DE1075366B - Fahrbare Vorrichtung zum seitlichen Abführen, Zusammenrechen oder Wenden auf der Erde liegenden Erntegutes - Google Patents

Fahrbare Vorrichtung zum seitlichen Abführen, Zusammenrechen oder Wenden auf der Erde liegenden Erntegutes

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DE1075366B
DE1075366B DENDAT1075366D DE1075366DA DE1075366B DE 1075366 B DE1075366 B DE 1075366B DE NDAT1075366 D DENDAT1075366 D DE NDAT1075366D DE 1075366D A DE1075366D A DE 1075366DA DE 1075366 B DE1075366 B DE 1075366B
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DE
Germany
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calculating
wheels
wheel
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travel
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Pending
Application number
DENDAT1075366D
Other languages
English (en)
Inventor
Maasland Cornells van der LeIy und Ary van der LeIy (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Publication date
Publication of DE1075366B publication Critical patent/DE1075366B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/148Rakes having only one heads carrying arm

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Vorrichtung zum seitlichen Abführen, Zusammenrechen oder Wenden von auf der Erde liegendem Gut, bei der wenigstens zwei einander überlappende Rechenräder vorgesehen sind, die durch Berührung mit dem Boden oder mit dem zu bewegenden Gut in Drehung versetzt werden und eine oder mehrere zur Fahrtrichtung schrägliegende, aus Teilflächen zusammengesetzte Wände bilden. Da diese Vorrichtungen vorzugsweise zum Versetzen von langstengeligem Erntegut, wie Gras, Heu usw., verwendet werden, hat man diese Vorrichtung dementsprechend stets mit Rechenrädern ausgerüstet, deren Durchmesser um ein Vielfaches größer war als die längsten im allgemeinen auftretenden Pflanzenfasern, Stengel usw. des zu bearbeitenden Gutes. Den bekannten Konstruktionen liegt daher allgemein die Überlegung zugrunde, daß ein im Durchmesser entsprechend großes Rechenrad auch einen großen Schwad seitlich versetzen kann.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zum seitliehen Zusammenrechen von auf der Erde liegendem Gut hat man demgemäß Rechenräder verwendet, deren Durchmesser mindestens 1,2 m groß ist. Es sind sogar schwere und kostspielige Rechenräder von 1,6 m Durchmesser bekanntgeworden.
Die Erfindung beruht auf der Einsicht, daß hochaufgestautes Gut auch mit verhältnismäßig kleinen Rechenrädern verarbeitet werden kann, wobei der Durchmesser der Rechenräder sogar kleiner sein kann als die Höhe des aufgestauten Gutes, und daß mit dem Gebrauch von kleinen Rechenrädern bedeutende funktionelle und vor allem konstruktive Vorteile im Hinblick auf eine einfache und billige formschöne Rechenvorrichtung verbunden sind. Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine fahrbare Vorrichtung zum seitlichen Versetzen auf der Erde liegenden Erntegutes zu schaffen, bei welcher die Rechenräder durch Bodenberührung angetrieben und an einem Gestell angeordnet sind, welche einen möglichst einfachen, gedrängten und übersichtlichen Aufbau ohne viele die Herstellung verteuernde Einzelteile haben kann. Ferner sollen in Abweichung von den bisherigen Ausführungen wesentlich kleinere Rechenräder verwendet werden, wobei die Vorrichtung nach der Erfindung auch für die Bearbeitung von Gut geeignet gemacht werden soll, das zu größeren Haufen aufgeschüttet ist.
Nach der Erfindung kennzeichnet sich die fahrbare Vorrichtung zum seitlichen Abführen, Zusammenrechen oder Wenden von auf der Erde liegendem Gut mittels wenigstens zweier einander überlappender Rechenräder, die durch Berührung mit dem Boden oder mit dem zu bewegenden Gut in Drehung versetzt werden und eine oder mehrere zur Fahrtrichtung schrägliegende, aus Teilflächen zusammengesetzte Fahrbare Vorrichtung zum seitlichen
Abführen, Zusammenrechen oder Wenden
auf der Erde liegenden Erntegutes
Anmelder:
C. van der LeIy N. V.,
Maasland (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Boshart
und Dipl.-Ing. W. Jackisch, Patentanwälte,
Stuttgart-N, Am Kräherwald 93
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 9. Mai 1953
Cornells van der LeIy und Ary van der LeIy,
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
Wände bilden, dadurch, daß die bzw. jede dem zu bewegenden Gut zugekehrte Wandfläche unabhängig von der Höhenbeweglichkeit der einzelnen Teilflächen an der Abgabestelle höher ist als an davorliegenden Stellen. Der Erfindungsgedanke läßt sich bei einer mit Rechenrädern versehenen Vorrichtung vorzugsweise durchführen, wenn die jeweils höher liegende Wandteilfläche durch ein Rechenrad gebildet ist, dessen Durchmesser größer ist als der bzw. die Durchmesser des bzw. der davorliegenden Rechenräder.
