CH370308A - Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem Behälter aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem Behälter aus thermoplastischem Kunststoff

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CH370308A
CH370308A CH4822657A CH4822657A CH370308A CH 370308 A CH370308 A CH 370308A CH 4822657 A CH4822657 A CH 4822657A CH 4822657 A CH4822657 A CH 4822657A CH 370308 A CH370308 A CH 370308A
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CH4822657A
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Kerke Kornelis Van De
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Kerke Kornelis Van De
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/30Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur     Konservierung    von     Lebensmitteln    durch     Erhitzung     in einem Behälter aus thermoplastischem     Kunststoff       Zum Konservieren von Lebensmitteln in     Glas-          oder    Metallgefässen sind verschiedene Arten und Ge  räte bekannt. Ihr Nachteil ist jedoch, dass der Preis  dieser Glas- oder Metallgefässe     unverhältnismässig     hoch ist. Diesem Nachteil könnte in einem beträcht  lichen Masse begegnet werden, wenn es möglich wäre,  die     Lebensmittel    in Behältern aus     thermoplastischem          Kunststoff,    z.

   B. aus     Polyvinylchlorid,    aufzubewahren.  Dies aber bringt das     grosse    Problem mit sich, dass der  thermoplastische Kunststoff, aus dem die Behälter ge  fertigt werden, nicht gegen die Temperatur, die bei  der Konservierung verlangt wird, geschützt und somit  gegen Verformung widerstandsfähig ist. Wenn die  Behälter z. B. aus     Polyvinylchlorid    hergestellt sind,  wird     bei    einer Temperatur von 60  C dieser     Stoff    ge  wöhnlich so weich,     d'ass    die Behälter völlig verformt  werden.

   Wenn es wünschenswert ist, die Lebensmittel  in Behältern aus     Polyvinylchlorid    mit einer Tempera  tur von l00  C oder höher zu konservieren, so werden  Behälter, die ursprünglich zylindrisch waren, zu sehr  eigenartigen Gebilden verformt. Die Folge davon  ist, dass sie in ihrer ungewöhnlichen Form, die sie  bekommen haben, nicht mehr länger     verwendbar    sind.  Das letztere tritt insbesondere dann ein, wenn der Be  hälter durch Tiefziehen hergestellt ist, weil     beim    Tief  ziehen innere Materialspannungen entstehen, die beim  erneuten Erhitzen während des     Konservierens    frei  werden und versuchen die ursprüngliche Gestalt zu  rückzubilden.  



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Lebens  mittel in     Kunststoffbeuteln    zu     konservieren.    Ein  Beutel aus Kunststoff hat aber nicht genügend eigene  Festigkeit, um mit einer flüssigen oder breiigen Sub  stanz gefüllt zu werden. Es entsteht dann     ein    nicht  verkäuflicher Gegenstand. Die Folie .ist auch zu  schwach, um beim Konservieren dem inneren Druck    zu widerstehen, und deshalb hat man derartige Kunst  stoffbeutel immer     mit    Behältern aus Metall oder  Pappe unterstützt, die den Beutel dicht umschliessend  umgeben.

   Nach der     Konservierung    ist es jedoch wei  terhin notwendig, diese Beutel in Dosen aus Blech,  Pappe oder anderem Material zu     verpacken    bzw. in  den während der Konservierung unterstützenden  Dosen zu belassen, was     naturgemäss,einen    grossen     Ma-          tarialverbrauch    mit sich bringt und keine     Verbilli-          gung    gegenüber der Verwendung von Glas- oder  Blechbehältern bedeutet.

   Ausserdem wird dabei     ein          zusätzlicher    Verpackungsvorgang .erforderlich, und  durch die besondere     Verpackung    .in Beutel und um  gebende Schutzpackung ist man     an.    ganz bestimmte,  nur wenig verschiedene Verpackungsformen gebun  den.  



  Zweck der Erfindung ist es nun, ein Verfahren zu       schaffen    zur     Konservierung    von     Lebensmitteln    durch  Erhitzung in einem geschlossenen Behälter, der aus  einem     weichmacherfreien,    thermoplastischen Kunst  stoff durch Tiefziehen     hergestellt    und     vermittels        eines     aufgeschweissten Deckels geschlossen wird, wobei die  Behälter ihre     ursprüngliche    Form ganz oder im we  sentlichen behalten sollen und :

  ein     Lösen,    der Schweiss  naht des     aufgeschweissten    Deckels unter     Einfluss    der  beim Erhitzen frei werdenden Materialspannungen  vermieden werden soll.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren     ist    dadurch ge  kennzeichnet, dass zum     Konservieren        mindestens        die     Aachen oberen und unteren Wände des     Behälters     belastet werden.

   Durch die Belastung der     flachen     oberen und unteren Kunststoffwände erreicht man  überraschenderweise, dass die beim Erhitzen im Ma  terial freiwerdenden Materialspannungen     keine    will  kürliche Verformung des Behälters zustande     bringen,     und die Schweissnaht des Deckels nicht beeinträch-           tigen.    Die übrigen     Wände,    welche nicht belastet wer  den, können sich     verformen,    doch beeinträchtigen sie  damit nicht das Aussehen des     Behälters,    ebensowenig  wie die Befestigung des Deckels.  



