DE1096510B - Schaltungsanordnung fuer eine Drehanoden-Roentgenroehre - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine Drehanoden-Roentgenroehre

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Publication number
DE1096510B
DE1096510B DES55504A DES0055504A DE1096510B DE 1096510 B DE1096510 B DE 1096510B DE S55504 A DES55504 A DE S55504A DE S0055504 A DES0055504 A DE S0055504A DE 1096510 B DE1096510 B DE 1096510B
Authority
DE
Germany
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focal
ray tube
circuit arrangement
rotating anode
focal spots
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Pending
Application number
DES55504A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Silbermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
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Publication date
Application filed by Siemens Reiniger Werke AG filed Critical Siemens Reiniger Werke AG
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Publication of DE1096510B publication Critical patent/DE1096510B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/66Circuit arrangements for X-ray tubes with target movable relatively to the anode

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für eine Drehanoden-Röntgenröhre Das Hauptpatent 1062 827 betrifft eine Drehanoden-Röntgenröhre mit zwei konzentrischen Brennfleckbahnen von unterschiedlichen Tellerwinkeln, wobei die Brennfleckbahn mit dem kleineren Tellerwinkel im Hinblick auf eine größenordnungsmäßig gleiche Belastbarkeit beider Brennfleckbahnen mindestens gleich breit wie die Brennfleckbahn mit dem größeren Tellerwinkel gestaltet ist. Unter Brennfleckbahn wird dabei die im Laufe einer Tellerumdrehung von Elektronen beaufschlagte Ringfläche auf der Telleroberfläche verstanden, deren Breite der Länge der strichförmigen Elektronenaufprallfläche entspricht. Eine derartige Röhre ergibt bei Verwendung des Brennflecks mit kleinem Tellerwinkel Aufnahmen mit großer Zeichenschärfe, aber kleinem Bildausschnitt, da die Elektronenaufprallfläche das nutzbare Strahlenbündel auf einer Bildseite um so stärker begrenzt, je kleiner der Tellerwinkel ist. Dieser kleine Bildausschnitt reicht für die praktisch vorkommenden Detailaufnahmen aber aus. Für Übersichtsaufnahmen mit großem Format, bei denen es auf eine extreme Zeichenschärfe nicht so ankommt wie bei Detailaufnahmen, steht der Brennfleck mit dem größeren Tellerwinkel zur Verfügung.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Nutzanwendung dieser Röntgenröhre für die Herstellung von Hochleistungsfernaufnahmen, d. h. Aufnahmen mit großem FOktiS-Film-Abstand (z. B. Lungenfernaufnahmen, Ganzkörperaufnahmen, seitliche Lendenwirbelaufnahmen) mit nahezu paralleler Strahlenführung. Diese diagnostische Technik erfordert eine außerordentlich große Röntgenleistung. Bei dem großen Fokus-Film-Abstand (2 bis 3 m) wirkt sich die durch die endlichen Abmessungen des Brennflecks verursachte Abbildungsunschärfe nur geringfügig aus. Man könnte daher für Hochleistungsfernaufnahmen zur Erzielung der erforderlichen Leistung eine Röntgenröhre mit größeren als den üblichen Brennfleckabmessungen benutzen. Eine derartige Spezialröhre würde aber wegen der Seltenheit, mit der Hochleistungsfernaufnahmen im Verhältnis zu normalen Röntgenaufnahmen mit Anwendung kleiner Brennfleckabtnessungen und kleinerer Fokus-Film-Abstände in der diagnostischen Praxis angefertigt werden, einen übermäßigen Aufwand darstellen.