Man erhält eine besonders günstige und im Aufbau einfache Konstruktion, wenn der Abstand zwischen den Projektionen entsprechender Punkte der Naben zweier benachbarter Rechenräder auf eine lotrechte Ebene, die quer zur Fahrtrichtung der Vorrichtung verläuft und einen Winkel von 45° mit den Ebenen der Rechenräder' bildet, wenigstens ein Siebentel der Summe der Außendurchmesser dieser'beiden Rechenräder beträgt, da auf diese Weise ein breiter Streifen des Bodens mit relativ wenig Rechenrädern bearbeitet werden kann. Die jeweils'höher liegende Wandteilfläche kann aus einer im Gestell der Vorrichtung mit Abstand vom Boden fest angeordneten Leitfläche bestehen, die das hinterste Rechenrad der bzw. jeder Reihe teilweise mindestens abdeckt. Die nach einem Merkmal der Erfindung jeweils höher liegende Teilfläche kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch einen drehbaren Scheibenkörper, der als Rechen-
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rad gestaltet sein kann, gebildet werden. Dieser Scheibenkörper kann dabei an der Abgabeseite je eines Rechenrades an einer Stelle gelagert sein, die höher liegt als die Lagerstelle des mit dem Scheibenkörper zusammenarbeitenden Rechenrades. Es empfiehlt sich dabei, jeden Scheibenkörper so anzuordnen, daß er mit einem Teil seines Umfanges vor dem Rechenrad liegt, welchem er zugeordnet ist, wobei man nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vor einer besonderen Ausführungsform die Achse jedes Scheibenkörpers in einem kleineren Winkel zur Fahrtrichtung anordnen kann als die Achse des Rechenrades, welches diesem Scheibenkörper zugeordnet ist.
Wenn man nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung bei Anordnung von wenigstens drei Scheibenkörpern, beispielsweise Rechenrädern, diese auf einem Träger lagert, der sich von der hinteren Seite eines Scheibenkörpers, vorzugsweise Rechenrades, bis zur vorderen Seite des folgenden Scheibenkörpers erstreckt, wobei dieser Träger vorzugsweise unmittelbar außerhalb der Naben der Scheibenkörper abgeknickt ist, erhält man einen besonders einfachen Aufbau dieser Vorrichtung, weil hier die Rechenräder unmittelbar auf dem Gestellrahmen angeordnet sind, welcher die Räder axial durchsetzt. Bei dieser Ausführung können die bei bekannten Vorrichtungen vorhandenen gefederten oder ungefederten Kurbeln, auf welchen die Rechenräder üblicherweise gelagert sind, und welche andererseits mit dem Gestell verbunden sind, wegfallen. Diese Ausführungsform der Vorrichtung kann man noch dadurch in ihrer Konstruktion vereinfachen und in der Herstellung verbilligen, wenn der Hauptträger, welcher sich zwischen den einzelnen Lagerstellen der Scheibenkörper erstreckt, im wesentlichen gradlinig ausgeführt ist.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung mit seitlicher Abgabe des Gutes,
Fig. 2 eine Draufsicht einer Vorrichtung, die sowohl als Rechen als auch als Schwadenwender benutzbar ist,
Fig. 3 eine Draufsicht einer abgeänderten Ausführung der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 3, in der Richtung des Pfeiles IV gesehen,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführung der Vorrichtung nach Fig. 3,
Fig. 6 eine Draufsicht dieser abgeänderten Ausführung und
Fig. 7 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von Gut besteht aus einem Gestell, das von einem durch Laufräder 2 und 3 unterstützten Balken 1 gebildet wird, welcher Balken sechs Rechenräder 4, 5, 6, 7, 8 und 9 trägt und durch über die Rechenräder geführte Bügel 10 und 11 mit einem Zugpunkt 12 verbunden ist. Das Laufrad 2 ist selbsteinstellend, während das Laufrad 3 eine feste Lage hat. Die Vorrichtung kann durch Verbindung des Punktes 12 mit einem Schlepper fortbewegt werden. Falls im Punkt 12 ein drittes Laufrad angeordnet wird, so kann die Vorrichtung auch durch ein Zugtier gezogen werden.