  Die Belastung der flachen oberen und unteren  Wände wird zweckmässig dadurch erreicht, dass man  die Behälter zwischen flachen Platten stapelt. Dabei  kann es     vorteilhaft    sein, diese Platten mit einer Pro  filierung zu versehen, wodurch man nicht nur Auf  schriften anbringen kann, sondern auch eine während  der     Konservierung    eine bessere Haftung der belasteten  Flächen an den Platten erreicht.  



  Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird eine  wesentliche Verbilligung der Verpackung von vielen  Lebensmitteln möglich, beispielsweise von     konser-          vierten    Gemüsen, Fleischwaren, Obst und derglei  chen. Die billigen und doch genügend steifen Behälter  können ausserdem in vielfältigen Formen hergestellt  werden, was mit Blechbüchsen oder Glasbehältern  nicht der Fall ist. Die Formgebung kann man ausser  dem durch zusätzliche Abstützung der Seitenwände       beeinflussen.    Bei relativ hohen Behältern und bei be  sonders hoher Temperatur, über     l00     C, ist es rat  sam, die Wände, die nicht mit den Platten in Berüh  rung stehen, durch Ringe, die ringsum angepasst sind',  zu unterstützen.  



  Die Zeichnung enthält ein Ausführungsbeispiel  einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.       Fig.    1 zeigt einen Behälter vor dem Konservie  rungsvorgang.  



       Fig.2    zeigt einen Behälter nach dem Konser  vierungsvorgang gemäss dem Verfahren der Erfin  dung.  



       Fig.    3 zeigt einen Querschnitt eines Ofens, in dem  eine grosse Zahl von Behältern gleichzeitig erwärmt  werden.  



       Fig.4    zeigt einen Querschnitt eines Ringes zur  Unterstützung der Seiten.  



       Fig.    1 stellt einen Behälter dar, der aus einem  Gefäss 1 mit einem Deckel 2 besteht, der bei Hitze  entlang dem Rand 3 zusammengeschweisst wird. Die  ser Behälter enthält Nahrungsmittel zur Konservie  rung.  



       Fig.    2     stellt    den gleichen Behälter nach dem Kon  servierungsvorgang, bei dem die Ober- und Unter  seite gehalten waren, dar. Wie aus der Zeichnung er  sichtlich, sind die Ober- und Unterseite flach geblie  ben. Nur die Seitenwände sind leicht gerundet. Der  Deckel ist an den Rändern ebenfalls leicht gebogen.  So hat der Behälter eine Form     erhalten,    die einer    Schale oder einer Schüssel ähnelt und sehr     gefällig    ist.  Dies gilt besonders, wenn bei der Herstellung des  Behälters ganz oder teilweise farbiges oder durch  sichtiges Material verwendet wird.  



       Fig.    3 stellt einen Ofen 4 dar, in dem eine grosse  Anzahl von Gefässen gleichzeitig erwärmt wird. Die  Behälter 5 sind in Lagen gestapelt. Unter allen liegt  die Grundplatte 6. Zwischen den einzelnen Lagen  befindet sich je eine Platte 7. Die Belastung wird  durch das Gewicht der Behälter und Platten wie auch  durch die Befestigung der obersten Platte erhalten.  



       Fig.    4 stellt einen Ring dar, der dazu bestimmt  ist, :einen Beutel zu umschliessen und seine Wände zu  stützen. Der Ring ist aus einem gut wärmeleitenden  Metall, z. B. Leichtmetall, hergestellt und hat an  seinem unteren Rand Schlitze, durch welche das die  Erhitzung zustande bringende Medium hindurch zum  Beutel treten kann. Der Ring kann viel Spiel zum  umschlossenen Beutel haben. Wenn der Beutel bei  hoher Temperatur, z. B. bei einer Konservierung  oberhalb 100  C, weich wird und sich demzufolge aus  dehnt, finden die     Beutelwände    eine Stütze an dem  Ring und schmiegen sich an diesen an. Nach dem  Erkalten des Beutels wird der Ring wieder entfernt.  



  Das bevorzugte Material für die Behälter ist     Poly-          viny,Ichlorid,    dem keine Weichmacher zugefügt wer  den, da die Weichmacher im allgemeinen giftige Wir  kung haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Konservieren von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem geschlossenen Behälter, der aus einem weichmacherfreien thermoplastischen Kunststoff durch Tiefziehen hergestellt und vermittels eines aufgeschweissten Deckels geschlossen wird, da durch gekennzeichnet, da'ss zum Konservieren minde stens die flachen oberen und unteren Wände des Behälters belastet werden. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die flachen Wände zwischen fla chen Platten gehalten und mehrere Behälter zwischen diesen Platten gestapelt werden.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I und seinem Unteranspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten mindestens auf einer Seite mit einem Profil versehen sind.
CH4822657A 1956-07-14 1957-07-10 Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung von Lebensmitteln durch Erhitzung in einem Behälter aus thermoplastischem Kunststoff CH370308A (de)

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NL208958 1956-07-14

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