DE109084C - - Google Patents

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DE109084C
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ring
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inlet opening
opening
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N21/00Conduits; Junctions; Fittings for lubrication apertures
    • F16N21/06Covering members for nipples, conduits or apertures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLIHCES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat eine neue Schmierbüchse zum Gegenstand, welche namentlich für Fahrräder u. dergl., bei denen die Büchse sich an der Drehung mitbetheiligen mufs, Verwendung finden soll. Bei dieser Schmierbüchse, welche in geschlossenem Zustande einen vollkommen staub- und öldichten Abschlufs gewährt, kommt eine nach Art der amerikanischen Patentschrift 608244 teleskopartig in dem eigentlichen Schmierbehälter verschiebbare, mit seitlicher Füllöffnung versehene Deckelhülse zur Verwendung, welche bei sanftem Abwärtsdrücken die Eingufsöffnung verschliefst. Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, dafs bei starkem Druck auf die Deckelhülse die letztere selbstthätig wieder in die Höhe springt und hierdurch die Eingufsöffnung freilegt. Diese Wirkungsweise der neuen Schmierbüchse wird durch nachstehende, in den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichte Einrichtung ■ erreicht.
Die mit seitlicher Eingufsöffnung α versehene Deckelhülse c b ist in dem eigentlichen Schmierbehälter d teleskopartig verschiebbar angeordnet. Damit dieselbe in dem letzteren einen leicht zu öffnenden, aber doch vollkommen staub- und öldichten Verschlufs bildet, ist die genannte Deckelhülse durch Aufschneiden an verschiedenen Stellen oder in irgend welcher anderen Art elastisch gemacht. Die am unteren Ende der Deckelhülse angebrachte Randverstärkung e kann sich daher, wenn man sie unter sanftem Druck über die Einschnürung f des Schmierbehälters d hinweg nach abwärts verschiebt, federnd verengern und weitet sich nach vollzogener Verschiebung infolge ihrer eigenen Elasticität wieder auf. In dieser Verschlufslage, in welche also die Deckelhülse bei sanftem, nach abwärts gerichtetem Druck einschnappt, wird die Eingufsöffnung α durch den umhüllenden Mantel des Schmierbehälters d verdeckt.
Die Wiederfreilegung der Eingufsöffnung geschieht durch verstärkten Druck auf die Deckelhülse, wobei die letztere in die konische Oeffnung g eines in dem Schmierbehälter d liegenden Ringes h hineingeprefst wird. Hierdurch wird die Randverstärkung e neuerdings verengert und durch ihre Elasticität und die an den Berührungsstellen auftretende Reibung vorübergehend mit dem Ring h verbunden. Nach Aufheben des auf den Deckel e ausgeübten Druckes kommt alsdann eine Druckfeder ζ zur Wirkung, welche zwischen Gefäfsboden k und Innenwand / der Deckelhülse eingespannt ist. Indem die genannte Feder die Deckelhülse in die Höhe schleudert (Fig. 3), wird der an der Randverstärkung e haftende Ring h durch die Einschnürung/ wieder abgestreift, wobei der Rand e über die letztere hinwegspringt, so dafs die Deckelhülse in eine Lage übergeführt wird, in welcher die Eingufsöffnung α wie in Fig. 1 wieder zugänglich ist.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Schmierbüchse mit federndem Deckel und seitlicher Füllöffnung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit kegelförmiger Oeffnung versehener Ring h und eine Feder i die in bekannter Weise angeordneten Einschnappvorrichtungen ef dann auslöst, wenn der Deckel mit seinem federnden hülsenartigen Ende e in die kegelförmige Oeffnung des Ringes g gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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