Die Rechenräder 4 bis 9 sind in üblicher Weise auf den Zapfen der am Balken 1 gelagerten Kurbeln 4 A bis 9 A drehbar gelagert, wodurch sie in senkrechtem Sinne in bezug auf das Gestell bewegbar sind und sich je für sich den Unebenheiten des Geländes anpassen können. Die Außendurchmesser D der Rechenräder 4 bis 8 sind einander gleich und sind im Gegensatz zu bekannten Ausführungen nur etwa 0,80 m groß. Der Außendurchmesser des Rechenrades 9 ist größer, und zwar etwa 1,20 m. Eine Feder 9 B verbindet das obere Ende eines am Arm der Kurbel 9 A befestigten Nokkens mit einem Punkt des Balkens 1, wodurch der Druck des Rades 9 auf den Boden vermindert wird und kleiner ist als das Gewicht dieses Rechenrades. Die Rechenräder 4 bis 8 sind dagegen nicht mit solchen den Raddruck herabsetzenden Einrichtungen versehen.
In Fig. 1 ist der Abstand zwischen den Naben zweier benachbarter Rechenräder, beispielsweise der Rechenräder 6 und 7, auf einer lotrechten Ebene gemessen, die quer zu der durch den Pfeil V angegebenen Fahrtrichtung des Rechens ist, mit A bezeichnet. Die Achsen der Rechenräder bilden einen Winkel von 45° mit dieser Ebene. Bei der dargestellten Vorrichtung ist der Abstand^ ungefähr 0,30m, d.h. also beträchtlich größer als ein Siebentel der Summe der Durchmesser der Rechenräder 6 und 7.
Die gute Wirkung dieser Vorrichtung beruht in erster Linie auf der Tatsache, daß das aufgestaute Gut, wenigstens bei den Rechenrädern 4 bis 8 eine rollende Bewegung ausführt, wodurch das von den Rechenrädern hinaufgeführte Gut nur bis zu einer Höhe von etwa 0,30 m an diesen Rädern angepreßt liegt, jedoch oberhalb dieser Höhe in einigem Abstand vom Rad bleibt. Man kann deshalb grundsätzlich die Rechenräder eines Rechens mit seitlicher Abgabe des Gutes ohne Bedenken halb so groß als hierfür üblich ausführen, wobei man, damit eine Überlappung der Räder vorhanden bleibt und die Räder zusammen dieselbe Arbeitsbreite aufweisen, natürlich die Anzahl der Rechenräder vergrößern muß. Wenn man bei einer Halbierung des Durchmessers der Rechenräder deren Anzahl verdoppelt, erreicht man schon eine beträchtliche Gewichts- und Kostenersparnis der Rechenräder, da ein kleines Rad ungefähr nur ein Viertel des Werkstoffes eines doppelt so großen Rades erfordert, so daß insgesamt die Hälfte des 'benötigten Materials erspart wird, was deshalb von Bedeutung ist, weil für die Speichen und Zinken der Räder kostspieliger Federstahl benutzt wird.
Außerdem haben die kleinen Räder ein so geringes Gewicht, daß man jedes Rad mit seiner vollen Schwere auf dem Boden aufruhen lassen kann, wodurch für diese Räder den Raddruck herabsetzende Einrichtungen, wie Federn, in Fortfall kommen können. Außer einer Kostenersparnis gibt dies noch den Vorteil, daß in einfachster Weise ein Raddruck erhalten wird, der von der Lage des Rades völlig unabhängig ist. Die Bügel 10 und 11 können wesentlich flacher gewählt werden als bei einer Vorrichtung mit derselben Grundform des Gestelles, jedoch mit Rechenrädern größeren Durchmessers. Hierdurch treten in diesen Bügeln viel kleinere Biegungsmomente auf, und sie können daher leichter ausgeführt werden.
Kleine Rechenräder nach der Erfindung mit einem Durchmesser von weniger als Im haben ferner den Vorteil, daß sie sich den Unebenheiten des Geländes genau anpassen können, und daß sie das Gut besser aus Bodenvertiefungen entfernen.
