DE1081815B - Maschine zum Herstellen von Asbestzementroehren - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Asbestzementroehren

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DE1081815B
DE1081815B DEE12134A DEE0012134A DE1081815B DE 1081815 B DE1081815 B DE 1081815B DE E12134 A DEE12134 A DE E12134A DE E0012134 A DEE0012134 A DE E0012134A DE 1081815 B DE1081815 B DE 1081815B
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DE
Germany
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mandrel
mandrels
conveying means
press unit
machine according
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DEE12134A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Robert Fourmanoit
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ETERNIT GEN SpA
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ETERNIT GEN SpA
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/42Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by shaping on or against mandrels or like moulding surfaces
    • B28B21/48Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by shaping on or against mandrels or like moulding surfaces by wrapping, e.g. winding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen von Asbestzementröhren Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von Asbest-Zement-Röhren, bei der eine von einem stetig umlaufenden Zuführfilz geführteAsbest-Zement-Scbieht mindestens einem die Schicht aufnehmenden Wickeldorn zugeführt wird.
  • Eine bekannte Maschine dieser Art weist nebeneinander angeordnete und entgegengesetzt geneigte Schienen auf, auf denen die Dorne mit ihren Rändern abrollen, und zwar so, daß die leeren Dorne einer Aufwickelstelle zugeführt und die bewickelten Dorne von dieser weggeführt werden. Durch die entgegengesetzte Neigung der Schienen kommen die aus den fertigen Röhren herausgezogenen Dorne unterhalb und neben der Aufwickelstelle an, so daß sie axial verschoben und in die Höhe der Aufwickelstelle gehoben werden müssen. Zu diesem Zweck ist .die Bahn zum Wegführen der Dorne bei dieser bekannten Maschine durch einen in der Höhe verstellbaren Teil unterbrochen, mit dem die leeren Dorne auf,die Höhe der Aufwickelstelle angehoben werden.
  • Diese bekannte Maschine hat den Nachteil, .daß es praktisch unmöglich ist, mit ihr handelsübliche 5 m lange Röhren herzustellen. Beim Abrollen auf ihren Rändern kann sich die Richtung der Dornachse leicht verschieben, da keine besonderen Führungsmittel vorgesehen sind. Diese Verschiebung der Richtung der Dornachse wirkt sich um so nachhaltiger aus, je länger der Dorn ist. Auch erfordert die in die Höhe verstellbare Unterbrechung der Schienen einen verhältnismäßig großen Aufwand, ,der bei langen Dornen zu erheblichen Schwierigkeiten führt, die die praktische Anwendung dieser bekannten Maschine nicht rentabel macht.
  • Bei einer anderen bekannten Maschine wird ein Teil dieser Nachteile dadurch vermieden, daß im wesentlichen in waagerechter Richtung fördernde endlose Ketten vorgesehen sind; die den leeren Dorn einer Pressereinheit zuführen und den bewickelten Dorn von dieser wegführen. Hierbei ist das obere Trumm jeder Kette durch einen kanalartigen Schleppweg gestützt, der sich .quer durch dieMaschine über die ganze Länge des oberen Trumms zieht. Der Dorn wird von den Ketten in horizontaler Richtung unmittelbar an die Bewicklungsstelle unter die Preßwalzen geführt. Das hat den Nachteil, daß die Bewegung der Ketten genau an der Bewicklungsstelle unterbrochen werden muß. Werden die Ketten zu früh angehalten, so muß der zu bewickelnde Dorn durch die in Transportrichtung erste Preßwalze vollends an die Bewicklungsstelle gedrückt werden, wobei leicht Verklemmungen entstehen und die Antriebsmittel .der Ketten beschädigt werden können: Noch ungünstiger, ist es, wenn die Ketten zu spät angehalten werden. Es bestehen dann nicht nur die beiden oben geschilderten Gefahren, sondern man muß auch noch damit rechnen, .daß der mit einer von der Geschwindigkeit des Zuführfilzes verschiedenen Geschwindigkeit auf die Asbest-Zement-Schicht auftreffende Dorn die Asbest-Zement-Schicht zerreißt. Durch das Zurückdrängen des zu weit transportierten Dornes unter dem Druck der Preßwalze können darüber hinaus noch Stauungen der Asbest-Zement-Schicht auftreten.
  • Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Maschine besteht darin, daß die Ketten nicht ohne weiteres für Dorne verschiedener Durchmesser verwendet werden können. Zu diesem Zweck müssen entwederKetten und Schleppweg in ihrer Höhe verstellt werden, was einen zusätzlichen Mechanismus @erfordert, oder es müssen in- vertikaler Richtung übermäßig ausgedehnte Mitnehmer vorgesehen sein, was beim Einlegen und Herausnehmen der Dorne hinderlich ist.
