DE109159C - - Google Patents
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- DE109159C DE109159C DENDAT109159D DE109159DA DE109159C DE 109159 C DE109159 C DE 109159C DE NDAT109159 D DENDAT109159 D DE NDAT109159D DE 109159D A DE109159D A DE 109159DA DE 109159 C DE109159 C DE 109159C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/52—Moulding or casting devices or associated mechanisms
Landscapes
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
in BERLIN.
Zeilengießmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zeilengießmaschine derjenigen Art, wie
sie durch die deutsche Patentschrift 60362 der Klasse 15 bekannt geworden ist, und
zwar insbesondere auf eine Form zum Gusse der Zeilentypen, durch welche es ermöglicht
werden soll, daß letztere, ähnlich wie es schon bei einzelnen Typen bekannt war, eine derartige
vertiefte Ansatzstelle des Angusses am Typenfuß besitzen, daß eine Bearbeitung dieser
Stelle nicht mehr nothwendig ist. Bisher mußte man bekanntlich bei Zeilentypen den
Grat,. der durch das Abbrechen des Angusses entstand, abhobeln oder auf . andere Weise
entfernen, wobei es sehr leicht vorkam, daß die verschiedenen Typen eine ungleiche
Höhe erhielten.
Nach vorliegender Erfindung werden die Zeilentypen so gegossen, daß nach Entfernung
des Gußzapfens jede weitere Bearbeitung des Typenfußes unnöthig ist; dies wird dadurch
erreicht, daß zwischen der Typenform und dem Gießgefäß eine eigenartig gestaltete Gleitplatte
angeordnet wird, die als Gußform für den Typenfuß und gleichzeitig zur Bildung und Entfernung des Gußzapfens dient, ohne
daß jedoch infolge ihrer eigenartigen Gestaltung eine Entfernung des durch das Abbrechen
des Gußzapfens entstehenden Grates nöthig wird. Es tritt hierdurch nicht nur eine bedeutende Ersparniß an Zeit, sondern
auch an Arbeitskräften ein. :
An dem Typenfußende der mit der Matrize 0 versehenen Gußform m für die Typen
ist in geeigneter Weise, wie aus den Fig. 1, 2 und 4 ersichtlich ist, eine gleitbare Platte b
angeordnet, welche die Form am Typenfußende abschließt und eine oder mehrere trichterförmige
Oeffnungen &1 besitzt. Diese Platte b
ist um die Oeffnungen bl herum, wie die Schnittfiguren 1 und 2 angeben, mit Rippen
ausgestattet, welche in die Typenform hineinragen. Wird nun in bekannter Weise das
Gießgefäß α (Fig. 1) mit seiner Auslaßöffnung
α1 gegen die Gießform m bezw. die
Platte b bewegt und der Kolben im Gießgefäß α heruntergedrückt, so wird das in
letzterem befindliche flüssige Metall durch die Oeffnungen b1 in die Gießform m. gepreßt,
wobei sich am Fußende der Typen um die Oeffnung bl herum beim Erkalten
des Metalles Rippen y bilden, deren Höhe zusammen mit der Höhe des übrigen Körpers
der Type die gewünschte Typenhöhe besitzen. Wird nunmehr der in der trichterförmigen
Oeffnung b1 der Platte b sitzende Gußzapfen durch eine Verschiebung der
Platte b, nachdem der Kolben im Gießgefäß gehoben und letzteres entfernt wurde, abgebrochen,
so liegt die Bruchfläche tiefer als die Oberkante der an den Typenkörper angegossenen
Rippen y. Es kann demnach die Bruchfläche noch so uneben sein, ohne daß sie
bei der Verwendung der Typen hinderlich wäre. In Fig. 3 ist eine Gleitplatte b veranschaulicht,
welche zwei Eingießöffnungen b1 besitzt, durch welche in gleicher Weise, wie
beschrieben, am Fußende der Typen zwei durch das Abbrechen der Gußzapfen gebildete
Vertiefungen entstehen.
(2. Auflage, ausgegeben am 30. Dezember igerj.)
Eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist in Fig. 4 dargestellt.
Hier ist die Gußform m und dementsprechend auch die Gleitplatte b stufenförmig abgesetzt,
wobei in letzterer die Oeffnung b1 so angeordnet
ist, daß sie in der schräg verlaufenden Uebergangsfläche von einer Stufe nach der
anderen, und zwar am Rande der Gußform mündet. Hierdurch wird der Typenkörper nach dem Abbrechen des Gußzapfens an dem
einen Rande die gewünschte Höhe erhalten, während der andere Rand an den Bruchflächen
abgeschrägt ist.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Form für Typengießmaschinen, gekennzeichnet durch eine die Typenform am Fußende abschließende Gleitplatte (b), deren zum Eingießen des Metalls dienende Oeffnungen (bl) mit ihren Mündungsebenen vertieft zu den durch die Gleitplatten gebildeten Oberflächen der Typenfüße liegen, so daß die bei dem durch das Verschieben der Gleitplatten erfolgenden Abbrechen des Gußzapfens entstehenden Bruchflächen nicht bearbeitet zu werden brauchen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE109159C true DE109159C (de) |
Family
ID=379081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT109159D Active DE109159C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE109159C (de) |
-
0
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