DE1097794B - Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem geschlossenen Behaelter - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem geschlossenen Behaelter

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DE1097794B
DE1097794B DEK32356A DEK0032356A DE1097794B DE 1097794 B DE1097794 B DE 1097794B DE K32356 A DEK32356 A DE K32356A DE K0032356 A DEK0032356 A DE K0032356A DE 1097794 B DE1097794 B DE 1097794B
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containers
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preservation
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DEK32356A
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Kornelis Van De Kerke
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/20Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus
    • A23B2/22Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages on endless chain or band conveyors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Packages (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem geschlossenen Behälter Die Erfindung liegt auf dem Gebiet des Konservierens von Lebensmitteln und bezieht sich insbesondere auf ein Verfahren zum Konservieren von Lebensmitteln in Behältern.
  • Zum Konservieren von Lebensmitteln in Glas- oder :Metallgefäßen sind verschiedene Verfahren und Ger i äte bekannt. Es handelt sich hierbei insbesondere um diejenigen Lebensmittelarten bzw. Lebensmittelmengen, welche verhältnismäßig feste Behälter verlangen. Dies bisher bekannten Gefäße und Behälter für derartige Zwecke sind unverhältnismäßig teuer, schwer und unhandlich.
  • Diesen Nachteilen könnte man begegnen, wenn es möglich wäre, die Lebensmittel in Plastikbehältern (z. B. aus Polyvinylchlorid) aufzubewahren. Das bringt aber das große Problem mit sich, daß das Plastikmaterial, aus dem die Behälter gefertigt werden, nicht gegen die Temperatur, die bei der Konservierung verlangt wird, geschützt und somit gegen Verformung widerstandsfähig ist. Wenn die Behälter z. B. aus Polyvinylchlorid hergestellt sind, wird bei einer Temperatur von 60° C dieses Material gewöhnlich so weich, daß die Behälter völlig verformt werden. Wenn es wünschenswert ist, die Lebensmittel in Behältern aus Polyvinylchlorid mit einer Temperatur von 100° C oder höher zu konservieren, so werden Behälter, die ursprünglich zylindrisch waren, zu sehr eigenartigen Gebilden verformt. Die Folge davon ist, daß sie in ihrer ungewöhnlichen Form, die sie bekommen haben, nicht mehr länger verwendbar sind. Das letztere tritt insbesondere dann ein, wenn der Behälter durch Tiefziehen hergestellt ist, weil beim Tiefziehen innere 1laterialspannungen entstehen, die beim erneuten Erhitzen während des Konservierens frei werden und versuchen, die ursprüngliche Gestalt zurückzubilden.
  • Es ist auch schon bekannt, Lebensmittel in Plastikhehältern zu konservieren; dabei handelte es sich jedoch um Plastikbeutel. Ein Beutel aus Kunststoff hat nicht genügend Eigenfestigkeit, um mit einer flüssigen oder breiigen Substanz gefüllt zu werden. Es entsteht dann ein nicht verkäuflicher Gegenstand. Die Folie ist auch zu schwach, um beim Konservieren dem inneren Druck zu widerstehen, und deshalb hat man derartige Kunststoffbeutel immer mit Behältern aus Metall oder Pappe unterstützt, die den Beutel dicht schließend umgeben. Nach der Konservierung ist es jedoch weiterhin notwendig, diese Beutel in Dosen aus Blech, Pappe oder anderem Material zu verpacken bzw. in der während der Konservierung unterstützenden Dose zu belassen, was naturgemäß einen großen Material- , verbrauch mit sich bringt und keine Verbilligung gegenüber der Verwendung von Glas- oder Blechbehältern bedeutet. Außerdem wird dabei ein zusätzlicher Verpackungsvorgang erforderlich, und durch die besondere Verpackung im Beutel und umgebende Schutzpackung ist man an ganz bestimmte, nur wenig verschiedene Verpackungsformen gebunden.
