DE107615C - - Google Patents
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- DE107615C DE107615C DENDAT107615D DE107615DA DE107615C DE 107615 C DE107615 C DE 107615C DE NDAT107615 D DENDAT107615 D DE NDAT107615D DE 107615D A DE107615D A DE 107615DA DE 107615 C DE107615 C DE 107615C
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/10—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property
- G07F17/105—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property for money boxes
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Description
f**2
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren und Rauchgeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. März 1899 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sparbüchse, welche die Anzahl der nach einander
hineingeworfenen Geldstücke einer bestimmten Münzsorte anzeigt und sich bei Erreichung
eines gewissen, vorher zu bestimmenden Betrages des Inhaltes selbsttätig öffnet. Das
Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs die eingeworfene Münze dazu benutzt
wird, ein Zählwerk zu bethätigen, worauf sie in die Sparbüchse selbst bezw. in einen
in derselben vorgesehenen Sammelbehälter hineinfällt. Jede Sparbüchse ist nur für eine gewisse
Münzsorte bestimmt, so dafs andere Münzsorten das Zählwerk nicht bethätigen
können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine Rückansicht des inneren Mechanismus der
Sparbüchse, der in Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt ist.
Die Form der Kasse bezw. Sparbüchse ist eine beliebige, sie hat hier die Gestalt eines
viereckigen Kastens. In. der Vorderwand des Kastens sind die bei derartigen Sparbüchsen
üblichen Oeffnungen für die Zahlenräder vorT gesehen, weiche der Einfachheit wegen fortgelassen
sind. Das Zählwerk, das beliebige Zähnezahl und-Verhältnifs haben kann, besteht
hier aus zwei Zahnrädern. Das untere Zahnrad α greift jedesmal nach einer ganzen Umdrehung
mit seinem Zahn a1 in das Zahnrad b
und bewegt es um einen Zahn weiter. Das Rad α ist mit dem Sperrrade a- fest verbunden.
Auf der Achse des Zahnrades b ist eine Scheibe c vorgesehen, welche an einer
Stelle ihres Umfanges eine Aussparung hat, in die der federnde Hebel d einfallen kann, der
dazu bestimmt ist, die Thür e zu sperren, welche sich um ih're in geeigneten Lagern
angeordnete Welle el drehen kann. Unterhalb des an der Oberseite des Kastens vorgesehenen
Trichters/ befindet sich in dem Gehäuse ein Trichter g, welcher an einem Drehzapfen g1
sitzt, der durch die Vorderwand der Sparbüchse hindurchgeht und aufsen mit einem
Handgriff g·2 versehen ist. Die untere Oeffnung
des Trichters ist so bemessen, dafs die Geldstücke, für welche die Sparbüchse bestimmt
ist, nicht hindurchfallen können, sondern in der in Fig. 2 angedeuteten Weise um
ein genau bestimmtes Stück herausragen. Hat man nun ein Geldstück durch den Trichter f
in den Trichter g hineingeworfen und dreht den Handgriff g'2, so greift das vorstehende
Ende der Münze in das Sperrrad d1 (Fig. 1)
und dreht dieses um einen Zahn weiter. Hierbei wird durch das Rad α auch das Zahnrad
b aus der in Fig. 1 veranschaulichten Lage gedreht .und damit auch die Scheibe c, so
dafs nunmehr der Hebel b mit seinem hakenförmigen Ende aus der Aussparung der Scheibe c
auf den Umfang" derselben gelangt und die in Fig. ι punktirt dargestellte Lage annimmt. In
dieser Stellung greift er hinter die Thür e und hält dieselbe fest, indem er zwischen die Thür e
und einen auf derselben angebrachten Halter e2 trifft. In dieser Stellung kann die Thür e
nicht mehr geöffnet werden, bis das Zahnrad b bezw. die Scheibe c eine volle Umdrehung gemacht
hat, was im vorliegenden Falle nach zehn Umdrehungen des Rades α erfolgt. . Nachdem
durch Drehen des Handgriffes das Zählwerk bethätigt ist, mufs man noch den Griff
so weit herumdrehen, dafs die Münze aus dem Trichter herausfällt. Auf dem Drehbolzen des
Trichters ist eine Feder angebracht, welche den Trichter stets in seine Anfangsstellung
zurückbringt. An der Thür e ist noch ein Vorreiber e8 vorgesehen, der zur Befestigung
der Thür dient, so lange der Hebel d nicht eingefallen ist. An dem Sperrrade a2 wie an
dem Zahnrad b sind geeignete Federn vorgesehen, welche eine selbstständige unbeabsichtigte
Drehung verhindern. Es sei noch bemerkt, dafs der Hebel d dazu benutzt werden kann,
das Gehäuse der Sparbüchse zusammenzuhalten, das sonst 'nach einmaliger Umdrehung der
Scheibe c aus einander fallen würde.
Das Zählwerk der Sparbüchse wird nur bei Einwurf einer bestimmten Münzsorte bethätigt,
die um ein bestimmtes Stück aus dem Schlitz des Trichters hinausragt. Kleinere Münzen
fallen selbstverständlich hindurch und gröfsere reichen nicht weit genug aus dem Schlitz des
Trichters heraus, um bei Drehung desselben in das Sperrrad α2 eingreifen zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ·
Eine Sparbüchse, welche die Anzahl der nach einander hineingeworfenen Geldstücke einer bestimmten Münzsorte anzeigt und sich bei Erreichung eines bestimmten Inhaltes selbstthätig öffnet, dadurch gekennzeichnet, dafs die eingeworfene Münze in einen Trichter fällt, der sie um ein bestimmtes Stück durchtreten läfst, so dafs bei Umdrehung des Trichters durch einen aufserhalb des Gehäuses liegenden Griff die hervortretende Münze ein Zählwerk von beliebiger Bauart bethätigt, worauf sie nach genügender Drehung des Trichters aus demselben in den Sparbehälter hineinfällt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE107615C true DE107615C (de) |
Family
ID=377668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT107615D Active DE107615C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE107615C (de) |
-
0
- DE DENDAT107615D patent/DE107615C/de active Active
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