DE109783C - - Google Patents

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DE109783C
DE109783C DENDAT109783D DE109783DA DE109783C DE 109783 C DE109783 C DE 109783C DE NDAT109783 D DENDAT109783 D DE NDAT109783D DE 109783D A DE109783D A DE 109783DA DE 109783 C DE109783 C DE 109783C
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crankshafts
piston
rotating
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cylinders
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/22Compensation of inertia forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
(Engl.). '
Massenausgleich-Vorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1897 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Kraftmaschinen, bei denen gleich grofse Winkelinomente auf zwei in entgegengesetzter Richtung umlaufende Kurbelwellen übertragen werden. Gegenstand der Erfindung sind Einrichtungen, um sowohl die hin- und hergehenden, als auch die drehenden Massen ganz oder doch nahezu auszugleichen. Die hin- und hergehenden Theile sind hierbei mit den umlaufenden Theilen derart gelenkig verbunden, dafs die beiden Kurbelwellen bei jeder Stellung mit einander in unmittelbarem Eingriff stehen.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen von Maschinen nach dieser Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι, 2 und 3 zeigen eine Ausführungsform in Aufrifs, Endansicht und Grundrifs, zum Theil im Schnitt,
Fig. 4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform in Aufrifs und Grundrifs,
Fig. 6 veranschaulicht im Grundrifs eine Maschine mit nur einem Cylinder,
Fig. 7, 8 und 9 zeigen dieselbe Maschine im Aufrifs bei verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. ι ο und 11 veranschaulicht die Anwendung des Erfindungsgegenstandes bei Zwillingsschrauben-Dampfschiffen.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Maschine ist mit zwei einander gegenüberliegenden Cylindern A und B versehen, deren zweckmäfsig einfach wirkende Kolben C und D zwei in entgegengesetzter Richtung umlaufende Kurbelwellen E und F antreiben. Jeder Kolben ist mit zwei Kurbelstangen verbunden, treibt einen Kurbelzapfen und trägt zwei -neben einander liegende Verbindungszapfen. Nach Fig. 1 und 3 ist der Kolben C durch den Zapfen H mit der Kurbelstange G und diese durch den Zapfen / mit der Kurbelwelle F verbunden^ während der Kolben D mit derselben Kufbelwelle und demselben Kurbelzapfen durch die Kurbelstange J mit Zapfen K in Verbindung steht. Die Kolben C und D sind ferner durch die Kurbelstangen G1 und J1 und die Zapfen H1 K1 mit der Kurbelwelle E und dem Kurbelzapfen /' verbunden. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Verbindungszapfen H H\ KK1 der Kolben C und D von einander getrennt und zu einander gleichgerichtet. Infolge dieser Anordnung können.die beiden Kolben niemals gleichzeitig ihren Todtpunkt erreichen, so dafs die Kurbelwellen niemals in gleicher Richtung angelassen werden oder von einander stauchen können. Während des Ganges der Maschine werden infolge dessen die hin- und hergehenden, sowie die umlaufenden Theile stets ausbalancirt und mit einander in Eingriff erhalten.
Die Cylinder werden mit einer geeigneten Steuerung entsprechend dem jeweils benutzten Antriebsmittel versehen.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform sind die in entgegengesetzter Richtung umlaufenden Kurbelwellen zu einander gleichgerichtet, in derselben Weise, wie vorher beschrieben, angeordnet. Die zur Verbindung derselben mit den Kolben dienenden

Claims (4)

  1. Zapfen fallen jedoch zusammen, anstatt dafs von einander getrennte Zapfen verwendet werden. Die beiden Cylinder A und B sind mit Kolben C und D versehen; der Kolben C trägt einen Verbindungszapfen H, während der Kolben D den Verbindungszapfen K trägt. Die Kurbelstangen G und Gα dienen zur Verbindung des Kolbens C mit den zugehörigen Kurbelwellen FE, während die Kurbelstangen JJ1 den Kolben D mit denselben Kurbelwellen verbinden.
    Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist ähnlich, wie vorher beschrieben.
    Bei der Ausführungsform nach Fig. 6, 7, 8 und 9 wird nur ein einziger Cylinder verwendet und es sind die in entgegengesetzter Richtung umlaufenden Kurbelwellen gleichachsig zu einander. Mit dem Cylinder A ist eine Geradführung L verbunden, in welcher ein Kreuzkopf D gleitet, der ein gleichwerthiges Ersatzmittel für den gegenüberliegenden Kolben bildet und zwei Verbindungszapfen KK1 trägt (Fig. 7, 8 und 9). Der Cylinder A trägt einen Verbindungszapfen H, an welchen die beiden nach den Kurbelwellen EF führenden Kurbelstangen G G1 angelenkt sind. Der Kreuzkopf ist durch je eine Kurbelstange JJ1 mit den Kurbelwellen E F verbunden. Fig. 6 und 7 zeigen den Kolben auf seinem inneren Todtpunkt, Fig. 8 und 9 erläuterten die Lage der vier Kurbelstangen bei Zwischenstellungen des Kolbenhubes.
    Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 liegen die Kurbelwellen E F neben einander, bilden jedoch einen spitzen Winkel mit einander, so dafs die Schwungräder M und N gröfsere Abmessungen erhalten können, als es sonst möglich sein würde. Diese Einrichtung stimmt mit der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Anordnung genau überein, mit der einzigen Abweichung, dafs die Verbindungszapfen der Kolben und die Kurbelwellen einen spitzen Winkel mit einander einschliefsen (Fig. 11). Eine derartige Einrichtung ist besonders zum Antriebe von Schiffsschrauben geeignet, falls Gas- oder Benzinkraftmaschinen oder . einfach wirkende Dampfdruckmaschinen benutzt werden. Es werden hierbei zweckmäfsig Schiffsschrauben mit rücklaufenden Flügeln benutzt, so dafs die Maschine weder angehalten, noch umgesteuert zu werden braucht. Die bei allen Ausführungsformen gegenüber der Kurbel angeordneten Ausgleichgewichte dienen zum Ausgleich sowohl für die hin- und hergehenden, als auch für die umlaufenden Theile.
    Patent-Ansρrüche:
    ι . Massenausgleich -Vorrichtung für hin- und hergehende Maschinentheile, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kolben von zwei einander gegenüber liegenden Cylindern durch zwei Stangen je mit einer umlaufenden Kurbelwelle von zwei ausgeglichenen, entgegengesetzt umlaufenden Kurbeln zwischen den Cylindern. und zwei entgegengesetzt umlaufenden Schwungrädern von gleichem Trägheitsmoment auf den Kurbelwellen verbunden sind, so dafs die Bewegung des Schwerpunktes dieses Gestänges harmonisch ist.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs einer der Cylinder durch eine entgegengesetzt angeordnete Führung und einen Block mit Verbindungsstangen von der Führung je nach den entgegengesetzt umlaufenden Kurbelwellen ersetzt ist (Fig. 6 bis 9).
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach : Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die inneren Enden der Verbindungsstangen, welche mit den entgegengesetzt umlaufenden Kurbelwellen gekuppelt sind, auf dem einen oder anderen gemeinsamen Stangenzapfen oder beiden Zapfen angeordnet sind, die um die Kolbenachse gleichartig gruppirt sind.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die entgegengesetzt umlaufenden Wellen unter einem gleichen Winkel gegen eine
    . zwischen ihnen, liegende Mittellinie angeordnet sind, so dafs sie für Propellerwellen bei Schiffsmaschinen dienen können, wobei die Kolbenzapfen über und unter der Achse der Kolben unter einem entsprechenden Winkel liegen (Fig. 10 und 11).
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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