DE741430C - Rollengesperre fuer elektrische Drehschalter - Google Patents

Rollengesperre fuer elektrische Drehschalter

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DE741430C
DE741430C DEST60425D DEST060425D DE741430C DE 741430 C DE741430 C DE 741430C DE ST60425 D DEST60425 D DE ST60425D DE ST060425 D DEST060425 D DE ST060425D DE 741430 C DE741430 C DE 741430C
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locking
rollers
roller lock
locking plates
switch
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DEST60425D
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Fritz Voss
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Stotz Kontakt GmbH
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Stotz Kontakt GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/11Movable parts; Contacts mounted thereon with indexing means

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Rollengesperre für elektrische Drehschalter Rollengesperre für elektrische Drefischalter mit Rechts- und Linksschaltung sind 'bekannt. Die Rastrollen, die in den Endstellungbn des Drehschalters in Ausnehmungen eines Sternrades einfaUen, sind meist paarweise in radialer Richtung einander gegenüber angeordnet und in ein- oder zweiarmigen Elebeln gelagert; sie stehen unter der.Wirkung einer oder mehrerer Zugfedern, die das Wiedereinfallen der Rastrollen in die Ausnehmungen eines Sternrades bewirken und meist zugleich als Ausschaltfeder dienen. Man verwendet solche Drehschalter mit Rollengasperre, weil diese für gewöhnlich nicht mit Vollmomentschaltung arbeiten, vor allem zur Unterbrechung von Wechselstrom, wobei es bekanntlich darauf ankommt, die Ausschaltung verhältnismä13ig langsam, dagegen die Einschaltung recht rasch zu bewirken. Um diesen Erfolg sicherzustellen,- hat man schon vorgeschlagen, die -Rastenwirkung für das Einschalten stärker als für das Ausschalten auszubilden, indem das Sternrad statt mit im Durchschnitt quadratischem, nunmehr mit im Durchschnitt rechteckigem Querschnitt ausgebüdet wird. Der Nach-teil der bekannten Drehschalter mit Rollengesperre liegt vor allem in ihrer verhältnismäßig geringen Lebensdauer. Die zur Verwendung kommenden Zugfedern sind ungünstig beansprucht, da jede der Zugfedem an ihren Enden zu ösen gebogen' werden muß, und diese Abbiegestelle eine Gefahrenquelle darstellt. Man hat auch schon versucht, auf die Rastrollen D#rudkfedern zur Einwirkung zu bringen. Diese Druckfedern wirken nicht unmittelbar auf den Rollenhebel ein, sondern auf den Kni&Tunkt zweier Knieliebel, die einerseits ortsfest, andererseits am Rollenhebel drehbar e uelagert sind. Wenn auch hier die Feder auf Druck beansprucht wird, so gelingt dies doch nur unter Inkaufnahme der besonderen Kniehebel -, und außerdem vermeidet man nicht, weni-Stens an dem einen Ende der Druckfeder eine öse zur Erfassung des Kniegelenkbolzens biegen zu müssen.
  • Bekannt sind ferner Rollengesperre mit einem auf der Schalterachse befestigten viereckigen Rahmen, an dessen Ecken paarweise unter dem radialen Druck je einer Blattfeder stehende Rastenrollen gelagert sind. Die all ihren Eilden im Sockel eingespannten Blattfedern erfordern einen besonders großen Schalterraum und haben keine genügend lange Lebensdauer.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf Rollensperre für elektrische Drehschalter mit Rechts- und Linksschaltung und ist insbesondere bestimmt für Schalter zum Schließen und Unterbrechen von Wechselstrom. Das Gesperre kann aber auch so ausgübildet werden, daß es für Schalter zur Schließung oder C)ffnun- von Gleichstrom geeignet ist. Die Erfindung hat es sich hierbei zur Aufgabe ge-C, 15 ZI macht, das Rollengesperre besonders kräftig auszubilden und die Verwendung in besonders Uünstiger Weise beanspruchter Druckfedern zu ermöglichen, um die Lebensdauer des Schalters zu verlängern.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß Rastrollen, die in einem mit der Schalterachse zwangsläufig verbundenen Rahmen gelagert sind, paarweise an den Laufflächen von Rastplatten anliegen, die ledig-]ich in zur Schalterachse radialen Richtungen ent-egen bzw. unter der Wirkung der Druckfedern geradlinig verschiebbar gelagert sind.
