DE904420C - Kompensationsschaltung fuer Fernsehroehren - Google Patents

Kompensationsschaltung fuer Fernsehroehren

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Publication number
DE904420C
DE904420C DEF4615D DEF0004615D DE904420C DE 904420 C DE904420 C DE 904420C DE F4615 D DEF4615 D DE F4615D DE F0004615 D DEF0004615 D DE F0004615D DE 904420 C DE904420 C DE 904420C
Authority
DE
Germany
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tube
television
resistor
anode
auxiliary tube
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Expired
Application number
DEF4615D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ulrich Knick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE904420C publication Critical patent/DE904420C/de
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/16—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
    • H04N3/18—Generation of supply voltages, in combination with electron beam deflecting
    • H04N3/185—Maintaining DC voltage constant
    • H04N3/1853—Maintaining DC voltage constant using regulation in parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Receiver Circuits (AREA)

Description

  • Kompensationsschaltung für Fernsehröhren Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen zum Betrieb von Braunschen Röhren und betrifft insbesondere Einrichtungen zur Kompensation der bei der Helligkeitssteuerung von Fernsehröhren auftretenden Anodenspannungsschwankungen.
  • Bei Fernsehröhren wird die Anodenspannung, von meist vielen tausend Volt, üblicherweise einem Transformator entnommen und dann gleichgerichtet und durch Siebmittel geglättet. Es ist bekannt, daß derartige ;Stromversorgungsanlagen bei verschiedenen Belastungen, die durch den wechselnden zu übertragenden Bildinhalt verursacht werden, keine konstante Spannung liefern.
  • Es wurde versucht, diese störenden Spannungsschwankungen durch Verwendung wesentlich größerer Stromversorgungsanlagen unschädlich zu machen, indem man z. B. parallel zur Fernsehröhre einen konstanten Widerstand geschaltet hat, durch den ein wesentlich größerer Strom fließt als durch die Fernsehröhre. Infolge dieses konstanten Dauerstroms wird zwar die prozentuale Schwankung des der Stromversorgungsanlage entnommenen Stroms wesentlich geringer, doch bedingt dieses Verfahren, abgesehen von dem großen Aufwand, auch sehr große Verluste in dem Parallelwiderstand, welche in vielen Fällen eine Anwendung dieses Verfahrens ausschließen. Es wurde weiterhin vorgeschlagen, der Fernsehröhre eine Kompensationsröhre gleichstrommäßig parallel zu schalten und die Kompensationsröhre in bezug auf die Fernsehröhre gegenphasig zu steuern. Bei der praktischen Ausführung ergeben sich jedoch außerordentliche Schwierigkeiten, weil die Gitterspannungs-Anodenstrom-Kennlinien dieser beiden Röhren genau übereinstimmen müssen. Dies bedingt außerordentlich teure einzeln angefertigte Sonderkonstruktionen der Kompensationsröhre, da für jeden Typ von Fernsehröhren eigene Kompensationsröhren angefertigt werden müssen und infolge der bei Einzelanfertigung unvermeidlichen Streuungen der technischen Daten aus einer großen Vielzahl von Kompensationsröhren nur sehr wenige die für die Kompensation erforderliche Kennlinie besitzen.
  • Es wurde weiterhin vorgeschlagen, der Fernsehröhre eine Kompensationsröhre parallel zu schalten, welche eine konstante Gittervorspannung besitzt, und sie durch die Schwankungen der Anodenspannung zu steuern. Nach diesem Verfahren läßt sich zwar in sehr einfacher Weise eine Verringerung der Anodenspannungsschwankungen erzielen, doch kann diese Verringerung nur bis zu einem gewissen Grad erfolgen, da ja zur Anodensteuerung der Kompensationsröhre eineAnodenspannungsschwankung erforderlich ist und immer eine restliche Spannungsschwankung übrigbleiben wird. Infolgedessen läßt sich dieses Verfahren überall dort nicht anwenden, wo größere Anforderungen an die Konstanz der Anodenspannung gestellt werden.
