DE1096973B - Transistor-Regelanordnung zur Konstanthaltung der Spannung an einem Verbraucher - Google Patents
Transistor-Regelanordnung zur Konstanthaltung der Spannung an einem VerbraucherInfo
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- G05F1/10—Regulating voltage or current
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Stromversorgungsgeräten
in Form von Transistor-Regelanordnungen, die zwischen eine Stromquelle und einen
Verbraucher geschaltet werden, um Änderungen der Belastungsspannung klein zu halten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Regelanordnung mit Transistoren zu schaffen, um an
einer Belastung in Form eines Verbrauchers eine im wesentlichen konstante Spannung von gewünschter
Größe in einem vorgegebenen Bereich des Belastungs-Stroms und in einem großen Bereich der Umgebungstemperatur
zu halten.
Aus der Zeitschrift »The Bell System Technical Journal« vom Juli 1954, insbesondere S. 843, sind bereits
Regelanordnungen mit mehreren Transistoren bekannt, bei welchen der Verbraucher über einen
Reihen wider stand an die Stromquelle angeschlossen ist und bei welcher parallel zum Verbraucher die
Emitter-Kollektor-Strecke eines Regeltransistors liegt, der über seine Basis von einem Hilfstransistor gesteuert
wird, welcher wiederum in Abhängigkeit von der Differenz zwischen der Ausgangsspannung und
einer Bezugsspannung gesteuert wird, bei der ein den Emitter und Kollektor des Hilfstransistors enthaltender
Strompfad parallel zur Basis-Kollektor-Strecke des Regeltransistors liegt und weitere Schaltmittel
vorgesehen sind, durch die der Strom in der Emitter-Kollektor-Strecke des Hilfstransistors abhängig vom
Verbraucherstrom gemacht wird, um die Spannung der Basis gegen den Emitter des Regeltransistors zu
steuern und1 damit den Basisstrom des Regeltransistors von einer gegebenen Amplitude in einer gegebenen
Richtung auf Null zu verändern, wenn bei einer vorgegebenen Transistortemperatur der Verbraucherstrom
ansteigt. Zum Kleinhalten von Änderungen der Belastungsspannung in einem vorgegebenen Bereich
des Belastungsstroms und in einem großen Bereich der Umgebungstemperatur sollen gemäß vorliegender Erfindung
Mittel zur Regelung der Größe und der Richtung des Basisstroms des eigentlichen Regeltransistors
vorgesehen werden.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß ein Widerstandsnetzwerk zur Temperaturkompensation
vorgesehen wird, durch das die Basis des Regeltransistors und der Emitter des Hilfstransistors mit
der einen Klemme der Stromquelle und zugleich mit dem Reihenwiderstand verbunden ist, derart, daß ein
weiterer Strompfad durch die Basis und den Kollektor des Regeltransistors zur anderen Klemme der Stromquelle
gebildet wird.
Bei einer zur Erläuterung dargestellten und beschriebenen Ausführung der Erfindung wird Gleichstrom
von einem Gleichrichter 14 über einen Reihenwiderstand 15 an einen Belastungskreis 18 geliefert,
Transistor-Regelanordnung
zur Konstanthaltung der Spannung
an einem Verbraucher
Anmelder:
Western Electric Company Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt,
Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Juli 1954
V. St. v. Amerika vom 7. Juli 1954
Billy Harold Hamilton, Orange, N. J. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
der aus einer Wirkbelastung besteht, der eine Pufferspeicherbatterie
19 parallel geschaltet sein kann. Parallel zur Belastung liegt ein Stromweg, der aus dem
Emitter und dem Kollektor eines Regeltransistors 20 besteht, der z, B. ein pnp-Transistor sein kann. Es ist
ein Transistorverstärker vorgesehen, der aus einem ersten und einem zweiten Hilfstransistor 21, 22 besteht,
der auf Belastungsspannungsänderungen anspricht, um den Basisstrom des Regeltransistors und
damit den Strom im Parallelstromweg zur Belastung 18 zu regeln. Der erste und der zweite Hilfstransistor
können z. B. ein pnp- und ein npn-Transistor sein. Es ist ein Stromweg vorgesehen, der die Basis des Regeltransistors
20 mit dem Emitter des ersten Hilfstransistors 21 verbindet, ferner ein Stromweg, der die
Basis des ersten Hilfstransistors 21 mit dem Kollektor des zweiten Hilfstransistors verbindet.