Wenn man die Durchmesser einer Reihe von Rechenrädern und deren gegenseitige Abstände halbiert, so wird auch die Höhe der freien öffnung, die sich zwischen zwei sich überlappenden Rechenrädern und dem Boden bildet und die ersichtlich ist, wenn man in einer Richtung senkrecht zu den Ebenen dieser Räder sieht, halbiert. Diese Verminderung ist grundsätzlich nicht nötig, woraus sich ergibt, daß bei der Halbierung der Durchmesser der Rechenräder der Abstand zwischen
den Achsen nicht auf die Hälfte herabgesetzt werden muß. Daraus geht hervor, daß die Anzahl der Rechenräder nicht verdoppelt, sondern z. B. nur 1,5- bis l,7mal so groß gewählt werden muß, was eine beträchtliche weitere Ersparnis an Materialkosten und Gewicht bedeutet. Während bei den bekannten Vorrichtungen der in Fig. 1 angegebene Abstand A bedeutend kleiner als zwei Siebentel der Abmessung D ist, kann man bei den kleinen Rechenrädern nach der Erfindung dieses Verhältnis größer wählen. Sind die Durchmesser von zwei sich überlappenden Rechenrädern einander nicht vollkommen gleich, so kann man für diese Räder den Abstand^ größer als ein Siebentel der Summe der Durchmesser wählen.
Wenn die Vorrichtung nach Fig. 1 eingesetzt wird, führt sie das auf dem Boden liegende Gut 13 und/oder das schon zu einem länglichen Haufen 14 zusammengerechte Gut nach links, wo es als ein länglicher Haufen 15 liegen bleibt. Das unmittelbar vor den Rechenrädern befindliche Gut 16 erstreckt sich in schräger Richtung. Daran schließt sich das Gut 15 unter einem Winkel an. Dadurch, daß das Rechenrad 9 sich unmittelbar bei diesem Übergang befindet, ist das Rad in einem etwas anderen Zustand als die Rechenräder 4 bis 8. Das von diesem Rad abgegebene Gut wird nicht von einem nächsten Rad übernommen, so daß das Gut das Bestreben hat, auch in größerer Höhe am Rad angepreßt zu liegen. Dadurch könnte das Gut von der oberen Hälfte des Rades 9 wieder nach vorn geführt werden, wodurch sich das Rad festlaufen würde. Um dies zu verhindern, ist das Rad 9 größer als die Räder 4 bis 8 ausgeführt.
Die Vorrichtung nach Fig. 2 umfaßt zwei Gruppen von Rechenrädern, und zwar drei Rechenräder 17, 18 und 19, die mittels Kurbeln an einem Balken 20 gelagert sind, und drei Rechenräder 17^4, 18 A und 19^4, die an einem Balken 20^4 befestigt sind. Die Balken 20 und 20^4 sind durch einen U-förmigen Bügel 21^4 miteinander verbunden, dessen nach unten gerichtete Schenkel um senkrechte Achsen drehbar mit den BaI-ken 20 und 2OA verbunden sind. Der Bügel 21^4 ist mit einem Zugarm 22^4 versehen, dessen Ende 23 A an einem Schlepper befestigt werden kann. Der Balken 20 bzw. 2OA wird von einem Laufrad 24 bzw. 24 A unterstützt. In der durch voll ausgezogene Linien angegebenen Lage bildet die Vorrichtung einen Rechen mit seitlicher Abgabe des Gutes. Sie kann aber in einen Schwadenwender umgewandelt werden, indem die Teile, deren Bezugsziffern ein A enthalten, in die mit gestrichelten Linien gezeichneten Lagen, in denen die Teile 17^4 bis 24^4 durch 175 bis 245 bezeichnet sind, versetzt werden. Die Räder 17, 18, 17^4 und 18^4 sind klein ausgeführt. Die Räder 19 und 19^4 sind jedoch größer bemessen, und zwar deshalb, weil das Rad 19^4 immer das hintere Rad einer Reihe sich überlappender Rechenräder bildet und weil das Rad 19 in der Lage der Räder als Schwadenwender ebenfalls in diesem Zustand ist. Da dieses Rad nie mehr als einen Schwad zu wenden hat, ist es aber auch möglich, dieses Rad klein auszuführen.