  • Es bildet einen Gegenstand der Erfindung, eine Fernsehröhre, das dazugehörige Stromlieferungsgerät und eine Kompensationsröhre derart miteinander zu ,kombinieren, daß .die vorstehend genannten :Yachteile nicht auftreten und daher mit sehr geringem Aufwand der .dem Stromlieferungsgerät entnommene Strom auf einem von dem Anodenstrom der Fernsehröhre unabhängigen- Wert gehalten wird.
  • Erfindungsgemäß wird zur Erzeugung einer von Belastungsschwankungen praktisch unabhängigen hohen Gleichspannung zum Betrieb von Fernsehröhren parallel zum Anodenkreis der Fernsehröhre eine gittergesteuerte Hilfsröhre geschaltet und zwischen Kathode der .Fernsehröhre und negativem Pol des Anödenstromgeräts ein Widerstand R geschaltet, der gleichzeitig im Steuergitterkreis der Hilfsröhre liegt, wobei das von der Kathode der Fernsehröhre abgewendete Ende des Widerstandes dem Steuergitter der Hilfsröhre zugewendet ist. Es ist vorteilhaft, den Widerstand R .derart zu wählen, 'daß das Produkt aus Steilheit der Hilfsröhre und aus R, gemeseen in Ohm, größer ist als r.
  • Im nachstehenden wird die Erfindung an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert.
  • In Fig. z wird der von dem Generator r gelieferte Strom von der Stärke I", über die Leitung 2 cineirseits der Anode der Fernsehröhre 3, andererseits der Anode der Hilfsröhre 4 zugeführt, deren Innenwiderstand in der Folge mit R, und .deren Steilheit mit S bezeichnet werden soll. In den Kathodenkreis der Fernsehröhre ist ein Widerstand R eingeschaltet, welcher derart mit der Kathode der Hilfsröhre 4 verbunden ist; daß er sowdhl vom Anodenstrom der Fernsehröhre als auch vom Anodenstrom der Kompensationsröhre durchflossen wird. Die Modulationsspannungen werden an den Klemmen 5 und 6 zugeführt und über den Kondensator 7 zu .dem mit einem Ableitwiderstand 8 versehenen Wehneltzylinder der Fernsehröhre geleitet. l ' Dadurch wird der Elektronenstrom der Fernsehröhre in Abhängigkeit von der jeweiligen Bildhelligkeit moduliert und somit auch der Spannungsabfall am Widerstand R im selben Rhythmus schwanken. Bei unveränderlichem Potential des Steuergitters 9 wird daher das Kathodenpotential entsprechend schwanken, und dadurch wird ohne Verwendung einer zusätzlichen Phasenumkehrröhre die Hilfsröhre 4 im selben Rhythmus wie .die Fernsehröhre, aber mit entgegengesetzter Polarität gesteuert.
  • Dem Widerstand R liegt der scheinbare innere Kathodenwiderstand der Röhre 4 parallel, der gleich der reziproken Steilheit dieser Röhre ist. Hierdurch wird der am Widerstand R auftretende Spannungsabfall praktisch konstant gehalten, und zwar ist die Konstanz um so besser, je kleiner der scheinbare Kathodenwiderstand (je größer die Steilheit) im Verhältnis zum Widerstand R ist. Eine konstante Spannung am Widerstand R ergibt einen !konstanten, diesen Widerstand durchfließenden Strom, .der gleichzeitig der Gesamtstrom ist; welcher dem ,Stromerzeuger entnommen wird.
  • Der Widerstand R ist durch einen Kondensator 9 wechselstrommäßig überbrückt, wodurch erreicht wird, .daß die mit schneller Geschwindigkeit erfolgenden Helligkeitswechsel, also die Wechselstromkomponente der Bildmodulation unter Umgehung des Widerstandes R direkt an die Gitter-Kathoden-Strecke der Fernsehröhre geführt wird. Da der Widerstand R im allgemeinen in derselben Größenordnung liegen wird wie der Widerstand der Gitter-Katho,den,-Streicke der Fernsehröhre, würde bei Fortfall des Überbrückungskondensators C unter Umständen ein wesentlicher Teil der zugeführten Signalspannung im Widerstand R nutzlos verbraucht werden.
