DE1097943B - Duesenanordnung zur schwebenden Fuehrung von Warenbahnen in Duesentrocknern - Google Patents

Duesenanordnung zur schwebenden Fuehrung von Warenbahnen in Duesentrocknern

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DE1097943B
DE1097943B DEK35962A DEK0035962A DE1097943B DE 1097943 B DE1097943 B DE 1097943B DE K35962 A DEK35962 A DE K35962A DE K0035962 A DEK0035962 A DE K0035962A DE 1097943 B DE1097943 B DE 1097943B
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Dr-Ing Fritz Kastner
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KRANTZ SOEHNE H
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/101Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts
    • F26B13/104Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts supported by fluid jets only; Fluid blowing arrangements for flotation dryers, e.g. coanda nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Düsenanordnung zur schwebenden Führung von Warenbahnen in Düsentrocknern Die Erfindung betrifft eine Düsenanordnung zur schwebenden Führung von Warenbahnen in Düsentrocknern zwischen beiderseits der Bahn und quer zu dieser sich erstreckenden Blasdüsenkanälen.
  • Zur stabilen Führung von Warenbahnen in Trockenmaschinen zwischen jeweils ober- und unterhalb der Warenbahn angeordneten Düsenkanälen ist es schon bekannt, die als Einzelblasdüsen ausgebildeten Düsenöffnungen von in der gleichen Querebene zur Bahn liegenden Kanälen abwechselnd entgegen und in der Warenlaufrichtung schräg auf die zu trocknende Warenbahn zu richten und die Düsenöffnungen benachbarter Kanäle sowohl auf der gleichen als auch auf der gegenüberliegenden Warenseite auf Lücke zu setzen. Die Versetzung der Düsenöffnungen benachbarter Kanäle ist dabei zweckmäßig so bestimmt, daß die Flächen der durch Projektion der aus den Düsenöffnungen austretenden Strömungen auf die Warenbahn gebildeten Trapeze sich in der Querrichtung Lücken- und überdeckungslos aneinanderschließen. Durch die auf Lücke gesetzten Düsenöffnungen benachbarter Kanäle stößt die Luft aus benachbarten Kanälen nach dem Aufblasen auf die Warenbahn nicht zusammen und strömt deshalb ein größeres Stück in Längsrichtung an dieser entlang, bevor sie in den Absaugekanälen in Querrichtung nach den Endseiten der Warenbahn abfließt. Für die Trockenleistung ist aber wesentlich, daß die Luft nach dem Aufblasen auf die Warenbahn möglichst schnell wieder abgeführt und aufgeheizt wird, um die Luft stets erneut mit größtem Trockenpotential auf die Warenbahn zur Einwirkung zu bringen.
  • Ferner treffen bei den bekannten Düsentrocknern mit Schrägdüsen die Blasstrahlen aus den oberen und unteren Düsen der senkrecht übereinanderliegenden Kanäle die Warenbahn in deren Mittellage auf der Ober- und Unterseite an der gleichen Stelle. Damit sammelt sich ein für das Krumpfen vorgesehener Überschuß in der Länge der Warenbahn im wesentlichen zwischen den Auftreffpunkten der konvergierenden Strahlen. Die konvergierenden Strahlen drängen durch ihre entgegengesetzt gerichtete Schubwirkung den gegenüber dem Abstand der Düsenkanäle bestehenden Längenüberschuß zwischen sich auf eine Stelle zusammen, so daß sich dort eine Warenanhäufung ergibt, die bei Führung der Warenbahn in Nadelleisten von Spannketten ein Ausnadeln hervorrufen kann, sobald die Warenanhäufung zu einer Ausbauchung nach oben führt.
  • Die Erfindung vermittelt für eine schwebende Führung von Warenbahnen in Düsentrocknern zwischen beiderseits der Bahn und quer zu dieser sich erstreckenden Blasdüsenkanälen mit zwei Reihen Einzeldüsen, aus denen die Warenbahn mit schräg in und entgegen der Laufrichtung der Warenbahn austretenden Blasstrahlen behandelt wird, die Erzielung einer guten Trockenwirkung durch eine möglichst steile Stellung der in und entgegen der Warenlaufrichtung blasenden Strahlen sowie durch deren kurze Berührung mit der Ware, so daß der Temperaturabfall klein bleibt und infolge der gleich danach erfolgenden Wiederaufheizung immer ein hohes Trockenpotential in der Maschine aufrechterhalten bleibt. Außerdem vermeidet die Erfindung ein Zusammenschieben des Längenüberschusses der Warenbahn zwischen den konvergierenden Strahlen durch Bildung kleiner abwechselnd aufeinanderfolgender Berg- und Talabschnitte für eine flächige Verteilung des Überschusses auf diese- wechselnden Abschnitte. Die gesteckten Ziele einer hohen Trockenleistung und einer Aufteilung des Überschusses einer zu krumpfenden Warenbahn in schachbrettartig nach oben und unten gewölbte Abschnitte werden für die schwebende Führung von Warenbahnen in den oben beschriebenen Düsentrocknern erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die oberen Düsenkanäle gegenüber den unteren in Längsrichtung der Warenbahn versetzt sind, wobei schräg gegeneinander blasende Einzeldüsen benachbarter Kanäle auf jeder der beiden Warenseiten in derselben, aber oben gegenüber unten verschiedener Längsebene liegen.