Von dem Gleichrichter 14 wird Strom über einen Widerstandsweg 23, 24 in den Emitter des ersten
Hilfstransistors 21 geliefert und aus dessen Kollektor entnommen. Ferner wird \ron dem Gleichrichter Strom
über einen zweiten Widerstandsweg 28, 29 in den Kollektor des zweiten Hilfstransistors 22 geliefert und
aus dessen Emitter entnommen. Parallel zur Belastung liegt ein Spannungsteiler aus Widerständen 30, 31, 32.
Von einem Hilfsgleichrichter 35 wird Strom über einen Widerstand 36 an eine pn-Verbindungsdiode 33
geliefert, um eine im wesentlichen konstante Bezugsspannung an der Flächendiode 33 zu erzeugen. Die
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ι uyoy/5
pn-Verbindungs diode und ein einstellbarer Teil des Spannungsteilers liegen in; Reihe in "einem Kreis, der
die Basis des zweiten Hilfstransistors mit deren Emitter verbindet.
Eine Verkleinerung der Spannung am Verbraucher infolge einer Vergrößerung des Belastungsstroms
macht in an sich bekannter Weise das Potential der Basis des zweiten Hilfstransistors relativ weniger
positiv oder negativeren bezug auf sein Emitterpotential.
Infolgedessen werden jeweils die Ströme, die in den Kollektor des zweiten Hilfstransistors, in den
Emitter des ersten Hilfstransistors und in den Emitter des Regeltransistors .fließen, abnehmen. Auf diese
Weise ergibt in einem Arbeitsbereich des Belastungsströms
ein Anwachsen des Belastungsstroms ein im wesentlichen gleiches Abnehmen des Nebenschluß-Stroms,
der in den Emitter des Regel transistors fließt, wodurch die Belastungsspannung im wesentlichen
konstant bleibt. Wenn der Belastungsstrom einen Minimalwert hat, der ISTuIl sein kann, fließt ein maximaler
Strom in den Emitter des Regeltransistors. Der maximale Belastungsstrom, für den die Belastungsspannung
im wesentlichen konstant bleibt, wird durch den minimalen Strom bestimmt, der in den Emitter
des Regeltransistors fließt. Ein maximaler Schwankungsbereich des Belastungsstroms wird also erreicht,
wenn der in den Emitter des Regel transistors fließende Strom auf im wesentlichen Null verringert werden
kann. Jede Vergrößerung des Belastungsstroms über den Wert hinaus, der bewirkt, daß der Emitterstrom
des Regeltransistors auf einen minimalen Wert verringert wird, ergibt eine Verkleinerung der Belastungsspannung.