  • Die oben geschilderten Nachteile sind bei einer Maschine zum Herstellen von-Asbest-Zement-Röhren, bei der eine von einem stetig _umlaufenden Zuführfilz geführte Asbest-Zement-Schicht mindestens einem die Schicht aufnehmenden Wickeldorn zugeführt wird, mit im wesentlichen in waagerechter Richtung fördernden bandartigen endlosen Fördermitteln, z. B. Ketten, die den leeren Dorn einer Pressereinheit zuführen und den bewickelten Dorn von dieser wegführen, gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Fördermittel zwischen ihren Umlenkrädern freihängend angeordnet sind, daß Spannvorrichtungen .zum Spannen und Lockern der Fördermittel vorgesehen sind =d daß die Fördermittel so angeordnet sind, daß sie in gespanntem Zustand die Dorne in einem Abstand über dem Zuführfilz halten. Dadurch wird erreicht, daß -die leeren Wickeldorne bei gespannten Ketten oberhalb der auf dem Zuführfilz liegenden Asbest-Zement-Schicht geführt und angehalten werden können. Es ist daher reicht erforderlich, die Ketten genau an der Bewicklungsstelle anzuhalten. Es- genügt, wenn die Dorne ungefähr oberhalb der Bewicklungsstelle angehalten werden. Durch geeignete Mittel an den Preßwalzen kann der Dorn während des Absenkers des Dornes auf den Zuführfilz, währenddessen die Ketten gelockert werden, leicht in die richtige Stellung unter den Preßwalzen gebracht werden. Das hat einerseits eine Vereinfachung der Maschine und andererseits eine höhere Genauigkeit des Wickelvorganges zur Folge. Außerdem können die Ketten gemäß der Anmeldung ohne jede Änderung für Dorne der verschiedensten Durchmesser verwendet werden.
  • Ein weiterer Vorteil der Maschine gemäß der Erfindung besteht darin, daß es möglich ist, mindestens zwei Presseneinheiten hintereinander über einer gemeinsamen Förderbahn anzuordnen. Dadurch, daß die Dorne von den im gespannten Zustand befindlichen Ketten in einem Abstand über dem Zuführfilz geführt werden, können sie unter einer Pressereinheit durchgeführt werden, ohne den Filz zu berühren, so daß leere Wickeldorne auf einfache Weise an die zweite und gegebenenfalls die weiteren Presseneinheiten gelangen können. Auf diese Weise können mit einer einzigen Förderbahn mehrere Presseneinheiten beschickt werden, was ein sehr rasches Arbeiten ermöglicht und die Zuführung leerer Dorne wesentlich vereinfacht.
  • Die Geschwindigkeit des Dorntransportes kann noch dadurch gesteigert werden, daß unter jeder Pressereinheit ein Fördermittel angeordnet ist und von der Auf- und Abbewegung der jeweiligen Pressen.einheit gesteuerte Mittel zum Antreiben, Spannen und Lokkern der Fördermittel vorgesehen sind.
  • Auf diese Weise ist es möglich, während des Arbeitens der einen Pressereinheit, was den Stillstand der zugehörigen Kette erfordert, die der anderen Pressereinheit zugeordnete Kette zu bewegen, wodurch der fertig gewickelte Dorn entfernt, ein leerer Dorn unter die letzte Presseneinheät transportiert und damit diese Pressereinheit arbeitsbereit gemacht wird, so daß ohne Unterbrechung immer eine Pressereinheit arbeiten kann.
  • Um ein vollautomatisches Transportieren der Dorne einschließlich des automatischen Abhebens von einer Zuführschiene zu ermöglichen, können die Fördermittel zum Ergreifen und Halten der Dornzapfen Haken bzw. Rollen aufweisen. Die Rollen sichern nicht nur den Dorn gegen ein Abrollen in Transportrichtung, sondern haben auch noch den Vorteil, daß durch sie die Reibung der Dornzapfen auf ihrer Unterlage während des Wickelns wesentlich verringert wird. Durch rlie an sich bekannten Haken wird ein einwandfreies Ergreifen der Dornzapfen gewährleistet, ohne daß dadurch das Abnehmen der bewickelten Dorne erschwert wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Maschine, Fig.2 eine Teildraufsicht auf die Maschine ausschließlich der beweglichen Druckeinheiten, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Teiles der Maschine, besonders der Zufuhreinrichtung, in vergrößerterDarstellung.