  • Die Auftreffstellen der Blasstrahlen aus den unteren Einzeldüsen liegen in.Breitenrichtung der Warenbahn zweckmäßig einseitig versetzt zu den Auftreffstellen der oberen Blasstrahlen.
  • Die einseitige Lage der Auftreffstellen der unteren Blasstrahlen gegenüber den Auftreffstellen der oberen Blasstrahlen ist dabei vorzugsweise so gewählt, daß sich ihre Auftreffflächen auf der Unter- und der Oberseite der Warenbahn teilweise überschneiden. Durch diese Anordnung wird die Warenbahn in der schwebenden Mittellage zwischen den beiderseitigen Düsenkästen gehalten, indem sich um die Überschneidungsstellen als Halte- und Wendepunkte in Breiten- und Längsrichtung der Warenbahn abwechselnde Durch biegungen nach oben und unten bilden, die den Flächenüberschuß einer beispielsweise zur Krumpfung in Länge und Breite mit entsprechendem Übermaß zwischen den Förderketten des Düsentrockners gehaltenen Warenbahn aufnehmen. Durch die Aufteilung des Überschusses der Warenbahnfläche gegenüber dem Spannfeld der Förderketten in kleine wellenförmige Felder ist eine größere Abweichung der Warenbahn aus der Ebene -der Spannketten und damit bei z. B. in Nadelketten geführten Warenbahnen- ein Ausnadeln verhindert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Düsenanordnung zur schwebenden Führung von Warenbahnen in Düsentrocknern schematisch dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt die Anordnung der oberen und unteren Düsenkanäle mit der Blasstrahlrichtung der Düsen in einem vom Längsschnitt durch eine Trockenkammer etwas abweichenden Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2, Fig.2 die Düsenanordnung mit der Blasstrahlrichtung im Grundriß, während die Fig.3 und 4 veranschaulichen, wie sich in der Längs- und in der Querrichtung der Warenbahn die Auftreffstellen der Düsenstrahlen aus den oberen und unteren Kanälen auf der Ober- und Unterseite der Warenbahn teilweise überdecken.
  • Die in Fig. 1 und 2 gestrichelt dargestellten oberen Düsenkanäle 1 stehen auf Lücke zu den voll ausgezogenen unteren Düsenkanälen 2. Jeder Düsenkanal ist gegen die Warenbahn 3 mit dachförmig geneigten Flächen mit je einer Reihe Einzeldüsen versehen, aus denen das Trockenmittel, z. B. erhitzte Luft, aus jedem Kanal schräg auf die Warenbahn in und entgegen deren Laufrichtung ausgeblasen wird. In allen Düsenkanälen 1, 2 sind die Strahlen aus den Düsen zweier benachbarter Kanäle 1, 1 bzw. 2, 2 auf der gleichen Warenseite in der gleichen Längsebene gegeneinander gerichtet. Die Düsenöffnungen 4, 5 bzw. 6, 7 jedes einzelnen Kanals 1 bzw. 2 sind in der Breitenrichtung der Warenbahn zueinander versetzt.
  • Die Strahlen der paarweise schräg gegeneinander blasenden Düsen 4, 5 aus benachbarten oberen Kanälen 1 treffen die Warenbahn an in der Längsrichtung aufeinanderfolgenden Stellen abwechselnd mit den Strahlen der paarweise schräg gegeneinander blasenden Düsen 6, 7 aus benachbarten unteren Düsenkanälen 2. In der Breitenrichtung der Warenbahn treffen die gegeneinander blasenden Strahlen aus den Düsen 4, 5 obenliegender benachbarter Kanäle 1 die Warenbahn 3 jeweils über dem auf Lücke Barunterstehenden Kanal 2, und umgekehrt.