Bei verhältnismäßig niedriger Umgebungstemperatur, z. B. bei 20° C, bewirkt eine Verringerung des
aus der Basis des Regeltränsistors fließenden Stroms auf im wesentlichen Null, daß der in seinen Emitter
und aus seinem Kollektor fließende Strom auf nahezu Null verringert wird. Jedoch ergibt eine Vergrößerung
der Umgebungstemperatur auf z. B. 60° C beim Basisstrom Null einen wesentlich höheren Strom in
den Emitter und aus dem Kollektor. Wenn der Basisstrom Null ist, würde diese Vergrößerung der Umgebungstemperatur
somit eine beträchtliche Abnahme des Belastungsstroms bei im wesentlichen konstanter
Belastungsspannung ergeben. Damitder Emitterstrom des Regeltransistors bei verhältnismäßig hoher Umgebungstemperatur
auf im wesentlichen Null verringert werden kann, ist ein Widerstandsweg vorgesehen,
um die Basis des ersten Regeltransistors und den Emitter des ersten Hilfstransistors mit der positiven
Klemme des Gleichrichters zu verbinden. Bei dieser Anordnung kehrt sich der Basisstrom des
Regeltransistors um, wenn der Emitterstrom des ersten Hilfstransistors genügend verringert wird,
d. h., es fließt Strom über den Widerstandsstromweg in die Basis des Regeltransistors. Es ist ferner ein
Widerstandsstromweg vorgesehen, der die Basis des ersten Hilfstransistors und den Kollektor des zweiten
Hilfstransistors mit der positiven Gleichrichterklemme verbindet, so daß, wenn der Kollektorstrom
des zweiten Hilfstransistors genügend verringert ist, ein Strom durch den Widerstandsstromweg in die
Basis des ersten Hilfstransistors fließen kann, wodurch der Emitterstrom des Transistors weiter verringert
wird. Mit dieser Verbesserung werden demnach Belastungsänderungen in einem Arbeitsbereich
des Belastungsstroms bis zu einem gewissen maximalen Belastungsstrom in einem größeren Bereich der
Umgebungstemperatur klein gehalten.
Technische Einzelheiten und Bemessungen der Regelanordnung gemäß der Erfindung werden nunmehr
eingehender in Zusammenhang mit der Zeichnung erläutert.
Erklärung der Zeichnung:
Erklärung der Zeichnung:
Fig. 1 zeigt das vollständige Schaltbild der Transistor-Regelanordnung
;
Fig. 2 ist ein Schaubild, auf das bei der Beschreibung der Arbeitsweise gemäß der Regelanordnung der
ίο Fig. 1 Bezug genommen wird.
In der Schaltung gemäß Fig. 1 ist ein Transformator vorgesehen, der eine Primärwicklung 10, die an
eine Wechselstromquelle 11 angeschlossen ist, und Sekundärwicklungen 12 und 13 hat. Die Wicklung 12
*5 ist mit den Eingangsklemmen eines Gleichrichters 14
verbunden. Die positive Ausgangsklemme des Gleichrichters 14 ist über einen Reihenwiderstand 15 von
z.B. 215 Ohm an die positive Klemme 16 eines Belastungskreises angeschlossen, dessen negative Klemme
17 unmittelbar mit der negativen Klemme des Gleichrichters 14 verbunden ist. Der Belastungskreis besteht
aus einer Widerstandsbelastung 18, die veränderlich ist. Parallel zur Belastung liegt eine Pufferbatterie 19.
Es ist ein Regeltransistor 20 des pnp-Typs, ein
Z5 erster Hilfstransistor 21 des pnp-Typs und ein zweiter
Hilfstransistor 22 des npn-Typs vorgesehen, wobei jeder Transistor einen Kollektor, einen Emitter und
eine Basiselektrode aufweist. Der Emitter des Transistors 20 ist unmittelbar leitend mit der positiven
Klemme 16 der Belastung und der Kollektor über einen Widerstand 26 von 150 Ohm mit der negativen
Klemme 17 der Belastung verbunden. Die Basis des Regeltransistors 20 ist unmittelbar leitend mit dem
Emitter des Hilfstransistors 21 verbunden. Die Basis des Transistors 20 und der Emitter des Transistors 21
sind über einen Widerstand 23 von 1470 Ohm und einen mit diesem in Reihe liegenden Widerstand 24
von 900 Ohm mit der positiven Ausgangsklemme des Gleichrichters 14 verbunden. Ein Kondensator 25 von
100 μΈ ist in einem Weg vorgesehen, der die gemeinsame
Klemme der Widerstände 23 und 24 mit der positiven Klemme der Belastung verbindet. Der
Kollektor des Transistors 21 ist über einen Widerstand 27 von 1780 Ohm mit der negativen Klemme 17
der Belastung verbunden.