  • Besonders zweckmäßig ist eine Ausführung des ErfindunIgsgegenstandes., bei der vier Rastrollen je an den Ecken des quadratischen oder rechteckigen Rahmens drehbar gelagert und zwischen spiegelbildlich zueinander liegenden, nach um iSo- gegeneinander versetzten Richtungen verschiebbaren Rastplatten angeordnet werden. Bei dieser Ausbildung des Erfindiincrsgegelistandes handelt es sich dann um ein Gesperre für Viertaktschalter. Wie erwähni, ist die Verwendung rechteckiger Schlagwürfel. oder im Querschnitt rechtecki 'g gestalteter Sternräder an sich bekannt, und zwar zur Erzielung einer langsamen Aus- und einer raschen Einschaltung. Nach der Erfindun wird umgekehrt vorgeschlagen, bei Ver-9 g wendung eines rechteckigen Rahmens diesen derart zwischen die Rastplatten einzubauen daß je zwei die Schmalseiten des Rüchteckes einschließende Rastrollen in der Einschaltstellung des D#rehschalters zur Anlage an die Rastplatten gelangen. Das hat dann zur Folge, daß sehr bald nach Beginn der Ausscbaltbeweggung eine rascheDrehbewegting des Schalträdchens unter rascher Kontaktöffnun,- vor sich geht, so daßein derartiges Gesperre -, wenn es auch nicht vollkommen mit Vollmomentschaltung arbeitet, doch derartige Rollengesperre zur öffnung und SchLießung voll Gleichstromkreisen brauchbar macht. Dabei ist nichts weiter erforderlich ', als den rechteckigen Rahmen, je nachdem, ob nur Wechselstrom oder ob Wechselstrom und Gleichstrom geöfin#et und geschlossen werden sollen, in zwei um go- zueinander versetzten Stellen in das Gesperre einzubauen. Ein und dasselbe Gesperre läßt sich demnach für die verschiedensten Zwecke ohne irgendeine Änderung der Ge#perreteile ausbilden.
  • Bei bekannten Drelischaltern init Rollengesperre unter Verwendung eines iiiit der Schalterachse gekuppelten Siernrades ist es verhältnismäßig leicht möglich., das ganze Gesperre in einer Mittelstellun- zum Stehen zu bringen, wenn nämlich die Rastrollen aus den Ausnehmungen des Sternrades herausgehoben sind und nun auf den jedenfalls nach län-erein Gebrauch etwas abgenutzten Vorsprungen des Sternrades "leiten. Auch dieser Nachteil läßt sich beim Erfindun-sgegenstand I' g Hierzu wird mit einfachen Mitteln beseitigen.
  • vorgeschlagen, die Rastplatten mit zur Druckrichtung der Rastfedern geneigten, die Spannung der Druckfedern während des Schaltens zusätzlich steigernden Laufflächen züi versehen, deren Schnittkanten in der Ruhestellun- zwischen je zwei benachbarten Rastrollen parallel zur Schalterachse liegen. Beim Schalten laufen also zunächst die Rastrollen auf die schiefe Ebene, die durch die Lauffläche gebildet wird, auf und erreichen schließlich den Scheitel der Lauffläche, in welcher Stellung sie festzuhalten nicht gelingt.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner in ALisdes Rollengesperres auf die beson-"estaltun', dere Formgebung und Lagerun- der Rastplatten. Diese Merkmale der Erfindung und weiteren Kennzeichen derselben seien all Hand eines AusführunIgsbeispiels beschrieben. clies in der Zeichnung veranschaulicht ist.
  • Abb. i zeigt das Rollengesperre im (_I)iierschnitt, und zwar nach LinieA-B der Abb. 2, die eilte Draufsicht -unter Fortnahme der Abdeckkappe erkennen läßt. Abb. 3 veranschaulicht die Gestaltung und Lagerung der Rastplatten. Abb. 4 ist hierzu ein Querschnitt nach Linie C-D der Abb. 3.