  • 1 ist der untere, 1A der obere Filz, 2 das die flüssige Asbest-Zement-Mischung enthaltende Gefäß und 3 die Siebtrommel. Mit 4 und 4A sind die Preßeinheiten, mit 5 und 5A die zugeordneten Walzen bezeichnet, die mit den Preßei.nheiten die sogenannten Formeinheiten bilden. Getrennt betrachtet haben diese Teile dieselbe Anordnung und Arbeitsweise wie in den gewöhnlichen Asbeströhrenmaschinen vom Typ der Pappenmaschinen und sind deshalb nicht näher erläutert und nicht in die Ansprüche aufgenommen worden. Eine Doppelschiene 6 ist gegen dieFormeinheitengeneigt, an ihrem Ende mit Anschlägen 7 versehen und dient zum Stapeln der leeren Dorne mit genormten Endzapfen. Eine geneigte Doppelschiene 8, an deren Ende ebenfalls Anschläge 9 vorgesehen sind, trägt die von der Formeinheit 4 auf die Formeinheit 4A übergehenden Dorne. Auf einer geneigten Doppelschiene 32 verlassen die Dorne mit den fertiggestellten Röhren die Maschine. 10 und 10A sind mit Haken 11, 11A und 12, 12A versehene doppelte Förderketten, die sich zusammen mit sich frei drehenden und die Dorne tragenden Rollenpaaren 13 und 13A fortbewegen. 14 und 14A sind Antriebsmotoren für die Ketten 10 bzw. 10A.
  • Rollenpaare 15 und 15A dienen zum Spannen der Ketten und sind an Hebeln 16 und 16A angeordnet, die in bekannter Weise durch das Heben und Senken der an den Preßeinheiten 4 und 4A befestigten oder durch diese betätigten Stäbe 17 und 17A gesteuert werden. 18 und 18A sind Preßwalzenpaare der Preßvorrichtungen, die über eine Transmission, ein Getriebe und mittels einer Reibungskupplung (in der Zeichnung nicht dargestellt) von Motor-Vorgelegen 19 und 19A angetrieben werden, die in bekannterWeise durch das Heben und Senken der Preßeinheiten gesteuert sind. Doppelte Paare von an sich bekannten gabelförmigen Haltern 20 und 20A, die an den Enden der Preßeinheiten 4 und 4A angeordnet sind, halten während der Formung der Röhren die genormten Endender Dorne. In,den Fig. 1 und 3 hält die Gabel 20A den Dorn, .die Gabel 20 ist nach oben abgehoben. 22 und 24 sind zwei von mehreren Führungsrollen des oberen Filzes 1A. 25 und 26 sind zwei leere Wickeldorne auf der Vorratsschiene. 27 ist der leere Wickeldorn unter der Preßeinheit 4, 28 ist ein leerer Wickeldorn zwischen den beiden Preßeinheiten. Ein Dorn 29 trägt schon eine unter der Formeinheit4 geformte Röhre und. befindet sich ebenfalls zwischen den beiden Formeinheiten. 30 ist ein Dorn mit einer unter der Einheit 4A gerade geformten Röhre. 31 ist eine kleine Röhre, die horizontal etwas unterhalb des Filzes 1 nahe der höchsten Stelle der unteren Walze 5 und parallel zu dieser angeordnet ist. Diese Röhre ist mit einer unter Druck stehenden Wasserleitung verbunden, die mittels eines .durch das Heben der Preßeinheit 4 betätigten Ventils gesteuert wird. Die Röhre ist mit Düsen versehen, die so angeordnet sind, daß das Wasser in Form einer Messerklinge ausströmt, die, wenn der Dorn 27 mit der geformten Röhre hochgehoben wird, die Asbest-Zement-Schicht in der Zone, in der sie sich von dem Filz abhebt, zerschneidet.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Die Preßeinheit 4A befindet sich in Arbeitsstellung, und die Einheit 4 ist zum Senken bereit. Kurz bevor die in Arbeit befindliche Röhre unter der Preßeinheit 4A .die erforderliche Stärke erreicht hat, wird die Preßeinheit4 durch Fernsteuerung gesenkt. Durch dieses Senken werden Hebel betätigt, die auf automatische Einrichtungen einwirken, die das Einschalten der Kupplung oder des Motors 19 steuern, der die Preßwalzen 18 in Drehung versetzt.