  • Zweck der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, mit dessen Hilfe Lebensmittel in aus Kunststoff bestehenden, verhältnismäßig steifen Behältern durch Erhitzen konservierbar sind, wobei die Behälter ihre ursprüngliche Form behalten oder eine gewünschte Form annehmen und in dieser Form gehandelt werden.
  • Die Erfindung stellt ein Verfahren dar zum Konservieren von Lebensmitteln durch Erhitzung im geschlossenen Behälter, der aus einem verhältnismäßig steifen, weichmacherfreien Kunststoff, z. B. aus durch Tiefziehen geformtem Polyvinylchlorid, mit aufgeschweißtem Deckel besteht, das dadurch gekennzeichnet ist, daß während des Konservierens mindestens ein Teil der Kunststoffwände des Behälters unterstützt wird. Vorzugsweise werden die flachen Ober- und Unterwände des Behälters unterstützt. Nach einem besonderen Kennzeichen des Verfahrens nach der Erfindung werden die flachen Wände der Behälter zwischen flachen Platten gehalten, wobei die Behälter zwischen den Platten gestapelt werden. Nach einer Weiterbildung können die Wände, die nicht mit den Platten in Berührung stehen, durch einen Ring, der um den Behälter gelegt wird, gestützt werden. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere unterstützte Außenseiten mit einem Profil versehen sind. Vorzugsweise können bei einer solchen Vorrichtung die Platten und Ringe zu Matrizen verbunden sein. Die Stützteile für die Konservierungsbehälter sind in einen Kasten aus gut wärmeleitfähigem Material eingesetzt, und die Vorrichtung besteht weiterhin aus einer selbsttätig entladenden Form und einem schnell schließbaren Deckel, beispielsweise mit Bajonettverschluß.
  • Eine Verpackung nach der Erfindung bietet praktisch unbegrenzte Möglichkeiten in bezug auf ihre Form und ihre Größe. Es sind auch kleinere Verpakkungseinheiten ohne eine wesentliche Erhöhung der Herstellungskosten möglich, weil bei der Unterstützung beim Konservierungsvorgang entweder Deckel und Bodenteil übereinanderstehender Verpackungen die gleichen sind oder weil die Abdeckung der Unterstützung durch ein umlaufendes endloses Band gebildet werden kann. Derartige Möglichkeiten sind bei bisher bekannten konservierbaren Verpackungen nicht gegeben, denn Plastikbeutel müssen beispielsweise in einem eigenen, abgeschlossenen Behälter eingebracht sein, und dabei können höchstens mehrere Behälter einen gemeinsamen Deckel haben. Deckel und Boden als ein gemeinsames Stück auszubilden, ist jedoch nicht möglich. Plastikbeutel müssen jedoch dann nach der Konservierung, wie schon gesagt, noch einmal einen besonderen Verpackungsvorgang durchmachen.
  • Die Sterilisationstemperatur für Lebensmittel nach dein erfindungsgemäßen Verfahren liegt zwischen 80 und 120° C, das Kunststoffmaterial der Packung hat einen sehr großen Erweichungsbereich und fängt etwa bei 50° C an zu erweichen. Im Bereich der Sterilisationstemperaturen findet also eine gewisse Erweichung des Materials der Behälter statt. Dabei bleibt jedoch die ursprüngliche Form des Behälters zum großen Teil oder völlig erhalten. Durch die erfindungsgemäße Anwendung des Verfahrens wird eine Verformung des Behälters bei der Konservierung gesteuert.