Der Kollektor des Transistors 22 ist über den Widerstand 28 von 3160 Ohm, den Widerstand 29 von
2610 Ohm und den Widerstand 24, die sämtlich in Reihe liegen, mit der positiven Ausgangsklemme des
Gleichrichters 14 verbunden. Die Basis des Transistors
21 ist unmittelbar leitend mit der gemeinsamen Klemme der Widerstände 28 und 29 verbunden. Der
Emitter des Transistors 22 ist unmittelbar leitend mit der negativen Klemme 17 der Belastung verbunden.
Parallel zum Verbraucher liegt ein Stromweg, der aus einem Widerstand 30 von 760 Ohm mit einer an die
positive Belastungsklemme angeschlossenen Klemme, einem Potentiometer 31 von lOO Ohm und einem
Widerstand 32 von 270 Ohm besteht, die sämtlich in Reihe liegen. Ein Kreis, der die Basis des Transistors
22 mit dessen Emitter verbindet, besteht aus einer pn-Verbindungsdiode 33, einem veränderlichen Teil
des Potentiometers 31 und dem Widerstand 32, die sämtlich in Reihe liegen. Im Kreis der Transformatorwicklung
13 ist ein Kondensator 34 von 50 μ¥ vorgesehen,
dessen Ladestrom über ein gleichrichtendes Element 35 von der Wicklung 13 geliefert wird, wobei
parallel zum Kondensator 34 ein Stromweg liegt, der aus der Diode 33 und einem mit diesem in Reihe
geschalteten Widerstand 36 von 1000 Ohm besteht.
Über die Diode 33 wird in deren Sperrichtung bzw. Richtung mit hohem Widerstand ein Strom von
solcher Größe geliefert, daß eine im wesentlichen konstante Spannung in einer Richtung an der Diode entsteht.
Diese konstante Bezugsspannung und der Teil der Belastungsspannung am Widerstand 23 und an
einem einstellbaren Teil des Potentiometers 31 sind in dem Kreis, der den Emitter des Transistors 22 mit
dessen Basis verbindet, gegeneinandergeschaltet. Die Differenzspannung wird zur Steuerung des zweiten
Hilfstransistors 22 benutzt. Die gesamte Regelanordnung arbeitet in der Form, daß an den Verbraucher 18
Gleichstrom geliefert wird, der sich in einem Arbeitsbereich bis zu einem maximalen Arbeitsstrom von
z. B. 0,06 Ampere ändern kann, während die Belastungsspannung in einem Bereich der Umgebungstemperatur
im wesentlichen bei z. B. 23 Volt konstant gehalten wird. Wenn der Belastungsstrom über den
normalen maximalen Arbeitswert hinaus anwächst, nimmt die Belastungsspannung schnell ab. Der maximale
Arbeitsbelastungsstrom wird erreicht, wenn der Emitterstrom des Regeltransistors 20 auf Null zurückgeht.
Jedes weitere Anwachsen des Belastungsstroms bewirkt, daß der Spannungsabfall am Reihenwiderstand
15 zunimmt und damit die Spannung zwischen den Klemmen 16 und 17 des Belastungskreises verringert.
Wenn z. B. der Belastungsstrom zunimmt, wächst der Spannungsabfall am Widerstand 15, so daß eine
Verringerung der Belastungsspannung eintritt. Die entstehende Spannungsverringerung am Widerstand
32 und an einem Teil des Widerstandes des Potentiometers 31 macht die Basis des Hilfstransistors 22
relativ weniger positiv gegenüber dem Potential seines Emitters. Der in den Kollektor des Transistors 22
fließende Strom wird damit verringert. Infolgedessen wird der aus der Basis des Hilfstransistors 21
fließende Strom kleiner. Der in den Emitter des Transistors 21 fließende Strom wird daher verringert, so
daß eine Verringerung des aus der Basis des Regeltransistors 20 fließenden Stroms eintritt. Die Abnahme
des aus der Basis des Regeltransistors 20 fließenden Stroms verursacht ihrerseits eine Verringerung
des über den Widerstand 15 in den Kollektor des Regeltransistors 20 fließenden Stroms. Die entstehende
Verringerung des Spannungsabfalls am Widerstand 15 kompensiert, wenigstens zum großen Teil, die
ursprünglich infolge des vergrößerten Belastungsstroms angenommene Zunahme des Spannungsabfalls
am Widerstand 15, wodurch die Änderung der Belastungsspannung klein gehalten wird.