  • Wenn diese Walzen 18 mit dem Dorn 27 in Berührung kommen und dessen Drehung auf den kleinenRollen 13 verursachen, hebt der auf -den Hebel 16 wirkende Stab 17 die Kettenspanner 15, so daß der Dorn sich unter dem Druck der Preßeinheit4 senkt und mit der Asbest-Zement-Schicht auf dem Filz 1 in Berührung kommt. Der zwischen den Rollen 18 und der Walze 5 ,unter starkem Druck stehende -Dorn nimmt die Asbest-Zernent-Schicht von dem Filz ab, genau wie dies bei den gewöhnlichen Maschinen zur Herstellung von Asbest-Zement-Röhren der Fall ist, und um .den Dorn 27 wird die Röhre geformt.
  • Sobald die unter der Preßeinheit 4A in Arbeit befindliche Röhre die Asbest-Zement-Schicht des Filzes zwischen den Walzen 5 und 5A aufgebraucht und dadurch die erforderliche Stärke erreicht hat, wird durch Fernsteuerung das Heben der Einheit 4A bewirkt. Durch das Hochziehen wird über dem Stab 17A der Kettenspanner 15A betätigt, der durch das Spannen der Kette 10A das Abheben der eben geformten Röhre von :dem Band 1 bewirkt, während die Halter auf automatische Einrichtungen wirken, die das Ausschalten der Kupplung oder des Motors 19A und das Ingangsetzen des Motors 14A durch Fernsteuerung bewirken, der die dem Uhrzeigersinn entgegengesetzte Drehung der Kette 10A verursacht (Fig. 1). Diese einen vollen Umlauf durchführende Kette entfernt mittels ihrer Haken11A und 12A den Dorn.30 mit der eben von der Einheit 4A geformten Röhre von der Maschine. Dann ergreift der Haken 12A den Zylinder 28, der infolge der Schwerkraft den Platz des Dornes 30 am Anschlag 9 der Schiene 8 eingenommen hat, und führt ihn unter die Preßeinheit 4A. DieKette hat jetzt eine volle Umdrehung gemacht, und der Motor wird automatisch durch einen Schalter betätigende Anschläge abgestellt, beispielsweise durch das Kettenrad dieser Kette.
  • Wenn die unter der Preßeinheit 4 in Arbeit befindliche Röhre die erforderliche Stärke erreicht hat, wird durch Fernsteuerung die Preßeinheit 4 gehoben und die Preßeinhait 4A gesenkt. Durch das Heben der Einheit 4 wird über den Stab 17 der Kettenspanner 16 betätigt, der durch Spannen der Kette 10 die eben auf dem Dorn 27 geformte Röhre hebt. Durch dieses Heben wird für eine 1c.urze bestimmte Zeit ein Ventil geöffnet, das unter Druck Wasser aus den entlang der Röhre 31 angeordneten Düsen fließen läßt, das in Form eines dünnen breiten Strahles die noch mit der gehobenen Röhre verbundene Ashest-Zement-Schicht auf dem untern Filz abschneidet.
  • Das Heben .der Preßeinheit 4 betätigt über Anschläge automatische Einrichtungen, die das Ausschalten der Kupplung oder des Motors 19 und das Einschalten des Motors 14 fernsteuern, der die Kette 10 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.
  • Diese Kette führt bei einem vollen Umlauf mittels ihrer Haken 11 und 12 den Dorn 27 mit der geformten Röhre auf die Schiene 8 gegen den Anschlag 9 und gleichzeitig den leeren Dorn 26 auf die Schiene 8 neben den Dorn 27 und schließlich den leeren Dorn 25 unter die Preßeinheit 4.
  • Damit ist ein ganzer Kreislauf der Maschine vollendet.
  • Durch das Senken der Preßeinheit4A wird mittels Anschlägen, die eine automatische Einrichtung betätigen, das Einschalten der Kupplung oder des Motors 19A ferngesteuert, der die Preßwalzen 18A antreibt. Wenn diese Walzen mit dem unter ihnen liegenden Dorn 28 in Berührung kommen, dreht sich dieser auf den kleinen Rollen 13A, und der Stab 17A hebt über den Hebel 16A den Kettenspanner 15A, so daß der Dorn 28 von der Preßeinheit 4A heruntergedrückt wird und mit dem Filz 1 in Berührung kommt. Dann beginnt das Formen einer neuen Röhre auf dem Dorn 28 und damit der Kreislauf von neuem. Wie aus der obigen Beschreibung klar hervorgeht, erhält man durch das Verfahren und die Maschine gemäß .der Erfindung eine kontinuierliche Produktion, denn das sehr rasch und vollautomatisch arbeitende Zufuhrsystem ermöglicht die höchste Produktionsleistung, die in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit .des Filzes und der Dicke der von ihm geführtenAsbest-Zement-Schicht erreichbar ist. Diese höchste Produktionsj6istung wird darüber hinaus auch bei der Herstellung von Röhren kleineren Durchmessers erhalten. In diesem Fall wäre es mit einer Maschine, die ein langsameres oder handgesteuertes Zufuhrsystem hat, nicht möglich, den Vorteil der sehr kurzen, zum Formen einer solchen kleinen Röhre erforderlichen Zeit, die nur wenige Sekunden beträgt, voll auszunutzen.