  • Das wird dadurch erreicht, daß ein Teil der Kunststoffwände des Behälters unterstützt wird. Da das Kunststoffmaterial biegsam ist, hat das Verfahren der Unterstützung eines Teiles der Plastikwände, die bei hoher Konservierungstemperatur weich werden, zur Folge, daß unter dem Einfluß der Spannung, die an der Innenseite des Behälters auftritt, an bestimmten Stellen die Plastikwände gegen die stützende Außenseite zu liegen kommen. Die Form des Behälters bzw. sein Inhalt wird durch die Form, die Art und die Unterstützungsstellen an seiner Außenseite bestimmt. Wenn nur eine Seite unterstützt wird, können die übrigen Außenseiten verformt werden. Dies bedeutet jedoch keinen Nachteil, sondern im Gegenteil erhält der Behälter durch die teilweise gesteuerte und teilweise freie Verformung ein leicht vorher bestimmbares Aussehen.
  • Da bei allen Behältern die Oberflächen der flachen Seiten sehr zur Verformung neigen, ist es zweckmäßig, nur diese flachen Wände der Behälter zu unterstützen. Wenn ein verhältnismäßig flacher Behälter von der Form eines umgekehrten Kegelstumpfes verwendet wird, bei dem die glatten Ober- und Unterseiten unterstützt sind, so wird ein solcher Behälter in der Weise verformt, daß eine Art Schüssel mit gerundeten Seiten, aber glatten und flachen Ober- und Unterflächen entsteht. Wenn der Behälter in einem undurchsichtigen, z. B. weißen Unterteil und einem durchsichtigen Oberteil zu einer geschlossenen Schüssel ,geformt ist, wird der konservierte Inhalt sichtbar. Natürlich ist es nach der Erfindung auch möglich, alle Wände weitgehend zu unterstützen. Dies ist besonders bedeutsam bei langen Behältern, bei würfelförmigen Behältern u. dgl. Überraschenderweise hat es sich gezeigt, daß durch eine nur örtliche Unterstützung der Behälter eine Beherrschung der Verformung während der hohen Konservierungstemperaturen sehr wohl möglich ist und daß sich dann die Schweißnaht zwischen Deckel und Bodenteil auch nicht löst. Hierdurch wird eine wesentliche Verbilligung der Verpackung von vielen Lebensmitteln möglich gemacht, beispielsweise von konserviertem Gemüse, Fleischwaren, Obst u. dgl. Die billigen und doch genügend steifen Behälter können außerdem in vielfältigen Formen hergestellt werden, was bei Blechbüchsen oder Glasbehältern nicht der Fall ist.
  • Das Verfahren nach der Erfindung kann so gelenkt werden, daß die glatten Seiten des Behälters zwischen Platten gehalten werden. Wenn man z. B. einen sechseckigen Behälter hat, so kann er in eine Form von der Art einer Honigwabe gestapelt und zwischen vertikalen und horizontalen Platten gehalten werden. Es sind dann alle Außenflächen unterstützt, entweder durch die Platten oder weil sich die Behälter gegenseitig stützen.
  • Es ist jedoch auch möglich, zylindrische oder ähnliche Behälter mit glatten Ober- und Unterseiten zwischen Platten zu halten. Die Behälter müssen dann so gestapelt werden, daß in jeder Schicht eine Platte vorhanden ist, die als Unterlage für die nächste Schicht dient, und daß die oberste Platte beschwert und gehalten wird.
  • Bei relativ hohen Behältern und bei besonders hohen Temperaturen über 100° C ist es ratsam, die Wände, die nicht mit den. Platten ,in Berührung stehen, durch Ringe, die herumgepaßt sind, zu unterstützen.