Wenn der Belastungsstrom weiter erhöht wird, geht der in den Emitter des Regeltransistors 20 fließende
Strom weiter zurück, um die Änderung der Belastungsspannung klein zu halten. Ein Grenzwert des
Belastungsstroms, für den die Belastungsspannung im wesentlichen konstant bleibt, wird erreicht, wenn der
in dem Emitter des Regeltransistors 20 fließende Strom auf Null zurückgegangen ist. Jedes weitere
Anwachsen des Belastungsstroms verursacht eine Abnahme der Spannung am Verbraucher.
In Fig. 2 zeigt die Kurve A den Zusammenhang zwischen dem Belastungsstrom /; und der Belastungsspannung
Vi- Die Kurve B zeigt den Zusammenhang
zwischen dem Belastungsstrom I1 und dem Strom Ie,
der in den Emitter des Regeltransistors 20 fließt. Die beiden Kurven C zeigen den Zusammenhang zwischen
dem Basisstrom Ib des Regeltransistors 20 und dem
Emitterstrom Ie des Regeltransistors 20, wobei die
eine Kurve, die mit 20° C bezeichnet ist, für eine Umgebungstemperatur
von 20° C und die andere Kurve, die mit 60° C bezeichnet ist, für eine Umgebungstemperatur
von 60° C gilt. Aus dem Diagramm der Fig. 2 C ist zu sehen, daß die Wirkung eines An-Wachsens
der Umgebungstemperatur darin besteht, daß der Emitterstrom des Regeltransistors 20 bei
einem bestimmten Basisstrom erhöht wird. Das gilt auch für den Hilfstransistor 21. Beim Hilfstransistor
22 jedoch wird ein Anwachsen des in den Kollektor
ίο infolge eines Anwachsens der Umgebungstemperatur
fließenden Stroms klein gehalten oder im wesentlichen verhindert, weil die Spannung an der pn-Verbindungsdiode 33 beim Anwachsen der Umgebungstemperatur
größer wird. Das Größerwerden der Spannung an der Diode 33 bei einem Anwachsen der Umgebungstemperatur
macht die Basis des Hilfstransistors 22 relativ negativer oder weniger positiv gegenüber dem
Emitterpotential, wodurch im wesentlichen ein Ansteigen des Kollektorstroms bei einer Erhöhung der
ao Umgebungstemperatur verhindert wird.
Den Kurven der Fig. 2 ist zu entnehmen, daß, wenn die Umgebungstemperatur 20° C beträgt und wenn
der Basisstrom des Transistors 20 von einem bestimmten Maximalwert auf Null zurückgeht, der
Emitterstrom von einem bestimmten Maximalwert auf einen Wert von nahezu Null abnimmt. Wie aus
den Kurven A und B zu ersehen ist, ergibt diese Änderung des Emitterstroms des Regeltransistors 20
eine im wesentlichen konstante Belastungsspannung in einem großen Bereich des Belastungsstroms vom
Punkt χ zum Punkt ζ auf der Kurve A. Man sieht aber ferner, daß, wenn die Umgebungstemperatur auf
60° C erhöht wird und wenn der Basisstrom des Transistors 20 Null wird, der Emitterstrom auf einen
Wert beträchtlich über Null wächst und der Belastungsstrombereich, für den die Belastungsspannung
im wesentlichen konstant ist, vom Punkt χ bis zum Punkt y der Kurve A reicht. Der Belastungsstrom
beim Punkt y ist bedeutend kleiner als beim Punkt s.