  • Es sind an sich Röntgenröhren mit mehreren Glühkathoden bekannt, durch die auf der Anodenoberfläche eng nebeneinanderliegende Brennflecke erzeugt werden können. Je nachdem, wieviel Glühkathoden eingeschaltet werden, kann man verschieden große Brennflecke erzielen. Von einer derartigen Schaltmöglichkeit soll im Rahmen der vorliegenden Erfindung für die beiden Kathoden einer Röntgenröhre nach dem Hauptpatent 1062 827 mit wahlweiser Einschaltung der beiden Kathoden Gebrauch gemacht werden. (Bei der genannten bekannten Schaltvorrichtung zur Veränderung der Brennfleckgröße ist eine wahlweise Einschaltung der einzelnen Kathoden natürlich nicht erforderlich, sondern nur die zusätzliche Einschaltung einer zweiten Kathode oder mehrerer zusätzlicher Kathoden zu einer ersten Kathode für den kleinen Brennfleck.) Es wird daher mit dem Ziel einer Erhöhung der Röhrenleistung einer Drehanoden-Röntgenröhre nach dem Hauptpatent für Hochleistungsfernaufnahmen erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei einer Röhre mit in radialer Richtung hintereinanderliegenden Brennflecken Schaltmittel vorzusehen, welche außer der wahlweisen Einschaltung der Brennflecke auch deren gleichzeitige Einschaltung ermöglichen, so daß beide Brennflecke gleichzeitig Röntgenstrahlen aussenden. Die größenordnungsmäßig gleiche Belastbarkeit beider Brennflecke der Röntgenröhre nach dem Hauptpatent gestattet auf diese Weise, die maximale Nutzleistung einer Röntgenröhre erheblich zu steigern, nämlich größenordnungsmäßig zu verdoppeln. Auf diese Weise steht für eine Aufnahme die Summe der optimal zulässigen Brennfleckleistungen zur Verfügung, z. B. 35-i-30 kW für eine Belastungsdauer von 0,1 Sekunden. Daß in diesem Falle die Brennfleckform aus z. B. zwei aufeinandergesetzten Quadraten mit den Abmessungen etwa 1,5X1,5 mm und 0,9X0,9 mm besteht, ist aus den obengenannten Gründen wegen der großen Fokus-Film-Abstände für die Abbildungsgüte unschädlich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Kathodenfuß 1 einer Drehanoden-Röntgenröhre 2 weist zwei Glühkathoden 3, 4 auf, durch die auf dem Anodenteller 5 zwei in radialer Richtung des Tellers hintereinanderliegende Brennflecke zu erzeugen sind. Die Oberfläche der inneren der konzentrisch angeordneten Elektronenaufprallflächen, welche der Glühkathode 3 zugeordnet ist, schließt mit der Ebene senkrecht zur Drehanodenachse einen kleineren Winkel ein als die Oberfläche der äußeren Elektrodenaufprallfläche, z. B. 10° gegenüber 19° oder 9° gegenüber 17,5°. Auf diese Weise kann das von der inneren Aufprallfläche ausgehende Röntgenstrahlungsbündel nicht von dem Anodenmaterial außerhalb dieser Aufprallfläche beeinflußt werden, und außerdem ist durch die starke Verkürzung des strichförmigen Brennflecks wegen des kleinen Tellerwinkels eine sehr gute Zeichenschärfe erreicht.
  • Die Glühkathoden 3, 4 sind über Leitungen 6, 7, 8 je mit den Sekundärwicklungen zweier Heiztransformatoren 9, 10 verbunden. Über einen Betriebsschalter 11 und einen Brennfleckwahlschalter 12 können entweder wahlweise ein oder auch beide Transformatoren 9, 10 an eine Spannungsquelle 13 gelebt werden. Der Brennfleckwahlschalter 12 weist zu diesem Zweck drei Schaltstellungen auf, in denen ein Schalthebel 14 mit einem Kontaktstück 15 entweder auf einem der festen Gegenkontaktstücke 16, 17 ruht oder auf den beiden isoliert nebeneinanderli;egenden Gegenkontaktstücken 18, 19 liegt.
  • Die Röhrenstromeinstellung erfolgt - für jede Glühkathode 3, 4 getrennt - über die Regelwiderstände 20, 21. Zur Anpassung der Regelvorrichtung an die Emissionscharakteristiken der Glühkathoden dienen bekannte Justiervorrichtungen, bestehend aus den Widerständen 22, 23 und 24, 25. Es ist für die Bildgüte unter Umständen von Vorteil, wenn die Leuchtdichten der beiden Teile des zusammengesetzten Brennflecks möglichst gleich sind. Zu diesem Zweck werden mittels des Schalters 12 und der mit diesem Schalter gekuppelten Schalter 26, 27 für die Einzelbetriebsweise und die gleichzeitige Betriebsweise der Glühkathoden verschiedene Anzapfungen der Widerstände 22 bis 25 gewählt. Der Abgleich mittels Parallel- und Vorwiderstand zum Regelwiderstand 20 bzw. 21 hat den Vorteil einer schnellen Justierungsmöglichkeit. Der Parallelwiderstand 22 bzw. 24 ist für den Röntgenröhrenstrom nicht wirksam, wenn der betriebsmäßig regelbare Widerstand 20 bzw. 21 auf Null heräbgeregelt ist. Stellt man in dieser Stellung den Vorwiderstand 23 bzw. 25 entsprechend dem maximalen Röhrenstrom ein, so ändert sich die für diesen Stromwert erzielte Abstimmung der Einstellvorrichtung beim nachträglichen Verändern des Parallelwiderstandes zur Einstellung eines zweiten Röhrenstromwertes nicht mehr.