  • Nach der Erfindung dient hierzu ein Gerät, in dem die Platten und Ringe zu Matrizen vereinigt werden. Nach der Erfindung ist es weiterhin möglich, zur Konservierung den Behälter in einen schließbaren Kasten od. dgl. zu stellen. Wenn der Behälter von allen Seiten eingeschlossen ist, bleibt seine Form völlig erhalten. Der Kasten, in dem sich der Behälter während der Konservierung befindet, bildet eine selbständige Einheit und kann immer wieder benutzt werden. Wenn nötig, kann eine große Anzahl solcher Kästen in gewünschter Weise in einen Ofen eingeführt werden; insbesondere aber ist es möglich, mit solchen Kästen einen gleichmäßigen Konservierungsvorgang zu erzielen. Man kann auch ein endloses Band mit ausgeformten Vertiefungen verwenden. Dies geht durch den Konservierungsofen, dient als Abgrenzung und unterstützt die Behälter, die mit ihrem Unterteil in die Vertiefungen gestellt sind. Wenn besondere Kästen, die auf ein Band gestellt werden können, benutzt werden, sollen diese nach der Erfindung aus einem gut wärmeleitfähigen Material bestehen, eine leicht entladbare Form haben und mit einem Deckel versehen sein, der schnell geschlossen werden kann, z. B. mit einem Bajonettverschluß.
  • Nach der Erfindung ist es weiterhin möglich, eine oder mehrere der unterstützten Seiten mit einem Profil zu versehen. Dies kann dazu dienen, das Volumen oder die Sorte zu bezeichnen und eine Erhöhung oder einen Rand herzustellen, um das Öffnen zu erleichtern.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen in den Einzelheiten näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Behälter aus Polyvinylchlorid vor dem Konservierungsvorgang; Fig.2 zeigt einen Behälter nach dem Konservierungsvorgang gemäß des Verfahrens der Erfindung; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt eines Ofens, in dem gemäß dem Verfahren der Erfindung eine große Zähl von Behältern konserviert wird; Fig.4 zeigt einen Querschnitt eines Ringes zur Unterstützung der Seiten; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt eines Kastens, in dem die Lebensmittel in Plastikbehältern konserviert werden; Fig.6 zeigt ein Schaubild einer Anlage, die den Konservierungsvorgang gleichmäßig hält.
  • Fig. 1 stellt einen Behälter dar, der aus einem Gefäß 1 mit einem Deckel 2 besteht, der bei Hitze entlang des Randes 3 zusammengeschweißt wird. Dieser Behälter enthält Lebensmittel zur Konservierung.
  • Fig. 2 stellt den gleichen Behälter nach dem Konservierungsvorgang, bei dem die Ober- und Unterseite gehalten waren, dar. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind dieOber-undUnterseite glatt geblieben. Nur die Seiten sind leicht gerundet. Der Deckel ist an den Rändern ebenfalls leicht gebogen. So hat der Behälter eine Form erhalten, die einer Schale oder einer Schüssel ähnelt und sehr ansehnlich ist. Dies gilt besonders, wenn bei der Herstellung des Behälters ganz oder teilweise farbiges oder durchsichtiges Material verwendet wird.
  • Fig. 3 stellt einen Ofen 4 dar, in dem eine große _-#azahl von Gefäßen gleichzeitig konserviert wird. Die Behälter 5 sind in Lagen gestapelt. Unter allen liegt die Grundplatte 6. Zwischen den einzelnen Lagen befindet sich die Platte 7. Die Belastung wird durch das Gewicht der Behälter und Platten wie auch durch die Befestigung der obersten Platte verursacht.
  • Fig. 4 stellt einen Ring dar. Dieser ist am unteren Rand mit durchgehenden Kerben zur Unterstützung der Seiten des Behälters versehen, wenn die Behälter sehr hohe Seiten haben oder bei der Konservierung bei Temperaturen von mehr als 100° C. Der Ring enthält außerdem einen dünnen Streifen von gut wärmeleitfähigem Material, z. B. Leichtmetall. Das bevorzugte Material für die Behälter ist Polyvinylchlorid, dem zwweckmäßigerweise keine Weichmacher zugefügt werden, da die Weichmacher im allgemeinen giftige Wirkung haben.
  • Fig. 5 stellt einen Kasten 8 mit einem Deckel 9 dar. Der Deckel wird durch einen Bajonettverschluß gehalten. In dem Kasten befindet sich der Behälter 10. Sein ober--r Rand wird zwischen dem Deckel und dem oberen Rand des Kastens gehalten. Diese Kästen können auf einem Förderband durch einen Ofen geführt werden. Sie bestehen aus gut wärmeleitfähigem Material. Sie können wiederholt benutzt werden. Auch können sie auf andere Weise in den Ofen gebracht, z. B. gestapelt werden.