Deshalb ergibt eine Erhöhung der Umgebungstemperatur von 20 auf 60° C eine Verkleinerung des
Arbeitsbelastungsstrombereichs bei im wesentlichen konstanter Belastungsspannung, wenn der Basisstrom
von einem positiven Wert des auf der Basis des Regeltransistors 20 fließenden Stroms auf Null zurückgeht.
Der volle Arbeitsbereich x-z des Belastungsstroms
kann jedoch bei einer Umgebungstemperatur von 60° C erhalten werden, indem der aus der Basis des
Regeltransistors 20 fließende Strom von einem bestimmten Maximalwert auf Null vermindert und dann
in umgekehrter Richtung auf einen bestimmten Wert vergrößert wird. Im Diagramm C stellen positive
Werte des Basisstroms /j, Ströme dar, die aus der
Basis des Regeltransistors 20 fließen, und negative Werte des Stroms Ib in die Basis fließende Ströme.
Wenn der in die Basis des Regeltransistors 20 fließende Strom genügend vergrößert wird, geht der
Emitterstrom des Regeltransistors 20 auf Null zurück, und die Belastungsspannung bleibt in einem verhältnismäßig
großen Arbeitsbereich x-z des Belastungsstroms im wesentlichen konstant.
Das Widerstandsnetzwerk 23, 24, das gemäß vorliegender Erfindung die positive Klemme des Gleichrichters
14 mit der gemeinsamen Klemme verbindet, die zur Basis des Regeltransistors 20 und zum Emitter
des Hilfstransistors 21 führt, macht die Umkehr des Basisstroms des Regeltransistors 20 und damit das
Zurückgehen des Emitterstroms des Regeltransistors 20 insbesondere bei verhältnismäßig hohen Umgebungstemperaturen
möglich. Wenn der Emitter-
strom des Hilfstransistors 21 verhältnismäßig hoch ist, wird Strom zum Emitter des Hilfstransistors 21
geliefert, und zwar auf zweierlei Weise, d. h. von der positiven Klemme des Gleichrichters 14 über die in
Reihe liegenden Widerstände 24 und 23 in den Emitter des Hilfstransistors 21 und von der positiven Klemme
des Gleichrichters 14 über den Widerstand 15 in den Emitter und aus der Basiselektrode des Regeltransistors
20 und in den Emitter des Hilfstransistors 21. Wenn der Emitterstrom des Hilfstransistors 21 ge- ίο
nügend zurückgeht, fließt aus der Basis des Regeltransistors 20 kein Strom mehr. Es fließt dann Strom
von der positiven Klemme des Gleichrichters 14 über die in Reihe liegenden Widerstände 24 und 23*. Ein
Teil dieses Stroms fließt in den Emitter des Hilfstransistors 21 und der Rest in die Basis des Regeltransistors
20. Unter dieser Bedingung kann der Emitterstrom des Regeltransistors 20 Null sein, wobei der in
die Basis des Regeltransistors 20 fließende Strom gleich dem aus dem Kollektor des Regeltransistors 20
fließenden Strom ist.
Um den Emitterstrom des Regeltransistors 20 so weit zu verringern, daß der Emitterstrom des Regeltransistors
20 auf Null zurückzugehen vermag, kann der Basisstrom des Hilfstransistors 21 ebenfalls umgekehrt
werden. Dies wird durch einen Widerstandsweg möglich, der sowohl die Basis des ersten Hilfstransistors
21 als auch den Kollektor des zweiten Hilfstransistors 22 mit der positiven Ausgangsklemme
des Gleichrichters 14 verbindet. Wenn der vom Gleichrichter 14 über die in Reihe liegenden Widerstände
24, 29 und 28 zum Kollektor des zweiten Hilfstransistors
22 fließende Strom abnimmt, geht der aus der Basis des ersten Hilfstransistors 21 fließende Strom
zunächst auf Null zurück und wird dann umgekehrt, so daß über die in Reihe liegenden Widerstände 24
und 29 Strom in die Basis des Transistors 21 fließt. Wenn der in den Kollektor des Transistors 22
fließende Strom weiter verringert wird, wächst der in die Basis des Transistors 21 fließende Strom.