  • Die Maschine ist an das beschriebene Ausführungsbeispiel nicht gebunden, sondern sie kann im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens oder innerhalb des Umfanges der Ansprüche geändert und ergänzt werden. Es können beispielsweise verschiedene Steuerungen, wie die der Kettenspanner oder die für das Ein- und Ausschalten des Motors oder der Kupplung, durch Fernsteuenungen betätigt werden, die mit der Bewegung der zugeordneten Preßeinheit oder mit der Vorrichtung zum Ändern des Formdruckes der Röhren zwischen den Druckwalzen verbunden sind, oder es können an Stelle der Preßwalzen 18 und 18A die Walzen 22 und 24 angetrieben werden. Derartige und andere Änderungen liegen im Rahmen der vorliegenden Erfindung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Herstellen von Asbest-Zement-Röhren, bei der eine von einem stetig umlaufenden Zuführfilz geführte Asbest-Zement-Schicht mindestens einem die Schicht aufnehmenden Wickeldorn zugeführt wird, mit im wesentlichen in waagerechter Richtung fördernden bandartigen endlosen Fördermitteln, z. B. Ketten, die den leeren Dorn einer Presseneinheit zuführen und den bewickelten Dorn von dieser wegführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel (10, 10A) zwischen ihren Umlenkrädern frei hängend angeordnet sind, daß Spannvorrichtungen (15, 16, 15A, 16A) zum Spannen und Lockern der Fördermittel (10, 10A) vorgesehen und die Fördermittel (10, 10A) so angeordnet sind, daß sie in gespanntem Zustand die Dorne (27) in einem Abstand über dem Zuführfilz (1) halten.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Presseneinheiten (4, 4A) hintereinander über einer gemeinsamen Förderbahn für die Dorne angeordnet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter jeder Presseneinheit (4, 4A) ein Fördermittel (10, 10A) angeordnet ist und von der Auf- und Abbewegung der jeweiligen Presseneinheit (4, 4A) gesteuerte Mittel (14 bis 16 bzw. 14A bis 16A) zum Antreiben, Spannen und Lockern der Fördermittel (10, 10A) vorgesehen sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Fördermitteln (10, 10A) Verbindungsschienen (8) zur Aufnahme mindestens eines unter der vorhergehenden Presseneinheit (4) umwickelten und mindestens eines nicht umwickelten Dornes (29 bzw. 28) vorgesehen sind.
  5. 5. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zuführen leerer Dorne (25, 26) zum bandartigen Fördermittel (10, 10A) und zum Wegführen der bewickelten Dorne (29, 30) von diesem geneigte Führungsschienen (6, 8, 32) vorgesehen sind.
  6. 6. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Führungsschienen (6, 8) an ihren den Fördermitteln (10, 10A) zugekehrten Enden Anschläge (7) für die Dornenden aufweisen.
  7. 7. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB die Fördermittel (10, 10,A) zum Ergreifen und Halten der Dorne (25 bis 30) Haken (11, 12, 11A, 12A) bzw. Rollen (13, 13 A) aufweisen. B. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daB die Presseneinheit (4, 4A) gabelförmige Halter (20, 20A) aufweist, die die zapfenförmigen Enden eines unter der Presseneinheit befindlichen Dornes (27, 30) umfassen, wenn die Presseneinheit (4, 4A) auf den Dorn einwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 284 755, 506 332;. schweizerische Patentschrift Nr. 268 112; USA.-Patentschrift Nr. 2294 278.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE284755C (de) *
DE506332C (de) * 1927-05-15 1930-09-02 William Hamilton Macmenigall Vorrichtung zum Herstellen von Roehren oder Huelsen aus Faserstoff
US2294278A (en) * 1940-05-27 1942-08-25 Turner & Newall Ltd Asbestos-cement pipe-making machine
CH268112A (de) * 1947-12-31 1950-05-15 Inc Ferla Systems Maschine zur Herstellung von Röhen aus einer Mischung von Asbest und Zement.

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