  • Für den Betrieb mit nur einer Glühkathode erfolgt die Einstellung des Röhrenstromes an Hand einer entsprechend kenntlich gemachten Skala 28. Der Abgleich der Widerstände 22 bis 25 ist zu diesem Zweck so getroffen, daß dem gleichen Skalenwert für beide Glühkathoden die gleichen Ströme zugeordnet sind. Die Einstellung der beiden Röhrenströme für den gleichzeitigen Betrieb der Glühkathoden erfolgt an Hand einer zweiten Skala 29, wobei mittels der Eichwiderstände 22 bis 25 gegebenenfalls dafür gesorgt ist, daß beide Brennflecke die gleiche wirksame Leuchtdichte aufweisen. Wie bei der Anpassung der Regelvorrichtung an die Emissionscharakteristik läßt sich mit den- jeweils beiden Justierwiderständen bei gegebenen Regelcharakteristiken für die Widerstände 20, 21 eine exakte Übereinstimmung nur bei zwei Betriebswerten erzielen. Diese exakte Übereinstimmung bei zwei Betriebswerten hat aber auch für die Zwischenwerte eine für die Praxis ausreichende Übereinstimmung zur Folge.
  • Wie bereits angeführt, steht durch die gleichzeitige Benutzung der hintereinanderliegenden Brennflecke für Hochleistungsfernaufnahmen praktisch die Summe der Einzelleistungen beider Brennflecke zur Verfügung. Dies gilt jedoch nur für kurze Belastungszeiten, in deren Verlauf die Erhitzung noch im wesentlichen auf die Brennfleckstellen beschränkt bleibt. Für diesen Zeitbereich benötigt man also für die gleichzeitige Einschaltung beider Brennflecke keinen speziellen Überlastungsschutz, da diese Funktion von der bereits vorhandenen Überlastungsschutzvorrichtung für den Einzelbetrieb der Brennflecke erfüllt wird. Für längere Belastungszeiten, in deren Verlauf sich der ganze Wolframteller bis zu einem gewissen Grade erhitzt, ist eine Addition der Maximalleistungen beider Brennflecke nicht mehr zulässig. In der Regel wird man bei derartigen Langzeitaufnahmen keine so hohe Röntgenröhrenleistung benötigen, wie sie der Summe beider Brennflecke entspricht. Es ist aber zweckmäßig, zusätzliche Schaltmittel vorzusehen, welche auch bei den längeren Belastungszeiten einen sicheren Überlastungsschutz gewährleisten, indem bei längeren Belastungszeiten die abgegebene Leistung beider Brennflecke in Abhängigkeit von der Einschaltzeit kleiner eingestellt wird, als sich aus der Addition der maximalen Leistungen der einzelnen Brennflecke ergibt.
  • Man erreicht dies z. B. in einfacher Weise dadurch, daß bei einer höheren als der genannten kritischen Aufnahmezeit ein vom Zeitschalter 30 her gesteuerter Widerstand 31 in die den beiden Heiztransformatoren 9, 10 gemeinsame Stoffzuführungsleitung eingeschaltet wird. Durch Kupplung eines Schalters 32 mit dem Schalthebel 14 ist dafür gesorgt, daß der Widerstand 31 nur wirksam werden kann, wein beide Brennflecke gleichzeitig eingeschaltet sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für eine Drehanoden-Röntgenröhre nach dem Hauptpatent 1062 827, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Röhre mit in radialer Richtung hintereinanderliegenden Brennflecken Schaltmittel vorgesehen sind, welche außer der wahlweisen Einschaltung der Brennflecke auch deren gleichzeitige Einschaltung ermöglichen, so daß beide Brennflecke gleichzeitig Röntgenstrahlen aussenden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Einstellmittel vorgesehen sind, die es ermöglichen, daß beide Brennflecke so belastet sind, daß sie gleiche Leuchtdichte haben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 577 796, 581228, 956 708; deutsche Auslegeschrift Nr. 1012 000.
DES55504A 1957-10-12 1957-10-12 Schaltungsanordnung fuer eine Drehanoden-Roentgenroehre Pending DE1096510B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009042048B4 (de) * 2009-09-17 2016-08-11 Siemens Healthcare Gmbh Kathode

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE577796C (de) * 1929-01-16 1933-06-03 C H F Mueller Akt Ges Gluehkathodenroentgenroehre mit mehreren getrennt voneinander angeordneten, mit Sammelvorrichtungen versehenen Kathoden, deren Elektronenbuendel auf ein und dieselbe Antikathodenflaeche auftreffen
DE581228C (de) * 1933-07-24 Ernst Pohl Verfahren und Vorrichtung zur Erhoehung der Belastbarkeit von Roentgenroehren
DE956708C (de) * 1954-09-30 1957-01-24 Siemens Reiniger Werke Ag Drehanodenteller fuer eine Drehanoden-Roentgenroehre
DE1012000B (de) * 1956-03-15 1957-07-11 Siemens Reiniger Werke Ag Roentgenapparat mit einer Roehrenstromeinstellvorrichtung

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