  • Wird über die Klemme 5 dem Steuergitter der Fernsehröhre ein Impuls, z. B. positiver Polarität, zugeführt, so wird der Anodenstrom Il der Fernsehröhre um den Betrag Il steigen, und am Kathodenwiderstand R wird ein zusätzlicher ,Spannungsabfall R - Il entstehen. Da aber der Spannungsabfall am Widerstand R das Potential des Steuergitters 7 der Hilfsröhre bestimmt, wird dieses um den Betrag R - I1 negativer werden, und bei einer Steilheit S der Hilfsröhre wird der Anodenstrom I um den Betrag S - R - Il verringert. Durch geeignete Wahl von R und S hat man es in der Hand, die Vergrößerung des Anodenstroms Il durch eine Verkleinerung des Anodenstroms I derart zu kompensieren, daß der Gesamtstrom Igel -- I -f- h praktisch konstant bleibt.
  • Durch die vorstehend beschriebene Kombination des Stromlieferungsgeräts r mit der Hilfsröhre 4 wird eine Wirkung erzielt, als ob der scheinbare innere Widerstand R'lg"n des die Fernsehröhre speisenden Stromlieferungsgeräts den Wert annimmt wobei Ri den inneren Widerstand der Hilfsröhre und Rge, den inneren Widerstand des Stromlieferungsgeräts ohne Hilfsröhre bezeichnet.
  • Bei der dargestellten Schaltanordnung werden nur die durch Schwankungen der mittleren Bildhelligkeit verursachten Änderungen des Anodengleichstroms durch die Hilfsröhre kompensiert, während die von den mit verhältnismäßig hoher Frequenz um die mittlere Bildhelligkeit schwankenden einzelnen Bildpunkthelligkeiten hervorgerufenen schnellen Schwankungen des Anodenstroms durch die vorhandenen Siebmittel des Anodenstromlieferungsgeräts ausgeglichen werden. Die Zeitkonstante von R und Kondensator C muß aber kleiner sein als die Dauer eines Zeilenzugwechsels der Fernsehsendung.
  • In gewissen Fällen kann es zweckmäßig sein, den erforderlichen Siebmittelaufwand dadurch noch weiter zu verringern, daß die Hilfsröhre nicht nur die Schwankungen der mittleren Bildhelligkeit ausgleicht, sondern auch die durch die Bildmodulation bewirkten Anodenstromschwankungen. In diesem Fall muß der den Widerstand R überbrückende Kondensator fortgelassen werden.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung wird mit besonderem Vorteil in Verbindung mit Fernsehröhren verwendet, welche helligkeitsrichtig gesteuert werden, d. h. also, denen eine veränderliche, vom jeweiligen Bildinhalt abhängige Gleichstromkomponente zugeführt wird. Bei den solcher Art gesteuerten Fernsehröhren sind die Schwankungen des Anodenstroms besonders stark und sprunghaft. Diese Schwankungen können sich besonders bei unbedienten Geräten störend bemerkbar machen, bei denen die Bildgüte nicht vom Beschauer oder vom Bedienungspersonal fortlaufend kontrolliert wird. Solche Geräte werden beispielsweise zur Überwachung der Qualität von Fernsehsendungen verwendet, wobei zu gewissen periodisch wiederkehrenden Zeiten oder unter Einwirkung einer Fernsteuerung einzelne Zeilenzüge aus der Fernsehsendung herausgegriffen und fotografisch festgehalten werden.