  • Auf der Grundplatte 2 des Gesperres-, welches in üblicher Weise auf dem Sockel beispielsweise eines dreipoligen Wechselstromschalters (Drehstromschalters) befestigt werden kann, sind einander gegenüberliegend Widerlager 3 mittels der Flanschte 4 befestigt, an die sich als Druckfedern wirkende Schraubenfedern 5, 6 anlegen. Mit ihren zweiten Enden legen sich diese D.ruckfedern 5, 6 an Rastenplatten 7, 8 an, die, wie insbesondere Abb. 2 erkennen läßt, durch die Druckfedern 5, 6 radial zuir Schalterachse 9 verschoben werden können. Die eigentliche Schalterachse 9 ist vermittels eines Vierkantes o. dgl. mit einer Buchse io unmittelbar verbunden, die in einem DuTchzug i i der Grundplatte 2 drehbar gelagert ist. Achsgleich mit der Schalterachse 9 ist eine. Drehgriffachse 12 vorgesehen (der Drehgriff selbst ist nicht dargestellt), die einerseits auf einer Verlängerung 13 der Schalterachse 9, andererseits in der Abdeckung 14 des Gesperres ihre Führung erhält. Mit der Buchse io fest verbunden ist ein aus den Blechscheiben 15, 16 bestehender Rahmen, der beim Ausführungsbeispiel (vgl. Abb. 2) rechtecIdge Form aufweist und an seinen vier Edken auf Bolzen 17 Rastrollen 18, ig, 2o, 21 trägt. Gegen je ein Paar dieser Rastrollen werden die. Rastplatten 7, 8 durch die Druckfedern 5, 6 gedrückt. Rund um die Drehgriffachse 12 ist eine Schraubenfeder 22 geleg , t, die sich mit ihren freien Enden 23, 24 an die Nocken z 5,,-? 6 anleg gt. _Der Nocken 25 befindet sich an der Hülse io, der Nocken 26 an der Drehgriffachse i--,. Die letztere besitzt ferner noch IVEtnehmer 27, 28, die nach einer -eN#rissen Drehung der Drehgriffachse 12 mit einem Totgang von beispielsweise 30" je nach Rechts- oder Linksschaltung zur Anlage an den N ocken. 2 5 der Achse 9, 1 o gelangen. Die Rastplatten 7, 8 besitzen beim Ausführungsbeispiel besondere Laufflächen 29, die, wie Abb. --, und 3 erkennen lassen, so g neigt sind, daß sie beim Drehen der Griffachse 12 im Sinne des Uhrzeigers oder in entgegengesetzter Richtung die Spannung der Druckfedern 5-, 6 zusätzlich erhöhen. Die Scheitelpunkte 3o dieser Laufflächen, die mit den Rastplatten 7' 8 auch aus einem Stück bestehen könnten, liegen in jeder Ruhestellung mitten zwischen -je zwei zur Anlage an die Laufflächen 29 gelangenden Rastrollen 18, 1 q# 20,21.
  • Die Rastplatten 7, 8 sind in besonderer Weise ausgestaltet, wie sich aus Abb. 3 und 4 ergibt. jede der Rastplatten 7, 8 ist in einer zur Grundplatte 2 parallelen Ebene mit Führungsschienen3i, 32, 33 versehen. Allediese drei Führungsschienen3i, 32, 33 liegen parallel zueinander, doch ist die Führungsschiene 31 nach außen und sind die beiden anderem Führungsschienen 32, 33 um i8o' versetzt nach dem Schalterinneren gerichtet. Zudem liegen die Führungsschienen32, 33 ein und e ZD derselben Rastplatte7 bzw. 8 in verschiedeneu Ebenen (vgl. Abb.4#- Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß die Rastplatten 7, 8 völlig gleichgestaltet sind und die Führungsschiene37- der Rastplatte7 oberhalb C der Führungsschiene 3 3 der Rastplatte 8, umgekehrt die Führungsschitne 33 der Rastplatte 7 unterhalb der Führungsschienü 3 2 der kastplatte 8 zu liegen kommt. Diese Führungsschienen 32, 33 der Rastplatten 7, 8 überlappen sich also, und zwar in vertauschten Ebenen. Dadurch gelingt es, die Rastplatten 7, 8 vollkommen gleich herzustellen.
  • Zur geradlinigen Führung der Rastplatten 7, 8 sind außen an der Grundplatte :2 FührLIn-gs,stlege34 vorgesehen, und zur weiteren Führung dienen die S chlenen 3 1, &ic (Abb - 3) z-%#-ischen je zwei Befestigungsflanschü114 der Widerlager 3 verschiebbar angeordnet sind.