Claims (2)
1. Transistor-Regelanordnung zur Konstanthaltung der Spannung an einem Verbraucher bei
schwankender Stromaufnahme des Verbrauchers, bei welcher der Verbraucher über einen Reihenwiderstand
an die Stromquelle angeschlossen ist und bei welcher parallel zum Verbraucher die
Emitter-Kollektor-Strecke eines Regeltransistors liegt, der über seine Basis von einem Hilfstransistor
gesteuert wird, welcher wiederum in Abhängigkeit von der Differenz zwischen der Ausgangsspannung
und einer Bezugsspannung gesteuert wird, bei der ein den Emitter und Kollektor
des Hilfstransistors enthaltender Strompfad parallel zur Basis-Kollektor-Strecke des Regeltransistors
liegt und weitere Schaltmittel vorgesehen sind, durch die der Strom in der Emitter-Kollektor-Strecke
des Hilfstransistors abhängig vom Verbraucherstrom gemacht wird, um die Spannung
der Basis gegen den Emitter des Regeltransistors zu steuern und damit den Basisstrom des
Regeltransistors von einer gegebenen Amplitude in einer gegebenen Richtung auf Null zu verändern,
wenn bei einer vorgegebenen Transistortemperatur der Verbraucherstrom ansteigt, gekennzeichnet
durch ein Widerstandsnetzwerk (23., 24) zur Temperaturkompensation, durch das die Basis des
Regeltransistors (20) und der Emitter des Hilfstransistors (21) mit der einen Klemme der Stromquelle
und zugleich mit dem Reihenwiderstand (15) verbunden sind, derart, daß ein weiterer
Strompfad durch die Basis und den Kollektor des Regel transistors zur anderen Klemme der Stromquelle
gebildet wird.
2. Transistor-Regelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel,
durch die der Strom in der Emitter-Kollektor-Strecke des (ersten) Hilfstransistors (21) abhängig
von der schwankenden Stromaufnahme des Verbrauchers (18, 19) gemacht wird, durch folgende
Schaltelemente gebildet werden, und zwar Widerstände (28., 29) die einerseits an das Widerstandsnetzwerk
(23, 24) angeschlossen sind und andererseits in Reihe mit der Kollektor-Emitter-Strecke
eines weiteren (zweiten) Hilfstransistors (22) an der Stromquelle liegen, daß die Basis des einen
(ersten) Hilfstransistors (21) mit dem Verbindungspunkt der Widerstände im Kollektor-Emitter-Kreis
des (zweiten) Hilfstransistors (22) verbunden ist, daß im Basiskreis des (zweiten)
Hilfstransistors (22) eine pn-Flächendiode (33) liegt, welche zur Konstanthaltung einer Bezugsspannung dient, und daß ein Spannungsteiler (30,
31, 32) vorgesehen ist, welcher parallel zur Reihenschaltung des Verbrauchers (18, 19) mit dem
Reihenwiderstand (15) liegt, von dem eine Teilspannung zum Vergleich mit der Bezugsspannung
verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 854 232, 904 420;
deutsche Patentanmeldung M 19258 VIII a/21 a* (bekanntgemacht am 24. 6. 1954);
USA.-Patentschriften Nr. 2 423 368, 2427 109;
The Bell System Techn. Journal, Juli 1954, S. 843.
Deutsche Patentschriften Nr. 854 232, 904 420;
deutsche Patentanmeldung M 19258 VIII a/21 a* (bekanntgemacht am 24. 6. 1954);
USA.-Patentschriften Nr. 2 423 368, 2427 109;
The Bell System Techn. Journal, Juli 1954, S. 843.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 698/358 1.61
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
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Family
ID=23754625
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW16532A Pending DE1096973B (de) | 1954-07-07 | 1955-04-23 | Transistor-Regelanordnung zur Konstanthaltung der Spannung an einem Verbraucher |
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