  • In Fig. 2 ist eine derartige Schaltanordnung dargestellt, bei der die Fernsehröhre 3 mittels einer sogenannten Schwarzsteuerung helligkeitsrichtig gesteuert wird. Die Schaltung entspricht in verschiedenen Einzelheiten der vorbeschriebenen Schaltanordnung, und eiinandee entspreichende Teile sind in beiden Figuren mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die ankommenden Fernsehbildsignale werden über die !Klemmen 5 und 6 und den Koppelkondensator 7 an die Steuerelektrode der Fernsehröhre geführt. An diese Steuerelektrode ist die Kathode einer Diode io angeschlossen, deren Anode mit dem Abgriff 13 des Widerstandes R verbunden ist. Die Diode ist mittels eines Widerstandes i i, der an den Abgriff 12, des Widerstandes R angeschlossen ist, entsprechend vorgespannt, wodurch in an sich bekannter Weise eine helligkeitsrichtige Aussteuerung der Fernsehröhre gewährleistet wird. In gewissen Fällen kann es zweckmäßig sein, geeignete Vorrichtungen vorzusehen, um den Arbeitspunkt der Hilfsröhre 4 einzustellen, z. B. um im Bereich größter Steilheit zu arbeiten. Zu diesem Zweck ist .das der Fernsehröhre abgewendete Ende des Widerstandes R an den verschiebbaren Abgriff 14 des Widerstandes 15 geführt, welcher mit einer Hilfsspannungsquelle 16 derart verbunden ist, daß er von einem Strom durchflossen wird. Die ,Stärke dieses Stroms kann gegebenenfalls durch Verändern des Regelwiderstandes 17 eingestellt werden, und dadurch o,d:ir durch Verschieben des Abgriffs 14 läßt sich die Gittervorspannung und damit der Arbeitspunkt der Hilfsröhre leicht auf den günstigsten Wert einstellen.
  • Di,e Erfinid-ung wi rdmit besonderem Vorteil in'Verbindung mit Transformatorkippgeräten verwendet, bei denen die während der Rücklaufperiode auftretenden hohen Spannungsimpulse gleichgerichtet werden und zur Hochspannungserzeugung für Fernsehröhren dienen, da diese Anordnungen zur Anodenspannungsgewinnung einen sehr hohen scheinbaren Innenwiderstand besitzen, insbesondere wenn eine mehrstufige Gleichspannungserzeugung erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Erzeugung einer von Belastungsschwankungen praktisch unabhängigen hohen Gleichspannung zum Betrieb von Fernsehröhren, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Anodenkreis der Fernsehröhre eine gittergesteuerte Hilfsröhre geschaltet ist und daß zwischen der Fernsehröhre und negativem Pol des Anodenstromgeräts ein Widerstand (R) angeordnet ist, der gleichzeitig im .Steuergitterkreis der Hilfsröhre liegt, derart, daß das von der Kathode der Fernsehröhre abgewendete Ende des Widerstandes dem Steuergitter der Hilfsröhre zugewendet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt aus SteilheitS - R größeir- isst a,ls i, wobei S die Stleiilheiit dor Hilfsröhre, gemessen in A/V, und R den sowohl vom Anodenstrom der Hilfsröhre als auch vom Anodenstrom der Fernsehröhre durchflossenen Widerstand, gemessen in Ohm, bedeutet.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (R) für die zugeführten Fernsehbildsignale wechselstrommäßig durch einen Kondensator (9) überbrückt ist, der so bemessen ist, daß die sich ergebende Zeitkonstante kleiner ist als die Zeilenzugwechselfrequenz der mit der Fernsehröhre übertragenen Fernsehsendung. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 330 275, 652 475.
DEF4615D 1940-09-06 1940-09-06 Kompensationsschaltung fuer Fernsehroehren Expired DE904420C (de)

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DE1033277B (de) * 1956-07-21 1958-07-03 Koepenick Funkwerk Veb Schaltungsanordnung zum Stabilisieren der Hochspannung von Katodenstrahlroehren, insbesondere fuer Fernsehkontrollempfaenger
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