  • Die Wirkungsweise des Ausführungsheispiels ist folgende: Es ist angenommen, daß das Gesperre zum langsamen Ausschalten, aber schnellen Einschalten des Drehstreinschalters dient. In der Ausschaltstellung lie- gen, daher die die Schmalseiten des Rahmenrec' liteckes einschließenden Rollen 18, 2 1 bzw. ig, 2o an den Laufflächen29 der Rastplatten 7, 8 an. Wird nunmehr die Drehuriffachse 12 gedreht, so erfolgt ein Spannen der Feder 22 und nach gewissem Totgang durch Anlage des Mitnehmers 27 oder :!8, je nach der Drehrichtung beim Schalten, eine zwangsläufige Mitnahnie der Hülse io und damit auch des Rahmens 15, 16. Es gleiten vornehinlich die Rollen 19 und 2 1 auf den geneigten Laufflächen 29 auf, wobei die Druckfedern 5, 6 zusarilmengedrückt werden. Nach verhältnismäßig kurzer Zeit erreichen die Rollen ig bzw. 21 die Scheitelpunktc30 der Rastplatten 7, 8 und überschreiten sie, worauf die, stark gespannten Druckfedern 5, (# zur Wirkung kommen und beschleunigt die Schalterachse 9 und damit auch das Schaltrad in die Einschaltstellung bringen. In dieser liegen die Rollen 2o, 2 1 bzw. 18, 19 in dieser paarweisen Zusammenstellung an den Laufflächen29 der Rastplatten7,8 an. Erfolgt nun, also aus der Einschaltstellung heraus, ein weiteres Drehen der Griffachse 12, so dauert es zufolge der Anlage der die Rahmenlängsseiten einschließenden Rollen20,2I bzw. 18, ig an -den Laufflächen29 wesentlich länger, bis diese Rollen die Scheitelpunkte3o der Laufflächen29 erreichen und übers,chreiten. Es erfolgt also ein langsames Ausschalten.
  • N-Venn man den Rahmen 15, 16 mit seinen Rollen 18, ig, zo, 21 unter sonstiger Beibehaltung der Lage der Gesperre- und Schalterteile um go' gegenüber der aus #%-bb. 2 ersichtlichen Stellung verdreht, erreicht man eine ganz andere Scilialtweise. Nuninehr lie-,gen die Rollen 18, 2 1 bzw. 19, 2 o in der Einschaltstellung paarweise an den Laufflächen 29 der Rastplatten 7, 8 an; es erfolgt also alsbald nach Schaltbeginn ein beschleunigtes Ausschalten. Bei einer solchen Anordnung der Teile handelt es sich also um einen Rollengesperresclialter, der weit mehr als die bisherigen Ausführungen von Rollenschaltern mit drehbar gelagertem Schaltrad zur ölinutig und Schließung von Gleichstromkreisen geeignet ist.
  • Es ist nicht erforderlich. jeder Rast-Platte 7, 8 ein Paar von Druckfedern 5, 6 zuzuordnen; es genügt naturgemäß für jede der Rastplatten -7, 8 eine einzige Druckfed-er. Die Verdoppelung der Druckfeder ergibt die 'Möglichkeit einer besseren Bemessung der Federn die dann je für sich günstiger beansprucht, also stärker unter Druck gesetzt werden können. Dies erhöht die Lebensdauer des Schalters.
  • Ein Festhalten der beweglichen Gesperreteile in einer Mittelstellung ist auch dann schon erschwert, wenn die Rastrollen 18-, ig, 2o, :z i bei Fortlassung der besonderen geneigten Laufflächen 29 unmittelbar auf den Rastplatten 7, ö' ablaufen. Unmöglich wird das Festhalten in der INlittelstellung durch den Scheitel 3o der geneigten Lauffläche 29.
  • Es können naturgemäß in jedem derartigen Gesperre mehr als zwei Rastplatten 7, 8 angeordnet sein. Es läßt sich denk-en, daß drei solcher Rastplatten im Winkel von i2o# zueinander versetzt angeordnet werden. Dann würde die gegenseitige überlappung, wie sie aus Abb. 3 und 4 ersichtlich ist, entfallen, im übrigen aber an der grundsätzlichen Wirkungsweise der sich mit der Schalterachse drehenden Rollen und der ortsfest gelagerten, lediglich radial verschiebbaren Rastplatten nichts ändern.
