgesetzt. In die abgeflachten Rasteinrichtung
für Steuerschalter od. dgl.
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Gotthardt Hecke, Amberg,
ist als Erfinder genannt worden
Ecken des Gehäuses 3 sind die trapezförmigen Rastelemente 4 eingesetzt. Eine Feder 5 drückt die Rastelemente um einen Drehpunkt 6 drehend mit den Rastrollen 7 gegen die Rastenscheibe 2. Der Drehpunkt 6 besteht aus einem im Gehäuse 3 fest angebrachten Zapfen, auf dem das Rastelement 4 aufgeschoben ist. Eine axiale Verschiebung der Rastelemente ist durch die Gehäuserückseite und den abschließenden Gehäusedeckel verhindert. Durch die Feder 5 werden die Rastelemente nach dem Einsetzen so gegen den Drehpunkt und mit Hilfe der Rolle 7 gegen die Rastenscheibe 2 gepreßt, daß sich ein formschlüssiger Aufbau ergibt. Die Rastrolle 7, die aus Kunststoff oder Stahl gefertigt sein kann, ist auf einer in einen Schlitz des Rastelementes eingeschobenen Welle gelagert. Auch hier erübrigen sich wegen des bereits erwähnten Formschlusses weitere Befestigungsmittel.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr können bei anderer Formgebung der Schaltergehäuse die Rastelemente entsprechend angepaßt werden. Vorteilhaft ist es jedoch, auch hierbei auf den formschlüssigen Zusammenbau zu achten, da damit nicht nur geringe Montagezeiten erzielt werden, sondern auch neben der Materialersparnis günstige Reibungs- und Lagerverhältnisse vorhanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Rasteinrichtung für Steuerschalter od. dgl. mit umkehrbarem Drehsinn, deren Gehäuse senkrecht zur Betätigungswelle eine im wesentlichen recht-
    909 648/309
DENDAT1068792D 1955-07-30 Pending DE1068792B (de)

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DE1955S0017691 DE1768693U (de) 1955-07-30 1955-07-30 Schalterrasteinrichtung.

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DE1068792B true DE1068792B (de) 1959-11-12

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DE (2) DE1768693U (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE150438C (de) *
DE676875C (de) * 1937-07-09 1939-06-14 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Vorrichtung zum sprunghaften Fortschalten von Schaltern
DE741430C (de) * 1941-01-30 1943-11-11 Stotz Kontakt Gmbh Rollengesperre fuer elektrische Drehschalter
US2489626A (en) * 1947-01-30 1949-11-29 Daven Company Rotary electric switch
GB659409A (en) * 1949-01-20 1951-10-24 Chance Brothers Ltd Improvements relating to rotary electric switches

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DE1768693U (de) 1958-06-19

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