Fig. 3 zeigt einen Rechen mit seitlicher Gutabgabe, der besonders für leichte Arbeiten geeignet ist. Der Rechen besteht aus einem Balken 25, an dem mittels Kurbeln vier kleine Rechenräder 26, 27, 28 und 29 gleichen Durchmessers gelagert sind. Der Durchmesser dieser Rechenräder ist 0,60 m, und ihr gegenseitiger Abstand, senkrecht zur Fahrtrichtung gemessen, ist ungefähr 0,25 m. Der Balken 25 wird von einem durch Motorkraft bewegten zweirädigen Fahrzeug 30 getragen, das mit Handgriffen 31 versehen ist und für vielerlei Zwecke in der Landwirtschaft und im Gartenbau benutzt wird. Der Balken 25 ist drehbar um eine senkrechte Achse 32 am Fahrzeug befestigt und mit einem halbkreisförmigen Ring 33 versehen, der beispielsweise durch Einstecken eines Stiftes durch ein Loch im Ring zur Feststellung der Winkelstellung des Balkens 25 in bezug auf die Fahrtrichtung benutzt wird.
Um zu verhindern, daß die obere Hälfte des Rechenrades 29 in unbeabsichtigter Weise mit dem seitwärts abgegebenen Gut in Berührung kommt, ist am Balken 25 eine Führungsplatte 34 (s. auch Fig. 4) angeordnet, die sich vor dem Rad 29, jedoch hinter dem Rad 28 befindet und gleichfalls Erntegut von diesem Rechenrad abstreift. Die Verwendung eines größeren hinteren Rechenrades ist in diesem Falle nicht erforderlich.
Die Fig. 5 und 6 zeigen noch eine dritte Lösung der Schwierigkeit, der man am Ende einer Reihe von kleinen Rechenrädern begegnen kann. Hier ist beim Rechenrad 29 der Vorrichtung nach Fig. 3 statt der als Leitfläche dienenden Führungsplatte 34 eine auf dem auf- und umgebogenen Ende 35 des Balkens 25 gelagerte, vorzugsweise am Umfang mit Zinken versehene Scheibe 36 vorgesehen, die mit einem Teil vor einem Teil des Rechenrades 29 liegt. Der Scheibenkörper 36 ist in einer praktisch zur Ebene des Rechenrades 29 parallelen Ebene um eine Achse drehbar und bildet gewissermaßen ein Rechenrad, das aber so hoch über dem Boden liegt, daß es nur durch das passierende Gut in Drehung versetzt werden kann. Das Vorhandensein dieses Rades verhindert, daß das seitwärts bewegte Gut in ungewünschter Berührung mit der oberen Hälfte des Rechenrades 29 kommt.
Mit sehr kleinen Rechenrädern versehene Vorrichtungen, wie die nach den Fig. 3 bis 6, können für schwerere Arbeit dadurch geeignet gemacht werden, daß vor der Reihe der Rechenglieder, welche, baulich gesehen, eine selbständige Vorrichtung bildet, eine zweite Vorrichtung zugeordnet wird, die sozusagen eine Reihe Hilfsrechenglieder für die andere Vorrichtung darstellt, wobei sich die Hilfsrechenglieder im Abstand über dem Boden befinden können. Eine solche Vorrichtung ist in Fig. 7 dargestellt. Sechs kleine Rechenräder 39 sind in üblicher Weise mittels Kurbeln an einem mit Lauf rädern 40^4 abgestützten Balken 40 befestigt. In der Fahrtrichtung vor dieser Reihe befindet sich eine Vorrichtung aus einer Reihe von vier Rechengliedern 41, die im Ausführungsbeispiel der anderen Vorrichtung mit den Rechenrädern 39 als Hilfsrechenräder zugeordnet sind. Die vier Rechenglieder oder Scheibenkörper 41 sind auf einem gemeinsamen Träger 42 gelagert, der sich von der hinteren Seite eines ersten Scheibenkörpers durch jeden Scheibenkörper hindurch bis zur Vorderseite eines letzten Scheibenkörpers erstreckt, wobei der Träger unmittelbar außerhalb der Naben des Scheibenkörpers 41 jeweils abgeknickt ist. Der Hauptträger verläuft somit zwischen den Lagerstellen der Scheibenkörper im wesentlichen geradlinig. Die Scheibenkörper 41 selbst sind somit um parallele Achsen drehbar. Diese Achsen bilden beim Ausführungsbeispiel mit der Fahrtrichtung R einen Winkel, der kleiner ist als der Winkel, den die -Achsen der Rechenräder 39 mit dieser Richtung bilden. Die Rechenräder 41 können sich in einer Höhe über dem Boden befinden, und ihre Achsen sind zu einem Träger 42 vereinigt. Um besondere Laufräder einzusparen, sind als Verbindung des Trägers 42 der einen Scheibenkörpergruppe mit dem Balken 40 der anderen Arbeitsgruppe die Bügel 43 und 44 vorgesehen, an denen auch der Zugpunkt 45 sitzt. Wenn
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erwünscht, kann die Achse des hinteren Scheibenkörpers 41 einen größeren Winkel mit der Fahrtrichtung bilden als die Achsen der anderen als Rechenräder ausgebildeten Scheibenkörper 41.