  • Die Unterteilung in eine Schalterachse 9 und eine Drehachse i?, mit besonderer Schraubenfeder 22 und Mitnehmern 27, 28 ist nicht unbedingt erforderlich; es kann also die Schalterachse 9 verlängert und zur unmittelbarcii Aufnahme des Dreli,-rifics ausgebildet werdeii. Dann könnte man zwar mittels des Drehgrifies das Schalträdchen zurangsläufig aus der einen in die andere Endstellung überführen; es würde aber doch sehr schwer sein, bei einem solchen Schalter in ausreichendem Maße dem hohen Druck der Federn 5, 6 entgegenzuwirken. Die Ausbildung mit besonderer Griff- und Schalterachse 12, o, wie beim .A.usführungsbeIspiel., ist selbstverständlich die zweckmäßigere.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rollengesperre für elektrische Drehschalter mit Rechts- und Linksschaltung, ,dessen RastrollenineinemmitderSchalterachse zwangsläufig verbundenen Rahmen gelagert sind., dadurch gekennzeichnet, daß je eInem Paar von Rastrollen (18, ig# 2o, 21) als Lauffläche dienende Rastplatten (7, 8) zugeordnet sind, die lediglich in zur Schalterachse (9) radialen Richtungen entgegen bzw. unter der NVirkung von Druck-federn (5, 6) geradlinig verschiebbar gelagert sind.
  2. 2. Rollengesperre nach Anspruch i -. dadurch gekennzeichnet, daß vier Rastrollen (18.. ig, 2o, 2 1 ) je an den Fck-erl eines quadratischen oder rechteckigen Rahmens (15, 16) drehbar gelagert und zwischen spiegelbildlich zueinander liegenden-, nach um iSo#' gegeneinander versetzten Richtungen verschiebbaren Rastplatten (7, S) an- geordnet sind.
  3. 3. Rollengesperre nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines rechteckigen Rahinens (15, 16) dieser derart zwischen die Rastplatten 81) eingebaut ist, daß je. zwei die Schinalseiten des Rechteckes einschließende Rastrollen (18 ' 21; ig# 2o) in der Einschaltstellung des Drehschalters zur Anlage an die Rast-ZD platten (7, 8) gelangen.
  4. 4. Rollengesperre nach Anspruch i oder i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastplatten (7, 8) mit zwei zur Druckrichtung der Rastfedern (5, 6) verschieden geneigten, die Spannung der Druckfedern (5, 6) während des Schaltens zusätzlich steigernden Laufflächen (29) versehen sind, deren Scheitel (30, in der Ruhestellung mitten zwischen je zwei benachbarten Rastrollen (18, --yi; ig# 2o# parallel zur Schalterachse (9) liegen. 5. Rollenggesperre nach Anspruch i, i und 2 oder t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastplatten (17, 8) mit je drei zur Grundplatte (2) des Gesperres und auch zueinander parallelen Führungsleisten (31, 32, 33) versehen sind, von denen die eine-, mittlere Führumgsleiste (31) gegenüber den beiden anderen um 18o- versetzt nach außen gerichtet ist, während die beiden letzteren-, nach innen gerichteten Führungsschienen (32 .b, ZD # # 33) die entsprechenden Führungsleisten (33, 32) der gegenüberliegenden Rastplatte überlappen. 6. Rollengesperre nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet. daß die einauder überlappenden Führungsleisten (32, 33) iii zwei verschiedene Ebenen von den Rastplatten abgebogen sind, so daß bei Verwendung nveier völlig- gleichgestalteter I Z5 Rastplatten (7, 8) deren Führun-sleisten 2D (32, 33) paarweise in zueinander vertauschter Höhenlage ängeordnet sind. Rollengesperre nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Rastplatte (7, 8) zwei Schraubenfederii (5, 6) vorgesehen sind, deren gemeinsames Widerlager (3) mit zwei gleichzeitig zur Führung der auf der Außenseite der Rastplatten (-7, 8) liegenden Führungsleiste (3 1) dienenden Befestigungsflanschen (4) versehen ist. 8. Rollengesperre nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Schalterachse (9) getrennte und mit dieser achsgleich angeordnete Drehgrifiachse (12) nach einem zum Spannen der bei Rechts- und Linksschaltung wirksam werdenden Schraubenfeder (22) dienenden Totgang durch an ihr angebrachte Mitnehmer (27, 28) mit der Schalterachse (9) kraftschlüssig gekuppelt wird, g. Rollengesperre nach Anspruch 8,. dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung der Drehgriffachse (12) mit der Schalterachse(9) eine mit dem Tragralunen,(ig, 16) für die Rastrollen (18, ig, 2o, 21) fest verbundene Müse (io) dient, die in einem Durchzug (i i) der Gesperreggrundplatte (2) drehbar gelagert ist. Zur Abgrenzung des Anwendun 'gsgegenstandes vom Stand der Technik- sind irn Erteilungsverfahren, folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 157 179, 397 62o, 398 536, -117221, 453 804, 458 898, 591 124, 618 118, ( )r3 7 o69, 647041-
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