DE40383C - Gufs von Flufseisen- und Stahlblöcken vermittelst Gassammlers - Google Patents

Gufs von Flufseisen- und Stahlblöcken vermittelst Gassammlers

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DE40383C
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gas collector
iron
gufs
fluff
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DENDAT40383D
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A. kurzwernhart und E. bertrand in Zuckmantel bei Teplitz, Böhmen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D9/00Machines or plants for casting ingots
    • B22D9/003Machines or plants for casting ingots for top casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
Zusatz zum Patent No. 34157 vom 22. Mai 1885.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. December 1886 ab. Längste Dauer: 21. Mai 1900.
Auf eine Anzahl von Untercoquillen. welche entweder ganze oder getheilte Eisencoquillen beliebiger Gestalt sein können, wird eine feuerfeste, mit Gufslöchern versehene Zwischenplatte aufgesetzt. Hierauf kommt der Gassammler, Fig. 2, A B C, und Fig. 3, ABC. Während in Fig. ι das Flufseisen sich über die ganze Oberfläche der feuerfesten Platte ausbreitet und beim Erstarren in jener Höhe, welche der Gassammler zum Gelingen des Gusses der unteren kleinen Blöcke erfordert, eine Platte von verhältnifsmäfsig gröfserem Gewichte ergiebt, haben die in den Fig. 2 und 3 zwischen je zwei Gufslöchern eingebauten Sättel den Zweck, dafs bei ebenso grofser Höhe des erstarrten Gassammlers dessen horizontale Querschnittsfläche eine sehr kleine ist. Es bleibt sich dabei, gleich, ob dieser Gassammler mit eingebauten Sätteln aus einem Stück hergestellt ist, wie es die linke Hälfte der Fig. 2 zeigt, oder aus mehreren Stücken, wie es die rechte Hälfte der Fig. 2 zeigt.
Bei Anwendung eines Gassammlers werden zuerst für sich allein nur eine kleinere Anzahl Blöcke (Ingots) gegossen, so dafs das Flufseisen nicht so weit zu fiiefsen braucht und auch die Ingots nicht schuppig werden, während demnach das Giefsen in einer so günstigen Weise' vollzogen werden kann, als ob eine grofse Menge Blöcke auf einmal gegossen würde.
, Man giefst zunächst so rasch, als man im Stande ist, in den Raum α (s. Fig. 2), bis das Metall nach b hinüberzulaufen beginnt, worauf eine ganz geringe Bewegung des Gufskrahnes genügt, um den Gufsstrahl in den Raum b zu leiten, wobei es nicht den geringsten Schaden bringt, wenn das aus der Coquille D aufkochende und überlaufende Metall gleichzeitig mit nach b hinüberläuft. Ebenso gelangt man nach c und schliefslich nach d und ^, weil man, ohne das Geringste zu verspritzen, ungemein rasch giefsen kann, so schnell, dafs man mit der letzten Gruppe d sicher fertig ist, bis α ein Nachgiefsen verlangt, worauf die gesammte Gruppe von α bis b nur mehr als ein gemeinschaftliches Gufsstück betrachtet und behandelt wird und im Nothfalle so stark gegossen wird, dafs das Metall gleichzeitig durchwegs über den Schneiden der Sättel steht. Beim Darüberfahren über die Schneiden der Sättel wird nie etwas verspritzt, weil die äufseren Umfangswände des Gassammlers höher sind als die Schneiden der Sättel und dadurch das Metall doch immer in die eine oder andere Gruppe fiiefsen mufs.
Je nach Umständen kann man die Anzahl der neben einander anschliefsenden Gruppen beliebig grofs wählen, und empfiehlt es sich z. B., bei etwas gröfseren Querschnitten die Einrichtung so zu treffen, dafs die gegen den

Claims (1)

  1. Schlufs einer ganzen Charge an die Reihe kommenden Blöcke zuletzt als Einzelblock angeordnet erscheinen, so dafs man, wenn das Metall nicht mehr so weit reicht, nicht mehrere Blöcke als Halbblock erhält (s. Fig. 4, Grundrifs). Es ist nicht ausgeschlossen, in Fällen, wo es sich als zweckmäfsig erweist, auch Einzelblöcke neben einander so anzuordnen, wie es bei den Blöcken α und b in Fig. 4 erscheint.
    Patεnt-Anspruch:
    Eine Neuerung in dem durch Anspruch 1. des Patents No. 34157 geschützten Verfahren, welche darin besteht, dafs der Gassammler mit eingebauten Sätteln derart versehen wird, dafs man, wie es in Fig. 2, 3 und 4 erscheint, einzelne Gruppen oder auch einzelne Blöcke zuerst jede oder jeden für sich und nachher mehrere dieser Gruppen oder Ingots nach Bedarf mit einander giefsen kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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