DE1097312B - Quervorschubeinrichtung fuer Innenschleifapparate - Google Patents

Quervorschubeinrichtung fuer Innenschleifapparate

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DE1097312B
DE1097312B DEA26418A DEA0026418A DE1097312B DE 1097312 B DE1097312 B DE 1097312B DE A26418 A DEA26418 A DE A26418A DE A0026418 A DEA0026418 A DE A0026418A DE 1097312 B DE1097312 B DE 1097312B
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    • B24B47/20Drives or gearings; Equipment therefor relating to feed movement
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B24B27/00Other grinding machines or devices
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Quervorschubeinrichtung für Innenschleifapparate Der Quervorschub der Spindel an selbständigen Innenschleifmaschinen durch eine Kolbenzylin.deranordnung, die über eine Druckleitung Impulse erhält, welche den Kolben beaufschlagen, der seinerseits auf eine aus Spindel, Schaltrad, Schaltklinke und Übertragungsgestänge bestehende Beistellvorrichtung für den Spindelschlitten einwirkt, ist bekannt.
  • Eine derartige Einrichtung fehlte jedoch bisher für auf einem Drehbanksupport aufspannbare Innenschleifapparate; üblich war Handzustellung. Zur Behel)ung der mit Handzustellung für aufspannbare Innenschleifapparate verbundenen Nachteile hinsichtlich Bedienung und Zeitaufwand hat die Erfindung eine Ausbildung des Beistellgetriebes von Schleifapparaten genannter Art zum Gegenstande, bei welcher der Quervorschub der Schleifspindel durch die Supportzustellspindel erfolgt und die Axia,lbewegung der Schleifspindel hydraulisch oder pneumatisch bewirkt wird. Erfindungsgemäß besteht das Beistellgetriebe aus einem auf der Zustellspindel des Supports drehfest aufspannbaren Schaltrad und einem am Support aufspannbaren Schaltwerksgehäuse mit dem Schaltrad zugeordneter, für die Betätigung durch Druckmittelimpulse über einen Kolben vorgesehener Schaltklinke.
  • Bei Verbindung des Zylinderraums des Schaltwerksgehäuses durch eine Druckmittelleitung mit einem Schieberzylinder der Druckmittelsteuerung für die Axialbewegung der Schleifspindel erfolgt unmittelbar mit der Druckmittelumsteuerung zum Hubwechsel der Schleifspindel ihr Quervorschub. Ein Vorzug dieser Anordnung des Beistellgetriebes ist die getrennte Aufspannbarkeit ihrer Teile auf dem Support und ihre Unabhängigkeit vom Schleifapparat. Bei Drehantrieb der Schleifspindel durch eine Preßluftturbine mit unmittelbar auf der Spindel befestigtem Turbinendrehteil besteht die Möglichkeit gleichzeitiger Verwendung der Preßluft für den Drehantrieb der Schleifspindel und ihre Axialbewegung sowie auch für den Quervorschub der Spindel.
  • Erfindungsgemäß ist eine unter Zuhilfenahme eines Drehschiebers arbeitende Kopplungsanordnung für Hin- und Herb -ewegung der Spindel einerseits und des Zustellvorgangs andererseits vorgesehen, durch die ermöglicht wird, daß die Zustellung der Schleifspindel nach einer einstellbaren Anzahl von Wechseln der Bewegungsrichtung der Schleifspindel erfolgt. Bei Verwendung von Preßluft als Druckmittel für die Betätigung des Zustellschaltwerks ist zur Stoßdämpfung des Schaltkolbens ein Hydrauliksystem in Gestalt eines hydraulischen Bremskolbens, der vom Schaltkolben mittels Hubflächen über einen Rollkörper verschiebbar ist, vorgesehen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Quervorschubeine ichtung gemäß der Erfindung als Ausführungsbeispiel. Es ist Fig. 1 eine Draufsicht der Einrichtung, woraus die Gesamtanordnung zu ersehen ist, Fig. 2 ein Schnitt durch das Gehäuse der Einrichtung nach der Linie A-B in Fig. 1, Fig. 3 eine Steuereinrichtung, die von der Wendeeinrichtung der Schleifspindel betätigt wird und mit dieser in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht ist, Fig. 4 ein Schnitt durch das als Drehschieber ausgebildete Ventil nach der Linie C-D in Fig. 3.
  • Das verzahnte Schaltrad 1 ist über den Druckring 2 und die Ringmutter 3 mit der Vorschubspindel 4 drehfest verbunden. Auf .dem Bund des Einsatzstücks 5, mit welchem die Vorschubspindel 4 gelagert wird, ist das Gehäuse 6 befestigt. Die von der Steuereinrichtung für die axiale Schleifspin.delbewegung abgeleitete Druckluft wird der Anschlußbüchse 7 zugeführt.