  • Fig.6 zeigt ein Schaubild einer Anlage, die den Konservierungsvorgang gleichmäßig halten soll. Diese Anlage besteht aus dem Ofen 11, durch den das Oberteil des Förderbandes 12, das ausgeformte Vertiefungen 13 aufweist, geführt wird. Am Zufuhrende 14 werden die Behälter mit den Lebensmitteln in die Vertiefung gestellt. Am Entnahmeende 15 werden die Behälter automatisch abgestellt. Im Ofen befindet sich ein endloses Band 16, dessen unteres Trum geführt und gegen das obere Trum des Bandes gehalten wird, so daß die Oberflächen der Behälter, die sich in den Vertiefungen befinden, unterstützt werden.
  • Die Wandstärke von Behältern nach der Erfindung beträgt mindestens 0,15 mm und im allgemeinen 0,3 mm, während bisher bekannte Folienbeutel eine Wandstärke von 0,04 bis 0,05 mm aufwiesen. Einen Behälter aus Kunststoff mit der angegebenen Wandstärke kann man bezüglich der Steifheit und Starrheit der Wand nur im Verhältnis zu den bisher bekannten Folienbeuteln vergleichen. An sich ist eine Folie von 0,15 mm biegsam, jedoch ist ein aus einer solchen Folie hergestellter Behälter fest, er bleibt aufrecht stehen und sinkt nicht in sich zusammen, wie das bei einem Folienbeutel der Fall ist. Der Behälter mit der angegebenen Wandstärke von etwa 0,3 mm ist auch genügend steif, um dem Druck des Inhalts zu widerstehen und dabei seine Form zu behalten; man könnte jedoch seine Wände beispielsweise mit dem Finger etwas eindrücken. Ein solcher Behälter ist also nicht so steif und starr wie ein Behälter aus Glas. Die verhältnismäßig große Steifheit der Behälterwandungen reicht jedoch in Verbindung mit dem im völlig gefüllten Behälter herrschenden Innendruck vollkommen aus, um eine Deformierung des Behälters durch mechanische Einflüsse zu verhindern und um eine dabei auftretende Beschädigung des Behälterinhalts, beispielsweise leicht zu beschädigende Lebensmittel, wie Spargel oder Erbsen, auszuschließen. Aus den vorgenannten Gründen wird der Behälter bzw. werden die Behälterwandungen als verhältnismäßig steif bezeichnet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Konservieren von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem geschlossenen Behälter, der aus einem verhältnismäßig steifen, weichmacherfreien Kunststoff, z. B. aus Polyvinylchlorid, durch Tiefziehen hergestellt und vermittels eines aufgeschweißten Deckels geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß während des Konserv ierens mindestens ein Teil der Kunststoffwände des Behälters unterstützt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flachen Ober- und Unterwände unterstützt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die flachen Wände zwischen flachen Platten gehalten werden, wobei die Behälter zwischen den Platten gestapelt sind.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände, die nicht mit den Platten in Berührung stehen, durch einen Ring, der um den Behälter gelegt wird, gestützt werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere unterstützte Außenseiten mit einem Profil versehen werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten und Ringe zu Matrizen verbunden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter mit ihren Unterstützungen in einen Kasten aus einem gut wärmeleitfähigen Material eingesetzt sind, der eine selbsttätig entladende Form und einen schnell schließbaren Deckel, beispielsweise mit Bajonettverschluß, hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 858 818; britische Patentschriften Nr. 676 499, 676 500, 715 366; USA.-Patentschrift Nr. 2 231791.
DEK32356A 1956-07-14 1957-07-04 Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem geschlossenen Behaelter Pending DE1097794B (de)

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