  • Durch die Beaufschlagung der Warenbahn aus in deren Längsrichtung schräg gegeneinander blasenden Düsen 4, 5 bzw. 6, 7 benachbarter Kanäle 1,1 bzw. 2, 2 wird die Warenbahn 3 jeweils gegen den gegenüberliegenden, auf Lücke stehenden Düsenkanal 2 bzw. 1 durchgebogen. Diese Durchbiegung wird noch unterstützt durch die Sogwirkung der divergierenden Strahlen dieses Kanals. Durch die abwechselnd nach oben und unten gerichtete Durchbiegung an den in Längsrichtung der Warenbahn aufeinanderfolgenden Auftreffstellen der gegeneinander blasenden Strahlen aus benachbarten oberen bzw. unteren Kanälen erhält -die Warenbahn einen -wellenförmigen Verlauf um ihre Mittellage zwischen den beiderseitigen Düsenkanälen 1, 2. Infolge der für eine gleichmäßige Trocknung über die ganze Warenbreite erforderlichen Versetzung der paarweise gegeneinander blasenden Düsen wird in Richtung der in Fig. 2 eingetragenen Linien I-I, II-II, III-III eine abwechselnde Durchbiegung der Warenbahn nach oben und unten erhalten. So folgt beispielsweise entlang jeder Linie I-I laufend einer Durchbiegung nach unten (-), hervorgerufen durch die gegeneinander blasenden Strahlen aus den Düsen 4, 5 benachbarter oberer Kanäle 1, eineDurchbiegung nach oben (+) durch die gegeneinander blasenden Strahlen 6, 7 benachbarter unterer Kanäle 2. Eine gleichfalls abwechselnde Durchbiegung nach oben und unten ergibt sich in Richtung der Linien II-II -und III-III. Die Fig.3 und 4 lassen die abwechselnde Durchbiegung der Warenbahn in deren Längs- und deren Querrichtung für den bevorzugten Fall der Überschneidung der Auftreffflächen der Strahlen aus den oberen und unteren Düsenkanälen auf die Warenbahn näher erkennen.
  • Nach Fig.3 treffen die gegeneinander blasenden Strahlen 4, 5 aus benachbarten oberen Kanälen 1, 1 die Warenbahn oberhalb des auf Lücke zu den oberen Kanälen stehenden unteren Kanals 2. An der in Längsrichtung der Warenbahn in halbem Kanalabstand folgenden Stelle treffen die Strahlen 6, 7 aus benachbarten unteren Kanälen 2 die Warenbahn unterhalb des auf Lücke dazu stehenden oberen Kanals 1. Die Auftreffflächen der Strahlen aus den oberen Kanälen 1 überschneiden sich teilweise mit den Auftreffflächen der Strahlen aus den unteren Kanälen 2. Die Überdeckungsstellen bilden gewissermaßen Haltepunkte, in denen die Warenbahn in der Mittelebene zwischen den beiderseitigen Düsenkanälen gehalten ist. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Haltepunkten bildet die Warenbahn ein Wellental und anschließend zwischen den darauffolgenden beiden Haltepunkten einen Wellenberg und so fort. Eine ähnliche Wellenlinie ergibt sich in der Breitenrichtung der Warenbahn, wie aus Fig.4 zu ersehen ist. Im Überdeckungsbereich der Auftreffflächen der Strahlen ist die Warenbahn in der Mittelebene zwischen den Düsenkanälen gehalten. Rechts und links dieser Haltepunkte ist die Warenbahn durch die Strahlen nach unten und oben abgelenkt, um dann vor dem nächsten sich teilweise überschneidenden oberen und unteren Strahlenpaar 4, 7 die Ablenkung aus der Mittellage wieder umzukehren und im folgenden Haltepunkt die Mittellage zwischen den beiderseitigen Düsenkanälen 1, 2 wieder einzunehmen.
  • Durch die abwechselnde Durchbiegung der Warenbahn 3 nach oben und unten wird der Flächenüberschuß einer zur Krumpfung in Länge und Breite mit Übermaß zwischen den Förderketten gehaltenen Warenbahn auf kleine, um die Mittelebene zwischen den Düsenkanälen 1, 2 schachbrettartig wechselnde Berg- und Talfelder verteilt. Dadurch ist bei Spann-und Trockenmaschinen eine größere Abweichung der Warenbahn aus der Ebene der Spannketten und damit bei in Nadelketten geführten Warenbahnen ein Ausnadeln mit Sicherheit vermieden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Düsenanordnung zur schwebenden Führung von Warenbahnen in Düsentrocknern zwischen beiderseits der Bahn und quer zu dieser sich erstreckenden Blasdüsenkanälen, deren jeder zwei Reihen Einzeldüsen enthält, aus denen die Warenbahn mit schräg in und entgegen der Laufrichtung der Warenbahn austretenden Blasstrahlen behandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Düsenkanäle (1) gegenüber den unteren (2) in Laufrichtung der Warenbahn versetzt sind, wobei schräg gegeneinander blasende Einzeldüsen (4, 5 bzw. 6,7) benachbarter Kanäle (1, 1 bzw. 2,2) auf jeder der beiden Warenbahnseiten in derselben, aber oben gegenüber unten verschiedener Längsebene liegen.
  2. 2. Düsenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftreffstellen der Blasstrahlen aus den unteren Einzeldüsen (6. 7) einseitig versetzt zu den in Breitenrichtung der Warenbahn aufeinanderfolgenden Auftreffstellen der oberen Blasstrahlen (4, 5) liegen.
  3. 3. Düsenanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftreffflächen der Strahlen aus den oberen Düsen (4, 5) mit den Auftreffflächen der Strahlen aus den unteren Düsen (6, 7) sich teilweise überschneiden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1034 128.
DE1958K0035962 1958-10-11 1958-10-11 Duesenanordnung zur schwebenden Fuehrung von Warenbahnen in Duesentrocknern Expired DE1097943C2 (de)

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DE1097943C2 (de) 1974-04-04

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