  • Im Gehäuse 6 ist der Druckluftkolben 8 mit dem hydraulischen Bremssystem untergebracht. Im vorderen Teil des Druckluftkolbens 8 ist die Mitnehmerklinke 9 uni einen Bolzen schwenkbar gelagert, wobei die Mitnehmerklinke 9 in die Verzahnung des Schaltrads 1 eingreift und somit die Verbindung zwischen Druckluftkolben 8 und Vorschubspindel 9 herstellt. Die in der Längsbohrung des Kolbens 8 angeordnete Druckfeder 10 stützt sich über den Federbolzen 11 an einer Nase 91 der Mitnehmerklinke 9 ab. Zum Ausschalten des Vorschubs wird die Mitnehmerklinke 9 so weit nach oben geschwenkt, bis die Nase 91 über den Federbolzen 11 abgleitet und reibend nach punktierter Stellung festgehalten wird. Mit der Stellschraube 12 kann der rückwärtige Anschlag des Druckluftkolbens 8 und damit seine Hublänge einer bestimmten Größe des Vorschubwegs entsprechend eingestellt werden.
  • Der hydraulische Bremskolben 13 wird durch die Druckfeder 14 in einer Ausbohrung des Druckluftkolbens 8 gehalten, wo beide Kolben 8 und 13 durch eine Kugel 15 kraftschlüssig verbunden sind. Beim Arbeitshub des Druckluftkolbens 8 wird der Bremskolben 19 über die Kugel 15 und die schrägen Flächen der Kolben 8 und 13 nach unten bewegt, wodurch das unter dem Bremskolben befindliche Öl zwischen Kolben- und Zylinderwandungen in den Raum im mittleren Teil des Bremskolbens 13 und in den Ölreservo-ir 16 verdrängt und dadurch die Geschwindigkeit des Druckluftkolbens 8 begrenzt wird.
  • Über die in Fig. 3 gezeigte Steuereinrichtung wird der Vorschubarbeitskolben 8 jeweils nach einer bestimmten Anzahl von Hubbewegungen der Schleifspindel beaufschlagt. Das Ventil 17 ist als Drehschieber mit einer Querbohrung 171 ausgebildet und mit einem verzahnten Schaltrad 172 versehen, an das die mit dem Kolben 18 verbundene Mitnehmerklinke 19 angreift.
  • Beim Betrieb des Innenschleifapparats wird der Kolben 18 durch die Luft eines Ventils der Wendeeinrichtung der Schleifspindel bewegt, so daß das Ventil 17 von der Mitnehmerklinke 19 um jeweils einen Zahn weitergeschaltet wird. Besitzt .das Ventil 17 beispielsweise 12 Zähne, so würde nach jeweils jedem sechsten Schleifspindelhub .die Querbohrung des Ventils über die Bohrung 21 die Verbindung zwischen der Druckluftleitung des Innenschleifapparats mit dem Anschluß 20 für die Zuleitung zum Vorschubarbeitskolben 8 herstellen.
  • Bei der Schaltung des Ventils 17 ist man nicht nur auf die beschriebene Ausführung beschränkt, sondern kann andere Mittel zum schrittweisen Drehen des Ventils verwenden, wie z. B. mechanische Schaltmittel, .die mit den beweglichen Teilen der Schleifspindel direkt oder indirekt verbunden sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Quervorschubeinrichtung für auf einem Drehbanksupport aufspannbare Innenschleifapparate mit Quervorschub der Schleifspindel durch die Supportzustellspindel, gekcnnzeid@net durch ein auf der Supportzustellspindel (4) drehfest aufspannbares Schaltrad (1) und ein am Support festspannbares Schaltwerksgehäuse (6) mit dem Schaltrad (1) zugeordneter, für die Betätigung durch Druckmittelimpulse über einen Kolben (8) vorgesehener Schaltklinke (9).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderraum des Schaltwerksgehäuses (6) über eine Öffnung (7) mit einem Schieberzylinder der Druckmittelsteuerung für die Axialbewegung der Schleifspindel verbunden ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckmittelleitung (21, 20) zum Gehäuse (6) des Zustellschaltwerks ein Absperrmittel (17) angeordnet ist, das durch ein von den Druckimpulsen geschaltetes Klinkenschaltwerk (172, 18, 19) derart betätigt wird, daß das Absperrmittel (17) nach einer wählbaren Anzahl von Wechseln der Bewegungsrichtung der Schleifspindel geöffnet wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Preßluft als Druckmittel zur Stoßdämpfung des Schaltkolbens (8) ein hydraulischer Bremskolben (13), der vom Kolben (8) mittels Hubflächen (8', 13'} über einen Rollkörper (15) verschiebbar ist, vorgesehen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Bohrung des Schaltkolbens (8) eine Feder (10) zugeordnet ist, die sich gegebenenfalls über einen Bolzen (11) an der Schaltklinke (9) abstützt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltklinke (9) mit einer Nase. (9.'), auf der sich der Federbolzen (11) abstützt, versehen ist, so daß die Klinke (9) in ausgeschalteter Stellung durch den Federdruck festgehalten wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 650 373, 655 044; USA.-Patentschriften Nr. 1534 302, 1633 558, 1862 215, 1903 562, 1920 532, 1923 786, 1948 915, 1996 842, 2 011705, 2 243 405, 2 367 758.
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BE (1) BE555461A (de)
CH (1) CH347724A (de)
DE (1) DE1097312B (de)
FR (1) FR1167293A (de)
GB (1) GB856809A (de)
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Publication number Publication date
FR1167293A (fr) 1958-11-24
US2919520A (en) 1960-01-05
BE555461A (de)
CH347724A (de) 1960-07-15
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