Falls man mehr als ein Hilfsrechenglied verwendet, so wird die beste Wirkung erhalten, wenn von zwei benachbarten Hilfsrechengliedern die Abfuhrseite des vorderen Gliedes in der Fahrtrichtung vor dem hinteren Glied liegt, wie es bei der Vorrichtung nach Fig. 7 der Fall ist.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Fahrbare Vorrichtung zum seitlichen Abführen, Zusammenrechen oder Wenden von auf der Erde liegendem Gut mittels wenigstens zweier einander überlappender Rechenräder, die durch Berührung mit dem Boden oder mit dem zu bewegenden Gut in Drehung versetzt werden und eine oder mehrere, zur Fahrtrichtung schräg liegende, aus Teilflächen zusammengesetzte Wände bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede dem zu bewegenden Gut zugekehrte Wandfläche unabhängig von der Höhenbeweglichkeit der einzelnen Teilflächen an der Abgabestelle höher ist als an davorliegenden Stellen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils höher liegende Wandteilfläche durch ein Rechenrad (9, 19, 19^4, 195) gebildet ist, dessen Durchmesser größer ist als der bzw. die Durchmesser des bzw. der davorliegenden Rechenräder.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) zwischen den Projektionen entsprechender Punkte der Naben zweier benachbarter Rechenräder (6, 7) auf eine, lotrechte Ebene, die quer zur Fahrtrichtung (V) verläuft und einen Winkel von 45° mit den Ebenen der Rechenräder bildet, wenigstens ein Siebentel der Summe der Außendurchmesser dieser beiden Rechenräder beträgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils höher liegende Wandteilfläche aus einer im Gestell der Vorrichtung mit Abstand vom Boden fest angeordneten Leitfläche (34) besteht, die das hinterste Rechenrad (29) der bzw. jeder Reihe teilweise, mindestens oberhalb dessen Nabe, abdeckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils höher liegende Teilfläche durch einen drehbaren Scheibenkörper (36, 41), der als Rechenrad gestaltet sein kann, gebildet
wird, der an der Abgabeseite je eines Rechenrades (29, 39) an einer Stelle gelagert ist, die höher liegt als die Lagerstelle des mit dem Scheibenkörper zusammenarbeitenden Rechenrades.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Scheibenkörper (36, 41) mit einem Teil seines Umfanges vor dem Rechenrad (29, 39) liegt, dem er zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse jedes Scheibenkörpers (41) einen kleineren Winkel mit der Fahrtrichtung (R) bildet als die Achse des zugeordneten Rechenrades (39).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei benachbarten Scheibenkörpern (41) die Abgabestelle des vorderen Körpers in der Fahrtrichtung vor dem hinteren Scheibenkörper liegt.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von wenigstens drei Scheibenkörpern diese auf einem Träger gelagert sind, der sich von der hinteren Seite eines Scheibenkörpers bis zur Vorderseite eines folgenden Scheibenkörpers erstreckt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger unmittelbar außerhalb der Naben der Scheibenkörper abgeknickt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptträger zwischen den Lagerstellen der Scheibenkörper im wesentlichen geradlinig verläuft.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser wenigstens eines der Rechenräder bzw. Scheibenkörper kleiner als 1 m ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Leitfläche (34) über den Außenumfang des Rechenrades (29) erstreckt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfläche (34) von einer annähernd geradlinigen und einer diese umgreifenden bogenförmigen Kante begrenzt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 940 381;
G. W. Giles, »The Sweet Potato Vine-Row Harvester« (Bulletin No. 358 vom Mai 1947), herausgegeben von The Agricultural Experiment Station of the North Carolina State College of Agriculture and Engineering, V. St. A.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1075366D Fahrbare Vorrichtung zum seitlichen Abführen, Zusammenrechen oder Wenden auf der Erde liegenden Erntegutes Pending DE1075366B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284142B (de) * 1955-07-08 1968-11-28 Bautz Gmbh Josef Sternrechwender

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940381C (de) * 1952-11-04 1956-03-15 Lely Nv C Van Der Rechen mit wenigstens einem Seitenabfuhrglied, das mit wenigstens einem Reinigungsglied kombiniert ist

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